DE19505771C1 - Anlage zum Herstellen von Isolierglasscheiben mit Abstandhalter auf Kunststoffbasis - Google Patents
Anlage zum Herstellen von Isolierglasscheiben mit Abstandhalter auf KunststoffbasisInfo
- Publication number
- DE19505771C1 DE19505771C1 DE1995105771 DE19505771A DE19505771C1 DE 19505771 C1 DE19505771 C1 DE 19505771C1 DE 1995105771 DE1995105771 DE 1995105771 DE 19505771 A DE19505771 A DE 19505771A DE 19505771 C1 DE19505771 C1 DE 19505771C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- glass
- subsection
- glass panel
- conveyor
- horizontal conveyor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 title claims description 140
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 title claims description 22
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 12
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 8
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 7
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 2
- 229920002367 Polyisobutene Polymers 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 229920005549 butyl rubber Polymers 0.000 description 1
- 230000000052 comparative effect Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 239000002274 desiccant Substances 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 239000005340 laminated glass Substances 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 235000011837 pasties Nutrition 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 229920001021 polysulfide Polymers 0.000 description 1
- 239000005077 polysulfide Substances 0.000 description 1
- 150000008117 polysulfides Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/66—Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
- E06B3/673—Assembling the units
- E06B3/67365—Transporting or handling panes, spacer frames or units during assembly
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/66—Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
- E06B3/673—Assembling the units
- E06B3/67326—Assembling spacer elements with the panes
- E06B3/6733—Assembling spacer elements with the panes by applying, e.g. extruding, a ribbon of hardenable material on or between the panes
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/66—Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
- E06B3/673—Assembling the units
- E06B3/67365—Transporting or handling panes, spacer frames or units during assembly
- E06B3/67369—Layout of the assembly streets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einer Anlage zum Herstellen
von Isolierglasscheiben mit den im Oberbegriff des An
spruchs 1 angegebenen Merkmalen. Eine solche Anlage ist
aus der EP 0 176 388 A1 bekannt. Die bekannte Anlage
hat einen aus mehreren Abschnitten gebildeten Waagerecht
förderer für Glastafeln. In jedem Abschnitt befindet sich
ein waagerechter Aufstellförderer, z. B. eine Zeile von
synchron angetriebenen Rollen, auf welchen die Glastafeln
hochkant stehen, wobei sie sich an eine Stützeinrichtung,
insbesondere an eine Stützwand anlehnen, welche sich
seitlich oberhalb des Aufstellförderers erstreckt und
eine Laufebene für die Glastafeln bestimmt. In einer
Lücke zwischen zwei benachbarten Stützwänden befinden
sich in koaxialer Anordnung übereinander mehrere Stütz
rollen, welche mit ihrer Umfangsfläche ein wenig über
die Stützwand vorstehen; ihnen gegenüberliegend ist eine
Düse angeordnet, welche parallel zur gemeinsamen Achse
der Stützrollen auf und ab verschiebbar und um eine
ihre Mündung durchsetzende Achse, welche senkrecht zur
Scheibenlaufebene verläuft, drehbar ist. Zu diesem Zweck
ist die Düse auf einem Schlitten montiert, welcher an
einer vor dem Waagerechtförderer aufgestellten, zur
Scheibenlaufebene parallelen Säule geführt ist. Die Düse
wird mit einem Kunststoff von zäh-pastöser Beschaffenheit
gespeist, in welchen ein Trockenmittel eingelagert ist,
welches Feuchtigkeit zu binden vermag. Bei dem Kunststoff
handelt es sich um einen synthetischen Butylkautschuk
(ein Polyisobutylen). Der Kunststoff wird der Düse mittels
einer Zahnradpumpe zugeführt, welche dicht hinter der Düse
angeordnet ist. Die Düse wird am Rand einer Glastafel ent
lang bewegt und trägt dabei einen Kunststoffstrang auf die
Glastafel längs deren Umfangs auf. Der Querschnitt des so
gebildeten Stranges hängt vom Querschnitt der Düsenöffnung,
der Durchflußrate des Kunststoffs, der Relativgeschwindig
keit zwischen Düse und Glastafel und von der Zähigkeit des
Kunststoffs ab. Um einen gleichmäßigen Querschnitt des
Kunststoffstranges zu gewährleisten, der für seine Funktion
als Abstandhalter wichtig ist, hält man die Relativge
schwindigkeit zwischen Düse und Glastafel und den Durchsatz
des Kunststoffs zweckmäßigerweise konstant. Um den Durch
satz konstant zu halten, ist es bekannt, die erhöhte
Temperatur des Kunststoffs (üblich sind ungefähr 70°C
bis 80°C) konstant zu halten und die Förderleistung
der Pumpe konstant zu halten. Will man mit einer Zahn
radpumpe einen konstanten Durchsatz erzielen, dann be
nötigt die Zahnradpumpe einen konstanten Vordruck. Bei der
EP-0 176 388 A1 ist deshalb hinter der Zahnradpumpe ein
Zwischenspeicher in Form einer Kolben-Zylinder-Einheit
vorgesehen, deren Kolben mit einem regelbaren Druck be
aufschlagt ist. Aus diesem Zwischenspeicher wird die
Zahnradpumpe mit konstantem Vordruck gespeist. Der Zwi
schenspeicher befindet sich ebenfalls auf dem Schlitten,
welcher auch die Düse trägt. Der Zwischenspeicher wird
laufend nachgefüllt aus einem stationären Faß. In einer
vorderen Stellung des Kolbens im Zwischenspeicher spricht
ein Sensor an, welcher eine Faßpumpe einschaltet, worauf
hin die Düse durch den hohlen Kolben Kunststoff in den
Zwischenspeicher pumpt, so daß der Kolben zurückweicht,
bis in einer hinteren Kolbenstellung ein anderer Sensor
anspricht und die Faßpumpe wieder abschaltet. Auf diese
Weise ist ein unterbrechungsfreier Betrieb bei gleich
zeitig konstantem Vordruck für die Zahnradpumpe möglich,
bis das Faß leer ist.
