DE19500133A1 - Zentrifuge - Google Patents
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- B04B13/00—Control arrangements specially designed for centrifuges; Programme control of centrifuges
- B04B13/003—Rotor identification systems
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- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifuge entspre
chend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zentrifugen finden in der Verfahrenstechnik überall dort
Anwendung, wo immer es um die Trennung von Stoffgemi
schen nach Maßgabe unterschiedlicher Dichten geht. So
sind beispielsweise Laborzentrifugen bekannt, die aus
einem Rotor, der unmittelbar auf der Antriebswelle eines
Motors befestigt ist, der in einen, unter anderem der
Realisierung von Sicherheitsfunktionen dienenden Steuer
kreis eingebunden ist. Dieser umfaßt in nahezu allen
Fällen eine Drehzahlregelung des Motors.
Der Rotor ist in seinem peripheren Bereich mit Aufnahmen
zum Einsetzen von Gefäßen ausgerüstet, welche im Betrieb
der Zentrifuge das in seine Bestandteile zu zerlegende
Stoffgemisch enthalten und es ist der Rotor im allgemei
nen auswechselbar auf der Antriebswelle, im Regelfall
kraftschlüssig befestigt. Einzelne Rotoren weisen unter
schiedliche höchstzulässige Drehzahlen auf und es sind
diese beispielsweise unterseitig mit maschinell lesbaren
Informationsträgern versehen, welche berührungslos über
einen ortsfest angeordneten Sensor abgetastet werden, so
daß auf diesem Wege in einem übergeordneten Steuerkreis
Informationen zur Verfügung stehen, welche eine automa
tisierte Identifikation des jeweils eingesetzten Rotors
sowie dessen höchstzulässiger Drehzahl ermöglichen. Auf
diese Weise wird Bedienungsfehlern entgegengewirkt, die
auf Irrtümern betreffend den Typ des jeweils eingesetz
ten Rotors beruhen.
Aus der DE 32 10 184 AI und der DE 38 15 449 A1 sind
derartige Rotoranordnungen bekannt. Die auf der Unter
seite des Rotors angeordneten Informationsträger sind
hiernach optisch oder induktiv wirksame Reflektorschei
ben bzw. Magnetkörper und es stehen somit in einem
übergeordneten Steuerkreis des Zentrifugenantriebs
Informationen betreffend den jeweils eingesetzten Rotor
sowie dessen höchstzulässige Drehzahl und über einen,
mit der Motorantriebswelle zusammenwirkenden Drehzahlge
ber weitere Informtionen betreffend die jeweilige tat
sächliche Motordrehzahl zur Verfügung, welche zwecks
Steuerung des Motors umgesetzt werden.
Ein besonderes Gefahrenmoment beim Betrieb derartiger
Zentrifugen besteht darin, daß sich der Befestigungszu
stand des Rotors auf der Antriebswelle verändert, insbe
sondere daß es zu einem Lösen des Rotors kommen kann.
Eine solche Lösung kann beispielsweise als Folge von
Vibrationen auftreten, welche das Gesamtsystem bestehend
aus Motor und Rotor zu Schwingungen anregen, die
schließlich in gefährliche, die Gefahr einer Zerstörung
des Rotors sowie des Zentrifugengehäuses mit sich brin
gende Betriebszustände übergehen können.
Derartige Schwingungen können auch Ursache von Kabelbrü
chen oder vergleichbaren mechanischen Beschädigungen von
Bauteilen und Leitungsverbindungen in elektrischen
Schaltkreisen des Zentrifugenantriebs sein. Gefährliche
Betriebszustände können insbesondere dann entstehen,
wenn solche Schäden Meß- und/oder Steuerleitungen be
treffen, von deren einwandfreiem Zustand Sicherheits-
und Überwachungsfunktionen abhängig sind.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Zentrifuge der
eingangs bezeichneten Art dahingehend auszugestalten,
daß in einfacher Weise der Betriebszustand sicher
heitsrelevanter Schaltkreise und der Befestigungszustand
des Rotors auf der Antriebswelle des zugeordneten Motors
kontrollierbar sind, so daß Veränderungen dieser Zustän
de auch in kleinsten Dimensionen automatisiert erkennbar
sind und nach Maßgabe dieser Veränderung in den Steuer
kreis des Motors eingegriffen werden kann. Gelöst ist
diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Zentrifuge durch
die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
Erfindungswesentlich und Ausgangspunkt der Erfindung
ist, daß die Drehzahlen des Rotors einerseits und dieje
nige der Antriebswelle des Motors andererseits gemessen
werden, wobei nach Maßgabe einer festgestellten Diffe
renz der Meßwerte dieser beiden Drehzahlen in den Steu
erkreis des Motors eingegriffen wird. Diese Meßwerte
bilden die entscheidenden Parameter, die zur Beurteilung
der eingangs genannten Zustände benutzt werden, wobei
die Auswertung, insbesondere die Interpretation dieser
Meßwerte, automatisiert erfolgt. Zu diesem Zweck ist
der genannte Schaltkreis u. a. mit einer Vergleichsschal
tung zur Differenzbildung der genannten Meßwerte ausge
rüstet, welche ein, diese Differenz beschreibendes
Signal bildet und es steht die Vergleichsschaltung
ausgangsseitig mit dem Steuerkreis des Motors in Verbin
dung. Die schaltungstechnische Realisierung dieser
Funktionen kann auf unterschiedlichste Weise erfolgen,
insbesondere unter Nutzung eines, in dem Steuerkreis des
Motors ohnehin vorhandenen Mikrorechners, eines Mikro
prozessors oder dergleichen, in welchem die oben darge
legten Rechen- und Steueroperationen in einfachster
Weise realisierbar sind. Es wird mit anderen Worten ein
Schlupf zwischen Rotor und Antriebswelle überwacht, der
bei ordnungsgemäßem Befestigungszustand Null betragen
sollte. Kommt es - aus welchen Gründen auch immer - zu
Relativbewegungen und damit zu einem Schlupf zwischen
der Antriebswelle und dem Rotor, wird dies - entspre
chend der installierten Meßgenauigkeit - auch bei klein
sten Winkelveränderungen erkannt und beispielsweise zum
Abschalten sowie sofortigen Abbremsen oder Auslaufen
lassen des Motors bis zum Stillstand benutzt. Auf diese
Weise kann beispielsweise auf eine erkannte, sich anbah
nende Lösung des Rotors von der Antriebswelle schnellst
möglich automatisiert reagiert werden, und zwar bevor
gefährliche Schwingungszustände angefacht worden sind.
Bei der technischen Realisierung der Erfindung kann
weitestgehend von ohnehin vorhandenen Baukomponenten
einer Zentrifuge, z. B. einer Laborzentrifuge Gebrauch
gemacht werden, nachdem ein, mit der Antriebswelle
zusammenwirkender Drehzahlgeber ohnehin Bestandteil der
Motorsteuerung ist und nachdem berührungslos abtastbare,
an dem Rotor angeordnete Informationsträger ebenfalls
Bestandteile der Zentrifuge sind, wobei letztere in an
sich bekannter Weise beispielsweise als diskrete, op
tisch oder induktiv abtastbare, sich mit dem Rotor
drehende Informationsträger ausgebildet sind, aus deren
Impulsfolge ein Signal ableitbar ist, über welches die
Rotordrehzahl errechenbar ist. Die praktische Ausführung
des Erfindungsgegenstands wird damit im Rahmen des
erwähnten Schaltkreises vollzogen bzw. rein softwaremä
ßig und bedarf keinerlei konstruktiver Eingriffe im Be
reich des Motors oder des Rotors. Anhand der ermittelten
Meßwerte kann auch ein Kabelbruch erkannt werden und
damit ein Betriebszustand, bei dem sicherheitsrelevante
elektrische Funktionen nicht mehr erfüllt werden können.
Auch dies kann zu einem sofortigen Abschalten und Ab
bremsen des Zentrifugenantriebs benutzt werden, wobei
aus Sicherheitsgründen der Deckel des Zentrifugengehäu
ses bis zum völligen Stillstand geschlossen bleibt.
Schließlich können die eingangs genannten beiden Meßwer
te auch zur Plausibilitätskontrolle benutzt werden und
auf diese Weise zum Erkennen von Fehlfunktionen elektri
sche Schaltkreise benutzt werden, beispielsweise, um
Steuerungsfehler zu vemeiden.
Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 2 liegen die Drehzahl
meßwerte für den Rotor und die Antriebswelle des Motors
in digital kodierter Form vor, welches bekanntlich eine
sehr einfache rechen- und auswertetechnische Umsetzung
ermöglicht.
Ein durch eine Drehzahlabweichung zwischen Rotor und
Antriebswelle gekennzeichneter Störungszustand kann
entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 3 zusätzlich
akustisch oder optisch angezeigt werden.
Die Merkmale des Anspruchs 5 verdeutlichen, daß die
Funktionen des Sensors und des Drehzahlgebers austausch
bar sind, so daß beispielsweise im Fall eines Kabel
bruchs die Funktion des Drehzahlgebers 10 durch den
Sensor 7 und umgekehrt ersetzbar ist und in Verbindung
mit dem Schaltkreis 9 ein definiertes Abbremsen des
Rotors bis zum Stillstand bewirkt. Auch in einem solchen
Störfall unterliegt der Rotor somit einer Überwachung
und wird in einen gefahrlosen Betriebszustand überführt.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf das
in der Zeichnung schematisch wiedergegebene Ausführungs
beispiel näher erläutert werden.
Mit 1 ist in der Zeichnungsfigur ein Rotor einer Labor
zentrifuge bezeichnet, die um eine Achse 2, die im
allgemeinen vertikal orientiert ist, drehbar gelagert
ist. Der Rotor trägt in an sich bekannter Weise in
seinem Umfangsbereich auswechselbare Gefäße, welche ein
Stoffgemisch enthalten, das durch Zentrifugation in
seine Bestandteile zu zerlegen ist. Hierauf soll jedoch
im folgenden nicht näher eingegangen werden.
Der Rotor 1 ist in zeichnerisch nicht dargestellter
Weise auf einer Welle 3 gelagert, die sich koaxial zu
der Achse 2 erstreckt und die Antriebswelle eines Motors
4 bildet. Zeichnerisch nicht dargestellt ist ein, den
Motor 4 nebst Rotor 1 umgebendes Gehäuse, in welchem der
Motor 4 in geeigneter Weise befestigt ist. Der Zentrifu
gationsprozeß findet innerhalb dieses, mit einem Deckel
verschließbaren Gehäuses statt.
Mit 5, 6 sind auf der Unterseite des Rotors 1 - in
gleichmäßiger Verteilung entlang eines Teilkreises -
angeordnete Magnetkörper jeweils wechselnder Polarität
bezeichnet, die mit einem, auf dem Gehäuse des Motors 4,
somit ortsfest angeordneten, magnetisch wirksamen Sensor
7 berührungslos zusammenwirken. Es sind mehrere Magnet
körper 5, 6 entlang des genannten Teilkreises angeordnet
und es steht der Sensor 7 über eine Leitung 8 mit einem
schematisch angedeuteten Schaltkreis 9 in Verbindung.
Der Schaltkreis 9, der unter anderem einen Mikroprozes
sor bzw. einen Mikrorechner enthalten kann, wird zwar im
Detail im folgenden nicht beschrieben werden - sein
schaltungstechnischer Aufbau wird jedoch anhand dessen
Zweckbestimmung deutlich werden.
Die Magnetkörper 5, 6 sind - in einer solchen Polari
tätsfolge - in Umfangsrichtung gesehen - angeordnet, die
jeweils rotorspezifisch ist und ein Bitmuster bildet,
welches wenigstens zwei voneinander unterscheidbare
Informationsanteile enthält, nämlich einen ersten, der
dem speziellen Rotortyp zugeordnet ist und beispielswei
se eine höchstzulässige Drehzahl signalisiert und einen
zweiten, der den Beginn und das Ende eines Lesevorgangs
dieser Information darstellt. Die Auswertung dieser
Information erfolgt über den Schaltkreis 9, in dem somit
Daten betreffend den jeweiligen Rotortyp und dessen
höchstzulässige Drehzahl anstehen, die in schaltungs
technisch nachgeordneten Funktionseinheiten, insbesonde
re einem Rechner weiter verarbeitet werden können,
beispielsweise zwecks Steuerung des Motors 4.
Anstelle der magnetischen bzw. induktiven Abtastung des
Rotors 1 mittels der Elementenpaarung Magnetkörper 5, 6/
Sensor 7 kann naturgemäß auch eine optische, beispiels
weise auf Reflexen beruhende Abtastung definierter Zonen
eines Teilkreises erfolgen, so daß auf diesem Wege nach
entsprechender Umsetzung dieser Signale in elektrische
Impulse vergleichbare Informationen über die Leitung B
in den Schaltkreis 9 gelangen.
Mit 10 ist ein Drehzahlgeber für die Welle 3 bezeichnet,
welcher als Tachogenerator oder als sonstiger, vorzugs
weise ein digitales Ausgangssignal liefernde Meßeinrich
tung ausgebildet sein kann. Der Drehzahlgeber steht über
eine Leitung 11 ebenfalls mit dem Schaltkreis 9 in
Verbindung und es kann aus dem, über die Leitung 11
übertragenen Drehzahlmeßwert unter anderem die Zeitbasis
für die Auswertung der über die Leitung 8 übertragenen
Impulse abgeleitet werden.
Erfindungsgemäß werden nunmehr innerhalb des Schaltkrei
ses 9 die, über die Leitungen 8, 11 übertragenen Meßwer
te jeweils in Drehzahlmeßwerte jeweils des Rotors und
der Antriebswelle, hier der Welle 3 des Motors umgerech
net und miteinander verglichen. Da der Rotor 1 ohne
Zwischenanordnung eines Getriebes auf der Welle 3 befe
stigt ist, müssen beide Drehzahlen dann und solange
identisch sein, wie eine zuverlässige Befestigung des
Rotors auf der Welle 3 gegeben ist. Differenzen zwischen
diesen beiden Drehzahlen signalisieren somit Relativbe
wegungen des Rotors 1 gegenüber der Welle 3 und damit
eine beginnende Lösung dieser Verbindung. Wird somit
über den Mikrorechner des Schaltkreises 9 eine solche
Drehzahldifferenz festgestellt, löst dies über eine
zeichnerisch nicht dargestellte Leitung unmittelbar eine
sofortige Abbremsung des Motors 4 bis zum Stillstand
aus, so daß ein Entstehen gefährlicher Betriebszustände,
insbesondere unkontrollierbarer Schwingungen unterdrückt
wird. Entsprechend dem Auflösungsvermögen der beiden
digitalen Drehzahlmessungen können kleinste Drehwinkel
veränderungen zwischen dem Rotor 1 und der Welle 3 des
Motors 4 erkannt und steuerungstechnisch umgesetzt
werden, und zwar unter gleichzeitiger optischer und/oder
akustischer Signalisierung eines solchen Störungszu
stands.
Man erkennt aus obigen Ausführungen, daß eine in diesem
Sinne ausgerüstete Laborzentrifuge ein zuverlässiges
Erkennen des Verbindungszustands zwischen Rotor und
Antriebswelle sowie ein automatisiertes Einleiten von
Maßnahmen zur Verhinderung gefährlicher Betriebszustände
beinhaltet, wobei hardwaremäßig von ohnehin vorhandenen
Komponenten eines Zentrifugenantriebs Gebrauch gemacht
wird, nämlich von Einrichtungen zur Rotoridentifiketion
und zur Drehzahlmessung des Motors, so daß eine Ausrü
stung einer Zentrifuge im Sinne der Erfindung im wesent
lichen softwareseitig in der Programmierung des dem
Schaltkreis 9 zuzuordnenden Mikrorechners, somit der
Definition eines zu beobachtenden Betriebszustands und
deren Einbindung in den Steuerungskreis des Motors 4
bestehen kann.
Alternativ hierzu kann der Schaltkreis 9 über die Lei
tungen 8, 11 auch mit zwei gleichartigen Drehzahlgebern
in Verbindung stehen, deren einer die Drehzahl der Welle
3 und deren anderer die Drehzahl des Rotors 1 erfaßt.
Die Auswertung dieser beiden Drehzahlmeßwerte kann wie
oben bereits dargelegt erfolgen.
Die Auswertung der über die Leitungen 8, 11 übertragenen
Meßwerte kann über den Schaltkreis 9 auch in allgemeine
rer Weise erfolgen. Sie kann in einer Überwachung des
Sensors 7 bzw. des Drehzahlgebers 10 bestehen, so daß
bei Störungen im Bereich eines dieser beiden Komponenten
in den Steuerkreis des Motors 4 automatisch eingegriffen
werden kann. In diese Überwachung sind sämtliche Verbin
dungsleitungen zwischen den genannten Komponenten und
dem Schaltkreis 9 einbezogen. Schließlich kann eine
Plausibilitätskontrolle für Steuerungsfunktionen, über
welche der Schaltkreis auf den Motor 4 einwirkt, aus
diesen Meßwerten abgeleitet werden.
Die Auswertung muß nicht in jedem Fall über eine Diffe-
renzbildung erfolgen - die Meßwerte können auch in anderer Weise miteinander verknüpft werden, um Informa tionen über den Zustand der genannten Komponenten und/ oder des Rotors und/oder sonstiger Teile des Zentrifu genantriebs zu gewinnen. Schließlich können - mit dem gleichen Ziel - die Meßwerte auch einzeln im Zeitablauf betrachtet werden, um hieraus Steuerungsfunktionen abzuleiten.
renzbildung erfolgen - die Meßwerte können auch in anderer Weise miteinander verknüpft werden, um Informa tionen über den Zustand der genannten Komponenten und/ oder des Rotors und/oder sonstiger Teile des Zentrifu genantriebs zu gewinnen. Schließlich können - mit dem gleichen Ziel - die Meßwerte auch einzeln im Zeitablauf betrachtet werden, um hieraus Steuerungsfunktionen abzuleiten.
Im Falle einer festgestellten Betriebsstörung, sei es
ein beginnendes Lösen des Rotors, ein Kabelbruch oder
ein sonstiger mechanischer Schaden, wird vorzugsweise
ein sofortiges kontrolliertes Abbremsen des Rotors bis
zum Stillstand ausgelöst.
Claims (5)
1. Zentrifuge mit einem Rotor (1), der mit einem
Motor (4) in Antriebsverbindung steht, wobei an dem
Rotor (1) berührungslos abtastbare Informationsträger
angeordnet sind, die mit einem ortsfesten Sensor (7)
in Wirkverbindung stehen, wobei die Antriebswelle (3)
des Motors (4) mit einem Drehzahlgeber (10)
ausgerüstet ist und wobei der Sensor (7) und der
Drehzahlgeber (10) über Leitungen (8,11) mit einem,
der Auswertung der übertragenen Signale dienenden
Schaltkreis (9) in Verbindung stehen, dadurch
gekennzeichnet,
- - daß der Schaltkreis (9) eine Vergleichsschaltung zur Differenzbildung der als Drehzahlmeßwerte jeweils des Rotors (1) und der Antriebswelle (3) umgerechneten, über die Leitungen (8,11) übertrage nen Eingangssignale beinhaltet und
- - daß die ausgangsseitig ein aus der Drehzahldiffe renz abgeleitetes Ausgangssignal führende Ver gleichsschaltung mit einem Steuerkreis des Motors (4) in Verbindung steht.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehzahlgeber (10) und/oder der Sensor (7)
als ausgangsseitig digital kodierte Signale bereit
stellende Meßeinrichtungen ausgebildet sind.
3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vergleichsschaltung ausgangsseitig
zusätzlich mit einer, eine optisch und/oder akustisch
wirksame Warn- oder Hinweisfunktion ausübenden Anzei
geeinrichtung in Verbindung steht.
4. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal der Ver
gleichsschaltung zur Erkennung des Befestigungszu
stands des Rotors (1) auf der Antriebswelle des
Motors (4). zur Erkennung eines Kabelbruchs oder zur
Plausibilitätskontrolle von Steuerungsfunktionen
verwendet wird.
5. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel eines Zentrifugenge
häuses erst bei Stillstand des Rotors (1) entriegelt
ist, daß im Fall einer Störung, z. B. eines Kabel
bruchs, der Rotor (1) in definierter Weise abbremsbar
ist, und daß letztgenannter Vorgang über den Sensor
(7) und/oder den Drehzahlgeber (10) ausführbar ist.
Priority Applications (1)
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