DE19500054C1 - Einrichtung zum Überwachen des Schließzustandes einer Tür oder dergleichen - Google Patents
Einrichtung zum Überwachen des Schließzustandes einer Tür oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Überwachen des
Schließzustandes einer Tür oder eines Fensters
gemäß dem Oberbe
griff des Anspruches 1.
Es ist in vielen Fällen, z. B. im Bereich der Versorgungsunter
nehmen, erforderlich, den Schließzustand von Türen oder dgl. zu überwa
chen. Dies gilt beispielsweise für Betriebsteile, die zumindest
zeitweilig unbemannt sind, aber auch für explosionsgefährdete
Bereiche. Als typische Beispiele des erstgenannten Anwendungs
falls seien Anlagen zur Wassergewinnung angeführt, die sich
häufig in erheblichen Entfernungen von der Zentrale eines Versorgungsunternehhmens
befinden. Es gibt aber darüber hinaus zahlreiche andere
Anwendungsfälle, auch solche außerhalb der Industrie.
Es sind Überwachungseinrichtungen bekannt, bei welchen der Rie
gel des Schlosses in seiner Schließstellung ein am Schließblech
innerhalb der Ausnehmung für den Eingriff des Riegels bewegbar
angeordnetes Element, beispielsweise einen Hebel, beaufschlagt,
welches durch den Riegel bei der Schließbewegung desselben in
eine Position gebracht und durch den in der Schließstellung
befindlichen Riegel in dieser gehalten wird, in welcher es mit
einem Kontakt zusammenwirkt, diesen beispielsweise schließt,
und so über eine Leitung ein entsprechendes Signal an eine ent
fernte Überwachungsstelle gibt. Diese mechanischen Schaltein
richtungen, die beispielsweise als Riegelschaltkontakt,
Rollenschaltkontakt oder Endschalter ausgebildet sein können,
weisen erhebliche Nachteile auf, die sich insbesondere daraus
ergeben, daß sie bewegbare Teile, beispielsweise den bereits
erwähnten Hebel und/oder eine Feder aufweisen, die diese Ein
richtung ungemein störanfällig machen. Dies ist auf Einflüsse
zurückzuführen, die häufig nicht zu vermeiden sind, z. B. Korro
sion, Verschmutzung, Vereisung. Hinzu kommt, daß bewegbare
Teile, die mechanisch beansprucht werden, immer Störungen
unterliegen können, die beispielsweise auf Materialfehler oder
Überbeanspruchungen zurückgehen. Ein weiterer wesentlicher
Nachteil dieser bekannten Einrichtungen besteht, zum Teil be
dingt durch die vorgenannten Einflüsse, darin, daß sie häufig
Fehlalarme auslösen, wobei es oft außerordentlich schwierig
ist, die Ursachen für solche Fehlalarme zu finden. Schließlich
besteht die Gefahr, daß derartige mechanische Schalteinrichtun
gen manipuliert werden, beispielsweise durch Einführen irgend
welcher Teile, beispielsweise eines Gummistopfens, in die Ausnehmung,
um so den Schaltkontakt in seiner die Schließposition
des Riegels anzeigenden Stellung zu halten.
Aus der DE 89 07 141 U1 ist eine Einrichtung zur Zustandsüberwa
chung der Schließteile eines Schlosses unter Verwendung eines
Reedkontaktes bekannt, der innerhalb des Schloßkastens unter
gebracht und berührungslos betätigbar ist. Diese Einrichtung
bedingt eine entsprechende Anpassung des Schloßkastens. Eine
nachträgliche Ausrüstung eines Schlosses mit einer derartigen
Einrichtung ist kaum möglich.
