DE1950302U - Infusionsstaender mit tragstange. - Google Patents
Infusionsstaender mit tragstange.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/14—Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
- A61M5/1414—Hanging-up devices
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Description
Die Neuerung betrifft ein Infusionsständer mit einer Tragstange und einer Befestigungsvorrichtung dafür·
Derartige Infusionsständer dienen zum Aufhängen von Infusionsflaschen ooerhalb eines Patienten, bei dem
eine Infusion vorgenommen werden soll. Es sind oe~ reits Infusionsständer bekannt, die eine ziemlieh
lange, starre Tragstange aufweisen, die eine Befestigungsvorrichtung
besitzt« Gewöhnlich oesteht diese Befestigungsvorrichtung aus einer Klemmverbindung, mit
welcher die Tragstange in unterschiedlichen Höhen ζ,B* an Krankenbetten festgelegt werden kann.
Nachteilig ist dabei vor allem, daß der gesamte Infusions st ander immer die gleiche, durch die Länge
der Tragstange bestimmte Gesamtausdehnung, insbesondere
Gesamthöhe hat· Auch ist ein Verstellen normalerweise nur in einer Sichtung auf einfache Weise möglich.
Deshalb sind derartige "bekannte Infusions st ander
Dei Geengten Eaumverhältnissen, wie sie z.B. in
einem Krankenwagen herrschen, in der Eegel nicht verwendDar· Besonders Deim Einladen eines auf einer
Tragbahre liegenden Patienten in einen Krankenwagen ist ein derartiger, mit einer langen, starren,
Tragstange versehener Infusionsstander sehr hinderlich.
Aoer auch am Krankenbett.wird er in der Eegel
entfernt, wenn er nicht häufig benutzt werden muß, weil .er sonst ein Hindernis darstellt»
Es Desteht daher die Aufgaoe, einen einfachen Infusionsständer
zu schaffen, Dei dem derartige Nachteile vermieden werden. Me Neuerung löst die Aufgabe
dadurch, daß bei einem Infusionsständer der eingangs erwähnten Art das untere Ende der Tragstange
schwenkbar an der Befestigungsvorrichtung angebracht und in unterschiedlichen Schwenklagen festlegecar
ist.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn das untere Ende der Tragstange mit einem Langloch in ihrer Längsrichtung
verschieDlich auf einer Steekschraube o.dgl. gelagert
ist und in einer Gabelung ausläuft, die zum Umgreifen von oder zum Einführen zwischen Einrastnocken vorgesehen ist. Anstelle einer Steekschraube
kann man auch einen Mihrungsbolzen mit Kopf oder
ten
elin sonstige» Stift mit einem HalteDund verwenden* 3?ür die Herstellung ist es vorteilhaft, wenn das Langloch und die Gabelung durch einen Querstift ge-Dildet sind, der eine U-förmige -^usnehmung durchsetzt» Der oberhalb des Querstiftes liegende Teil der Ausnehmung bildet dann ein Langloch, die Ausläufe der U-Schenkel mit dem Querstift zusammen die Gabelung*
elin sonstige» Stift mit einem HalteDund verwenden* 3?ür die Herstellung ist es vorteilhaft, wenn das Langloch und die Gabelung durch einen Querstift ge-Dildet sind, der eine U-förmige -^usnehmung durchsetzt» Der oberhalb des Querstiftes liegende Teil der Ausnehmung bildet dann ein Langloch, die Ausläufe der U-Schenkel mit dem Querstift zusammen die Gabelung*
Zweckmäßigerweise weist die Gabelung im wesentlichen
zum Erdboden und/oder überragt die Einrastnocken soweit^ daß sich die Tragstange aufgrund ihres Eigengewichtes
bzw. ihrer Belastmng festlegt. Das Einstellen einer Schwenklage geschieht also einfach
dadurch, daß man die Tragstange in Richtung des Langloches nach oben verschiebt, sie sodann verschwenkt
und zwischen oder über die gewünschten Einrastnocken steckt. Die Tragstange kann mit Hilfe wenigstens
einer Einrastnocke in einer etwa waagerechten Stellung festlegüar sein. Dazu muß diese Einrastnocke
etwa um die halbe Dicke der Tragstange tiefer liegen als die Steckschrauoe o.dgl* Führungsbolzen
zum Lagern der Tragstange»,
Zweckmäßig ist es, wenn die Befestigungsvorrichtung
zwingenartig ausgebildet ist und ihre Backen gegenüberliegende
parallele Anlageflächen und ebenfalls gegenüberliegende rinnenförmige Einschnitte haben*
Mit einer solchen Befestigungsvorrichtung können sowohl flache, plattenartige als auch rohrförmige
Gegenstände gut ungriffen werden·
Gegenstände gut ungriffen werden·
Eine zweckmäßiger Ausgestaltung des neuerungsgemäßen
Infusionsständers erhält man»wenn seine Tragstange aus teleskop>-artig ineinander verschiebbaren Rohrstücken
oesteht» Dadurch und durch die Sehwenkbarkeit der Tragstange ist es möglich, sich an enge räumliche
Verhältnisse gut anzupassen, wie es ζ,Β. im Innern eines Krankenwagens erforderlich ist. Auch
das lin- und Ausladen einer mit dem neuesngsgemäßen
Infusionsständer versehenen !tragbahre durch die
dafür vorgesehenen Türen eines Krankenwagens ist
möglich. Weiterhin gestattet es die in sich zusammen— schiebbare und in einer etwa waagerechten Stellung festlegbare Tragstange, daß der Infusionsstander auch in unbenutztem Zustand z.B. am Krankenbett veroleioen kann, da er in dieser Lage das Personal kaum stört.
dafür vorgesehenen Türen eines Krankenwagens ist
möglich. Weiterhin gestattet es die in sich zusammen— schiebbare und in einer etwa waagerechten Stellung festlegbare Tragstange, daß der Infusionsstander auch in unbenutztem Zustand z.B. am Krankenbett veroleioen kann, da er in dieser Lage das Personal kaum stört.
Am oberen Ende kann die Tragstange wenigstens eine Aufhängevorrichtung
für einen Infusionseehälter haben. Zweckmäßigerweise kann die Aufhängevorrichtung zur
!Führung von Infusionsschläuchen u.dgl. Kabeln Hakenform haben*
Weiter Einzelheiten der Neuerung seien anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Bs zeigt:
Pig. 1 eine Gesamtansicht des neuerungsgemäßen Infusionsständers von vorne, wobei außer der senkrechten
Lage, in gestrichelter, gepunkteter bzw. strichpunktierter Darstellung des unteren Endes der Tragstange
weitere Lagen derselben angedeutet sind;
Fig. 2 das relativ zur Befestigungsvorrichtung nach oben verschobene untere Ende der Tragstange sowie
in punktierter Darstellung dessen Verschwenkung sowie in Seitenansicht
I"ig. 3 die Befestigung des neue rungs ge mäße η Infusionsständers an einer Platte und
Fig. 4- die Befestigung an einem Rohr*
Ein Infusionsständer 1 besteht aus einer im ganzen mit
bezeichneten Tragstange und einer Befestigungsvorrichtung dafür» Die Tragstange 2 wird aus an sich bekannten, teleskopartig
ineinander verschiebbaren, in Endstellungen festlegbaren Rohrstücken 4 gebildet, deren oberstes, zwei hakenförmige
Aufhängvorrichtungen 5 trägt. In Fig. 1 ist die
Tragstange 2 in zusammengeschobenem Zustand dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel sind außer dem unteren
Hauptrohrstück 6 sechs weitere Rohrstücke 4- vorhanden, so daß
die größte Länge der Tragstange 2 ihre kleinste Länge
etwa -am das siebenfache übertrifft·
Das untere Ende 7 äer Tragstange 2 .weist eine U-f örmige
Ausnehmung auf, welche durch einen Querssbift 8 in ein
Langloch 9 und eine Gaoelung 10 unterteilt ist. Die Befestigungsvorrichtung
3 weist drei zylindrische Einrastnocken 11 auf, deren Durchmesser der lichten Weite der
Gabelung 10 und deren ADstand der äußeren Abmessung des
unteren Endes-7 entsprechen. Das untere Ende 7 ist mit dem
Langloch 9 auf einer Steckschraube 12 verschieblich und
verschwenkbar gelagert. In Fig. 1 ist die Tragstange 2
in senkrechter Stellung dargestellt; dabei übergreift die Gabelung 10 den untersten Einrastnocken 11. Gleichzeitig
sind gestrichelt, punktiert und strichpunktiert weitere Stellungen der Tragstange 2 angedeutet. Einmal
ist das untere Ende zwischen zwei Einrastnocken 11 geschoben. Dann kann es auch einen der seitlichen Einrastnocken
11 umgreifen und ferner ist auch eine waagerechte Stellung der Tragstange 2 möglich, wobei sie auf den
seitlichen Binrastnocken 11 aufliegt. Außer den dargestellten Stellungen der Tragstange 2 sind auch die
dazu spiegelsymmetrischen Lagen möglich. In Pig. 2 ist
angedeutet, wie man von einer Stellung der Tragstange zu einer anderen übergeht. Dazu wird die Tragstange 2 in
Eichtung des Langloches 9 verschoben, sodann in die ge-
wünschte Lage geschwenkt, was in Fig. 2 gestrichelt dargestellt
ist, und sie kann sodann über oder zwischen die gewünschten üinrastnocken 11 gesteckt werden. Durch ihr
Eigengewicht und ggf. eine Belastung wird die Φ-ragstange 2 in eingerasteter Lage ausreichend sicher festgehalten;
erforderlichenfalls ist aber auch eine ggf. zusätzliche Klemmbefestigung der Tragstange 2 möglich.
Die Befestigungsvorrichtung 3 ist zwingenartig ausgebildet und ihre Backen 13a, 13b (Pig· 4) haben gegenüoerliegende
parallele Anlageflächen 14- und eoenfalls
gegenüberliegende rinnenförmige Einschnitte 15· Mittels
einer Spindel 16 ist die Backe 13b gegen die Backe 13a
■verschiebbar.
In Fig. 3 erkennt man die Befestigung des neuerungsgemäßen Infusionsständers 1 an einer Platte P, wobei
die Backe 13b fehlen kann. In Fig. 4- ist der häufigere Fall der Befestigung an einem Rohr E gezeigt, wofür
die rinnenförmigeη Einschnitte 15 vorgesehen sind.
Durch die teleskopartige Ausbildung der Tragstange 2 und durch die Möglichkeit, sie in verschiedenen Schwenklagen
festzulegen, gestattet der neuerungsgemäße Infusionsständer 1 eine Anpassung auch an räumlich beengte Verhältnisse,
wie sie z.B. bei Krankentransporten oder beim
Einladen in Beförderungsmittel vorliegen. Ein weiterer
Yorteil der Ueuerung besteht darin, daß das Gerät im zusammengeschobenen Zustand sehr platzsparend gelagert
werden kann. Man kann es sogar in waagerechter Stellung am Krankenbett oder an einer Bahre befestigt
lassen, ohne nennenswerte Behinderungen in Kauf zu nehmen·
Claims (1)
- Schutzansprüche1» Infusionsständer mit einer Tragstange und einer Befestigungsvorrichtung dffür, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Tragstange (2) schwenkbar an der Befestigungsvorrichtung (3) angebracht und in unterschiedlichen Schwenklagen festlegbar ist·2* Infusionsständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Tragstange (2) mit einem Langloch (9) in ihrer Längsrichtung .verschieolich auf einer Steckschraube (12) o»dgl. gelagert ist und in einer GaDelung (10) ausläuft, die zum Umgreifen von oder zum Einführen zwischen Einrastnocken (11) vorgesehen ist·3. Infusionsständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (9) und die Gabelung (10) durch einen Querstift (8) geDildet sind, der eine U-förmige Ausnehmung des unteren Tragstangenendes (7) durchsetzt»4· Infusionsständer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet, daß die Ga-Delung (10) im wesentlichen zum Erdooden weist und/oder~1 CD-die Einrastnocken (11) soweit üoerragt, daß sich die Tragstange (2) aufgrund ihres Eigengewichtes dzw. ihrer Belastung festlegt.5* Infusionsständer nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstange (2) mit Hilfe wenigstens einer Einrästnocke (11) in einer etwa waagerechten Stellung festlegDar ist»6« Infusionsständer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 Dis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (3) zwingenartig ausgeDildet ist und ihre Backen (13a, I3b) gegenüberliegende parallele Anlageflächen (14) und/oder gegenüberliegende rinnenförmige Einschnitte (15) haben.7· Infusionsständer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß seine Tragstange (2) aus teleskopartig ineinander verschiebbare η Bohrstücken (4) besteht*.8. InfusionsGbander nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß seine Tragstange (2) am oberen Ende wenigstens eineAufhängvorrichtung (5) für einen Infusionsbehälter hat·9· Infusionsständer nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängvorrichtung (5) zur Führung von Infusionsschläuchen u.dgl. Hakenform hat*,. \,Patentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966F0030568 DE1950302U (de) | 1966-08-05 | 1966-08-05 | Infusionsstaender mit tragstange. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966F0030568 DE1950302U (de) | 1966-08-05 | 1966-08-05 | Infusionsstaender mit tragstange. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1950302U true DE1950302U (de) | 1966-11-24 |
Family
ID=33334602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966F0030568 Expired DE1950302U (de) | 1966-08-05 | 1966-08-05 | Infusionsstaender mit tragstange. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1950302U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002045782A1 (de) * | 2000-12-09 | 2002-06-13 | Michael Schulze | Infusionshalter zur anbringung an einen patienten tragenden einrichtungen |
| CN103055374A (zh) * | 2013-01-08 | 2013-04-24 | 吴成芳 | 一种连接角度可调的报警吊瓶支架装置 |
| DE102014010834A1 (de) * | 2014-07-24 | 2016-01-28 | Stephanie Lalic | Haltevorrichtung zum Halten eines medizinischen Geräts, insbesondere eines Tropfs |
-
1966
- 1966-08-05 DE DE1966F0030568 patent/DE1950302U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002045782A1 (de) * | 2000-12-09 | 2002-06-13 | Michael Schulze | Infusionshalter zur anbringung an einen patienten tragenden einrichtungen |
| CN103055374A (zh) * | 2013-01-08 | 2013-04-24 | 吴成芳 | 一种连接角度可调的报警吊瓶支架装置 |
| DE102014010834A1 (de) * | 2014-07-24 | 2016-01-28 | Stephanie Lalic | Haltevorrichtung zum Halten eines medizinischen Geräts, insbesondere eines Tropfs |
| DE102014010834B4 (de) * | 2014-07-24 | 2025-06-18 | Stephanie Magdalena Wachter | Bett mit Bettgalgen und einer Haltevorrichtung zum Halten eines medizinischen Geräts, insbesondere eines Tropfs |
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