DE19502845A1 - Verfahren zum Herstellen eines künstlichen Zahnes - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines künstlichen ZahnesInfo
- Publication number
- DE19502845A1 DE19502845A1 DE1995102845 DE19502845A DE19502845A1 DE 19502845 A1 DE19502845 A1 DE 19502845A1 DE 1995102845 DE1995102845 DE 1995102845 DE 19502845 A DE19502845 A DE 19502845A DE 19502845 A1 DE19502845 A1 DE 19502845A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metal
- plastic
- cap
- ceramic
- opaque layer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims abstract description 18
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims abstract description 53
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims abstract description 53
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims abstract description 37
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims abstract description 25
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims abstract description 11
- 239000000956 alloy Substances 0.000 claims abstract description 3
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 claims abstract description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 22
- 230000010485 coping Effects 0.000 claims description 3
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 3
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 2
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 claims description 2
- RTAQQCXQSZGOHL-UHFFFAOYSA-N Titanium Chemical compound [Ti] RTAQQCXQSZGOHL-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims 1
- 239000010953 base metal Substances 0.000 claims 1
- 101150086745 pre gene Proteins 0.000 claims 1
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims 1
- 239000010936 titanium Substances 0.000 claims 1
- 229910052719 titanium Inorganic materials 0.000 claims 1
- 238000005524 ceramic coating Methods 0.000 abstract 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 abstract 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 abstract 1
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 238000009417 prefabrication Methods 0.000 description 4
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 3
- 239000010970 precious metal Substances 0.000 description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000012141 concentrate Substances 0.000 description 1
- 210000004268 dentin Anatomy 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000004049 embossing Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 1
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 1
- HWLDNSXPUQTBOD-UHFFFAOYSA-N platinum-iridium alloy Chemical compound [Ir].[Pt] HWLDNSXPUQTBOD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000007788 roughening Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/08—Artificial teeth; Making same
- A61C13/083—Porcelain or ceramic teeth
- A61C13/0835—Ceramic coating on metallic body
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Prosthetics (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines künstlichen Zahnes. Sie
betrifft ferner die Verwendung von Metallkäppchen und einen Rohling zum Herstel
len eines künstlichen Zahnes.
Es ist bekannt, künstliche Zähne als industriell vollständig vorgefertigte reine Kunst
stoff- oder Keramikzähne herzustellen. Dieser herausnehmbare Zahnersatz hat den
wesentlichen Nachteil, daß die Fertigzähne gegenüber den zu ersetzenden indivi
duellen Zähnen bezüglich Größe, Form und Aussehen deutliche Unterschiede ha
ben und keine Anpassung ermöglichen.
Ferner ist es bekannt, vorgefertigte Lumin-Vakuum-Zähne in sehr zeitaufwendiger,
teurer und äußerst schwieriger Weise unter starker Staubentwicklung zurückzu
schleifen und dann mit Keramikmassen individuell aufzubauen. Eine Weiterbildung
dieser Technik sieht die Verwendung von vorgefertigten, verkleinerten Dentinrohlin
gen vor, die anschließend individuell aufgeschichtet werden. Die Herstellung von
Keramikzähnen auf der Basis dieser sogenannten Preforms ist jedoch infolge der
Form sowie wegen für die Zahnhalterung erforderlicher Krampons schwierig, teuer
und problematisch. Die Krampons müssen aus speziellen teuren Materialien (Platin-
Iridium) hergestellt werden, damit beim Brennvorgang kein Oxidieren und Grünfär
ben stattfinden.
Ferner sind sogenannte Facettenzähne bekannt, bei denen vorgefertigte Edelmetall
teile nur den sichtbaren Zahnbereich bilden. Der nicht sichtbare Bereich wird von
Kunststoff gebildet. Diese künstlichen Zähne haben unter anderem den wesentli
chen Nachteil, daß sie stets metallisch aussehen und gegenüber den zu ersetzen
den individuellen Zähnen keinerlei Anpassung bezüglich Größe, Form und Ausse
hen zulassen.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Herstellen eines künstlichen Zahnes zu schaffen, mit dem auf relativ einfache und
preiswerte Weise einerseits eine teilweise Vorfertigung und andererseits eine indivi
duelle Anpassung an den zu ersetzenden Zahn möglich sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich ein Verfahren zum Herstellen eines künst
lichen Zahnes erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale von Patent
anspruch 1 aus. Das zunächst erzeugte Metallkäppchen läßt sich dank seiner noch
nicht angepaßten bzw. individualisierten Größe und Form einfach und preiswert in
dustriell herstellen. Auch das Aufbringen und Aufbrennen der dünnen Opakerschicht
Ist ebenfalls einfach und kann im Rahmen einer industriellen Vorfertigung erfolgen.
