DE1950578A1 - Bauelemente fuer Arbeitstische,Ladentische u.dgl. - Google Patents
Bauelemente fuer Arbeitstische,Ladentische u.dgl.Info
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Description
Nederlandse Centrale Organisatie voor c Feb. 1370
Toegepast-Natuurwetenschappelijk Onderzoek
Pen Haag; Niederlande - - -
Bauelemente für Arbeitstische, Ladentische und
dergleichen - '
Die Erfindung betrifft vorgefertige Bauelemente zum Bau der tragenden Konstruktion für in Form und in Länge
variabler Arbeitstische, Ladentische, und dergleichen, bestehend aus vertikal aufzustellenden Jochen zum Tragen
einer Tischplatte und dergleichen und Mitteln zum Verbinden in horizontaler Richtung von zwei oder mehreren
Jochen.
Derartige Bauelemente sind allgemein bekannt und haben
den Vorteil, daß mit Hilfe einer beschränkten Anzahl vorgefertigter Elemente an Ort und Stelle die tragenden
Konstruktionen für Arbeitstische, Ladentische, und dergleichen schnell aufgebaut werden können und daß dabei
die Form und die Länge der tragenden Konstruktionen auf ziemlich einfache Weise verändert werden können.
In der Praxis weisen diese Konstruktionen aber eine Anzahl Unvollkommenheiten auf, von denen die bedeutendsten
der unzweckmäßige Aufbau, eine ungenügende Stabilität, eine
beschränkte oder fehlende Stell- und Nachstellmöglichkeit, eine beschränkte Flexibilität und häufig eine beschränkte
Zweckmäßigkeit sind. .
Auch ist es ein Nachteil, daß eine Konstruktion durch
Arbeiten Dritter während des Aufbaus und während der
- 2 009825/1U8
Montage von verschiedenen Leitungen und, Armaturen beschädigt
werden kann. - <
Weiterhin ist es möglich, um in einem Gebäude, in dem Räume für Arbeitstische und dergleichen durch Räume für
Schreibtische beziehungsweise Büroräume und dergleichen unterbrochen werden, die durchgehenden Leitungen und dergleichen
auf einfache Weise zu montieren und dem Auge zu entziehen.
Auch können diese Leitungen und dergleichen ein Problem
ergeben, wenn ein Arbeitstisch zu verfallen kommt oder
versetzt werden muß. .
Bei den vorgefertigten Bauelementen nach der Erfindung
sind alle obenumschriebenen Nachteile nicht vorhanden. Die Ausführung der einzelnen Bauelemente ist nämlich derart,
daß in schneller Weise in einem Gebäude, wo notwendig, Arbeitstische, Ladentische und dergleichen aufgestellt
werden können, die auf einfache Weise und auf jede beliebige
Art und in möglichst kurzer Zeit verändert, umgestellt und dem zur Verfügung stehenden Raum angepaßt
werden können, ohne daß in die Montage der Leitungen und in andere technische Anordnungen eingegriffen zu werden
braucht. Dies wurde dadurch ermöglicht, daß die tragende Konstruktion eines Arbeitstisches, Ladentisches und dergleichen
auf besondere Weise aus mindestens zwei Teilen aufgebaut wird, wobei der erste aufzubauende Teil unter
anderem für die Aufnahme aller technischen Anordnungen, wie Leitungen und dergleichen, bestimmt ist. Sie ist denn
auch dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Konstruktion aus mindestens zwei Teilen besteht, nämlich einem ersten
Teil, der unter anderem für die Aufnahme von Kabeln,
009825/1 H8
950578
Bohren, Leitungen, Abführungsbecken, Armaturen, usw.
