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DE19504926C1 - Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke

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DE19504926C1
DE19504926C1 DE1995104926 DE19504926A DE19504926C1 DE 19504926 C1 DE19504926 C1 DE 19504926C1 DE 1995104926 DE1995104926 DE 1995104926 DE 19504926 A DE19504926 A DE 19504926A DE 19504926 C1 DE19504926 C1 DE 19504926C1
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Reinraumdecken werden beispielsweise in der Mikroelektronik, der Feinwerkmechanik, der Optik oder der Pharmazie eingesetzt, bei denen eine reine, staubfreie Atmosphäre, ein sogenannter Reinraum, erforderlich ist. Die Reinraumdecke ist dabei an der Gebäudedecke abgehängt befestigt, sie ist beispielsweise zur Wartung und dergleichen begehbar.
Zur Befestigung der Reinraumdecke an der Gebäudedecke werden Profile an Gewindestangen an entsprechenden Befestigungsein­ richtungen der Gebäudedecke befestigt. An den Profilen wiederum sind Deckenelemente befestigbar, die bei bekannten Reinraumdecken jeweils links und rechts eines Profils an diesem angeordnet werden. An der Unterseite der Profile und der Deckenelemente, d. h. an der der Gebäudedecke abgewandten und dem Reinraum zugewandten Seite, sind die aneinander­ stoßenden Profile und/oder Deckenelemente mittels bekannter Silikonfugen abgedichtet.
Aus der DE-37 15 213 A1 ist beispielsweise ein Reinraumdecken­ system bekannt mit einem an einer bauseitigen Konstruktion abgehängten Tragprofil in Form von Längs- und Querträgern, die Z-achsensymmetrisch sind und horizontale Flansche zur Einbringung von Schwebstoffiltern von unten aufweisen.
Aus der DE-39 26 648 C2 geht eine Lüftungsdecke oder -wand hervor mit einem, mit der Decke oder der Wand eines Bauwerks verbundenen Rasterwerk aus Profilstücken, an denen beidseitig Einsätze angeordnet sind.
Aus der DE-92 01 639 U1 ist schließlich eine Rahmenkon­ struktion zum Aufbau einer Reinraumdecke bekannt, bei der einzelne Deckenelemente jeweils links und rechts eines Profils, beispielsweise mittels einer Schraube, befestigt werden. Das nach unten offene Profil von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt ist mittels einer abnehmbaren Platte abdeckbar.
Nachteilig bei den bekannten Befestigungsarten von Reinraum­ decken an einer Gebäudedecke ist, daß die Befestigung der Deckenelemente jeweils verhältnismäßig aufwendig ist und dadurch, daß jeweils zu beiden Seiten eines Profils Decken­ elemente angeordnet sind, zur Abdichtung immer zwei stör­ anfällige Silikonfugen zwischen dem Profil und den jeweiligen Deckenelementen hergestellt werden müssen.
Darüber hinaus sind derartig abgehängte Decken nicht ohne Weiteres begehbar.
Um auch begehbare Decken herstellen zu können, sind daher auch Reinraumdecken bekannt, bei denen die einzelnen Decken­ elemente aus zwei fest miteinander verbundenen Blechen bestehen, nämlich einem ersten, dem Reinraum zugewandten, ein Deckenelement bildenden Deckenblech und einem zweiten, verhältnismäßig dicken, der Gebäudedecke zugewandten und dem Reinraum abgewandten Blech, welches die begehbare obere Wartungsfläche der Reinraumdecke bildet. Dabei weist das obere, dicke, begehbare Deckenblech ein derart gestaltetes Profil auf, daß das gesamte Deckenblech an den an der Decke befestigten Profilen durch Einhängung befestigbar ist (vgl. Fig. 5).
