DE19500854A1 - Hubkolbenmaschine - Google Patents
HubkolbenmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hubkolbenmaschine gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Hubkolbenmaschinen sind allgemein bekannt. Als heutzutage wohl
gängigste Hubkolbenmaschine ist der Vierzylinder-Reihenmotor
anzusehen, bei dem vier Zylinder in einer Reihe hintereinander
angeordnet sind. Die zugehörigen Kolben beaufschlagen jeweils
über ein Pleuel eine gemeinsame Kurbelwelle und versetzen diese
in Drehbewegung. Zur Lagerung der Kurbelwelle bzw. der Pleuel
auf der Kurbelwelle sind üblicherweise fünf Kurbelwellenhaupt- und
vier Kurbelwellenzapfenlager vorgesehen. Somit tritt eine
Reibung in neun Lagern auf, die die Nennleistung des Motors
beträchtlich reduziert. Darüber hinaus wirkt sich die Kolben
reibung negativ auf den Wirkungsgrad der Maschine aus. Die
Kolbenreibung wird zum großen Teil dadurch verursacht, daß auf
grund der schräg stehenden Pleuel eine Kraftkomponente in
Richtung der Zylinderwände wirkt, so daß eine nicht unbeacht
liche Reibung zwischen Kolben und Zylinderwand auftritt. Die
Reibleistung eines derartigen Motors kann bis zu 30% der
Motornennleistung betragen. Bei einer Reduzierung der Reib
leistung können daher Kraftstoffeinsparungen im Bereich von 20
bis 25% erzielt werden.
Darüber hinaus wird die Kurbelwelle durch eine Reihen-Anordnung
sehr lang und damit verwindungsanfällig, so daß Maßnahmen zur
Dämpfung von Drehschwingungen der Kurbelwelle erforderlich
werden.
Im übrigen treten bei der Verwendung von Pleuel Schwingungen
zweiter und höherer Ordnung auf, welche die sinusförmigen Kol
benbewegungen überlagern. Durch diese Schwingungen ergibt sich
ein Vibrieren des Motors und eine relativ rauher Motorlauf.
Zur Reduzierung der Kolbenreibung an den Zylinderwänden sowie
zur Verminderung der Kurbelwellenlagerreibung ist in der DE 34
47 663 A1 ein sogenannter Kurbelschleifenmotor vorgeschlagen
worden. Bei diesem sind die Zylinder nach dem Boxerprinzip an
geordnet, wobei bei der Auf- und Abbewegung der Kolben die
Kraft über eine zwischen zwei diametral gegenüberliegenden
Kolben starr angeordnete Kurbelwellenschleife auf die Kurbel
welle übertragen wird, die dadurch eine Drehbewegung ausführt.
Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist, daß auf einen die
Wirkverbindung zwischen Kurbelwellenschleife und Kurbelwelle
herstellenden und diesen Elementen zwischengeschalteten An
triebsblock nur jeweils zwei Zylinder wirken können. Bei einer
Anordnung von einem Vielfachen von zwei Zylindern ist auch eine
entsprechende Anzahl von Kurbelwellenschleifen vorzusehen. Es
ist daher nicht möglich, die Kolben in einer zur Kurbelwellen
achse senkrechten, gemeinsamen Ebene anzuordnen, so daß bei
spielsweise bei einer Vier- oder Sechszylindermaschine eben
falls eine Reihenschaltung von jeweils zwei diametral gegen
überliegenden Kolben-Zylinder-Anordnungen in Achsrichtung der
Kurbelwelle erforderlich ist. Dadurch werden wiederum mehrere
Kurbelwellenhaupt- sowie Kurbelwellenzapfenlager notwendig, mit
dem Nachteil einer erhöhten Lagerreibung. Darüber hinaus ist
bei dem bekannten Kurbelschleifenmotor kein vollständiger Mas
seausgleich möglich.
Aus der WO 90/06426 ist eine Hubkolbenmaschine der eingangs
genannten Art bekannt, wobei die Kolben-Zylinder-Anordnungen
sternförmig um die in Drehbewegung versetzbare Kurbelwelle
positioniert sind. An jedem Kolben starr befestigte Gleit
elemente werden in einem auf einem exzentrischen Teil der
Kurbelwelle gelagerten Antriebsblock geführt, wobei bei der
Auf- und Abbewegung der Kolben eine relative, seitliche
Verschiebung zwischen Kolben und Antriebsblock stattfindet.
Nachteilig hierbei ist, daß die Kolbenführung im wesentlichen
durch den Antriebsblock und ein darin aufgenommenes Gleitele
ment übernommen wird, was zu einer nicht unbeträchtlichen
Reibung führt. Zur Vermeidung einer Verkantung der Gleitele
mente müssen diese eine vorbestimmte Mindestlänge aufweisen,
wodurch die Reibung zusätzlich zunimmt. Auch ist der Herstel
lungs- und Wartungsaufwand dieser bekannten Konstruktion re
lativ hoch. Ferner können auch bei dieser Konstruktion nicht
alle Kolben-Zylinder-Anordnungen in einer gemeinsamen, senk
recht zur Kurbelwellenachse ausgerichteten Ebene angeordnet
werden, wodurch auch hierbei kein vollständiger Masseausgleich
möglich ist.
Aus der DE-OS 20 00 375 sowie der DE 35 26 882 A1 sind eben
falls Konstruktionen der hier fraglichen Art bekannt, bei der
zwei jeweils einander gegenüberliegende Platten, welche mit
Membrantellern oder Kolben verbunden sind, über ein Verbin
dungselement gegeneinander unverrückbar gehalten werden.
Zwischen den Platten ist ein Prisma mit parallelen Seiten
flächen aufgenommen, in dem mittig ein exzentrisches Lager
vorgesehen ist. Gemäß einer Ausführungsform der bekannten
Konstruktion sind die Platten mittels kreisbogenförmiger Teile
verbunden, die seitlich an den Platten befestigt sind.
Nachteilig hierbei ist, daß die kreisbogenförmigen Verbin
dungselemente zur Aufnahme von zum Teil erheblichen Biegebe
lastungen massiv und voluminös ausgeführt werden müssen. Dies
vergrößert die Schwungmasse, erhöht die Herstellungskosten und
wirkt sich nachteilig auf die Dimensionierung der Gesamtanord
nung aus.
Darüber hinaus können bei der bekannten Konstruktion nicht meh
rere Verbindungsteile nebeneinander angeordnet werden, so daß
die maximal erreichbare Kolben-Zylinderzahl in einer Radialebe
ne auf vier begrenzt ist.
Ferner ist auch kein derart symmetrischer Aufbau der Anordnung
möglich, daß ein vollständiger Masseausgleich erreicht wird.