bestimmt ist und übt besteht aus vertikal auf der kurzen
Seite aufzustellenden und in Höhe einstellbaren rechteckigen Jochen mit Mitteln zum miteinander Verbinden in
horizontaler Richtung von zwei oder mehreren Jochen, die auf ihren vertikalen Säulen eine Tischplatte tragen
können, die wohl oder nicht mit Aussparungen für Anschlüsse für Kabel, Rohre, Leitungen, Abführungsbecken,
Armaturen, usw. versehen ist und einem zweiten Teil, der sum Tragen einer Tischplatte und dergleichen bestimmt ist
und besteht aus vertikal aufzustellenden und in Höhe einstellbaren
Säulen, jede versehen mit mindestens zwei in derselben Richtung gehenden horizontalen Armen, in derartigem
Abstand übereinander angebracht, daß ihre Höhe korrespondiert mit der Höhe der horizontalen Verbindungsmittel
für die vertikalen Joche und daran an jeder beliebigen Stelle mit Hilfe von in bezug auf die horizontalen
Arme axial einstellbaren eckförmigen Verbindungsmitteln angeschlossen werden können und Mitteln zum Herstellen
einer rechtwinkeligen Verbindung zwischen mindestens zwei Arbeitstischen, Ladentischen und dergleichen.
Wenn nun an bestimmter Stelle ein Arbeitstisch, Ladentisch und dergleichen aufgebaut werden soll, so verschafft die
Erfindung den Vorteil, daß vorerst der Aufbau des ersten Teils genügt, nämlich die rechteckigen Joche mit den horizontalen
Verbindungsmitteln. Danach kann, wenn nötig, alle grobe Arbeit, wie das Anbringen von Leitungen, Abführungen,
Blektrizitätskablen, verschiedenen Anschlußmöglichkeiten
usw. zuerst gemacht werden, wobei*die rechteckigen Joche
zum Aufhängen beziehungsweise Montieren dieser anlageteohnischen
Anordnungen mitdienen und erst wenn diese Arbeiten sowie eventuell noch zu verrichtende bauliche Anordnungen
fertig sind, werden die vertikalen Säulen an denjenigen
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Stellen aagsbracht, wo man sie wünscht und danach wird
die Konstruktion mit Tischplatten, Abdecktafeln, Käst- '
chen, Laden,0USW. versehen, so daß Verzögerungen oder
Beschädigungen an Tischlerarbeiten und dergleichen infolge baulicher und technischer Anordnungen ausgeschlossen
sind= --■-
Um das Anbringen der technischen Anordnungen zu erleichtern,
kann die obere Querverbindung der rechteckigen Joche in etwa zwei Drittel ihrer Höhe in der Form eines horizontal angebrachten Schienenprofils oder eines anderen geeigneten
Profils angebracht sein um daran Leitungen und der*·
gleichen aufzuhängen, !ferner können in den vertikalen
Säulen Löcher zum Befestigen von eventuell vom Installateur gewünschten Unterstützungen für die Leitungen und dergleichen angebracht sein und die oberen Enden der beiden Säulen
können mit horizontalen, zueinandergerichteten Lippen
zur Befestigung einer Tischplatte versehen sein.-
Die Mittel sum miteinander Verbinden in horizontaler Richtung der rechteckigen Joche bestehen aus rechteckigen Montagerahmen,
mit denen jeweils zwei rechteckige Joche miteinander verbunden werden. Wird eine Aufstellung von mehreren
Jochen gewünscht, so können die Montagerahmen untereinander
durch lose profilförmige Stäbe miteinander verbunden werden, so daß. an der Vorderseite ein durchlaufender Rahmen entsteht. Die horizontalen Elemente eines Mobtagerahmens
sind über ihre gesamte Länge mit Löchern und/
oder Schlitzen versehen, um an Jeder beliebigen Stelle ein
hakenförmigeβ Verbindungsmittel aufnehmen su können.
Die horizontalen Verbindungsmittel für die rechteckigen
Joche werden vorzugsweise dadurch gekennezeichnet, daß
sie aus rechteckigen Montagerahmen zum miteinander Verbinden von jeweils zwei rechteckigen Jochen bestehen,
■..■■■_- ; ..-■ ■■■..-■ ' ·,. - 5 -
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wobei ein Montagerahmen gebildet wird durch einen unteren
horizontalen, mit einem nach oben gerichteten Flansch versehenen, profilförmigen Stab und einen oberen horizontalen,
mit zwei Flanschen versehenen profilförmigen Stab, wovon jeder über seine gesamte Länge versehen mit Löchern und/
oder Schlitzen, welche beiden horizontalen Stäbe an ihren
Enden fest miteinander verbunden sind durch einen mit Löchern
versehenen rechteckigen Stab, der mit der stehenden Säule eines rechteckigen Joches verbunden werden kann.