Bei dieser Art der Befestigung einer Reinraumdecke an einer Gebäudedecke ist jedoch ebenfalls nachteilig, daß die Deckenelemente jeweils zur linken und zur rechten Seite des Profils angeordnet werden müssen, was zur Abdichtung wiederum zwei Silikonfugen zwischen den Deckenelementen und dem Profil erforderlich macht. Darüber hinaus müssen zur Begehung der Decke die Deckenelemente aus einem unteren und einem dicken begehbaren oberen Blech bestehen, welche miteinander ver­ bunden sind. Dies hat den Nachteil, daß erstens Instal­ lationen in der Decke, wie z. B. Sprinkleranlagen, Beleuch­ tungen oder andere Durchführungen in der Decke nur sehr schwer und mit großem Aufwand in derartigen zweiwandigen Deckenelementen befestigbar sind, und daß diese Decken­ elemente darüber hinaus auch nur schwer und aufwendig herzustellen und deshalb auch teuer sind.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die genannten Nachteile zu beseitigen und eine Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke dahingehend zu verbessern, daß eine schnelle und leichte Befestigung der Deckenelemente an den Profilen ermöglicht wird, daß die Anzahl der zur Abdichtung erforderlichen Silikonfugen reduziert wird, daß eine leichte Montage und Wartung von in der Decke angeordneten Installationen und dergleichen ermöglicht wird, daß einzelne Elemente der Decke sowohl von unten, d. h. der Reinraumseite zugewandten als auch von oben, d. h. der Reinraumseite abgewandten, der Gebäude­ decke und der Begehungsseite zugewandten Seite leicht montierbar und demontierbar sind, und daß schließlich die Einzelbestand­ teile der Decke und in Folge davon die gesamte Gebäudedecke auch leicht und ohne großen Herstellungsaufwand und somit auch kostengünstig herzustellen sind.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß durch die Merkmal des Kennzeichnungsteils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Besonders vorteilhaft ist es, daß die Profile an ihren Seitenwänden jeweils oben, d. h. auf der der Gebäudedecke zugewandten Seite und unten, d. h. auf der der Gebäudedecke abgewandten Seite, Nasen und an ihrer unteren Wand jeweils einen Vorsprung aufweisen. Hierdurch ist eine besonders einfache Befestigung der Deckenelemente an den Profilen dadurch möglich, daß in die Nasen jeweils zu beiden Seiten der Seitenwände Verbindungselemente einhängbar und einrastbar sind, an deren unterer, d. h. der Gebäudedecke abgewandten Seite, die Deckenelemente derart befestigbar sind, daß jeweils zwei Deckenelemente mittig unter den Profilen angeordnet sind. Dadurch wird ermöglicht, daß lediglich eine Silikonfuge zwischen zwei, jeweils an dem Profil befestigten Deckenelementen zur Abdichtung vorgesehen werden muß.
Besonders vorteilhaft ist es auch, daß im oberen, der Gebäudedecke zugewandten Bereich der Profile begehbare Abschlußbleche separat befestigbar und damit auch leicht demontierbar sind. Hierdurch und dadurch, daß sowohl die Abschlußbleche als auch die die jeweiligen Deckenelemente bildenden Bleche lediglich einwandig sind, wird ermöglicht, daß jegliche Art von Durchführungen durch diese Bleche ohne großen Aufwand vornehmbar und darüber hinaus auch abdichtbar sind. Schließlich ist auch eine leichte Wartung der gesamten Reinraumdecke und der in ihr angeordneten Installationen dadurch möglich, daß einzelne Abschlußbleche von der Bege­ hungsseite der Reinraumdecke aus demontiert werden können.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke sind Gegenstand der Unteransprüche.
So ist es beispielsweise vorteilhaft, daß die Verbindungs­ elemente Profilbleche sind, die in ihrem oberen, der Gebäude­ decke zugewandten Bereich, zur Einhängung in die Nasen der Profile zweifach abgewinkelt sind, und die in ihrem unteren, der Gebäudedecke abgewandten Bereich einen Vorsprung zur Einrastung in die unteren Nasen der Profile aufweisen. Hierdurch sind die Profilbleche leicht in die Profile vom Reinraum aus einrastbar. Es ist ferner von Vorteil, daß diese Profilbleche in ihrem unteren, der Gebäudedecke abgewandten und der Reinraumseite zugewandten Bereich so abgewinkelt sind, daß ein Deckenelement derart befestigbar ist, daß seine Schmalseite jeweils an einer Seite des Vorsprungs der Profile zur Anlage kommt. Hierdurch wird nicht nur eine leichte und schnelle Befestigungsmöglichkeit der Deckenelemente an den Profilen mittels der als Profilbleche ausgebildeten Ver­ bindungselemente sichergestellt, sondern es ist zur Ab­ dichtung der Reinraumdecke lediglich zwischen zwei an jeweils einem Profil befestigten Deckenelementen nur noch die Ausbildung einer einzigen Silikonfuge erforderlich.
