DE19505075A1 - Hydraulische Unterseekupplung mit Vordichtungs-Führung - Google Patents
Hydraulische Unterseekupplung mit Vordichtungs-FührungInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft allgemein hydraulische Kupplungen
und insbesondere hydraulische Kupplungen zum Gebrauch bei
Unterseebohrungs- und -herstellungsanwendungen. Insbeson
dere umfaßt die Erfindung eine hydraulische Unterseekupp
lung mit einer verbesserten Führung der Kupplungselemente
vor der Abdichtung zwischen dem Einsteckelement und dem
Aufnahmeelement der Kupplung.
Hydraulische Unterseekupplungen sind seit langem bekannt.
Die Kupplungen umfassen normalerweise ein Einsteckelement
und ein Aufnahmeelement mit Dichtungen, um den Übergang
zwischen dem Einsteckelement und dem Aufnahmeelement abzu
dichten.
Das Aufnahmeelement hat im allgemeinen einen zylindrischen
Körper mit einer Bohrung relativ großen Durchmessers an
einem Ende und einer Bohrung relativ kleinen Durchmessers
am anderen. Die kleine Bohrung erleichtert Verbindungen zu
Hydraulikleitungen, während die große Bohrung die Dichtun
gen enthält und den Einsteckteil der Kupplung aufnimmt. Das
Einsteckelement umfaßt einen zylindrischen Abschnitt an
einem Ende, um die Verbindung mit Hydraulikleitungen zu er
leichtern. Wenn der zylindrische Abschnitt des Einsteckele
mentes in die große Bohrung des Aufnahmeelementes einge
bracht wird, werden entsprechend verschiedenen Ausführungs
formen der Vorrichtung die Dichtungen entweder am Ende oder
an der Stirnfläche des Einsteckelementes anliegen oder mit
dem Einsteckelement um seinen Umfang in Eingriff stehen.
Das Hydraulikfluid kann dann frei durch die Aufnahme- und
Einsteckabschnitte der Kupplung fließen, und Dichtungen
verhindern, daß dieser Fluß aus den Verbindungen der Kupp
lung entweicht.
Ein Rückschlagventil kann in dem Aufnahmeelement und dem
Einsteckelement vorgesehen sein. Jedes Rückschlagventil ist
offen, wenn die Kupplung hergestellt ist, jedes Ventil
schließt sich jedoch, wenn die Kupplung zerstört wird, so
daß verhindert wird, daß Fluid aus dem System, dessen Teil
die Kupplung ist, austritt.
In der US-A-4694859 (Robert E. Smith III) ist eine hydrau
lische Unterseekupplung mit radialer Metalldichtung offen
bart. Diese Kupplung schafft eine wiederverwendbare radiale
Metalldichtung, die mit dem Umfang der Sonde in Eingriff
steht, wenn sie innerhalb des Aufnahmeelementkörpers ange
ordnet ist. Die Metalldichtung wird am Ort durch einen zy
lindrischen Körper oder ein Halteelement gehalten. Das Hal
teelement verhindert ein Lösen der Metalldichtung von dem
Aufnahmeelementkörper. Wenn die Einsteck- und Aufnahmeteile
der Kupplung unter Druck getrennt werden, verhindert das
Halteelement, daß die Metalldichtung durch die Bohrung des
Aufnahmeelementes nach außen ausgeblasen wird. Diese Kupp
lung verwendet eine druckbetätigte C-Ring-Metalldichtung.
Verschiedene Vorteile dieses Aufbaus bestehen darin, daß er
keinen Vorlastmechanismus erfordert, tolerant gegen Bewe
gungen der zwei Kupplungshälften relativ zueinander ist und
größere Toleranzen zwischen den Kupplungen und den Vertei
lerplatten ermöglicht. Das Halteelement kann ebenfalls zum
Vorladen der C-Ring-Metalldichtung verwendet werden, indem
sie radial nach innen gedrängt wird, um in Eingriff mit dem
Umfang des Einsteckelementes zu kommen. Dies wird ermög
licht durch Positionierung der Dichtung auf einer Schulter
innerhalb der Bohrung des Aufnahmeelementes und dann durch
ein Verriegeln des Halteelementes gegen die Dichtung.
In den US-A-4832080, 5099882 und 5277225 (für Robert E.
Smith III) sind hydraulische Unterseekupplungen dargestellt
mit zumindest zwei radialen Metalldichtungen zum Abdichten
zwischen dem Einsteckelement und der Aufnahmekammer des
Aufnahmeelementes. Druckbetätigte Dichtungen sind darge
stellt, die so ausgelegt sind, daß sie radial zwischen dem
Einsteckelement und dem Aufnahmeelement abdichten, und die
Kupplungen sind zur Fluidkommunikation druckausgeglichen
durch übereinstimmende Radialdurchlässe und den ringförmi
gen Raum zwischen den Elementen.
In den US-A-5029613 und 5284183 (für Robert E. Smith III)
sind hydraulische Unterseekupplungen beschrieben mit einem
Dichtungselement mit einer Metallippe, die nach innen ra
dial vorsteht, um eine radiale Metall-Metall-Dichtung mit
dem Einsteckelement in Abhängigkeit vom Fluiddruck in der
Kupplung zu bilden, sowie Sperr- oder Haltemittel zum Hal
ten der Dichtung gegen die innere Schulter des Aufnahmeele
mentes. In den Kupplungen der US-A-5029613 und 5284183 ist
vorzugsweise das Einsteckelement vor dem Dichtungseingriff
der radialen Metalldichtungen mit dem Einsteckelement oder
der Sonde mit der Aufnahmekammer des Aufnahmeelementes aus
gerichtet und in sie geführt.
Eine verbesserte Führung der Sonde in das Aufnahmeelement
hilft bei der Sicherstellung einer höheren Dichtungszuver
lässigkeit und einer längeren Dichtungsstandzeit bei hydrau
lischen Unterseekupplungen. Desweiteren tritt bei Kupplun
gen der vorgenannten Art wegen des hohen Unterseedruckes
manchmal ein Unterdruck während des Entfernens des Ein
steckelementes aus der Aufnahmekammer oder Bohrung auf.
Die Erfindung basiert auf einer hydraulischen Kupplung der
vorgenannten Art mit einem Einsteck- und einem Aufnahmeele
ment zur Fluidkommunikation zwischen ihnen und Ventilen zur
Steuerung des Fluidflusses in jedem der Elemente. Die Er
findung umfaßt ein Einsteckelement bzw. eine Sonde mit
einem Körper mit einer Außenschulter und einer extern abge
stuften zylindrischen Außenfläche, ein Aufnahmeelement mit
einer abgestuften Innenbohrung, wobei die gestuften Flächen
des Einsteckelementes und des Aufnahmeelementes so dimen
sioniert sind, daß sie gegeneinander gleiten, bevor die Ra
dialdichtung mit dem Einsteckelement in Eingriff kommt.
Vorzugsweise wird eine druckbetätigte ringförmige Metall
dichtung verwendet, um die Radialabdichtung mit dem Ein
steckelement zu bilden. Die Dichtung kann mittels eines
Hülsenelementes gehalten werden, das eine Innenbohrung auf
weist, die zur Aufnahme des Einsteckelementes dimensioniert
ist.
Die Erfindung verbessert die Führung der Sonde oder des
Einsteckelementes in die Bohrung des Aufnahmeelementes
durch Schaffen zweier Gleitflächen, wobei die Dichtung zwi
schen den Flächen angeordnet ist. Ein enges Zusammenpassen
des Einsteckelementes mit der entsprechenden Fläche in dem
Aufnahmeelement liefert eine verbesserte Führung während
des Einbringens des Einsteckelementes. Dies hilft bei der
Sicherstellung einer höheren Dichtungszuverlässigkeit und
einer längeren Dichtungsstandzeit. Die abgestuften Flächen
treten in Eingriff, bevor das Einsteckelement die Dichtung
erreicht oder die Tellerventile offen sind.
Die Stufen auf dem Einsteckelement und dem Aufnahmeelement
erlauben es ferner, Seedruck nach außen oder in die Ring
kammer zwischen den Elementen während des Einbringens oder
des Herausziehen des Einsteckelementes abzugeben. Als Re
sultat ermöglicht die Erfindung die Verhinderung einer Im
plosion von Dichtungen aufgrund von Seedruck, wenn das Ende
des Einsteckelementes die Dichtung freigibt und Seedruck in
die Ringkammer zwischen den Elementen eindringt. Somit er
möglicht es die Erfindung, den Druck auf die Dichtungen
zwischen den Elementen auszugleichen.
Fig. 1 ist eine Darstellung einer bevorzugten Ausführungs
form eines Einsteckelementes und eines Aufnahme
elementes der Kupplung, wobei das Einsteckelement
teilweise in die Bohrung des Aufnahmeelementes ein
gebracht ist.
Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung der gestuften Schulter
und der Dichtungen gemäß Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Schnittdarstellung einer bevorzugten Aus
führungsform des Einsteck- und des Aufnahmeelemen
tes, wobei das Einsteckelement in dichtender Anlage
mit den Dichtungen im Aufnahmeelement ist.
Fig. 4 ist eine Schnittdarstellung einer bevorzugten Aus
führungsform des Einsteck- und des Aufnahmeelementes
der Kupplung, wobei das Einsteckelement vollständig
in die Aufnahmebohrung eingefügt ist.
Fig. 1 ist eine Schnittdarstellung des Einsteckelementes 10
und des Aufnahmeelementes 20, bei der das Einsteckelement
teilweise in der Bohrung des Aufnahmeelementes aufgenommen
ist. Das Einsteckelement 10 ist mit einer Verteilerplatte
mit Gewinden 41 oder anderen Mitteln wie Einstellschrauben
befestigt. Das Aufnahmeelement 20 ist mit einer zweiten
Verteilerplatte mittels Gewinden 90 oder anderen Mitteln
verbunden. Die Techniken zur Verbindung der Elemente mit
solchen Platten sind dem Fachmann allgemein bekannt.
Das in Fig. 1 dargestellte Einsteckelement 10 umfaßt einen
Sondengriff 31, einen Flansch 42 und eine Schulter 43. Die
Schulter 43 ist nach unten bis auf einen ersten Außen
durchmesser 44 der zylindrischen Sondenwand abgeschrägt,
eine Außenschulter 38 liefert eine abgestufte Verminderung
des Außendurchmessers, und der zweite Außendurchmesser 37
der Sondenwandung endet in einer Sondenstirnfläche 45
endet. Vorzugsweise ist die Umfangsschulter oder Stufenhöhe
10/1000 Inch im Radius. Die Schulter oder die Stufe können
rechtwinklig sein oder zur Ausbildung eines positiven Win
kels, wie in Fig. 2 dargestellt ist, abgeschrägt sein. Die
Sondenwand des Einsteckelementes hat an ihrem ersten Ende
44 einen größeren Außendurchmesser und hat an ihrem zweiten
Ende 37 einen geringeren Außendurchmesser. Die Sondenwand
ist für den gleitenden Eingriff mit dem Aufnahmeelement 20
und dem Dichtungshalteelement 83 dimensioniert, wie im fol
genden beschrieben wird.
Der Körper des Einsteckelementes ist desweiteren mit einer
Mittenbohrung 32 versehen. Die Bohrung kann in ihrem Ver
lauf durch den Körper des Einsteckeelementes 10 verschie
dene Durchmesservariationen aufweisen. In einer bevorzugten
Ausführungsform umfaßt das erste Ende der Mittenbohrung
einen mit Innengewinde versehenen Abschnitt 50 zur Verbin
dung mit einer Hydraulikleitung. Angrenzend und innerhalb
des Gewindeabschnittes ist ein zylindrischer Durchlaß 51,
der sich längs innerhalb des Körpers des Einsteckelements
erstreckt, und an einem Ventilsitz 66 endet, der eine ab
geschrägte Schulter ist.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, ist der Tellerventilaufbau
des Einsteckelementes verschiebbar innerhalb der Mittenboh
rung 32 aufgenommen. Die verschiedenen Teile der Tellerven
tilanordnung sind ein zylindrischer hohler Ventilkopf 64,
der einen Außendurchmesser aufweist, der zum Verschieben
innerhalb der zylindrischen Bohrung 32 dimensioniert ist.
Der Ventilkopf ist von konischer Form und so dimensioniert,
daß er auf dem Ventilsitz 66 am Ende der Bohrung des Ein
steckelementes sitzt. Der Ventilkopf umfaßt ferner einen
Stab 65 oder ein Betätigungselement, das sich von ihm aus
erstreckt. Eine Wendelfeder 71 wird verwendet, um das Ven
til 64 in eine geschlossene Position gegen den Ventilsitz
66 zu zwängen. Die Ventilwendelfeder 71 ist innerhalb der
zylindrischen Bohrung 32 angeordnet und mit einer Feder
hülse verankert, die durch eine Hülsenklemme 73 am Ort ge
halten wird.
Das Aufnahmeelement 20 umfaßt einen Griff 90, der optionell
in eine Verteilerplatte eingeschraubt ist. Das Aufnahmeele
ment 20 umfaßt ebenfalls eine Schulter 91, die dem Griff 90
und dem Hauptzylinderkörper 92 benachbart ist. Die Mitten
bohrung 81 hat in ihrem Verlauf längs oder axial durch den
Körper des Aufnahmeelementes 20 verschiedene Variationen in
ihrem Durchmesser. Ein erstes oder äußeres Ende der Mitten
bohrung 81 ist ein mit Innengewinde versehener Durchlaß 92
zur Verbindung mit einer Hydraulikleitung mit Gewinde. Der
Gewindeabschnitt 95 der Mittenbohrung 81 endet an einem zy
lindrischen Durchlaß 96, der eine Tellerventilanordnung
verschiebbar aufnimmt. Der zylindrische Durchlaß 96 endet
am Ventilsitz 106 zur Lagerung des Tellerventils 104. In
nerhalb des Ventilsitzes ist eine zylindrische Aufnahmekam
mer 107 vorgesehen. Die Aufnahmekammer nimmt verschieblich
die Sonde oder das Einsteckelement 10 auf. Wie in Fig. 1
dargestellt ist, wenn die Tellerventile miteinander in Kon
takt stehen, werden die Ventile in offene Positionen für
Fluidfluß zwischen dem Einteckelement und dem Aufnahmeele
ment gezwängt.
Die Ventilanordnung des Aufnahmeelementes 20 umfaßt ein
Tellerventil 104, das verschiebbar innerhalb des zylindri
schen Durchlasses 96 des Aufnahmeelementes 20 angeordnet
ist. Das Tellerventil 104 hat eine im wesentlichen konische
Form zum Aufliegen auf dem Ventilsitz 106 und einen Stab
105 oder Betätigungselement, das sich von ihm aus er
streckt. Um das Ventil in die geschlossene Position zu
zwängen ist eine Ventilwendelfeder zwischen der Schulter
des Ventils und einer Federhülse 120 mit einer Hülsenklemme
121 in der Bohrung des Aufnahmeelementes angeordnet. Die
Ventile des Aufnahmeelementes und des Einsteckelementes ha
ben vorzugsweise gleichen Aufbau und Funktion.
In der Aufnahmekammer 107 des Aufnahmeelementes sind
verschiedene Stufen oder Umfangsschultern vorhanden, die
eine Folge von Innendurchmessern schaffen. Wie in Fig. 2
dargestellt, steht am ersten Ende 14 des Aufnahmeelementes
in einer bevorzugten Ausführungsform die Aufnahmekammer 107
mit einem zweistückigen Dichtungshalteelement 84, 85 in
Eingriff. Der erste Teil 84 des Dichtungshalteelementes
kann mit der Aufnahmekammer des Aufnahmeelementes ver
schraubt sein oder mit der Außenfläche des Aufnahmeele
ments, außerhalb der Aufnahmekammer, falls gewünscht. Al
ternativ kann das Dichtungshalteelement in eine Nut oder in
einen Schlitz der Aufnahmekammer eingreifen, anstatt ver
schraubt zu sein. Das Dichtungshalteelement kann so ausge
legt sein, daß es bei einem Innendurchmesser 25 in die Auf
nahmekammer paßt, der der gleiche Durchmesser wie der In
nendurchmesser 27 sein kann. In einer bevorzugten Ausfüh
rungsform ist der Durchmesser 25 größer als der Durchmesser
27, wobei eine Umfangsschulter 26 zwischen ihnen liegt. Die
Schulter 26 ist jedoch nicht notwendig, falls sich der In
nendurchmesser 27 über den gesamten Weg zum ersten Ende 14
des Aufnahmeelementes erstreckt. Bei einer bevorzugten Aus
führungsform umfaßt das Dichtungshalteelement ein erstes
Stück 84, ein zweites Stück 85, wobei jedes dieser Stücke
eine Oberfläche zur Schwalbenschwanzverbindung einer ela
stomeren Dichtung 86 liefert. Die elastomere Dichtung 86
hat in der bevorzugten Ausführungsform eine Schwalben
schwanzverbindung mit den zwei Stücken des Dichtungshalte
elementes. Das erste Stück 84 ist mit dem Aufnahmeelement
verschraubt, während das zweite Element 85 eine Gleitpas
sung gegen den Durchmesser 25 der Aufnahmekammer des Auf
nahmeelementes aufweist. In einer bevorzugten Ausführungs
form hat ferner das zweite Stück 85 eine Nut 87, die zum
Sitz eines O-Ringes 28 dimensioniert ist, der eine ringför
mige Dichtung zur Abdichtung gegen die Schulter 26 ist.
Der Innendurchmesser 89, 90 des zweistückigen Halteelemen
tes 84, 85 ist so dimensioniert, daß er verschieblich am
größten Außendurchmesser 44 des Einsteckelementes oder der
Sonde anliegt. Vorzugsweise ergibt sich eine enge Passung
zwischen dem Durchmesser 44 des Einsteckelementes oder der
Sonde und dem Innendurchmesser 89, 90 des Dichtungshalte
elements.
Der Durchmesser 27 und die Schulter 28 in der Aufnahmekam
mer 107 sind so dimensioniert, daß sie eine Sitzfläche die
metallische C-Ringdichtung 60 schaffen. Vorzugsweise hat
die metallische C-Ring-Dichtung einen Hohlraum, so daß die
Dichtung abhängig vom Fluiddruck in der Kupplung ist, um
sich nach außen radial gegen den Durchmesser 27 zu erstrecken.
Der Durchmesser 29 ist so dimensioniert, daß er fest
mit der Zylinderfläche 44 des Einsteckelementes oder der
Sonde paßt und einen gleitenden Kontakt damit ermöglicht.
Vorzugsweise liefern der Innendurchmesser 29 und der Innen
durchmesser des Dichtungshalteelementes eine feste glei
tende Passung mit dem Einsteckelement bzw. der zylindri
schen Oberfläche 44 der Sonde.
Die Schulter 30 liefert eine weitere Verminderungsstufe in
der Aufnahmekammer und ist vorzugsweise 10/1000 Inch im Ra
dius. Eine zylindrische Fläche 33 ist für einen festen,
gleitenden Eingriff mit der Oberfläche 37 des Einsteckele
mentes oder der Sonde ausgebildet.
Die hohle Metalldichtung 60 ist vorzugsweise eine C-förmige
Metalldichtung, die druckbetätigt ist, um sich sowohl ra
dial nach innen gegen die Sondenwandung 45 als auch radial
nach außen gegen die Aufnahmekammer 27 beim Durchmesser 27
zu erstrecken. Falls gewünscht, kann die Metalldichtung so
dimensioniert sein, daß sie eine geringe radiale Überlap
pung mit entweder der Aufnahmekammer beim Durchmesser 27
oder mit der Probenwandung beim Durchmesser 44 aufweist.
Die Metalldichtung ist vorzugsweise aus einem dünnen Metall
gefertigt, das flexibel ist, um wiederholten Verwendungen
ohne Ermüdung zu widerstehen. Die Dichtung kann einfach von
Metalldichtungsherstellern bezogen werden.
Die elastomere Dichtung 86 ist ebenfalls eine ringförmige
Dichtung, vorzugsweise mit einer Schwalbenschwanzverbindung
mit dem Dichtunghalteelement, wie oben beschrieben ist. Wie
in Fig. 3 dargestellt ist, ist der Innendurchmesser der
Dichtung 86 so dimensioniert, daß er mit der Fläche 44 des
Einsteckelementes, wenn es in die Aufnahmekammer eingefügt
ist, in Eingriff steht. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, sind
die Außenfläche 44 des Einsteckelementes und die Innen
durchmesser 89, 90 des zweistückigen Dichtungshalteelemen
tes in festem Kontakt, während die Außenfläche 37 des Ein
steckelementes und der Innendurchmesser 33 der Aufnahmekam
mer des Aufnahmeelementes ebenfalls in festen, gleitenden
Eingriff kommen, bevor die Dichtung 86 oder 60 mit dem Ein
steckelement oder der Sondenwandung in Eingriff kommt. Auf
grund dessen erlauben es die abgestuften Durchmesser, daß
Seedruck während eines Teileingriffs oder bei einer Entfer
nung des Einsteckelements aus der Aufnahmekammer nach außen
oder in die Ringkammer zwischen den Elementen dringt, wie
in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Desweiteren liefern
die Stufen eine Führung für das Einsteckelement in die Auf
nahmekammer, bevor es in Eingriff mit den Dichtungen kommt.
Die Führung erfolgt an zwei getrennten Flächen auf jeder
Seite der Dichtungen.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, sind die Ventile in jedem
Element vorspannend geschlossen, bis die Dichtungen 60, 86
den zylindrischen Abschnitt 44 des Einsteckelementes oder
der Sonde berühren. Dann werden, wie in Fig. 4 dargestellt
ist, die Ventile zum Öffnen gezwängt, um einen Fluidfluß
zwischen den Elementen zu ermöglichen. Obwohl die bestimmte
Dichtungsanordnung wie beschrieben bei der erfindungsge
mäßen Kupplung bevorzugt ist, können andere Arten von Dich
tungen verwendet werden, ohne den Umfang der Erfindung zu
verlassen. Beispielsweise können andere Dichtungen als sol
che mit Schwalbenschwanzverbindung mit dem Dichtungshalte
element verwendet werden. Entsprechend können andere druck
betätigte Dichtungen verwendet werden. Die Dichtungen soll
ten jedoch wiederverwendbar und nach der Trennung des Ein
steck- und des Aufnahmeelementes der Kupplung am Ort gehal
ten sein.
Claims (20)
1. Hydraulische Unterseekupplung mit:
- a) einer Aufnahme mit einem ersten Ende, einem zweiten Ende und einer Längsbohrung, die sich dadurch erstreckt, wobei die Bohrung zwei Umfangsschultern aufweist, um einen äuße ren, einen zwischenliegenden und einen inneren Innendurch messer zu definieren, die sich fortschreitend vom ersten Ende bis zum zweiten Ende der Aufnahme verengen,
- b) einer ringförmigen Dichtung, die auf der Schulter in der Aufnahmebohrung nächst des ersten Endes der Aufnahme ange ordnet ist,
- c) einem Dichtungshalteelement, das mit der Aufnahme zum Halten der Dichtung auf der Schulter in Eingriff bringbar ist, wobei das Dichtungshalteelement eine Bohrung mit einem Innendurchmesser aufweist, der im wesentlichen derselbe In nendurchmesser wie die Aufnahmebohrung ist,
- d) einem Sondenelement, das in die Aufnahmebohrung einge bracht werden kann, wobei das Sondenelement ein erstes Ende, ein zweites Ende und eine Außenumfangsfläche mit ei ner Stufe darauf aufweist, um zwei Außendurchmesser zu de finieren, die sich fortschreitend vom ersten Ende zum zwei ten Ende des Sondenelementes verringern, wobei der gering ste Außendurchmesser gleitend in Eingriff mit dem innersten Durchmesser der Aufnahmebohrung steht und der größte Außen durchmesser gleitend in Eingriff mit dem Innendurchmesser des Dichtungshalteelementes gebracht werden kann, bevor die ringförmige Dichtung mit dem Außendurchmesser des Sonden elementes in Eingriff kommt.
2. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1,
wobei die ringförmige Dichtung eine hohle, druckbetätigte
Metalldichtung ist.
3. Unterseekupplung nach Anspruch 1,
wobei das Dichtungshalteelement mit der Aufnahme ver
schraubt ist.
4. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1 mit ferner
einer zweiten ringförmigen Dichtung, wobei das Dichtungs
halteelement so ausgebildet ist, daß es bei der Trennung
der Sonde von der Aufnahme die Dichtung am Ort hält.
5. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1,
wobei der geringste Außendurchmesser des Sondenelementes
gleitend in Eingriff mit dem innersten Durchmesser der Auf
nahmebohrung stehen kann und der größte Außendurchmesser
für den gleitenden Eingriff mit dem Innendurchmesser des
Dichtungshalteelementes ausgebildet ist, bevor die zweite
ringförmige Dichtung den Außendurchmesser des Sondenelemen
tes ergreift.
6. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1,
wobei die Umfangsschulter, die nächst des zweiten Endes der
Aufnahmebohrung liegt, und die Stufe der äußeren Umfangs
fläche der Einsteckelementes so dimensioniert sind, daß sie
eine Ringkammer zwischen der Aufnahme und der Sonde bilden,
wenn die Sonde teilweise in die Aufnahmebohrung eingebracht
wird.
7. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 1, mit fer
ner Ventilen in der Sonde und der Aufnahme, wobei die Ven
tile in geschlossenen Positionen vorgespannt sind, bis die
ringförmige Dichtung den Außendurchmesser des Elements er
reicht.
8. Hydraulische Unterseekupplung
- a) einem Aufnahmeelement mit einer Innenbohrung, einem ver schiebbar in der Innenbohrung angeordneten Ventil zur Steuerung des Fluiddurchflusses und einer Aufnahmekammer mit einem ersten Durchmesser, einer ersten Umfangsschulter, einem zweiten Durchmesser, der geringer ist als der erste Durchmesser, einer zweiten Umfangsschulter und einem drit ten Durchmesser, der geringer ist als der zweite Durchmes ser,
- b) einem hülsenartigen Dichtungselement, das mit dem Auf nahmeelement in Eingriff bringbar ist und eine Innenbohrung aufweist, die sich dadurch erstreckt,
- c) einem Einsteckelement, das in die Aufnahmekammer ein bringbar ist, mit einer Innenbohrung, einem verschiebbar in der Innenbohrung angeordneten Ventil zur Steuerung von Fluiddurchfluß dadurch und mit einem Außenkörper mit einem ersten Durchmesser, einer ersten Umfangsschulter und einem zweiten Durchmesser, der geringer ist als der erste, wobei der erste Durchmesser des Einsteckelementes derart dimen sioniert ist, daß er in die Bohrung des hülsenartigen Dich tungselementes gleiten kann, und der zweite Durchmesser des Aufnahmeelementes so dimensioniert ist, daß er in den drit ten Durchmesser der Aufnahmekammer gleiten kann, vor dem dichtenden Eingriff zwischen dem Dichtungselement und dem Einsteckelement.
9. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 8,
wobei das Dichtelement eine zweistückige Hülse mit einer
ringförmigen Dichtung aufweist, die zwischen den zwei Stücken
gehalten ist.
10. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 8,
wobei das Dichtelement eine hohle Metalldichtung und ein
Halteelement aufweist zum Halten der Dichtung in der Auf
nahmekammer.
11. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 8,
wobei das Dichtungselement mit der Aufnahmekammer ver
schraubt ist.
12. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 9,
wobei die ringförmige Dichtung eine Schwalbenschwanzverbin
dung mit der zweistückigen Hülse aufweist.
13. Hydraulische Unterseekupplung mit:
- a) einem Einsteckelement mit einem Körper mit einer Außen schulter zur Definition einer ersten und einer zweiten zy lindrischen Außenfläche, wobei die erste Außenfläche einen größeren Durchmesser als die zweite ausweist,
- b) einem Aufnahmeelement mit einer Innenbohrung mit einer ersten und einer zweiten Innenschulter zur Definierung von einer ersten und einer zweiten und einer dritten zylindri schen Innenfläche in der Bohrung, wobei die erste Innenflä che in der Bohrung den größten Durchmesser aufweist und die dritte Innenfläche den geringsten Durchmesser aufweist, wo bei die dritte Innenfläche in der Bohrung so dimensioniert ist, daß sie gleitbar die zweite Außenfläche des Einsteck elementes aufnimmt und die zweite Innenfläche der Bohrung so dimensioniert ist, daß sie gleitbar die erste Außenflä che des Einsteckelementes aufnimmt,
- c) einer ringförmigen Dichtung, die in die Bohrung des Auf nahmeelementes angrenzend an die erste Innenschulter ein bringbar ist, wobei die ringförmige Dichtung einen Innen durchmesser aufweist, der so dimensioniert ist, daß er ra dial mit der ersten Außenfläche des Einsteckelementes dich tet,
- d) einem Hülsenelement, das mit dem Aufnahmeelement in Ein griff bringbar ist und eine Innenbohrung aufweist, die so dimensioniert ist, daß sie gleitfähig die erste Außenfläche des Einsteckelementes aufnimmt, wobei die erste und die zweite Außenfläche des Einsteckelementes verschiebbar in der Bohrung des Hülsenelementes aufgenommen sind und die dritte Innenfläche der Bohrung des Aufnahmeelementes, bevor die erste Außenfläche des Einsteckelementes in dichtenden Eingriff mit der ringförmigen Dichtung kommt.
14. Hydraulische Kupplung nach Anspruch 13,
wobei die ringförmige Dichtung eine hohle Metalldichtung
ist.
15. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 16,
wobei die ringförmige Dichtung eine C-förmige hohle Metall
dichtung ist, die auf Fluiddruck in der Kupplung anspricht,
um sich radial mit der ersten Fläche des Einsteckelementes
abzudichten.
16. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 13,
mit ferner einer zweiten ringförmigen Dichtung, die in die
Bohrung des Aufnahmeelements einbringbar ist und durch das
Hülsenelement am Ort gehalten wird.
17. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 16,
wobei die zweite ringförmige Dichtung eine elastomere Dich
tung mit einer Schwalbenschwanzverbindung mit dem Hülsen
element ist.
18. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 13, mit
ferner normalerweise geschlossenen Ventilen in dem Einsteck
element und dem Aufnahmeelement, wobei die Ventile so aus
gestaltet sind, daß sie zum öffnen gezwängt werden, nachdem
die erste Außenfläche des Einsteckelementes in dichtendem
Eingriff mit der ringförmigen Dichtung gekommen ist.
19. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 13,
wobei das Hülsenelement mit dem Aufnahmeelement verschraubt
ist.
20. Hydraulische Unterseekupplung nach Anspruch 13,
wobei das Hülsenelement einen zweistückigen zylindrischen
Körper aufweist, wobei eins der Stücke mit dem Aufnahmeele
ment verschraubt ist.
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