Da ein Montagerahmen ein vorgefertigtes Ganzes bildet,
und die in den vertikalen Stäben angebrachten LöcheT an festen Stellen angebracht, sind, die auch wieder mit den
an festen Stellen angebrachten Löchern in den vertikalen
Säulen der rechteckigen Joche korrespondieren, sind Höhen und Abstände demnach immer fixiert.
Dadurch, daß die vertikalen Stäbe mit ihren schmalen
Seiten rechtwinklig mit den profilierten horizontalen Stäben verbunden sind, hat dies noch den Vorteil, daß
ihre Flächen zusammen mit den Seitenflächen der vertikalen Säulen der rechteckigen Joche eine unverrückbare
rechtwinklige Verbindung bilden.
Wird ein Arbeitstisch gegen die Wand eines Arbeitsraumes
aufgestellt, so können die hinteren vertikalen Säulen der rechteckigen Joche auf bekannte Weise mit Hilfe von Kuppelstangen
miteinander verbunden werden.
Wird aber ein Arbeitstisch in der Mitte eines Raumes aufgestellt,
so kann an beiden Seiten der rechteckigen Joche · ein Montagerahmen angebracht werden, so daß an beiden
Seiten Arbeitstische und dergleichen angebracht werden können.
- 6-
OWGINAt
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Werden an einen Montagerahmen Joche angeschlossen, die
eine Tischplatte und dergleichen tragen aollen, eo wird
ein ebenfalls vorgefertigtes rechteckiges Verbindungsmittel verwendet, das aus zwei mit seinen Enden unter
einem rechten Winkel fest miteinander1 verbundenen Armen besteht. Der mit einem Plattenjoch zu verbindende Arm
ist aus einem profilformigen Stab gebildet, dessen Profil
vorzugsweise im Profil des an einen Montagerahmen anzuschließenden horizontalen Armes eines Plattenjoches verschoben
werden kann und in dem gewünschten Abstand befestigt.
Dies hat den bedeutenden Vorteil, daß die Breite der zu tragenden Tischplatte und dergleichen variiert
werden kann.
Der an einem Montagerahmen zu befestigende Arm besteht
aus einem mit einem langen Schlitz versehenen Querholz.
Mit Hilfe von Mutterbolzen wird dieses an den horizonta-.
lan, mit Löchern und/oder Schlitzen versehenen Stab eines
Montagerahmeas befestigt■, wobei die Schlitze dann zum . ■-.'
Nachstellen des VerMndungsmittels dienen.
Ein eckförmiges Verbindungsmittel wird vorteilhaft durch
zwei, mit seinen Enden unter einem rechten Winkel fest miteinander verbundene kurze Arme gebildet, von denen
der eine Arm durch einen mit einem langen Schlitz versehenen Stab gebildet wird und der andere durch einen profilförmigen
Stab, der in den profilförmigen Stäben der
übrigen Bauelemente teleskopisch bewegt werden kann.
Die an einen Montagerahmen anzuschließenden vertikalen " /
Säulen zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen können
mit awei horizontalen Armen versehen sein, die in derselben Höhe und untereinander im selben Abstaad angebracht
sind wie die horizontalen profilförmigen Stäbe eines Montagerahmens.
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So ein Platten^oeh dient somit zum Tragen einer Tischplatte,
an der man sitzend arbeiten kann.
Vorzugsweise wird eine vertikale Säule dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zwei horizontal übereinander angebrachten Armen versehen ist, von denen der obere Arm zum
Tragen einer Tischplatte und dergleichen dient, an der die
Arbeit sitzend stattfinden kann.
Eine vertikale Säule kann aber auch mit drei horizontalen
Armen versehen sein; dann befindet sich der obere Arm in derselben Höhe als die obere Seite eines rechteckigen
Joches und dient dann zum Tragen einer Tischplatte, an der »an stehend arbeiten kann. Die beiden anderen Arme
werden dann wieder mit einem Montagerahmen verbunden, während das freie Ende des oberen Armes durch eine vertikale Stütze sit dem freien Ende des darunter liegenden
Armes verbunden wird. Es ist denn auch ein Kennzeichen, dafl eine vertikale Säule mit drei horizontalen übereinander angebrachten Armen versehen ist, von denen die unteren
swei mit den horizontalen Verbindungsmitteln für die rechteckigen Joche verbunden werden können und der obere Arm
sioh in einer Höhe befindet, die mit der Höhe eines rechteckigen Joches korrespondiert und zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen dient, an der die Arbeit stehend
stattfinden kann und wobei das freie Ende des oberen Armes durch eine vertikale Stütze mit dem freien Snde des darunter liegenden Armes verbunden ist.