Eine andere vorteilhafte Möglichkeit der Befestigung der Deckenelemente an den Profilen ist dadurch gegeben, daß die Verbindungselemente Profilbleche von im wesentlichen U-förmiger Gestalt sind, welche die Seitenwände und die untere Wand der Profile praktisch spiel frei umgeben und die an ihren unteren, d. h. der Gebäudedecke abgewandten Bereich mittig eine Rastnase aufweisen, in die jeweils zwei Deckenelemente so einrastbar sind, daß sie an ihren Schmalseiten aneinander­ stoßen. Auch in diesem Falle lassen sich die Deckenelemente leicht an den Profilen mittels der Verbindungselemente befestigen und es ist wiederum lediglich eine Silikonfuge zur Abdichtung zwischen zwei an einem Profil befestigten Elemen­ ten erforderlich.
Es ist des weiteren vorteilhaft, daß die Profile in ihrem oberen Bereich nach innen gerichtete Vorsprünge aufweisen, in denen zur Befestigung der Abdeckbleche mittels Schrauben Bohrungen vorgesehen sind. Auf diese Weise lassen sich die Abdeckbleche leicht an den Profilen lediglich durch Eindrehen von Schrauben in die Bohrungen befestigen und sie sind auf entsprechend einfache Weise auch wieder demontierbar.
Vorzugsweise bestehen die Profile aus Aluminium und die Abschlußbleche aus Stahlblech, Aluminium oder Edelstahl.
Schließlich ist auch eine Befestigung der Profile senkrecht zueinander über ein Eckverbindungselement vorteilhafterweise möglich.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeich­ nung der näheren Erläuterung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Rein­ raumdecke an einer Gebäudedecke;
Fig. 2 eine andere Ausführungsform einer Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Rein­ raumdecke an einer Gebäudedecke;
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform zur Befestigung einer begehbaren, abgehängten Reinraumdecke, die auch Akustikdeckenelemente umfaßt, an einer Gebäude­ decke;
Fig. 4 schematisch schaubildlich zwei senkrecht zuein­ ander befestigte Profile und
Fig. 5 eine an sich bekannte Vorrichtung zur Befestigung einer Reinraumdecke an einer Gebäudedecke.
Aus Fig. 5 ist eine an sich bekannte Vorrichtung zur Befesti­ gung einer begehbaren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke bekannt, bei welcher an einem Profil 2, welches mittels einer an sich bekannten Gewindestange 3 an einem an sich bekannten Befestigungselement 4, das seinerseits an einer (nicht dargestellten) Gebäudedecke angeordnet ist, befestigt ist. Auf das untere Ende der Gewindestange 3 ist eine Mutter 6 aufschraubbar, die in eine zu ihrer äußeren Gestalt komplementär in dem Profil 2 ausgebildete Ausnehmung einsetzbar ist.
Wie aus Fig. 5 weiter ersichtlich, sind Deckenelemente 7 jeweils auf der linken und zur rechten Seite der Profile 2 in die Profile 2 einhängbar, wobei zwei benachbarte Decken­ elemente, beispielsweise durch eine Schraube miteinander verbunden werden. Die Deckenelemente 7 weisen ein unteres Blech 8 und ein mit diesem verbundenes oberes, begehbares Blech 9 auf. Durch die Verbindung des unteren Blechs 8 mit dem oberen, begehbaren Blech 9 und die auf diese Weise gewissermaßen zweiwandige Ausführung der Deckenelemente 7 ist es besonders umständlich, durch die Reinraumdecke hindurch­ geführte Installationen, wie Sprinkleranlagen, Lüftungs­ abzüge, Beleuchtungen und dgl. in den Deckenelementen 7 vorzusehen. Darüber hinaus ist durch die Anordnung der Deckenelemente 7 jeweils zur linken und zur rechten Seite des Profils 2 zur Abdichtung zwischen jedem Deckenelement 7 und dem Profil 2 jeweils eine Silikonfuge erforderlich. Das heißt, daß bei dieser bekannten Vorrichtung zur Aufhängung einer Reinraumdecke jeweils an jedem Profil 2 zwei Silikon­ fugen erforderlich sind. Dies erfordert nicht nur einen großen sowie zeitaufwendigen Herstellungsvorgang, sondern birgt auch die Gefahr von eventuellen Undichtigkeiten in sich.