Die DE 42 32 809 A1 offenbart eine Einrichtung, mittels welcher
die Position einer Treibriegelstange eines Treibstangenver
schlusses an einer Tür ermöglicht werden soll. Dies geschieht
unter Verwendung eines Reedkontaktes oder eines Hallsensors,
der in einem verschiebbaren Schaltkolben angeordnet ist. Die
Betätigung des Kontaktes bzw. Sensors erfolgt durch einen am
Ende der Treibriegelstange eingebauten Permanentmagneten, der
bei einer abgewandelten Ausführung auch in einem Schlitten
untergebracht sein kann, der seinerseits im Bereich der
Schließöffnung verschiebbar und durch eine Feder beaufschlagt
angeordnet ist. Auch hier ist die Ausgestaltung einigermaßen
kompliziert und erfordert zumindest ein zusätzliches bewegba
res Teil.
Die AT 380 512 B offenbart eine Einrichtung, bei welcher ein Reed
kontakt verwendet wird, um für die Überwachung der Tür vorhan
dene Türkontakte wirksam zu schalten, wenn der Schloßriegel in
die Riegeltasche eingeschoben ist.
Die DE 42 42 549 C1 offenbart eine Einbruchmelderanordnung mit ei
nem kontaktlosen induktiven Übertrager, der jeweils eine Spule
in einem stationären und einem beweglichen Teil des zu
überwachenden Objektes umfaßt, wobei das bewegliche Teil etwa
die Funktion des Riegels eines Schlosses hat. Hier handelt es
sich ebenfalls um eine relativ komplizierte Einrichtung, die
das Vorhandensein von zwei Spulen erfordert, von denen eine
zudem am bewegbaren Teil des Schlosses angebracht ist.
Die EP 0 627 537 A1 offenbart eine Türüberwachungsvorrichtung mit
einem Detektor, der die Position des Riegels eines Riegel
schlosses feststellt. Dabei ist auch vorgesehen, daß der
Detektor als induktiver Näherungsschalter ausgebildet sein
kann. Wie im einzelnen die Anordnung dabei zu treffen wäre,
ist der Vorveröffentlichung nicht zu entnehmen.
Letzteres gilt auch für die Offenbarung der GB 22 07 697 A. Diese Druckschrift
offenbart ein Sicherheitssystem für Rolläden, wobei festge
stellt wird, ob der den Rolladen sichernde Schließbolzen in
seiner wirksamen Position ist. Dabei können unter anderem auch
nach dem Induktionsprinzip arbeitende Sensoren benutzt werden.
Die JP-6-257338 (A) (in: Patents Abstracts of Japan, Sect. M, Vol.
18 (1994), No. 660 (M-1722)) zeigt eine Einrichtung zur Über
prüfung eines Schlüssels. Mittels einer Spule und zugehöriger
Elektronik können Form und (Material)qualität eines Schlüssels
überprüft werden. Der Schlüssel wird dazu in eine Spule einge
führt. Die Überwachung des Schließzustandes eines Türflügels
ist nicht erwähnt.
Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Ein
richtung der einleitend bezeichneten Art so abzuwandeln, daß
die vorbeschriebenen Nachteile bekannter Einrichtungen zumin
dest weitgehend verringert, wenn nicht sogar vermieden werden.
Dabei soll die Einrichtung bezüglich ihres Aufbaus und ihrer
Handhabung einfach und trotzdem gegenüber korrodierenden Ein
flüssen, Verschmutzung, Vereisung und ähnlichen Einwirkungen
auch dann wenig empfindlich sein, wenn sie im Außenbereich be
nutzt wird.
Diese Aufgabe wird mit den im Anspruch 1 angegebenen Mitteln
gelöst.
Die Erfindung läßt sich somit im Hinblick auf den wahrschein
lich häufigsten Anwendungsfall dahingehend konkretisieren, daß
der Durchbrechung im Schließblech für den Riegel ein Näherungs
initiator zugeordnet ist, bei dem es sich um eine ringförmige
Spule handelt, die vorzugsweise innenseitig am Schließblech die
Öffnung für den Riegel umgibt. Da der Riegel und die im
Schließblech ihm zugeordnete Öffnung im allgemeinen rechteckig
sind, wird auch die Spule entsprechend ausgebildet sein, wobei
die innere Öffnung der Spule einen Querschnitt aufweist, der
etwas größer ist als der größtmögliche Querschnitt des Riegels,
so daß in jedem Fall unmittelbare Kontakte zwischen Spule und
Riegel auch in der Schließposition des letzteren vermieden wer
den. Die Spule liegt an Spannung, so daß sie ein hochfrequentes
Wechselfeld erzeugt. Die relative Anordnung der Teile ist so
getroffen, daß der Riegel bei seiner Bewegung in die Schließ
stellung dieses Wechselfeld beeinflußt. Die dadurch bewirkte
Änderung desselben führt zu einer Änderung der Schwingungsam
plitude, die in einem nachgeschalteten Schaltkreis erkannt und
in einer Endstufe in ein Schaltsignal umgesetzt wird, welches
weitergeleitet werden kann und die Position des Riegels und da
mit den Schließzustand des Schlosses erkennbar macht. Zur
Herbeiführung des angestrebten Effektes ist es lediglich erfor
derlich, daß der Riegel aus einem metallischen Werkstoff be
steht, um die vor erwähnte induktive Wechselwirkung und damit
die Beeinflussung des Wechselfeldes herbeizuführen. Diese
Voraussetzung ist aber im Normalfall erfüllt, da der Riegel
üblicherweise aus Stahl besteht.
Als besonders zweckmäßig hat sich eine Ausführung erwiesen, bei
welcher die Spule innerhalb eines metallischen Rahmens von
entsprechender Querschnittsform in Gießharz eingegossen ist.
Der Querschnitt der Öffnung ist etwas größer als der Quer
schnitt des Riegels derart, daß in jedem Fall, also auch bei
hohen Umgebungstemperaturen und sich daraus ergebenden größeren
Dimensionen der zusammenwirkenden Teile, eine Berührung zwi
schen Spule und Riegel in jeder möglichen Position des letz
teren vermieden wird. Aus dem berührungslosen Zusammenwirken
von Riegel und Spule ergibt sich einer der wesent
lichen Vorteile der Lehre gemäß der Erfindung, da dadurch die
Überwachungeinrichtung praktisch verschleißfrei arbeitet und
somit kaum störanfällig ist. Aus diesem Grunde ist die Einrich
tung gemäß der Erfindung auch zur Überwachung von Außentüren
und -toren geeignet.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung wird üblicherweise dem nur
unter Verwendung eines besonderen Mittels, beispielsweise eines
Schlüssels, zu bewegenden Riegel zugeordnet sein. Es ist aber
auch möglich, die Spule der Falle des Schlosses
zuzuordnen, um auch feststellen zu können, ob die Tür oder der
gleichen überhaupt geschlossen ist. Zwar wird die Falle in
üblicher Weise einseitig abgeschrägt sein. Dies stünde jedoch
der Anwendung der Erfindung nicht entgegen, da es ohnehin
erforderlich ist, Riegel bzw. Falle und jeweils zugeordnete
Spule aufeinander abzustimmen. Beim Riegel kann es
sich z. B. um die Festlegung des Abstandes zwischen Riegel und
Spule, bei welchem der Riegel seine Offenstellung
einnimmt und die Spule nicht beeinflussen soll,
handeln. Entsprechendes gilt auch für die Festlegung des soge
nannten Schaltabstandes. Dies ist der Abstand zwischen Riegel
und Spule, bei dem das Wechselfeld der Spule
durch den Riegel derart beeinflußt wird, daß es ein
Signal auslöst. In jedem Fall ist es erforderlich, die Einbau
position der Spule an den Weg anzupassen, den der
Riegel zwischen Offenposition und Schließposition, in welcher
das Wechselfeld der Spule beeinflußt wird,
zurücklegt. Da jedoch im allgemeinen für Schlösser standardi
sierte Teile verwendet werden, an die auch die Einbaubedingun
gen angepaßt werden müssen, ist es normalerweise ohne weiteres,
insbesondere ohne zusätzlichen Aufwand möglich, die zusammen
wirkenden Teile im Hinblick auf die zu beachtenden Bedingungen
auszubilden und einzubauen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar
gestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht eines in eine Tür eingebauten
Schlosses mit zugeordnetem, im Türrahmen angeordneten
Schließblech,
Fig. 2 eine Ansicht etwa in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 1,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, bei welcher
der Riegel jedoch seine Offenposition einnimmt.