Schließlich kann es durch eine einseitige Anordnung des Ver
bindungselements, insbesondere bei höheren Drehzahlen, zu einer
einseitigen Verformung der Kolben-Zylinder-Anordnung mit der
Gefahr einer Verkantung, eines erhöhten Verschleißes und einer
erhöhten Reibung kommen. Insgesamt wirkt sich dies nachteilig
auf die Lebensdauer der bekannten Konstruktion aus.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hubkolbenmaschine der ein
gangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine kompakte,
klein dimensionierbare sowie herstellungs- und wartungstech
nisch einfache Bauweise der Maschine auch bei größerer Zylin
derzahl möglich ist, wobei die Reibung im Betrieb möglichst
klein gehalten werden soll.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Kolbenführung der einzelnen Kolben bei der erfindungsge
mäßen Hubkolbenmaschine wird durch das jeweilige Führungsele
ment sichergestellt. Durch die Vorbeiführung der Führungsele
mente in Axialrichtung der Kurbelwelle nahe und im wesentlichen
spielfrei an einer Seitenfläche des exzentrischen Teils kann
eine Vielzahl von Kolben-Zylinder-Anordnungen in einer ge
meinsamen Radialebene kompakt positioniert werden. Dabei reihen
sich die verschiedenen Führungselemente in Axialrichtung der
Kurbelwelle jeweils im wesentlichen spielfrei aneinander bzw.
sind im wesentlichen spielfrei aneinander vorbeigeführt.
Eine äußerst kompakte Bauweise der Hubkolbenmaschine läßt sich
auch dadurch erreichen, daß die mit dem Antriebsblock zusam
menwirkenden Elemente des Kolbens unmittelbar an diesem ange
ordnet sind. Dadurch wird ein kleiner Abstand zwischen der
Kurbelwellenachse und den Kolben - und somit ein kleiner
Durchmesser der Maschine - erzielt.
Dadurch, daß die Führungselemente in Axialrichtung der Kur
belwelle an einer Seitenfläche des exzentrischen Teils vor
beigeführt sind, verlaufen sie relativ zentral, so daß Bie
gebelastungen gut aufgenommen werden und sich eine zu massive
und voluminöse Bauweise vermeiden läßt.
Bei der vorliegenden Hubkolbenmaschine übernimmt der Antriebs
block keinerlei Kolbenführungsfunktion, sondern dient lediglich
der Kraftübertragung zwischen Kolben und Kurbelwelle. Dement
sprechend kann die Reibung gering gehalten werden, so daß die
Verlustleistung des Motors reduziert ist. Beim Betrieb der Ma
schine als Motor kann der Kraftstoffverbrauch gesenkt und im
übrigen der Wirkungsgrad erhöht werden.
Die Aneinander-Vorbeiführung von mehreren Führungselementen
läßt sich auf einfache Weise durch eine Anordnung der Führungs
elemente an einer in Axialrichtung der Kurbelwelle gelegenen
Seite eines zugeordneten Kolbens erreichen, da die Axialbe
abstandung des jeweiligen Führungselements vom exzentrischen
Teil durch ein einfaches Abstandselement, welches zwischen
Kolben und Führungselement zwischengeschaltet ist, herbeige
führt werden kann.
Besteht das Führungselement aus zwei Teilen, wobei jedes an
jeweils einer der beiden Seiten des exzentrischen Teils der
Kurbelwelle seitlich vorbeigeführt ist, so kann die auf den
Kolben und das Führungselement einwirkende Belastung gleichmä
ßig verteilt werden. Dabei werden die von einem Kolben auf ein
diametral gegenüberliegendes Abstützelement bzw. den diametral
gegenüberliegenden Kolben ausgeübten Kräfte gleichmäßig und im
wesentlichen ohne Kippmomente übertragen. Dementsprechend kön
nen dadurch Reibungen zwischen den aneinander gleitenden Flä
chen reduziert und die Gefahr einer Verkantung vermieden wer
den.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist ge
genüberliegend der Anlagefläche des Antriebsblocks das Ab
stützelement am Führungselement angeordnet. Es liegt am An
triebsblock derart an, daß dieser spielfrei, jedoch relativ
verschiebbar aufgenommen ist. Damit ist eine einwandfreie und
genau definierte Führung des Antriebsblocks gegenüber jedem
Kolben gewährleistet, und die Gefahr eines Abhebens des Kolbens
vom Antriebsblock vermieden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Kolben in
gleichem Winkelabstand voneinander und in einer gemeinsamen
Ebene angeordnet, die sich senkrecht zur Achse der Kurbelwelle
erstreckt. Eine Hintereinander- bzw. Reihenanordnung von Kolben
oder Kolbeneinheiten in Richtung der Kurbelwellenachse ist
nicht erforderlich. Die Anzahl der Kurbelwellenhaupt- und
Kurbelwellenzapfenlager kann somit auf ein Minimum beschränkt
werden. Darüber hinaus reduziert sich die axiale Erstreckung
der Hubkolbenmaschine etwa auf die Breite einer Kolben-Zylin
der-Anordnung.
Bei einer Wahl von drei oder mehr Kolben-Zylinder-Anordnungen
ist darüber hinaus ein hundertprozentiger Massenausgleich mög
lich. Es kann nahezu die Laufruhe eines Elektromotors erzielt
werden.
Bei einer geraden Anzahl von Zylinder-Kolben-Anordnungen sind
jeweils zwei diametral gegenüberliegende Kolben durch das als
Verbindungs- und Stützelement dienende Führungselement starr
miteinander verbunden. Die zwei diametral gegenüberliegenden
Kolben bewegen sich jeweils mit gleichem Abstand zueinander hin
und her. Durch die Führungselemente und die kompakte Bauweise
der Maschine ist sichergestellt, daß die auf den Kolben ein
wirkenden Kippmomente gering gehalten werden. Bei dieser Aus
führungsform dient jeweils ein Kolben in Bezug auf den diame
tral gegenüberliegenden Kolben als Abstützelement.
Durch die Maßnahme, die Führungselemente im wesentlichen gerad
linig auszubilden und derart auszurichten, daß sie die mitein
ander zu koppelnden Abstützelemente und Kolben oder Kolben
untereinander in Richtung der wirkenden Zug- oder Druckkräfte
verbinden, können relativ leichte Führungselemente verwendet
werden, so daß eine Konstruktion mit geringem Gewicht und klei
ner Dimensionierung möglich ist. Die auftretenden Belastungen
können bei dieser Konstruktionsweise von einem leichter ausge
führten Bauelement aufgefangen werden. Eine massive Ausführung
zur Kompensation von Biegekräften ist nicht erforderlich. Ins
gesamt läßt sich dadurch die immer wieder zu beschleunigende
und abzubremsende Masse erheblich reduzieren werden, was sich
positiv auf den Wirkungsgrad auswirkt.
Eine besonders kompakte Ausführungsform ergibt sich dann, wenn
die Führungselemente oder die Führungsteile derart flach aus
gebildet sind, daß sich bei der erforderlichen Stabilität eine
möglichst geringe Ausdehnung der Gesamtanordnung in Axialrich
tung der Kurbelwelle ergibt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfin
dung ist das Führungselement bzw. sind die Führungsteile derart
beidseitig um die Kurbelwelle herumgeführt, daß sie in jedem
Bewegungszustand des zugeordneten Kolbens die Kurbelwelle nicht
berühren. Insbesondere weist das Führungselement bzw. weisen
die Führungsteile jeweils eine langlochartige Ausnehmung auf,
durch die sich die Kurbelwelle in jedem Bewegungszustand der
Kolben berührungsfrei hindurch erstreckt.