Erfindungsgemäße Vorrichtungen zur Befestigung einer begeh­ baren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke sind in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist in an sich bekannter, oben bereits erwähnter Weise das Profil 2 mittels der Gewindestange 3 und der auf dieser aufgeschraubten Mutter 6 an dem Befestigungselement 4 befestigt.
Das Profil 2 hat einen im wesentlichen rechteckigen Quer­ schnitt mit zwei Seitenwänden 11 und einer unteren Wand 12. An den Seitenwänden 11 ist im oberen, d. h. der (nicht darge­ stellten) Gebäudedecke zugewandten Seite des Profils 2 jeweils eine Nase 13 angeordnet. Im unteren, d. h. der Gebäudedecke abgewandten und Deckenelementen 7 zugewandten Seite des Profils 2 sind an den Seitenwänden 11 weitere, untere Nasen 14 angeordnet.
Des weiteren ist an der unteren Wand 12 des Profilstücks 2 ein Vorsprung 16 angeordnet. Zur Befestigung der Decken­ elemente 7, welche im wesentlichen aus einem Profilblech bestehen können, deren Enden zweifach beispielsweise recht­ winklig abgewinkelt sind, sind in das Profil 2 Verbindungs­ elemente 20 einhäng- und einrastbar. Die Verbindungselemente 20 sind vorzugsweise Profilbleche, die in ihrem oberen, d. h. der Gebäudedecke zugewandten Bereich zur Einhängung in die oberen Nasen 13 der Profile 2 derart zweifach abgewinkelt sind, daß sie gewissermaßen einen in die Nase 13 einhängbaren Haken ausbilden. Ferner weisen sie in ihrem unteren, d. h. den Deckenelementen 7 und der Gebäudedecke abgewandten Bereich Rastnasen 21 auf, die mit den unteren Nasen 14 der Profile 2 derart zusammenwirken, daß die Verbindungselemente 20, nachdem sie in die oberen Nasen 13 der Profile 2 eingehängt wurden, beispielsweise mittels eines seitwärts in Richtung der Seitenwände 11 gerichteten Hammerschlags in die unteren Nasen 14 einrastbar sind.
Die Verbindungselemente 20 weisen ferner an ihrer unteren Seite jeweils eine Abwinkelung 22 auf, in welche der zweifach rechtwinklig abgewinkelte Rand einer Deckenplatte 7 einhäng­ bar und somit die Deckenplatte 7 an dem Profil 2 befestigbar ist. Dabei stößt jeweils eine Schmalseite 7a jeder Decken­ platte an den Vorsprung 16 des Profils 2 an und wird so gewissermaßen unterhalb des Profils 2 zentriert.
Nachdem die Deckenplatten 7 auf die beschriebene Weise mittig unterhalb des Profils 2 befestigt sind, ist zur Abdichtung zwischen zwei Deckenelementen 7 lediglich eine Silikonfuge 23 erforderlich, die nachträglich zwischen den Deckenelemen­ ten 7 angeordnet werden muß.
Zur Begehung der Reinraumdecke ist an dem Profil 2 ein vorzugsweise aus verzinktem Stahlblech, Aluminium oder Edelstahl bestehendes dickes Abschlußblech auf der der Gebäudedecke zugewandten Seite der Profile 2 befestigbar. Wie aus den Fig. 1, 2 und 3 hervorgeht, sind dazu im oberen Bereich des Profils 2 Vorsprünge 27 vorgesehen, in welchen sich Bohrungen 28 befinden, in die Schrauben 29 zur Befesti­ gung der Abschlußbleche 26 eindrehbar sind.
Eine andere Befestigungsart von Deckenplatten 7 an einem Profil 2 ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei sind nicht zwei Verbindungselemente 20 vorgesehen, sondern lediglich ein einziges Verbindungselement 20a von im wesentlichen U-förmiger Gestalt, derart, daß das Verbindungselement 20a die Seitenwände 11 und die untere Wand 12 des Profils 2 im wesentlichen spielfrei umgibt.
Das Verbindungselement 20a wird dabei nicht wie bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsvariante zunächst in die oberen Nasen 13 eingehängt und sodann in die unteren Nasen 14 des Profils eingerastet, sondern es wird von vorne auf die Profile 2 so aufgeschoben, daß seine zweifach rechtwinklige, hakenartige Abwinkelung 15 im oberen Bereich die Nasen 13 formschlüssig umgibt. Das Verbindungselement 20 weist an seinem unteren Ende ein mittig angeordnetes, pfeilartig ausgebildetes Rastelement 27 auf, das in Öffnungen 76, die in den Schmalseiten 7a der Deckenelemente 7 vorgesehen sind, derart einrastbar ist, daß die Deckenelemente jeweils auf beiden Seiten des Rastelementes 27 angeordnet sind. Um die Deckenelemente 7 in das Rastelement 27 einzurasten, geben die Schmalseiten 7a der Deckenelemente 7 etwas nach, solange, bis das im wesentlichen dreiecksförmig ausgebildete, pfeilartige Rastelement 27 in die Öffnungen 7b eingerastet ist. Zwischen beiden Deckenelementen 7, die auch auf diese Weise mittig unterhalb des Profils angeordnet sind, ist zur Abdichtung wiederum eine Silikonfuge 23 angeordnet.
Ferner ist es auch möglich, ein an sich bekanntes Akustik­ element 30 beispielsweise zusammen mit einem Deckenelement 7 an dem Profil 2 zu befestigen, wie aus Fig. 3 hervorgeht. In diesem Falle wird das Deckenelement 7 mittels eines oben beschriebenen Verbindungselements 20, welches an seiner unteren Seite abgewinkelt ist, befestigt, wohingegen das Akustikelement 30 mittels eines Verbindungselements 31 befestigt wird, das in die obere Nase 13 des Profils 2 - wie oben beschrieben - eingehängt und in die untere Nase 14 des Profils 2 mittels einer Rastnase 32 eingerastet ist, und welches an seiner unteren Seite zweifach rechtwinklig abgewinkelt ist, derart, daß die Abwinklung 33 in einen Schlitz 34, der im Akustikelement vorgesehen ist, paßt.
Selbstverständlich können auch beliebige andere Elemente an dem Profil 2 befestigt werden, wobei die Verbindungselemente 20, 20a, 31 jeweils auf das zu befestigende Element angepaßt werden können.
Um auch an Gebäudedecken mit verhältnismäßig großer Grund­ fläche begehbare, abgehängte Reinraumdecken anordnen zu können, ist es ferner möglich, die Profile 2 rechtwinklig zueinander mittels (nicht dargestellter) Befestigungselemente in an sich bekannter Weise miteinander zu befestigen. Eine derartige Befestigung von Profilen 2 ist schematisch in Fig. 4 dargestellt.
