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DE1950578A1 - Bauelemente fuer Arbeitstische,Ladentische u.dgl. - Google Patents

Bauelemente fuer Arbeitstische,Ladentische u.dgl.

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Publication number
DE1950578A1
DE1950578A1 DE19691950578 DE1950578A DE1950578A1 DE 1950578 A1 DE1950578 A1 DE 1950578A1 DE 19691950578 DE19691950578 DE 19691950578 DE 1950578 A DE1950578 A DE 1950578A DE 1950578 A1 DE1950578 A1 DE 1950578A1
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DE
Germany
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horizontal
yokes
rectangular
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table top
Prior art date
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Granted
Application number
DE19691950578
Other languages
English (en)
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DE1950578C3 (de
DE1950578B2 (de
Inventor
Den Boer Anne Adrianus
Cornelis Hordijk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Original Assignee
Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO filed Critical Nederlandse Organisatie voor Toegepast Natuurwetenschappelijk Onderzoek TNO
Publication of DE1950578A1 publication Critical patent/DE1950578A1/de
Publication of DE1950578B2 publication Critical patent/DE1950578B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1950578C3 publication Critical patent/DE1950578C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B3/00Folding or stowable tables
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F9/00Shop, bar, bank or like counters

Landscapes

  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

Nederlandse Centrale Organisatie voor c Feb. 1370
Toegepast-Natuurwetenschappelijk Onderzoek Pen Haag; Niederlande - - -
Bauelemente für Arbeitstische, Ladentische und dergleichen - '
Die Erfindung betrifft vorgefertige Bauelemente zum Bau der tragenden Konstruktion für in Form und in Länge variabler Arbeitstische, Ladentische, und dergleichen, bestehend aus vertikal aufzustellenden Jochen zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen und Mitteln zum Verbinden in horizontaler Richtung von zwei oder mehreren Jochen.
Derartige Bauelemente sind allgemein bekannt und haben den Vorteil, daß mit Hilfe einer beschränkten Anzahl vorgefertigter Elemente an Ort und Stelle die tragenden Konstruktionen für Arbeitstische, Ladentische, und dergleichen schnell aufgebaut werden können und daß dabei die Form und die Länge der tragenden Konstruktionen auf ziemlich einfache Weise verändert werden können.
In der Praxis weisen diese Konstruktionen aber eine Anzahl Unvollkommenheiten auf, von denen die bedeutendsten der unzweckmäßige Aufbau, eine ungenügende Stabilität, eine beschränkte oder fehlende Stell- und Nachstellmöglichkeit, eine beschränkte Flexibilität und häufig eine beschränkte Zweckmäßigkeit sind. .
Auch ist es ein Nachteil, daß eine Konstruktion durch Arbeiten Dritter während des Aufbaus und während der
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Montage von verschiedenen Leitungen und, Armaturen beschädigt werden kann. - <
Weiterhin ist es möglich, um in einem Gebäude, in dem Räume für Arbeitstische und dergleichen durch Räume für Schreibtische beziehungsweise Büroräume und dergleichen unterbrochen werden, die durchgehenden Leitungen und dergleichen auf einfache Weise zu montieren und dem Auge zu entziehen.
Auch können diese Leitungen und dergleichen ein Problem ergeben, wenn ein Arbeitstisch zu verfallen kommt oder versetzt werden muß. .