Die Bewegung der Düse längs des Randes der Glastafel er
folgt durch ein Wechselspiel der Bewegung der Düse in
vertikaler Richtung und der Bewegung der Glastafel auf
dem Waagerechtförderer in waagerechter Richtung, wie es
auch bei Vorrichtungen zum automatischen Versiegeln der
Randfuge von bereits zusammengebauten Isolierglasscheiben
bekannt ist (DE-B-28 16 437 und DE-B-28 46 785). Danach
kann ein Abstandhalter aus Kunststoff dadurch auf eine
Glastafel längs deren Umfangs aufgetragen werden, daß
die Glastafel auf dem Waagerechtförderer herangefördert
wird, bis sie mit ihrem vorderen, senkrechten Rand vor den
Stützrollen liegt, wo sie angehalten wird. Dann kann man
mit der Düse ausgehend von der vorderen, unteren Ecke der
Glastafel an deren vorderen Rand hochfahren bis zur
vorderen oberen Ecke, die Düse um 90° drehen und dann durch
Antreiben des Waagerechtförderers die Glastafel mit ihrem
oberen, waagerechten Rand an der Düse entlangbewegen, bis
die obere, hintere Ecke an der Düse anlangt; dann hält man
die Glastafel wieder an, verschwenkt die Düse um 90° und
fährt sie am hinteren, senkrechten Rand abwärts bis zur
hinteren, unteren Ecke der Glastafel; dort wird die Düse
ein weiteres Mal um 90° gedreht und die Glastafel dann
durch den Waagerechtförderer in entgegengesetzter Richtung
an der Düse entlangbewegt, um den Kunststoff längs des
unteren Randes der Glastafel aufzutragen. Natürlich ist
es auch möglich, die Glastafel zunächst über die Stütz
rollen hinwegzufahren, bis der hintere, senkrechte Rand
der Glastafel sich an den Stützrollen befindet, dann durch
Aufwärtsbewegen der Düse den Kunststoff längs des hinteren
senkrechten Randes der Glastafel aufzutragen, anschließend
durch Zurückbewegen der Glastafel längs des oberen waage
rechten Randes, dann bei ruhender Glastafel entlang des
vorderen senkrechten Randes und zuletzt durch Vorwärtsbe
wegen der Glastafel längs deren unteren waagerechten Randes.
Bei Glastafeln, die eine vom Rechteck abweichende Umriß
gestalt haben (sogenannte Modellscheiben) wird die Düse
an den Rändern, die nicht parallel oder senkrecht zur
Laufrichtung des Waagerechtförderers verlaufen, entlang
bewegt, indem der Antrieb des Waagerechtförderers und der
Antrieb für die Vertikalbewegung der Düse gleichzeitig
und durch Lagesensoren oder programmgesteuert aufeinander
abgestimmt bewegt werden.
Ist auf diese Weise ein plastischer Strang zur Bildung
eines Abstandhalters auf Kunststoffbasis längs des gesamten
Umfangs auf eine Glastafel aufgetragen, dann wird diese
Glastafel mittels des Waagerechtförderers in eine mit zwei
zueinander parallelen Preßplatten ausgerüstete Zusammenbau-
und Preßstation gefördert, dort einer zweiten, gleich großen
Glastafel deckungsgleich gegenüberliegend positioniert und
mit dieser durch Aufeinanderzubewegen der Preßplatten ver
bunden und auf eine vorgegebene Dicke der Isolierglasscheibe
verpreßt (kalibriert). In einer auf die Zusammenbau- und
Preßstation folgenden Versiegelungsvorrichtung wird die auf
der Außenseite des Abstandhalters bestehende Randfuge danach
mit einem anderen Kunststoff (meistens mit einem aushärtenden
Polysulfid) versiegelt (DE-B-28 16 437, DE-B-28 46 785).
Vor dem Abschnitt, in welchem auf eine Glastafel ein Abstand
halter auf Kunststoffbasis aufgetragen wird, hat die Anlage
üblicherweise eine Glastafelwaschmaschine mit anschließender
Trockenzone und eine Zwischentransportstrecke, welche im
wesentlichen aus einem Waagerechtförderer mit einem oder
mehreren Abschnitten besteht.
Beide Glastafeln, die zu einer Isolierglasscheibe zusammenge
baut werden, durchlaufen zunächst die Waschmaschine. Die
erste der beiden Glastafeln läuft durch den Abschnitt der
Anlage, in welcher der Abstandhalter gebildet wird, ohne
Halt hindurch und wird, während auf die nachfolgende zweite
Glastafel der Abstandhalter aufgetragen wird, in der Zusammen
bau- und Preßvorrichtung bereits für den späteren Zusammen
bau mit der nachfolgenden Glastafel positioniert.
Die Produktionsleistung einer Fertigungslinie zum Herstellen
von Isolierglasscheiben wird durch die am langsamsten ar
beitende Station in der Fertigungslinie bestimmt. Im vor
liegenden Fall ist das der Abschnitt, in welchem der Abstand
halter auf Kunststoffbasis erzeugt wird. Die Arbeitsgeschwindig
keit in diesem Abschnitt kann aus physikalisch-technischen
Gründen nicht beliebig beschleunigt werden. Eine Steigerung
der Arbeitsgeschwindigkeit würde eine Steigerung des Durch
satzes des pastösen Kunststoffs durch die Düse erfordern.
