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DE19506136C2 - Längenverriegelungseinrichtung für Eisenbahn-Behältertragwagen - Google Patents

Längenverriegelungseinrichtung für Eisenbahn-Behältertragwagen

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Publication number
DE19506136C2
DE19506136C2 DE1995106136 DE19506136A DE19506136C2 DE 19506136 C2 DE19506136 C2 DE 19506136C2 DE 1995106136 DE1995106136 DE 1995106136 DE 19506136 A DE19506136 A DE 19506136A DE 19506136 C2 DE19506136 C2 DE 19506136C2
Authority
DE
Germany
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locking
locking device
telescopic
telescopic long
length
Prior art date
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Application number
DE1995106136
Other languages
English (en)
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DE19506136A1 (de
Inventor
Ulrich Mierau
Hartmut Koch
Klaus Wegener
Manfred Bartel
Hans Theurich
Karl-Heinz Krueger
Uwe Kurz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bahn AG
Original Assignee
BARTEL MANFRED DIPL ING FH
Deutsche Bahn AG
Deutsche Waggonbau AG
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Filing date
Publication date
Application filed by BARTEL MANFRED DIPL ING FH, Deutsche Bahn AG, Deutsche Waggonbau AG filed Critical BARTEL MANFRED DIPL ING FH
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Publication of DE19506136A1 publication Critical patent/DE19506136A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F1/00Underframes
    • B61F1/08Details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/20Wagons or vans adapted for carrying special loads for forwarding containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/14Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted of adjustable length or width