Bei den vorgefertigten Bauelementen nach der Erfindung sind alle obenumschriebenen Nachteile nicht vorhanden. Die Ausführung der einzelnen Bauelemente ist nämlich derart, daß in schneller Weise in einem Gebäude, wo notwendig, Arbeitstische, Ladentische und dergleichen aufgestellt werden können, die auf einfache Weise und auf jede beliebige Art und in möglichst kurzer Zeit verändert, umgestellt und dem zur Verfügung stehenden Raum angepaßt werden können, ohne daß in die Montage der Leitungen und in andere technische Anordnungen eingegriffen zu werden braucht. Dies wurde dadurch ermöglicht, daß die tragende Konstruktion eines Arbeitstisches, Ladentisches und dergleichen auf besondere Weise aus mindestens zwei Teilen aufgebaut wird, wobei der erste aufzubauende Teil unter anderem für die Aufnahme aller technischen Anordnungen, wie Leitungen und dergleichen, bestimmt ist. Sie ist denn auch dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Konstruktion aus mindestens zwei Teilen besteht, nämlich einem ersten Teil, der unter anderem für die Aufnahme von Kabeln,
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Bohren, Leitungen, Abführungsbecken, Armaturen, usw. bestimmt ist und übt besteht aus vertikal auf der kurzen Seite aufzustellenden und in Höhe einstellbaren rechteckigen Jochen mit Mitteln zum miteinander Verbinden in horizontaler Richtung von zwei oder mehreren Jochen, die auf ihren vertikalen Säulen eine Tischplatte tragen können, die wohl oder nicht mit Aussparungen für Anschlüsse für Kabel, Rohre, Leitungen, Abführungsbecken, Armaturen, usw. versehen ist und einem zweiten Teil, der sum Tragen einer Tischplatte und dergleichen bestimmt ist und besteht aus vertikal aufzustellenden und in Höhe einstellbaren Säulen, jede versehen mit mindestens zwei in derselben Richtung gehenden horizontalen Armen, in derartigem Abstand übereinander angebracht, daß ihre Höhe korrespondiert mit der Höhe der horizontalen Verbindungsmittel für die vertikalen Joche und daran an jeder beliebigen Stelle mit Hilfe von in bezug auf die horizontalen Arme axial einstellbaren eckförmigen Verbindungsmitteln angeschlossen werden können und Mitteln zum Herstellen einer rechtwinkeligen Verbindung zwischen mindestens zwei Arbeitstischen, Ladentischen und dergleichen.
Wenn nun an bestimmter Stelle ein Arbeitstisch, Ladentisch und dergleichen aufgebaut werden soll, so verschafft die Erfindung den Vorteil, daß vorerst der Aufbau des ersten Teils genügt, nämlich die rechteckigen Joche mit den horizontalen Verbindungsmitteln. Danach kann, wenn nötig, alle grobe Arbeit, wie das Anbringen von Leitungen, Abführungen, Blektrizitätskablen, verschiedenen Anschlußmöglichkeiten usw. zuerst gemacht werden, wobei*die rechteckigen Joche zum Aufhängen beziehungsweise Montieren dieser anlageteohnischen Anordnungen mitdienen und erst wenn diese Arbeiten sowie eventuell noch zu verrichtende bauliche Anordnungen fertig sind, werden die vertikalen Säulen an denjenigen
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Stellen aagsbracht, wo man sie wünscht und danach wird die Konstruktion mit Tischplatten, Abdecktafeln, Käst- ' chen, Laden,0USW. versehen, so daß Verzögerungen oder Beschädigungen an Tischlerarbeiten und dergleichen infolge baulicher und technischer Anordnungen ausgeschlossen sind= --■-
Um das Anbringen der technischen Anordnungen zu erleichtern, kann die obere Querverbindung der rechteckigen Joche in etwa zwei Drittel ihrer Höhe in der Form eines horizontal angebrachten Schienenprofils oder eines anderen geeigneten Profils angebracht sein um daran Leitungen und der*· gleichen aufzuhängen, !ferner können in den vertikalen Säulen Löcher zum Befestigen von eventuell vom Installateur gewünschten Unterstützungen für die Leitungen und dergleichen angebracht sein und die oberen Enden der beiden Säulen können mit horizontalen, zueinandergerichteten Lippen zur Befestigung einer Tischplatte versehen sein.-
Die Mittel sum miteinander Verbinden in horizontaler Richtung der rechteckigen Joche bestehen aus rechteckigen Montagerahmen, mit denen jeweils zwei rechteckige Joche miteinander verbunden werden. Wird eine Aufstellung von mehreren Jochen gewünscht, so können die Montagerahmen untereinander durch lose profilförmige Stäbe miteinander verbunden werden, so daß. an der Vorderseite ein durchlaufender Rahmen entsteht. Die horizontalen Elemente eines Mobtagerahmens sind über ihre gesamte Länge mit Löchern und/ oder Schlitzen versehen, um an Jeder beliebigen Stelle ein hakenförmigeβ Verbindungsmittel aufnehmen su können.