Das wiederum würde eine Herabsetzung der Viskosität durch Er
höhen der Temperatur erfordern; dem sind jedoch enge Grenzen
dadurch gesetzt, daß bei abnehmender Viskosität der extrudierte
und auf die Glastafel aufgetragene Strang nicht mehr form
stabil ist, sondern durch Fließen unter Schwerkrafteinfluß
seine Gestalt ändert, was für seine Verwendung als Abstand
halter nicht hingenommen werden kann.
Aus der DE-36 18 065 A1 ist es bekannt, zwei Glasscheiben zur Herstel
lung von Verbundglas auf zwei getrennten Waagerechtförderern liegend
mit Klebstoff zu beschichten, dann auf eine der Glasscheiben eine Ver
bundfolie aufzulegen, die Glasscheibe zu wenden und die beiden Glas
scheiben in einer Walzenpresse zusammenzuführen.
Die DE-23 32 099 B2 offenbart eine Isolierglasfertigungslinie, in welcher
bereits zusammengebaute Isolierglasscheiben zum Zwecke der Versiege
lung auf Flachpaletten abgesetzt werden. Auf den Flachpaletten durchwan
dern die Isolierglasscheiben eine Versiegelungsstation, welche Drehtische
enthält. Die Drehtische heben die Flachpalette mit der daraufliegenden
Isolierglasscheibe an und drehen sie, um sie an allen vier Rändern versie
geln zu können. Am Ende der Versiegelungsstation wird die fertiggestellte
Isolierglasscheibe von der Flachpalette abgehoben und auf eine Rollen
bahn gelegt. Die Flachpalette wird auf einer Bahn, die zur Förderbahn in
der Versiegelungsstation parallel läuft, zum Anfang der Versiegelungsstati
on zurückgeführt.
Aus der EP 0 620 171 A1 ist es bekannt, einzelne Glasscheiben mit Hilfe
von doppelseitigen Luftkissenwänden, welche auf beiden Seiten Glasschei
ben aufnehmen können, zum Zwecke des Sortierens in einen Fächerwagen
zu überführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Weg aufzuzeigen, wie die Arbeitsgeschwindigkeit in der Anlage
dennoch erhöht werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Anlage mit den im
Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiter
bildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
Erfindungsgemäß ist eine Umgehung des mittleren Ab
schnittes des Waagerechtförderers möglich, in welchem
sich die Düse für das Erzeugen des Abstandhalters be
findet. Das erlaubt eine kürzere Taktzeit der Anlage durch
einen geänderten Ablauf: Während bei der bekannten An
lage zunächst die erste Glastafel eines Glastafelpaares
durch den mittleren Abschnitt der Anlage hindurchläuft,
ohne mit einem Abstandhalter versehen zu werden und da
nach die zweite Glastafel in den mittleren Abschnitt ein
läuft und mit einem Abstandhalter versehen wird (die um
gekehrte Reihenfolge wäre bei den heute üblichen Zusammen
bau- und Preßstationen nicht möglich, weil in diesem Fall
der plastische Abstandhalter mit einer der Preßplatten
in Berührung kommen würde), wird die erfindungsgemäße
Anlage bestimmungsgemäß so betrieben, daß die erste
Glastafel eines Glastafelpaares in den mittleren Abschnitt
des Waagerechtförderers einläuft und dort von der Düse mit
dem Abstandhalter versehen wird; während dieses geschieht,
ist ausreichend Zeit vorhanden, um die zweite, nachfolgende
Glastafel des Glastafelpaares mit Hilfe der zweiten Glasta
fellaufebene um die in Bearbeitung befindliche erste Glas
tafel herumzuführen; dem dienen der erste Unterabschnitt
und der zweite Unterabschnitt des Waagerechtförderers,
welche zu diesem Zweck parallel zu sich selbst von der
ersten Glastafellaufebene in die zweite Glastafellauf
ebene und zurück verschiebbar sind: Die zweite Glas
tafel läuft auf den ersten Unterabschnitt des Waage
rechtförderers und wird dort angehalten. Dann wird der
erste Unterabschnitt des Waagerechtförderers von der
ersten Glastafellaufebene in die zweite Glastafellauf
ebene verschoben; zuvor, gleichzeitig oder kurz danach
wird auch der zweite Unterabschnitt von der ersten Glas
tafellaufebene in die zweite Glastafellaufebene ver
schoben. Die zweite Glastafel wird dann durch Antreiben
des Waagerechtförderers in der zweiten Glastafellauf
ebene vom ersten Unterabschnitt in den zweiten Unterab
schnitt überführt und dort wieder angehalten. Der erste
Unterabschnitt und der zweite Unterabschnitt werden dann
in die erste Glastafellaufebene zurückbewegt und die
zweite Glastafel wird, während die erste Glastafel im
mittleren Unterabschnitt bearbeitet wird, abgefördert
in die Zusammenbau- und Preßvorrichtung, um sie dort zu
positionieren. Der erste Unterabschnitt ist inzwischen
wieder bereit, die erste Glastafel des nächsten Glastafel
paares aufzunehmen, so daß diese, sobald die erste Glas
tafel des vorhergehenden Glastafelpaares im mittleren
Unterabschnitt fertig bearbeitet ist und abgefördert wird
in die Zusammenbau- und Preßstation, ohne Verzögerung in
den mittleren Unterabschnitt einlaufen kann, um dort mit
dem Abstandhalter versehen zu werden, womit der nächste
Bearbeitungszyklus beginnt.
Erfindungsgemäß kann daher die für den Durchlauf einer
Glastafel eines Glastafelpaares benötigte Zeit in der
Taktzeit der Anlage vollständig eingespart werden. Der
dafür benötigte apparative Aufwand ist vergleichsweise
gering: Es müssen lediglich zwei ohnehin vorhandene Unter
abschnitte des Waagerechtförderers quer verschieblich aus
gebildet und in der zweiten Glastafellaufebene durch einen
zusätzlichen Waagerechtförderer verknüpft werden, der
ebenso lang ist wie der mittlere Unterabschnitt in der
ersten scheibenlaufebene, in welchem der Abstandhalter
gebildet wird. In der zweiten Scheibenlaufebene findet
keinerlei Bearbeitung statt, sondern lediglich ein Fördern.
Da die meisten Abschnitte des Waagerechtförderers in einer
Isolierglasfertigungslinie ohnehin baukastenmäßig vorhanden
sind, erfordert die erfindungsgemäße Lösung dazu keinen
zusätzlichen Entwicklungs- und Konstruktionsaufwand.
Der erfindungsgemäß erforderliche zusätzliche apparative
Aufwand wird weit übertroffen durch den Gewinn an Produktivität
der Fertigungslinie.
Zweckmäßigerweise sind der erste und der zweite Unterab
schnitt des Waagerechtförderers ungefähr gleich lang und
ungefähr halb solang wie ihr gegenseitiger Abstand; sie
können dann dieselben Glastafelformate quer verschieben,
die gleichzeitig auf dem mittleren Unterabschnitt des
Waagerechtförderers mit dem Abstandhalter versehen wer
den (bei Verwendung nur einer Düse, welche lediglich
auf und ab bewegt sowie gedreht werden kann, muß eine
Glastafel während des Auftragens des Abstandhalters im
mittleren Unterabschnitt des Waagerechtförderers mit
ihrer vollen Länge vor und auch zurück bewegt werden
können).
Besonders gering ist der erfindungsgemäß erforderliche
zusätzliche apparative Aufwand dann, wenn man den ersten
und den zweiten Unterabschnitt nur ungefähr zwei Meter
und den dazwischen liegenden mittleren Unterabschnitt
nur ungefähr vier Meter lang macht. Dann kann man nämlich
den weit überwiegenden Anteil der Glastafeln, bei denen
die Länge einer Kante das Maß von zwei Metern nicht über
steigt, in der beschriebenen Weise bearbeitet werden,
bei welcher man eine der beiden Glastafeln eines Glas
tafelpaares über die zweite Glastafellaufebene führt. Der
geringe Anteil der Glastafeln, deren Maß sowohl in der
Höhe als auch in der Breite zwei Meter überschreitet,
können in der erfindungsgemäßen Anlage auf herkömmliche
Weise bearbeitet werden, indem man den ersten und den
zweiten Unterabschnitt des Waagerechtförderers nicht ver
schiebt, sondern in der ersten Glastafellaufebene stehen
läßt und die erste Glastafel eines Glastafelpaares ohne
anzuhalten durch den mittleren Unterabschnitt hindurch
fördert in die Zusammenbau- und Preßstation und die nach
folgende zweite Glastafel mit dem Abstandhalter versieht;
da bei so großen Abmessungen die Bearbeitungsdauer auch
in den übrigen Stationen der Fertigungslinie, insbesondere
in der Versiegelungsstation, länger ist als bei kleineren
Formaten, fällt die längere Taktzeit durch die konventionelle
Verarbeitung der großen Formate nicht sonderlich ins Gewicht.
Eine weitere Verminderung der Taktzeit ist noch dadurch
möglich, daß der erste und der zweite Unterabschnitt des
Waagerechtförderers jeweils doppelt vorgesehen werden,
nämlich im Abstand der beiden Glastafellaufebenen parallel
zueinander. In diesem Fall kann auf den ersten und zweiten
Unterabschnitten des Waagerechtförderers in beiden Scheiben
laufebenen gleichzeitig gefördert werden. Das Querverschie
ben der beiden zueinander parallelen Unterabschnitte erfolgt
dabei zweckmäßigerweise durch einen gemeinsamen Antrieb.
Die zweite Glastafellaufebene verläuft vorzugsweise hinter
der ersten Glastafellaufebene, um die Zugänglichkeit der
Vorderseite der ersten Glastafellaufebene im Bereich des
mittleren Unterabschnittes, wo der Abstandhalter aufge
bracht wird, nicht zu beeinträchtigen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in
der beigefügten Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt einer Anlage für die Her
stellung von Isolierglas in einer Draufsicht,
und
Fig. 2 zeigt die Vorderansicht dieses Abschnitts der
Anlage, mit Blick auf die erste Glastafellauf
ebene.
Der dargestellte Ausschnitt aus einer Fertigungslinie
zeigt einen Abschnitt 1 eines Waagerechtförderers, be
stehend aus einem ersten Unterabschnitt 2, einem mittleren
Unterabschnitt 3 und einem zweiten Unterabschnitt 4. Der
mittlere Unterabschnitt 3 ist aus drei aufeinander folgenden
Teilen zusammengesetzt, nämlich aus einem einlaufseitigen
Teil 5, aus einem mittleren Teil 6 und einem auslaufseitigen
Teil 7.
Der Waagerechtförderer 1 hat einen waagerechten Aufstell
förderer 8 und sich in einer gemeinsamen Flucht erstreckende
Stützwände 9, welche sich seitlich oberhalb des Aufstell
förderers 8 erstrecken und um ungefähr 6° nach hinten geneigt
sind, so daß auf den Aufstellförderer 8 gestellte Glas
tafeln sich an die Stützwände 9 anlehnen können. In den
Unterabschnitten 2 und 4 sowie in den Teilen 5 und 7 ist
der Aufstellförderer 8 durch synchron antreibbare Rollen 10
gebildet, deren Achsen senkrecht zu den Stützwänden 9
orientiert sind. Im mittleren Teil 6 des Waagerechtförderers
ist der Aufstellförderer durch zwei endlose Förderbänder 11
gebildet.
Die Stützwände 9 sind Luftkissenwände; sie haben Öffnungen,
aus denen Luft austritt, welche von einem Gebläse 12
auf der Rückseite der Stützwände stammt und zwischen
der Vorderseite der Stützwände 9 und einer daran liegen
den Glastafel ein Luftkissen erzeugt, auf welchem die
Glastafeln schonend und kippsicher gleiten können. Im
mittleren Teil 6 des Waagerechtförderers befinden sich
in der Stützwand 9 zusätzlich mehrere waagerecht ver
laufende, mit Abstand übereinander angeordnete Saug
förderbänder 12, welche synchron mit den Förderbändern
11 angetrieben sind. Die Saugförderbänder 12 saugen die
Glastafeln an und sorgen dadurch in diesem Bereich für
eine absolut schlupffreie Bewegung. Geeignete Saugförder
bänder sind in der DE-A-35 29 892 und der EP-0 225 429 offenbart.
Dem mittleren Teil 6 des Waagerechtförderers gegenüber
liegend ist eine Düse 13 angeordnet, welche an einer Säule
14 auf und ab verfahrbar ist, welche vor dem mittleren
Teil des Waagerechtförderers steht und ebenso wie die Stütz
wände 9 leicht nach hinten geneigt ist, so daß sie
parallel zu den Stützwänden verläuft. Gemeinsam mit der
Düse 13 wird eine Kolben-Zylinder-Einheit 15 an der Säule
14 auf und ab bewegt, welche das Material auf Kunststoff
basis enthält, aus welchem der Abstandhalter für das Iso
lierglas gebildet wird. Aus der Kolben-Zylinder-Einheit 15
wird die Düse gespeist, indem der Kolben der Kolben-Zylinder-
Einheit vorgeschoben wird. Um eine mengenmäßig exakte Dosie
rung des Materials zu erreichen, wird die Bewegung des Kol
bens mit Hilfe eines Weggebers gesteuert. Um das Material
unterbrechungsfrei auftragen zu können, ist die Kolben-Zylinder-
Einheit 15 doppelt vorgesehen, und die beiden Einheiten werden
im Wechsel betrieben: Während die eine Einheit dosiert,
wird die andere nachgefüllt. Zu diesem Zweck ist eine
mittels eines Drehschiebers umschaltbare, bewegliche
Versorgungsleitung 16 vorgesehen, welche von einer Faß
pumpe 17, die auf einem Faß 18 angeordnet ist, zu den
Kolben-Zylinder-Einheiten 15 führt. Die Faßpumpe 17 kann
den in der EP-0 171 309 B2 beschriebenen Aufbau haben.
Hinter dem Waagerechtförderer 1, dessen Stützwände 9 mit
ihrer Vorderseite eine erste Scheibenlaufebene bestimmen,
befindet sich ein zweiter Waagerechtförderer 21, bestehend
aus zwei gleichen Abschnitten 22 und 23, welche sich genau
hinter dem mittleren Unterabschnitt 3 des ersten Waagerecht
förderers befinden und zusammengenommen genauso lang sind
wie dieser. Im Aufbau stimmen die Abschnitte 22 und 23 mit
dem ersten Unterabschnitt 2 und dem zweiten Unterabschnitt
4 des vorderen Waagerechtförderers überein.
Die Vorderseiten der Stützwände in den Abschnitten 22 und
23 bestimmen eine zweite, hintere Glastafellaufebene.
Im gegenseitigen Abstand der beiden Glastafellaufebenen be
findet sich hinter dem ersten Unterabschnitt 2 und dem
zweiten Unterabschnitt 4 des vorderen Waagerechtförderers
jeweils ein gleich aufgebauter weiterer Abschnitt 24 bzw.
25 des Waagerechtförderers. Die Abschnitte 2 und 24 sind
in ihrem vorgegebenen Abstand fest miteinander verbunden
und gemeinsam auf Schienen 26 quer zur Glastafellaufebene
verfahrbar. Entsprechend sind die Unterabschnitte 4 und
25 fest miteinander verbunden und auf Schienen 27 quer
zur Glastafellaufebene gemeinsam verschiebbar. Die Ver
schiebung erfolgt zwischen einer ersten, in Fig. 1
dargestellten Lage, in welcher die Unterabschnitte 2 und
4 Bestandteil des vorderen Waagerechtförderers und die
Abschnitte 24 und 25 Teil des hinteren Waagerechtförderers
21 sind, und einer zweiten Stellung, in welcher die Ab
schnitte 24 und 25 Teil des vorderen Waagerechtförderers
1 sind und die Unterabschnitte 2 und 4 vor der vorderen
Glastafellaufebene liegen (in Fig. 1 gestrichelt darge
stellt).