Die Opakerschicht deckt das Metallkäppchen an seiner Außenseite optisch ab, so
daß das Metall von außen völlig unsichtbar bleibt. Dadurch wird ein einfaches und
äußerst wirksames optisches Individualisieren des fertigen künstlichen Zahnes
durch die auf die Opakerschicht aufgebrannte Keramikschicht individueller Größe,
Form und Farbe ermöglicht. Und schließlich wird die Zahnfixierung in einer aus
Kunststoff bestehenden Zahnbasis auf sehr einfache Weise ausschließlich durch
den in dem Metallkäppchen befindlichen, mit der Zahnbasis fest verbundenen
Kunststoff, also gänzlich ohne Krampons, bewirkt.
Die Ausgestaltung von Anspruch 2 ermöglicht ein Vorfertigen und vollständiges in
dividuelles Anpassen der Größe, Form und Farbe des künstlichen Zahns, ehe er mit
der Zahnbasis fest verbunden wird.
Gemäß der Weiterbildung von Anspruch 3 genügt ein bloßes Einbringen des
Kunststoffs in das Innere des Metallkäppchens für eine ausreichend stabile Halte
rung durch einfachen mechanischen Eingriff mit innenseitigen Aufrauhungen oder
geeigneten Unebenheiten des Metalls. Statt dessen oder zusätzlich ist es gemäß der
Ausgestaltung von Anspruch 4, möglich, eine zusätzliche Halterungswirkung durch
separate mechanische Haltemittel zu erzielen, die die Öffnung des Metallkäppchens
überspannen und somit in den Kunststoff eingebettet werden. Das kann besonders
dann vorteilhaft sein, wenn das Metallkäppchen - ähnlich wie bei den Edelmetalltei
len von Facettenzähnen - nur flach schalenförmig ausgebildet ist und eine verbes
serte Retention erforderlich oder zweckmäßig ist.
Eine Vorfertigung von industriell leicht herstellbaren normierten Rohlingen, vorzugs
weise mit einer aufgebrannten Opakerschicht, also von Rohlingen mit einem von
außen nicht mehr erkennbaren Metallkern, gemäß Anspruch 5 ist äußerst vorteilhaft
und preisgünstig. Es müssen pro Zahnart nur wenige Grundgrößen und -formen zur
Verfügung gestellt werden, um daraus einen äußerst individuellen künstlichen Zahn
herstellen zu können, der aus der neuen Materialkombination Metall, Keramik und
Kunststoff besteht.
Die Ausgestaltung von Anspruch 6 ermöglicht ein sehr einfaches, schnelles und
preiswertes Aufbringen der Opakerschicht.
Ein Nachbehandeln der auf die Opakerschicht aufgebrannten Keramikschicht ge
mäß Anspruch 7 erlaubt ein äußerst individuelles Anpassen des künstlichen Zahns
an einen zu ersetzenden Zahn.
Die Ausgestaltungen der Ansprüche 8 bis 10 führen dazu, daß der Rohling sehr
einfach und preiswert hergestellt werden kann. Da das Metallkäppchen nur den in
neren Kern des künstlichen Zahns darstellt, ist es später von außen nicht mehr
sichtbar, so daß sein optisches Erscheinungsbild, das ohnehin durch die Opaker
schicht abgedeckt wird, gleichgültig ist.
Während das Metallkäppchen gemäß Anspruch 11 durch Tiefziehen, Prägen oder
Stanzen hergestellt werden kann, läßt es sich gemäß den Ansprüchen 12 und 13
auch durch Schneiden sowie Formen und durch Löten oder andere Verbindungs
techniken herstellen.
Soweit bereits schon geeignete Metallkäppchen ohne oder mit Opakerschicht vor
handen sein sollten, können diese gemäß den Ansprüchen 14 und 15 als handelba
re Rohlinge für die erfindungsgemäße Herstellung künstlicher Zähne verwendet
werden.
Bevorzugt ist für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ein Rohling
normierter Größe und Form gemäß Anspruch 16, bei dem die optisch abdeckende
Opakerschicht bereits fest aufgebrannt ist. Bei einem derartigen Rohling kann sich
der Zahntechniker ausschließlich auf die individualisierende Feinarbeit bei der Aus
wahl und Realisierung von Größe, Form und Farbe der aufzubrennenden Keramik
schicht konzentrieren.
Der fertige künstliche Zahn gemäß Anspruch 17 Ist äußerst vorteilhaft. Er vereinigt
die Vorteile einer durch Normierung einfachen sowie preiswerten Industriellen Vorfer
tigungsmöglichkeit und einer sehr genauen Individualisierbarkeit und Anpaßbarkeit an
einen zu ersetzenden Zahn. Außerdem nutzt er die kombinierte Anwendung von Me
tall, Keramik und Kunststoff, wobei nur die Keramik in optische Erscheinung tritt.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem zeichnerisch dargestellten Ausführungsbei
spiel näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen erfindungsgemäß hergestellten künstlichen Zahn im Längsschnitt,
Fig. 2 den Zahn aus Fig. 1 ohne Zahnbasis in einer räumlichen Darstellung schräg von
unten und
Fig. 3 den Zahn aus Fig. 2 im Querschnitt.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 weist ein nach der vorliegenden Erfindung hergestellter fertiger
künstlicher Zahn ein im vorliegenden Fall etwa hutförmiges Metallkäppchen 10 aus Metallfolie
auf. Als Metallfolie wird beispielsweise eine solche aus einer dentalen Aufbrennlegierung
benutzt. Auf das Metallkäppchen wird eine optisch abdeckende, dünne, keramische Opaker
schicht 12 in einer Dicke von beispielsweise 0,2 bis 0,3 mm aufgestrichen und dann bei
spielsweise bei etwa 960 Grad aufgebrannt. Dieser Rohling aus Metall und Opakerschicht
wird vorzugsweise in nur wenigen normierten Größen und Formen industriell hergestellt und
so in den Handel gebracht.
Der normierte Rohling wird vom Zahntechniker weiterbehandelt und mit einer nach Größe
bzw. Dicke, Form und Farbe an einen zu ersetzenden Zahn angepaßten, auf die Opaker
schicht 12 aufgebrannten Keramikschicht 14 versehen. Und schließlich wird in den metallisch
begrenzten Innenraum eine Füllung 16 aus Kunststoff eingebracht und dort zum Härten ge
bracht. Durch gegenseitigen mechanischen Eingriff des Kunststoffs mit einer beispielsweise
aufgerauhten Metalloberfläche ergibt sich eine ausreichende Retention. Nach dem Härten
des Kunststoffs wird der fertige Zahn in eine aus Kunststoff bestehende Zahnbasis 18 einge
setzt, wobei sich der Kunstoff aus dem Zahninnenraum mit dem Kunststoff der Zahnbasis fest
verbindet.
Zunächst macht der Zahnarzt mit einer Abformmasse eine Kieferabformung eines Patienten
zwecks Herstellung eines Abdrucks. Der Zahntechniker muß dann bei der individualisieren
den Weiterverarbeitung des Rohlings verschiedene zusätzliche Arbeitsschritte erledigen.
Dabei kann er beispielsweise etwa folgende, nur grob angegebene und in anderem Zusam
menhang teils bekannte Verfahrensschritte durchführen:
- 1. Herstellen eines Gipsmodells aus dem Abdruck des Zahnarztes (in dem Positiv sind noch vorhandene restliche Zähne als Gipszähne ausgebildet).
- 2. Aufziehen einer Wachsschicht auf das Gipsmodell (die Wachsschicht dient als Halter für funktionsgerecht aufzustellende Zähne).
- 3. Aufstellen von zumindest einem industriell gefertigten Kunststoffzahn (oder Kera mikzahn) in der Wachsschicht (die Zähne werden in richtiger Zahl und Ausrichtung nach funktionellen Gesichtspunkten als Platzhalter aufgestellt).
- 4. Jeder Platzhalter wird einzeln aus der Wachsschicht herausgenommen und durch einen naturgemäß kleineren und schmaleren Rohling (Metallkäppchen 10 mit aufge brannter Opakerschicht 12) ersetzt.
- 5. Herstellen eines Abdrucks (mit einer Abformmasse) mit den darin eingebetteten Roh lingen.
- 6. Einführen vorgefertigter und formangepaßter Stümpfe (als Halter) mit rückwärtigen Domverlängerungen in die Rohlinge.
- 7. Herstellen eines Duplikatmodells aus Gips (dieses ist ein Modell, das dem ursprüngli chen Modell entspricht und auf dem die Rohlinge auf den im Abdruck fixierten Stümpfen stehen); dieses Modell sorgt im Unterschied zu der Wachsschicht für ein sehr genaues, lagestabiles Fixieren der Rohlinge.
- 8. Aufbringen der Keramikschicht in richtiger Stärke, Form und Farbe auf die Opaker schicht-
- 9. Trennen der einzelnen Zähne beispielsweise mit einer Rasierklinge.
- 10. Abziehen der mit der Keramikschicht versehenen Rohlinge von dem Duplikatmodell und den Stümpfen; Aufbrennen der Keramikschicht auf die Opakerschicht bei bei spielsweise etwa 960 Grad.
- 11. Einbringen einer Kunststoff-Füllung in den metallisch begrenzten Innenraum; Aushär ten der Kunststoff-Füllung, wodurch sich der erfindungsgemäße fertige künstliche Zahn ergibt.
- 12. Einsetzen des erfindungsgemäßen künstlichen Zahns in die oben erwähnte Wachs schicht.
- 13. Einbetten der Aufstellung (Wachsschicht mit dem künstlichen Zahn) und Fertigstellen; dabei wird eine zweiteilige Gipsform hergestellt, in die die Wachsschicht mit dem fer tigen Zahn eingebettet ist; die Wachsschicht wird dann ausgebrüht, und der dabei freiwerdende Hohlraum wird durch eingepreßten Kunststoff ersetzt dieser Kunststoff verbindet sich fest mit der Kunststoff-Füllung des künstlichen Zahns.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann grundsätzlich auch im Zusammenhang mit sogenann
ten Facetten benutzt werden, also relativ flachen schalen- bzw. wannenförmigen Rohlingen
aus Edelmetall, die bisher nur für als solche erkennbare Metallzähne eingesetzt wurden. Sol
che Facetten können im Bedarfsfall wie bei der vorliegenden ebenfalls mit den verschiedenen
keramischen Schichten versehen und so sehr individuell an einen zu ersetzenden Zahn an
gepaßt werden.
Claims (17)
1. Verfahren zum Herstellen eines künstlichen Zahnes,
dadurch gekennzeichnet,
daß aus Metallfolie oder -blech ein hut-, topf- oder schalenförmiges Metall käppchen von allgemeiner, noch nicht angepaßter bzw. individualisierter Größe und Form erzeugt wird,
daß das Metallkäppchen an seiner äußeren Oberfläche mit einer optisch ab deckenden, dünnen, keramischen Opakerschicht versehen wird, daß die Opakerschicht unter Hitzeeinfluß auf das Metallkäppchen aufge brannt wird,
daß in einem individualisierenden Arbeitsschritt auf die Opakerschicht eine an den speziellen Anwendungsfall angepaßte äußere Keramikschicht mit ei ner solchen Größe, Form und Farbe aufgebracht wird, die dem äußeren Er scheinungsbild eines zu ersetzenden Zahnes entspricht,
daß die Keramikschicht unter Hitzeeinfluß auf die Opakerschicht aufgebrannt wird und
daß das so modifizierte Käppchen nach dem Aufbrennen der Keramikschicht in seinem Inneren mit Kunststoff ausgefüllt und in eine Kunststoffbasis ein gesetzt wird, wobei der den künstlichen Zahn ausfüllende Kunststoff mit dem Kunststoff der Kunststoffbasis eine feste Verbindung bildet.
daß aus Metallfolie oder -blech ein hut-, topf- oder schalenförmiges Metall käppchen von allgemeiner, noch nicht angepaßter bzw. individualisierter Größe und Form erzeugt wird,
daß das Metallkäppchen an seiner äußeren Oberfläche mit einer optisch ab deckenden, dünnen, keramischen Opakerschicht versehen wird, daß die Opakerschicht unter Hitzeeinfluß auf das Metallkäppchen aufge brannt wird,
daß in einem individualisierenden Arbeitsschritt auf die Opakerschicht eine an den speziellen Anwendungsfall angepaßte äußere Keramikschicht mit ei ner solchen Größe, Form und Farbe aufgebracht wird, die dem äußeren Er scheinungsbild eines zu ersetzenden Zahnes entspricht,
daß die Keramikschicht unter Hitzeeinfluß auf die Opakerschicht aufgebrannt wird und
daß das so modifizierte Käppchen nach dem Aufbrennen der Keramikschicht in seinem Inneren mit Kunststoff ausgefüllt und in eine Kunststoffbasis ein gesetzt wird, wobei der den künstlichen Zahn ausfüllende Kunststoff mit dem Kunststoff der Kunststoffbasis eine feste Verbindung bildet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ausfül
len des Inneren des modifizierten Käppchens mit Kunststoff dieser zum Aus
harten gebracht wird und daß der so erhaltene künstliche Zahn dann in die
Kunststoffbasis eingesetzt wird, wobei sich der Kunstoff der Kunststoffbasis
mit dem den künstlichen Zahn ausfüllenden Kunststoff fest verbindet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kunststoff in dem Inneren des metallischen Käppchens durch mechanischen
Eingriff mit dessen innenseitiger, aufgerauhter bzw. unebener Oberfläche
gehalten wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kunststoff in dem Inneren des metallischen Käppchens durch mechani
schen Eingriff mit dessen Öffnung überspannenden Haltemitteln, wie einem
Metallband, gehalten wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
unbehandelte Metallkäppchen oder mit einer aufgebrannten Opakerschicht
versehene Metallkäppchen als handelbare und bedarfsgerecht weiterverar
beitbare normierte Rohlinge in nur wenigen normierten Größen und Formen
erzeugt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Opakerschicht auf das Metallkäppchen aufgestrichen und dann aufge
brannt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Keramikschicht nach dem Aufbrennen nachbehandelt, wie geschliffen,
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
für die Herstellung des Metallkäppchens eine Metallfolie oder ein Metallblech
aus einer dentalen Aufbrennlegierung benutzt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
für die Herstellung des Metallkäppchens eine Metallfolie oder ein Metallblech
aus einem Nichtedelmetall benutzt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
für die Herstellung des Metallkäppchens eine Metallfolie oder ein Metallblech
aus Titan benutzt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Metallkäppchen aus Metallfolie oder Metallblech durch Tiefziehen, Prä
gen oder Stanzen hergestellt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das Metallkäppchen durch Schneiden und Formen einer Metallfolie herge
stellt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstel
lung des Metallkäppchens miteinander zu verbindende Folienteile verlötet
werden.
14. Verwendung von Metallkäppchen normierter Größe und Form als handelbare
Rohlinge zum Herstellen künstlicher Zähne gemäß dem Verfahren nach ei
nem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13.
15. Verwendung von Metallkäppchen normierter Größe und Form mit aufge
brannter dünner keramischer Opakerschicht als handelbare Rohlinge zum
Herstellen künstlicher Zähne gemäß dem Verfahren nach einem oder mehre
ren der Ansprüche 1 bis 13.
16. Rohling zum Herstellen eines künstlichen Zahns gemäß dem Verfahren nach
einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch ein
hut-, topf- oder schalenförmiges Metallkäppchen (10) normierter Form und
Größe aus Metallfolie oder Metallblech und durch eine darauf fest aufge
brannte, optisch abdeckende, dünne, keramische Opakerschicht (12).
