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DE1950109A1 - Transportanlage mittels Fahrsteig - Google Patents

Transportanlage mittels Fahrsteig

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Publication number
DE1950109A1
DE1950109A1 DE19691950109 DE1950109A DE1950109A1 DE 1950109 A1 DE1950109 A1 DE 1950109A1 DE 19691950109 DE19691950109 DE 19691950109 DE 1950109 A DE1950109 A DE 1950109A DE 1950109 A1 DE1950109 A1 DE 1950109A1
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DE
Germany
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turntable
moving
speed
platform
periphery
Prior art date
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DE19691950109
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English (en)
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DE1950109C (de
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Guenther Dipl-Ing Winkle
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Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
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Publication date
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Priority to GB1288855D priority patent/GB1288855A/en
Priority to JP45087441A priority patent/JPS4821479B1/ja
Priority to US00077897A priority patent/US3727558A/en
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Application granted granted Critical
Publication of DE1950109C publication Critical patent/DE1950109C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B29/00Safety devices of escalators or moving walkways
    • B66B29/08Means to facilitate passenger entry or exit

Landscapes

  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

Kra n se-Ifaff·! TT 452 Aktiengesellschaft
IWtachen 50 1950109
Trensportanlage mittels Fahret«ig
1«! Traneportanlagen mittels fahrsteigen besteht dar f ahrataig selbst aus einer aalet endlosen Kette von einzelnen; gelenkig alteinander verbundenen und m.B. auf Schienen geführten Plattformen, auf denea die fahrgäste stehend und/oder altsend befördert werden. Bei diesen Anlagen wirft das Zuatalgen auf den und das Absteigen von des kontinuierlich angetriebenen fahrsteig mittel« einea beweglichen Bahnateigea ein besonderes Problem; auf, da die Fahrgäste aua de· Stand auf die fahrsteiggeechwindigkeit bsw. von dieser auf die Geschwindigkeit Hull gebracht werden Bussen, alao einer Beschleunigung bzw. Yersugerung unterworfen werden.
Zur löaung dieses Problems wurden bereite sahireiche Yorochliga gemacht, von denen folgende erwähnt selens parallele Anordnung «ehrerer, «it unterschiedlichen Oesohwlndigkeiten angetriebener, auf die Daatelgstrecke des fahrsteige beschränkter lebenfahretβIge, wobei die Oeschwindigkeit der einseinen Nebenfahrsteige so vorgesehen wird, da« die fahrgäste etuianweise auf die Endgeachwin-
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digkeit (Fahrsteiggeschwindigkeit bsw. Hull) gebracht werden (s.3. USA-Patentschrift 1 054 943, DAS 1 282 050), Anordnung von auf einer bestimmten Länge neben dem Fahreteig mit steigender bzw. abnehmender Geschwindigkeit laufender Wagen (DPS 435 268).
Besondere Beachtung verdient der bereite in vielen Varianten vorgeschlagene Sedanke, den Bahnsteig in Form einer einteiligen oder auch mehrteiligen (Ringe mit unterschiedlichen Winkelgeschwindigkeiten) Drehscheibe auszubilden» die an Teilen ihrer Peripherie neben dem Fahrsteig angeordnet ist und dort zumindest in etwa die Fahrsteiggeschwindigkeit aufweist, wogegen beim Zugang auf die Drehscheibe und beim Abgang von dieser mittels einer öffnung im Zentrum der Drehacheibe eine geringere Umfangsgeschwindigkeit auftritt (vgl. USA-Patentschriften 368 < 420* 1 597 959, 3 339 494). ^
Da die Offnungen im Zentrum der Drehscheibe eine im Vergleich sum Dreh8ohelbenau0endurchmesser beträchtliche OröBe haben, 1st die Umfangsgeschwindigkeit an der öffnung doch noch erheblich und jedenfalls bei weitem nicht lull. Bas bedeutet beim Sin- und Aussteigen «inen sehr unangenehmes Qasohvindigkeitsuntarachied und damit ein· Gefahrenquelle. Im übrigen dürfte es wegen der sich
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mit dem Radius ändernden Zentrifugalkraft überhaupt nicht angenehm sein, auf einer sich drehenden Scheibe von innen nach außen oder umgekehrt zu gehen. Es ist daher auch bereits vorgeschlagen worden die Drehscheibe schalenförmig (nach Art einer Tellerfeder) aussubllden, und «war derart, daß man bei steigender Dmf engage β chwlndigkeit aufwarte geht (USA-Patentschrift 474 657).
Trotz aller dieser Verbesserungen bleiben bei den bekannten Bauarten die Kachteile bestehen» daß eine Geschwindigkeitsstufe an der inneren Öffnung der Drehscheibe überwunden werden muß und daß sub Ein- und Aussteigen die gesamte Hutzbreite der Drehscheibe überquert werden muß, da sich naturgemäß der eine Zu- und Abgang im Zentrum befindet, der Obergang sum Fahreteig jedoch am äußeren umfang der Drehscheibe.
Die Erfindung ▼ermeidet diese Hechteilβ und löst die Aufgabe, daß das Besteigen der Drehscheibe und dessen Verlassen ohne für die Fahrgäste unangenehme Begleiterscheinungen vor sich gehen kann, daß namentlich keinerlei Geschwindigkeit sdifferens zwischen den von den Fahrgästen begangenen Teilen besteht, die Fahrgäste also töllig gefahrlos den ortsfesten Bahnsteig betreten können und daß ferner der Aufenthalt auf der Drehscheibe dadurch angenehmer wird, daß deren gesamte Breite nicht mehr.passiert werden
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muß. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäe dadurch gelöst, dafi - ausgehend von einer Trensportanlage mit einem Fahrsteig» der eine Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen, E.B. in Schienen geführten und vorzugsweise kontinuierlich antrelbbaren Plattforaen aufweist, mit unmittelbar neben dem Fahrsteig befindlichen und'dessen Verlauf beeinflussenden, bewegbaren Zwischenbahnsteigen in Form von Drehscheiben und mit je einem zugehörigen Bahnsteig - vorgeschlagen wird, daß der Bahnsteig auf einer anderen Höhe ) als der Fahreteig angeordnet und die vorzugsweise als Kabine ausgebaute Drehscheibe von der Höhe des Fahrsteige zur Höhe dee Bahnsteigs bewegbar und um eine vertikale . Achse derart drehbar ausgebildet wird, daß die Peripherie der Drehscheibe gegenüber dem Fahrsteig einerseits und gegenüber dem Bahnsteig andererseits die gleiche Geschwindigkeit aufweist. Hit diesen Maßnahmen wird erreicht, daß der übergang der Fahrgäste einerseits vom Bahnsteig auf den Zwiechenbahnsteig (Drehscheibe) und andererseits von diesem auf den Fahrsteig in beiden Richtungen ohne jede Geschwindigkeitedifferenz zwischen diesen Teilen an den Übergangsstellen erfolgen kann, womit wesentliche Gefahrenpunkte ausgeschaltet sind. Ferner können die Fahrgäste bereite vor dem Beginn der Hub- und Drehbewegung der Drehscheibe im Bereich deren Peripherie Aufstellung nehmen; hierbei bleibt ihnen ein überqueren der gesamten Drehscheibenbreite bei rotierender Drehscheibe erspart.
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Die erfinderische Maßnahme ist darüber hinaus insofern in besondere« HaSe wirtschaftlich! ale die Fahrgäste üblicherweise zwecks Benutzung dee Fahrsteige sowieso auf eine andere Höhe gebracht werden müssen (s.S. 5m hoch), wozu nach heutiger Auffassung ein mechanischer Aufzug unerläßlich iat. Die nach der Erfindung vorgesehene Drehscheibe übernimmt die Funktion eines aolchen Aufzuge, verringert also insofern den Bauaufwand hierfür. Falls die TranSportanlage zwei einander kreuzend·, auf unterschiedlichen Höhen befindliche Fahrsteige aufweist, beateht ein· Ausführungsform der Erfindung darin, dai der erwähnte Bahnsteig von dem zweiten Fahrsteig gebildet und entsprechend dem eratgenannten Fahrsteig angeordnet wird «ad daf die Umdrehungszahl der Drehscheibe pro Zeiteinheit eo groi 1st, dai die Geschwindigkeit an der Peripherie der Drehacheibe in der Höhe dea jeweiligen Fahrsteig·· dessen Geschwindigkeit entspricht. Veist dl· Irensportanlage lediglioh einen einzigen Fahrsteig auf und somit j· naoh Anlag· mehrere ortsfeste Bahnsteig·, also mindestens zwei ·» beiden Endpunkten de· Fahrsteiges, besteht «in· ander« Ausftthrungaform der Erfindung darin, daft dl· Drehscheibe in ihrer Umdrehungszahl pro Zeiteinheit von Hull bis »u dem der Geschwindigkeit des Fahrsteige entsprechenden Wert regelbar ausgebildet wird, dafl somit die Geschwindigkeit an der Peripherie der Drehscheibe in Fahreteighuhe dar Fahreteifgeschwlndifkeit entspricht und in der Buh· des
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ortsfesten Bahnsteiges zu Null wird, wobei eine stetige Verzögerung bzw. Beschleunigung während der Hubbewegung vorgesehen werden kann. Kreuzen zwei fahrsteige einander und soll an dieser Stelle außerdem eine Aus- und Zusteigemögliohkeit nach bzw. von außen bestehen, so können beide iusf&hrungsformen der Erfindung kombiniert werden, wobei nicht nur die beiden Fahrsteige, sondern auch der ortsfeste Bahnsteig auf unterschiedlichen Höhen angeordnet werden und die Hubbewegung der Drehscheibe entsprechend vorgenommen wird. Auf die sinngemäße Weise kann das System waitar vergrößert werden.
Dia «rf iadttagsgemäß·. Ausbildung der Iransportanlage mit der steuerbaren Drehacheibe ermöglicht es farner, daß dar ortsfeste Bahnsteig an dar Peripherie der Drehscheibe angeordnet wird, wogegen bisher die eine der beiden Zutrit-tamugliohkeiten. zur Drehscheibe lediglich vom Zentrum Sagaoaa war. lunmahr wird die Drehscheibe also lediglich voo dar Peripherie her betreten und über diese verlassen. Dadurch erübrigt sich jegllchea überqueren der Drehscheibe.
Um dl· Kapazität dea Fahrsteigea vollständig auszunützen, d.h. aiiea vollkontinuierlichen Betrieb zu ermöglichen, wird nach einer Weiterbildung dar Erfindung ein zwischen fahrsteig und Drehscheibe konzentrisch zu dieser und in Höhe das fahrsteigea angeordneter Terteilerrlng vorge-
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sehen» der alt eiser solches Drehzahl itmläuft, daß die Geschwindigkeit en der Peripherie des Verteilerring·β gleich der Pahrsteiggeschwindigkeit ist. Der Terteilerring überbrückt den Zeitreim, in de« die Drehscheibe die Hubbewegung sub Sehnsteig durchführt, um dort die fahrgäste aus- und einsteigen su laeeen. Zu dieses Zeitraum können nämlich einerseits Fahrgäste bereits von dem Fahrsteig auf den Terteilerring überwechseln, um dann etwas apäter auf die Drehscheibe *u gehen, und anderseits Fahrgäste, die soeben von der Drehacheibe auf des Terteilerring auagestiegen sind, auf den Fahreteig überwechseln, ohne daß die Hubbewegung behindert wird.