Die horizontalen Verbindungsmittel für die rechteckigen Joche werden vorzugsweise dadurch gekennezeichnet, daß sie aus rechteckigen Montagerahmen zum miteinander Verbinden von jeweils zwei rechteckigen Jochen bestehen,
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wobei ein Montagerahmen gebildet wird durch einen unteren horizontalen, mit einem nach oben gerichteten Flansch versehenen, profilförmigen Stab und einen oberen horizontalen, mit zwei Flanschen versehenen profilförmigen Stab, wovon jeder über seine gesamte Länge versehen mit Löchern und/ oder Schlitzen, welche beiden horizontalen Stäbe an ihren Enden fest miteinander verbunden sind durch einen mit Löchern versehenen rechteckigen Stab, der mit der stehenden Säule eines rechteckigen Joches verbunden werden kann.
Da ein Montagerahmen ein vorgefertigtes Ganzes bildet, und die in den vertikalen Stäben angebrachten LöcheT an festen Stellen angebracht, sind, die auch wieder mit den an festen Stellen angebrachten Löchern in den vertikalen Säulen der rechteckigen Joche korrespondieren, sind Höhen und Abstände demnach immer fixiert.
Dadurch, daß die vertikalen Stäbe mit ihren schmalen Seiten rechtwinklig mit den profilierten horizontalen Stäben verbunden sind, hat dies noch den Vorteil, daß ihre Flächen zusammen mit den Seitenflächen der vertikalen Säulen der rechteckigen Joche eine unverrückbare rechtwinklige Verbindung bilden.
Wird ein Arbeitstisch gegen die Wand eines Arbeitsraumes aufgestellt, so können die hinteren vertikalen Säulen der rechteckigen Joche auf bekannte Weise mit Hilfe von Kuppelstangen miteinander verbunden werden.
Wird aber ein Arbeitstisch in der Mitte eines Raumes aufgestellt, so kann an beiden Seiten der rechteckigen Joche · ein Montagerahmen angebracht werden, so daß an beiden Seiten Arbeitstische und dergleichen angebracht werden können.
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Werden an einen Montagerahmen Joche angeschlossen, die eine Tischplatte und dergleichen tragen aollen, eo wird ein ebenfalls vorgefertigtes rechteckiges Verbindungsmittel verwendet, das aus zwei mit seinen Enden unter einem rechten Winkel fest miteinander1 verbundenen Armen besteht. Der mit einem Plattenjoch zu verbindende Arm ist aus einem profilformigen Stab gebildet, dessen Profil vorzugsweise im Profil des an einen Montagerahmen anzuschließenden horizontalen Armes eines Plattenjoches verschoben werden kann und in dem gewünschten Abstand befestigt. Dies hat den bedeutenden Vorteil, daß die Breite der zu tragenden Tischplatte und dergleichen variiert werden kann.
Der an einem Montagerahmen zu befestigende Arm besteht aus einem mit einem langen Schlitz versehenen Querholz. Mit Hilfe von Mutterbolzen wird dieses an den horizonta-. lan, mit Löchern und/oder Schlitzen versehenen Stab eines Montagerahmeas befestigt■, wobei die Schlitze dann zum . ■-.' Nachstellen des VerMndungsmittels dienen.
Ein eckförmiges Verbindungsmittel wird vorteilhaft durch zwei, mit seinen Enden unter einem rechten Winkel fest miteinander verbundene kurze Arme gebildet, von denen der eine Arm durch einen mit einem langen Schlitz versehenen Stab gebildet wird und der andere durch einen profilförmigen Stab, der in den profilförmigen Stäben der übrigen Bauelemente teleskopisch bewegt werden kann.
Die an einen Montagerahmen anzuschließenden vertikalen " / Säulen zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen können mit awei horizontalen Armen versehen sein, die in derselben Höhe und untereinander im selben Abstaad angebracht sind wie die horizontalen profilförmigen Stäbe eines Montagerahmens.
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So ein Platten^oeh dient somit zum Tragen einer Tischplatte, an der man sitzend arbeiten kann.
Vorzugsweise wird eine vertikale Säule dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zwei horizontal übereinander angebrachten Armen versehen ist, von denen der obere Arm zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen dient, an der die Arbeit sitzend stattfinden kann.