Für Glastafelformate, bei denen eine Kantenlänge kleiner
ist als die Länge der Abschnitte 2, 4, 22 bis 25, erlaubt
die Anlage folgende Arbeitsweise:
Ausgehend von der in Fig. 1 gestrichelten Stellung des Unterabschnitts 2 läuft eine erste Glastafel eines Glastafelpaares auf dem vorderen Waagerechtförderer 1 in den mittleren Unterabschnitt 3 des Waagerechtförderers, um dort mit einem plastischen Abstandhalter versehen zu werden. Die nachfolgende zweite Glastafel des Glastafel paares läuft in den Abschnitt 24 und wird dort angehalten. Die Abschnitte 24 und 2 werden dann zurückbewegt in die in Fig. 1 dargestellte Stellung. Danach läuft die zweite Glastafel vom Abschnitt 24 über die Abschnitte 22 und 23 in den Abschnitt 25 und wird dort wieder angehalten; die Abschnitte 25 und 4 werden vorgeschoben und die zweite Glastafel vom Abschnitt 25 abgefördert in eine nicht dar gestellte, in Förderrichtung folgende Zusammenbau- und Preßstation, wo sie positioniert wird.
Ausgehend von der in Fig. 1 gestrichelten Stellung des Unterabschnitts 2 läuft eine erste Glastafel eines Glastafelpaares auf dem vorderen Waagerechtförderer 1 in den mittleren Unterabschnitt 3 des Waagerechtförderers, um dort mit einem plastischen Abstandhalter versehen zu werden. Die nachfolgende zweite Glastafel des Glastafel paares läuft in den Abschnitt 24 und wird dort angehalten. Die Abschnitte 24 und 2 werden dann zurückbewegt in die in Fig. 1 dargestellte Stellung. Danach läuft die zweite Glastafel vom Abschnitt 24 über die Abschnitte 22 und 23 in den Abschnitt 25 und wird dort wieder angehalten; die Abschnitte 25 und 4 werden vorgeschoben und die zweite Glastafel vom Abschnitt 25 abgefördert in eine nicht dar gestellte, in Förderrichtung folgende Zusammenbau- und Preßstation, wo sie positioniert wird.
Währenddessen trägt im mittleren Unterabschnitt 3 die
Düse 13 auf die erste Glastafel den plastischen Abstand
halter auf, wobei sich die Düse 13 und die Glastafel relativ
zueinander bewegen, wie eingangs geschildert.
Handelt es sich um kleine Glastafelformate, bei welchen
die Bearbeitung im mittleren Unterabschnitt 3 nur eine kurze
Zeit braucht, kann es am günstigsten sein, die erste Glas
tafel aus dem mittleren Unterabschnitt 3 über den in seiner
vorderen Stellung stehenden Abschnitt 25 abzufördern in die
Zusammenbau- und Preßstation und über den in seiner hinteren
Stellung stehenden ersten Unterabschnitt 2 die erste Glas
tafel des nachfolgenden Glastafelpaares in den mittleren
Unterabschnitt 3 einlaufen zu lassen. Bei größeren Scheiben
formaten, deren Bearbeitungszeit im mittleren Unterabschnitt
3 entsprechend länger ist, besteht gegebenenfalls genügend
Zeit, die Abschnitte 25 und 4 zuvor in ihre hintere Stellung
und die Abschnitte 24 und 2 in ihre vordere Stellung zu ver
schieben, bevor die im mittleren Unterabschnitt 3 bearbeitete
Glastafel abgefördert und die erste Glastafel des nächsten
Glastafelpaares in diesen Unterabschnitt 3 hineingefördert wird.
Bei Glastafelformaten, bei denen die Kantenlängen sämtlich
größer sind als die Länge des ersten Unterabschnittes 1 und
des zweiten Unterabschnittes 4, ist eine Querverschiebung der
Glastafeln in die zweite Glastafellaufebene nicht möglich. In
diesem Fall läßt man beide Glastafeln eines Glastafelpaares
in herkömmlicher Weise nur auf dem vorderen Waagerechtförderer
1 laufen.
Claims (6)
1. Abschnitt einer Anlage zum Herstellen von Isolier
glasscheiben, welche aus Glastafeln gebildet sind,
die durch einen Abstandhalter auf Kunststoffbasis mit
einander verbunden sind,
mit einem aus mehreren Unterabschnitten (2, 3, 4) ge bildeten Waagerechtförderer (1), dessen Unterabschnitte (2, 3, 4) jeweils einen waagerechten Aufstellförderer (8), auf welchem die Glastafeln hochkant stehen, und eine sich seitlich oberhalb des Aufstellförderers (8) erstreckende Stützeinrichtung (9) aufweisen, an welche sich die auf dem Aufstellförderer (8) stehenden Glastafeln anlehnen, wobei die Stützeinrichtung (9) eine Glastafellaufebene bestimmt,
und mit einer parallel zur Glastafellaufebene auf und ab bewegbaren, der Glastafellaufebene in einem mittleren Unterabschnitt (3) des Waagerechtförderers zugewandte Düse (13), welcher mittels einer Fördereinrichtung (15-17) das Material auf Kunststoffbasis von zunächst pastöser Beschaffenheit aus einem Vorratsbehälter (18) zugeführt wird, um es als Strang auf eine Glastafel aufzutragen,
dadurch gekennzeichnet, daß ein dem mittleren Unterab schnitt (3) vorangehender erster Unterabschnitt (2) des Waagerechtförderers (1) und ein auf den mittleren Unter abschnitt (3) folgender zweiter Unterabschnitt (4) des Waagerechtförderers (1) quer zur Glastafellaufebene parallel zu sich selbst verschiebbar sind in eine zweite Glastafellaufebene, welche durch einen oder mehrere Ab schnitte (22, 23) eines zweiten Waagerechtförderers (21) bestimmt ist, welcher ebenfalls einen Aufstellförderer (8) und eine Stützeinrichtung (9) für Glastafeln auf weist und die Lücke zwischen dem ersten und zweiten Unter abschnitt (2, 4) in der zweiten Glastafellaufebene über brückt.