Das in einem Türflügel 10 in üblicher Weise eingebaute Schloß
12 ist mit einem durch einen Schlüssel betätigbaren Riegel 14
sowie einer Falle 16 versehen, die seitlich abgeschrägt ist und
beim Schließen der Tür von selbst durch Federkraft in die Ver
schlußlage gebracht wird. Das Schloß sowie die Betätigungsmit
tel können in üblicher Weise ausgebildet sein, so daß die Dar
stellung von Einzelheiten nicht erforderlich erscheint.
Dem Schloß 12 ist ein in üblicher Weise am Türrahmen 18 ange
brachtes Schließblech 20 zugeordnet, welches mit Durchbre
chungen 22 und 24 für den Durchgang von Riegel 14 bzw. Falle 16
versehen ist. Der Türrahmen 18 bzw. die Laibung der Türöffnung
ist mit einer durch das Schließblech abgedeckten bzw. begrenz
ten Ausnehmung 26 versehen, die normalerweise ohnehin vorhanden
ist, um unter anderem den ggf. der Falle 16 zugeordneten elek
trischen Türöffner 28 aufzunehmen, der am Schließblech ange
bracht ist.
Im Bereich des Riegels 14 ist an der dem Schloß 12 abgekehrten
Seite des Schließbleches 20 ein in der Ausnehmung 26 angeordne
ter Näherungsinitiator 30 angebracht, der eine Spule 32 auf
weist, die einen durch metallische Objekte beeinflussbaren HF-
Oszillator darstellt und von einer am Schließblech 20 ange
brachten Grundplatte 34 getragen wird. Die Gesamtheit der Win
dungen 36 der Oszillatorspule ist in einem Harz oder der
gleichen eingebettet.
Insbesondere Fig. 2 läßt erkennen, daß die Spule 32 als
Rechteck-Spule ausgebildet ist, deren von der Spulenwicklung
umgebener Raum bezüglich seiner Querschnittsdimensionen an die
des Riegels 14 angepaßt und in Verlängerung der Durchbrechung
20 im Schließblech angeordnet ist, so daß der Riegel 14 in
seiner in Fig. 3 dargestellten Schließposition in die Spule 32
eingreift, ohne diese zu berühren, und das durch die Spule 32
erzeugte hochfrequente Wechselfeld beeinflußt. Die dadurch er
zeugten Änderungen des Wechselfeldes werden über eine Leitung
38 einer Erfassungs- und Auswerteschaltung zugeführt, über die
an einer Überwachungseinrichtung eine Anzeige oder dergleichen
bewirkt werden kann, die erkennbar macht, welche Position der
Riegel 14 einnimmt. Die hierfür in Betracht kommenden Schal
tungen und die Anschlußmöglichkeiten auch bezüglich des Anle
gens der erforderlichen Spannung an die Spule sind bekannt, so
daß sie hier nicht im einzelnen erörtert zu werden brauchen.
In der in Fig. 4 der Zeichnung dargestellten offenen Position
des Riegels 14 bleibt das durch die Spule 32 erzeugte Wechsel
feld unbeeinflußt, da sich der Riegel von der Spule in einem
Abstand befindet, der größer ist als der Schaltabstand, bei
welchem der Riegel 14 eine Beeinflussung des Näherungsinitia
tors, also eine Änderung des durch die Spule 32 erzeugten hoch
frequenten Wechselfeldes, bewirken würde. Durch das Vorhanden
sein der Spule wird der Einbau von Schloß und
Schließblech nicht kompliziert oder sonstwie erschwert, zumal
im allgemeinen auch die Ausnehmung 26 zur Aufnahme des elektri
schen Türöffners 28 ohnehin vorhanden ist, und das Vorhanden
sein der Spule an der dem Schloß 12 abgekehrten
Seite des Schließbleches keine besonderen Probleme bereitet.
Dies gilt auch für das Verlegen der Leitung 38, die gegebenen
falls mit der Leitung 40 für den elektrischen Türöffner zusam
mengefaßt sein kann.
Abweichend von der Darstellung der Fig. 1 kann im Bedarfsfall
auch der Falle 16 eine Spule zugeordnet sein, der
dann zur Überwachung des Schließzustandes der Tür verwendet
werden kann.
Darüber hinaus ist es möglich, an der dem Schloß 12 abgekehrten
Seite der Spule 32 mit letzterer etwa fluchtend eine zweite
Spule anzubringen, der unabhängig von der ersten
Spule an die Erfassungs- und Auswerteschaltungen ange
schlossen ist und ebenfalls mit dem Riegel zusammenwirkt. Eine
solche Anordnung kann dann vorteilhaft sein, wenn das Schloß
mit einem Riegel versehen ist, der zwei- oder mehrfach
geschlossen werden kann, so daß auch Zwischenpositionen des
Riegels möglich sind. Die Anordnung von zwei Näherungsinitiato
ren macht es z. B. möglich, auch die jeweilige Schließlage des
Riegels festzustellen.
Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf übliche, z. B. ein
flüglige Türen oder Tore beschränkt. Es sind auch Anwendungen
bei zweiflügligen Türen oder Toren denkbar. In allen Fällen
kommt es nur darauf an, daß das für den Schließzustand der Tür
oder dergleichen maßgebliche Element bezüglich seiner Position
durch einen Näherungsinitiator erfaßt wird, derart, daß das da
durch bewirkte Signal einen Rückschluß auf den jeweiligen
Schließzustand zuläßt.
Claims (5)
1. Einrichtung zum Überwachen des Schließzustandes einer Tür
(10) oder eines Fensters, wobei die Tür oder das Fenster durch
wenigstens einen Riegel (14) mit dem Tür- oder Fensterrahmen
verriegelbar ist und der Riegel in seiner Schließstellung in
eine Ausnehmung oder Durchbrechung (22) am Tür- oder Fenster
rahmen eingreift und der Ausnehmung oder Durchbrechung Mittel
(32) zugeordnet sind, durch welche feststellbar ist, ob der
Riegel (14) seine Schließstellung innerhalb der Ausnehmung
oder Durchbrechung einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Überwachen der Position des Riegels eine Spule (32) vorgesehen
ist, welche sich etwa entlang dem Umfang der Ausnehmung oder
Durchbrechung (22) erstreckt, wobei das in der Spule (32)
erzeugte Wechselfeld durch den Riegel (14) in dessen Schließ
stellung beeinflußbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spule (32) in einer Ebene angeordnet ist, die im wesentli
chen senkrecht zu den Richtungen (42, 44), in denen der Riegel
(14) hin- und herbewegbar ist, verläuft.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spule (32) an der dem Riegel (14) abgekehrten Seite eines
Schließbleches (20) angeordnet ist, welches mit einer
Durchbrechung (22) für den Durchgang des Riegels versehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spule (32) innerhalb eines metallischen Rahmens in Gieß
harz eingebettet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
der der Tür bzw. dem Fenster abgekehrten Seite der Spule (32)
mit dieser etwa fluchtend eine zweite Spule angeordnet ist, in
welche der zwei- oder mehrfach schließbare Riegel nach zwei- oder
mehrfachem Schließen eingreift.
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