Eine vertikale Säule kann aber auch mit drei horizontalen Armen versehen sein; dann befindet sich der obere Arm in derselben Höhe als die obere Seite eines rechteckigen Joches und dient dann zum Tragen einer Tischplatte, an der »an stehend arbeiten kann. Die beiden anderen Arme werden dann wieder mit einem Montagerahmen verbunden, während das freie Ende des oberen Armes durch eine vertikale Stütze sit dem freien Ende des darunter liegenden Armes verbunden wird. Es ist denn auch ein Kennzeichen, dafl eine vertikale Säule mit drei horizontalen übereinander angebrachten Armen versehen ist, von denen die unteren swei mit den horizontalen Verbindungsmitteln für die rechteckigen Joche verbunden werden können und der obere Arm sioh in einer Höhe befindet, die mit der Höhe eines rechteckigen Joches korrespondiert und zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen dient, an der die Arbeit stehend stattfinden kann und wobei das freie Ende des oberen Armes durch eine vertikale Stütze mit dem freien Snde des darunter liegenden Armes verbunden ist.
Wenn bei der erfindungsgemäBen Konstruktion rechtwinklige Verbindungen hergestellt werden sollen, wie diese bei rechtwinkligen Verbindungen von Wandtischen und "Halbinseltischen" vorkommen, so wird ein vorgefertigtes Kuppelstück angewandt, das aus einem kurzen Stück profilförmigen Stab
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— Q — :
bestallt ρ äas -in'-des Profil der übrigen Bauelemente geschoben wesäsn kanu uad das fest verbunden ist mit einer
hakenförmig umgebogenen Lippe, die über die Flanschen der horizontalen profilförmigen Stäbe eines Montagerahmene paßt und darauf festgeklemmt werden kann.
Die Mittel sum Herstellen einer rechtwinkligen Verbindung zwischen Mindestens zwei Arbeitstischen, Ladentischen und dergleichen, werden alle vorteilhaft durch ein kurzes Stück profilförmigen Stab gebildet, das in den Profilen der übrigen Bauelemente teleskopisch verstellbar ist und das mit einer hakenförmigen umgebogenen lippe fest verbunden ist, die auf den horizontalen Verbindungsmitteln der rechteckigen Joche derart festgeklemmt werden kann, daß die miteinander zu kuppelnden Stäbe in Höhe korrespondieren.
Mit. dem hier oben umschriebenen sehr beschränkten Aesor-r timent vorgefertigter Teile ist es möglich in jedem Raum an. jeder Stelle Arbeitstische, Ladentische und dergleichen anzubringen und wahlweise zu versehen mit Tischplatten in Sitz- oder Stehhöhe und dabei die Breite der Tischplatten noch zu variieren und Änderungen sowie den Anbau oder rechtwinkliges Anschließen neuer Konstruktionen in jedem beliebigen Augenblick und an jeder beliebigen Stelle auszuführen, so daß die möglichst größte Flexibilität erreicht ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Zeichnungen, in denen beispielsweise eine Ausfuhrungsform wiedergegeben wird, näher erläutert.
Darin zeigt
Figur 1 eine Seitenansicht eines rechteckigen Joches.
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_ Q _ ■ " ■
Figur 2 eine Seitenansicht eines anzubauenden niedrigen Plattenjoches.
Figur 3 eine Seitenansicht eines anzubauenden hohen Plattenjoches.
Figur 4 eine Vorderansicht eines Montagerahmens.
Figur 5 eine Draufsicht eines eckförmigen Verbin* dungsmittels.
Figur 6 eine Vorderansicht eines Kuppelstückes.
Figur 7 eine Seitenansicht eines Kuppelstückes.
Figur 8 einen Querschnitt einer fertigen Aufstellung ohne angebaute Tischplatten.
Figur 9 einen Querschnitt einer fertigen Aufstellung
mit angebauter Tischplatte für stehende Arbeit.
Figur 10 einen Querschnitt einer Ausführung als Laboratoriumtisch für sitzende Arbeit.
Das in Figur 1 wiedergegebene rechteckige Joch besteht aus zwei vertikalen Säulen, vorzugsweise profilierten Stäben 1, die an ihren unteren Enden durch ein Querholz 2 verbunden sind und in etwa zwei Drittel ihrer Höhe durch ein Handelsprofil 3 verbunden sind, das sich eigens zum aufhängenden Befestigen von Leitungen und zum Auflegen von stabilen Leitungen wie Kabelrinnen, Rohrleitungen für Telefon und dergleichen eignet. Die oberen Enden der Säulen 1 sind mit fest damit verbundenen Lippen 4 zum Befestigen einer Tischplatte versehen. Ferner sind die Säulen mit an festen Stellen angebrachten Löchern 5 versehen zur Befestigung der Verbindungsmittel. .
Figur 2 stellt ein anzubauendes Platten joch dar, bestehend aus einer vertikalen Säule 6 und zwei horizontalen Armen und 8, vorzugsweise hergestellt aus profilierten Stäben. Dieses Plattenjoch ist für eine Tischplatte bestimmt, an der die Arbeit sitzend geschehen kann.
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Figur 3 stellt ein anzubauendes Platten joch dar, bestehend aus einer vertikalen Säule 9 und drei horizontalen Armen 10, 11 und 12, wobei die oberen zwei Arme an ihrem Ende durch eine Stütze 13 miteinander verbunden sind. Dieses Plattenjoch ist für eine Tischplatte bestimmt, an der die Arbeit stehend geschehen kann.
Alle stehenden Säulen der bisher beschriebenen Teile sind an den unteren Enden auf bekannte Weise mit in Höhe einstellbaren Beinen 14 versehen, während die vertikalen
- 15 / Joche außerdem noch mit Stellfüßen/versehen sind.
Sollen zwei rechteckige Joche aus Figur ί miteinander verbunden werden, so wird ein in Figur 4 wiedergegebener Montagerahmen verwendet, der aus zwei horizontalen mit Löchern und/oder Schlitzen versehenen profilierten Stäben
16 und 17 besteht, die an ihren Enden durch auf ihrer Kante stehende rechteckige Stab© 18 miteinander -verbunden sind, die in ihren flachen Seiten mit an fasten Stellen angebrachten Löchern 19'versehen" sind, deren gegenseitige Abstand© mit den Löchern 5 in des Säulen 1 eines rechteckigen Joches miteinander korrespondieren. Die Stäbe 16 sind an einer Seite (nämlich der nach Stab 1? des Rahmens gerichteten Seite) mit einem Flansch versehen und die Stäbe
17 an zwei Seiten; dies alles um auf einfache Weise Paneele, Wände und dergleichen montieren zu können.. Jeweils zwei rechteckige Joche nach Figur 1 werden nun mit Hilfe eines Montagerahmens nach Figur 4 miteinander verbui..-■:■.&n. Dadurch erhält man nicht nur immer dieselbe !naßfeste Konstruktion, weil die in denselben festen gegenseitigen Ab- > ständen angebrachten Löcher 5 beziehungsweise 19 miteinander in Register gebracht werden, sondern außerdem noch eine unverrückbare rechtwinklige Verbindung, weil stets ein
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rechteckiger Stab 18 eines Montagerahmens mit seiner Fläche an einer Seite einer Säule 1 eines rechteckigen Joches anliegt.
Sollen mehrere Joche in einer Reihe aufgestellt werden, so werden jeweils zwischen zwei mit Hilfe eines Montagerahmens miteinander verbundenen Jochen, zwei lose Stäbe, die in Form.und in Länge mit den profilierten horizontalen Stäben 16 und 17 eines Montagerahmens übereinstimmten, als Zwisohenquerholz verwendet.
Auch wenn es notwendig ist, einen kürzeren Abstand zu überbrücken, werden diese losen Querhölzer verwendet, aber dann auf das gewünschte Maß abgekürzt, mit anderen Worten als Paßstück.
Durch diese Maßnahme erhält man an der Vorderseite der rechteckigen Joche einen durchlaufenden Montagerahmen. An jeder beliebigen Stelle kann ein eckförmiges Verbindungsmittel, wie in Figur 5 wiedergegeben, angebracht werden und zwar einfach dadurch, daß zwei Mutterbolzen durch den Schlitz in den Arm 24 und in die Löcher oder Schlitze der horizontalen Stäbe 16 und 17 gebracht und mit Hilfe von Muttern festgeschraubt werden, wobei die Schlitze noch eine Nachstellmöglichkeit in horizontaler Sichtung bieten. Danach wird ein Arm 25 des eckförmigen Verbindungsmittels in einen Arm 7, 8 beziehungsweise 10, 11 geschoben und in den gewünschten Abstand darin fixiert, zum Beispiel mit Hilfe einer Klemmschraube. Dies hat also den Vorteil, daß eine auf den Armen 8, beziehungsweise 12 anzubringende Tischplatte in Breite variieren kann.
Wird ein Arbeitstisch und dergleichen gegen eine Wand gestellt, so können die Joche an der Rückseite mit Hilfe
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■ allgemein, bekannter. Verbin<lü&gsstang@Q9 die-auch wieder durch dieselben Löcliar 5,geführt werden, miteinander Verbundes und in'Abstand fixiert ?j@rdea„ Werden ausschließ-Iich die vertikalen Joche mit allen darin angebrachten' technischen Anorfiaungen an der Wand eiaes Arbeitsraumes entlang angebracht, so kann dies alles dem Auge entzogen werden, indem zwischen den Flanschen der horizontalen Stabe 16 und 1? und zwischen dem Flansch von Stab 17 und der oberen Platte 28 auf bekannte Weise Paneele angebracht werden, wie deutlich aus der in Figur.8 wiedergegebenen Querschnittszeichnung erhellt.
Wird nun ein Arbeitstisch angebaut, wie in Figur 9 wiedergegeben ist, so kann man in dem Räume unter der Tischplatte 29 auf bekannte Weise vorgefertigte Kästchen, Laden, Bretter und dergleichen anbringen und später auch wieder umändern oder ganz verfallen lassen. Die Tischplatte 29 befindet' sich hier in derselben Höhe wie die Platte 28. ·
Die Querschnitszeichhung in FIg* 10 zeigt deutlich, wie frei in einem Arbeitsraum ein Labortisch aufgestellt werden kann. Die angebaute Tischplatte 29 befindet eich hier in einer Höhe, bei der die Arbeit sitzend stattfinden kann.
Weiter ergibt sich daraus auch, auf welche einfache Weise auf der anderen Seite zum Beispiel ein Spülbecken 30 angebracht werden kann. Auch können Spültisehe aus rostfreiem Stahl, Abwaschbecken und dergleichen auf einfache Weise angebracht und auch wieder entfernt werden.
In den Figuren 6 und 7 wird eine Vorder- beziehungsweise Seitenansicht von einer Winkelkuppelklemme wiedergegeben; ein kurzes Stück profilförmiger Stab 26, in diesem Falle
■ Λ : : .'. ■■'■ ■ - '■"-■■ - - 13 -
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ein Vierkantrohr, fest verbunden mit einer hakenförmig umgebogenen Lasche 27. Dieses.Kuppelstück ermöglicht es bei rechtwinkligen Verbindungen eines Arbeitstisches und dergleichen, zum Beispiel in einer Ecke eines Arbeitsraumes oder beim Anbau eines MHalbinseltischesH, andere Elemente anzukuppeln, wobei die Lasche 27 über einen Flansch vom Stab 16, beziehungsweise 17 geschoben und festgeklemmt wird und das Profilstück 26 in das Profil des anzukuppelnden Elementes, in'diesem Falle auch ein Vierkantrohr, geschoben und befestigt wird.
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Claims (6)

P a t β η t a η s ρ r Ü c he
1. Vorgefertigte Bauelemente zum Bauen der tragenden Konstruktion für in Form und Länge variabler Arbeitstische, Ladentische und dergleichen, bestehend aus vertikal aufzustellenden Jochen zum Tragen einer Tischplatte und der- gleichen und Mitteln zum Verbinden in horizontaler Richtung von zwei oder mehreren Jochen, dadurch gekennzeichnet, daß die tragende Konstruktion aus mindestens zwei Teilen besteht, nämlich einem ersten Teil, der unter anderem zum Aufnehmen von Kabeln, Rohren, Leitungen, Abführungsbecken, Armaturen, usw. bestimmt ist und welcher Teil besteht aus vertikal auf der kurzen Seite aufzustellenden und in Höhe einstellbaren rechteckigen Jochen mit Mitteln zum miteinander Verbinden in horizontaler Richtung von zwei oder mehreren Jochen, die auf ihren vertikalen Säulen eine Tischplatte tragen können, die wohl oder nicht mit Aussparungen für Anschlüsse für die Kabel, Rohre, Leitungen, Abführungsbecken, Armaturen, usw. versehen ist und einem zweiten Teil, der zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen bestimmt ist und besteht aus vertikal aufzustellenden und. is Höhe einstellbaren Säulen, wovon jede versehen mit mindestens zwei in derselben Richtung gehenden horizontalen Armen, in derartigem Abstand übereinander angebracht j daß ihre Höhe mit der Höhe der horizontalen Verbindungsmittel für die vertikalen Joche korrespondieren und daran an jeder beliebigen Stelle angeschlossen werden kann mit Hilfe der in bezug auf die horizontalen Arme axial einstellbaren eckförmigen Verbindungsmittel, und Mitteln zum Herstellen einer rechtwinkligen Verbindung zwischen mindestens zwei Arbeitstischen, Ladentischen und dergleichen
2. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen Verbindungsmittel
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für die rechteckigen Joche aus rechteckigen Montagerahmen sum miteinander Verbinden von jeweils zwei rechteckigen Jochen bestehen, wobei ein Montagerahmen durch einen unteren horizontalen, mit einem nach oben gerichteten Flansch versehenen, profilförmlgen Stab gebildet wird und einen oberen horizontalen, mit zwei Planschen versehenen, profil förmigen Stab, von denen jeder über seine Gesamtlänge mit Löchern und/oder Schlitzen versehen ist, welche beiden horizontalen profilförmigen Stäbe an ihren Bndeη durch einen mit Löchern versehenen rechteckigen Stab fest verbunden sind, der mit der stehenden Säule eines rechteckigen Joches verbunden werden kann.
3. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein eckförmiges Verbindungsmittel durch zwei mit seinen Enden unter einem rechten Winkel fest miteinander verbundene kurze Arme gebildet wird, von denen der eine Arm durch einen mit einem langen Schlitz versehenen Stab gebildet wird und der andere durch einen profilförmigen Stab, der in den profilförmigen Stäben der übrigen Bauelemente.teleskopisch verstellbar ist.
4. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vertikale Säule mit zwei horizontal übereinander angebrachten Armen versehen ist, von denen der obere zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen dient, an der die Arbeit sitzend stattfinden kann.
5. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine vertikale Säule mit drei horizontal übereinander angebrachten Armen versehen ist, von denen die unteren zwei mit den horizontalen Verbindungsmitteln für die rechteckigen Joche verbunden werden können
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und der obere Arm sich in einer Höhe befindet, die mit der Höhe eines rechteckigen Joches korrespondiert und zum Tragen einer Tischplatte und dergleichen dient, an der die Arbeit stehend stattfinden kann und wobei das freie Ende dee oberen Armee durch eine Tertikaie Stütze mit dem freien Ende des darunter liegenden Armes verbunden ist.
6. Vorgefertigte Bauelemente nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Mittel zum Herstellen eines rechtwinkligem Anschlusses zwischen mindestens zwei Arbeitstischen, Ladentischen und dergleichen durch ein kurzes Stück profilförmigen Stab-gebildet werden, der in den Profilen der übrigen Bauelemente teleskopisch verstellbar ist und das mit einer hakenförmigen umgebogenen Lippe fest verbunden ist, die auf die horizontalen Verbindungsmittel der rechteckigen Joche festgeklemmt Werden kann und zwar derart, daß die zueammenzukupplendeB Stäbe in Höhe miteinander korrespondieren.
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DE19691950578 1968-10-07 1969-10-07 In Form, Länge und Höhe variabler Arbeitstisch, Ladentisch o.dgl Expired DE1950578C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6814324A NL145444B (nl) 1968-10-07 1968-10-07 Werktafel, opgebouwd uit jukken en liggers.
NL6814324 1968-10-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1950578A1 true DE1950578A1 (de) 1970-06-18
DE1950578B2 DE1950578B2 (de) 1975-10-23
DE1950578C3 DE1950578C3 (de) 1976-05-26

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1277626A (en) 1972-06-14
DE1950578B2 (de) 1975-10-23
BE739879A (de) 1970-04-06
NL145444B (nl) 1975-04-15
FR2022235A1 (de) 1970-07-31
NL6814324A (de) 1970-04-09

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Legal Events

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