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DE1950026A1 - Elektrofotografische Druck- oder Kopiervorrichtung - Google Patents

Elektrofotografische Druck- oder Kopiervorrichtung

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Publication number
DE1950026A1
DE1950026A1 DE19691950026 DE1950026A DE1950026A1 DE 1950026 A1 DE1950026 A1 DE 1950026A1 DE 19691950026 DE19691950026 DE 19691950026 DE 1950026 A DE1950026 A DE 1950026A DE 1950026 A1 DE1950026 A1 DE 1950026A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
discontinuous
pip
image
embedded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691950026
Other languages
English (en)
Inventor
Oster Jun Eugene Arthur
Barnett Rosenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OI Glass Inc
Original Assignee
Owens Illinois Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Illinois Inc filed Critical Owens Illinois Inc
Publication of DE1950026A1 publication Critical patent/DE1950026A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/056Apparatus for electrographic processes using a charge pattern using internal polarisation
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/024Photoelectret layers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/14Inert intermediate or cover layers for charge-receiving layers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)
  • Electrophotography Using Other Than Carlson'S Method (AREA)

Description

1950025
Patentanwälte
Dr. Ing. H. Negendenk
Dipl. ing. H. Hauck
Dipl. Phys. W. Schmitz
8 MUnchen 15, Moeartsfr .23
Tel. 5380586
Owens-Illinois, Inc.
405 Madison Avenue München, 30. September I969
Toledo, Ohio, USA (Anwaltsakte M-882)
Elektrofotografische Druck- oder Kopiervorrichtung
Die Erfindung betrifft eine elektrofotografische Druck- oder Fotokopiervorrichtung, die unter Verwendung von fotoleitfähigen Isolierwerkstoffen mit anhaltender innerer Polarisation arbeitet.Zur persistenten inneren Polarisation (im folgenden PIP) werden positive und negative Ladungen in einem fotoleitfähigen Isolierwerk- : stoff dadurch getrennt, daß er einer Bestrahlung und einem elektrischen Feld ausgesetzt wird. Die Ladungen weiden danach ge- : trappet (eingefangen) und bleiben "eingefroren", so daß sie ein ,
inneres Polarisationsfeld während einer Zeitdauer bilden, die zum < 1 ■ ■ ■ : '
Tönen ausreicht. PIP und die zugehörige Theorie sind dem Fachmann ;
der elektrofotografischen Technik bekannt. Dazu wird auf folgende '. Veröffentlichungen verwiesen? Electrophotography, R.M. Schaffert, The Focal Press, London and New York (I965)» Seiten 59 bis 77 und Persistent Internal Polarization, Kalimann und Rosenberg, The Physical Review, Band 97, Nr. 5 (15· März 1955), Seiten 1596 bis I610
008818/1477
Im allgemeinen weist eine PIP-Elöktrofotografie-Vorrichtung eine,,. Schicht aus einem fotoleitfähigen Isolierwerkstoff auf, die zwischen zwei Elektroden zur Erzeugung des Feldes eingesetzt ist. Der! Effekt der persistenten inneren Polarisation kann in jedem Werk- j stoff erreicht werden, der die folgenden Eigenschaften hat:
;1. Der Werkstoff muß einen großen Widerstand im Dunkeln haben > ; (geringe Dichte freier Ladungsträger), so daß er ein guter Isolator beim Fehlen einer Bestrahlung ist.
2. Der Werkstoff muß fotoleitfähig sein, d.h. sein Widerstand
muß abfallen, wenn er durch entsprechende Bestrahlung angeregt wird.
Ein PlP-Werkstoff wird daher im Inneren dauerhaft polarisiert auf-! gruiid Trennung von positiven und negativen Ladungen, wenn er einer j Bestrahlung und der Wirkung eines elektrischen Feldes ausgesetzt
j
!wird.
an
Typische PIP-Werkstoffe,/die im folgenden gedacht ist, sind Dispersionen von Fotoleitern in Bindemittel oder bindemittelfreie dünne Schichten von Fotoleitern.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendbare anorganische Fotoleiter sind beispielsweise aktiviertes Zinksulfid, Kadmiumsulfid, Zinkselenid, Kadmiumselenid, Kadmlurnoxyd, Zink-Kadraiumselenid und Zink-Kadmiumaulfid. Beispiele für organische Fotoleiter sind AnthüPacen, Chrysen und Polyvinylcarbazol.
009818/-U77
1950025
jV ä " '
Beispielsweise verwendbare Harz-Bindemittel sind Celluloseacetat,!
J Celluloseäther, Celluloseester, Silikone, Vinylharze, Alkydharze und/oder Epoxyharze. Die Erfindung ist nicht auf die angegebenen ;■ Stoffe beschränkt.
Wenn ein latentes elektrostatisches Bild in dem PIP-Werkstoff erzeugt werden soll, wird dieser bestrahlt und es wird ein elektrisches Feld angelegt, so daß die^PIP-Schicht polarisiert wird.Nach- ! dem diese Bestrahlung der Schicht beendet ist, wird die Polarität des an dem PIF-Werkstoff anliegenden Feldes umgedreht und das PIP-Material einer ein Bild oder ein anderes Muster aufweisenden Strahlung ausgesetzt. Durch die Umkehrung des elektrischen Feldes wird der Teil des PIP-Materials sehr schnell depolarisiert, der unter dem Einfluß der Bildbestrahlung fotoleitfähig wurde.
Wenn die Belichtung durch das Bild genügend lange andauert, wird der bestrahlte Bereich der PlP-Schicht erneut polarisiert und nimmt eine Polarisation an, die der des nicht bestrahlten dunklen Abschnittes der PIP-Schieht entgegengesetzt ist. Dadurch wird durch das interne latente elektrostatische Bild oder Muster ein Bild simuliert, das an der Oberfläche des PIP-Werkstoffes abgetastet werden kann.
Das latente elektrostatische Bild wird danach mit geladenen oder i didipolaren Tonerteilchen entwickelt, um eine sichtbare Reproduk- ; tion des Bildes zu schaffen, die betrachtet, fotografiert oder '
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unter Verwendung der bekannten elektrofotografischen Druck- oder Kopierverfahren übertragen werden kann.
j Es ist zu beachten, daß aufgrund der Eigenschaften des PlP-Werkstoffes das latente elektrostatische Bild in dem PIP-Material er-Ihalten bleibt, so daß eine begrenzte Zahl von Reproduktionen herigestellt werden kann. Das Bild kann durch eine Ganzbestrahlung mit j oder ohne elektrischem Feld ausgelöscht werden, so daß das PIP-Ma- ;terial in den vorpolarisierten oder neutralen Zustand zurückge- : I bracht wird,in dem es zur Bildung eines neuen elektrostatischen \ :Bildes verwendet werden kann.
( Die Bestrahlung des PIP-Materials (zur Polarisation und/oder zum !Erzeugen des Bildes) kann durch eine beliebige elektromagnetische '- oder Korpuskularstrahlung oder Energie, sichtbar' oder unsichtbar, erfolgen, die das PIP-Material anregt, so daß eine Trennung der Ladungen in einem elektromagnetischen Feld stattfinden kann.
Solche Strahlungen sind beispielsweise sichtbares Licht, Infrarot,
Λ - " ■
Wltraviolett, Röntgenstrahlen,Gammastrahlen und Betastrahlen.
Drucken und Kopieren wird gewöhnlich Licht im sichtbaren Bell verwendet. Die Erfindung ist nicht auf die angegebenen Strahl lungerten beschränkt.^ '
■ -
Beim elektrofotografischen Drucken und Kopieren^wird gewöhnlich zum gleichzeitigen Anlegen eines^lektrischaa Feldes xsis^s^s^Beaufschlagen Öös PIP-Materials mit d^a Lichtbild wenigstens eine kontinuierliche Elektrode verwendet, diö im wesentlichen transpa- j
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ORIGINAL 4NSPECTED
- 195QG26"
!rent ist. Gewöhnlich bestehen diese Elektroden aus leitfähigen •Flüssigkeiten oder aus Glas mit leitfähigen Überzügen. Flussig-
Skeitselektroden sind schwierig zu handhaben, und die Verwendung [von Glas mit einem leitfähigen Überzug macht es schwierig, einen !gleichmäßigen Elektrodenkontakt zu erhalten. Diese bekannten Elek- !troden sind in gleicher Weise durch die spektrale Absorption des
Substrates und/oder des leitfähigen Überzuges Einschränkungen unterworfen.
:Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine nicht abnehmbare Elektrode zu schaffen, die zum Anlegen eines elektrischen Feldes verwendet werden kann und gleichzeitig die Bestrahlung der PIP-Schicht durch die Bildstrahlung gestattet und die nicht abgenommen werden muß, um das Bild zu tönen und zu übertragen.
, Erfindungsgemäß wird eine aus einem dünnen Metallnetz bestehende Gitterelektrode teilweise oder vollständig in der Oberfläche einer1 PIP-Phosphorschicht eingebettet. Die zweite oder Basiselektrode ι
ist eine permanente Metallelektrode oder eine Elektrode aus leit- '
I fähigem transparentem Glas und bildet den mecha/sch starken Teil, ί
der das PIP-Material trägt. Dadurch wird eine Anordnung erreicht, bei der die Basiselektrode eine Metall- oder eine transparente Glastrommel ist, die PIP-Schicht auf der Basiselektrode mit einer geeigneten Dicke aufgebracht wird und die Gitterelektrode oben auf der PIP-Schicht befestigt oder in diese eingebettet wird.
- 5-
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Das elektrische Feld wird dann zwischen der Basiselektrode und ..„ I der eingebetteten Gitterelektrode angelegt, und die Bildbestrahj lung wird auf die PIP-Schicht durch die Zwischenräume des Gitters
geworfen. Wenn die Basiselektrode aus Glas besteht, kann die BiIdi -
; bestrahlung auf die PIP-Schicht entweder durch die Glaselektrode . oder durch die eingebettete Gitterelektrode projiziert werden, ' Eine eingebettete unterbrochene Elektrode (Drahtnetz) wirkt auch nicht als Abschirmung zwischen dem PIP-BiId und den geladenen · ; Tonerteilchen, wie das bei einer kontinuierlichen Elektrode der Pail ist. Eine kontinuierliche Elektrode muß daher abgenommen werden, bevor das Bild übertragen wird, da überall Bildladungen vorhanden sind, die den Toner von dem Bild abschirmen.
Zusätzlich bringt die erfindungsgemäße Einrichtung gegenüber dem ίStand der Technik den Vorteil, daß keine zusätzliche dielektrische Schicht notwendig ist, die neben der PIP-Schicht liegt.
iEin Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der. beilie-.genden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 2
eine schematische Darstellung einer ,erfindungsgemäßen PIP-Einrichtung mit einer nicht entfernbaren, unterbrochenen Elektrode)
eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen PIP-Einrichtung mit einer nioht entfernbaren, unterbrochenen Elektrode und einer transparenten 1 eitfähige^. Glaselektrodej
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:" Pig. J5 eine schematische Darstellung der PIP-Einrichtung von ! Fig. 1 bei der Erzeugung eines latenten elektrostati-
sehen Bildes, und
j Fig. 4 eine schematische Darstellung einer nicht abnehmbaren, unterbrochenen Elektrode in Form eines flachen Drahtnetzes, das in die Oberfläche einer PIP-Schicht einge-> lagert ist.
In der in Fig. 1 gezeigten Einrichtung besteht der PIP-Körper 10 aus einem der oben angegebenen Stoffe. Der PIP-Körper 10 ist zwischen zwei Elektroden 12 und 14 eingesetzt, die an eine Gleichspannungsquelle E angeschlossen sind. Zum Zwecke der Darstellung sei die Elektrode 12 an den positiven Anschluß der Gleichspannungsquelle E und in entsprechender Weise die Elektrode 14 an den negativen Anschluß der Gleichspannungsquelle E angeschlossen.
Die Elektrode 12 (Fig. 2) ist eine transparente, leitfähige Glaselektrode und kann beispielsweise aus einem mit einem Metalloxyd-Uberzug versehenen Glas bestehen. i
Die Elektrode 14 ist unterbrochen ausgebildet und kann teilweise !oder vollständig in die Oberfläche des PIP-Körpers 10 eingebettet 1 sein. Die Elektrode 14 sollte genügend in die Oberfläche des PIP- ,
!Körpers 10 eingebettet sein, so daß sie nicht über dessen Außenfläche hinaussteht.
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ιDie Elektrode 14 besteht daher erfindungsgemäß aus einem unterbrochenen leitfähigen Material und kann die Form eines Netzes, eines ; jGitters oder dergleichen haben, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Ein mögliches Netzmaterial ist auf elektrischem Wege geformtes Nickelgitter, das im Handel bis zu einem Feinheitsgrad von 800 Linien pro !Zentimeter zu haben ist. Die Lichtdurchlässigkeit solch eines Gitters kann durch Änderung des Zwischenraumes und der Drahtstärke variiert werden. Eine Durchlässigkeit von 60 bis 95$ kann auf einfache Weise erreicht werden. Das Licht kann also leicht durch . die öffnungen in solch einem Gitter treten, so daß die aus solch einem Gitter gefertigte Elektrode keine spektrale Beschränkung des zur Abbildung gewählten Lichtes bildet, um für PIP-Zwecke virtuell durchsichtig zu sein.
Um eine anfängliche Vorpolarisation in dem PIP-Körper 10 zu erzeugen, wird die Einrichtung gemäß Fig. 1 mit Licht bestrahlt. Unter der Wirkung des Lichtes und der Gleichspannungsquelle E (Fig. 1) werden die negativen Ladungen zu der Kante des PIP-Körpers 10 neben der Elektrode 12 geleitet, die mit dem positiven Anschluß der Gleichspannungsquelle E verbunden ist. Entsprechend werden die positiven Ladungen zu der Kante des PIP-Körpers 10 neben der einge·* betteten Gitterelektrode 14 geleitet, die mit dem negativen Anschluß der Gleichspannungsquelle E verbunden ist. Eine gewisse [Anzahl solcher Ladungen bleiben nach Beendigung der Bestrahlung getrappet.(gefangen). !
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iUm den PIP-Körper 10 anfänglich vor zupolarisiere η, wenn die Basis 12 transparent ist, wird die Einrichtung durch die leitfähige j Glaselektrode 12 (Pig. 2) belichtet, Unter der Wirkung des Lichtes !und der Öleichspannungsqüelle E werden die negativen Ladungen zu der Kante des PlP-Körpers 10 neben der Elektrode 12 geleitet, die 'mit dem positiven Anschluß der Gleiehspannungsqueile E verbunden ist. Ebenso werden die positiven Ladungen zu der Kante PIF-KÖrpers 10 geleitet, die neben· der eingebetteten Gitterelektrode 12 iliegt, die mit dem negativen Anschluß der Gleichspannungsquelle E verbunden ist. Die Bestrahlung durch das Bild kann auf den PIP-Körper IO entweder durch die leitfähige Glaselektrode 12 oder die eingebettete Gitterelektrode 14 geworfen werden*
Wenn eine der oben beschriebenen Einrichtungen nur der Bestrahlungj durch das Bild unterworfen wird, während die Polarität der Gleich-! j Spannungsquelle E umgekehrt wird, reagiert der PIP-Körper IO wie ; in Fig. 5 dargestellt ist. Es ist ersichtlich, daß nur die Berei-'che des PIP-Körpers, die der Bestrahlung durch das Bild ausge- !setzt sind, einer inneren Polarisation unter der Feldstärke, die j durch die umgekehrte Polarität der Spannungsquelle E erzeugt wird, unterworfen werden. Auf der Einrichtung ist auf diese Weise ein \ leitendes elektrostatisches Bild entstanden, das schematisch durch die vier negativen Ladungen auf der rechten Seite des PIP-Körpers :
10 neben der eingebetteten Gitterelektrode Ik in Fig, 3 angedeutet ist. Dieses Bild kann unter Verwendung von geladenen elektroskopischen Teilchen (nicht gezeigt) getönt und übertragen werden.
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• ■ - · 40 ' ■:
Der kontinuierlichen Elektrode haftet der Nächteil an,-daß-sie entfernt werden muß* um das latente elektrostatische "Bild zu. tönen und übertragen zu könhen> da sie als Abschirmung zwlsöhen dew Ia^ j tenten elektrostatischen Bild und den elektröskopischen Teilchen
wirkt* weil Überall Bildlädüngeh vorhanden sind. Im Gegensatz da-I - ''■■-. " ■ ■ ■
Izuwird bei der erfindungsgemäßen unterbrochenen, eingebetteten :
ι ■ . - -.■■■■
:Elektrode mit dem hohen Prozentsatz von Öffnungen die Abschirmung der elektröskopischen Teilchen von dem latenten elektrostatischen j Bild erheblich vermindert* so daß die Elektrode nicht abgenommen I -.■..'■ - ' . ■'
werden muß, während das Bild getönt und abgedrückt wird* Daher weist die unterbrochene Elektrode den Vorteil auf, daß dadurch, daß sie nicht abgenommen werden kann, eine erhebliche Zeitersparnis erzielt und die Übertragungsgeschwindigkeit leicht erbringt, die bei der Verwendung einer PIP-Eihrichtung in einer Druck- oder Kopiermaschine notwendig .ist.
Bei herkömmlichen Kopiermaschinen hat es sich gezeigt, daß die Tönung großer zusammenhängender Flächen oft eine erhöhte Tonerdichte zur Folge hat»Dadurch wird das Bild in deia Bereichen ge<stört, die am weitesten von den Kanten entfernt sind. Mit anderen Worten erscheinen die mittleren Abschnitte einer großen zusammenhängenden Fläche, die mit Toner versehen und von solch einem Bild ! übertragen wurde, oft weniger deutlich als die.Kantenabschnitte. ; Durch die Verwendung einer unterbrochenen Elektrode (wie beispielsweise eines Gitters) werden die großen Bereiche elektrisch
Entwicklung
aufgeteilt, so daß sich eine gleichmäßige/über den großen Bereichen eines latenten Bildes ergibt.
■ - 10 -
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!Ein Vorteil einer nicht abnehmbaren Elektrode besteht darin, daß
es möglich ist, die Ansammlung von Staub zwischen der Elektrode \ und der PIP-Schicht zu vermeiden. Abnehmbare Elektroden fangen
! häufig Staubteilchen ein, die die Wirkung der Feldlinien auf die
■ PIP-Schicht stören, wenn sie zwischen die Elektrode und die PIP-Schicht gelangen. Bei der nicht abnehmbaren, in die Oberfläche
; der PIP-Schicht eingebetteten Elektrode, wie beispielsweise bei > der erfindungsgemäßen Gitterelektrode, scheidet die Möglichkeit
aus, daß Staubteilchen sich zwischen der Elektrode und der PIP-
■ Schicht ansammeln und eine Störung der Feldlinien verursachen.
Bei der erfindungsgemäßen PIP-Einrichtung ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Es besteht die Möglichkeit, daß beim Übertragen
! des Toners von der PIP-Trommel auf die zu bedruckende Unterlage die Anwendung des elektrischen Feldes, das das elektrostatisch
: aufgeladene Puder überträgt,,das PIP-BiId stört und dadurch die Möglichkeit, ein einziges Bild wiederholt zu tönen und zu übertragen, auf ein Minimum herabsetzt. Durch das erfindungsgemäße eingebettete Gitter wird diese mögliche Schwierigkeit eliminiert. Zu diesem Zweck wird das elektrische Feld, das zum Übertragen der Tonerteilchen auf die zu bedruckende Unterlage verwendet wird,
sowohl an die Gitterelektrode 14 als auch an die metalBsche ; Stützplatte 12 angelegt, so daß beide Elektroden auf dem gleichen I Potential sind. Die andere Elektrode wird auf der gegenüberliegenden Seite der zu bedruckenden Unterlage angeordnet. Dadurch
- 11 -
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wird ein elektrostatisches Feld zwischen dem eingebetteten Gitter und der Unterlage erzeugt, das die dazwischenliegenden Tonerteilchen auf die Oberfläche der Unterlage Überträgt. Dadurch wird ferner dafür gesorgt, daß im Inneren der PIP-Schichtkeine Kraft an- '
ι ' ■ ' ' - ■■ ■ ■ . i.
iliegt, so daß die Qualitatsverschlechterung eliminiert wird, die . ' ι häufig durch die zum Übertragen verwendeten elektrischen Felder ,
iverursacht.wird. i
Abgesehen von der erfindungsgemäßen nicht abnehmbaren, eingebetteten Gitterelektrode können im Rahnen der Erfindung verschiedene Änderungen vorgenommen werden. Sämtliche bekannten Verfahren zum Polarisieren des PIP-Materials können verwendet werden, einschließ! ! lieh des Verfahrens der Bildumkehr und des Verfahrens der direkted j Polarisation. Es kann ein elektrostatischer Toner oder ein dipola-i
ι . ι
: rer Toner verwendet werden. Die Gitterelektrode kann aus einem
I entweder gewebten oder auf elektrischem Wege hergestellten Gitter-!
[ netz bestehen, wobei verschiedene Verhältnisse zwischen Dicke und ;
I " ■ . ■■-..- ι
■ Öffnungsgröße möglich sind. Die Elektrode kann auch aus einer : Metallschicht bestehen, die auf die Oberfläche der PlP-Schicht durch herkömmliche Verdampfungsverfahren aufgedampft ist. Die Elektrode kann auch durch herkömmliche Druckverfahren, beispielsweise durch Siebdruckverfahren, hergestellt sein. Die transparente Elektrode 12 kann aus einem beliebigen transparenten Glas oder Plastikwerkstoff bestehen, auf dem ein leitfähiger überzug, beispielsweise Zinnojcyd, aufgebracht ist.
- 12 -
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:_.___.-__ 19 5QD 2 6..
Durch die Erfindung wird daher eine nicht abnehmbare unterbrochen Elektrode geschaffen,die gleichzeitig zum Anlegen eines elektrischen Feldes verwendet werden kann und ermöglicht, daß das Licht j die PIP-Schicht erreicht und die nicht zum Zwecke der Bildüber- :tragung und des Druckes abgenommen werden muß. Es ist zu beachten, S daß die Erfindung auch in einer Einrichtung mitleiner sich drehehi den Trommel verwendet werden kann, obwohl die Erfindung nur im
i . ■ "
; Zusammenhang mit einer ebenen Einrichtung beschrieben ist.
008810/U7f

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    %) Elektrofotografische Druck- oder Kopiervorrichtung, die mit persistenter innerer Polarisation arbeitet und bei der ein fotoleitfähiger Körper zwischen zwei leitenden Elektroden eingesetzt ist, dadurch gekennzeichne^t, daß wenigstens eine der Elektroden (14) eine diskontinuierliche Form aufweist und wenigstens teilweise in der Oberfläche des fotoleitfMhigen Körpers (10) eingebettet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der fotoleitfähige Körper (10) durßfe die diskontinuierliche Elektrode (14) mit einem Bild beaufschlagt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbereitende Bestrahlung des totolöitfShigen Körpers (10) durch die diskontinuierliche Elektrode (14) erfolgt.
    I -
    009818/1411
    j j
    !
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die j
    ■ · j
    eine Elektrode (14) eine diskontinuierliche Form hat und die j andere Elektrode (12) transparent ist, und daß die vorbereitend^ Bestrahlung des fotoleitfähigen Körpers (10) durch die transpa-j I rente Elektrode (12) und die Bildbestrahlung durch die diskon-
    i tinuierliche Elektrode (14) erfolgt,. !
    i - j
    j
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die : diskontinuierliche Elektrode (14) ein flexibles, leitfähiges ;
    t ■ i
    flaches Gebilde mit Öffnungen ist, daß wenigstens teilweise
    ; in der Fläche des fotoleitfähigen Körpers(lO) eingebettet ist, ; ι
    und daß die andere Elektrode (12) eine kontinuierliche Form
    j hat.
    t "
    I ί - " ■ -.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 5s dadurch gekennzeichnet, daß die
    ! andere Elektrode (12) einen leitfähigen Überzug aus einem Mei . ■
    j talloxyd aufweist.
    ;7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet,daß die diskontinuierliche Elektrode (14) ein Drahtnetz ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, · daß die diskontinuierliche Elektrode (14) ein auf elektrischem Wege hergestelltes Nickelnetz ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet« daß die diskontinuierliche Elektrode (l4) vollständig in der Oberfläche des fotoleitfühigen Körpers eingebettet isfc.
    00S81S/U77
    SSV, ; ;_ -■
    _7 ■■..__ ..„..;. .. -...135JOiLZS-
    10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die diskontinuierliche Elektrode (14) eine Metallschicht aufweist, die auf dem f Ot oleit fähigen Körper (10.) aufgedampft ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die diskontinuierliche Elektrode (14) eine Metallschicht ist« die auf dem foto!eitfähigen Körper (10) aufgedruckt ist*,
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine !
    der beiden Elektroden eine diskontinuierliche Metallelektrode ! (14) und die andere eine .transparente Elektrode (12) mit einem leitfähigen überzug 1st. ' j
    ■ ί
    15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ; Metallelektrode (14) aus einem Drahtnetz und die transparente Elektrode (12) aus einer transparenten Glasplatte mit einem ' leitfähigen Überzug besteht.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Glaselektrode (12) einen leitfähigen überzug aus Zinnoxyd hat.
    00981871477
DE19691950026 1968-10-03 1969-10-03 Elektrofotografische Druck- oder Kopiervorrichtung Pending DE1950026A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US76468368A 1968-10-03 1968-10-03
US77972568A 1968-11-29 1968-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1950026A1 true DE1950026A1 (de) 1970-04-30

Family

ID=27117506

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691950026 Pending DE1950026A1 (de) 1968-10-03 1969-10-03 Elektrofotografische Druck- oder Kopiervorrichtung

Country Status (5)

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CH (1) CH500515A (de)
DE (1) DE1950026A1 (de)
FR (1) FR2022218A1 (de)
GB (1) GB1286514A (de)
NL (1) NL6914874A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997023919A1 (de) 1995-12-22 1997-07-03 Hoechst Research & Technology Deutschland Gmbh & Co.Kg Kontinuierliches verfahren zur herstellung von menbran-elektroden-verbunden (mea)
DE102009013207A1 (de) 2009-03-17 2010-09-23 Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Bipolare Membran

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DE102009013207A1 (de) 2009-03-17 2010-09-23 Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Bipolare Membran
WO2010106021A1 (de) 2009-03-17 2010-09-23 Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Bipolare membran

Also Published As

Publication number Publication date
GB1286514A (en) 1972-08-23
FR2022218A1 (de) 1970-07-31
NL6914874A (de) 1970-04-07
CH500515A (de) 1970-12-15

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