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DE19502278A1 - Fräse zum Abtragen von Betonestrich - Google Patents

Fräse zum Abtragen von Betonestrich

Info

Publication number
DE19502278A1
DE19502278A1 DE1995102278 DE19502278A DE19502278A1 DE 19502278 A1 DE19502278 A1 DE 19502278A1 DE 1995102278 DE1995102278 DE 1995102278 DE 19502278 A DE19502278 A DE 19502278A DE 19502278 A1 DE19502278 A1 DE 19502278A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling
tool
edge
housing part
drive unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1995102278
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Bierbaum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHWAMBORN BAUMASCHINEN GmbH
Original Assignee
SCHWAMBORN BAUMASCHINEN GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHWAMBORN BAUMASCHINEN GmbH filed Critical SCHWAMBORN BAUMASCHINEN GmbH
Priority to DE1995102278 priority Critical patent/DE19502278A1/de
Publication of DE19502278A1 publication Critical patent/DE19502278A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/18Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools
    • B28D1/181Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools using cutters loosely mounted on a turning tool support

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 auf eine Fräse zum Abtragen von Betonestrich oder ähnlichen Materialien und findet vorwiegend Anwendung in der Bauindustrie. Bekannte, sogenannte Betonfräsen, weisen ein Fräs­ werkzeug auf, das zwischen in seitlichen Gehäuse­ wandungen angeordneten Lagern zu liegen kommt; damit ist die Fräsbreite, die sogenannte Arbeitsbreite, kleiner als die Breite der Betonfräse.
Der zu Wänden, Säulen u. dgl. hin verbleibende Streifen unbearbeiteter Bodenfläche ist noch sehr breit. Um den vorgenannten Nachteil einzuschränken, wurde bei einer weiteren bekannten Bodenfräse das dortige seitlich gelagerte Fräswerkzeug nochmals als komplette Fräseinheit neben dem Hauptfräswerkzeug angeordnet und antriebsmäßig mit letzterem starr gekoppelt. Damit kann zwar eine Bearbeitung des Bodens auf einer Seite neben dem Hauptgehäuse der Bodenfräse erfolgen, jedoch weist diese Lösung die gravierenden Nachteile auf, daß die Arbeitsleistung durch eine größere Arbeits­ breite gesenkt wird, daß zwischen Haupt- und Nebenfräs­ werk ebenfalls noch ein Streifen unbearbeiteten Bodens vorhanden ist, daß ein größerer Verschleiß an Antriebs- und Lagerteilen auftritt und daß die Handhabung der Bodenfräse für den Bediener verschlechtert wird. Der neben einem noch relativ breiten Streifen zur Wand hin verleibende weitere Streifen unbearbeiteter Bodenfläche muß durch eine zusätzliche Fahrt abge­ arbeitet werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Fräse zum Abtragen von Betonestrichen und ähnlichen Materialien zu schaffen, durch deren Einsatz der verbleibende unbearbeitete, sogenannte Randstreifen kleiner als 10 mm gehalten werden kann, wobei die Fräse an sich mit geringem technisch­ ökonomischen Aufwand herstellbar und variabel einsetz­ bar sein soll.
Die anstehende Aufgabe löst erfindungsgemäß eine Fräse für Betonestrich nach dem Oberbegriff des Patent­ anspruches durch die aufgezeigten kennzeichnenden Merkmale. Die Patentansprüche 2 bis 4 zeigen Weiter­ bildungen der erfinderischen Grundidee auf bzw. vor­ teilhafte technische Ausführungsvarianten.
Die Vorteile der vorliegenden Erfindung sind neben einer verbleibenden sogenannten Randbreite von kleiner als 10 mm, in Einzelfällen nur bis zu 5 mm, die einfache, robuste, wartungsfreundliche und verschleißarme technisch-konstruktive Gestaltung.
Die erfinderische Gestaltung der neuartigen Fräse wird folgend anhand eines in Zeichnungen schematisiert dargestellten, vorteilhaften Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Stirnansicht der Fräse mit montierter Randfräse,
Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. 1,
Fig. 3 den unteren Teil der Fräse mit eingebautem (Haupt-) Fräswerkzeug,
Fig. 4 die alternativ zu Fig. 3 angebaute Randfräse und die
Fig. 5 und 5a den Rotor der Randfräse in zwei Ansichten.
Die in den Figuren dargestellte, vorteilhafte Aus­ führungsvariante der erfindungsgemäßen Fräse weist nach Fig. 1 und Fig. 2 ein im wesentlichen bekanntes unteres Gehäuseteil 7, mit einem Fahrwerk 3, einer Antriebseinheit 2 sowie einem, ein Fräswerkzeug 9 aufnehmenden Werkzeugraum 8, und ein oberes Gehäuse­ teil 4 auf, wobei letzteres 4 Bedienelemente aufnimmt und zum Fuhren der Fräse 1 durch einen Bedienenden ausgebildet ist, einschließlich eines Griffelementes 5.
Neu und erfinderisch ist nun an der Fräse 1, daß wahlweise das (Haupt-)Fräswerkzeug 9 oder eine, später noch näher zu beschreibende, Randfräse 11, die seitlich am unteren Gehäuseteil 7 anflanschbar ist, eingesetzt wird und beide Fräswerkzeuge 9 und 11 jeweils mit der gleichen Antriebseinheit 2 in Wirkverbindung stehen. In spezieller Bauweise ist hier nun vorgesehen, daß zur Justage und lösbaren Halterung der Fräswerk­ zeuge 9 und 11 im unteren Gehäuseteil 7, dem Kupplungs­ bereich der Antriebseinheit 2 gegenüberliegend und seitlich am Werkzeugraum 8 eine Aufnahme 8a angeordnet ist, siehe Fig. 3 und 4. Antriebsseitig Übernimmt ein und dasselbe zapfenartig ausgebildete Kupplungs­ teil 2a der Antriebseinheit 2 die Lagerung sowie die Mitnahme und Rotation der Fräswerkzeuge 9 bzw. 11. Gegenüberliegend wird das (Haupt-)Fräswerkzeug 9 mittels einem an der Aufnahme 8a justiert und lösbar befestigten Lagerdeckel 10 lagernd gehaltert; die weitere Ausbildung des Fräswerkzeuges 9 erfolgt in bekannter Weise.
Demgegenüber ist die Randfräse 11 vollkommen neuartig ausgebildet, siehe Fig. 4, 5 und 5a. Eine Welle 13 ist auf der Antriebsseite 13a korrespondierend zu dem Kupplungsteil 2a der Antriebseinheit 2 mit einem Kupplungsteil 13b versehen. Die zweite Lagerung der Welle 13 erfolgt mit einem Doppellager 12, das 12 über eine Lagerplatte 14 justiert und lösbar ebenfalls an der Aufnahme 8a befestigbar ist. Die Arbeitsseite 13c der Welle 13 ist zur Aufnahme und Befestigung einer Hülse 18 eines Rotors 17 vorgesehen, wobei letzterer 17 mehrere, in Lagerstäben 19a und 19b gehalterte und konzentrisch angeordnete, Bolzen 22, zwecks Halterung von Fräselementen 23, aufweist.
Die äußeren Lagerstäbe 19b sind derart auf der Hülse 18 des Rotors 17 angeordnet, daß die Bolzen 22, in Achsrichtung gesehen, wesentlich über die Lagerstäbe 19b hinausragen und dort genügend Platz für die Auf­ nahme von jeweils mindestens einem Fräselement 23 bieten, wobei die Bolzen 22 einen schmalen Bund 22a zur axialen Anlage und Begrenzung besitzen. Der ver­ bleibende Abstand a von dem äußersten Fräselement 23 bis zur Außenkante der Abdeckung 15 ist kleiner als 10 mm, vorzugsweise wird dieser Abstand zwischen 4 und 7 mm gewählt.
Des weiteren ist eine separate Absaugung 16 in der Abdeckung 15 der Randfräse 11 vorgesehen, die im weiteren mit den üblichen Absaugelementen verbindbar ist.
Eine weitere Verbesserung besteht noch darin, daß das obere, die Arbeitstiefeneinstellung 6 sowie Be­ dienelemente aufnehmende Gehäuseteil 4 neigungsver­ stellbar ausgestattet ist, siehe Fig. 2.
In bekannter Weise sind auch bei der neuen Randfräse 11 zumindest die äußeren Lagerstäbe 19b in axialer Richtung wechselnd zueinander versetzt angeordnet und alle Lagerstäbe 19a, 19b mit Hartmetallbuchsen 21 ausgestattet.
Die vorhergehend beschriebene neue Fräse kann ent­ sprechend dem Einsatzzweck und -ort mit einem Elektro-, Pneumatik- oder Verbrennungsantrieb ausgestattet werden. Weiterhin ist nach einer Ausstattung mit entsprechenden bekannten Fräselementen ein Einsatz für Plastik- oder Bitumen- oder dgl. Schichten möglich.
Bezugszeichenliste
1 Fräse
2 Antriebseinheit
2a Kupplungsteil
3 Fahrwerk
4 oberes Gehäuseteil
5 Griffelement
6 Arbeitstiefeneinstellung
7 unteres Gehäuseteil
8 Werkzeugraum
8a Aufnahme
9 Fräswerkzeug
10 Lagerdeckel
11 Randfräse
12 Lager
13 Welle
13a Antriebsseite
13b Kupplungsteil
13c Arbeitsseite
14 Lagerplatte
15 Abdeckung
16 Absaugung
17 Rotor
18 Hülse
19a, 19b Lagerstäbe
20 Bohrungen
21 Buchsen
22 Bolzen
22a Bund
23 Fräselemente
a Abstand