Der Antriebsblock weist vorzugsweise plane Anlageflächen für
die Kolben auf, die eine zwängungsfreie seitliche Relativ
verschiebung der Kolben erlauben. Durch Zwischenschaltung eines
Lagers, beispielsweise eines Gleit-, insbesondere aber eines
Wälzlagers, zwischen Kolben und Antriebsblock und/oder zwischen
Antriebsblock und Kurbelwelle läßt sich eine äußerst geringe
Reibung erreichen. Die Verwendung von Wälzlagern wirkt sich
auch positiv auf die Kaltstarteigenschaften der Maschine aus.
Der exzentrische Teil der Kurbelwelle ist vorzugsweise als
Kreisscheibe (bzw. Kreiszylinder) ausgebildet. Bei einer
Kreisscheibe mit einem relativ großen Durchmesser treten zwi
schen Kreisscheibenumfangsfläche und der komplementären
Lagerfläche des Antriebsblocks kleine spezifische Kräfte auf.
Um eine frühzeitige Abnutzung der einzelnen Elemente zu ver
hindern, können die miteinander in Eingriff stehenden Flächen
oder Konstruktionselemente zumindest teilweise gehärtet sein.
Die vorgenannte Maschine kann insbesondere nach Art eines Zwei
taktmotors, eines Viertaktmotors oder eines Motors mit einer
anderen Taktzahl betrieben werden. Darüber hinaus ist es auch
möglich mit vorgenannter Konstruktion Kompressoren, Expansions
maschinen oder dgl. Maschinen zu betreiben.
Die Erfindung wird nachstehend, auch hinsichtlich weiterer
Merkmale und Vorteile, anhand der Beschreibung eines Ausfüh
rungsbeispiels und Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen in:
Fig. 1 eine stark schematisierte Schnittansicht eines
Ausführungsbeispiels für eine Vierzylinderhub
kolbenmaschine,
Fig. 2 eine stark schematisierte Explosionsdarstellung von
zwei diametral gegenüberliegend angeordneten Kol
ben, die durch das darüber angeordnete Verbin
dungselement miteinander koppelbar sind,
Fig. 3 eine stark schematisierte Schnittansicht einer
Kurbelwelle mit exzentrisch dazu angeordneter
Kurbelwellenscheibe, auf der ein Antriebsblock
gelagert ist,
Fig. 4a eine kombinierte Darstellung von Fig. 2 und 3, wo
bei die Anordnung des Antriebsblocks zwischen den
sich diametral gegenüberliegenden Kolben zu
erkennen ist,
Fig. 4b eine gegenüber der Darstellung in Fig. 4a um 90°
gekippte Darstellung, wobei ein weiterer Kolben
strichliniert angedeutet ist,
Fig. 5a bis 5d eine Darstellung der Zündfolge der vier Zylinder
beim Betrieb der Hubkolbenmaschine gemäß Fig. 1 im
Zweitakt-Verfahren, wobei jeweils die Stellung des
Antriebsblocks zu erkennen ist,
Fig. 6 eine schematische Ansicht einer weiteren Ausfüh
rungsform für eine Vierzylinderhubkolbenmaschine in
besonders kompakter Bauweise,
Fig. 7 eine schematische Schnittdarstellung entlang der
Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine stark schematische Schnittansicht eines Aus
führungsbeispiels für eine Dreizylinder-Hubkolben
maschine mit Kolbenführungselementen,
Fig. 9 eine schematische Darstellung einer einzelnen
Einheit aus Kolben, Verbindungselement und Kolben
führungselement, wie sie in Fig. 8 verwendet wer
den, und
Fig. 10a bis 10c weitere stark schematisierte Darstellungen von
Ausführungsformen zweier diametral gegenüberliegend
angeordneter Kolben, die durch - gegenüber Fig. 2
alternative - Verbindungselemente koppelbar sind.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer als Motor ausge
bildeten Hubkolbenmaschine 10 in stark schematisierter Schnitt
darstellung. Die Hubkolbenmaschine 10 umfaßt vier Zylinder-
Kolben-Anordnungen, die im gleichen Winkelabstand um eine ge
meinsame Kurbelwelle 18 herum angeordnet sind. Jede Kolben-
Zylinder-Anordnung umfaßt einen Kolben 16, der in Richtung
seiner Längsachse in einem jeweils zugeordneten Zylinder 14
verschiebbar angeordnet ist. Die vier Zylinder 14 des Ausfüh
rungsbeispiels sind an einem Maschinengehäuse 12 befestigbar,
wobei sich die Zylinder- bzw. Kolbenachsen jeweils radial zur
Kurbelwelle 18 sternförmig erstrecken.
Am oberen Ende eines jeden Zylinders 14 ist in bekannter Weise
eine Zündvorrichtung 36 (Zündkerze) angeordnet, wobei in Fig. 1
die Zündvorrichtung des oben angeordneten Zylinders 14 gerade
zündet. Zwischen der oberen Kolbenfläche eines jeden Kolbens 16
und dem Zylinderkopf ist in ebenfalls bekannter Weise ein Ver
brennungsraum 38 ausgebildet, in dem die komprimierten Ver
brennungsgase gezündet werden. Dabei wird eine Kraft auf den
jeweiligen Kolben 16 in Richtung der Kurbelwelle 18 ausgeübt.
Zur Abdichtung zwischen Kolben 16 und Zylinder 14 sind Kol
benringe in dafür vorgesehenen Ausnehmungen des jeweiligen
Kolbens 16 angeordnet.
In Fig. 2 sind zwei Kolben 16 zu erkennen, die durch zwei
Verbindungselemente 34, von denen in Fig. 2 lediglich eines
dargestellt ist, diametral gegenüberliegend und starr mit
einander verbunden werden. Insbesondere sind die Verbindungs
elemente 34 in Axialrichtung der Kurbelwelle 18 entweder un
mittelbar oder unter Zwischenschaltung eines oder mehrerer
anderer Verbindungselemente 34 jeweils sehr nahe und im we
sentlichen spielfrei entweder unmittelbar an einer Seitenfläche
des exzentrischen Teils der Kurbelwelle 18 oder einem weiteren
Verbindungselement 34 vorbeigeführt (siehe Fig. 4b), wobei je
doch jeglicher Kontakt untereinander oder zu anderen sich re
lativ zueinander bewegenden Teilen der Hubkolbenmaschine ver
mieden werden muß. In Fig. 1 ist dies deutlich zu erkennen.