mit einem aus mehreren Unterabschnitten (2, 3, 4) ge bildeten Waagerechtförderer (1), dessen Unterabschnitte (2, 3, 4) jeweils einen waagerechten Aufstellförderer (8), auf welchem die Glastafeln hochkant stehen, und eine sich seitlich oberhalb des Aufstellförderers (8) erstreckende Stützeinrichtung (9) aufweisen, an welche sich die auf dem Aufstellförderer (8) stehenden Glastafeln anlehnen, wobei die Stützeinrichtung (9) eine Glastafellaufebene bestimmt,
und mit einer parallel zur Glastafellaufebene auf und ab bewegbaren, der Glastafellaufebene in einem mittleren Unterabschnitt (3) des Waagerechtförderers zugewandte Düse (13), welcher mittels einer Fördereinrichtung (15-17) das Material auf Kunststoffbasis von zunächst pastöser Beschaffenheit aus einem Vorratsbehälter (18) zugeführt wird, um es als Strang auf eine Glastafel aufzutragen,
dadurch gekennzeichnet, daß ein dem mittleren Unterab schnitt (3) vorangehender erster Unterabschnitt (2) des Waagerechtförderers (1) und ein auf den mittleren Unter abschnitt (3) folgender zweiter Unterabschnitt (4) des Waagerechtförderers (1) quer zur Glastafellaufebene parallel zu sich selbst verschiebbar sind in eine zweite Glastafellaufebene, welche durch einen oder mehrere Ab schnitte (22, 23) eines zweiten Waagerechtförderers (21) bestimmt ist, welcher ebenfalls einen Aufstellförderer (8) und eine Stützeinrichtung (9) für Glastafeln auf weist und die Lücke zwischen dem ersten und zweiten Unter abschnitt (2, 4) in der zweiten Glastafellaufebene über brückt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste und der zweite Unterabschnitt (2, 4) unge
fähr gleich lang sind.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und der zweite Unterabschnitt (2, 4)
ungefähr 2 m lang sind.
4. Anlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und der zweite Unterabschnitt (2, 4)
jeweils ungefähr halb so lang sind wie ihr gegenseitiger Ab
stand.
5. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Glastafellaufebene
hinter der ersten Glastafellaufebene verläuft.
6. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Unter
abschnitt (2, 24; 4, 25) jeweils doppelt vorhanden sind,
nämlich im Abstand der beiden Glastafellaufebenen parallel
zueinander.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995105771 DE19505771C1 (de) | 1995-02-20 | 1995-02-20 | Anlage zum Herstellen von Isolierglasscheiben mit Abstandhalter auf Kunststoffbasis |
| EP96102231A EP0727556A3 (de) | 1995-02-20 | 1996-02-15 | Anlage zum Herstellen von Isolierglasscheiben mit Abstandhalter auf Kunststoffbasis |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995105771 DE19505771C1 (de) | 1995-02-20 | 1995-02-20 | Anlage zum Herstellen von Isolierglasscheiben mit Abstandhalter auf Kunststoffbasis |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19505771C1 true DE19505771C1 (de) | 1996-09-26 |
Family
ID=7754501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995105771 Expired - Fee Related DE19505771C1 (de) | 1995-02-20 | 1995-02-20 | Anlage zum Herstellen von Isolierglasscheiben mit Abstandhalter auf Kunststoffbasis |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0727556A3 (de) |
| DE (1) | DE19505771C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19608901A1 (de) * | 1995-03-17 | 1996-09-26 | Peter Lisec | Handversiegelungsvorrichtung |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2018010942A1 (de) * | 2016-07-12 | 2018-01-18 | Lisec Austria Gmbh | Fördervorrichtung |
| IT202200000140A1 (it) * | 2022-01-05 | 2023-07-05 | Forel S P A Unipersonale | Unita’ di condizionamento termico per distanziatore termpolastico, apparato per la produzione di vetro isolante e procedimento per il condizionamento termico per distanziatore termpolastico |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2332099B2 (de) * | 1972-07-19 | 1978-08-31 | Wtz Bauglas Torgau | Anlage zur Förderung von Thermoscheiben während ihrer Fertigung |
| DE3529892A1 (de) * | 1984-08-22 | 1986-02-27 | Karl 7531 Neuhausen Lenhardt | Vorrichtung fuer den schlupffreien transport von tafeln in beliebiger position, insbesondere in geneigter oder im wesentlichen vertikaler stellung |
| EP0176388A1 (de) * | 1984-08-22 | 1986-04-02 | Saint-Gobain Vitrage International | Vorrichtung zur Herstellung von Mehrfachverglasung mit Randversiegelung aus Kunststoff |
| EP0225429A1 (de) * | 1985-11-11 | 1987-06-16 | Karl Lenhardt | Vorrichtung für das schlupffreie Fördern von Stückgut in beliebiger Position, insbesondere in geneigter oder im wesentlichen vertikaler Stellung |
| DE3618065A1 (de) * | 1986-05-28 | 1987-12-03 | Ver Glaswerke Gmbh | Verfahren zur herstellung von verbundglas |
| EP0171309B2 (de) * | 1984-07-10 | 1992-03-25 | Saint Gobain Vitrage International | Vorbereitung eines Kunststoffes zum Extrudieren, insbesondere in Form eines kalibrierten Bandes zur Verwendung als Verbindungsmaterial und als Zwischeneinlage in Mehrfachverglasungen |
| EP0620171A1 (de) * | 1993-04-14 | 1994-10-19 | Bystronic Maschinen AG | Anlage zum Sortieren von Plattenmaterial |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2211413B1 (de) * | 1972-12-21 | 1977-02-25 | Saint Gobain | |
| AT385258B (de) * | 1983-09-05 | 1988-03-10 | Lisec Peter | Vorrichtung zum foerdern von tafel- oder rahmenfoermigen bauteilen, insbesondere von isolierglasrohlingen |
| FR2667580B1 (fr) * | 1990-10-03 | 1993-07-09 | Quelen Andre | Sequence de fonctionnement pour installation de production de doubles vitrages. |
-
1995
- 1995-02-20 DE DE1995105771 patent/DE19505771C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1996
- 1996-02-15 EP EP96102231A patent/EP0727556A3/de not_active Withdrawn
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2332099B2 (de) * | 1972-07-19 | 1978-08-31 | Wtz Bauglas Torgau | Anlage zur Förderung von Thermoscheiben während ihrer Fertigung |
| EP0171309B2 (de) * | 1984-07-10 | 1992-03-25 | Saint Gobain Vitrage International | Vorbereitung eines Kunststoffes zum Extrudieren, insbesondere in Form eines kalibrierten Bandes zur Verwendung als Verbindungsmaterial und als Zwischeneinlage in Mehrfachverglasungen |
| DE3529892A1 (de) * | 1984-08-22 | 1986-02-27 | Karl 7531 Neuhausen Lenhardt | Vorrichtung fuer den schlupffreien transport von tafeln in beliebiger position, insbesondere in geneigter oder im wesentlichen vertikaler stellung |
| EP0176388A1 (de) * | 1984-08-22 | 1986-04-02 | Saint-Gobain Vitrage International | Vorrichtung zur Herstellung von Mehrfachverglasung mit Randversiegelung aus Kunststoff |
| EP0225429A1 (de) * | 1985-11-11 | 1987-06-16 | Karl Lenhardt | Vorrichtung für das schlupffreie Fördern von Stückgut in beliebiger Position, insbesondere in geneigter oder im wesentlichen vertikaler Stellung |
| DE3618065A1 (de) * | 1986-05-28 | 1987-12-03 | Ver Glaswerke Gmbh | Verfahren zur herstellung von verbundglas |
| EP0620171A1 (de) * | 1993-04-14 | 1994-10-19 | Bystronic Maschinen AG | Anlage zum Sortieren von Plattenmaterial |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19608901A1 (de) * | 1995-03-17 | 1996-09-26 | Peter Lisec | Handversiegelungsvorrichtung |
| US5759272A (en) * | 1995-03-17 | 1998-06-02 | Lisec; Peter | Manual sealing device |
| DE19608901C2 (de) * | 1995-03-17 | 1998-06-10 | Peter Lisec | Handversiegelungsvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0727556A2 (de) | 1996-08-21 |
| EP0727556A3 (de) | 1998-01-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0213513B1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden zweier Glastafeln zu einer randverklebten Isolierglasscheibe | |
| EP0437418B1 (de) | Anlage zur Herstellung von Isolierglasscheiben | |
| EP0152807B1 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen eines klebenden Stranges aus Kunststoff auf eine Glasscheibe | |
| EP2483504B1 (de) | Vorrichtung zum zusammenbauen eines fensterflügels mit integrierter isolierglasscheibe | |
| DE4029669C1 (de) | ||
| DE3539879A1 (de) | Vorrichtung fuer das schlupffreie foerdern von zwei tafeln, insbesondere von glastafeln | |
| EP1157184B2 (de) | Vorrichtung zum fördern von isolierglasscheiben | |
| EP2802727A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum zusammenbau von isolierglasscheiben | |
| DE3830866A1 (de) | Verfahren zum zusammenbauen von zwei glastafeln zu einer isolierglasscheibe | |
| EP2483503B1 (de) | Verfahren zum zusammenbauen eines fensterflügels mit integrierter isolierglasscheibe | |
| DE4437998C2 (de) | Vorrichtung zum Zusammenbauen von Isolierglasscheiben | |
| DE19505771C1 (de) | Anlage zum Herstellen von Isolierglasscheiben mit Abstandhalter auf Kunststoffbasis | |
| EP0857849B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbauen und Versiegeln von Isolierglasscheiben | |
| DE102012000464A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben | |
| EP0857848B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbauen von Isolierglasscheiben | |
| EP2390454B1 (de) | Vorrichtung zum Fördern von Isolierglasscheiben | |
| EP0176911A1 (de) | Verfahren zum Aufbringen von Abstandhaltern auf die Aussenseite einer Isolierglasscheibe und Vorrichtung zu seiner Durchführung | |
| DE4335671A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbauen von Isolierglasscheiben mit rahmenförmigen Abstandhaltern aus einer plastischen Masse | |
| DE19634983C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen eines plastischen Abstandhalters für Isolierglasscheiben auf eine Glastafel | |
| DE4404029A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbauen von Isolierglasscheiben mit rahmenförmigen Abstandhaltern aus einer plastischen Masse | |
| DE202010007183U1 (de) | Vorrichtung zum Zusammenbauen eines Fensterflügels mit integrierter Isolierglasscheibe | |
| DE2913254B1 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Isolier-Verbundprofilen,insbesondere fuer Fenster- und Tuerrahmen,Fassaden o.dgl. | |
| DE202012000280U1 (de) | Vorrichtung zum Zusammenbau von Isolierglasscheiben | |
| DE7814276U1 (de) | Vorrichtung zum Zusammenstellen von Isolierglaselementen | |
| DE8523689U1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden zweier Glastafeln zu einer randverklebten Isolierglasscheibe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |