DE19501854C1 - Elektrischer Wippenschalter - Google Patents
Elektrischer WippenschalterInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung geht von einem gemäß dem Oberbegriff
des Hauptanspruches konzipierten elektrischen Wippenschalter
aus.
Derartige elektrische Wippenschalter sind in der Regel dafür
vorgesehen, die Ein- und Ausschaltung eines Stromkreises bzw.
die Umschaltung von einem auf einen anderen Stromkreis zu
ermöglichen. Die Betätigung solcher elektrischer
Wippenschalter erfolgt durch ein Niederdrücken ihrer Wippe in
die eine oder andere Richtung, wodurch der Wippenschalter von
seiner Ausgangsstellung in eine seiner Arbeitsstellungen
gebracht wird. Es sind Wippenschalter bekannt, die von ihrer
Ausgangsstellung in eine Arbeitsstellung oder aber je
Betätigungsrichtung in bis zu zwei Arbeitsstellungen gebracht
werden können. Die Arbeitsstellungen können dabei entweder
durch eine tastende und/oder rastende Betätigung erreicht
werden. Bei der tastenden Betätigung kehrt die Wippe nach dem
Niederdrücken automatisch von der eingenommenen
Arbeitsstellung in die Ausgangsstellung zurück, wohingegen bei
der rastender Betätigung die Wippe nach ihrer Betätigung in
der eingenommenen Arbeitsstellung verbleibt und erst nach
nochmaliger Betätigung automatisch in ihre Ausgangsstellung
zurückkehrt.
Ein dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechender,
elektrischer Wippenschalter ist durch die DE 29 27 492 A1
bekanntgeworden. Die Wippe dieses elektrischen Schalters ist
von ihrer Ausgangsstellung in zwei Arbeitsstellungen bringbar.
Im Isolierstoffgehäuse sind mehrere Festkontaktelemente
ortsfest, sowie mehrere mit der Wippe zusammenwirkende
Schaltkontaktteile bewegbar gehalten. Sowohl an die
Festkontaktelemente als auch an eines der beiden
Schaltkontaktteile ist ein aus dem Isolierstoffgehäuse nach
außen geführter Anschlußkontakt angeformt. Eines der
Festkontaktelemente erstreckt sich mit seinen Hauptflächen
senkrecht zur Betätigungsoberfläche der Wippe und ist einem
Schaltkontaktteil zugeordnet, welches sich mit seinen
Hauptflächen im wesentlichen parallel zum Schalkontaktteil
erstreckt und mit seinem freien Endbereich sowohl mit einer
Schmalseite des Festkontaktelementes als auch mit einem an die
Unterseite der Wippe angeformten Betätigungsansatz
zusammenwirkt.
Außerdem ist durch die DE 20 04 433 C3 ein relativ einfach
aufgebauter elektrischer Wippenschalter bekanntgeworden.
Die Wippe dieses Wippenschalters kann aus ihrer neutralen
Ausgangsstellung durch Betätigung in zwei verschiedene
Richtungen in zwei Arbeitsstellungen gebracht werden. Die
Wippe weist zur Betätigung des Schaltkontaktteiles einen
hülsenförmigen Ansatz auf, in dem eine Schraubendruckfeder und
ein Rastelement vorhanden sind. Zum Erreichen der
Arbeitsstellungen arbeitet das Rastelement mit dem zentral im
Isolierstoffgehäuse angeordneten, T-förmig ausgebildeten
bewegbaren Schaltkontaktteil zusammen. Je nach Betätigung wird
einer der beiden gegenüberliegenden Schenkel des T-förmigen
Schaltkontaktteiles abgebogen, bis dieser in seiner
Arbeitsstellung an dem zugehörigen Festkontaktteil zur Anlage
kommt. Sowohl Schraubendruckfeder als auch Rastelement stellen
jedoch relativ schwierig zu montierende eine automatische
Fertigung behindernde Einzelteile dar.
Zudem ist durch die GB-PS 70 99 17 ein elektrischer
Kippschalter bekanntgeworden, bei dem ein Festkontaktelement
zwischen zwei als Kontaktfederarme ausgebildeten
Schaltkontaktteilen angeordnet ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
elektrischen Wippenschalter der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, der nicht nur besonders einfach aufgebaut ist,
sondern der darüber hinaus aus wenigen einfach zu montierenden
und automatengerecht ausgebildeten Einzelteilen besteht und
bei dem trotz einfachen Aufbaus auch beim Auftreten von
Vibrationen eine lagegerechte und klapperfreie Anordnung
gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmale gelöst.
Bei einem solchen elektrischen Wippenschalter ist besonders
vorteilhaft, daß trotz einfachen und funktionssicheren Aufbaus
zur Erzeugung der Betätigungs- und Rückstellkräfte weder eine
Schraubendruckfeder noch ein separat zu montierendes
Rastelement notwendig sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Gegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben und werden
anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert, dabei zeigen
Fig. 1 den wesentlichen Teil eines elektrischen
Wippenschalters im Vollschnitt, in seiner
Ausgangsstellung
Fig. 2 einen Wippenschalter gemäß Fig. 1 in einer
seiner Arbeitsstellungen
Fig. 3 eine ein Festkontaktelement, zwei
Schaltkontaktteile, drei Anschlußkontakte und
ein Federelement umfassende
Kontaktblechplatine, nach dem Stanzvorgang für
einen Wippenschalter gemäß Fig. 1.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, besteht ein solcher
Wippenschalter hauptsächlich aus einem Isolierstoffgehäuse 1,
in dem ein Festkontaktelement 2 ortsfest, sowie zwei mit einer
Wippe 3 zusammenwirkende Schaltkontaktteile 4 bewegbar
gehalten sind. Zum Anschluß von elektrischen Leitungen ist
sowohl an das Festkontaktelement 2, als sind auch an die
beiden Schaltkontaktteile 4 je ein aus dem Isolierstoffgehäuse
1 nach außen geführter Anschlußkontakt 5 angeformt. Zur
Erzeugung definierter Betätigungs- und Rückstellkräfte wirkt
die Wippe 3 außerdem mit einem im Isolierstoffgehäuse 1
gehaltenen, blattfederartig ausgebildeten Federelement 6
zusammen.
Wie insbesondere aus der Fig. 3 hervorgeht, werden das
Festkontaktelement 2 mit seinem angeformten Anschlußkontakt 5,
die beiden Schaltkontaktteile 4 mit ihrem jeweils ebenfalls
angeformten Anschlußkontakt 5 und das Federelement 6 durch
Stanzen und Biegen aus einer einzigen Kontaktblechplatine
hergestellt. Zur Befestigung am Isolierstoffgehäuse 1 sind in
das Festkontaktelement 2, die beiden Schaltkontaktteile 4 bzw.
die zugehörigen Anschlußkontakte 5 Befestigungsausnehmungen 7
mit Vorsprüngen 8 eingebracht. Beim Einsetzen der
angesprochenen Teile krallen sich die Vorsprünge 8 der
Befestigungsausnehmungen 7 an, an das Isolierstoffgehäuse 1
angeformte Befestigungsdome 9 fest und sorgen somit für eine
sichere Halterung. Nachdem die Kontaktblechplatine im Ganzen
ins Isolierstoffgehäuse 1 eingesetzt und wie schon beschrieben
dort befestigt worden ist, werden die Verbindungsstege 10
abgetrennt, so daß dann vier separate Einzelteile vorliegen.
Wie insbesondere aus Fig. 1 und Fig. 2 hervorgeht, werden
durch einfache im Bereich von 90° liegende Biegeprozesse die
endgültigen Formen des Festkontaktelementes 2, der beiden
Schaltkontaktteile 4 und des Federelementes 6 hergestellt. Die
nicht im einzelnen in diesen Figuren gezeigten
Anschlußkontakte 5 können je nach Ausführung ebenfalls durch
einfache Biegeprozesse oder aber ohne jeglichen Biegeprozeße
hergestellt werden.
Das Festkontaktelement 2 besteht aus einem sich im
wesentlichen parallel zur Betätigungsoberfläche 11 der Wippe 3
erstreckenden, im großen und ganzen rechteckförmig
ausgebildeten Kontaktblechabschnitt. Dieser
Kontaktblechabschnitt ist rechtwinklig aus der Ebene der Basis
12 des zugehörigen Anschlußkontaktes 5 ausgestellt, welcher
mit seinen Hauptflächen parallel zum Boden 13 verlaufend am
Isolierstoffgehäuse 1 festgelegt ist. Zur Befestigung ist in
der Nähe des Festkontaktelementes 2 in der Basis 12 außer den
Befestigungsausnehmungen 7 noch ein Durchbruch 14 vorhanden,
welcher von einem senkrecht vom Boden 13 aufsteigenden
Befestigungssteg 15 durchgriffen wird. Damit dauerhaft bei
Bedarf eine sichere Kontaktierung zwischen dem
Festkontaktelement 2 und den beiden Schaltkontaktteilen 4
gewährleistet ist, weist jede der beiden Schmalseiten des
rechteckförmigen Festkontaktelementes 2 eine angeformte
Kontaktspitze 16 auf. Somit ist zur Stromübertragung zwischen
dem Festkontaktelement 2 und jedem der beiden
Schaltkontaktteile 4 eine punktförmige und damit eine hohe
spezifische Kontaktkraft gewährleistende Kontaktstelle
vorhanden.
Jedes der beiden Schaltkontaktteile 4 besteht aus einem
langgestreckten, sich senkrecht zur Betätigungsoberfläche der
Wippe 3 erstreckenden Kontaktfederarm 17, welcher über seine
Basis 18 einstückig mit dem zugehörigen Anschlußkontakt 5 in
Verbindung steht. Die Kontaktfederarme 17 weisen eine
trapezförmige Kontur auf und sind an ihrer Basis 18 um 90° aus
der Ebene des zugehörigen Anschlußkontaktes 5 ausgestellt,
welcher jeweils mit seinen Hauptflächen parallel zum Boden 13
verlaufend am Isolierstoffgehäuse 1 befestigt ist. Zur
Befestigung ist in der Nähe der Basis 18 der beiden
Kontaktfederarme 17 eine Befestigungsausnehmung 7 in jedem der
beiden Anschlußkontakte 5 vorhanden. Außerdem kommen an den
Boden 13 angeformte Stützstege 25 an den Hauptflächen der
beiden Kontaktfederarme 17 zur Anlage und nehmen diese im
Bereich ihrer Basis 18 zwischen sich auf. Durch das Ausstellen
um 90° sind die Hauptflächen der beiden Kontaktfederarme 17
senkrecht zum Boden 13 des Isolierstoffgehäuses 1 verlaufend
angeordnet. Einer der beiden Schaltkontaktteile 4 ist dabei
der rechten und der andere der beiden Schaltkontaktteile 4
der linken Seite des Isolierstoffgehäuses 1 zugeordnet, so daß
die beiden Schaltkontaktteile 4 das Festkontaktelement 2
zwischen sich aufnehmen. Dabei sind die inneren Flächen der
freien Endbereiche 19 der Kontaktfederarme 17 der beiden
Schaltkontaktteile 4 direkt den Kontaktspitzen 16 des
Festkontaktteiles 2 zugeordnet. Außerdem liegen die äußeren
Flächen der freien Endbereiche 19 zum Zwecke der Betätigung
jeweils an einem Betätigungsansatz 20 der Wippe 3 an.
Das blattfederartige Federelement 6 besteht aus einem
Kontaktblechabschnitt, der im wesentlichen rahmenförmig
ausgebildet ist. Die beiden Rahmenlängsseiten 21 stehen nicht
nur über ihre beiden Schmalseiten 22, sondern auch über ein
parallel zu diesen verlaufendes, zentral angeordnetes
Brückenglied 23 miteinander in Verbindung. An die beiden
Längsseiten des Brückengliedes 23 ist jeweils eine Lasche 24
angeformt. Das Federelement 6 verläuft insgesamt gesehen mit
seinen beiden Hauptflächen im wesentlichen parallel zur
Betätigungsoberfläche 11 der Wippe 3 bzw. zu den Hauptflächen
des Festkontaktelementes 2 und ist auch zwischen der Wippe 3
und dem Festkontaktelement 2 angeordnet. Zur Aufnahme eines an
den Boden 13 des Isolierstoffgehäuses 1 angeformten
Stützsteges 25 sind die beiden Laschen 24 in Richtung auf das
Festkontaktelement 2 verlaufend U-förmig abgebogen. Zusätzlich
kommt das Federelement 6 zur Lagerung mit seinen beiden
Schmalseiten 22 in taschenförmigen Ausnehmungen 26 des
Isolierstoffgehäuses 1 zu liegen. Die taschenförmigen
Ausnehmungen 26 sind in den parallel zu den Kontaktfederarmen
17 verlaufenden Wänden des Isolierstoffgehäuses 1 vorhanden.
Die der Kontaktwippe 3 zugewandte Seite des Brückengliedes 23
liegt an der, an die Unterseite der Wippe 3 angeformten
Steuerkurve 27 an. Die Wippe 3 selbst ist über in ihren beiden
Längswänden vorhandene Lagerausnehmungen an zwei Lagerzapfen
des Isolierstoffgehäuses 1 kippbar gelagert. Von ihrer
neutralen Ausgangsstellung kann die Wippe 3 durch ein
Verschwenken in zwei verschiedene Richtungen in zwei
unterschiedlich Arbeitsstellungen gebracht werden. An die
Unterseite der Wippe 3 ist eine mit ihren Hauptflächen
senkrecht zur Betätigungsoberfläche 11 verlaufende
Betätigungsplatte 28 angeformt. Dabei stellen die mit den
freien Endbereichen 19 der Kontaktfederarme 17 in Verbindung
kommenden Betätigungsansätze 20 jeweils eine Verlängerung
einer der beiden Schmalseiten der Betätigungsplatte 28 dar.
Zwischen den Betätigungsansätzen 20 ist an die Fußfläche der
Betätigungsplatte 28 die bereits erwähnte Steuerkurve 27
angeformt, welche W-artig ausgebildet ist. Durch die W-artige
Ausbildung der Steuerkurve 27 wird im Zusammenspiel mit dem
Brückenglied 23 des Federelementes 6 beim Betätigen der Wippe
3 für den Benutzer ein Druckpunkt in Art eines Schnappeffektes
spürbar. Zur Erzeugung eines definierten Druckpunktes für jede
Betätigungsrichtung kommt es dabei deshalb, weil die W-artige
Steuerkurve aus zwei Wellen besteht, die sich jeweils aus zwei
ineinanderverlaufende Kurvenbereiche mit unterschiedlichen
Radien zusammensetzt. An den Übergangsstellen der beiden
Radien jeder Welle entsteht ein Abfall der Betätigungskraft,
wodurch für jede Betätigungsrichtung der Druckpunkt in Art
eines Schnappefektes spürbar wird. Im Zusammenspiel mit den
Kontaktfederarmen 17 der Schaltkontaktteile 4 stellt das
Federelement 6 sicher, daß die Wippe 3 nach Beendigung der
Betätigung automatisch wieder seine Ausgangsstellung einnimmt
und in der Ausgangsstellung auch beim Auftreten von
Vibrationen lagegerecht und klapperfrei gelagert ist.
Wird die Wippe 3 betätigt, so wird je nach Betätigungsrichtung
der Kontaktfederarm 17 eines der beiden Schaltkontaktteile 4
durch den zugeordneten Betätigungsansatz 20 der Wippe 3 mehr
und mehr verbogen. Durch die W-artige Ausbildung der
Steuerkurve 27 wird dann für den Benutzer während der
Betätigung ein Druckpunkt in Art eines Schnappeffektes
spürbar, wobei gleichzeitig der Kontaktfederarm 17 mit der
inneren Fläche seines Endbereiches 19 an der zugehörigen
Kontaktspitze 16 des Festkontaktelementes 2 kontaktgebend zur
Anlage kommt. Der elektrische Wippenschalter befindet sich
somit in einer seiner beiden Arbeitsstellungen. Wird nun die
Betätigungskraft von der Wippe 3 genommen, so kehrt diese -
wie schon beschrieben - durch die gespeicherte Federkraft und
das Zusammenspiel von Steuerkurve 27 und Brückenglied 23 sowie
Betätigungsansatz 20 und Kontaktfederarm 17 wieder lagegerecht
in seine Ausgangsstellung zurück.
Claims (12)
1. Elektrischer Wippenschalter bestehend aus einem
Isolierstoffgehäuse, an dem eine aus ihrer Ausgangsstellung in
zumindest eine Arbeitsstellung bringbare Wippe kippbar
gelagert ist und in dem zumindest ein Festkontaktelement
ortsfest, sowie zumindest ein mit der Wippe zusammenwirkendes
Schaltkontaktteil bewegbar gehalten ist und wobei sowohl an
das Festkontaktelement als auch an das Schaltkontaktteil ein
aus dem Isolierstoffgehäuse nach außen geführter
Anschlußkontakt angeformt ist, wobei zumindest ein
Festkontaktelement aus einem sich mit seinen Hauptflächen zur
Betätigungsoberfläche der Wippe erstreckenden
Kontaktblechabschnitt gebildet ist und wobei zumindest ein
Schaltkontaktteil aus einem sich mit seinen Hauptflächen
senkrecht zur Betätigungsoberfläche der Wippe erstreckenden,
als Kontaktfederarm ausgebildeten Kontaktblechabschnitt
besteht, wobei der freie Endbereich des Kontaktfederarmes
sowohl mit einer Schmalseite des Festkontaktelementes als auch
mit einem an die Unterseite der Wippe angeformten
Betätigungsansatz in Anlage bringbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß an die parallel zur
Betätigungsoberfläche (11) der Wippe (3) verlaufende Fußfläche
eine Steuerkurve (27) angeformt ist und daß im
Isolierstoffgehäuse (1) ein zur Erzeugung von Betätigungs- und
Rückstellkräften vorgesehenes, mit der Wippe (3) in
Wirkverbindung stehendes Federelement (6) gelagert ist, wobei
das Federelement (6) bereichsweise an die Steuerkurve (27) der
Wippe (3) zur Anlage kommt und daß das Federelement (6)
blattfederartig aus einem Kontaktblechabschnitt besteht, der
im wesentlichen rahmenförmig ausgebildet ist, wobei das
Federelement (6) mit seinen Hauptflächen parallel zur
Betätigungsoberfläche (11) der Wippe (3) verlaufend im
Isolierstoffgehäuse (1) gehalten ist und wobei die die beiden
Rahmenlängsseiten (21) verbindenden Schmalseiten (22) des
Federelementes (6) jeweils in eine taschenförmige Ausnehmung
(26) des Isolierstoffgehäuses (1) eingreifen.
2. Elektrischer Wippenschalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß im Isolierstoffgehäuse (1) mit Abstand
zueinander zwei Schaltkontaktteile (4) bewegbar gehalten sind,
die jeweils aus einem sich mit seinen Hauptflächen senkrecht
zur Betätigungsoberfläche (11) der Wippe (3) erstreckenden,
als Kontaktfederarm (17) ausgebildeten Kontaktblechabschnitt
bestehen, wobei die freien Endbereiche (19) der beiden
parallel zueinander verlaufenden Kontaktfederarme (17) das
Festkontaktelement (2) zwischen sich aufnehmen und jeweils
sowohl mit einer der beiden Schmalseiten des
Festkontaktelementes (2) als auch jeweils mit einem
Betätigungsansatz (20) der Wippe (3) in Anlage bringbar sind.
3. Elektrischer Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußkontakt (5) eines
jeden Schaltkontaktteiles (4) mit seinen Hauptflächen parallel
zum Boden (13) des Isolierstoffgehäuses (1) verläuft und dort
ortsfest gehalten ist und daß ein jedes Schaltkontaktteil (4)
mit seinem Kontaktfederarm (17) rechtwinklig aus der Ebene
seines Anschlußkontaktes (5) ausgestellt ist, so daß die
Hauptflächen eines jeden Schaltkontaktteiles (4) senkrecht zum
Boden (13) des Isolierstoffgehäuses (1) verlaufend angeordnet
sind.
4. Elektrischer Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußkontakt (5) des
Festkontaktelementes (2) mit seinen Hauptflächen parallel zum
Boden (13) des Isolierstoffgehäuses (1) verläuft und dort
ortsfest gehalten ist und daß das Festkontaktelement (2)
rechtwinklig aus der Ebene dieses Anschlußkontaktes (5)
ausgestellt ist, so daß dessen Hauptflächen senkrecht zum
Boden (13) des Isolierstoffgehäuses (1) verlaufend angeordnet
sind.
5. Elektrischer Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß an das Festkontaktelement (2)
zwei jeweils mit einem Kontaktfederarm (17) eines
Schaltkontaktteiles (4) in Anlage bringbare Kontaktspitzen
(16) angeformt sind.
6. Elektrischer Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einem der
Schaltkontaktteile (4) ein weiteres ortsfest im
Isolierstoffgehäuse (1) gehaltenes Festkontaktelement
zugeordnet ist.
7. Elektrischer Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Unterseite der Wippe (3)
eine sich mit ihren Hauptflächen senkrecht zur
Betätigungsoberfläche (11) der Wippe (3) erstreckende, mit
zwei Betätigungsansätzen (20) versehene Betätigungsplatte (28)
angeformt ist.
8. Elektrischer Wippenschalter nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Betätigungsansätze (20) jeweils
eine Verlängerung einer der beiden senkrecht zur
Betätigungsoberfläche (11) verlaufenden Schmalseiten der
Betätigungsplatte (28) darstellen und daß die Steuerkurve (27)
an die zwischen den beiden Betätigungsansätzen (22) vorhandene
Fußfläche der Betätigungsplatte (28) angeformt ist.
9. Elektrischer Wippenschalter nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die an die Fußfläche der Wippe (3)
angeformte Steuerkurve (27) W-artig ausgebildet ist.
10. Elektrischer Wippenschalter nach einem der Ansprüche I bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rahmenlängsseiten
(21) zusätzlich über ein parallel zu den beiden Schmalseiten
(22) des Federelementes (6) verlaufendes, zentral angeordnetes
Brückenglied (23 miteinander in Verbindung stehen.
11. Elektrischer Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß an beide Längsseiten des
Brückengliedes (23) jeweils eine Lasche (24) angeformt ist,
und daß die Laschen (24) in Richtung auf das
Festkontaktelement (2) zur Aufnahme eines an das
Isolierstoffgehäuses (1) angeformten Stützsteges (25) U-förmig
zu einer Führungszone abgebogen sind und daß die der Wippe (3)
zugewandten Seite des Brückengliedes (23) mit der an die
Fußfläche der Betätigungsplatte (28) angeformten Steuerkurve
(27) in Anlage kommt.
12. Elektrischer Wippenschalter nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß das Festkontaktelement (2),
die beiden Schaltkontaktteile (4), die jeweils angeformten
Anschlußkontakte (5) und das Federelement (6) einstückige
Bestandteile einer einzigen Kontaktblechplatine sind und erst
durch ein Auf- bzw. Abtrennen ihrer Verbindungsstege (10)
entsprechende Einzelteile darstellen.
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