DE19500619C2 - Vorrichtung zur Bestimmung der Verschlechterung eines Katalysators eines Verbrennungsmotors - Google Patents
Vorrichtung zur Bestimmung der Verschlechterung eines Katalysators eines VerbrennungsmotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus JP 05-248227 A bzw. der
entsprechenden US 5 325 664 bekannt, wobei eine
Verschlechterung des Katalysators dann überprüft wird, wenn
vorbestimmte Überprüfungsbedingungen erfüllt sind und wenn
sich der Katalysator in einem vorbestimmten Aufwärmzustand
befindet. Hierzu wird sowohl die Verwendung eines
Temperatursensors für den Katalysator als auch die Berechnung
der Katalysatortemperatur ohne einen entsprechenden Sensor
vorgeschlagen. Es wird in einem ersten Schritt eine
Ausgleichstemperatur des Katalysators mit einer Formel
errechnet, in der die Drehzahl der Maschine, die
Kraftstoffeinspritzzeit, das Luft/Kraftstoffverhältnis und
dergleichen eingeht, worauf in einem zweiten Schritt die
augenblickliche Katalysatortemperatur über eine weitere Formel
mit einem Gewichtungskoeffizienten für die Gewichtung des
Durchschnittswertes der Temperatur ermittelt wird. Das
Überprüfen erfolgt hierbei in Übereinstimmung mit dem Ergebnis
der ausgeführten Rückkoppelsteuerung.
Aus US 4 844 038 ist es ferner im Zusammenhang mit der
Fehlerkennung eines Sauerstoffsensors bekannt, einen Zähler zu
verwenden, dessen Zeitzählung abhängig von einem Startsignal
der Maschine vorgenommen wird und mit dem festgestellt werden
kann, ob sich der Sensor in einem Aufwärmzustand befindet oder
nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs angegebenen Art so auszubilden, daß die Ermittlung
einer Verschlechterung des Katalysators vereinfacht wird und
es keiner Überprüfung in Abhängigkeit vom Ergebnis der
ausgeführten Rückkoppelsteuerung bedarf, ohne daß dadurch die
Genauigkeit der Ermittlung beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 gelöst. Hierbei erfolgt die Ermittlung in
Abhängigkeit von denselben Signalen, die zur Regelung des
Luft/Kraftstoff-Verhältnisses verwendet werden, wobei die
Temperatur des Katalysators nicht gemessen oder berechnet
wird. Die Erfüllung der Bedingung, daß sich der Katalysator
im Aufwärmzustand befindet, wird durch einen durch eine
Steuereinrichtung angesteuerten Aufwärmzähler erfaßt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
weiteren Ansprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen bei
spielhaft näher erläutert; Es zeigen
Fig. 1 ein Flußdiagramm zur Erläuterung des Betriebs zur Be
stimmung der Verschlechterung eines Katalysators,
Fig. 2 ein Schaubild der Bedingungen zur Bestimmung der Ver
schlechterung eines Katalysators,
Fig. 3 ein Diagramm zur Erläuterung eines Bestimmungsbe
reichs,
Fig. 4 und 4A Luftmengen- und Aufwärmzählerkurven,
Fig. 5 eine Kurve eines Aufwärmzählereinstellwerts,
Fig. 6 eine Kurve einer Beziehung zwischen der Luftmenge und
einem Fehlanpassungswert,
Fig. 7 eine Kurve einer Beziehung zwischen der Luftmenge und
einem Koeffizienten,
Fig. 8 eine Kurve einer Beziehung zwischen einer Ansaugluft
temperatur und einem Ansauglufttemperaturfehlanpassungswert,
Fig. 9 eine Kurve einer Beziehung zwischen einer Ansaugluft
temperatur und dem Ansauglufttemperaturkoeffizienten,
Fig. 10 eine Kurve einer Beziehung zwischen einer Motordreh
zahl und einem Ansaugluftdruck,
Fig. 11 eine Kurve einer Beziehung zwischen der Ansaugluft
temperatur und einem Überwachungsstartbestimmungswert,
Fig. 12 eine Kurve einer Beziehung zwischen der Ansaugluft
temperatur und einem Bereich, in dem das Bestimmen der Ver
schlechterung des Katalysators durchgeführt wird,
Fig. 13 ein Schaubild zur Erläuterung der Aufwärmzählerfrei
gabebedingungen,
Fig. 14 ein Diagramm einer Beziehung zwischen einer Motor
drehzahl und einer Motorlast und
Fig. 15 ein systematisches Aufbauschema, das eine Vorrichtung
zur Bestimmung der Verschlechterung eines Katalysators ein
schließt.
In Bezug auf die Fig. 1 bis 15 wird nunmehr eine Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung im einzelnen erläutert.
In
Fig. 15 bezeichnet die Bezugsziffer 2 einen Verbrennungsmotor
mit gesteuerter Kraftstoffeinspritzung, 4 eine Vorrichtung
zur Bestimmung einer Verschlechterung eines Katalysators, 6
einen Zylinderblock, 8 einen Zylinderkopf, 10 einen Kolben,
12 einen Luftreiniger, 14 ein Ansaugrohr, 16 einen Drossel
klappenkörper, 18 ein Ansaugverteilerrohr, 20 einen Ansaug
durchlaß, 22 ein Abgasrohr und 24 einen Abgasdurchlaß.
Das Ansaugrohr 14 ist zwischen dem Luftreiniger 12 und dem
Drosselklappenkörper 16 vorgesehen. Das Ansaugrohr 14 hat ei
nen darin festgelegten ersten Ansaugdurchlaß 20-1. Ein Luft
strömungsmeßgerät 26 zum Messen einer eingeleiteten Luftmenge
ist an der stromaufwärtigen Seite des Ansaugrohrs 14 angeord
net.
Ein Resonator 28 zum Vermindern des Einlaßluftemissionsge
räusches ist an der stromaufwärtigen Seite des Luftreinigers
12 vorgesehen. Der Drosselklappenkörper 16 hat einen zweiten
darin festgelegten Ansaugdurchlaß 20-2, der mit dem ersten
Ansaugdurchlaß 20-1 in Verbindung steht. Der zweite Ansaug
durchlaß 20-2 hat eine Ansaugluftdrosselklappe 30, die darin
angeordnet ist. Ferner steht der zweite Ansaugdurchlaß 20-2
mit einem dritten Ansaugdurchlaß 20-3 über
einen Druckausgleichbehälter 32 in Verbindung. Der dritte An
saugdurchlaß 20-3 ist innerhalb des Ansaugverteilerrohrs 18 ausge
bildet. Eine stromabwärtige Seite des dritten Ansaugdurchlas
ses 20-3 steht mit einer Verbrennungskammer 36 des Verbren
nungsmotors 2 über ein Luftansaugventil 34 in Verbindung. Die
Verbrennungskammer 36 steht mit dem Abgasdurchlaß 24 über ein
Auslaßventil 38 in Verbindung.
Das Abgasrohr 22 ist mit einem vorderen Sauerstoffsensor 40
und einem Katalysatorkörper 44 versehen. Die Teile
40 und 44 sind ihrerseits an der Seite des Verbrennungsmo
tors 2 angeordnet. Der vordere Sauerstoffsensor 40 ist ein
erster Luft-Kraftstoffverhältnissensor, der mit einer Heiz
einrichtung versehen ist. Der Katalysatorkörper 44 bildet ei
nen Teil eines katalytischen Wandlers 42. Der vordere Sauer
stoffsensor 40 ist in dem Abgasdurchlaß 24 auf der stromauf
wärtigen Seite des Katalysatorkörpers 44 angeordnet. Der vor
dere Sauerstoffsensor 40 ermittelt eine Sauerstoffkonzentra
tion in Abgasemissionen innerhalb des Abgasdurchlasses 24 auf
der stromaufwärtigen Seite des Katalysatorkörpers 44 und er
zeugt ein entsprechendes Ermittlungssignal.
Das Abgasrohr 22 ist ferner mit einem hinteren Sauerstoffsen
sor 46 an der stromabwärtigen Seite des Katalysatorkörpers 44
versehen. Der hintere Sauerstoffsensor 46 ist ein zweiter
Luft-Kraftstoffverhältnissensor. Derselbe Sensor 46 ermittelt
eine Sauerstoffkonzentration in den Abgasen innerhalb des Ab
gasdurchlasses 24 an der stromabwärtigen Seite des Katalysa
torkörpers 44 und erzeugt ein entsprechendes Ermittlungssignal,
Ein Krafteinspritzventil 48 ist betriebsmäßig an einer Stelle
angebracht, an der das Ansaugverteilerrohr 18 und der Zylin
derkopf 8 miteinander verbunden sind. Das Kraftstoffein
spritzventil 48 ist zur Verbrennungskammer 36 ausgerichtet.
Kraftstoff in einem Kraftstofftank 50 wird unter Druck dem
Kraftstoffeinspritzventil 48 zugeführt. Im einzelnen
wird der Kraftstoff aus dem Tank 50 durch eine Kraftstoffpumpe 52
unter Druck in die Kraftstoffleitung 54 gepumpt. Der
Kraftstoff wird durch ein Kraftstoffilter 56 gefiltert. Der
gefilterte Kraftstoff wird in ein Kraftstoffverteilungsrohr
58 eingeleitet, in welchem auf den Kraftstoff ausgeübter
Druck durch einen Kraftstoffdruckregler 60 auf einen gegebe
nen Pegel eingestellt wird. Daraufhin erreicht der druckgere
gelte Kraftstoff das Kraftstoffeinspritzventil 48.
Es ist eine Kraftstoffdampfleitung 62 vorgesehen, die an ihrem
einen Ende in Verbindung mit einem oberen Abschnitt in
nerhalb des Kraftstofftanks 50 steht. Der Drosselklappenkörper
16 stellt die Verbindung des anderen Endes der Kraftstoff
dampfleitung 62 mit dem zweiten Ansaugdurchlaß 20-2
her. Ferner sind ein Zweiwegeventil 64 und ein Behälter 66
auf der halben Strecke entlang der Kraftstoffdampfleitung
62 vorgesehen. Diese Teile 64 und
66 sind in Folge ausgehend von einem seitlichen Bereich des Kraftstofftanks
50 angeordnet.
Eine Leerlaufluftbypassleitung 68 ist zum Umgehen des An
saugluftdrosselventils 30 vorgesehen, wodurch der erste An
saugdurchlaß 20-1 und die Innenseite des Druckausgleichbehäl
ters 32 miteinander verbunden werden. Ein Leerlaufdrehzahl
steuerventil 70 ist auf der halben Strecke
entlang der Leerlaufluftbypassleitung 68 angeordnet.
Dieses Ventil 70 öffnet und schließt die Leerlaufluftbypassleitung
68, um eine Luftmenge während des Leerlaufbe
triebs zu regulieren.
Ferner hat der Drosselklappenkörper 16 einen darin festgeleg
ten Hilfsumgehungsluftdurchlaß 72. Der Hilfsumgehungsluft
durchlaß 72 umgeht die Ansaugluftdrosselklappe 30. Der
Durchlaß 72 wird durch einen Hilfsumgehungsluftmengenregler
74 geöffnet und verschlossen.
Eine Leerlaufdrehzahlsteuereinrichtung 76 ist durch einige
der vorangehenden Bestandteile gebildet: den Leerlaufumge
hungsluftdurchlaß 68, das Leerlaufdrehzahlsteuerventil 70,
den Hilfsumgehungsluftdurchlaß 72 und den Hilfsumgehungsluft
mengenregler 74.
Die Leerlaufdrehzahlsteuereinrichtung 76 betätigt das Leer
laufdrehzahlsteuerventil 70, wodurch die Leerlaufdrehzahl des
Verbrennungsmotors 2 auf eine Zielleerlaufdrehzahl
geregelt wird. Die Leerlaufdrehzahlsteuerein
richtung 76 regelt außerdem die Zielleerlaufdrehzahl mittels
des Hilfsumgehungsluftmengenreglers 74. Der Regler 74 ist in
dem Hilfsumgehungsluftdurchlaß 72 angeordnet, der das Ansaug
luftdrosselklappenventil 30 umgeht, um den ersten Ansaug
durchlaß 20-1 und die Innenseite des Druckausgleichbehälters
32 miteinander zu verbinden.
Eine Luftleitung 78 ist an der halben Länge der
Leerlauf luftbypassleitung 68 angeordnet. Die Luftleitung
78 zweigt von der Leerlaufluftbypassleitung 68 ab
und mündet in den Druckausgleichsbehälter 32. Die Luftleitung
78 ist mit einem Luftventil 80 versehen das durch die
Motorkühlwassertemperatur betätigt wird. Die
Luftleitung 78 und das Luftventil 80 bilden einen Luftregler
82.
Ferner ist eine Servolenkluftleitung 84 auf der halben
Strecke entlang der Leerlaufluftbypassleitung 68 angeord
net. Die Servolenkluftleitung 84 zweigt von dem Leerlauf
luftbypassleitung 68 ab und steht in Verbindung mit
der Innenseite des Druckausgleichbehälters 32. Ein Servolenk
steuerventil 86 ist auf der halben Länge der Servolenkluftleitung
84 vorgesehen. Das Servolenksteuerventil 86
wird durch einen Servolenkschalter 88 betriebsmäßig gesteu
ert.
Um zu erreichen, daß durchblasende Gase, die in dem Ver
brennungsmotor 2 erzeugt werden, zu einem Luftsaugsystem des
Motors 2 zurückströmen, hat der Verbrennungsmotor 2 erste und
zweite Rückführleitungen 92 und 94 für die durchblasenden
Gase, die am Zylinderkopf 8 angeordnet sind.
Die erste Rückführleitung 92 für durchblasende Gase steht
mit einem Ventil 90 in Verbindung, das auf dem Druckaus
gleichbehälter 32 angebracht ist. Die zweite Rückführleitung
94 für durchblasende Gase mündet in dem ersten Ansaugdurchlaß
20-1.
Das Ansaugrohr 14 ist mit einem Drosselklappensensor 96
und mit einem Schwingungsdämpfer 98 versehen. Der Drossel
klappensensor 96 ermittelt einen geöffneten Zustand der An
saugluftdrosselklappe 30. Der Drosselklappensensor 96
arbeitet auch als Leerlaufschalter. Der Schwingungsdämpfer 98
verhindert ein schnelles Schließen des Ansaugluftdrosselklap
penventils 30.
Eine Zündspule 102 steht mit einer Leistungseinheit 100 und
einem Verteiler 106 in Verbindung. Der Verteiler 106 bildet
einen Zündmechanismus 104.
Ferner ist der Verbrennungsmotor 2 mit einem Kurbelwellensen
sor 108 versehen, der einen Kurbelwinkel des Motors 2 ermit
telt. Der Kurbelwinkelsensor 108 dient als Motordrehzahlsen
sor.
Außerdem ist der Zylinderblock 6 des Verbrennungsmotors 2 mit
einem Wassertemperatursensor 112 und einem Klopfsensor 114
versehen. Der Wassertemperatursensor 112 ermittelt die Tempe
ratur des Motorkühlwassers innerhalb eines Kühlwasserkanals
110. Der Kühlwasserkanal 110 wird durch den Zylinderblock
6 gebildet. Der Klopfsensor 114 ermittelt einen
Klopfzustand des Verbrennungsmotors 2.
Unter den vorausgehend genannten Bestandteilen stehen die
folgenden mit einer Steuereinrichtung (d. h. einer Motorsteu
ereinheit oder ECU) 116 in Verbindung: dem Luftströmungsmeßgerät
26, der vordere Sauerstoffsensor 40, der hintere Sauer
stoffsensor 46, das Kraftstoffeinspritzventil 48, die Kraft
stoffpumpe 52, das Leerlaufdrehzahlsteuerventil 70, das Ser
volenksteuerventil 86 und der Servolenkschalter 88, der Dros
selklappensensor 96, die Leistungseinheit 100, der Kurbelwel
lensensor 108, der Wassertemperatursensor 112 und der Klopf
sensor 114.
Die Steuereinrichtung 116 steht auch in Verbindung mit: einem
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 118, einer Diagnoselampe 120,
einem Diagnoseschalter 122, einem Testschalter 124, einer
Batterie 130 über eine Sicherung 126 und einen Hauptschalter
128, und einer Warnlampe 134 über ein Alarm-Relais 132. Das
Alarm-Relais 132 kommuniziert beispielsweise mit einem Wärme-
oder Thermosensor 136, der Abgastemperaturen innerhalb des
Abgasdurchlasses 24 an der stromabwärtigen Seite des Kataly
satorkörpers 44 ermittelt.
Die Steuereinrichtung 116 empfängt verschiedene Ermittlungs
signale. Die Steuereinrichtung 116 bewirkt eine Regelung
des Kraftstoffluftverhältnisses entspre
chend den Ermittlungssignalen von den vorderen und hinteren
Sauerstoffsensoren 40 und 46. Zur selben Zeit bestimmt die
Steuereinrichtung 116 die Verschlechterung des Katalysator
körpers 44, wenn vorbestimmte Bestimmungsbedingungen für eine
Katalysatorverschlechterung erfüllt sind.
Zu diesem Zweck umfaßt die Steuereinrichtung 116 einen Ver
schlechterungsbestimmungsabschnitt 138. Dieser Abschnitt 138
beurteilt einen verschlechterten Zustand des Katalysatorkör
pers 44, wenn die vorbestimmten Katalysatorverschlechterungs
bestimmungs(überwachungs)bedingungen erfüllt sind.
Um einen Aufwärmzustand (einen aktivierten Temperaturzustand)
und einen Sauerstoffspeicherzustand (einen Sauerstoffhaltezu
stand) des Katalysatorkörpers 44 zu simulieren und zu beur
teilen, ist der Verschlechterungsbestimmungsabschnitt 138 mit
einer Aufwärmzählerschaltung 140 und einem Zeitgeber 142 ver
sehen, von denen beide einen Aufwärmzähler (DANKC) bilden,
der für den Katalysatorkörper 44 verwendet wird. Der Aufwärm
zähler (DANKC) zählt in Bezug auf eine beliebige Motorlast
(z. B. eine Luftmenge) des Verbrennungsmotors 2.
Auf der Grundlage des vorstehend genannten Aufwärmzählers
(DANKC) beurteilt die Steuereinrichtung 116, ob der Katalysa
torkörper 44 sich in einem vorbestimmten Aufwärmzustand be
findet oder nicht. Unter der Annahme, daß der Katalysatorkör
per 44 als sich in dem vorbestimmten Aufwärmzustand gemäß der
vorstehend genannten Beurteilung befindlich befunden wird,
bestimmt die Steuereinrichtung 116, ob die Verschlechterungs
bestimmungsbedingungen für den Katalysatorkörper 44 erfüllt
worden sind oder nicht. Nachdem der Verbrennungsmotor 2 ge
startet worden ist, treibt die Steuereinrichtung 116 den Auf
wärmzähler (DANKC) dahingehend an, die Zählung in Bezug auf
eine beliebige Motorlast des Verbrennungsmotors 2 zu starten.
Wenn die durch den Aufwärmzähler (DANKC) registrierte Zählraten
in den Bereich der Katalysatorverschlechterungsbestimmungs
ausführung fallen, beurteilt die Steuereinrichtung 116, daß
der Katalysatorkörper 44 sich in einem vorbestimmten Aufwärm
zustand befindet. Die Steuereinrichtung 116 bestimmt die Ver
schlechterung des Katalysatorkörpers 44 für den Fall, daß der
Katalysatorkörper 44 durch die vorstehend genannte Beurtei
lung als sich im vorbestimmten Aufwärmzustand befindlich er
kannt wird, und daß weitere Katalysatorverschlechterungsbe
stimmungsbedingungen sämtlich erfüllt sind.
Wie in Fig. 2 gezeigt, werden die vorstehend genannten Kata
lysatorverschlechterungsbestimmungs(oder -überwa
chungs)bedingungen erfüllt, wenn sie sämtlichen der vorste
hend genannten Fälle entsprechen: die Bestimmung der Katalysatorverschlechterung
liegt innerhalb des Ka
talysatorverschlechterungsbestimmungsbereichs, der
durch eine Motordrehzahl und eine Motorlast bestimmt ist (s.
Fig. 3 für den Bereich); das Aufwärmen des Verbrennungsmotors
2 ist beendet worden; eine Ansauglufttemperatur ist gleich
oder größer als ein eingestellter Wert; ein Luft-Kraftstoff
verhältnis befindet sich unter einer ersten Rückkopplungs
(F/B)steuerung gemäß dem Ermittlungssignal von dem vorderen
Sauerstoffsensor 40; der Motor 2 wird in einem konstanten
Drehzahlbereich betrieben (in einem Bereich, in dem die Höhe
der Motorlasten, wie beispielsweise eine Ansaugluftmenge, ein
Ansaugluftdrosselklappenöffnungsgrad, eine Kraftstoff
einspritzmenge, ein Ansaugluftdruck usw. auf Pegel gleich
oder weniger als jeweils eingestellte Werte variiert werden);
und in der Aufwärmzählerschaltung 140 wird die Beurteilung
getroffen, daß das Aufwärmen des Katalysatorkörpers 44 voll
ständig beendet worden ist, wodurch eine Aufwärmflagge
(DNKFLG) gesetzt wird. Wenn die Katalysatorverschlechterungs
bestimmungsbedingungen erfüllt sind, bestimmt (d. h. über
wacht) die Steuereinrichtung 116 die Verschlechterung des Ka
talysatorkörpers 44.
In Bezug auf Fig. 13 werden die Freigabebedingungen des Auf
wärmzählers (DANKC) in der Aufwärmzählerschaltung 140 er
füllt, wenn einer der folgenden Fälle zutrifft der Verbren
nungsmotor 2 befindet sich in einem Leerlaufbetrieb (das be
deutet, daß der Leerlaufschalter eingeschaltet ist, d. h. ein
Öffnungsgrad des Ansaugluftdrosselklappe 30 ist auf einen
vorausgewählten Grad reduziert worden, der durch den Drossel
klappensensor 96 ermittelt wird); die Motorlast ist gleich
oder geringer als ein niedrigerer Lastwert (d. h. GAL) (s.
Fig. 14); die Motorlast ist gleich oder größer als ein höhe
rer Lastwert (d. h. GAH) (s. Fig. 14); eine Erhöhung der
Kraftstoffmenge während eines vollständig geöffneten Zustands
des Ansaugluftdrosselklappe 30 befindet sich unter
Korrektur (EPOW), d. h. EPOW = 1; die erste Rückkopplungs
(F/B)steuerung des Luft-Kraftstoffverhältnisses gemäß dem Er
mittlungssignal von dem vorderen Sauerstoffsensor 40 befindet
sich außer Betrieb; und der Motor 2 befindet sich in einem
Zustand der Kraftstoffunterbrechung.
Um die vorstehend genannten Funktionen zu stützen, schließt
die Steuereinrichtung 116 das folgende ein: einen UND-Schalt
kreis "AND" zum Beurteilen, ob die Katalysatorverschlechte
rungsbestimmungs(oder -überwachungs)bedingungen erfüllt wor
den sind oder nicht (s. Fig. 2); ein Routinenverzeichnis des
Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbereichs, der durch
die Motordrehzahl und die Motorlast bestimmt ist (s. Fig. 3);
entsprechende Beziehungen zwischen der Zeit und dem Aufwärm
zähler (DANKC) und zwischen der Zeit und einer Luftmenge
(Ga), wobei die Luftmenge (Ga) als eine Motorlast betrachtet
wird (s. Fig. 4); eine Beziehung zwischen der Luftmenge (Ga)
und dem Aufwärmzählereinstellwert (einem Zählwert) (DCOUNT)
(s. Fig. 5); eine Beziehung zwischen der Luftmenge (Ga) und
einem Fehlanpassungs- oder Offsetwert (OFFSET) (s. Fig. 6);
eine Beziehung zwischen der Luftmenge (Ga) und einem Koeffi
zienten (KCOUNT) (s. Fig. 7); eine Beziehung zwischen der An
sauglufttemperatur und dem Ansaugluftfehlanpassungs- oder
Offsetwert (THAOFS) (s. Fig. 8); eine Beziehung zwischen der
Ansauglufttemperatur und einem Ansauglufttemperaturkoeffi
zienten (THAKC) (s. Fig. 9); eine Beziehung zwischen der Mo
tordrehzahl und dem Ansaugluftdruck (Pb), wobei letztere eine
weitere Motorlast darstellt (s. Fig. 10); eine Beziehung zwi
schen der Ansauglufttemperatur und einem Monitor- oder Über
wachungsstartbestimmungswert (MONST) (s. Fig. 11); eine Be
ziehung zwischen der Ansauglufttemperatur und einem Bereich
der Katalysatorbestimmungs-(oder -überwachungs)ausführung
(MONST-MONEND) (s. Fig. 12); einen ODER-Schaltkreis "OR" der
in Erwiderung auf die Freigabebedingungen für den Aufwärmzäh
ler (DANKC) betrieben wird (s. Fig. 13); und eine Beziehung
zwischen der Motordrehzahl und der Motorlast (s. Fig. 14).
Im Hinblick auf das vorstehend Ausgeführte entscheidet der
UND-Schaltkreis "AND" in Fig. 2, die Katalysatorverschlechte
rung zu bestimmen (oder zu überwachen), wenn die vorstehend
beschriebenen sechs Zustände sämtlich erfüllt sind.
In Fig. 3 wird der Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbe
reich (der durch Schraffurlinien bestimmt ist) durch die Mo
tordrehzahl (UpM) und die Motorlast festgesetzt.
In den Fig. 4 und 4A wird die Luftmenge (Ga) mittels einer
Motorlast durch den Bestimmungsstartluftwert (GAST) und einen
Bestimmungsendluftwert (GAEND) bestimmt. Der zuletzt genannte
Luftwert (GAEND) ist um einen vorbestimmten Wert größer als
der zuerst genannte Luftwert (GAST). Außerdem hat der Auf
wärmzähler (DANKC) einen Bereich der Katalysatorverschlechte
rungsüberwachungs-(oder bestimmungs)ausführung, die durch ei
nen Überwachungsendzählerwert (MONEND) und einen Überwa
chungsstartzählerwert (MONST) bestimmt wird. Der zuletzt ge
nannte Zählerwert (MONST) ist um einen vorbestimmten Wert
größer als der zuerst genannte Zählerwert (MONEND). Ein Be
reich I ist ein Zählererhöhungsbereich und ein Bereich II ist
ein Zählerverminderungsbereich.
Fig. 5 zeigt die Beziehung zwischen der Luftmenge (GA) und dem Aufwärmzählerein
stellwert (Zählwert) (DCOUNT). Der Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) ist "Null", wenn die Bestimmungsstart-
/Endluftwerte (GAST) und (GAEND) an jeweiligen Punkten er
reicht werden, die durch Luftmengenwerte G1 und G4 in Fig. 5
bezeichnet sind. Der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) nimmt
außerdem stufenweise in einer Negativwertzone für eine
Zeitperiode zwischen dem Augenblick zu, zu dem der Verbren
nungsmotor 2 gestartet wird, und dem Augenblick, zu dem die
Luftmenge (Ga) dem Luftmengenwert G1 des Bestimmungsstart
luftwerts (GAST) erzielt. Der Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) nimmt allmählich in einer Positivwertzone in
einem Bereich zwischen den Luftmengenwerten G1 und G2 zu. Der
Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) behält einen konstanten
Pegel in der Positivwertzone in einem Bereich zwischen den
Luftmengenwerten G2 und G3. Der Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) nimmt in der Positivwertzone in einem Bereich zwi
schen den Luftmengenwerten G3 und G4 des Bestimmungsendluft
werts (GAEND) ab. Der Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) nimmt in der Negativwertzone in einem Bereich jen
seits dem Luftmengenwert G4 progressiv ab. Der Aufwärmzähler
(DANKC) sieht für jede vorbestimmte Zeitperiode Tx ein Hoch-
oder Rückwärtszählen vor.
Dadurch wird in der Luftmenge (Ga) der Zählererhöhungsbereich
I zwischen den Bestimmungsstart-/Endluftwerten (GAST) und
(GAEND) bestimmt, wie in Fig. 4 gezeigt. Ferner werden die
Zählerverminderungsbereiche II unter dem Bestimmungsstart
luftwert (GAST) und ebenso über den Bestimmungsendluftwert
(GAEND) festgelegt.
Um die Zählung des Aufwärmzählers (DANKC) schneller zu ma
chen, wird der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) außerdem
einer Anfangskorrektur unterworfen, bis der Aufwärmzähler
(DANKC) den Überwachungsstartbestimmungswert (MONST) nach dem
Start des Motors 2 erreicht (d. h. für eine Zeitperiode zwi
schen t0 und t7 in Fig. 4). Im einzelnen wird die An
fangskorrektur für den Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) für
eine Zeitperiode zwischen dem Start des Motors 2 und dem
Zeitpunkt durchgeführt, zu dem der Aufwärmzähler (DANKC) als
erstes den Überwachungsstartbestimmungswert (MONST) erreicht,
wodurch eine erste Aufwärmflagge (DANK-FAST) auf "1" gesetzt
wird.
Es gibt zwei Verfahren zur Anfangskorrektur des Aufwärmzäh
lereinstellwerts (DCOUNT). Fig. 6 verdeutlicht ein erstes
Verfahren, bei dem die Luftmenge (Ga) einen Fehlanpassungs
wert (OFFSET) bestimmt, und bei dem der Fehlanpassungswert
(OFFSET) zu dem Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) addiert
wird. Der zuletzt genannte Schritt dient zum Durchführen der
folgenden Berechnung: DCOUNT + OFFSET. Fig. 7 verdeutlicht
ein zweites Verfahren, bei dem die Luftmenge (Ga) einen Koef
fizienten (KCOUNT) bestimmt, und bei dem der Koeffizient
(KCOUNT) und der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) miteinan
der multipliziert werden; d. h. die folgende Berechnung wird
durchgeführt: DCOUNT × KCOUNT. Diese beiden Anfangskorrektur
verfahren können jedoch unter der folgenden Bedingung durchgeführt
werden: der Bestimmungsstartluftwert (GAST) ≦ Luftmenge
(Ga) ≦ Bestimmungsendluftwert (GAEND).
Als nächstes wird der Aufwärmzähler (DANKC) einer Ansaugluft
temperaturkorrektur unterworfen, um das Vorwärtszählen des
Aufwärmzählers (DANKC) bei niedrigen Temperaturen langsamer
zu machen.
Es gibt zwei Verfahren für die Ansauglufttemperaturkorrektur
für den Aufwärmzähler (DANKC). Fig. 8 verdeutlicht ein erstes
Verfahren, bei dem ein Ansaugluftfehlanpassungswert (THAOFS)
von der Ansauglufttemperatur abhängt, und bei dem der Ansaug
luftfehlanpassungswert (THAOFS) zu dem Aufwärmzählerwert
(DCOUNT) addiert wird; d. h. die folgende Berechnung wird
durchgeführt: DCOUNT + THAOFS. Fig. 9 verdeutlicht ein zwei
tes Verfahren, bei dem ein Ansauglufttemperaturkoeffizient
(THAKC) von der Ansauglufttemperatur abhängt, und bei dem der
Ansauglufttemperaturkoeffizient (THAKC) und der Aufwärmzäh
lereinstellwert (DCOUNT) miteinander multipliziert werden;
d. h. die folgende Berechnung wird durchgeführt: DCOUNT ×
THAKC. Die Ansauglufttemperaturkorrektur für den Aufwärmzäh
ler (DANKC) wird deshalb durchgeführt, weil die Temperatur
des Katalysatorkörpers 44 bei niedrigerer Temperatur langsa
mer ansteigt als bei der gewöhnlichen Temperatur.
Unter erneutem Bezug auf Fig. 4 sieht der Aufwärmzähler
(DANKC) keine Zählung vor, bevor die Luftmenge (Ga) den Be
stimmungsstartluftwert (GAST) (zur Zeit t1) erreicht, nachdem
der Verbrennungsmotor 2 (zur Zeit t0) gestartet worden ist.
Der Aufwärmzähler (DANKC) startet das Zählen, wenn die Luft
menge (Ga) den Bestimmungsstartluftwert (GAST) (zur Zeit t2)
erreicht. Wenn die Luftmenge (Ga) weiter zunimmt, sieht der
Aufwärmzähler (DANKC) ein schnelles Vorwärtszählen vor, bis
die Luftmenge (Ga) den Bestimmungsendluftwert (GAEND) (zur
Zeit t3) erreicht. Wenn die Luftmenge (Ga) den Bestimmungs
endluftwert (GAEND) übersteigt, sieht der Aufwärmzähler
(DANKC) ein langsames Rückwärtszählen vor. Wenn die Luftmenge
(Ga) auf den Bestimmungsendluftwert (GAEND) (zur Zeit t4)
vorsieht, nimmt der Aufwärmzähler (DANKC) ein Vorwärtszählen
wieder auf. Der Aufwärmzähler (DANKC) sieht ein schnelles
Vorwärtszählen vor, bis die Luftmenge (Ga) den Bestimmungs
startluftwert (GAST) (zur Zeit t5) erreicht. Der Aufwärmzäh
ler (DANKC) sieht ein langsames Rückwärtszählen vor, während
die Luftmenge (Ga) geringer ist als der Bestimmungsstartluft
wert (GAST) (d. h. für eine Zeitperiode zwischen t5 und t6).
Wenn die Luftmenge (Ga) den Bestimmungsstartluftwert (GAST)
erneut (zur Zeit t6) erreicht, nimmt der Aufwärmzähler
(DANKC) ein Vorwärtszählen wieder auf. Der Aufwärmzähler
(DANKC) übertrifft zunächst den Überwachungsstartbestimmungs
wert (MONST) (zur Zeit t7) bevor die Luftmenge (Ga) den Be
stimmungsendluftwert (GAEND) erneut (zur Zeit t8) erreicht.
Wenn die Luftmenge (Ga) innerhalb des Bestimmungsendluftwerts
(GAEND) liegt, sieht der Aufwärmzähler (DANKC) ein Rückwärts
zählen vor. Wenn die Luftmenge (Ga) erneut auf den Bestim
mungsendluftwert (GAEND) (zur Zeit t9) zurückgeführt wird,
nimmt der Aufwärmzähler (DANKC) das Vorwärtszählen wieder
auf, das größer ist als der Monitorstartbestimmungswert
(MONST). Der Aufwärmzähler (DANKC) setzt das Vorwärtszählen
fort, bis die Luftmenge (Ga) auf den Bestimmungsstartluftwert
(GAST) (zur Zeit t10) reduziert ist. Wenn die Luftmenge (Ga)
geringer ist als der Bestimmungsstartluftwert (GAST), zählt
der Aufwärmzähler (DANKC) auf den Überwachungsendbestimmungs
wert (MONEND) (zur Zeit t12) durch den Überwachungsstartbe
stimmungswert (MONST) (zur Zeit t11) zurück.
Wie in Fig. 4 gezeigt, bestimmt die Luftmenge (Ga)
die Zählrichtung des Aufwärmzählers (DANKC).
Die Verschlechterung des
Katalysatorkörpers 44 wird außerdem für eine Zeitperiode aus
gehend von dem Zeitpunkt bestimmt (oder überwacht), zu dem
der Aufwärmzähler (DANKC) zum ersten Mal den Überwachungs
startbestimmungswert (MONST) erreicht, bis der Aufwärmzähler
(DANKC) den Überwachungsendbestimmungswert (MONEND) erreicht.
Das bedeutet, die Verschlechterung des Katalysatorkörpers 44
wird für eine Zeitperiode zwischen t7 und t12 oder alternativ
zwischen t11 und t12 bestimmt (oder überwacht).
Der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) von Fig. 5 wird durch
die Luftmenge (Ga) festgelegt. Wie in Fig. 10 gezeigt, kann
der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) jedoch individuell
entweder durch den Ansaugluftdruck (Pb) oder die Kraftstoff
einspritzmenge bestimmt werden, je nachdem, wodurch eine Mo
torlast des Verbrennungsmotors 2 simuliert werden kann. Al
ternativ kann der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) durch
einen spezifizierten Wert aus dem zweidimensionalen Routine
verzeichnis ermittelt werden. Das Routineverzeichnis ist
durch die Motordrehzahl und entweder den Ansaugluftdruck oder
die Kraftstoffeinspritzmenge bestimmt.
In Fig. 11 wird der Überwachungsstartbestimmungswert (MONST)
von Fig. 4 mit der Ansaugtemperatur variiert oder verändert.
Der Überwachungsstartbestimmungswert (MONST) wird einge
stellt, um den Start der Bestimmung (oder Überwachung) der
Katalysatorverschlechterung bei verminderten Temperaturen im
Vergleich zum Start bei gewöhnlichen Temperaturen zu verzö
gern.
In Fig. 12 wird ein Bereich der Katalysatorbestimmungsüberwa
chungsausführung (MONST-MONEND) von Fig. 4 mit der Ansaugtem
peratur variiert, weil die Temperatur des Katalysatormate
rials 44 bei niedrigen Temperaturen schnell fällt.
In Fig. 13 gibt der ODER-Schaltkreis "OR" den Aufwärmzähler
(DANKC) dann frei, wenn einer der vorstehend beschrie
benen sechs Zustände erfüllt ist. Im einzelnen wird der Auf
wärmzähler (DANKC) auf "Null" gesetzt, wenn der Zähler 142
zeigt, daß einer der vorstehend genannten sechs Zustände für
eine Zeitperiode T1 beibehalten wird. Anstelle einer Freigabe
des Aufwärmzählers (DANKC) können alternativ Subtraktivwerte
in dem Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) so eingestellt wer
den, daß sie größer sind, um die Geschwindigkeit des Subtrak
tivbetriebs des Aufwärmzählers (DANKC) zu erhöhen.
In Bezug auf die Freigabezustände für den Aufwärmzähler
(DANKC), werden in Fig. 14 der niedrigere Lastwert (GAL) und
der höhere Lastwert (GAH) durch die Motordrehzahl festgelegt.
Als nächstes wird der Betrieb der vorliegenden Ausführungs
form in Bezug auf das Flußdiagramm von Fig. 1 erläutert.
Wenn ein Verbrennungsmotor 2 gestartet wird, startet ein Ka
talysatorverschlechterungsbestimmungsprogramm in einer Steu
ereinrichtung 116 mit dem Schritt 202. Daraufhin wird diese
Programmroutine mit dem Schritt 204 fortgesetzt, bei dem die
folgende Berechnung anfänglich durchgeführt wird: DANKFAST,
DANKC ← 0, und DANKFLG ← 0. Das bedeutet, der DANKFAST und
der Aufwärmzähler DANKC stehen auf "Null", wenn eine Aufwärm
flagge (DNKFLG) zu keinem Zeitpunkt gesetzt war, nachdem der
Verbrennungsmotor gestartet wurde.
Beim nachfolgenden Schritt 206 werden vorbestimmte Katalysa
torverschlechterungsbestimmungs-(oder -überwa
chungs)bedingungen gelesen. Beim nächsten Schritt 208 wird
eine Bestimmung dahingehend durchgeführt, ob die Katalysator
verschlechterungsbestimmungsbedingungen erfüllt worden sind.
Wie in Fig. 2 gezeigt, wird bei dieser Stufe aus dem folgen
den bestimmt, ob die Katalysatorverschlechterungsbestimmungs
bedingungen sämtlich zutreffen oder nicht: die Verschlechte
rung hinsichtlich das Katalysatorgüteabfalls ist auf einem
Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbereich begrenzt (der
in Fig. 3 durch Schraffurlinien bezeichnet ist), der durch
eine Motorlast und eine Motordrehzahl festgelegt ist; das
Aufwärmen des Verbrennungsmotors 2 ist beendet worden; eine
Ansauglufttemperatur ist gleich oder größer als ein einge
stellter Wert (die Ansauglufttemperatur ≧ eingestellter Wert);
ein Luftkraftstoffverhältnis befindet sich unter einer ersten
Rückkopplungs-regelung gemäß dem Ermittlungssignal von
dem vorderen Sauerstoffsensor 40; und der Motor 2 wird in ei
nem konstanten Drehzahlbereich betrieben (in diesem Bereich
werden die Motorlasthöhen, wie beispielsweise eine Ansaugluftmenge,
ein Ansaugluftdrosselklappenöffnungsgrad,
eine Kraftstoffeinspritzmenge, ein Ansaugluftdruck usw. auf
Pegel gleich oder kleiner als jeweilige Einstellwerte vari
iert).
Wenn die Bestimmung im Schritt 208 "NEIN" ergibt, wird diese
Routine zum Schritt 206 zurückgeführt.
Wenn die Bestimmung im Schritt 208 "JA" ergibt, wird beim
Schritt 210 bestimmt, ob DANKFAST = 0 zutrifft oder nicht.
Wenn die Bestimmung im Schritt 210 "JA" ergibt, wird die Rou
tine mit dem Schritt 212 fortgesetzt, bei dem die Bestimmung
durchgeführt wird, ob es zutrifft, daß für die Luftmenge (Ga)
gilt oder nicht: Bestimmungsstartluftwert (GAST ≦ Luftmenge
(Ga) ≦ Bestimmungsendluftwert (GAEND), wie in Fig. 4 und 4A ge
zeigt.
Wenn die Bestimmung im Schritt 212 "JA" ergibt, wird die Rou
tine mit dem Schritt 214 fortgesetzt, bei dem die Anfangskor
rektur für den Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) durchge
führt wird, wie in den Fig. 5 bis 7 gezeigt. Das bedeutet,
daß die folgende Berechnung durchgeführt wird: entweder
DCOUNT + OFFSET oder DCOUNT × KCOUNT.
Beim nächsten Schritt 216 wird die Ansauglufttemperaturkor
rektur für den Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) durchge
führt, wie in den Fig. 8 und 9 gezeigt. Das bedeutet, die
folgende Berechnung wird durchgeführt: entweder DCOUNT +
THAOFS oder DCOUNT × THAKC.
Wenn die jeweiligen Bestimmungen in den Schritten 210 und 212
"NEIN" ergeben, wird die Routine sofort zu dem vorstehend ge
nannten Schritt 216 geführt oder verschoben.
Beim nächsten Schritt 218 wird der Aufwärmzähler (DANKC) ge
startet. Das bedeutet, daß der Aufwärmzähler (DANKC) zählt,
wie in Fig. 5 gezeigt. Daraufhin wird die folgende Berechnung
durchgeführt: DANKC ← DANKCold + DCOUNT. Ein Zähler wird für
jede Zeit Tx betrieben, wodurch der Aufwärmzähler (DANKC) da
zu veranlaßt wird, vorwärts oder rückwärts zu zählen.
Die Routine wird daraufhin mit dem Schritt 220 fortgesetzt,
bei dem bestimmt wird, ob DANKFAST = 0 zutrifft oder nicht.
Wenn die Bestimmung im Schritt 220 "JA" ergibt, wird die Rou
tine mit dem Schritt 222 fortgesetzt, bei dem bestimmt wird,
ob DANKC ≧ MONST zutrifft oder nicht.
Wenn die Bestimmung im Schritt 222 "NEIN" ergibt, wird die
Routine zum Schritt 206 zurückgeführt.
Wenn die Bestimmung im Schritt 222 jedoch "JA" ergibt, wird
die folgende Berechnung beim nächsten Schritt 224 durchge
führt: DANKFAST ← 1.
Beim darauffolgenden Schritt 226 wird bestimmt, ob DANKC ≧ MON-
END zutrifft oder nicht. Wenn die Bestimmung im Schritt 220
"NEIN" ergibt, wird die Routine außerdem unmittelbar zu die
sem Schritt 226 verschoben.
Wenn die Bestimmung im Schritt 226 "JA" ergibt, wird, die Rou
tine zum Schritt 228 verschoben, bei dem die folgende Berech
nung bewirkt wird: Aufwärmflagge (DNKFLG) ← 1, d. h., die
Aufwärmflagge (DNKFLG) ist gesetzt. Die Bestimmung (oder
Überwachung) führt dadurch zu einer Katalysatorverschlechte
rung.
Wenn die Bestimmung im Schritt 226 "NEIN" ergibt, wird die
Routine zum Schritt 230 verschoben, bei dem die folgende Be
rechnung bewirkt wird: Aufwärmflagge (DNKFLG) ← 0, d. h., die
Aufwärmflagge (DNKFLG) wird nicht gesetzt. Diese Berechnung
unterbricht die Bestimmung oder Überwachung der Katalysator
verschlechterung.
Die Routine wird zum Schritt 206 zurückgeführt, nachdem die
jeweilige Berechnung in den Schritten 228 und 230 beendet
ist.
Wie in Fig. 10 gezeigt, wird das Vorwärts- und Rückwärtszäh
len des Aufwärmzählers (DANKC) nicht ausschließlich durch die
Luftmenge (Ga) festgesetzt, sondern kann vielmehr individu
ell beispielsweise entweder durch den Ansaugluftdruck oder
die Kraftstoffeinspritzmenge bestimmt werden, je nachdem, wo
durch die Motorlast des Verbrennungsmotors 2 stimuliert wer
den kann. Alternativ kann das Vorwärts- und Rückwärtszählen
des Aufwärmzählers (DANKC) durch einen spezifizierten Wert
aus einem zweidimensionalen Routineverzeichnis bestimmt wer
den. Das Routineverzeichnis ist durch die Motordrehzahl und
entweder den Ansaugluftdruck oder die Kraftstoffeinspritz
menge bestimmt.
Wie in Fig. 11 gezeigt, wird der Überwachungsstartbestim
mungswert (MONST) ferner mit der Ansaugtemperatur variiert.
Wie aus Fig. 12 hervorgeht, wird darüberhinaus der Bereich
der Katalysatorverschlechterungsüberwachungsausführung
(MONST-MONEND), der in Fig. 4 gezeigt ist, mit der Ansaug
lufttemperatur variiert.
Wie in Fig. 13 gezeigt, werden die Freigabebedingungen für
den Aufwärmzähler (DANKC) erfüllt, wenn einer der vorstehend
erwähnten ersten bis sechsten Fälle vorliegt. Im einzelnen
besteht der erste Fall darin, daß ein Leerlaufschalter einge
schaltet ist, d. h. ein Öffnungsgrad der Ansaugluftdrosselklappe
30 ist auf einen vorausgewählten Wert reduziert worden,
wie durch den Drosselklappensensor 96 ermittelt. Der zweite
Fall besteht darin, daß die Motorlast gleich oder kleiner als
ein niedrigerer Lastwert (d. h. GAL) ist. Der dritte Fall be
steht darin, daß die Motorlast gleich oder größer als ein hö
herer Lastwert (d. h. GAH) ist. Der vierte Fall besteht darin,
daß FPOW = 1, d. h. ein Anstieg oder eine Zunahme der Kraft
stoffmenge während eines vollständig offenen Zustands des Ansaugluftdrosselklappenventils
30 befindet sich unter Korrek
tur. Der fünfte Fall besteht darin, daß ein Luft-Kraftstoff
verhältnis nicht weiterhin gemäß dem Ermittlungssignal von
dem vorderen Sauerstoffsensor 40 rückkopplungsgesteuert wird.
Der sechste Fall besteht darin, daß der Motor 2 sich in einem
Zustand der Kraftstoffunterbrechung befindet. Wenn der Zeit
geber 142 zeigt, daß einer der vorstehend genannten Zustände
für eine Zeitperiode T1 andauert, wird die folgende Berech
nung durchgeführt: Aufwärmzähler (DANKC) ← 0. Wie in Fig. 14
gezeigt, werden der niedrigere Lastwert (GAL) und der höhere
Lastwert (GAH) durch die Motordrehzahl (UpM) festgelegt.
Anstatt den Aufwärmzähler (DANKC) freizugeben, können alter
nativ Subtraktivwerte in dem Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) so groß eingestellt werden, daß die Geschwindigkeit
des Subtraktivbetriebs des Aufwärmzählers (DANKC) erhöht
wird.
Dadurch können ein Aufwärmzustand und ein Sauerstoffspeicher
zustand des Katalysatorkörpers 44 simuliert und durch den
Aufwärmzähler (DANKC) ohne die Verwendung eines Temperatur
sensors zur Ermittlung der Temperatur des Katalysatorkörpers
44 beurteilt werden. Dadurch wird außerdem ein einfacher ko
stengünstiger Aufbau geschaffen.
Da ein von dem Temperatursensor ermittelter Temperaturzustand
des Katalysatorkörpers 44 von den Verschlechterungsbestim
mungsbedingungen für den Katalysatorkörper 44 ausgeschlossen
wird, kann eine genaue Bestimmung durchgeführt werden, ob der
Katalysatorkörper 44 sich verschlechtert hat. Dieses Merkmal
erbringt sowohl eine erhöhte Zuverlässigkeit des Fahrzeugs
wie eine erhöhte. Genauigkeit bei der Bestimmung der Ver
schlechterung des Katalysatorkörpers 44.
Wenn die Temperatur des Katalysatorkörpers 44 unter dem Ein
fluß der niedrigen Temperaturen und/oder eines starken Windes
auf einen Pegel reduziert wird, der nicht in der Lage
ist, die Verschlechterung des Katalysatorkörpers 44 zu bestimmen,
werden darüberhinaus die Katalysatorverschlechte
rungsbestimmungsbedingungen als nicht erfüllt angesehen, ob
wohl der Katalysatorkörper 44 normal arbeitet. Die Bestim
mung, daß die Verschlechterung des Katalysatorkörpers 44 vor
liegt, wird deshalb abgebrochen. Dieser Schritt beseitigt die
Wahrscheinlichkeit, daß der Katalysatorkörper 44 in einem
normalen Zustand als anormal beurteilt wird. Das bedeutet,
keine Fehlbeurteilung wird hinsichtlich der Verschlechterung
des Katalysatorkörpers 44 getroffen. Dadurch kann ein nutzlo
ser Ersatz oder eine Reparatur von Teilen verhindert werden.
Wie aus der vorstehenden detaillierten Beschreibung hervor
geht, wird erfindungsgemäß eine Steuereinrichtung geschaffen,
die auf der Grundlage eines Aufwärmzählers bestimmt, ob ein
Katalysatorkörper sich in einem vorbestimmten Aufwärmzustand
befindet oder nicht. Der Aufwärmzähler wird für den Katalysa
torkörper verwendet und erzeugt eine Zählrate in Bezug auf
jede Motorlast des Verbrennungsmotors. Unter der Annahme, daß
der Katalysatorkörper gemäß der vorstehend genannten Bestim
mung als sich in einem vorbestimmten Aufwärmzustand befindend
ermittelt wird, beurteilt die Steuereinrichtung, ob die Ver
schlechterungsbestimmungsbedingungen für den Katalysatorkör
per erfüllt worden sind oder nicht. Ein Aufwärmzustand und
ein Sauerstoffspeicherzustand des Katalysatorkörpers können
dadurch simuliert und ohne die Verwendung eines Temperatur
sensors beurteilt werden. Es besteht demnach keine Notwendig
keit für den Temperatursensor und ein einfacher kostengünsti
ger Aufbau wird geschaffen.
Da darüberhinaus der von dem Temperatursensor ermittelte Tem
peraturzustand des Katalysatorkörpers von den Verschlechte
rungsbestimmungsbedingungen für den Katalysatorkörper ausge
schlossen ist, kann eine genaue Bestimmung durchgeführt wer
den, ob der Katalysatorkörper sich verschlechtert hat oder
nicht. Dadurch sind sowohl hinsichtlich der Zuverlässigkeit
von Fahrzeugen wie der Beurteilungsgenauigkeit betreffend die
Verschlechterung des Katalysatorkörpers Verbesserungen er
reichbar.
Wenn die Temperatur des Katalysatorkörpers unter dem Einfluß
der niedrigen Temperaturen und/oder eines starken Winds auf
einen Pegel abgesenkt wird, der eine Bestimmung der Ver
schlechterung des Katalysatorkörpers unmöglich macht, werden
die Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbedingungen als
nicht erfüllt identifiziert, obwohl der Katalysatorkörper
normal arbeitet. Die Bestimmung der Verschlechterung des Ka
talysatorkörpers durch die Verschlechterungsbestimmungsvor
richtung wird deshalb abgebrochen. Es besteht deshalb keine
Wahrscheinlichkeit, daß der Katalysatorkörper in einem norma
len Zustand als anormal beurteilt wird. Das bedeutet, daß ei
ne derartige Fehlbeurteilung betreffend die Verschlechterung
des Katalysatorkörpers nie getroffen wird, wodurch die Not
wendigkeit für einen wertlosen Ersatz oder eine Reparatur von
Teilen beseitigt wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Ermittlung einer Verschlechterung eines
Katalysators (42) für einen Verbrennungsmotor (2) mit
einem ersten und einem zweiten Abgassensor (40, 46) die in
einem Abgasdurchlaß (24) des Verbrennungsmotors jeweils
stromauf und stromab von einem Katalysatorkörper (44)
angeordnet sind, der auf halber Strecke des
Abgasdurchlasses vorgesehen ist, wobei die Vorrichtung zur
Ermittlung der Verschlechterung des Katalysators
ansprechend auf jeweilige Erfassungssignale vom ersten und
vom zweiten Abgassensor eine Rückkopplungssteuerung eines
Luft/Kraftstoff-Verhältnisses bewirkt und bei Erfüllung
vorbestimmter Bedingungen zur Ermittlung der
Verschlechterung des Katalysators gleichzeitig eine
Verschlechterung des Katalysatorkörpers ermittelt,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Steuereinrichtung (116, 138) basierend auf Zählwerten eines Aufwärmzählers (140, 142) feststellt, ob sich der Katalysatorkörper (44) in einem vorbestimmten Aufwärmzustand befindet oder nicht,
daß das Zählen (Schritt 218 in Fig. 1) des Aufwärmzählers (140, 142) in bezug auf eine beliebige Motorlast des Verbrennungsmotors (2) durchgeführt wird und abhängig von Signalen (z. B. Luftmenge Ga in Fig. 5) erfolgt, die zum Feststellen der Erfüllung vorbestimmter Bedingungen zur Ermittlung der Verschlechterung des Katalysators erfaßt werden, und
daß das Befinden des Katalysatorkörpers in einem vorbestimmten Aufwärmzustand eine der vorbestimmten Bedingungen zur Ermittlung der Verschlechterung des Katalysators ist (Punkt 6 in Fig. 2).
daß eine Steuereinrichtung (116, 138) basierend auf Zählwerten eines Aufwärmzählers (140, 142) feststellt, ob sich der Katalysatorkörper (44) in einem vorbestimmten Aufwärmzustand befindet oder nicht,
daß das Zählen (Schritt 218 in Fig. 1) des Aufwärmzählers (140, 142) in bezug auf eine beliebige Motorlast des Verbrennungsmotors (2) durchgeführt wird und abhängig von Signalen (z. B. Luftmenge Ga in Fig. 5) erfolgt, die zum Feststellen der Erfüllung vorbestimmter Bedingungen zur Ermittlung der Verschlechterung des Katalysators erfaßt werden, und
daß das Befinden des Katalysatorkörpers in einem vorbestimmten Aufwärmzustand eine der vorbestimmten Bedingungen zur Ermittlung der Verschlechterung des Katalysators ist (Punkt 6 in Fig. 2).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (116) den vorbestimmten
Aufwärmzustand feststellt, wenn die Zählwerte des
Aufwärmzählers (140, 142) in einem bestimmten Bereich
liegen (MONEND, MONST in Fig. 4A).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bereich durch die Ansaugtemperatur bestimmt ist
(Fig. 11, 12).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zählen des Aufwärmzählers (140, 142) abhängig von
den zum Feststellen der Erfüllung vorbestimmter
Bedingungen zur Ermittlung der Verschlechterung des
Katalysators erfaßten Signalen bezüglich der Richtung und
der Geschwindigkeit variabel ist.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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