Wegen der Hubbewegung der Drehscheibe ist es erforderlich, eowohl den Übergang vom ortefesten Bahnsteig auf die Drehscheibe als auch den Übergang rom Fahrsteig auf die Drehscheibe bzw. den Terteilerring durch bewegliche Geländer absusicher·. Besonders fcweckmäfiig werden hierbei an der Peripherie der Drehscheibe an dieser, ferner am übergang vom ortsfesten Bahnsteig sur Drehscheibe und ggf. am inneren Itafang des Tertellerringe engeordnete und in vertikaler Richtung betätigbare Rlngtürea vorgesehen. Deren Steuerung, nämlich öffnen durch Versenken und Schließen durch Heben, wird vorteilhafterweiae mit der Steuerung der Drehscheibe gekoppelt. Damit das Ans- und Einsteigen aus dem bsw. auf den Fahreteig und Tarteiler-
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ring optiaal geregelt werden kenn und z.B. ein Zu-
ier ein- oder aussteigenden Fahrgäste veraiedes wird» 1st es eweckaafilg, daß die Drehscheibe an deren Peripherie beginnende, radial nach innen verlaufende, as inneres Ende miteinander verbundene Geländer od.dgl. waä swieohes dieses ebenfalls radial verlaufende, jedoch eich nur ins aufienliegendea Bereich der Drehscheibe erstreckende; Zwischengeländer erhält. Der Terteilerring wird BU diese» £weck «benfalle mit radial verlaufenden, aber sich über dessen ganze Breite erstreckenden Geländern uad alt ebenfalls radial verlaufenden, aber nor la au8enliegenden Bereich des Yert eil errings und zwischen den Geländern angeordneten gwiechengeländern versehen. Toa de» jeweils auf diese Weise zwischen zwei benachbarten Geländern entstandenen, la radial Inneren Bereich »iteinander verbundenen Gängen ist der eine für das Eintreten und der andere für das Austreten vorge- -sehen, was durch entsprechende Hinwelstafeln kenntlich , gemacht werden kann. Diese Maßnehme gewährleistet einen
Fahrgastflufi.
Die Irfladung ist in den Zeichnungen an swei AusfOhrungsbelspielen dargestellt. Ss seigt
Flg. 1 eine Draufsicht auf das Scheaa der Endstation einer franepertanlage,
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Fig« 2 eisen vertikalen Längsschnitt durch die Sransportanlage naca Fig. 1 «it eines ortsfesten Bahnsteig,
Fig. 3 das Scheaa der frensportaslege nach den Fig. 1
und 2 in einem vertikalen Längsschnittsehe» Bit einer anderen Stellung der Drehscheibe,
Fig. 4 das Sohesa einer Variante in eine» vertikalen
Längsschnitt» bei der eis weiterer Fahrsteig vorgesehen ist» und
Fig. 5 aine Draufsicht auf die Variante nach Fig. 4 sit den beiden einander krausenden Fahrsteigen*
In Fig. 1 iat die Bndstation S einer erflndungsgeaäien fransportsnlage dargestellt. Dur aus einer Tielsahl von Miteinander gelenkig verbundenen und auf der einen Seite ■it Sitsen 60 versehenen Plattformen 2 susaMseagesetst· Fahrateig 1 wird in hier nicht dargestellter Weise in Schienen geführt und in Bewegung versetzt, wobei der Fahrsteig eine endlose Kette bildet, deren Stränge bei 5 parallel nebeneinander geführt und gegenläufig sind und die an swei Indstellen uagelenkt werden. An diesen Endstellen und ggf. auch is Verlauf der parallelen Strings sind die Stationen angeordnet, von denen eine (E) in Fig. 1 dargestellt ist.
Die Stetion S dient aus Zusteigen auf den bsw. Absteigen von des Fahrsteig 1. Hiersu sind eine einen Zwischenbahnsteig bildende Drehscheibe 4 und ein Verteilerring
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vorgesehen»Sowohl Si·«« belies Heaeatewie aach der fahrsteig 1 füSiren Bewegungen entsprechend den Pfeiler 6 «ms, «ad swar sit selchen Geschwindigkeiten bzw. BrehuMt»» da& en den Übergangsstelle!! 7 und S zwischen Fahrsteig 1 üHd Terteilerrisg 5 einerseits trad zwischen dieses «ad der Bre&sobeifee 4 eia« Sesehwladigkeitsdifferenz niekt auf tritt· Iseii'isfiem ist die Srekaahelse 4 durch eise mit dieser vatLmxttmnam, rshrfSsiig« ¥asd 9 hegresst.
4 und Terteilexriag 5 weisen radial kmgeordsete Seliader 10 mti, 12 tjsd daiwisehea kärsere Zwi-
ti ©r»d 13 ae£. 2usaasen sit eatsprecheadeii (Pfeile 14) f®? die Fahrgast« ergibt si oh eis reibaagsloeer fafergastflisl· Um* feil &«a Terteilerringes 5,.an dea der Fafersteig 1 nicht aagr@astt ist dvrch elae ortsfeste AbspermBg 61 gesichert.
fig. 2 seigt die oben bssehriebeBe 2raa sport anlag« in eines) vertiiESlen Längsschnitt ait näheren Einzelheitea. Sie den in Längsrichtung in einen Sitateil 29 ait Sltsen 60 und in einenSteh- vnd Inssteigetell $0 unterteilten fahrsteig t adt bildenden Paletten 15 eitsen s«f einer ?lattfox* 2, die mittels Lsafrädern 16 auf Sohienen 18 laufen «ad stlttels fuhrnngerädern 17 geführt werden· BIe Schienen 18 sind la Statieasgehämde 1 fest ιerlegt» nad swar nicht in Höhe des Irdbodens 19» sondern auf einer hSheren Sbeae, mu£ der der fahrsteig 1 in die
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Station £ ein- und ausfährt. Der Geländer 12 aufweisende Yerteilerring 5 wird ebenfalls auf ic der Stetion E verlegten Schienen 20 mittels Lauf- und Führungsrädern 21 und 22 geführt und wird mittels linearen Induktionsmotoren 23 angetrieben, die ortsfeste Primärfceile 24 und am Verteilerring 5 befestigte Sekundärteile 25 aufweisen. Der Verteilerring 5 ist is uhrigen Hit eines kräftigen Untergestell 26 und alt darauf mittels Gummifedern 27 abgestützten Laufplatten 28 τersehen.
Die innerhalb des Tertellerrings 5 angeordnet« und Geländer 10 aufweisende Drehscheibe 4 ist auf «leer nicht drehbaren Konsole 31 drehbar abgestützt und kam» von dieser aus mittels Hydromotoren 32, Zahnrädern 33 rand eines Zahnkranzes 34 in Rotation versetzt werden. Ein hydraulisches Hubsystem 35 mit Teleskopzylinder» 36 hält die Drehscheibe 4 auf der gezeichneten Höhe und erlaubt die Absenkung auf die gestrichelte Anordnung bei 37 zu ebener Erde zum Aus« und Einsteigen über einem ortefesten Bahnsteig 49 und einen Zugang 38 im S&tloüsgebäude £ und danach die Anhebung auf die gezeichnete Höhe. Während der Senkbewegung wird die vorher vorhandene, mit dam Yerteilerrlng übereinstimmende Drehzahl der Dreheehei-» be 4 zu Null und steigt während der Hubbeweguxig Wieder an. ,
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Sie Drehscheibe 4 weist - wie bereits bei Fig. 1 erwähnt -als inneren AbeohluB die Wand 9 auf. Biese Wand ist gleichseitig der Träger für ein die Drehscheibe im entsprechenden Abstand von dieser abdeckendes Dach 39» wodurch eine Fahrkabine entsteht, zumal diese radial nach außen durch ein® Ringtür 40 abschließbar ist, die Bitteis eines hydraulischen Hubsystems 42 von der gezeichneten (offenen) Stellung in die gestrichelte obere (geschloseen®) Stellung gebracht werden kann, was während jeder Hubbewegung der Fall ist. Entsprechend ist auch der inaer® teil des Verteilerrings 5 Hit einer. Eiligtür 41 and einem hydraulischen Hubsysten 43 ausgestattet.
Sine weitexe mittels eines solchen Hubsysteas 44 betätigbare Ringtür 45 sperrt den Zugang 38 für den Zeitraum» in dem die Drehscheibe sich nicht eu ebener Srde befindet. Fig. 3 zeigt die Drehscheibe 4 in der Stellung zu ebener Erde<19, während die Ringtür 40 nach unten abgesenkt ist und den Zu- und Abgang zur bzw. von der Drehscheibe ermöglicht. Demgegenüber ist die am Yerteilerring 5 befindliche Ringtür 41 in der oberen Stellung und schließt den Yerteilerring nach innen ab.
Sine vertikale rohrförmig« Führung 46 nach Fig. 2 für die Konsole 31.-dient gleichseitig als Vottreppenhaus» in dem Über freppea 48 ins Freie führende Hottreppen 47 vorgesehen sind.
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Die Fig. 4 und 5 zeigen eine TJmsteigeßtation K, in der zwei Fahrsteige 50 und 51 einander auf verschiedenen Höhen kreuzen, die jedoch ebenfalls sum Ein- und Aussteigen von bzw. nach außen dient. Dementsprechend sind zwei Verteilerringe 52 und 53 ebenfalls auf unterschiedlichen Höhen und ein ortefester Bahnsteig 62 vorgesehen. Eise Drehscheibe 54» als Fahrkabine ausgebaut,,weist eine solche Hubvorrichtung auf, daß sie in Höhe der beiden Fahreteige 50 und 51 und somit dar Verteilerringe 52 und 53 sowie auoh auf der Höhe des Bodens 55 eingestellt werden kann. Dabei rotiert sie in der untersten Stallung nicht, wogegen die Rotation in den beiden oberen Stellungen der Geschwindigkeit der Verteilerring© 52 und 55 angepaßt ist. Die Geschwindigkeit der auf verschiedenen Höhen liegenden fahrsteige 50 und 51 kann auch unterschiedlieh sein, so daß dieDrebscheibe 54entsprechend gesteuert wird. Die Ringtüren 56 bis 59 entsprechen denen nach dan vorhergehenden Figuren.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Fahrkabine eehrstöckig Bit mehreren und unterschiedlich steuerbaren Drehscheiben auszustatten. Dadurch wird die Beförderungazahl pro Zeiteinheit erhöht. Bei dar Transportanlage nach Fig. 2 können z.B. zwei Drehscheiben in vertikalen Abstand zwischen Boden und Fahrsteig vorgesehen warden. Hiar-IU würde dann noch ein weiterer ortefester Bahnsteig oberhalb des Fahreteigs komaen. In beiden Endstellungen dar Fahrkebin· kann hierbei gleichseitig avf «wei Ibenen da· «a4 Aaaateigen erfolgen.
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Claims (9)

.-■44- Patentansprüche
1./Iransportanlage mit einem Fahrsteig, der eine Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen, z.B. in Schienen geführten und vorzugsweise kontinuierlich antreibbaren Plattformen aufweist, mit unmittelbar neben dee Fahreteig befindlichen und dessen Verlauf beeinflussenden, bewegbaren Zwischenbahnsteigen in Fons--von Drehscheiben und mit je einem zugehörigen Bahnatelg, dadurch gekennzeichnet, daß der Bahnsteig (49 bsv. 62 und Fahreteig 51) auf einer anderen Höhe als der Fahrsteig (1 bzw. 50) angeordnet und die vor-"" «ugsweise als Kabine ausgebaute Drehscheibe (4 bzw. 54) von der Höhe des Fahrsteigs zur Höhe des Bahnsteiges bewegbar und um eine vertikale Achse derart drehbar ists daß die Peripherie der Drehscheibe gegenüber dem Fahrsteig einerseits und dem Bahnsteig die gleiche Geschwindigkeit aufweist.
2. TranSportanlage nach Anspruch 1, bei der der Fahrsteig in anderer Höhe einen weiteren Fahrsteig kreuzt, dadurch gekennzeichnet, dad der Bahnsteig von dem weiteren Fahr· te ig (51) gebildet und entsprechend dem erstgenannten Fahreteig angeordnet ist und daß die Umdrehung3*ehl der Drehscheibe (54) pro Zeiteinheit so groB ist, deß die Geschwindigkeit an der Peripherie
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der Drehscheibe in der betreffenden Höhe des jeweiligen Fahrsteige dessen Geschwindigkeit entspricht.
3. Transportanlage nach Anspruch 1, mit ortsfesten Bahnstoigen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (4 bzw. 54) in ihrer Umdrehungszahl pro Zeiteinheit von Null bis zum der Geschwindigkeit des Fahrsteig8 (1 bzw. 50) entsprechenden Wert regelbar iat.
4. Iransportanlagenajöh Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur die beiden Fahrsteige (50 und 51), sondern auch der ortsfeste Bahneteig (62) auf unterschiedlichen Höhen angeordnet sind und die Drehscheibe (54) auf diese Höhen einstellbar 1st.
5. Transportanlage nach Anspruch 3, dadurch gek@nB3eiob.ne1;, dafl der ortsfeste Bahnsteig (49 bzw. 62) an der Peripherie der Drehscheibe (4 bzw. 54) angeordnet ist.
6. Transportanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5» gekennzeichnet durch einen zwischen dem Fahrsteig (1 bzw. 50, 51) und der Drehscheibe (4 bzw. 54) konzentrisch zu dieser und in Höhe des jeweiligen Fahrsteigs angeordneten Verteilerring (5 bzw. 52, 53)» der mit einer solchen Drehzahl umläuft, daß die Geschwindigkeit an der Peripherie des Verteilerringe gleich der Geschwindigkeit des jeweiligen fahrsteige ist.
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7. Trsnsportanlage nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennseichnet durch, an der Peripherie der Drehscheibe (4 bzw. 54) an dieser, ferner am Obergang vom ortsfesten Bahnsteig (49 bzw. 62) zur Drehscheibe und ggf. em inneren umfang des Verteilerringe (5 bzw. 52, 55) angeordnete und in vertikaler Richtung betätigter« Ringtüren (40, 41, 45 bmr. 56 bis 59).
8. freneportanlege nach einem der vorhergehenden An-Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe (4) an deren Peripherie beginnende, radial nach innen verlaufende, am inneren Ende miteinander verbundene Geländer (10) od.dgl. und zwischen diesen •beafalls radial verlaufende, jedoch sich lediglich is äußeren Bereich der Drehscheibe erstreckende Zwi-
(11 ) aufweist.
9. Trassportanlege nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennseichnet, daS der Verteilerring (5) radial verlaufende, sich über dessen ganze Breite sich erstreckende Geländer (12) od.dgl. und svisehen diesen ebenfalls radial verlaufende, nur im äußeren Bereich des Verteilerrings angeordnete Zwischengeländer (13) aufweiat.
Sha/2.
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DE19691950109 1969-10-04 1969-10-04 Bahnanlage mit einem Fahrsteig Expired DE1950109C (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691950109 DE1950109C (de) 1969-10-04 Bahnanlage mit einem Fahrsteig
FR7034753A FR2064137A1 (de) 1969-10-04 1970-09-25
GB1288855D GB1288855A (de) 1969-10-04 1970-10-02
JP45087441A JPS4821479B1 (de) 1969-10-04 1970-10-05
US00077897A US3727558A (en) 1969-10-04 1970-10-05 Transport system with moving-platform terminal

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691950109 DE1950109C (de) 1969-10-04 Bahnanlage mit einem Fahrsteig

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1950109A1 true DE1950109A1 (de) 1971-05-19
DE1950109C DE1950109C (de) 1973-06-07

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4345047A1 (de) * 1993-12-31 1995-07-06 Reinhard Kraemer Verfahren und Vorrichtung zum Transport von Gütern
DE102023121116A1 (de) * 2023-08-08 2025-02-13 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Transportsystem

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DE4345047A1 (de) * 1993-12-31 1995-07-06 Reinhard Kraemer Verfahren und Vorrichtung zum Transport von Gütern
DE102023121116A1 (de) * 2023-08-08 2025-02-13 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Transportsystem

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Publication number Publication date
FR2064137A1 (de) 1971-07-16
JPS4821479B1 (de) 1973-06-28
US3727558A (en) 1973-04-17
GB1288855A (de) 1972-09-13

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