Claims (4)

1. Fräse zum Abtragen von Betonestrich, die im wesent­ lichen ein unteres, ein Fahrwerk (3), eine Antriebs­ einheit (2) sowie einen Werkzeugraum (8) mit Fräs­ werkzeug aufnehmendes und halterndes Gehäuseteil (4) und ein oberes, Bedienelemente aufnehmendes und zum Führen durch einen Bedienenden ausgebildetes Gehäuseteil (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräse (1) zur wahlweisen Aufnahme eines (Haupt-) Fräswerkzeuges (9) oder einer Randfräse (11), die seitlich am unteren Gehäuseteil (7) anflanschbar ist, ausgebildet ist, und beide Fräs­ werkzeuge (9 und 11) jeweils mit der gleichen Antriebseinheit (2) in Wirkverbindung stehen.
2. Fräswerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Gehäuseteil (7) dem Kupplungsbereich der Antriebseinheit (2) gegenüberliegend, seitlich am Werkzeugraum (8) eine Aufnahme (8a) zur Justage und lösbaren Halterung der Fräswerkzeuge (9 und 11) vorgesehen ist.
3. Fräse nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Äußeren der auf Bolzen (22) eines Rotors (17) der Randfräse (11) gehalterten Fräselemente (23) einen Abstand (a) zur äußeren Seitenfläche einer Abdeckung (15) von kleiner als 10 mm besitzen.
4. Fräse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (a) vorzugsweise 4 bis 7 mm beträgt.
DE1995102278 1995-01-26 1995-01-26 Fräse zum Abtragen von Betonestrich Withdrawn DE19502278A1 (de)

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DE19822223C2 (de) * 1998-05-18 2000-07-06 Kaefer Isoliertechnik Betonfräse zum Fräsen von, insbesondere beschichteten, Beton- oder Estrichböden
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EP0661144A1 (de) * 1993-12-14 1995-07-05 Air-tec AG Bodenfräsmaschine

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