DE19500804A1 - Elastisch verformbare, annähernd T-förmige Umhüllung für eine elektrische Kabelendverschlußverbindung - Google Patents
Elastisch verformbare, annähernd T-förmige Umhüllung für eine elektrische KabelendverschlußverbindungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elastisch verformbare
annähernd T-förmige Umhüllung aus elektrisch isolierendem
Material für eine elektrische Kabelendverschlußverbindung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Insbesondere in Verbindung mit elektrischen Schaltanlagen
oder dergleichen besteht das Problem, die Geräteanschlüsse
mit einem Kabel so zu verbinden, daß die Verbindung wirk
sam isoliert und gegen das Eindringen von Feuchtigkeit
ausreichend geschützt ist. Der Geräteanschluß weist nor
malerweise einen Isolierkörper, zum Beispiel als Teil
einer Wanddurchführung auf, der eine ringförmige Dicht
fläche bildet, etwa in Form eines Außenkonus. Aus der DE
32 48 212 ist eine T-förmige Isolierkappe für eine Kabel
endverschlußverbindung bekanntgeworden, bei der das Kabel
mit der Anschlußfahne durch den Stiel des T-förmigen Kör
pers eingeführt ist, während ein Innenkonus eines Querarms
mit einem Außenkonus des Isolierkörpers zusammenwirkt. Die
T-förmige Isolierkappe ist verhältnismäßig dickwandig und
aus relativ steifem Material.
Aus der DE 32 33 572 ist ebenfalls eine T-förmige Isolier
kappe bekanntgeworden, durch deren Stiel das Kabelende mit
der Anschlußfahne eingeführt ist. Der Querarm ist an einem
Ende als Außenkonus und am anderen Ende als Innenkonus
geformt. Der Innenkonus wirkt mit dem Außenkonus des Iso
lierkörpers vom Geräteanschluß zusammen. Der Querarm ist
hohl ausgebildet und nimmt die Schraubverbindung mit der
Anschlußfahne auf. Bei dieser bekannten Ausführung bildet
der T-förmige Körper eine Art Modul in der Weise, daß je
Kabeladeranschluß ein T-förmiger Körper verwendet wird.
Diese bekannte Kabelendverschlußverbindung ist jedoch im Verhältnis
aufwendig in der Herstellung. Die Abdichtung des
T-förmigen Isolierkörpers gegenüber dem Geräteanschluß-
Isolierkörper oder gegenüber einem zweiten T-förmigen Iso
lierkörper erfolgt über Konusverbindungen; die Konusflä
chen müssen daher entsprechend genau geformt werden, damit
sie die gewünschte, das Eindringen von Feuchtigkeit ver
hindernde Abdichtung gewährleisten. Die T-förmigen Isolier
körper sind außerdem verhältnismäßig massiv ausgeführt,
erfordern daher einen großen Materialeinsatz.
Aus der DE 38 02 435 ist auch eine relativ dünnwandige
Kappe für eine Kabelendverschlußverbindung bekanntgeworden,
die aus elastisch verformbarem Material besteht. Sie ist
ebenfalls von T-förmiger Gestalt. Der Stiel ist als Finger
dichtend über das Kabel geschoben. Der Querarm der T-för
migen Endverschlußkappe ist als Zylinderhülse geformt, die
an beiden Enden durch einen radialen Flansch teilweise
abgeschlossen ist. Der Innenumfang der radialen Flansche
bildet eine ringförmige Fläche, die geräteseitig mit der
Außenseite der konischen Gerätebuchse zusammenwirkt. In
das andere Ende ist ein leicht entfernbarer Stopfen einge
steckt, der durch Entfernen ermöglicht, daß die Fahne an
die Gerätebuchse in herkömmlicher Weise angeschraubt wer
den kann. Außerdem ermöglicht das hintere offene Ende der
Kappe einen Zugang zum Anschluß zu Testzwecken. Eine der
artige Endverschlußkappe ist verhältnismäßig einfach zu
fertigen. Da sie aus dünnwandigem Material besteht, ist
der Materialeinsatz relativ gering. Es ist jedoch verhält
nismäßig schwierig bei der Montage, die Kappenabschnitte
auf das Kabel bzw. den Gerätekonus aufzubringen.
Aus der US 3 515 798 ist ein mechanisches Stützmittel be
kanntgeworden, um eine radial aufgeweitete Muffe, bei
spielsweise für Kabelverbindungen, im aufgeweiteten Zu
stand zu halten. Hierzu wird eine sogenannte Stützwendel
aus Kunststoffmaterial verwendet, wobei die aneinander
stoßenden Windungen über eine Schwächungslinie miteinander
verbunden sind. Ein Endabschnitt der Wendel ist durch den
hohlzylindrischen Kern zurückgeführt zum entgegengesetzten
Ende, so daß durch ein Ziehen an dem Endabschnitt die
Stützwendel abgewickelt wird. Aufgrund der inhärenten Vor
spannung kann die Muffe dann auf zum Beispiel eine Kabel
verbindung aufgeschrumpft werden (Kaltschrumpfen). Auf
grund ihrer Konstruktion erfordert die Stützwendel ein
Rotieren des abgewickelten Streifens um den Gegenstand,
auf den die Umhüllung aufgeschrumpft werden soll. Dies
bereitet aus Platzgründen häufig Schwierigkeiten. Daher
ist aus WO 93/22816 bekanntgeworden, einen Stützkern aus
einem flexiblen Blatt, vorzugsweise aus Kunststoffmaterial,
zu formen, der an gegenüberliegenden Kanten Mittel zum
Verriegeln der Kanten aufweist zur Beibehaltung der Zylin
derform nach dem Aufwickeln des Blattes zu einem Hohlzy
linger. Von beiden Kanten abwechselnd ausgehend sind
Schwächungslinien vorgesehen, die sich bis nahe an die
gegenüberliegende Kante erstrecken und somit einen kon
tinuierlichen serpentinenförmigen Streifen bilden. Bei dem
Entfernen eines derartigen Stützkerns erfolgt die Abwick
lung über annähernd nur 180°.
In beiden bekannten Fällen werden die Stützkerne nur für
rohrförmige Gegenstände aus elastomerem Material einge
setzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elastisch
verformbare T-förmige Umhüllung aus elektrisch isolierendem
Material für eine elektrische Kabelendverschlußverbindung
zu schaffen, die einfach auf die Endverschlußverbindung
aufgebracht werden kann, und gleichzeitig die Installation
des elektrischen Anschlusses ohne besondere Maßnahmen und
Hilfsmittel ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merk
male des Patentanspruchs 1.
Bei der erfindungsgemäßen Umhüllung sind der vordere End
abschnitt und der Finger radial dehnbar ausgebildet und
vor dem Aufbringen der Umhüllung durch hohlzylindrische
Stützkerne im radial aufgeweiteten Zustand gehalten. Bei
der Erfindung wurde erkannt, daß auch bei Endverschlußkap
pen, die im installierten Zustand T-förmig sind, ein Kalt
schrumpfen mit Hilfe mechanischer, entfernbarer Stützmit
tel möglich ist. Dadurch wird das Aufbringen der Umhüllung
erheblich erleichtert. Ferner bewirkt das Aufschrumpfen
der vorgedehnten Umhüllung eine sehr gute Dichtigkeit, die
ein Eindringen von Feuchtigkeit zum elektrischen Anschluß
verhindert. Schließlich können Umhüllungen mit gegebenen
Abmessungen für einen größeren Durchmesserbereich einge
setzt werden.
Die Streifenendabschnitte der Stützkerne werden in geeig
neter Weise herausgeführt, z. B. aus dem offenen Ende des
Fingers bzw. dem hinteren Endabschnitt. Der Aufwand für
die mechanische Abstützung ist gering. Außerdem können die
einzelnen relativ kurzen Stützkerne schnell entfernt wer
den.
Bei der Erfindung wird die Umhüllung zunächst auf den Ko
nus des Geräteanschlusses aufgeschrumpft, indem der be
treffende Stützkern entfernt wird, wobei, wie erwähnt, der
Streifenendabschnitt z. B. durch das offene Ende des hinte
ren Endabschnitts herausgeführt wird. Anschließend wird
die elektrische Verbindung der Fahne der Kabelader mit dem
Geräteanschluß hergestellt, wobei zum Beispiel eine Ver
schraubung über das offene Ende des hinteren Abschnitts
vorgenommen werden kann. Danach wird der Finger auf das
Kabel aufgeschrumpft, ebenfalls durch Entfernen der zuge
ordneten Stützvorrichtung. Das Entfernen einer Stützwendel
aus dem vorderen Endabschnitt gestaltet sich unter Umstän
den schwierig. Daher sieht eine Ausgestaltung der Erfin
dung die Anwendung eines Stützkerns vor, wie er aus der WO
93/22816 bekannt und weiter oben bereits beschrieben wor
den ist.
Eine weitere Möglichkeit, eine T-förmige Umhüllung auf eine
Kabelendverschlußverbindung aufzuschrumpfen, besteht nach
einer alternativen Lösung der Erfindungsaufgabe darin,
daß vorderer Endabschnitt und Finger durch einen einzigen
langgestreckten Stützkern in radial aufgeweitetem Zustand
gehalten sind. Dadurch werden vorderer Endabschnitt und
Finger durch Verbiegung aus dem ursprünglichen entspannten
Zustand, in dem sie im Winkel zueinander erstreckt sind,
annähernd koaxial zueinander ausgerichtet. Hierbei wird
durch partielles Entfernen des Stützkerns zunächst der
vordere Endabschnitt auf den Außenkonus des Geräteanschlus
ses aufgeschrumpft, wobei sich die T-förmige Umhüllung
wieder in die Ursprungsgestalt zurückbiegt. Anschließend
kann in bereits beschriebener Weise der elektrische An
schluß der Kabelader vorgenommen werden. Schließlich wird
auch der restliche Stützkern entfernt, wodurch der Finger
auf das Kabel aufschrumpft.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei
spielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer Umhüllung
nach der Erfindung im ungedehnten Zustand.
Fig. 2 zeigt die Umhüllung nach Fig. 1 im gedehnten Zu
stand.
Fig. 3 zeigt teilweise im Schnitt die Anwendung der Um
hüllung nach den Fig. 1 und 2 auf eine Kabel
endverschlußverbindung.
Fig. 4 zeigt perspektivisch die endgültige Anordnung der
Umhüllung nach Fig. 1 oder 2 auf die Kabelendver
schlußverbindung.
Fig. 5 zeigt perspektivisch eine zweite Ausführungsform
einer Umhüllung nach der Erfindung.
Fig. 6 zeigt die Umhüllung nach Fig. 5 im gedehnten Zu
stand.
Fig. 7 zeigt die Umhüllung der Fig. 5 und 6 im einge
bauten Zustand bei einer Kabelendverschlußverbin
dung.
In Fig. 1 ist eine Umhüllung 50 zu erkennen, die im we
sentlichen T-förmig aufgebaut ist mit Querarmen 52, 54,
wobei letzterer deutlich kürzer ist als der erstere. Zwi
schen den Querarmen 54, 52 geht ein fingerartiger Stiel 56
rechtwinklig ab. Die Querarme 52, 54 und der Finger 56
sind rohrartig geformt, wobei am vorderen Arm 52 eine
ringförmige radial nach außen stehende Rippe 58 angeformt
ist und der kürzere Querarm 54 am hinteren freien Ende
eine kreisförmige Öffnung 60 aufweist. Der Finger 56 ist
am freien Ende mit einem im Durchmesser leicht erweiterten
Abschnitt 62 versehen.
In Fig. 2 ist zu erkennen, wie der Arm 52 durch einen
Stützkern 64 in einem radial aufgeweiteten Zustand gehal
ten ist. Der radial aufgeweitete Arm ist mit 52′ bezeich
net. Auch der Finger 56′ ist nach radialem Aufweiten mit
Hilfe einer bekannten Vorrichtung durch eine Stützwendel
66 in aufgeweitetem Zustand gehalten. Der Stützkern 64 ist
aus der WO 93/22816 bekannt und weiter oben beschrieben.
Er besteht aus einem flachen Blatt aus Kunststoffmaterial,
das an zwei parallelen Kanten, die mit Verriegelungsmit
teln 68 versehen sind, zusammengehalten ist, nachdem das
Blatt annähernd in Rohrform gebracht wurde. Durch Schwä
chungslinien 70, die von entgegengesetzten Kanten quer zu
den Kanten geformt sind und sich bis nahe an die gegen
überliegende Kante erstrecken, wird ein mäanderartiger
kontinuierlicher Streifen 72 gebildet, von dem ein Endab
schnitt 74 durch das Innere des Kerns zurückgeführt ist
durch den Arm 52 und den Arm 54 über die Öffnung 60 hinaus,
wie in Fig. 2 dargestellt. Die Stützwendel 66 ist eben
falls bereits bekannt, wie etwa in der US 3 515 798 be
schrieben. Sie ist so allgemein bekannt, daß sie nicht
mehr näher erläutert werden muß. Auch bei der Stützwendel
66 ist ein Endabschnitt des Streifens vom freien Ende
her zurückgeführt, wie bei 76 gezeigt.
In Fig. 3 ist die Umhüllung 50′ teilweise auf eine Buchse
34 einer Durchführung 30 aufgebracht, indem am Streifenab
schnittende 74 ein Zug ausgeübt wurde. Der Stützkern 64
wickelt sich nicht mehr rotatorisch ab, sondern der Strei
fen macht nur partielle Kreisbewegungen um etwa 180°. Da
her kann die Fahne 40 des Kabels 42 schon befestigt worden
sein. Eine Mutter 44 kann über die Öffnung 60 betätigt
und festgezogen werden. Es ist auch möglich, den Stütz
kern 64 zunächst teilweise zu entfernen, bevor die Fahne
40 mit Hilfe der Mutter 44 festgeschraubt wird. Anschlie
ßend wird der Stützkern 64 vollständig entfernt. Danach
erfolgt die Entfernung des Stützkerns 66 durch Ziehen am
Streifenabschnitt 76. Dadurch ist der Finger 56′ auf die
Außenseite des Kabels 42 aufgeschrumpft. Dieser Zustand
ist in Fig. 4 zu erkennen.
In Fig. 4 ist ferner zu ersehen, daß die Öffnung 60 durch
eine Kappe 78 verschlossen ist. Sie sitzt durch Schnapp
verbindung in der Öffnung 60 und kann daher auch ohne wei
teres entfernt werden, und zum Beispiel zu Testzwecken
einen Zugang zur elektrischen Verbindung erhalten.
In Fig. 4 ist schließlich zu sehen, daß auf das Ende des
Kabels 42 eine Muffe 80 aus einem isolierenden elastischen
Material aufgesetzt ist mit beabstandeten ringförmigen
Rippen 82. Sie kann ebenfalls mit Hilfe einer Stützwendel
oder dergleichen aufgeschrumpft sein.
Die Umhüllung nach Fig. 5 ist identisch mit der nach Fig.
1. Sie wird daher mit 50a bezeichnet. Auch die übrigen
Bezugszeichen stimmen überein, wobei lediglich ein "a"
hinzugefügt ist. Die in Fig. 5 gezeigte Ausgangsform ist
ebenso wie die nach Fig. 1 zum Beispiel durch Spritzgießen
aus einem geeigneten elastomeren Polymer hergestellt.
In Fig. 6 ist gezeigt, wie die Umhüllung 50a nach Fig. 5
so gebogen ist, daß Finger 56a und Arm 52a annähernd ko
axial zueinander ausgerichtet sind zur Aufnahme einer
durchgehenden Stützwendel 84, von der ein Endabschnitt
durch das Innere rückgeführt ist, wie bei 86 dargestellt.
Bei der Montage wird der vordere Endabschnitt 52a′ durch
teilweises Entfernen der Stützwendel 84 zunächst auf die
Buchse 34 der Durchführung 30 aufgeschrumpft. Zugleich
biegt sich die Umhüllung 50a′ annähernd in die Rechteck
form nach Fig. 5, so daß durch Aufschieben auf das Kabel
42 über die Öffnung 60a die Fahne 40 der Kabelader ge
schraubt werden kann. Anschließend wird die restliche
Stützwendel 84 entfernt, um den Finger 56a′ auf das Kabel
oder eine bereits aufgebrachte Umhüllung oder Muffe 80a zu
schrumpfen.
Claims (11)
1. Elastisch verformbare, annähernd T-förmige Umhüllung aus
elektrisch isolierendem Material für eine elektrische
Kabelendverschlußverbindung zum Anschließen eines Ka
bels an einem Geräteanschluß, der durch einen Isolier
körper hindurch und eine darauf vorgesehene ringförmige
Dichtfläche aus dem Gerät herausgeführt und zur Her
stellung eines Kabeladeranschlusses ausgebildet ist,
wobei die Umhüllung einen vorderen offenen Endabschnitt
zum abdichtenden Aufschieben auf die Dichtfläche des
Isolierkörpers, einen hinteren offenen Endabschnitt und
einen zwischen den Endabschnitten abzweigenden Finger
zum abdichtenden Aufschieben auf das Kabel aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß vorderer aufgeweiteter End
abschnitt (52′) und aufgeweiteter Finger (56′) der aus
elastomerem Material gefertigten Umhüllung (50, 50a)
durch getrennte, annähernd hohlzylindrische Stützkerne
(64, 66) in radial aufgeweitetem Zustand gehalten sind,
wobei der in Umfangsrichtung streifenförmig aufgebaute
Mantel der Stützkerne durch Ziehen an einem durch das
Innere des Stützkerns zurückgeführten Streifenendab
schnitts (74, 76, 86) abwickelbar und entfernbar ist.
2. Umhüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Streifenendabschnitt (76) des Stützkerns (64) im
vorderen Endabschnitt (52′) durch das offene Ende des
hinteren Endabschnitts (54) herausführbar ist.
3. Umhüllung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
die Anwendung eines Stützkerns (64), der aus einem
flexiblen Blatt, vorzugsweise aus Kunststoffmaterial,
besteht, das an parallelen gegenüberliegenden Kanten
Mittel (68) zum Verriegeln der Kanten aufweist zur Bei
behaltung der Zylinderform nach dem Aufwickeln des
Blattes zu einem Hohlzylinder, wobei von beiden Kanten
abwechselnd Schwächungslinien (70) ausgehen, die sich
bis nahe an die gegenüberliegende Kante erstrecken und
einen kontinuierlichen serpentinenförmigen Streifen
(72) bilden.
4. Umhüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stützkern (64) für die Aufweitung des vorderen End
abschnitts (52′) eingesetzt wird.
5. Umhüllung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Streifenendabschnitt (76) des Stützkerns (66) für
den aufgeweiteten Finger (56′) durch das Ende des auf
geweiteten Fingers (56′) herausführbar ist.
6. Umhüllung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Streifenendabschnitt (76) des Stützkerns (66) für
den aufgeweiteten Finger (56′) durch das offene Ende
des hinteren Endabschnitts (54) herausführbar ist.
7. Umhüllung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der hintere Endabschnitt (54) durch
eine Kappe (78) verschließbar ist.
8. Elastisch verformbare, annähernd T-förmige Umhüllung aus
elektrisch isolierendem Material für eine elektrische
Kabelendverschlußverbindung zum Anschließen eines Ka
bels an einem Geräteanschluß, der durch einen Isolier
körper hindurch und eine darauf vorgesehene ringförmige
Dichtfläche aus dem Gerät herausgeführt und zur Her
stellung eines Kabeladeranschlusses ausgebildet ist,
wobei die Umhüllung einen vorderen offenen Endabschnitt
zum abdichtenden Aufschieben auf die Dichtfläche des
Isolierkörpers, einen hinteren offenen Endabschnitt und
einen zwischen den Endabschnitten abzweigenden Finger
zum abdichtenden Aufschieben auf das Kabel aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß vorderer aufgeweiteter
Endabschnitt (52a′) und aufgeweiteter Finger (56a′)
durch einen einzigen langgestreckten Stützkern (64) ihn
radial aufgeweiteten Zustand gehalten sind, indem vor
derer Endabschnitt (52a′) und Finger (56a′) durch Ver
biegung aus der ursprünglich entspannten Form annä
hernd koaxial zueinander ausgerichtet sind.
9. Umhüllung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Streifenendabschnitt (86) des Stützkerns (64)
durch das Ende des aufgeweiteten Fingers (56a′) her
ausführbar ist.
10. Umhüllung nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch
die Anwendung eines Stützkerns (64), der aus einem
flexiblen Blatt, vorzugsweise aus Kunststoffmaterial,
besteht, das an parallelen gegenüberliegenden Kanten
Mittel (68) zum Verriegeln der Kanten aufweist zur
Beibehaltung der Zylinderform nach dem Aufwickeln des
Blattes zu einem Hohlzylinder, wobei von beiden Kanten
abwechselnd Schwächungslinien (70) ausgehen, die sich
bis nahe an die gegenüberliegende Kante erstrecken und
einen kontinuierlichen serpentinenförmigen Streifen
(72) bilden.
11. Umhüllung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der hintere offene Endabschnitt
(60a) nach Entfernung des Stützkerns (66) durch eine
Kappe (78) verschließbar ist.
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