Die dargestellte Vorrichtung zur Befestigung einer begeh­ baren, abgehängten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke hat den Vorteil, daß die Befestigung der Reinraumdecke schnell und unproblematisch vorgenommen werden kann, daß zur Ab­ dichtung von aneinanderstoßenden Deckenelementen 7 lediglich im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen zur Befestigung von Reinraumdecken (vergl. Fig. 5) eine Silikonfuge angeordnet werden muß, und daß durch die Befestigung der Deckenelemente 7 mittels der Verbindungselemente 20, 20a, 31 unterschied­ lichste Arten von Elementen an den Profilen 2 auf einfache Weise befestigt werden können, da die Verbindungselemente 20, 20a, 31 jeweils auf die zu befestigenden Elemente angepaßt werden können. Schließlich ist es besonders vorteilhaft, daß das begehbare Abschlußblech 26 separat von den Deckenelemen­ ten 7 auf einfache Weise mittels Schrauben 29 befestigbar ist. Durch die von den Deckenelement 7 unabhängige Befesti­ gung der Abschlußbleche 26 ist sowohl eine vorteilhafte Demontage der Gebäudedecke von oben, d. h. der Reinraumseite abgewandten und der Gebäudedecke zugewandten Seite durch Entfernen der Abschlußbleche 26 leicht möglich, als auch von unten durch Entfernen der Deckenelemente 7, was nicht nur eine unkomplizierte Wartung von in der Reinraumdecke vorhan­ denen Installationen wie Sprinkleranlagen, Durchführung, Beleuchtungskörpern usw. ermöglicht, sondern was auch eine leichte Installation dieser Einrichtungen in der Gebäudedecke erst ermöglicht, da jeweils nur Durchführungen in einem ein­ wandigen Blech, nämlich zum einen in dem Blech des Decken­ elementes 7 und zum anderen in dem Abschlußblech 26 vor­ genommen werden müssen.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur Befestigung einer begehbaren, abgehäng­ ten Reinraumdecke an einer Gebäudedecke mit an der Gebäudedecke befestigbaren, im wesentlichen recht­ eckförmigen Hohlprofilen mit zwei Seitenwänden und einer unteren Wand, und mit an den Profilen befestigbaren Deckenelementen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlprofile (2) an ihren Seitenwänden (11) in ihrem oberen, der Gebäudedecke zugewandten Bereich obere Nasen (13) und in ihrem unteren, der Gebäudedecke abgewandten und der Reinraumseite zugewandten Bereich untere Nasen (14) und an ihrer unteren Wand (12) mittig jeweils einen Vorsprung (16) aufweisen, daß in die oberen und unteren Nasen (13, 14) jeweils auf beiden Seiten der Seitenwände (11) Verbindungselemente (20, 20a, 31) einhängbar und/oder einrastbar sind, an denen die Deckenelemente (7) derart befestigbar sind, daß zwei Deckenelemente (7) jeweils auf beiden Seiten des Vorsprungs (16) mittig unter dem Profil (2) angeordnet sind, und daß im oberen, der Gebäudedecke zugewandten Bereich der Profile (2) begehbare Abschlußbleche (26) separat befestigbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (20, 20a, 31) Profilbleche sind, die in ihrem oberen, der Gebäudedecke zugewandten Bereich zur Einhängung in die oberen Nasen (13) der Profile (2) zweifach rechtwinklig abgewinkelt sind, und die in ihrem unteren, der Gebäudedecke abgewandten und der Reinraumseite zugewandten Bereich, Rastnasen (21, 32) zur Einrastung in die unteren Nasen (14) der Profile (2) aufweisen, und die an ihrer unteren, der Gebäude­ decke abgewandten und der Reinraumseite zugewandten Seite so abgewinkelt sind, daß jeweils ein Deckenelement (7) derart befestigbar ist, daß dessen Schmalseite (7a) jeweils an einer Seite des Vorsprungs (16) der Profile (2) zur Anlage kommt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verbindungselemente (31) Profilbleche von im wesentlichen U-förmiger Gestalt sind, welche die Seitenwände (11) und die untere Wand (12) der Profile (2) praktisch spielfrei umgeben, und daß die Profil­ bleche an ihrer unteren, der Gebäudedecke abgewandten Seite mittig eine Rastnase (27) aufweisen, in die jeweils zwei Deckenelemente (7) so einrastbar sind, daß ihre Schmalseiten (7a) parallel zueinander jeweils mittig unter dem Profil (2) einander gegenüberliegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement ein Profilblech ist, das an seiner unteren Seite derart zweifach abgewinkelt ist, daß jeweils mittig unter dem Profil (2) ein rechtwinklig in Richtung der Seitenwände (11) des Profils (2) wegstehender Vorsprung (33) ausgebildet ist, der in einen Schlitz (34) in der Schmalseite einer Akustik­ platte (30) formschlüssig einführbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente in ihrem oberen Bereich nach innen gerichtete Vorsprünge (27) aufweisen, in denen zur Befestigung der Abdeck­ bleche (26) mittels Schrauben (29) Bohrungen (28) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile aus Aluminium und die Abdeckbleche aus verzinktem Stahlblech, Alumini­ um oder Edelstahl bestehen.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Profile senkrecht zueinander über ein Eckverbindungselement miteinander verbindbar sind.
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