Wenn bei der erfindungsgemäBen Konstruktion rechtwinklige
Verbindungen hergestellt werden sollen, wie diese bei rechtwinkligen Verbindungen von Wandtischen und "Halbinseltischen" vorkommen, so wird ein vorgefertigtes Kuppelstück
angewandt, das aus einem kurzen Stück profilförmigen Stab
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— Q — :
bestallt ρ äas -in'-des Profil der übrigen Bauelemente geschoben
wesäsn kanu uad das fest verbunden ist mit einer
hakenförmig umgebogenen Lippe, die über die Flanschen
der horizontalen profilförmigen Stäbe eines Montagerahmene
paßt und darauf festgeklemmt werden kann.
Die Mittel sum Herstellen einer rechtwinkligen Verbindung zwischen Mindestens zwei Arbeitstischen, Ladentischen und
dergleichen, werden alle vorteilhaft durch ein kurzes Stück profilförmigen Stab gebildet, das in den Profilen
der übrigen Bauelemente teleskopisch verstellbar ist und
das mit einer hakenförmigen umgebogenen lippe fest verbunden ist, die auf den horizontalen Verbindungsmitteln
der rechteckigen Joche derart festgeklemmt werden kann, daß die miteinander zu kuppelnden Stäbe in Höhe korrespondieren.
Mit. dem hier oben umschriebenen sehr beschränkten Aesor-r
timent vorgefertigter Teile ist es möglich in jedem Raum an. jeder Stelle Arbeitstische, Ladentische und dergleichen anzubringen und wahlweise zu versehen mit Tischplatten
in Sitz- oder Stehhöhe und dabei die Breite der
Tischplatten noch zu variieren und Änderungen sowie den Anbau oder rechtwinkliges Anschließen neuer Konstruktionen
in jedem beliebigen Augenblick und an jeder beliebigen Stelle auszuführen, so daß die möglichst größte
Flexibilität erreicht ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Zeichnungen,
in denen beispielsweise eine Ausfuhrungsform wiedergegeben
wird, näher erläutert.
Darin zeigt
Figur 1 eine Seitenansicht eines rechteckigen Joches.
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_ Q _ ■ " ■
Figur 2 eine Seitenansicht eines anzubauenden niedrigen
Plattenjoches.
Figur 3 eine Seitenansicht eines anzubauenden hohen Plattenjoches.
Figur 4 eine Vorderansicht eines Montagerahmens.
Figur 5 eine Draufsicht eines eckförmigen Verbin*
dungsmittels.
Figur 6 eine Vorderansicht eines Kuppelstückes.
Figur 7 eine Seitenansicht eines Kuppelstückes.
Figur 8 einen Querschnitt einer fertigen Aufstellung
ohne angebaute Tischplatten.
Figur 9 einen Querschnitt einer fertigen Aufstellung
mit angebauter Tischplatte für stehende Arbeit.
Figur 10 einen Querschnitt einer Ausführung als Laboratoriumtisch
für sitzende Arbeit.
Das in Figur 1 wiedergegebene rechteckige Joch besteht aus zwei vertikalen Säulen, vorzugsweise profilierten Stäben 1,
die an ihren unteren Enden durch ein Querholz 2 verbunden sind und in etwa zwei Drittel ihrer Höhe durch ein
Handelsprofil 3 verbunden sind, das sich eigens zum aufhängenden Befestigen von Leitungen und zum Auflegen von
stabilen Leitungen wie Kabelrinnen, Rohrleitungen für Telefon und dergleichen eignet. Die oberen Enden der Säulen
1 sind mit fest damit verbundenen Lippen 4 zum Befestigen einer Tischplatte versehen. Ferner sind die Säulen
mit an festen Stellen angebrachten Löchern 5 versehen zur Befestigung der Verbindungsmittel. .
Figur 2 stellt ein anzubauendes Platten joch dar, bestehend aus einer vertikalen Säule 6 und zwei horizontalen Armen
und 8, vorzugsweise hergestellt aus profilierten Stäben. Dieses Plattenjoch ist für eine Tischplatte bestimmt, an
der die Arbeit sitzend geschehen kann.
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Figur 3 stellt ein anzubauendes Platten joch dar, bestehend
aus einer vertikalen Säule 9 und drei horizontalen Armen 10, 11 und 12, wobei die oberen zwei Arme an ihrem Ende
durch eine Stütze 13 miteinander verbunden sind. Dieses
Plattenjoch ist für eine Tischplatte bestimmt, an der die Arbeit stehend geschehen kann.
Alle stehenden Säulen der bisher beschriebenen Teile sind
an den unteren Enden auf bekannte Weise mit in Höhe einstellbaren Beinen 14 versehen, während die vertikalen
- 15 / Joche außerdem noch mit Stellfüßen/versehen sind.
Sollen zwei rechteckige Joche aus Figur ί miteinander verbunden werden, so wird ein in Figur 4 wiedergegebener
Montagerahmen verwendet, der aus zwei horizontalen mit Löchern und/oder Schlitzen versehenen profilierten Stäben
16 und 17 besteht, die an ihren Enden durch auf ihrer Kante
stehende rechteckige Stab© 18 miteinander -verbunden
sind, die in ihren flachen Seiten mit an fasten Stellen
angebrachten Löchern 19'versehen" sind, deren gegenseitige
Abstand© mit den Löchern 5 in des Säulen 1 eines rechteckigen Joches miteinander korrespondieren. Die Stäbe 16
sind an einer Seite (nämlich der nach Stab 1? des Rahmens gerichteten Seite) mit einem Flansch versehen und die Stäbe
17 an zwei Seiten; dies alles um auf einfache Weise Paneele, Wände und dergleichen montieren zu können.. Jeweils
zwei rechteckige Joche nach Figur 1 werden nun mit Hilfe eines Montagerahmens nach Figur 4 miteinander verbui..-■:■.&n.
Dadurch erhält man nicht nur immer dieselbe !naßfeste Konstruktion,
weil die in denselben festen gegenseitigen Ab- >
ständen angebrachten Löcher 5 beziehungsweise 19 miteinander in Register gebracht werden, sondern außerdem noch eine
unverrückbare rechtwinklige Verbindung, weil stets ein
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rechteckiger Stab 18 eines Montagerahmens mit seiner
Fläche an einer Seite einer Säule 1 eines rechteckigen Joches anliegt.
Sollen mehrere Joche in einer Reihe aufgestellt werden, so werden jeweils zwischen zwei mit Hilfe eines Montagerahmens
miteinander verbundenen Jochen, zwei lose Stäbe, die in Form.und in Länge mit den profilierten horizontalen
Stäben 16 und 17 eines Montagerahmens übereinstimmten,
als Zwisohenquerholz verwendet.
Auch wenn es notwendig ist, einen kürzeren Abstand zu überbrücken, werden diese losen Querhölzer verwendet,
aber dann auf das gewünschte Maß abgekürzt, mit anderen Worten als Paßstück.
Durch diese Maßnahme erhält man an der Vorderseite der rechteckigen Joche einen durchlaufenden Montagerahmen.
An jeder beliebigen Stelle kann ein eckförmiges Verbindungsmittel,
wie in Figur 5 wiedergegeben, angebracht werden und zwar einfach dadurch, daß zwei Mutterbolzen durch den
Schlitz in den Arm 24 und in die Löcher oder Schlitze der horizontalen Stäbe 16 und 17 gebracht und mit Hilfe
von Muttern festgeschraubt werden, wobei die Schlitze noch eine Nachstellmöglichkeit in horizontaler Sichtung bieten.
Danach wird ein Arm 25 des eckförmigen Verbindungsmittels in einen Arm 7, 8 beziehungsweise 10, 11 geschoben und in
den gewünschten Abstand darin fixiert, zum Beispiel mit Hilfe einer Klemmschraube. Dies hat also den Vorteil, daß
eine auf den Armen 8, beziehungsweise 12 anzubringende Tischplatte in Breite variieren kann.
Wird ein Arbeitstisch und dergleichen gegen eine Wand gestellt,
so können die Joche an der Rückseite mit Hilfe
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■.■■■■ . .'. ' ','■-'. 1.2 - ; ■".. ■■' -
■ allgemein, bekannter. Verbin<lü&gsstang@Q9 die-auch wieder
durch dieselben Löcliar 5,geführt werden, miteinander Verbundes und in'Abstand fixiert ?j@rdea„ Werden ausschließ-Iich
die vertikalen Joche mit allen darin angebrachten' technischen Anorfiaungen an der Wand eiaes Arbeitsraumes
entlang angebracht, so kann dies alles dem Auge entzogen werden, indem zwischen den Flanschen der horizontalen
Stabe 16 und 1? und zwischen dem Flansch von Stab 17 und
der oberen Platte 28 auf bekannte Weise Paneele angebracht
werden, wie deutlich aus der in Figur.8 wiedergegebenen
Querschnittszeichnung erhellt.
Wird nun ein Arbeitstisch angebaut, wie in Figur 9 wiedergegeben ist, so kann man in dem Räume unter der Tischplatte
29 auf bekannte Weise vorgefertigte Kästchen, Laden, Bretter
und dergleichen anbringen und später auch wieder umändern oder ganz verfallen lassen. Die Tischplatte 29 befindet'
sich hier in derselben Höhe wie die Platte 28. ·
Die Querschnitszeichhung in FIg* 10 zeigt deutlich, wie
frei in einem Arbeitsraum ein Labortisch aufgestellt werden
kann. Die angebaute Tischplatte 29 befindet eich hier
in einer Höhe, bei der die Arbeit sitzend stattfinden kann.
Weiter ergibt sich daraus auch, auf welche einfache Weise
auf der anderen Seite zum Beispiel ein Spülbecken 30 angebracht werden kann. Auch können Spültisehe aus rostfreiem
Stahl, Abwaschbecken und dergleichen auf einfache Weise angebracht und auch wieder entfernt werden.
In den Figuren 6 und 7 wird eine Vorder- beziehungsweise
Seitenansicht von einer Winkelkuppelklemme wiedergegeben; ein kurzes Stück profilförmiger Stab 26, in diesem Falle
■ Λ : : .'. ■■'■ ■ - '■"-■■ - - 13 -
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ein Vierkantrohr, fest verbunden mit einer hakenförmig umgebogenen Lasche 27. Dieses.Kuppelstück ermöglicht es
bei rechtwinkligen Verbindungen eines Arbeitstisches und dergleichen, zum Beispiel in einer Ecke eines Arbeitsraumes oder beim Anbau eines MHalbinseltischesH, andere
Elemente anzukuppeln, wobei die Lasche 27 über einen
Flansch vom Stab 16, beziehungsweise 17 geschoben und
festgeklemmt wird und das Profilstück 26 in das Profil des anzukuppelnden Elementes, in'diesem Falle auch ein
Vierkantrohr, geschoben und befestigt wird.
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Claims (6)
1. Vorgefertigte Bauelemente zum Bauen der tragenden Konstruktion für in Form und Länge variabler Arbeitstische,
Ladentische und dergleichen, bestehend aus vertikal aufzustellenden Jochen zum Tragen einer Tischplatte und der- gleichen
und Mitteln zum Verbinden in horizontaler Richtung von zwei oder mehreren Jochen, dadurch gekennzeichnet,
daß die tragende Konstruktion aus mindestens zwei Teilen besteht, nämlich einem ersten Teil, der unter anderem zum
Aufnehmen von Kabeln, Rohren, Leitungen, Abführungsbecken, Armaturen, usw. bestimmt ist und welcher Teil besteht aus
vertikal auf der kurzen Seite aufzustellenden und in Höhe
einstellbaren rechteckigen Jochen mit Mitteln zum miteinander Verbinden in horizontaler Richtung von zwei oder
mehreren Jochen, die auf ihren vertikalen Säulen eine
Tischplatte tragen können, die wohl oder nicht mit Aussparungen für Anschlüsse für die Kabel, Rohre, Leitungen,
Abführungsbecken, Armaturen, usw. versehen ist und einem zweiten Teil, der zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen
bestimmt ist und besteht aus vertikal aufzustellenden und. is Höhe einstellbaren Säulen, wovon jede versehen mit mindestens zwei in derselben Richtung gehenden
horizontalen Armen, in derartigem Abstand übereinander angebracht j daß ihre Höhe mit der Höhe der horizontalen Verbindungsmittel für die vertikalen Joche korrespondieren
und daran an jeder beliebigen Stelle angeschlossen werden kann mit Hilfe der in bezug auf die horizontalen Arme axial
einstellbaren eckförmigen Verbindungsmittel, und Mitteln
zum Herstellen einer rechtwinkligen Verbindung zwischen mindestens zwei Arbeitstischen, Ladentischen und dergleichen
2. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die horizontalen Verbindungsmittel
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009825/1 U8
BAD M
für die rechteckigen Joche aus rechteckigen Montagerahmen
sum miteinander Verbinden von jeweils zwei rechteckigen Jochen bestehen, wobei ein Montagerahmen durch einen unteren horizontalen, mit einem nach oben gerichteten
Flansch versehenen, profilförmlgen Stab gebildet wird
und einen oberen horizontalen, mit zwei Planschen versehenen, profil förmigen Stab, von denen jeder über seine
Gesamtlänge mit Löchern und/oder Schlitzen versehen ist, welche beiden horizontalen profilförmigen Stäbe an ihren
Bndeη durch einen mit Löchern versehenen rechteckigen
Stab fest verbunden sind, der mit der stehenden Säule eines rechteckigen Joches verbunden werden kann.
3. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein eckförmiges Verbindungsmittel
durch zwei mit seinen Enden unter einem rechten Winkel fest miteinander verbundene kurze Arme gebildet wird,
von denen der eine Arm durch einen mit einem langen Schlitz versehenen Stab gebildet wird und der andere
durch einen profilförmigen Stab, der in den profilförmigen Stäben der übrigen Bauelemente.teleskopisch verstellbar ist.
4. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine vertikale Säule mit zwei horizontal übereinander angebrachten Armen versehen ist, von
denen der obere zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen dient, an der die Arbeit sitzend stattfinden kann.
5. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vertikale Säule mit drei horizontal übereinander angebrachten Armen versehen ist, von
denen die unteren zwei mit den horizontalen Verbindungsmitteln für die rechteckigen Joche verbunden werden können
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und der obere Arm sich in einer Höhe befindet, die mit der
Höhe eines rechteckigen Joches korrespondiert und zum
Tragen einer Tischplatte und dergleichen dient, an der die Arbeit stehend stattfinden kann und wobei das freie
Ende dee oberen Armee durch eine Tertikaie Stütze mit
dem freien Ende des darunter liegenden Armes verbunden
ist.
6. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Mittel zum Herstellen eines
rechtwinkligem Anschlusses zwischen mindestens zwei Arbeitstischen,
Ladentischen und dergleichen durch ein kurzes Stück profilförmigen Stab-gebildet werden, der in
den Profilen der übrigen Bauelemente teleskopisch verstellbar ist und das mit einer hakenförmigen umgebogenen
Lippe fest verbunden ist, die auf die horizontalen Verbindungsmittel
der rechteckigen Joche festgeklemmt Werden kann und zwar derart, daß die zueammenzukupplendeB Stäbe
in Höhe miteinander korrespondieren.
009825/1U8
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6814324A NL145444B (nl) | 1968-10-07 | 1968-10-07 | Werktafel, opgebouwd uit jukken en liggers. |
| NL6814324 | 1968-10-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1950578A1 true DE1950578A1 (de) | 1970-06-18 |
| DE1950578B2 DE1950578B2 (de) | 1975-10-23 |
| DE1950578C3 DE1950578C3 (de) | 1976-05-26 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1277626A (en) | 1972-06-14 |
| DE1950578B2 (de) | 1975-10-23 |
| BE739879A (de) | 1970-04-06 |
| NL145444B (nl) | 1975-04-15 |
| FR2022235A1 (de) | 1970-07-31 |
| NL6814324A (de) | 1970-04-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |