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DE1605307A1 - Bremsenmontage fuer das rollende Material von Eisenbahnen - Google Patents

Bremsenmontage fuer das rollende Material von Eisenbahnen

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Publication number
DE1605307A1
DE1605307A1 DE19671605307 DE1605307A DE1605307A1 DE 1605307 A1 DE1605307 A1 DE 1605307A1 DE 19671605307 DE19671605307 DE 19671605307 DE 1605307 A DE1605307 A DE 1605307A DE 1605307 A1 DE1605307 A1 DE 1605307A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
piston
lever
crossbar
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671605307
Other languages
English (en)
Inventor
Mong William Keith
Mcclue Glenn Thompson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Air Brake Co
Original Assignee
Westinghouse Air Brake Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Air Brake Co filed Critical Westinghouse Air Brake Co
Publication of DE1605307A1 publication Critical patent/DE1605307A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/24Transmitting mechanisms for cars with two axles or bogies with two axles and braking cylinder(s) for each bogie, the mechanisms at each side being interconnected
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H1/00Applications or arrangements of brakes with a braking member or members co-operating with the periphery of the wheel rim, a drum, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremsenmontage für das rollende Material von Eisenbahnen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsenmontage oder auf Bremsengestelle für rollendes Eisenbahnmaterial und insbesondere auf eine Bremsenmontage oder auf Bremsengestelle für Eisenbahnwaggons, die zweiachsige und vierrädrige Wagenuntergestelle au£-weisen.
  • Eine bekannte Bremsenmontage für vierrädrige Wagenuntergestelle von Eisenbahnwaggöns weist zwei parallele Bremsquerstangen auf, von denen jede eine Brernszylindereinrichtung trägt. Die Bremszylindereinrichtung an. jeder Bremsquerstange weist einen Kolben auf, der mit einer Kolbenstange versehen ist; die in Antriebsverbindung reit der anderen Bremsquerstange steht, so daß die Bremsquerstangen in entgegengesetzten Richtungen durch die Druökkräfte von fluiden Medien bewegt werden können, die in entgegengesetzten Richtungen in den Bremszylindern wirksam sind und die auf die Kolben dieser Zylinder einwirken. Eine derartige Bremsenmontage ist in der USA-Patentschrift 2 958 398 dargestellt und beschrieben. Wenn die im vorstehenden erwähnte bekannte Bremsenmontage verwendet wird, um eine ältere Dremsenmontage umzuwandeln, ist es erforderlich, daß die beiden vorhandenen strebenartigen Bremsquerstangen an jedem Wagengestell ausgebaut werden und durch zwei neue, die Bremszylinder tragenden Bremsquerstangen ersetzt werden. Es wäre bei dem Umbau älterer Bremsengestelle in die im vorstehenden erwähnten neueren Bremsen"estelle wünschenswert, daß eine der vorhandenen, strebenartigen Bremsquerstangen verwendet werden kann da hierdurch die Kosten des Umbaues verringert würden. Für neue Anlagen wäre es wünschenswert, daß eine Kombination von alten, verhältnismäßig billigen, strebenartigen Bremsquerstangen und neueren, verhältnismäßig teueren Bremsquerstangen an jedem Wagengesteh wegen der Senkung der Gesamtkosten verwendet werden könnten. Es ist der allgemeine Zweck der Erfindung, eine neue Bremsmontage oder ein neues Bremsgestell für Eisenbahnwaggons zu schaffen, welches in den Betriebsprinzipien im wesentlichen den bisher bekannten Gestellen ähnlich ist, wobei jedoch eine einfachere und verhältnismäßig billigere Anordnung verwendet wird, die lediglich eine einen Bremszylinder'tragende Bremsquerstange aufweist, die mit einer keinen-Bremszylinder tragenden Bremsquerstange über 'ein Gestänge verbunden ist, welches von den vom Bremszylinder ausgeübten Druokmittelkräften betätigt werden kann oder durch manuell zugeführte Kräfte.
  • Es ist ein weiterer Zweck der Erfindung, eine Bremsenmontage für Wagengestelle der oben beschriebenen Art zu schaffen, bei der es lediglich erforderlich ist, eine der vorhandenen, strebenartigen Brezlsquerstangendurch die neue Bremsquerstange, die einen Bremszylinder trägt, zu ersetzen, wobei ein Gestänge vorgesehen ist, welches mit den beiden Bremsqueratangen in einer derartigen 'Vdeise verbunden ist, daß eine Betätigung des Gestänges manuell durchgeführt werden kann, ohne daß ein zusätzliches besonderes Gestänge für einen Handbetrieb erforderlich ist. Gemäß der Erfindung weist insbesondere die neue Bremsenmontage eine übliche, strebenartige Bremsenquer-Stange auf und eine Bremsenquerstange, die einen einzelnen Bremszylinder trägt, der im wesentlichen in der Mitte ihrer Länge angeordnet ist, wobei die Kolbenstange dieses Bremszylinders über ein parallelogrammartiges Gestänge in Antriebsverbindung mit der strebenartigen Bremsenquerstange steht, wobei durch eine Zuführung von Druckmittel zum Bremszylinder eine Betätigung erfolgen kann, um eine Bewegung der Bremsenquerstan,@en in entgegengesetzten Richtungen durchzuführen, damit die gleichen Bremskräfte auf die Laufflächen eines jeden Rades des Wagenuntergestells übertragen werden. Das Parallelogrammgestänge weist einen Hebel auf, der schwenkbar an der strebenartigen Bremsquerstange gelagert ist: Mit diesem Hebel kann das Handbremsenrad in Antriebsverbindung stehen, welches am entsprechenden Ende des Waggons angeordnet ist, und die Verbindung kann über geeignete Mittel erfolgen, so daß die Bremsen manuell durch eine Kraft angelegt werden können, die vom Handrad über dieses Gestänge auf die beiden Bremsenquerstangen übertragen werden.
  • Die Erfindung soll unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigen; Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf eine Bremsenmontage oder auf ein Bremsgestell für ein zweiachsigest vierrädriges Wagenuntergestell, wobei die Art und Weise dargestellt ist, in der ein einziger Bremszylinder an einer Bremsenquerstange montiert ist und in Antriebsverbindung mit einer üblichen, strebenartigen Querstange steht, Fig. 2 eine Schnittansicht, genommen längs der Linie 2-2 der Fig. 1, gesehen in Richtung der :Pfeile, welche bestimmte Einzelheiten eines Handbetätigungsmechanismus darstellt und welche zeigt, wie dieser reit der Kolbenstange des in Figo 1 dargestellten Bremszylinders verbunden ist, Fig. 3 eine Schnittansicht im vergrößerten Maßstab, genommen längs der Linie 3-3 der Fig. 1,-gesehen in Richtung der Pfeile: welche bauliche Einzelheiten zeigt, die aus den Fig. 1 und 2 nicht hervorgehen, Fig. 4 eine teilweise geschnittene Ansicht eines Parallelogrammgestänges, durchwelches die beiden in Pig. 1 dargestellten Bremsquerstangen verbunden sind und Figa 5 eine Seitenansicht, die darstellt, wie der-Handbetätigungsmechanismus an der Unterseite eines Waggons befestigt ist und mit dem in Fig. 4 dargestellten Parallelogrammhebelgestänge in Antriebsverbindung steht.
  • Es sei nunmehr auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Räder 1 und 2 sind an den Enden@einer jeden von zwei Achsen eines zweiachsigen, vierrädrigen Eisenbahnwaggon. untergestells befestigt.
  • Die dargestellte Bremsenmontage weist eine gegossene, einen Bremszylinder tragende Bremsenquerstange 3 und eine übliche, strebenartige Bremsenquerstange 4 auf. Diese Bremsenquerstangen erstrecken sich quer zum Waggongestell und sind parallel zueinander im Abstand voneinander angeordnet und verlaufen parallel zu und im Abstand von einem Achsenträger 5. Die Querstangen 3 und 4 sind symmetrisch zu beiden Seiten des Achsenträgers 5 angeordnet und sind an jedem Ende in nicht dargestellten Seitenrahmenteilen des Untergestells in üblicher Weise beweglich gelagert.
  • Die Querstange 3 ist in einer Weise, wie es noch beschrieben werden soll, aufgebaut, um eine Halterung für einen einzigen Bremszylinder zu bilden, und die Querstange 4 kann irgendeine übliche strebenartige Bremsenguerstsuge sein. .
  • Ein Bremsenkopf 6 ist ganzteilig an jedem Ende der gegossenen Querstange 3 angegossen., und zwar innerhalb eines Führungsfußes 7, der ebenfalls ganzteiligmit der Querstange 3 ausgebildet sein kann. Jeder Fuß 7 ist ein flacher, Z-förmiger Metallbauteil, der einen Sclien"Y-Iel aufweist, der gleitbar von einer genuteten Verschleißplatte und von einem nicht dargestellten Führungsbauteil aufgenomrjen wird, wobei diese Teile an einera 2eitenrahmen des Untergestells befestigt sind. Die- strebenartige Querstange 4 weist ebenfalls an jedem Ende einen Bremsenkopf 8 auf, der an. der Innenseite eines Führungsfußes 9 angenietet oder in anderer Weise befestigt ist. Dieser Führungsfuß 9 kann an der Querstande 4 durch die gleichen Nieten befestigt werden, die zur Befestigung des Bremskopfes 8 an dieser Querstange verwendet werden. Diese Führungsfüße 9 werden in der gleichen Weise geführt wie die Führungsfüße 7. Die Verschleißplatte und die Führungen und die Führungsfüße dienen zur Halterung der Querstangen 3 und 4 in der richtigen Höhe über den Schienen. Diese richtige Höhe liegt etwgs unterhalb dem horizontalen Durchmesser der Räder. Die Nute in der Verschleißplatte und in den Führungsbauteilen verläuft unter einem geringen Winkel zur Horizontalen, damit eine Bewegung der Querstangen in einer Richtung im wesentlichen radial zu den zugeordneten Rädern erfolgen kann, wenn die Bremse angelegt wird. Jeder der Bremsköpfe 6 und 8 trägt einen zusammengesetzten Bremsschuh, der sich gegen die Lauffläche eines zugeordneten Rades anlegen kann. In üblicher Weise hat der Bremsschuh eine Andruckplatte, die mit einem Keil versehen ist, um die übliche Keilnut des Bremsschuhes aufzunehmen, damit der Bremsschuh in lösbarer Weise am Bremskopf befestigt werden kann. Die Bremsschuhe 10 werden in Anlage gegen die Räder 1, 2 und aus dieser Anlage heraus mittels eines einzigen Druckzylinders 11 gebracht, der 'an der Querstange 3 in der noch zu beschreibenden Weise befestigt ist.
  • Um den Bremszylinder 11 an der Querstange 3 zu befestigen, weist der Steg des gebogenen H-Trägers oder U-Trägers, der die Querstange 3 bildet, etwa in der Mitte eine kreisförmige Öffnung 12 auf. Wie die Fig. 1 zeigt, weisen die gegenüberliegenden Enden dieser Öffnung 12 nach innen umgebogene Flansche 13 und 14 auf. Der nach innen umgebogene Flansch 14 bildet eine kreisförmige Öffnung, die im wesentlichen den gleichen .Durchmesser hat wie der Außendurchmesser eines kapgenförmigen Gehäuses 15 des. Bremszylinders 11.-Dieses Gehäuse ist zwischen seinen Enden mit einem nach außen umgebogenen Flansch 16 versehen. Zwotischen diesem Flansch und dem nach innen umgebogenen Flansch 14 ist eine Dichtung 16a angeordnet, die aus irgendeinem geeigneten elastischen Material besteht. Der nach außen verlaufende Plansch 16 und die Dichtung 16a weisen eine Anzahl von in Umfangsrichtung im Abstand voneinander angeordnete, nicht dargestellte, glatte Bohrungen auf, durch die hindurch sich eine Anzahl von nicht dargestellten Schraubenbolzen erstreckt, die in entsprechende, nicht dargestellte Gewindebohrungen eingeschraubt sind, die in dem Teil der Querstange 3 ausgebildet sind, der sich um den Umfang der Öffnung 12 herum erstreckt. Der nach innen umgebogene Flansch 13 bildet einen nicht-druckbeaufschlagten Kopf für den Bremszylinder 11. Dieser nicht-druckbeaufschlagte Kopf weist eine Bohrung 17 auf, durch die hindurch sich ein hohler Stab 18@erstreckt. Das rechte Ende dieses Stabes bildet ein Ganzes mit einem Kolben 19, der gleitbar in dem kappenförmigen Gehäuse 15 des Bremszylinders 11 montiert ist. Der hohle Stab 18 kann eine Stoßstange 20 aufnehmen, die zwischen ihren Enden einen Bund 21 aufweist, der gegen das linke Ende der hohlen Stange 18 mittels einer Mutter 22 gedrückt ist, wobei diese Mutter auf das Gewindeende der Stoßstange 20 aufgeschraubt ist, und zwar auf das rechte Ende. Eine Beilagscheibe 23 ist zwischen der Mutter 22 und einer Schulter vorgesehen, die durch das linke Ende einer Einsenkung 24 gebildet wird. Diese Einsenkung 24 ist im Kolben 19 vorgesehen und verläuft koaxial zur hohlen Stange 18, die ein Ganzes mit dem Kolben bildet. Eine Dichtungskappe 25 ist an der rechten Seite des Kolbens 19 befestigt und diese Dichtungskappe wirkt mit dem Gehäuse 15 zusammen, um eine Druckkaimn-er 26 zu bilden, welche Druckmittel in nicht dargestellter üblicher Weise vom üblichen Bremsensteuerschieber des luftbremsensystems zugeführt wird. Das der Druckkammer 26 zugeführte Druckmittel erzeugt eine Bewegung des Bremszylindergehäuses 15 und der Querstange 3 in einer Richtung und des Kolbens 19, der Zugstange 20 und der Querstange 4 in der entgegengesetzten Richtung, um die Bremsschuhe 10, die von den Querstangen 3 und 4 getragen werden, gegen die Laufflächen der zugeordneten Räder anzulegen. Die Bewegung des Kolbens 19 und der Zugstange 20 wird auf die Bremsenquerstange 4 überrein noch zu beschreibendes Parallelogrammhebelgestänge übertragen.
  • Zinks vom Bund 21 weist die Zugstange 20 einen Gelenkbauteil 27 auf, der in den Fig. 1 - 4 dargestellt ist. Dieser Gelenkbautei1.27 weist einen rechtwinkligen Querschnitt auf und ist in einem langgestreckten Schlitz 28 angeordnet,@der in einem ersten schräg angeordneten Hebel 29 des Parallelogrammhebelgestänges ausgebildet ist. Die. Mitte des Schlitzes 28 liegt etwa in der Mitte zwischen den Enden des Hebels 29. Der Gelenkbauteil 27 der Stoßstange 20 und der Hebel 29 sind zwischen im parallelen Abstand voneinander angeordneten abgeknöpften Armen 30 und 31 einer gegabelten Aufhängevorrichtung 32 angeordnet, beispielsweise mittels eines Zapfens 33 und mittels Splinten 34o Die oberen Enden der Arme 30 und 31 sind ganzteilig mit einer Nabe ausgebildet, die drehbar an einem Zapfen 35 gelagert ist. Die gegenüberliegenden Enden des Zapfens 35 sind in koaxialen Bohrungen in einem Paar von gegenüberliegend angeordneten, nach innen weisenden Ansätzen 36 ü.nd 37 (Fig. 2) angeordnet. Diese Ansätze sind in den oberen Enden eines Paares von-im Abstand voneinander angeordneten, geneigten Trägern 38, 39 angeordnet. Die unteren Enden dieser Träger bilden ein Ganzes mit einer Konsole 40, die an dem Flansch 13 der Querstange 3 mittels einer Anzahl von Nieten 41 befestigt ist. Das eine Ende des Oapfens 35 weist eine Bohrung auf, in die ein Splint 42 eingesetzt ist, der ein Herausfallen des Kopfzapfens 35 durch Schwingungen verhindert, die auftreten, wenn sich ein Zug mit hoher Geschwindigkeit bewegt.
  • Die oberen Enden der geneigten träger 38 und 39 sind durch einen Steg 43 miteinander verbunden, von dem Teile in den Fig. 1 und 4 dargestellt sind, wobei dieser Steg dazu dient, diese Träger zu versteifen. Wie die Fig. 2, 3, 4 und 5 zeigen, ist das obere Ende des Hebels 29 zwischen den Schenkeln eines Gabelkopfes 44 angeordnet,, der am rechten Ende einer ersten Stange 45 (Fig. 4) ausgebildet ist' und eine Gelenkverbindung zwischen diesen Teilen ist beispielsweise mittels eines Kopfzapfens 46 und eines Splintes 47 (Fig. 2 und 3) hergestellt. Das untere Ende des Hebels 29 ist zwischen den Schenkeln eines Gabelkopfes 48 angeordnet, der am rechten Ende einer zweiten Stange 49 ausgebildet ist.-Eine Gelenkverbindung wird beispielsweise mittels eines Kopfzapfens 50 und eines Splintes 50a hergestellt (Fig. 2 und 3).
  • Wie Fig. 4 zeigt, erstreckt sich die obere Stange 45 durch eine im Achsenträger 5 ausgebildete Öffnung 51 hindurch. Das linke Ende der Stange 45 weist ein Außengewinde auf, welches in das Innengewinde in einem Ende eines Bügels 52 eingeschraubt ist. Die Länge der Stange 45 kann verändert werden, um den richtigen Abstand zwischen den Bremsschuhen 10, die von der Bremsenquerstange 4 getragen werden, und den entsprechenden Rädern 2 einzustellen, und zwar durch eine Verdrehung des Bügels 4 relativ zur Stange 45, wonach eine Mutter 53, die auf das Gewindeende der Stange 45 aufgeschraubt ist, gegen das rechte Ende des Bügels 52 angezogen wird, um die eingestellte Zage zu verriegeln.
  • Wie bei der Stange 45 ist das linke Ende der Stange 49 mit einem Gewinde versehen, um einen Spannbügel 54 aufzunehmen und um eine Mutter 55 aufzunehmen, so daß die Länge dieser Stange 49 ebenfalls verändert werden kann, um das richtige Spiel der Bremsschuhe einzustellen, Ferner können die Längen der Stangen 45 und ¢9 derart eingestellt werden, daß die beiden Hebel des Parallelogrammgestänges im wesentlichen parallel verlaufen.
  • Wie die Fig. 4 zeigt, nimmt die Stange 49 eine im wesentlichen horizontale Zage unterhalb des Achsträgere 5 ein und erstreckt sich vom Hebe. 29 aus nach links, so daß die beiden Schenkelldes Gabelkopfes 54 zu beiden Seiten des urfiteren Endes eines schräg angeordneten und nach oben sich erstreckenden Hebels 56 angeordnet werden können. Dieser Hebel 56 ist schwenkbar mit dem Gabelkopf 5¢ durch geeignete Mittel, beispielsweise über einen Kopfzapfen 57 und einen nicht dargestellten Splint, verbunden. Der Hebel 56 erstreckt sich nach oben durch einen Mittelschlitz 58, der in einem Steg 59 ausgebildet ist, welcher die Kompressionsglieder 60 und die.Zugglieder 61 der slebenartigen Querstange ¢ miteinander verbindet. Dieser Hebel 56 ist zwischen v seinen Enden. an einem Kopfzapfen 62 drehbar gelagert. Die gegenüberliegenden Enden dieses Kopfzapfens sind in nicht dargestellten koaxialen Bohrungen in der Strebe 59 gelagert. Die Schenkel des Gabelkopfes 52 sind zu beiden Seiten des Hebels 56 angeordnet und stehen mit dem Hebel in einer Drehverbindung, beispielsweise über einen Kopfzapfen 63 und einen nicht dargestellten Schlitz. Diese Gelenkverbindung hat im wesentlichen den gleichen Abstand vom Zapfen 62 wie der Zapfen 57, der den Gabelkopf 54 mit dem Hebel 56 oberhalb des Zapfens 62 verbindet, so daß die Hebel 29 und 59 zusammen mit den Stangen 45 und 49, die mit diesen Hebeln verbunden sind, ein Parallelogrammgestänge bilden, durch welches Kräfte vom Kolben 19 auf-die Bremsenquerstange 4 übertragen werden kann, damit die Bremsschuhe 10, die von der Querstange 4 getragen werden, gegen die entsprechenden Räder 2 gedrückt werden können, und zwar dementsprechend, wie-,- Druckmittel der Druckkammer 26 zugeführt wird, um den Kolben 19 und das Bremszylindergehäuse 15 in entgegengesetzten Richtungen zu bewegen.
  • Um in üblicher Weise eine Handbetätigung der Bremsen zu ermöglichen, kann das obere Ende des Hebels 56 mittels einer Kette 64 mit dem Handrad verbunden sein, welches an einem Ende des Waggons angeordnet ist. Damit die Bremsschuhe 10, die von den Dremsköpfen 6 getragen werden, die mit der Bremsenquerst.nge 3 ein Ganzes bilden, gegen die Laufflächen der Räder 1 gedrückt werden können, und zwar bei einer Bewegung der Bremsschuhe 10, die von den Bremsköpfen 8 der Quer-Stange 4 getragen werden, in eine Bremsanlage gegen die Räder 2 durch eine Kraft, die vom Handrad auf die Querstange 3 übertragen wird, und zwar über die Kette 64 und das Parallelogrammgestänge 56, 29, 45 und 49, ist die rechte Seite des unteren Endes des Hebels 29 auf der linken Seite eines Steges 65 angeordnet und liegt gegen diesen an. Dieser Steg 65 verbindet die unteren Enden von zwei sonst parallelen Armen 66 und 67 (Figa 2) eines Handbremsenbauteiles 68. Diese Arme 66 und 67 sind an ihren oberen Enden durch einen V-förmigenSteg 69 verbunden. Von der Basis dieses Steges aus erstreckt sich ein Hebel 70, der am oberen Ende eine Bohrung 71 aufweist. Wie Fig. 5 zeigt, erstreckt sich ein Glied an einem Ende einer Kette 72 durch die Bohrung 71 im Hebel 70, und das Glied am anderen Ende dieser Kette erstreckt sich durch eine Bohrung 73, die in einem Ansatz 74 vorgesehen ist. Dieser Ansatz ist ganzteilig am Boden des Waggons 75 ausgebildet. Die Aette 72 dient dazu, den Handbremsenbauteil 68 mit dem Waggon 75. zu verbinden und an diesem Waggon zu verankern, Wie Fig. 2 zeigt, ist der Arm 67 des Handbremsengliedes 68 zwischen dem unteren Ende des Trägers 39 der Konsole 40 und einem Ansatz 76 angeordnet, der ganzteilig mit der Konsole ausgebildet ist, Der Arm 67 ist schwenkbar auf einem hohlen Kopfzapfen 77 gelafiert, der sich durch koaxiale Bohrungen hindurch erstreckt, die im Träger 39, im Arm 67 und im Ansatz 76 ausgebildet sind. Dieser Zapfen 77 wird in seiner Zage durch einen Schnappring 78 gehalten, der in eine Nute eingesetzt ist, die in dem Teil des Zapfens 77 ausgebildet ist, der sich durch den Ansatz 76 hindurch erstreckt. Der andere Arm 66 des Handbremsenbauteils 68 ist in gleicher Weise drehbar an einem hohlen Zapfen 79 gelagert. Diese hohler. Zapfen erlauben einen Ausbau des Zapfens 33, nachdem die Splinte 34 herausgezogen sind.
  • jeder der Arme 30 und 31 der Aufhängung 32 weist am unteren Ende einen ganzteiligen Ansatz 80 auf. Bei einer Bewegung des Kolbens 19 zum rechten Ende deskappenförmigen Gehäuses 15 hin, und zwar hervorgerufen durch eine Bremsenlbse-Feder 81, die zwischen dem Kolben 19 und einem Federeitz 82 angeordnet ist, wobei diese Feder die hohle Stange 18 umgibt,. werden die Ansätze 81 in Anlage gegen entsprechende Anschläge 83 bewegt, die ganzteilig an der Konsole 40 ausgebildet sind und die sich von dieser Konsole nach außen erstrecken, und zwar bevor der Kolben 19 die #ndwandung des Gehäuses 15 erreicht. Es sei bemerkt, daß diese Anschläge 83 lediglich in Fig. 1 dargestellt sind. Die Anordnung der Ansätze 80 und der Anschläge 83 verhindert, daß Schlagkräfte vom Kolben 19 auf die Endwandung des kappenförmigen Gehäuses 15 übertragen werden, wenn unerwünschte Kräfte durch die Bremsenmontage oder das Bremsengestell auf den Kolben 19 übertragen werden, wobei diese Kräfte durch Stöße und Schwingungen erzeugt werden können, die im Bremsgestänge auftreten, wenn sich der Zug mit hoher Geschwindigkeit bewegt, und wenn die Bremsen gelöst sind.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist eine Dichtungspackung 84 vorgesehen, die aus einem geeigneten elastischen Material besteht, wie beispielsweise Gummi, und diese Dichtung umgibt den hohlen Stab 18 und ist zwischen dem Federsitz 82 und einem nach innen umgebogenen Flansch angeordnet. Dieser Flansch umgibt ebenfalls den Stab 18 und dieser Flansch ist an einer Platte 85 ausgebildet, die gegen die rechte Seite des nach innen umgebogenen Flansches 13 anliegt, Wenn es im Betrieb erwünscht ist, die Bremsen anzulegen, wird Druckmittel der Kammer 26 zugeführt, und zwar durch die Betätigung eines Bremseteuerschiebers des üblichen ,Zuftdruckbremssystemsp Druckmittel wird in die Kammer 26 des Bremszylinders 11 eingeführt und ist wirksam, um den Kolben19 und das Gehäuse 15 in entgegengesetzten Richtungen zu bewegen. Wenn. der Kolben 19 und der Bremszylinder 15 in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, werden die Bremsenquerstange 3, an der das Zylindergehäuse 15. montiert ist, und die Bremsenquerstange 4 ebenfalls in entgegengesetzten Richtungen bewegt, da der Kolben 19 mit der Bremsenquerstange 4 über die Stoßstange 20, das Hebelgelenk 27, das ganzteilig mit der Stoßstange 20 aus-,ebildet ist, und das Parallelogrammgestänge, welches die Hebel 29 und 56 und die Stangen 45 und- 49 aufweist, verbunden ist. Es sei bemerkt, daß der Hebel 56 mit der Bremsenquerstange 4 über die Strebe 59 verbunden ist, die ihrerseits an ihren Enden mit dem Kompressionsglied 60.und dem Zugglied 61 der Bremsenquerstange 4 verbunden ist. Da der Gelenkbauteil 27 durch g=en Zapfen 33 mit dem Hebel 29 zwischen den Zapfen 46 und 50 verbünden ist, und da der Zapfen 62 den Hebel 5e6 mit der Strebe- 59 der Bremsenquerstange 4 in der Putte zwischen den Zapfen 57 und 63 verbindet, ' werden im wesentlichen gleiche Kräfte über die, Stangen 49 und 45 auf den Hebel 56 und die Bremsenguerstange 4 übertragen, ohne-eine wesentliche Relativbewegung zwischen den Stangen 49 und 45-und den Hebeln 29 und 5b Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß der Zapfen 33, der das Gelenkglied 27 mit dem Hebel 29 verbindet, sich durch die Arme 30 und 31 der Aufhängung 32 erstreckt, die schwenkbar am Zapfen 35 gelagert ist. Die Bewegung des Hebels 19 und des Bremszylindergehäuses 15 in entgegengesetzten Richtungen bei einer Zuführung von Druckmittel in die Kammer 26 ist deshalb wirksam, um die Aufhängung 32 bei der Betrachtung der Fig. 4 um den Zapfen 35 in Richtung des Uhrzeigerdrehsinns zu verschwenken. Aus Fig. 5 ist zu erkennen, daß zu dieser Zeit das untere Ende des Hebels 29 in Richtung nach links vom Steg 35 des Handbremsenbauteiles 68 fort bewegt wird' lohne daß dabei der Hebel 29 um den Zapfen 33 verschwenkt wird..Es wird deshalb keine Verschwenkung auf das Handbremsenglied 68 übertragen, und dieses bleibt bei einer Bremsanlegung mittels Druckluft still stehen.
  • Wenn die Bremsquerstangen 3 und 4 sich in entgegengesetzten Richtungen bewegen, so werden die Bremsschuhe 10, die von diesen Querstangen getragen werden, in Bremskontakt gegen die Räder des Untergestells angelegtt um diese Räder abzubremsen. Wenn die Bremsquer-Stangen 3 und 4, wie im vorstehenden beschrieben wurde, bewegt werden, werden diese Bremsquerstangen durch die Führungsfüße 7 und 9 geführt und getragen, da jeder dieser Füße in einer entsprechenden Nute in der Verschleißplatte und in den nicht dargestellten Führungen gleitet. Wie bereits dargelegt, ist die Ausrichtung dieser Verschleißplatten und der Führungen derart, daß die Bremsquerstangen 3 und 4 und die Bremsschuhe 10, die von diesen getragen werden, sich im wesentlichen radial zu den Rädern hin bewegen. Durch die symmetrische Anordnung der Bremsenquerstangen 3 und 4 zu beiden Seiten des Achsenträgers erzeugt, da die Flächendes Kolbens 19 und des kappenförmigen Endes des Gehäuses 15 gleich sind, die Zuführung von Druckmittel zur Kammer 26 im wesentlichen gleiche Bremsanlegekräfte für alle Bremsschuhe. Wenn. es gewünscht ist, die Bremse zu lösen, wird das vorher der Kammer 26 zugeführte Druckmittel in der üblichen Weise durch.eine Betätigung der Schieber-' steuervorrichtung abgelassen. Danach wirkt die Kraft vier Feder 81 auf den Federsitz 82 ein, der gegen den Innenflansch 13 der Querstange 3 anliegt. Dadurch. werden der Bremszylinderkärper 15 und der Kolben 19 in eire üremsenlöse-Stellung hinein bewegt, um die Bremsenquerstangen aufeinander zu zu bewegen,und um die von diesen. Bremsenquerstangen getragenen Brems- Schuhe von den Laufoberflächen der Räder in eine normale Lösestellung zu bewegen, damit die Bremsung gelöst wird. -Durch die Neigung der Nuten in den Verschleißplatten und in den Führungen neigen die Bremsenquerstangen dazu, durch die Einwirkung der Schwerkraft in ihre normale symmetrische Stellung gegenüber dem Achsenträger 5 zurückzukehren..In dieser Stellung ist der Spielraum zwischen den Bremsschuhen an einer Bremsenquerstange und den zugeordneten Rädern im wesentlichen gleich dem Spielraum zwischen den Bremsschuhen an der anderen Bremsenquerstange und den zugeordneten Rädern. Dadurch, daß das Gewicht der Bremsenquerstange 3, die den Bremsenzylinder 11 trägt, größer ist als das Gewicht der strebenartigen Bremsenquerstange 4, die keinen Bremszylinder trägt, ist die Neigung vorhanden, daß sich die Bremsenquerstange 5 nach dem-Ablassen des Druckmittels aus der Kammer 26 des Zylinderic-11 durch die Einwirkung der Schwerkraft weiterhin in der geneigten Nute der Verschleißplatte und der Führungen nach unten über die normale Lösestellung-hinaus bewegt, Um nun den Bewegungshub der schwereren der beiden Bremsenquerstangen in die :Lösestellung hinein zu begrenzen-, sind,die Nuten einer jeden Verschleißplatte und eines jeden Führungsgliedes an den unteren Enden verschlossen. Diese verschlossenen Enden der Nuten dienen als Anschläge für die Bewegung der Führungsfüße 7 der Bremsenquerstange 3 zum Achsenträger 5 hin.
  • Es sei bemerkte daß e s bei dieser Bremsenmontage nicht erforderlich istf-eine Gestängenachstellung vorzusehen. Es sind keine Gestänge oder Hebel zwischen dem Bremszylinder 11 und der Bremsenquerstange 3 vorhanden, und es findet keine relative Bewegung der Gestänge und Hebel des farallelogrammgestänges statt, wenn die Bremse dadurch angelegt wird, daß Druckmittel in die Kammer 26 des Zylinders 11 eingegeben wird: Es tritt also gar kein oder nur ein geringer Verschleiß_dieser Gestänge und Hebel auf, der durch eine Gestängenach-Stellung kompensiert werden müßte. Es sei bemerkt, daß die Länge der Bohrung im Gehäuse 15 des Zylinders 11 derart istf-.daß ein auereichender Hub für den Kolben19 zusätzlich zu dem geschaffen wird, der erforderlich ist, um einen. Kontakt der Bremsschuhe mit den Rädern herbeizuführen, so daß, wenn die Bremsschuhe 10 abgerieben werden, diese Bremsschuhe immer noch in richtiger Weise in die Bremsanlage gegen die @a..-flächen der Rädereines Gestells bei jeder Bremsan= legung gedrückt werden, und zwar während der gesamten Lebensdauer dieser Bremsschuhe, ohne daß es erforderlich ist, daß eine Gestängenachstellung vorgesehen ist, welche den Verschleiß der Bremsschuhe kompensiert. Das etwas erhöhte Verdrängungsvolumen des Kolbens 19 im Bremszylinder '!1 ist so gering, daß dieses keinen nachteiligen Einfluß auf den Betrieb hat.
  • Es sei angenommen, daß die Bremsen gelöst sind, und daß das Bedienungspersonal eine Handbremsung an einem zweiachsigen, vierrädrigen Waggonuntergestell durchführen will, der die erfindungsgemäße Bremsenmontage aufweist. Um eine Handbremsung am zweiachsigen, vierrädrigen Waggonuntergestell durchzuführen, muß das Bedienungspersonal das erwähnte Bremsenhandrad drehen, mit dem die Kette 64 (Fig. '!) verbunden ist damit eine Kraft auf diese Kette 64 bei der Darstellung in Fig. 1 nach links ausgeübt werden kann. Die auf diese Weise auf die Kette 64 ausgeübte Kraft wird auf den Hebel 56 übertragen und ist wirksam, um diesen Hebel bei der Darstellung in den Fig. 1 und 4 entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn zu verschwenken. Diese Verschwenkung erfolgt um den Zapfen 62, der den Hebel 56 schwenkbar an der Querstange 4 trägt. Wenn der Hebel 56 auf diese Weise entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn um seinen Zapfen 62 verschwenkt wird, so wird eine Kraft auf die Stangen 45 und 49 übertragen. Die Stange 45 ist mit dem Hebel 56 über einen Zapfen 63 und einen Gabelkopf 53 verbunden, und die Stange 49 ist mit diesem Hebel über einen Zapfen 5( und einen Gabelkopf 54@ verbunden. Wie die Fig. 1 und 4 zeigen, wird eine Zugkraft auf die Stange 45 übertragen, die nach links wirkt, und es wird eine Schubkraft auf die Stange 49 übertragen, die nach rechts wirkt.
  • Wie dargestellt, ist die Stange 45 durch den Gabelkopf 54 und den Zapfen 46 mit dem oberen Ende des Hebels 29 verbunden, und die Stange 49 ist durch den Gabelkopf 48 und den Zapfen 50 mit dem unteren Ende des Hebels 29 verbunden. Die Kräfte, die auf die Stangen 45 und 49 übertragen werden, erzeugen am.'Hebel 29 ein Moment, und dieses Moment wirkt in einer derartigen Richtung, daß der Hebel 29 bei der Darstellung in den Fig. 1 und 4 um den Zapfen 33 in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wird. Aus Fig. 5 ist zu erkennen, daß die rechte Seite des unteren Endes des Hebels 29 gegen den Steg 65 anliegt,.derdie unteren Enden der Arme 66 und 67 des Handbremsengliedes 68 miteinander verbindet. Das obere Ende dieses Kandbremsengliedee 68 ist durch die Kette °# 72 mit dem Ansatz 74 verbunden, der ein Ganzes mit dem Boden des Waggons 75 bildet.
  • Wie Fig. 2 zeigt, sind die Arme 66 und 67 des Handbremsengliedes 68 durch die Zapfen 79 und 77 mit den Trägern 38 und 39 und den Vorsprüngen 76 verbunden, die ganzteilig mit der Konsole 40 ausgebildet sind. Diese Konsole 40.ist mittels Nieten 41 am Flansch 13 der Bremsenquerstange 3 befestigt. Die im vorstehenden erwähnten Kräfte, die nach rechts auf die Stange 49 einwirken, werden über den Gabelkopf 48, den Zapfen 50 und das untere Ende des Hebels 49 auf den Steg 65 des Handbremsengliedes 68 übertragen und wirken auf dieses Glied in einer Richtung ein, so daß dieses Glied 68 in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn um seinen Anschluß am linken Ende der Kette 72 verschwenkt wird. Diese Verschwenkung des Handbrems'engliedes 68 ist wirksam, um die Bremsenquerstange 3 bei der Darstellung in FigQ 1 nach rechts zu bewegen, da die Zapfen 79 und 77 die Arme 66 und 67 des Gliedes 68 mit den Trägern 38 und 39 und mit den Ansätzen 76 der Konsole 40 verbinden, die an der Bremsenquerstange 3, wie im vorstehenden erläutert, befestigt ist. Die Bremsenquerqtange 3 wird.deshalb bei der Darstellung in Fig. 1 nach rechts bewegt, bis die Bremsschuhe 10, die von dieser Bremsquerstange 3 getragen werden, in Bremsanlage gegen die Räder 1 gedrückt sind.
  • Es ist klar, daß sich die Bremsenquerstange 3 nicht weiter in der Richtung nach rechts bewegen kann, nachdem die Bremsscholle ,10, die von dieser Bremsenquerstanze getragen'werden, gegen die Räder 1 angelegt sind. Es ist ferner klar, daß die Stange: 49 nach der Anlegung der Bremsschuhe 10, die von der Bremsenquerstange 3 getragen werden, gegen die Räder 1 -ni.cht mehr länger nach rechts bewegt werden kann. Deshalb wird nunmehr der Zapfen 57 der Gelenkpunkt für den Hebel 56, und dieser Hebel wird danach um den Zapfen 57 in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzegerdrehsinn gedreht, und zwar durch die Kraft, die auf die Kette 64 nach links einwirkt, und zwar infolge einer Drehung des Bremsenhandrades durch das Zugpersonal. Da der Hebel 56 durch den Zapfen 62 in Antriebsverbindung mit der Strebe 59 der Bremsenquerstange 4 steht, ist die Verschvienkung des Hebels 56 entgegengesetzt zur Uhraeigerdrehrichtung um den Zapfen 57 herum wirksam, um diese Bremsenquerstange 4 nach links zu bewegen, bis die Bremsschuhe 10, die von der Bremsenquerstange 4 getragen werden, in Bremsanlage gegen die Räder 2 gedrückt sind. Diese Verschwenkung des Hebels-56 entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn ist über die Stange 45 wirksam, um den Hebel 29 um den Zapfen 50 entgegengesetzt zum Uhrzeigerdrehsinn zu verschwenken. Da der Hebel 29 über den Zapfen 33 mit dem Gelenkglied 27 verbunden ist, welches ganzteilig mit der Stoßstange 20 ausgebildet ist, ist diese Verschwenkung des Hebels 29 wirksam, um den Kolben19 nach links gegen den federnden Widerstand der Feder 81 zu drücken.
  • Es sei daran erinnert, daß der Führungsfuß 7 der Bremsenquerstange 3 und der Führungsfuß 9 der Bremsenquerstange 4 sich in geneigten Nuten bewegen, die in den entsprechenden Verschleißplatten und Führungen vorgesehen sind, wenn die Bremsenquerstangen in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, so daß diese Bremsenquerstangen und die Bremsschuhe, die von die'sen Bremsenquerstangen getragen werden, in Richtungen bewegt werden, die im wesentlichen radial zu den zugeordneten Rädern der Waggonuntergestelle verlaufen, bis jeder Bremsschuh in die Bremsanlage gegen die Lauffläche des zugeordneten Rades bewegt ist. Danach wird ein Bremsschuh gegen die Lauffläche des entsprechenden Rades mit einer Kraft gedrückt, die dem Zug entspricht, der auf die Kette 64 bei einer Drehung der Handbremse durch das Zugpersonal nach links ausgeübt wird. Die manuell angelegte Bremse kann dadurch gelöst werden, daß das Zugpersonal das Bremsenhandrad am Ende des Waggons in der Richtung dreht, um den Zug auf die Kette 64 zu lösen.-Wenn der auf die Kette 64 ausgeübte Zug auf diese Weise gelöst wird, kehren die Bremsencuerstangen 3 und 4 und die von diesen getragenen Bremsschuhe 10 durch die Einwirkung der Schwerkraft in die Bremsenlöse-Stellung in der Weise zurück, wie es im vorstehenden beschrieben wurde.
  • Im Anschluß an eine Bremsenanlegung mittels Luftdruck kann das Zugpersonal die Handbremse in einer Richtung bewegen, um auf die Kette 64 einen nach links gerichtetem Zug auszuüben. Wenn nun die Handbremse gegen eine Drehung durch nicht dargestellte Verriegelungsmittel verriegelt wird, bleiben die Bremsen in-einem Grad angelegt, der dem Zug entspricht, der auf die Kette 64 nach links ausgeübt wird, und zwar auch dann, wenn das gesamte Druckmittel in der Kammer 26 des Zylinders 11 durch Sickerströmungen verlorengeht,

Claims (10)

  1. P a t e n t a n s p r ü a h e 1, Bremsengestell für ein vierrädriges Eisenbahnwaggonuntergestell, welches eine Querachse und eine dazu senkrechte Längsachse aufweist, gekennzeichnet durch: a) zwei Bremsenquerstangen, die sich im Abstand voneinander im wesentlichen parallel zur Querachse des Untergestells erstrecken und die an den Enden im Gestell geführt und gelagert sind, so daß sie sich gemeinsam in Längsrichtung des Untergestells bewegen können, b) ein Bremszylindergehäuse, welches an einer der Bremsenquerstangen im wesentlichen in der Mitte zwischen deren Enden befestigt ist und dessen Längsachse parallel und koplanar zur Längsachse des Waggonuntergestells verläuft, a) einen im Bremszylinder angeordneten Kolben, der mit dem Zylinder eine Druckkammer bildet, @n der ein Druckmittel eine Kraft auf diesen Kolben ausüben kann, wobei dieser Kolben eine Kolbenstange aufweist, die sich mit dem Kolben in Längsrichtung des Waggonuntergestells bewegen kann, d) ein Gestell, welches die Kolbenstange und die andere Bremsenquerstange miteinander verbindet, um die vom'Druekmittel auf den Kalben ausgeübte Kraft auf die andere Bremsenquerstange im wesentliehen zwischen deren Enden zu übertragen, um eine -Bewegung der Bremaenquerstangen voneinander fort in.
  2. Richtung einer Regung der Bremsen auf die Räder zu zu erzeugen, wenn sich das Bremszylindergehäuse und der Kolben in entgegengesetzten Richtungen relativ zum Waggonuntergestell bewegen, und zwar bei einer Zuführung von Druckmittel in die Druckkammer. z.
  3. Bremsgestell nach Anspruch 'f, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge en Parallelogramm von zwei Stangen von im wesentlichen gleicher länge und zwei-Hebeln von im wesentlichen gleicher Länge aufweist, die durch diese Stangen miteinander verbunden sind, und daß der eine der beiden Hebel im: wesentlichen in der Mitte zwischen seinen Enden mit dem äußeren Ende der Kolbenstange drehbar verbunden ist, und daß der andere dieser beiden Hebel im-wesentlichen in der Mitte zwischen seinen Enden mit der anderen Bremsenquerstange drehbar verbunden ist. 3. Bremsengestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß-die beiden Hebel im. wesentlichen unter gleichen Winkeln gegenüber der Horizontalen geneigt sind, und daß die beiden Stangen sich im wesentlichen im .
  4. Abstand voneinander und parallel zueinander erstrecken, um , diese beiden Hebel-miteinander zu verbinden. 4-o Bremsgestell nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Handbremsenglied, welches schwenkbar zwischen seinen Enden an der einen Bremsenquerstange montiert ist, und welches ein Ende aufweist, welches gegen eine Bewegung festgehalten ist, und dessen anderes Ende in der Bewegungsbahn des einen Hebels angeordnet ist, so daß eine manuelle Bremsanlegung erfolgen kann, - wenn eine manuelle Kraft einem Ende des anderen Hebels zugeführt wird.
  5. Bremsgestell nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Aufhängeglied, welches mit einem Ende schwenkbar an der einen Bremsquerstange montiert ist, wobei dieses Aufhängeglied mit dem anderen Ende in Antriebsverbindung mit dem besagten einen Hebel steht, sodaß dieses Aufhängeglied ein Ende des Parallelogrammgestänges über diesen einen Hebel trägt.
  6. 6. Bremsgestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Bremsenquerstange eine strebenartige Bremsenquerstange ist, die einen Steg aufweist, an dem drehbar einer der beiden Hebe. des Parallelogrammhebelgestänges gelagert ist. 7.
  7. Bremsenmontage oder Bremsengestell für ein vierrädriges Eisenbahnwaggonuntergestell9 welches eine Längsachse und eine dazu senkrechte Querachse aufweist, in der ein Achsenträger angeordnet ist, wobei dieser Achbenträger eine Öffnung aufweist, gekennzeichnet durch: a) zwei Bremsenquerstangen, die sich im Abstand voneinander im wesentlichen parallel zur Querachse des Waggonuntergestells erstrecken und die in fährbarer Weise im Waggonuntergestell gelagert sind, um sich gemeinsam in Längsrichtung des Waggonuntergestells bewegen zu können, b) ein Bremszylindergehäuoe, welches an einer der Bremsenquerstangen im wesentlichen in der Mitte zwischen deren Enden befestigt ist und dessen Längsachse parallel und koplanar zur Längsachse des Waggonuntergestells verläuft, c) einen in dem Zylinder angeordneten Kolben, der mit dem Zylindergehäuse zusammenwirkt, um eine Druckkammer zu bilden, in welcher ein Druckmittel eine Kraft auf den Kolben ausüben kann, wobei dieser Kolben eine Kolbenstange aufweist$ die mit dem Kolben in Längsrichtung des Waggonuntergestella beweglich ist, -d ) ein Parallelogrammhebelgestänge, welches die Kolbenstange und die andere Bremsenquerstange miteinander verbindet und welches zwei Stangen von im wesentliehen gleicher Länge und zwei Hebel von im wesentlichen gleicher Länge aufweist, die durch diese Stangen miteinander verbunden sind, wobei sich eine Stange durch die Öffnung im Achsen-träger erstreckt, und wobei sich die andere Stange parallel zu der einen Stange unterhalb des Achsenträgers erstreckt, e) dieses Parallelogrammgestänge, welches wirksam ist, um die auf den Kolben ausgeübten.
  8. Drucknittelkräfte auf die andere Bremsenquerstange im wesentlichen in der-Mitte zwischen deren Enden zu übertragen, so daß die beiden Bremsenquerstangen voneinander fort in Richtung einer Bremsenanlegung gegenüber den zugeordneten Rädern bewegt werden, wenn der Zylinder und der Kolben sich in entgegengejetzten Richtungen relativ zum Waggonuntergestell bewegen, wenn Druckmittel in die Druckkammer eingeführt wird. 8. Bremsenmontage oder Bremsengestell für ein zweiachsiges, vierrädriges Eisenbahnwaggon untergestell, gekennzeichnet durch: a) einen:-:druckmittelbetätigten Bremsmechanismus, der ein Parallelogrammhebelgestänge aufweist, welches ein Paar Hebel und ein Paar Stangen hat, die diese Hebel miteinander verbinden, wobei durch dieses Gestänge Bremskräfte auf die Räder des Untergestells übertragen werden,. b) ein Handbremsenglied,welches schwenkbar zwischen seinen Enden am Bremsmechanismus gelagert ist, wobei ein Ende dieses Gliedes am Waggon befestigt ist, und wobei das andere Ende in der Bewegungsbahn eines der Hebel angeordnet ist, so daß dieses mit diesem beim Aufbringen einer manuellen Kraft auf d.en anderen Hebel zusammenwirkt, damit die Bremsen manuell über dieses Gestänge angelegt werden können. g.
  9. Bremsenmontage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Träger schwenkbar an der einen Bremsenquerstange montiert sind, um den besagten einen Hebel und das äußere@Ende der Kolbenstange drehbar zu halten, so daß die Kolbenstange und der Kolben relativ zum Bremszylihder bewegt werden, wenn eine manuelle Kraft auf das eine Ende des anderen Hebels aufgebracht wird* 10.
  10. Bremsenquerstange für das Untergestell eines Eisen-Bahnwaggons, gekennzeichnet durch eine flache, V-förmige Ausbildung, wobei diese Querstange einen H-fÖrmigen Bauteil aufweist$ der über die gesamte Länge hinweg einen Steg hat$ und wobei dieser Steg im wesentlichen in der Spitze des V-förmigen Abschnittes einen rohrförmigen Teil aufweist wobei ein Bremszylinder in lösbarer Weise in diesem rohrförmigen Abschnitt angeordnet ist, und wobei dieser Bremszylinder zwischen seinen Enden einen Ringflansch aufweist, der gegen einen Flansch des H-förmigen Bauteiles anliegt, so daß der Bremszylinder in lösbarer Weise an der Bremsenguerstange montiert werden kann. Leerseite
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