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verriegelungseinrichtung für Eisenbahn-Behältertragwagen mit teleskopierbarer Ladelängenverstelleinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Es sind bereits Verriegelungseinrichtungen an Fahrzeugen mit teleskopierbaren Ladelängenverstelleinrichtungen bekannt.
So wurde in der Patentschrift US 52 16 956 ein Eisenbahn-Sattelanhängerzug mit einem lösbaren ersten Drehgestell und einem zweiten mit einer Ladeplattform mit längenveränderlichem Mittellangträger dargestellt. Zwei Mittellangträgerteile sind teleskopartig zusammengesteckt. Dabei ist eine handbetätigte Steckbolzenverbindung vorgesehen, die über eine Lochreihe in beiden Teilen des Mittellangträgers durch das Einführen eines vertikalen Steckbolzens von Hand bewerkstelligt wird. Diese bekannte Lösung ist im Handling zeitraubend und nicht geeignet für eine Verriegelung aus der Bewegung heraus und auch nicht für eine Automatisierung des Verriegelungsprozesses.
Aus der älteren, nicht veröffentlichten DE 44 01 706 A1 ist ebenfalls eine teleskopierbare Ladelängenverstelleinrichtung bekannt geworden, bei welcher zwischen zwei Drehgestellen ein dreiteiliger, im Beladeprozeß längenanpaßbarer Mittellangträger (bzw. Kuppelstange) verwendet wird.
Es wird dabei in Fig. 1a und 8 die Längenverriegelungseinrichtung gezeigt. Hier werden zur Verbindung der Teleskopteile Kupplungsschalen vorgeschlagen, die in auf der Kuppelstange befestigten Einrastringe eingreifen. Diese Lösung ist ebenfalls nicht geeignet für einen schnellen kraftschlüssigen Verriegelungsprozeß aus der Bewegung heraus. Die Einrichtung ist schwer und aufwendig und ist gleichfalls nicht für einen Automatisierungsprozeß geeignet.
In der DE 38 00 253 A1 wird eine Längenverriegelungseinrichtung gezeigt, bei der die teleskopierbare Einrichtung über die gesamte Verstellänge eine Zahnschiene aufweist, in die ein über Keilstücke betätigtes Zahnschienen-Klemmsegment eingreift und beide Teile verriegelt. Diese Ausführung ist vorzugsweise für sehr kurze Längenabstufungen geeignet. Da ein sofortiges sicheres Einrasten der Zähne nicht lückenlos in jeder Stellung gegeben ist, sondern ein Auftreffen der Zahnkronen aufeinander gleichfalls vorkommen kann, ist die Lösung nur für geringe Kräfte und für einen individuell handbetätigten Verriegelungsvorgang geeignet. Für eine automatisierte Betätigung und Verriegelung aus der Bewegung heraus bei einem durch die Lok zusammendrückenden oder auseinanderziehenden Mittellangträger ist dieses Prinzip bei einem hohen Aufwand aber schadanfällig und läßt Störungen erwarten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verriegelungseinrichtung für zum Zwecke der Ladelängenanpassung teleskopierbar ausgeführte Langträger von Eisenbahn- Behältertragwagen zu schaffen, welche geeignet ist für ein sicheres und schnelles Verriegeln relativ großer Massen aus der gegenläufigen Bewegung heraus und ein einfaches und zeitsparendes Handling und eine gute Automatisierungsmöglichkeit sicherstellt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruches gelöst. Durch das rechtzeitige Einleiten des Lösens der geöffneten Verriegelungszapfen und Aufsetzen derselben auf die Wandung des Mittellangträgersteges und des darauf Gleitens infolge der Anordnung der Näherungsschalter in einem Sicherheitsabstand "a" vor und nach dem Verriegelungszapfen, ist ein sicheres Einrasten der Zapfen in die vorgesehene Einrastöffnung gegeben. Dadurch ist die erfindungsgemäß aufgebaute Verriegelungseinrichtung für einen schnellen und kraftschlüssigen aus der Bewegung heraus eingeleiteten sicheren Verriegelungsvorgang geeignet. Die Bewegung entsteht beispielsweise durch das Zusammendrücken oder Auseinanderziehen der teleskopierbaren Wagenteile durch eine Lokomotive unter Aufwendung großer Längskräfte infolge des notwendigen Bewegens ganzer angrenzender Wagengruppen.
Durch die symmetrische paarweise Anordnung der Verriegelungszapfen mit den Druckfedern und der Übertotpunktstellung der Kniehebel in Zusammenwirken mit dem Arbeitszylinder, wird das Betätigungssystem sicherheitstechnisch komplettiert.
Bei einem automatisierten Steuerungs- und Kontrollprozeß über ein Zug-Bus-System ist aus Sicherheitsgründen auch vorgesehen, über die vorgeschlagene Verwendung von Endstellungsnäherungsschaltern am Arbeitszylinder nach der vollständigen Verriegelung der Teile die Freigabe einer "Wegfahrsperre" zu ermöglichen, d. h. das Schließen der Bremshauptluftleitung vorzunehmen und die Fahrbereitschaft herzustellen und anzuzeigen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Nachfolgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch eine Ladelängenverstelleinrichtung mit einer Verriegelungseinrichtung.
Auf dem äußeren Rohr der teleskopierbaren Langträger 1 sind seitlich und paarweise gegenüber je eine Verriegelungseinrichtung 2 angeordnet. Die Verriegelungszapfen 3 verbinden die teleskopierbaren Träger 1 kraftschlüssig, indem sie in die in definierten Abständen angeordneten Einrastöffnungen 11 eingreifen. Soll die Ladelänge verändert werden, so wird der Arbeitszylinder 4, gesteuert von einem Speicherprogrammiersystem über einen Zug-Bus, mit Druckluft belegt, bewegt damit den Kniehebel 7, und über das Gestänge 5 wird der Verriegelungszapfen 3 in die Lösestellung gezogen. Durch die Übersetzung infolge der Kniehebelwirkung werden dabei besonders große Löse- sowie auch Verriegelungskräfte erzeugt und die Druckfeder 6 gespannt. Mit dem Überfahren des Näherungsschalters 9 über die definierten Einrastöffnungen 11 löst dieser Schalter die Betätigung des Arbeitszylinders 4 aus, und die Verriegelungszapfen 3 setzen auf die Wandung des Mittellangträgers auf und drücken in Erwartung der Einrastöffnung 11 durch die Kraft des Arbeitszylinders 4 und die der Druckfeder 6 gleitend auf der Wandung des inneren Rohres. Durch die Keilförmigkeit und die Größe der Anpreßkraft ist auch bei relativ schnellen Bewegungen ein sicheres Einrasten gegeben. In der Einraststellung sorgt die Druckfeder 6 und die Übertotpunktstellung 8 für eine sichere Verriegelung der Teile der Ladelängenverstelleinrichtung. Die Arbeitszylinder weisen je zwei Endstellungsnäherungsschalter 10 auf, die die jeweilige Endstellung des Arbeitskolbens signalisieren.

Claims (1)

  1. Verriegelungseinrichtung für zum Zwecke der Ladelängenanpassung teleskopierbar ausgeführte Langträger von Eisenbahn-Behältertragwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (2) aus paarweise an den teleskopierbaren Langträgern (1) angeordneten keilförmigen Verriegelungszapfen (3) besteht, welche betätigbar über Arbeitszylinder (4) und Gestänge (5) ausgebildet sind und als Sicherheitselemente die Druckfedern (6) und die Kniehebel (7) des Gestänges (5) mit Übertotpunktstellung (8) aufweisen, und daß zur Einleitung des rechtzeitigen Lösens und nachfolgenden Einrastens der geöffneten keilförmigen Verriegelungszapfen (3) vor und nach der Verriegelungseinrichtung (2) mit einem Sicherheitsabstand (a) Näherungsschalter (9) in dem teleskopierbaren Langträger (1), die auf die Einrastöffnungen (11) für die Verriegelungszapfen (3) reagieren, angeordnet sind und daß die Arbeitszylinder (4) Endstellungsnäherungsschalter (10) aufweisen, die nach dem Erreichen der vollständigen Verriegelung eine Wegfahrsperre für die Tragwageneinheit freischalten.
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