Im vorliegenden Fall bestehen die Verbindungselemente 34 aus
Flachmetallelementen, welche - wie aus Fig. 4b besonders deut
lich wird - eine insgesamt geringe Ausdehnung in Axialrichtung
der Kurbelwelle 18 aufweisen, so daß auch bei einer Anordnung
von mehreren Kolben-Zylinder-Anordnungen die Gesamtaxialer
streckung, die sich im wesentlichen zusammensetzt aus der Dicke
des exzentrischen Teils und den Dicken der beidseits davon an
geordneten Verbindungselemente 34, unter dem Kolbendurchmesser
bleibt, der damit die Axialerstreckung bzw. Breite der Hubkol
benmaschine bestimmt. Bei der Dimensionierung der Verbindungs
elemente 34 ist lediglich zu beachten, daß sie den Stabilitäts
anforderungen genügen.
Die Verbindungselemente 34 und zwei diametral gegenüberliegend
angeordnete Kolben 16 bilden beim vorliegenden Ausführungsbei
spiel jeweils eine Einheit. An der kurbelwellenseitigen Kol
benseite ist an jedem Kolben 16 ein Kraftübertragungselement 32
mit einer wiederum kurbelwellenseitig ausgebildeten Stützfläche
33 angeordnet, wobei sich die Stützflächen 33 zweier gegenüber
liegender Kraftübertragungselemente 32 beim vorliegenden Aus
führungsbeispiel jeweils senkrecht zur Kolbenachse, parallel
zueinander und in vorbestimmtem Abstand voneinander erstrecken.
Die Kraftübertragungselemente 32 und die zugehörigen Kolben 16
können insbesondere einstückig ausgebildet werden.
Alternativ ist es auch möglich, die Stützfläche 33 unter einem
anderen Winkel zur Kolbenachse anzuordnen.
Die zwei diametral gegenüberliegende Kolben 16 starr mitein
ander koppelnden Verbindungselemente 34 sind jeweils beidseitig
der jeweiligen Kraftübertragungselemente 32 angeordnet und am
jeweiligen Kraftübertragungselement 32 mittels Schrauben 50 be
festigt, wie dies unter anderem aus Fig. 4b zu erkennen ist.
Alternativ können auch andere Verbindungsarten gewählt werden.
Ebenso kann das Kraftübertragungselement nicht unmittelbar am
Kolben (wie beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel), sondern
durch ein (nicht dargestelltes) Verlängerungselement beabstan
det von diesem angeordnet sein. Das Verlängerungselement könnte
dabei noch zusätzlich geführt bzw. verschieblich gelagert wer
den.
Ferner sind in den Fig. 10a bis 10c weitere Ausführungsformen
dargestellt, wie die beiden diametral gegenüberliegend ange
ordneten Kolben 16 durch alternativ ausgestaltete Verbin
dungselemente starr miteinander gekoppelt werden können.
Gemäß Fig. 10a werden auf jeder Seite des Kolbens lediglich
zwei Stäbe verwendet, die als Verbindungselement 34 zwischen
den Kolben 16 dienen.
Gemäß Fig. 10b werden zwei L-förmige Verbindungselemente ver
wendet, die ebenfalls auf jeweils einer Seite der Kolben 16
oder der Kraftübertragungselemente 32 montiert werden.
Schließlich ist in Fig. 10c ein U-förmiges Verbindungselement
34 dargestellt, das oder die ebenfalls zum Verbinden der Kolben
16 geeignet ist bzw. sind. Die Ausführungsformen gemäß den Fig.
10a bis 10c haben unter anderem den Vorteil, daß die aus den
Kolben 16 und dem Verbindungselement 34 bzw. den Verbindungs
elementen bestehenden Einheiten einfacher zu montieren sind.
Dabei wird das jeweilige Verbindungselement zuerst an dem einen
Kolben 16 und, nachdem die Kurbelwelle 18 zwischen den beiden
Stäben bzw. Schenkeln der Verbindungselemente durchgeführt ist,
auch am anderen Kolben befestigt. Auch bei den letztgenannten
Ausführungsbeispielen der Verbindungselemente 34 sind diese mit
einem flachen Querschnitt - wie vorgenannt erläutert - ausge
führt.
Das in Fig. 2 dargestellte Verbindungselement 34 weist mittig
jeweils ein sich in Bewegungsrichtung der Kolben 16 erstrecken
des Langloch 44 oder eine entsprechende Öffnung auf, dessen
bzw. deren Funktion weiter unten erläutert wird.
Zwischen zwei gegenüberliegenden Kraftübertragungselementen 32
bzw. deren Stützflächen 33 ist ein Antriebsblock 22 zwischenge
schaltet, der spielfrei eingepaßt ist. Der Antriebsblock 22 ist
in einer Ebene senkrecht zur Kolbenlängs- bzw. -bewegungsachse
sowie senkrecht zur Kurbelwellenachse 26 relativ zu den Kolben
16 verschiebbar. Dabei gleiten die Stützflächen 33 der Kraft
übertragungselemente 32 auf am Antriebsblock 22 angeordneten
Anlageflächen 30, die entsprechend den Stützflächen 33 eben
falls jeweils plan ausgebildet sind.
Um eine möglichst leichtgängige Verschiebung des Antriebsblocks
22 relativ zu den Kolben 16 zu ermöglichen, werden die Stütz- und
Anlageflächen 33 bzw. 30 mit Gleitlager-Beschichtungen ver
sehen. Zusätzlich ist es möglich, ein Wälzlager zwischen den
aufeinanderliegenden Flächen vorzusehen. Mit einem solchen
Wälzlager kann der Wirkungsgrad erheblich verbessert werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besitzt der Antriebsblock
22 in Richtung der Kurbelwellenachse 26 betrachtet einen qua
dratischen Querschnitt, wobei jede Umfangsfläche als Anlage
fläche 30 für einen Kolben 16 bzw. dessen Kraftübertragungs
element 32 dient. Wird jedoch eine andere Anzahl von Zylindern
im gleichen Winkelabstand um die Kurbelwelle 18 herum angeord
net, so weist der Antriebsblock 22 eine entsprechende Quer
schnittsform auf. Demgemäß ist jedem Kolben 16 eine Umfangs
fläche des Antriebsblocks 22 als Anlagefläche zugeordnet.
Bei einer Ausführungsform der Maschine mit einer ungeraden
Anzahl von Zylindern kann eine doppelt so große Anzahl von
Anlageflächen 30 wie Kolben vorgesehen werden. Dies wird ge
nauer anhand eines weiteren Ausführungsbeispiels nachfolgend
noch beschrieben.
Mittig im Antriebsblock 22 ist eine Bohrung 24 ausgebildet, in
der eine den exzentrischen Teil der Kurbelwelle 18 bildenden
Kreisscheibe 20 drehgelagert ist.
Gemäß Fig. 3 weist die Kreisscheibe 20 eine derartige Dimension
auf und ist in derartiger Weise exzentrisch zur Kurbelwellen
achse 26 versetzt, daß zum einen - in Bild 3 unten - die Um
fangsfläche der Kurbelwelle 18 und Kreisscheibe 20 eine sich
parallel zur Kurbelwellenachse 26 erstreckende Umfangslinie
gemeinsam haben und zum anderen - in Fig. 3 mitte - die Achse
28 der Kreisscheibe 20 auf der gegenüberliegenden Umfangslinie
der Kurbelwelle 18 liegt. Die Exzentrizität beträgt somit einen
halben Kurbelwellendurchmesser. Die Kreisscheibe 20 besitzt
gegenüber herkömmlichen, gekröpften Kurbelwellen einen ver
größerten Umfang, so daß bei einer Belastung des Antriebsblocks
22 die Kraft pro Flächeneinheit reduziert ist. Bei Zwischen
schaltung eines geeigneten Lagers, insbesondere eines Wälz
lagers, zwischen Kreisscheibe 20 und Antriebsblock 22 kann die
Reibung - wie bereits erwähnt - nochmals erheblich vermindert
werden.
Die Kreisscheibe 20 kann wahlweise auch mit anderer Exzentri
zität angeordnet werden. Wichtig für die Verwendung eines Wälz
lagers ist jedoch, daß der Umfang der Kreisscheibe 20 immer ra
dial außerhalb der Kurbelwelle 18 angeordnet ist. Dadurch kann
ein Wälzlager - im Gegensatz zu einer herkömmlichen Ausführung
einer gekröpften Kurbelwelle - problemlos auf die Kreisscheibe
20 aufgebracht werden.
Beaufschlagt ein Kolben 16 über das jeweilige Kraftübertra
gungselement 32 und den Antriebsblock 22 die Kreisscheibe 20 in
Richtung senkrecht zur Kurbelwellenachse 26, so wird auf die
Kurbelwelle 18 ein Drehmoment ausgeübt, welches diese in Dreh
bewegung versetzt.
In Fig. 4a ist die in Fig. 2 dargestellte Einheit aus zwei
diametral gegenüberliegenden Kolben 16, welche durch die Ver
bindungselemente 34 miteinander gekoppelt sind, sowie der in
Fig. 3 auf der Kreisscheibe 20 gelagerte Antriebsblock mit
einander kombiniert, wobei der Antriebsblock 22 spielfrei
zwischen zwei gegenüberliegenden Kraftübertragungselementen
aufgenommen ist.
Dabei erstreckt sich die Kurbelwelle 18 durch das in den Ver
bindungselementen 34 ausgebildete und sich in Bewegungsrichtung
des Kolbens 16 erstreckende Langloch 44 berührungsfrei hin
durch, wobei die Verbindungselemente 34 im wesentlichen spiel
frei aber auch berührungsfrei mit geringem Abstand an der
Kreisscheibe 20 und dem Antriebsblock 22 oder an einem anderen
Verbindungselement 32 vorbeigeführt sind.
Bei den Ausführungsformen der Verbindungselemente 34 gemäß den
Fig. 10a bis 10c ist die Kurbelwelle 18 an den jeweiligen Ver
bindungselementteilen berührungslos vorbei- bzw. zwischen die
sen hindurchgeführt.
Die in Fig. 4a dargestellte Einheit ist in Fig. 4b um 90° ge
kippt. Deutlich sind in dieser Figur links und rechts die Kol
ben 16 zu erkennen, welche über ihre Kraftübertragungselemente
32 am Antriebsblock 22 anliegen. In Richtung der Kurbelwellen
achse geringfügig in Axialrichtung beabstandet sind am An
triebsblock 22 zwei beidseits der Kreisscheibe 20 angeordnete,
flache Verbindungselemente 34 vorbeigeführt, welche die beiden
diametral gegenüberliegenden Kolben 16 miteinander verbinden.
Gegenüber Fig. 4a ist in Fig. 4b (strichlinierter Kreis) ein
weiterer Zylinder schematisch angedeutet, der sich über bzw.
unter der Kurbelwelle 18 befindet. Dieser Kolben 16 ist eben
falls mit einem diametral gegenüberliegenden Kolben durch zwei
weitere jeweils beidseits der Kreisscheibe 20 angeordnete,
flache Verbindungselement 34 gekoppelt, die wiederum axial in
Richtung der Kurbelwelle geringfügig beabstandet, im wesentli
chen jedoch spielfrei außerhalb der Verbindungselemente 34 der
vorgenannten Kolbeneinheit vorbeigeführt sind. In Fig. 4b ver
laufen diese Verbindungselemente in bzw. aus der Bildebene.
Gemäß Fig. 4b sind die Verbindungselemente 34 symmetrisch zur
Kreisscheibe 20 angeordnet. Würde ein weiteres Kolbenpaar -
beispielsweise bei einem Sechszylindermotor - auf die gleiche
Kreisscheibe 20 der Kurbelwelle 18 wirken, dann wären die
hierfür erforderlichen Verbindungselemente wieder in symmetri
scher Weise mit geringem Abstand axial in Richtung der Kur
belwelle außerhalb der zuletzt genannten Verbindungselemente 34
angeordnet.
In Fig. 1 ist die aus zwei in Fig. 2 dargestellten und senk
recht zueinander angeordneten Baueinheiten kombinierte Einheit
gezeigt, wobei der Antriebsblock 22 spielfrei zwischen vier
Kraftübertragungselementen 32 aufgenommen ist. In dieser Figur
befindet sich die Hubkolbenmaschine 10 in einem Bewegungszu
stand, in dem der obere Kolben 16 den oberen Totpunkt, der
untere Kolben 16 den "unteren" Totpunkt sowie die beiden
seitlich angeordneten Kolben den zugeordneten Zylinder 14
jeweils auf halbem Weg durchlaufen. Wird - wie in Fig. 1 und
Fig. 5a dargestellt ist - die Zündvorrichtung 36 der oben
angeordneten Kolben-Zylinder-Anordnung gezündet, so wird durch
die Expansion des Verbrennungsgemisches vom oberen Kolben 16
über das zugeordnete Kraftübertragungselement 32 eine Kraft
nach unten (in den Fig. 1 und 5a) auf den Antriebsblock 22
ausgeübt, so daß dieser unter Drehung der Kurbelwelle 18 nach
unten und gleichzeitig (siehe Fig. 5a bis 5d) nach rechts
gedrängt wird. Dabei verschieben sich Antriebsblock 22 und
Kolben 16 relativ zueinander seitlich, wobei die Stützflächen
33 der Kraftübertragungselemente 32 sowie die Anlageflächen des
Antriebsblocks 22 übereinander hinweggleiten.
In den Fig. 5a bis 5d ist beim Betrieb der Hubkolbenmaschine
als Zweitaktmotor der Ablauf einer Drehung der Kurbelwelle um
360° dargestellt. Die Fig. 5a entspricht der Fig. 1, die be
reits soeben erläutert wurde. Die Kurbelwellenrotationsrichtung
sowie die Kolbenbewegungsrichtung sind dabei durch die Pfeile
46 bzw. 48 dargestellt.
In Fig. 5b hat sich der Kolben I durch Expansion des Brenn
stoffgemisches um etwa die Hälfte seines Weges nach unten be
wegt und dabei die Kurbelwelle 18 unter Zwischenschaltung der
Kreisscheibe 20 sowie des Antriebsblocks 22 um 90° im Uhr
zeigersinn gedreht. Nunmehr befindet sich der Kolben II in
seinem (in Fig. 5b) rechten Totpunkt und wird gezündet. Von
Fig. 5b zu Fig. 5c hat sich der Kolben II aus seiner rechten
Totpunktsposition um etwa die Hälfte seines Weges nach links
bewegt, während der Kolben I unter vollständiger Expansion des
Verbrennungsgases an seinem unterem Totpunkt angelangt ist. Die
Kreisscheibenachse 28 befindet sich nunmehr an ihrem untersten
Punkt, und die Kurbelwelle 18 ist gegenüber Fig. 5a um 180°
gedreht. Durch sukzessives Zünden des Brennstoffgemisches in
den den Kolben III und IV zugeordneten Verbrennungsräumen 38
(Fig. 5c und 5d) wird eine vollständige Rotation der Kurbel
welle 18 um 360° abgeschlossen, wobei sich an Fig. 5d wieder
Fig. 5a anschließt.
Bei einer Drehung der Kurbelwelle 18 um 360° bewegt sich der
Antriebsblock 22 im Bewegungsraum 40 des Gehäuses 12 einmal
längs einer Kreisbahn, ohne sich jedoch dabei zu drehen.
Die Längsführung der Kolben 16 bzw. der aus zwei diametral ge
genüberliegenden Kolben 16 sowie den Verbindungselementen 34
bestehenden Einheit wird von den Zylindern 14 und nicht vom
Antriebsblock 22 übernommen. Dieser dient nur zur Kraftüber
tragung von den Kolben 16 auf die Kreisscheibe 20, wobei auf
eine möglichst leichtgängige seitliche Verschiebung zwischen
dem jeweiligen Kraftübertragungselement 32 und dem Antriebs
block 22 zur Reduzierung der Reibung geachtet werden soll.
Die Tiefe, d. h. Axialerstreckung, der Hubkolbenmaschine in
Richtung der Kurbelwelle 18 entspricht im wesentlichen der
Breite der Kolben-Zylinder-Einheit, so daß eine äußerst kom
pakte Bauweise möglich ist.
Gemäß den Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungsform einer
noch kompakteren Bauweise einer Vierzylinderkolbenmaschine
dargestellt.
Gegenüber der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 5 ist eine
Einheit aus sich diametral gegenüberliegenden Kolben 16 und
einem diese Kolben starr miteinander koppelnden Verbindungs
element 34 einstückig aufgebaut. Dies ist insbesondere in der
Schnittdarstellung der Fig. 7 leicht zu erkennen. Die vorge
nannten Kraftübertragungselemente 32 entfallen bei diesem
Ausführungsbeispiel bzw. deren Funktion wird von der Unterseite
der Kolben 16 übernommen. Auch in diesem Fall weist das
einstückig mit den zugeordneten Kolben 16 ausgebildete Ver
bindungselement 34 jeweils ein sich in Kolbenbewegungsrichtung
erstreckendes Langloch 44 auf, durch das sich wiederum die
Kurbelwelle 18 berührungsfrei hindurch erstreckt.
Die in Fig. 6 dargestellte Baueinheit besteht lediglich aus
zwei vorgenannt beschriebenen Kolbeneinheiten, den zwischen den
Kolben 16 aufgenommenen Antriebsblock 22 sowie der an der Kur
belwelle 18 ausgebildeten Kreisscheibe 20. Neben einer äußerst
kompakten Bauweise der vorliegenden Hubkolbenmaschine 10 ist
auch ein sehr einfacher und sich kostengünstig auswirkender
Aufbau erreicht.
Aus Fig. 7 ist zu erkennen, daß die Verbindungselemente 34 je
weils zweier diametral gegenüberliegender Kolben 16 in Axial
richtung der Kurbelwelle 18 im wesentlichen spiel- und berüh
rungsfrei am Antriebsblock 22 vorbeigeführt sind. In strichli
nierter Weise ist wiederum ein Kolben 16 in Draufsicht darge
stellt, wobei dessen Verbindungselement 34 in der Schnittdar
stellung der Fig. 7 mit zwei durch die Kurbelwelle voneinander
beabstandeten, kreissegmentförmigen Schnittflächen dargestellt
ist.
Die Funktionsweise dieser Ausführungsform einer Hubkolben
maschine ist identisch mit derjenigen gemäß den Fig. 1 bis 5.
Um eine vorzeitige Abnutzung der miteinander in Eingriff ste
henden Elemente von Antriebsblock 22 und Kolben 16 zu verhin
dern, können deren Lager bzw. Gleitflächen zumindest teilweise
gehärtet sein.
In den Fig. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für
eine Hubkolbenmaschine dargestellt. Diese umfaßt drei - also
eine ungerade Anzahl von - Kolbenzylinderanordnungen. Von den
drei Kolben-Baueinheiten ist eine in Fig. 9 dargestellt.
Diese umfaßt - wie auch bei den vorherigen Ausführungsbei
spielen - einen Kolben 16 mit einem Kraftübertragungselement
32, das mit seiner Stützfläche 33 an einer zugeordneten An
lagefläche des Antriebsblocks 22 anliegt. Wiederum mit dem
Kraftübertragungselement 32 verbunden ist ein Verbindungs- bzw.
nunmehr Führungselement 34, das in Fig. 9 besonders hervorgeho
ben ist. Das Verbindungs- (bzw. Führungs-)element 34 umfaßt
einen in etwa ovalen Ringteil, an dessen Schmalseiten jeweils
sich gegenüberliegende Befestigungsflansche angeordnet sind.
Mit jeweils einem Befestigungsflansch ist das Verbindungsele
ment 34 mit einem zugeordneten Kolben 16 bzw. mit dessen zu
geordneten Kraftübertragungselement 32 verbunden.
Genau wie in den vorherigen Ausführungsbeispielen weist auch
hier das Verbindungselement ein sich in Bewegungsrichtung des
zugeordneten Kolbens 16 erstreckendes Langloch 44 auf, das
nunmehr innerhalb des ovalen Ringteils ausgebildet ist. Durch
das Langloch 44 ist die Kurbelwelle 18 berührungslos hin
durchgeführt. Gegenüberliegend dem Kolben ist am anderen Be
festigungsflansch des Verbindungselements 34 ein zylindrisches
Abstütz- bzw. Führungselement 52 vorgesehen. Dieses Führungs
element 52 weist ebenso wie das Kraftübertragungselement 32
eine Stützfläche 33 auf. Der Antriebsblock 22 ist also bei
dieser Ausführungsform zwischen den beiden Stützflächen des
Kraftübertragungselements 32 und des gegenüberliegend ange
ordneten Führungselements 52 spielfrei aufgenommen.
Wie bei den beiden vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist
auch hier das Verbindungselement 34 in axialer Richtung der
Kurbelwelle im wesentlichen spiel- und berührungsfrei am An
triebsblock 22 vorbeigeführt.
Gemäß der Darstellung in Fig. 8 sind drei der Kolbeneinheiten,
wie in Fig. 9 dargestellt, jeweils um 120° winkelbeabstandet im
Gehäuse 12 der Hubkolbenmaschine angeordnet. Dabei wird das
Führungselement 52 in einer Führungsausnehmung 54 des Gehäuses
12 gelagert. Die Führungsausnehmungen 54 sind derart angeordnet
und ausgebildet, daß sich die zugehörigen Führungselemente 52
möglichst reibungsfrei in Kolbenbewegungsrichtung verschieben
lassen.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel werden die einzelnen Ver
bindungselemente, von denen an jedem Kolben eines oder zwei
vorgesehen sein können, axial nahe am Antriebsblock 22 bzw.
auch an anderen Verbindungselementen 34 vorbeigeführt.
Alternativ ist es möglich, den Kolben in seiner axialen
Richtung zu verlängern. Dann kann der längere Kolben die Füh
rungsfunktion allein übernehmen, so daß auf das zylindrische
Führungselement 52 verzichten werden kann.
In analoger Weise können auch Hubkolbentriebwerke mit einer
ungeraden Anzahl von Zylindern, beispielsweise einem Fünf oder
Siebenzylindertriebwerk, ausgebildet werden.
Die Triebwerke mit einer ungeraden Anzahl von Zylindern haben
den Vorteil, daß bei einer Zündung der - in Drehrichtung der
Kurbelwelle gesehen - jeweils übernächsten Kolben-Zylinder-
Anordnung ein Vier-Takt-Betrieb problemlos möglich ist.
Alle vorgenannt beschriebenen Hubkolbenmaschinen haben den
Vorteil, daß gegenüber herkömmlichen Hubkolbenmaschinen oder
Verbrennungsmotoren auf ein Pleuel verzichtet werden kann.
Dadurch ist eine erheblich niedrigere Bauhöhe des Motorblocks
und, als Folge davon, ein niedrigeres Gewicht und ein gerin
gerer Kraftstoffverbrauch erzielbar.
Darüber hinaus wird durch die reine Sinusbewegung der bewegten
Massen ein guter, sogar ein hundertprozentiger Masseausgleich
erreicht.
Im übrigen können gegenüber einer herkömmlichen Hubkolbenma
schine die Lager auf zwei Hauptlager für die Kurbelwelle sowie
ein "Pleuellager" - nämlich das Lager zwischen Antriebsblock 22
und Kreisscheibe 20 - reduziert werden. Diese Lagerstellen kön
nen zusätzlich noch als Wälzlager - im Gegensatz zu bisher üb
lichen Gleitlagern - ausgeführt werden (siehe auch Fig. 8). Die
dadurch erzielte Reibungsreduktion wirkt sich ebenfalls positiv
auf den Kraftstoffverbrauch aus.
Insgesamt ist eine Hubkolbenmaschine geschaffen, bei der unter
kompakter und kleiner Dimensionierung sowie herstellungs- und
wartungstechnisch einfacher Bauweise die Anordnung auch einer
großen Zylinderzahl in einer Radialebene möglich ist, wobei die
Reibung im Betrieb klein gehalten werden kann.
Das Grundprinzip der Erfindung läßt sich mit anderen Worten
nochmals wie folgt festhalten:
Die Hubkolbenmaschine umfaßt ein Getriebe zum Umwandeln einer drehenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung und umgekehrt. Dabei sind zwei in Umfangsrichtung des exzentrischen Teils einer Kurbelwelle diametral gegenüberliegende Druckteile zur Übertragung von Kräften auf den exzentrischen Teil der Kur belwelle und mindestens ein Verbindungsteil vorgesehen, welches die Druckteile starr miteinander verbindet, so daß die mit dem exzentrischen Teil der Kurbelwelle in Wirkverbindung stehenden Druckteile gleichsinnig hin- und herbewegt werden. Das Verbin dungsteil ist sehr nahe an einer in Achsrichtung der Kurbelwel le liegenden im wesentlichen ebenen Seitenfläche des exzentri schen Teils der Kurbelwelle vorbeigeführt.
Die Hubkolbenmaschine umfaßt ein Getriebe zum Umwandeln einer drehenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung und umgekehrt. Dabei sind zwei in Umfangsrichtung des exzentrischen Teils einer Kurbelwelle diametral gegenüberliegende Druckteile zur Übertragung von Kräften auf den exzentrischen Teil der Kur belwelle und mindestens ein Verbindungsteil vorgesehen, welches die Druckteile starr miteinander verbindet, so daß die mit dem exzentrischen Teil der Kurbelwelle in Wirkverbindung stehenden Druckteile gleichsinnig hin- und herbewegt werden. Das Verbin dungsteil ist sehr nahe an einer in Achsrichtung der Kurbelwel le liegenden im wesentlichen ebenen Seitenfläche des exzentri schen Teils der Kurbelwelle vorbeigeführt.
Übertragen auf ein Getriebe kann dieses bei erfindungsgemäßer
Ausbildung wie folgt definiert werden:
Getriebe zum Umwandeln einer drehenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung und umgekehrt, insbesondere für Hubkol benmaschinen, bestehend aus zwei in Umfangsrichtung eines ex zentrischen Teils einer Welle diametral gegenüberliegenden Druckteilen zur Übertragung von Kräften auf den exzentrischen Teil einer Welle und mindestens einem Verbindungsteil, welches die Druckteile starr miteinander verbindet, so daß die mit dem exzentrischen Teil der Welle in Wirkverbindung stehenden Druck teile gleichsinnig hin- und herbewegt werden, dadurch gekenn zeichnet, daß das Verbindungsteil sehr nahe an einer in Achs richtung der Welle liegenden im wesentlichen ebenen Seiten fläche des exzentrischen Teils der Welle vorbeigeführt ist.
Getriebe zum Umwandeln einer drehenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung und umgekehrt, insbesondere für Hubkol benmaschinen, bestehend aus zwei in Umfangsrichtung eines ex zentrischen Teils einer Welle diametral gegenüberliegenden Druckteilen zur Übertragung von Kräften auf den exzentrischen Teil einer Welle und mindestens einem Verbindungsteil, welches die Druckteile starr miteinander verbindet, so daß die mit dem exzentrischen Teil der Welle in Wirkverbindung stehenden Druck teile gleichsinnig hin- und herbewegt werden, dadurch gekenn zeichnet, daß das Verbindungsteil sehr nahe an einer in Achs richtung der Welle liegenden im wesentlichen ebenen Seiten fläche des exzentrischen Teils der Welle vorbeigeführt ist.
Bei der vorgenannt erläuterten Konstruktion ergibt sich ein
erheblicher Kostenvorteil bei der Produktion von Motoren sowie
ein besonders wirtschaftlicher Betrieb.
Bezugszeichenliste
10 Hubkolbentriebwerk
12 Gehäuse
14 Zylinder
16 Kolben
18 Kurbelwelle
20 Kreisscheibe
22 Antriebsblock
24 Bohrung
26 Kurbelwellenachse
28 Kreisscheibenachse
30 Wirkflächen des Antriebsblocks
32 Kraftübertragungselement oder Kolbenelement
33 Wirkflächen des Kraftübertragungselements
34 Verbindungselement
36 Zündvorrichtung
38 Verbrennungsraum
40 Bewegungsraum für den Antriebsblock
44 Langloch
46 Kurbelwellenrotationspfeil
48 Kolbenbewegungsrichtungspfeil
50 Schraube
52 Führungselement
54 Führungsausnehmung.
12 Gehäuse
14 Zylinder
16 Kolben
18 Kurbelwelle
20 Kreisscheibe
22 Antriebsblock
24 Bohrung
26 Kurbelwellenachse
28 Kreisscheibenachse
30 Wirkflächen des Antriebsblocks
32 Kraftübertragungselement oder Kolbenelement
33 Wirkflächen des Kraftübertragungselements
34 Verbindungselement
36 Zündvorrichtung
38 Verbrennungsraum
40 Bewegungsraum für den Antriebsblock
44 Langloch
46 Kurbelwellenrotationspfeil
48 Kolbenbewegungsrichtungspfeil
50 Schraube
52 Führungselement
54 Führungsausnehmung.
Claims (16)
1. Hubkolbenmaschine mit wenigstens einer Kolben-Zylinder-
Anordnung, deren Kolben (16) jeweils so mit einem
exzentrischen Teil (20) einer Kurbelwelle (18)
wirkverbunden ist, daß er bei Drehung der Kurbelwelle
radial zu deren Achse (26) hin- und herbewegbar ist,
wobei
- - die Wirkverbindung zwischen Kolben (16) und exzentrischem Teil (20) der Kurbelwelle (18) über einen einzigen, am exzentrischen Teil (20) derselben drehgelagerten Antriebsblock (22) erfolgt,
- - alle Kolben (16) jeweils flächig (Anlagefläche 30) am An triebsblock (22) anliegen,
- - jeder Kolben (16) der Bewegung des Antriebsblocks (22) in Richtung seiner Längsachsen spielfrei folgen kann und
- - jedem Kolben (16) wenigstens ein Führungselement (34) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Führungselement (34) entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines oder mehrerer weiterer Füh rungselemente (34) sehr nahe an einer in Axialrichtung der Kurbelwelle (18) liegenden, im wesentlichen ebenen Seiten fläche des exzentrischen Teils (20) der Kurbelwelle (18) vorbeigeführt ist.
daß jedes Führungselement (34) entweder unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines oder mehrerer weiterer Füh rungselemente (34) sehr nahe an einer in Axialrichtung der Kurbelwelle (18) liegenden, im wesentlichen ebenen Seiten fläche des exzentrischen Teils (20) der Kurbelwelle (18) vorbeigeführt ist.
2. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungselemente (34) an einer in Axialrichtung der
Kurbelwelle (18) gelegenen Seite am zugeordneten Kolben
(16) angeordnet sind.
3. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes einem Kolben (16) zugeordnete Führungselement
(34) aus jeweils zwei in Axialrichtung der Kurbelwellen
achse (26) voneinander beabstandeten Führungsteilen be
steht, von denen jedes sehr nahe an jeweils einer der bei
den Seiten des exzentrischen Teils (20) der Kurbelwelle
(18) vorbeigeführt ist.
4. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Führungselement (34) gegenüberliegend dem mit dem
Führungselement (34) verbundenen Kolben (16) ein Abstütz
element (32, 52) angeordnet ist, welches sich gegen den
Antriebsblock (20) abstützt, wobei der Antriebsblock (20)
jeweils zwischen einem Kolben (16) und dem zugeordneten
Abstützelement (32, 52) im wesentlichen spielfrei jedoch
relativ zu diesen verschiebbar aufgenommen ist.
5. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Mehrzahl von Kolben-Zylinder-Anordnungen die
se um die gemeinsame Kurbelwelle (18) herum in gleichem
Winkelabstand und in einer gemeinsamen Radialebene der Kur
belwelle (18) angeordnet sind.
6. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer geraden Anzahl von Zylinder-Kolben-Anordnungen,
jeweils diametral angeordnete Kolben (16) durch das
als Stützelement wirkende Führungselement (34) starr mit
einander verbunden sind, wobei jeweils ein Kolben (16) in
Bezug auf den diametral gegenüberliegenden Kolben (16) die
Funktion eines Abstützelements (32) übernimmt.
7. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsteile oder die Führungselemente im wesent
lichen gerade ausgebildet und in Richtung der zwischen den
miteinander zu verbindenden Abstützelementen (32, 52) und
Kolben (16) oder Kolben (16) untereinander wirkenden Zug- und
Druckkräfte ausgerichtet sind.
8. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungselemente (34) oder die Führungsteile derart
flach ausgebildet sind, daß sich bei der für die zu erwar
tenden Belastung erforderlichen Stabilität eine möglichst
geringe Ausdehnung der Gesamtanordnung in Axialrichtung der
Kurbelwelle (18) ergibt.
9. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Führungselement (34) oder die Führungsteile um die
Kurbelwelle (18) beidseitig derart herumgeführt sind, daß
sie in jedem Bewegungszustand des zugeordneten Kolbens (16)
berührungsfrei zur Kurbelwelle (18) angeordnet sind.
10. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Führungselement (34) bzw. in den beiden Führungstei
len jeweils eine langlochartige Ausnehmung (44) ausgebildet
ist, durch die sich die Kurbelwelle (18) in jeder Position
der Kolben (16) berührungsfrei hindurch erstreckt.
11. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlageflächen (30) der Kolben (16) am Antriebsblock
(22) jeweils plan ausgebildet sind.
12. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der exzentrische Teil (20) der Kurbelwelle (18) durch
eine exzentrisch zur Kurbelwellenachse (26) angeordnete
Kreisscheibe gebildet ist, die in einer zentrisch im An
triebsblock (22) angeordneten Bohrung (24) drehgelagert
aufgenommen ist.
13. Hubkolbenmaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kreisscheibe (20) derart exzentrisch zur Kurbel
welle (18) angeordnet ist, daß ihre Umfangsflächen eine
sich parallel zur Kurbelwellenachse (26) erstreckende
Umfangslinie gemeinsam haben.
14. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Kurbelwelle (18) und Antriebsblock (22) und/oder
zwischen Antriebsblock (22) und Kolben (16) ein
Wälzlager vorgesehen ist.
15. Hubkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubkolbenmaschine als Triebwerk nach Art eines
Zweitaktmotors, eines Viertaktmotors oder eines Motors mit
einer anderen Taktzahl betrieben ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19500854A DE19500854C2 (de) | 1994-01-21 | 1995-01-13 | Hubkolbenmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4401734 | 1994-01-21 | ||
| DE19500854A DE19500854C2 (de) | 1994-01-21 | 1995-01-13 | Hubkolbenmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19500854A1 true DE19500854A1 (de) | 1995-07-27 |
| DE19500854C2 DE19500854C2 (de) | 1998-04-09 |
Family
ID=6508406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19500854A Expired - Lifetime DE19500854C2 (de) | 1994-01-21 | 1995-01-13 | Hubkolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19500854C2 (de) |
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