17. Künstlicher Zahn, gekennzeichnet durch ein hut-, topf- oder schalenförmiges,
aus Metallfolie oder Metallblech bestehendes Metallkäppchen (10) von allge
meiner, noch nicht angepaßter bzw. individualisierter Größe und Form, durch
eine darauf fest aufgebrannte, optisch abdeckende, dünne, keramische Opa
kerschicht (12), durch eine darauf fest aufgebrannte, nachbehandelte, indivi
duell angepaßte Keramikschicht (14), durch eine aus Kunststoff bestehende
Füllung (16) des Inneren des mit den aufgebrannten Opaker- und Keramik
schichten versehenen Metallkäppchens und durch eine als herausnehmba
res, kieferangepaßtes Mundverankerungsmittel dienende Kunststoffbasis
(18), mit dem die Kunststoff-Füllung fest verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995102845 DE19502845A1 (de) | 1995-01-30 | 1995-01-30 | Verfahren zum Herstellen eines künstlichen Zahnes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995102845 DE19502845A1 (de) | 1995-01-30 | 1995-01-30 | Verfahren zum Herstellen eines künstlichen Zahnes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19502845A1 true DE19502845A1 (de) | 1996-08-01 |
Family
ID=7752646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995102845 Withdrawn DE19502845A1 (de) | 1995-01-30 | 1995-01-30 | Verfahren zum Herstellen eines künstlichen Zahnes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19502845A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012211332A1 (de) * | 2012-06-29 | 2014-01-02 | Marlis Eichberger | Zahnersatz, Verblendung für einen Zahnersatz und Herstellungsverfahren |
| CN106470637A (zh) * | 2014-06-27 | 2017-03-01 | 贺利氏古萨有限公司 | 通过薄膜改性的、性能改善的假牙 |
-
1995
- 1995-01-30 DE DE1995102845 patent/DE19502845A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012211332A1 (de) * | 2012-06-29 | 2014-01-02 | Marlis Eichberger | Zahnersatz, Verblendung für einen Zahnersatz und Herstellungsverfahren |
| DE102012211332B4 (de) | 2012-06-29 | 2023-02-09 | Marlis Eichberger | Zahnersatz, Verblendung für einen Zahnersatz und Herstellungsverfahren |
| CN106470637A (zh) * | 2014-06-27 | 2017-03-01 | 贺利氏古萨有限公司 | 通过薄膜改性的、性能改善的假牙 |
| EP3160382B1 (de) * | 2014-06-27 | 2020-12-02 | Kulzer GmbH | Mit folie modifizierte dentale prothesen mit verbesserten eigenschaften |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102005023106A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Zahnersatzteils, Zahnersatzteil, Bauteil und Rohling hierzu | |
| EP2111180B1 (de) | Verfahren betreffend die modellierung und die herstellung von einem künstlichen gebiss oder dessem basisteil | |
| DE69024191T2 (de) | Metall-Porzellan-Zahnrestaurationsteile, Verblendkronen und Brücken, für die Anwendung darin geeignete Metallfolie und Verfahren zur Herstellung von Zahnvorrichtungen | |
| DE102005023105B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Zahnersatzteils und ein derart hergestelltes Zahnersatzteil | |
| EP2774578B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Zahnersatzteils | |
| WO2014153575A1 (de) | Dentale teilprothese | |
| DE102009039880A1 (de) | An einem Zahn herzustellende Verblendung sowie ein hierzu geeignetes Verfahren | |
| EP0444182B1 (de) | Verfahren zur herstellung einer zahnrestauration mit hilfe zweier sonotroden | |
| EP1523952B1 (de) | Zahnrestaurationsteil | |
| EP1543797A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer dentalkeramischen Struktur | |
| DE19814762A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz unter Verwendung von Vorformen | |
| DE2061628B2 (de) | Satz dünnwandiger Ringe zum Nehmen eines Abdruckes für die Herstellung einer Zahnkrone | |
| EP1663052A1 (de) | Rohling und zwischenkörper zur herstellung eines zahnersatzteils und verfahren zur herstellung derselben | |
| EP2026711A1 (de) | Rohling für ein zahnersatzteil und verfahren zum herstellen eines zahnersatzteils | |
| DE3742134C2 (de) | Verbundschichtkronen zur Wiederherstellung von Zahnkronen | |
| DE19502845A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines künstlichen Zahnes | |
| EP0563822B1 (de) | Serienmässig hergestellter Kunstzahnrohling | |
| DE19850451C1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz | |
| DE19929441C2 (de) | Künstliche Zahnkrone und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69121582T2 (de) | Verfahren zum anpassen eines dentalen porzellanelements | |
| DE19628930C1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Zahnersatzteiles | |
| DE102018128566B4 (de) | Verfahren zur Anpassung einer keramischen Außenschale | |
| DE3711207C2 (de) | ||
| DE4023088A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum erstellen von zweiteiligen kronen | |
| DE3503084A1 (de) | Zahnschablone fuer die auswahl von zahnfarben |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |