DE19500619A1 - Vorrichtung zur Bestimmung der Verschlechterung eines Katalysators eines Verbrennungsmotors - Google Patents
Vorrichtung zur Bestimmung der Verschlechterung eines Katalysators eines VerbrennungsmotorsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Katalysatorver
schlechterungsbestimmungsvorrichtung für einen Verbrennungs
motor. Insbesondere betrifft die Erfindung eine verbesserte
Katalysatorverschlechterungsbestimmungsvorrichtung für einen
Verbrennungsmotor, bei der eine hochgenaue Bestimmung ohne
Verwendung eines Temperatursensors zum Ermitteln der Tempera
tur des Katalysatorkörpers hinsichtlich der Verschlechterung
des Katalysatorkörpers durchgeführt werden kann.
Bei Fahrzeugen wird ein Katalysatorkörper auf der halben
Strecke des Abgasdurchlasses in einem Abgassystem vorgesehen,
um Abgasemissionen zu reinigen, die vom Verbrennungsmotor ab
gegeben werden. Unter diesen Konstruktionen, bei denen der
Katalysatorkörper im Abgassystem angeordnet ist, befindet
sich ein Aufbau, der mit einer Katalysatorverschlechterungs
bestimmungsvorrichtung versehen ist.
Einige der Katalysatorverschlechterungsbestimmungsvorrich
tungen sind so aufgebaut, daß sie eine sogenannte Doppelrück
kopplungssteuerung schaffen. Mehr im einzelnen hat dieser Typ
einer Katalysatorverschlechterungsbestimmungsvorrichtung vor
dere und hintere Sauerstoffsensoren, die in einem Abgasdurch
laß eines Verbrennungsmotors jeweils stromaufwärts und strom
abwärts vom Katalysatorkörper angeordnet sind. Der Katalysa
torkörper ist auf der halben Strecke des Abgasdurchlasses an
geordnet. Der vordere Sauerstoffsensor wirkt als erster Ab
gassensor, während der hintere Sauerstoffsensor als zweiter
Abgassensor dient. Die Katalysatorverschlechterungsbestim
mungsvorrichtung führt eine Rückkopplungssteuerung eines
Luft-Kraftstoffverhältnisses gemäß jeweiligen Ermittlungssi
gnalen von den vorderen und hinteren Sauerstoffsensoren
durch. Zu diesem Zeitpunkt bestimmt diese Vorrichtung die
Verschlechterung des Katalysatorkörpers, wenn vorbestimmte
Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbedingungen erfüllt
sind. Mehr im einzelnen führt die Katalysatorverschlechte
rungsbestimmungsvorrichtung eine erste Rückkopplungssteuerung
des Luft-Kraftstoffverhältnisses auf einen Zielwert auf der
Grundlage eines ersten Rückkopplungssteuerungswerts durch.
Der erste Rückkopplungssteuerungswert wird aus einem ersten
Ermittlungssignal berechnet, das von dem vorderen Sauerstoff
sensor erzeugt wird. Die Vorrichtung führt ferner eine zweite
Rückkopplungssteuerung durch, bei der ein verschlechterter
Zustand des Katalysatorkörpers durch den zweiten Rückkopp
lungssteuerungswert beurteilt wird, wodurch der erst Rück
kopplungssteuerungswert korrigiert wird. Der zweite Rückkopp
lungssteuerungswert wird von einem zweiten Ermittlungssignal
abgeleitet, das von dem hinteren Sauerstoffsensor erzeugt
wird.
Die vorstehend genannten Vorrichtungen zur Ermittlung der Ka
talysatorverschlechterung sind beispielsweise in den japani
schen Patentanmeldungsoffenlegungsschriften Nr. 4-109045 und
4-116239 offenbart.
Gemäß der vorstehend genannten Veröffentlichung Nr. 4-109045
umfaßt die Katalysatorverschlechterungsbestimmungsvorrichtung
eine Reinigungseinrichtung, die in dem Abgasrohr eines Ver
brennungsmotors angeordnet ist, Luft-Kraftstoffverhältniser
mittlungseinrichtungen, die individuell stromaufwärts und
stromabwärts von der Reinigungseinrichtung angeordnet sind,
eine Kraftstoffzufuhreinrichtung zum Zuführen von Kraftstoff
zu Zylindern des Verbrennungsmotors und eine elektronische
Steuereinrichtung zum Steuern der Kraftstoffzufuhreinrichtung
bei Empfang jeweiliger Ermittlungssignale von den Luft-Kraft
stoffverhältnisermittlungseinrichtungen. Aufgrund dieses Auf
baus wird ein Luft-Kraftstoffverhältnis eines Gemisches, das
den Zylindern zugeführt wird, auf der Grundlage des Ermitt
lungssignals von einer der Luft-Kraftstoffverhältnisermitt
lungseinrichtungen gesteuert, die stromauf von der Reini
gungseinrichtung angeordnet ist. Das Ermittlungssignal von
der anderen der Luft-Kraftstoffverhältnisermittlungseinrich
tungen, die stromab von der Reinigungseinrichtung angeordnet
ist, spricht unterschiedlich auf unterschiedliche Zielwerte
des Luft-Kraftstoffverhältnisses an. Die Verschlechterung der
Reinigungsvorrichtung wird demnach durch ein derartiges un
terschiedliches Ansprechen des Ermittlungssignals überwacht.
Dadurch kann eine Bestimmung mit erhöhter Zuverlässigkeit in
kürzerer Zeit getroffen werden, ob der Katalysator sich ver
schlechtert hat oder nicht.
Gemäß der Vorrichtung der vorstehend genannten Veröffentli
chung Nr. 4-116239 sind Luft-Kraftstoffverhältnissensoren in
dividuell stromaufwärts und stromabwärts von einem katalyti
schen Wandler angeordnet, und es wird ein Vergleich zwischen
jeweiligen Ausgangssignalen von den Luft-Kraftstoffverhält
nissensoren durchgeführt, wodurch die Katalysatorverschlech
terung bestimmt wird. Wenn sich jedoch zu diesem Zeitpunkt
herausgestellt hat, daß die Lernkorrektur unter Verwendung
des vorstehend genannten stromabwärtigen Sensors unzureichend
erneuert worden ist, unterbindet diese Katalysatorverschlech
terungsbestimmungsvorrichtung eine weitere Diagnose der Lern
korrektur. Dieses Merkmal verhindert sowohl eine verminderte
Genauigkeit der Diagnose wie inkonsistente Beurteilungskrite
rien, die jeweils als Ergebnis eines aktuellen Luft-Kraft
stoffverhältnisses auftreten, das selbst eine Abweichung auf
weist.
Bei den vorstehend genannten Vorrichtungen zur Bestimmung der
Katalysatorverschlechterung sind keine Maßnahmen getroffen,
um die Funktion des Katalysatorkörpers materiell zu verrin
gern, sobald die Fahrzeuge normal genutzt werden.
Die Funktion des Katalysatorkörpers wird jedoch dramatisch
vermindert, wenn beispielsweise ein Fahrzeugbenutzer ein
Fahrzeug mit bleihaltigem Kraftstoff betreibt, oder wenn ein
Fahrzeug in einem Zustand gefahren wird, bei dem eine Hoch
spannungsleine oder -leitung als Ergebnis unerwarteter Ursa
chen aus seiner Position gezogen worden ist. Die verminderte
Funktion des Katalysatorkörpers vermindert den Abgasemis
sionsreinigungswirkungsgrad. Dies ist deshalb von Nachteil,
weil eine erhöhte Wahrscheinlichkeit besteht, daß ein Abgas
strom an die Luft abgegeben wird, der zu einer Umweltschädi
gung führt.
Zusätzlich wird ein Temperaturzustand des Katalysatorkörpers
durch ein Temperatursensor ermittelt, und ein Aufwärmzustand
(ein aktivierter. Temperaturzustand) und ein Sauerstoffspei
cherzustand (ein Sauerstoffrückhaltzustand) des Katalysator
körpers werden durch den ermittelten Temperaturzustand beur
teilt, der durch ein Ermittlungssignal von dem Temperatursen
sor angezeigt wird. Auf diese Weise erfordert dieser Schritt
den Temperatursensor, der ebenfalls zu einem komplizierten
teuren Aufbau beiträgt.
In Bezug auf die Ausführungsbedingungen der Bestimmung (und
Überwachung) der Verschlechterung des Katalysatorkörpers
tritt darüberhinaus das Problem auf, daß eine Katalysatorver
schlechterungsbestimmungsvorrichtung dazu ausgelegt ist, die
Verschlechterung des Katalysatorkörpers gemäß der Sauerstoff
speicherfähigkeit des Katalysatorkörpers zu simulieren und
zu bestimmen. Mehr im einzelnen treten Fälle auf, bei denen
eine Sauerstoffspeicherkapazität des Katalysatorkörpers ab
hängig vom Aufwärmzustand (dem aktivierten Temperaturzustand)
des Katalysatorkörpers vermindert wird. Die Sauerstoffspei
cherkapazität wird insbesondere vermindert, wenn der Kataly
satorkörper dadurch abgekühlt wird, daß er einem Wind bei
niedrigen Temperaturen während der Fahrzeugfahrt ausgesetzt
ist. Die verminderte Sauerstoffspeicherkapazität tritt außer
dem während langer Niederlastfahrzustände, im Leerlaufbe
trieb, oder bei Hochlastfahrzuständen auf. Danach bleibt die
Sauerstoffspeicherkapazität des Katalysatorkörpers für den
Zeitraum von einigen Sekunden bis hin zu mehreren Minuten
vermindert. Die verminderte Sauerstoffspeicherkapazität des
Katalysatorkörpers wird dadurch als anormal bestimmt, obwohl
sie normal ist, wodurch eine Fehlbeurteilung der Verschlech
terung des Katalysatorkörpers erfolgt. Dies hat den Nachteil
zur Folge, daß Teile unnötig ersetzt oder repariert werden.
Um die vorstehend genannten Nachteile zu beseitigen, schafft
die vorliegende Erfindung gemäß einem ersten Aspekt eine Vor
richtung zur Bestimmung der Verschlechterung eines Katalysa
tors für einen Verbrennungsmotor, mit ersten und zweiten Ab
gassensoren, die in einem Abgasdurchlaß des Verbrennungsmo
tors jeweils an stromaufwärtigen und stromabwärtigen Seiten
eines Katalysatorkörpers angeordnet sind, der auf der halben
Strecke des Abgasdurchlasses angeordnet ist, wobei die Kata
lysatorverschlechterungsbestimmungsvorrichtung eine Rückkopp
lungssteuerung eines Luft-Kraftstoffverhältnisses ansprechend
auf jeweilige Ermittlungssignale von den ersten und zweiten
Abgassensoren bewirkt und gleichzeitig eine Verschlechterung
des Katalysatorkörpers bestimmt, wenn vorbestimmte Katalysa
torverschlechterungsbestimmungsbedingungen erfüllt sind, ge
kennzeichnet durch eine Steuereinrichtung zum Beurteilen -
auf der Basis eines Aufwärmzählers, der für den Katalysator
körper verwendet wird -, ob der Katalysatorkörper sich in ei
nem vorbestimmten Aufwärmzustand befindet oder nicht, wobei
der Aufwärmzähler in Bezug auf eine beliebige Motorlast des
Verbrennungsmotors eine Zählung durchführt, wobei dann, wenn
der Katalysatorkörper als sich in einem vorbestimmten Auf
wärmzustand gemäß der vorstehend genannten Beurteilung befin
dend ermittelt wird, die Steuereinrichtung bestimmt, ob Ver
schlechterungsbestimmungsbedingungen für den Katalysatorkör
per erfüllt sind oder nicht.
Gemäß einem zweiten Aspekt schafft die vorliegende Erfindung
eine Katalysatorverschlechterungsbestimmungsvorrichtung für
einen Verbrennungsmotor gemäß dem ersten Aspekt, wobei die
Steuereinrichtung, nachdem der Verbrennungsmotor gestartet
worden ist, den Aufwärmzähler dahingehend treibt, das Zählen
in Bezug auf eine beliebige Motorlast des Verbrennungsmotors
zu starten, wobei die Steuereinrichtung beurteilt, daß sich
der Katalysatorkörper in einem vorbestimmten Aufwärmzustand
befindet, wenn durch den Aufwärmzähler registrierte Zählraten
in dem Bereich einer Katalysatorverschlechterungsbestimmungs
ausführung fällt, und wobei die Steuereinrichtung die Ver
schlechterung des Katalysatorkörpers in dem Fall bestimmt,
daß der Katalysatorkörper durch die vorstehend genannte Beur
teilung als sich in dem vorbestimmten Aufwärmzustand befin
dend erkannt wird und daß weitere Katalysatorverschlechte
rungsbestimmungen insgesamt erfüllt sind.
Gemäß dem die vorliegende Erfindung enthaltenden Aufbau wird
eine Steuereinrichtung vorgesehen, die auf der Grundlage des
Aufwärmzählers bestimmt, ob der Katalysatorkörper sich in ei
nem vorbestimmten Aufwärmzustand befindet oder nicht. Der
Aufwärmzähler wird für den Katalysatorkörper verwendet und
zählt in Bezug auf eine beliebige Motorlast des Verbrennungs
motors. Unter der Annahme, daß der Katalysatorkörper als sich
in dem vorbestimmten Aufwärmzustand gemäß der vorstehenden
Bestimmung befindend ermittelt wird, beurteilt die Steuerein
richtung, ob Verschlechterungsbestimmungsbedingungen für den
Katalysatorkörper erfüllt worden sind oder nicht. Ein Auf
wärmzustand und ein Sauerstoffspeicherzustand des Katalysa
torkörpers können dadurch ohne die Verwendung eines Tempera
tursensors simuliert und bestimmt werden. Deshalb besteht
keine Notwendigkeit für den Temperatursensor und ein einfa
cher kostengünstiger Aufbau wird geschaffen.
Da ein von dem Temperatursensor ermittelter Temperaturzustand
des Katalysatorkörpers von den Verschlechterungsbestimmungs
bedingungen für den Katalysatorkörper ausgeschlossen ist,
kann eine genaue Bestimmung betreffend die Verschlechterung
des Katalysatorkörpers durchgeführt werden. Es sind deshalb
sowohl hinsichtlich der Zuverlässigkeit von Fahrzeugen wie
der Genauigkeit der Beurteilung betreffend die Verschlechte
rung eines Katalysatorkörpers Verbesserungen erreichbar.
Wenn die Temperatur des Katalysatorkörpers unter dem Einfluß
niedriger Temperaturen und/oder eines starken Winds auf einen
Pegel abgesenkt wird, der eine Bestimmung der Verschlechte
rung des Katalysatorkörpers nicht zuläßt, werden darüberhin
aus die Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbedingungen
als nicht erfüllt identifiziert, obwohl der Katalysatorkörper
normal arbeitet. Die Bestimmung, daß eine Verschlechterung
des Katalysatorkörpers vorliegt, wird deshalb abgebrochen. Es
besteht deshalb keine Wahrscheinlichkeit, daß der sich in
einem normalen Zustand befindliche Katalysatorkörper als a
normal beurteilt wird. Das bedeutet, daß eine Fehlbeurteilung
über die Verschlechterung des Katalysatorkörpers nicht ge
troffen wird, wodurch verhindert wird, daß Teile unnötig er
setzt und repariert werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen bei
spielhaft näher erläutert; es zeigen
Fig. 1 ein Flußdiagramm zur Erläuterung des Betriebs zur Be
stimmung der Verschlechterung eines Katalysators,
Fig. 2 ein Schaubild der Bedingungen zur Bestimmung der Ver
schlechterung eines Katalysators,
Fig. 3 ein Diagramm zur Erläuterung eines Bestimmungsbe
reichs,
Fig. 4 und 4A Luftmengen- und Aufwärmzählerkurven,
Fig. 5 eine Kurve eines Aufwärmzählereinstellwerts,
Fig. 6 eine Kurve einer Beziehung zwischen der Luftmenge und
einem Fehlanpassungswert,
Fig. 7 eine Kurve einer Beziehung zwischen der Luftmenge und
einem Koeffizienten,
Fig. 8 eine Kurve einer Beziehung zwischen einer Ansaugluft
temperatur und einem Ansauglufttemperaturfehlanpassungswert,
Fig. 9 eine Kurve einer Beziehung zwischen einer Ansaugluft
temperatur und dem Ansauglufttemperaturkoeffizienten,
Fig. 10 eine Kurve einer Beziehung zwischen einer Motordreh
zahl und einem Ansaugluftdruck,
Fig. 11 eine Kurve einer Beziehung zwischen der Ansaugluft
temperatur und einem Überwachungsstartbestimmungswert,
Fig. 12 eine Kurve einer Beziehung zwischen der Ansaugluft
temperatur und einem Bereich, in dem das Bestimmen der Ver
schlechterung des Katalysators durchgeführt wird,
Fig. 13 ein Schaubild zur Erläuterung der Aufwärmzählerfrei
gabebedingungen,
Fig. 14 ein Diagramm einer Beziehung zwischen einer Motor
drehzahl und einer Motorlast und
Fig. 15 ein systematisches Aufbauschema, das eine Vorrichtung
zur Bestimmung der Verschlechterung eines Katalysators ein
schließt.
In Bezug auf die Fig. 1 bis 15 wird nunmehr eine Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung im einzelnen erläutert. In
Fig. 15 bezeichnet die Bezugsziffer 2 einen Verbrennungsmotor
mit gesteuerter Kraftstoffeinspritzung, 4 eine Vorrichtung
zur Bestimmung einer Verschlechterung eines Katalysators, 6
einen Zylinderblock, 8 einen Zylinderkopf, 10 einen Kolben,
12 einen Luftreiniger, 14 ein Ansaugrohr, 16 einen Drossel
klappenkörper, 18 ein Ansaugverteilerrohr, 20 einen Ansaug
durchlaß, 22 ein Abgasrohr und 24 einen Abgasdurchlaß.
Das Ansaugrohr 14 ist zwischen dem Luftreiniger 12 und dem
Drosselklappenkörper 16 vorgesehen. Das Ansaugrohr 14 hat ei
nen darin festgelegten ersten Ansaugdurchlaß 20-1. Ein Luft
strömungsmeßgerät 26 zum Messen einer eingeleiteten Luftmenge
ist an der stromaufwärtigen Seite des Ansaugrohrs 14 angeord
net.
Ein Resonator 28 zum Vermindern des Einlaßluftemissionsge
räusches ist an der stromaufwärtigen Seite des Luftreinigers
12 vorgesehen. Der Drosselklappenkörper 16 hat einen zweiten
darin festgelegten Ansaugdurchlaß 20-2, der mit dem ersten
Ansaugdurchlaß 20-1 in Verbindung steht. Der zweite Ansaug
durchlaß 20-2 hat ein Ansaugluftdrosselventil 30, das darin
angeordnet ist. Ferner steht der zweite Ansaugdurchlaß 20-2
in Kommunikation mit einem dritten Ansaugdurchlaß 20-3 über
einen Druckausgleichbehälter 32 in Verbindung. Der dritte An
saugdurchlaß 20-3 ist innerhalb des Verteilerrohrs 18 ausge
bildet. Eine stromabwärtige Seite des dritten Ansaugdurchlas
ses 20-3 steht mit einer Verbrennungskammer 36 des Verbren
nungsmotors 2 über ein Luftansaugventil 34 in Verbindung. Die
Verbrennungskammer 36 steht mit dem Abgasdurchlaß 24 über ein
Luftauslaßventil 38 in Verbindung.
Das Abgasrohr 22 ist mit einem vorderen Sauerstoffsensor 40
und einem Katalysatorkörper 44 versehen. Diese Bestandteile
40 und 44 sind ihrerseits von der Seite des Verbrennungsmo
tors 2 angeordnet. Der vordere Sauerstoffsensor 40 ist ein
erster Luft-Kraftstoffverhältnissensor, der mit einer Heiz
einrichtung versehen ist. Der Katalysatorkörper 44 bildet ei
nen Teil eines katalytischen Wandlers 42. Der vordere Sauer
stoffsensor 40 ist in dem Abgasdurchlaß 24 auf der stromauf
wärtigen Seite des Katalysatorkörpers 44 angeordnet. Der vor
dere Sauerstoffsensor 40 ermittelt eine Sauerstoffkonzentra
tion in Abgasemissionen innerhalb des Abgasdurchlasses 24 auf
der stromaufwärtigen Seite des Katalysatorkörpers 44 und er
zeugt ein Ermittlungssignal in Erwiderung hierauf.
Das Abgasrohr 22 ist ferner mit einem hinteren Sauerstoffsen
sor 46 an der stromabwärtigen Seite des Katalysatorkörpers 44
versehen. Der hintere Sauerstoffsensor 46 ist ein zweiter
Luft-Kraftstoffverhältnissensor. Derselbe Sensor 46 ermittelt
eine Sauerstoffkonzentration in den Abgasen innerhalb des Ab
gasdurchlasses 24 an der stromabwärtigen Seite des Katalysa
torkörpers 44 und erzeugt ein Ermittlungssignal in Erwiderung
hierauf.
Ein Krafteinspritzventil 48 ist betriebsmäßig an einer Stelle
angebracht, an der das Ansaugverteilerrohr 18 und der Zylin
derkopf 8 miteinander verbunden sind. Das Kraftstoffein
spritzventil 48 ist zur Verbrennungskammer 36 ausgerichtet.
Kraftstoff in einem Kraftstofftank 50 wird unter Druck dem
Kraftstoffeinspritzventil 48 zugeführt. Mehr im einzelnen
wird der Kraftstoff in dem Tank 50 unter Druck in den Kraft
zufuhrdurchlaß 54 durch eine Kraftstoffpumpe 52 gepumpt. Der
Kraftstoff wird: durch ein Kraftstoffilter 56 gefiltert. Der
gefilterte Kraftstoff wird in ein Kraftstoffverteilungsrohr
58 eingeleitet, in welchem auf den Kraftstoffausgeübter
Druck durch einen Kraftstoffdruckregler 60 auf einen gegebe
nen Pegel eingestellt wird. Daraufhin erreicht der druckgere
gelte Kraftstoff das Kraftstoffeinspritzventil 48.
Es ist ein Kraftstoffverdampfungsdurchlaß 62 vorgesehen, des
sen eines Ende in Verbindung mit einem oberen Abschnitt in
nerhalb des Kraftstofftanks 50 steht. Der Drosselventilkörper
16 stellt die Verbindung des anderen Endes des Kraftstoffver
dampfungsdurchlasses 62 mit dem zweiten Ansaugdurchlaß 20-2
her. Ferner sind ein Zweiwegeventil 64 und ein Kanister 66
auf der halben Strecke entlang des Kraftstoffverdampfungs
durchlasses 62 vorgesehen. Diese beiden Bestandteile 64 und
66 sind in Aufeinanderfolge von der Seite des Kraftstofftanks
50 angeordnet.
Ein Leerlaufumgehungsluftdurchlaß 68 ist zum Umgehen des An
saugluftdrosselventils 30 vorgesehen, wodurch der erste An
saugdurchlaß 20-1 und die Innenseite des Druckausgleichbehäl
ters 32 miteinander verbunden werden. Ein Leerlaufdrehzahl
steuerventil (ein ISC-Ventil) 70 ist auf der halben Strecke
entlang des Leerlaufumgehungsluftdurchlasses 68 angeordnet.
Dieses Ventil 70 öffnet und schließt den Leerlaufumgehungs
luftdurchlaß 68, um eine Luftmenge während des Leerlaufbe
triebs zu regulieren.
Ferner hat der Drosselklappenkörper 16 einen darin festgeleg
ten Hilfsumgehungsluftdurchlaß 72. Der Hilfsumgehungsluft
durchlaß 72 umgeht das Ansaugluftdrosselklappenventil 30. Der
Durchlaß 72 wird durch einen Hilfsumgehungsluftmengenregler
74 geöffnet und verschlossen.
Eine Leerlaufdrehzahlsteuereinrichtung 76 ist durch einige
der vorangehenden Bestandteile gebildet: den Leerlaufumge
hungsluftdurchlaß 68, das Leerlaufdrehzahlsteuerventil 70,
den Hilfsumgehungsluftdurchlaß 72 und den Hilfsumgehungsluft
mengenregler 74.
Die Leerlaufdrehzahlsteuereinrichtung 76 betätigt das Leer
laufdrehzahlsteuerventil 70, wodurch die Leerlaufdrehzahl des
Verbrennungsmotors 2 auf eine Zielleerlaufdrehzahl durch
Rückkopplung geregelt wird. Die Leerlaufdrehzahlsteuerein
richtung 76 regelt außerdem die Zielleerlaufdrehzahl mittels
des Hilfsumgehungsluftmengenreglers 74. Der Regler 74 ist in
dem Hilfsumgehungsluftdurchlaß 72 angeordnet, der das Ansaug
luftdrosselklappenventil 30 umgeht, um den ersten Ansaug
durchlaß 20-1 und die Innenseite des Druckausgleichbehälters
32 miteinander zu verbinden.
Ein Luftdurchlaß 78 ist auf der halben Strecke entlang dem
Leerlaufumgehungsluftdurchlaß 68 angeordnet. Der Luftdurchlaß
78 ist von dem Leerlaufumgehungsluftdurchlaß 68 abgezweigt
und mündet in den Druckausgleichsbehälter 32. Der Luftdurch
laß 78 ist mit einem Luftventil 80 versehen, das durch die
Motorkühlwassertemperatur und dergleichen betrieben wird. Der
Luftdurchlaß 78 und das Luftventil 80 bilden einen Luftregler
82.
Ferner ist ein Servolenkluftdurchlaß 84 auf der halben
Strecke entlang dem Leerlaufumgehungsluftdurchlaß 68 angeord
net. Der Servolenkluftdurchlaß 84 ist von dem Leerlaufumge
hungsluftdurchlaß 68 abgezweigt und steht in Verbindung mit
der Innenseite des Druckausgleichbehälters 32. Ein Servolenk
steuerventil 68 ist auf der halben Strecke entlang dem Servo
lenkluftdurchlaß 84 vorgesehen. Das Servolenksteuerventil 86
wird durch einen Servolenkschalter 88 betriebsmäßig gesteu
ert.
Um zu veranlassen, daß durchblasende Gase, die in dem Ver
brennungsmotor 2 erzeugt werden, zu einem Luftsaugsystem des
Motors 2 zurückströmen, hat der Verbrennungsmotor 2 erste und
zweite Rückführdurchlässe 92 und 94 für die durchblasenden
Gase, die am Zylinderkopf 8 in Verbindung miteinander stehen.
Der erste Rückführdurchlaß 92 für durchblasende Gase steht
mit einem PCV-Ventil 90 in Verbindung, das auf dem Druckaus
gleichbehälter 32 angebracht ist. Der zweite Rückführdurchlaß
94 für durchblasende Gase mündet in dem ersten Ansaugdurchlaß
20-1.
Das Ansaugrohr 14 ist mit einem Drosselventilklappensensor 96
und mit einem Schwingungsdämpfer 98 versehen. Der Drossel
klappensensor 96 ermittelt einen geöffneten Zustand des An
saugluftdrosselklappenventils 30. Der Drosselklappensensor 96
arbeitet auch als Leerlaufschalter. Der Schwingungsdämpfer 98
verhindert ein schnelles Schließen des Ansaugluftdrosselklap
penventils 30.
Eine Zündspule 102 steht mit einer Leistungseinheit 100 und
einem Verteiler 106 in Verbindung. Der Verteiler 106 bildet
einen Zündmechanismus 104.
Ferner ist der Verbrennungsmotor 2 mit einem Kurbelwellensen
sor 108 versehen, der einen Kurbelwinkel des Motors 2 ermit
telt. Der Kurbelwinkelsensor 108 dient als Motordrehzahlsen
sor.
Außerdem ist der Zylinderblock 6 des Verbrennungsmotors 2 mit
einem Wassertemperatursensor 112 und einem Klopfsensor 114
versehen. Der Wassertemperatursensor 112 ermittelt die Tempe
ratur des Motorkühlwassers innerhalb eines Kühlwasserdurch
lasses 110. Der Kühlwasserdurchlaß 110 wird durch den Zylin
derblock 6 gebildet. Der Klopfsensor 114 ermittelt einen
Klopfzustand des Verbrennungsmotors 2.
Unter den vorausgehend genannten Bestandteilen stehen die
folgenden mit einer Steuereinrichtung (d. h. einer Motorsteu
ereinheit oder ECU) 116 in Verbindung: der Luftströmungsmes
ser 26, der vordere Sauerstoffsensor 40, der hintere Sauer
stoffsensor 46, das Kraftstoffeinspritzventil 48, die Kraft
stoffpumpe 52, das Leerlaufdrehzahlsteuerventil 70, das Ser
volenksteuerventil 86 und der Servolenkschalter 88, der Dros
selklappensensor 96, die Leistungseinheit 100, der Kurbelwel
lensensor 108, der Wassertemperatursensor 112 und der Klopf
sensor 114.
Die Steuereinrichtung 116 steht auch in Verbindung mit: einem
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 118, einer Diagnoselampe 120,
einem Diagnoseschalter 122, einem Testschalter 124, einer
Batterie 130 über eine Sicherung 126 und einen Hauptschalter
128, und einer Warnlampe 134 über ein Alarm-Relais 132. Das
Alarm-Relais 132 kommuniziert beispielsweise mit einem Wärme-
oder Thermosensor 136, der Abgastemperaturen innerhalb des
Abgasdurchlasses 24 an der stromabwärtigen Seite des Kataly
satorkörpers 44 ermittelt.
Die Steuereinrichtung 116 empfängt verschiedene Ermittlungs
signale. Die Steuereinrichtung 116 bewirkt eine Rückkopp
lungs-(F/B)steuerung des Kraftstoffluftverhältnisses entspre
chend den Ermittlungssignalen von den vorderen und hinteren
Sauerstoffsensoren 40 und 46. Zur selben Zeit bestimmt die
Steuereinrichtung 116 die Verschlechterung des Katalysator
körpers 44, wenn vorbestimmte Bestimmungsbedingungen für eine
Katalysatorverschlechterung erfüllt sind.
Zu diesem Zweck umfaßt die Steuereinrichtung 116 einen Ver
schlechterungsbestimmungsabschnitt 138. Dieser Abschnitt 138
beurteilt einen verschlechterten Zustand des Katalysatorkör
pers 44, wenn die vorbestimmten Katalysatorverschlechterungs
bestimmungs(überwachungs)bedingungen erfüllt sind.
Um einen Aufwärmzustand (einen aktivierten Temperaturzustand)
und einen Sauerstoffspeicherzustand (einen Sauerstoffhaltezu
stand) des Katalysatorkörpers 44 zu simulieren und zu beur
teilen, ist der Verschlechterungsbestimmungsabschnitt 138 mit
einer Aufwärmzählerschaltung 140 und einem Zeitgeber 142 ver
sehen, von denen beide einen Aufwärmzähler (DANKC) bilden,
der für den Katalysatorkörper 44 verwendet wird. Der Aufwärm
zähler (DANKC) zählt in Bezug auf eine beliebige Motorlast
(z. B. eine Luftmenge) des Verbrennungsmotors 2.
Auf der Grundlage des vorstehend genannten Aufwärmzählers
(DANKC) beurteilt die Steuereinrichtung 116, ob der Katalysa
torkörper 44 sich in einem vorbestimmten Aufwärmzustand be
findet oder nicht. Unter der Annahme, daß der Katalysatorkör
per 44 als sich in dem vorbestimmten Aufwärmzustand gemäß der
vorstehend genannten Beurteilung befindlich befunden wird,
bestimmt die Steuereinrichtung 116, ob die Verschlechterungs
bestimmungsbedingungen für den Katalysatorkörper 44 erfüllt
worden sind oder nicht. Nachdem der Verbrennungsmotor 2 ge
startet worden ist, treibt die Steuereinrichtung 116 den Auf
wärmzähler (DANKC) dahingehend an, die Zählung in Bezug auf
eine beliebige Motorlast des Verbrennungsmotors 2 zu starten.
Wenn durch den Aufwärmzähler (DANKC) registrierte Zählraten
in den Bereich der Katalysatorverschlechterungsbestimmungs
ausführung fällt, beurteilt die Steuereinrichtung 116, daß
der Katalysatorkörper 44 sich in einem vorbestimmten Aufwärm
zustand befindet. Die Steuereinrichtung 116 bestimmt die Ver
schlechterung des Katalysatorkörpers 44 für den Fall, daß der
Katalysatorkörper 44 durch die vorstehend genannte Beurtei
lung als sich im vorbestimmten Aufwärmzustand befindlich er
kannt wird, und daß weitere Katalysatorverschlechterungsbe
stimmungsbedingungen sämtliche erfüllt sind.
Wie in Fig. 2 gezeigt, werden die vorstehend genannten Kata
lysatorverschlechterungsbestimmungs(oder -überwa
chungs)bedingungen erfüllt, wenn sie sämtlichen der vorste
hend genannten Fälle entsprechen: die Bestimmung der Kataly
satorverschlechterung ist darauf begrenzt, innerhalb des Ka
talysatorverschlechterungsbestimmungsbereichs zu liegen, der
durch eine Motordrehzahl und eine Motorlast bestimmt ist (s.
Fig. 3 für den Bereich); das Aufwärmen des Verbrennungsmotors
2 ist beendet worden; eine Ansauglufttemperatur ist gleich
oder größer als ein eingestellter Wert; ein Luft-Kraftstoff
verhältnis befindet sich unter einer ersten Rückkopplungs-
(F/B)steuerung gemäß dem Ermittlungssignal von dem vorderen
Sauerstoffsensor 40; der Motor 2 wird in einem konstanten
Drehzahlbereich betrieben (in einem Bereich, in dem die Höhe
der Motorlasten, wie beispielsweise eine Ansaugluftmenge, ein
Ansaugluftdrosselklappenventilöffnungsgrad, eine Kraftstoff
einspritzmenge, ein Ansaugluftdruck usw. auf Pegel gleich
oder weniger als jeweils eingestellte Werte variiert werden);
und in der Aufwärmzählerschaltung 140 wird die Beurteilung
getroffen, daß das Aufwärmen des Katalysatorkörpers 44 voll
ständig beendet worden ist, wodurch eine Aufwärmflagge
(DNKFLG) gesetzt wird. Wenn die Katalysatorverschlechterungs
bestimmungsbedingungen erfüllt sind, bestimmt (d. h. über
wacht) die Steuereinrichtung 116 die Verschlechterung des Ka
talysatorkörpers 44.
In Bezug auf Fig. 13 werden die Freigabebedingungen des Auf
wärmzählers (DANKC) in der Aufwärmzählerschaltung 140 er
füllt, wenn einer der folgenden Fälle zutreffen: der Verbren
nungsmotor 2 befindet sich in einem Leerlaufbetrieb (das be
deutet, daß der Leerlaufschalter eingeschaltet ist, d. h. ein
Öffnungsgrad des Ansaugluftdrosselventils 30 ist auf einen
vorausgewählten Grad reduziert worden, der durch den Drossel
klappensensor 96 ermittelt wird); die Motorlast ist gleich
oder geringer als ein niedrigerer Lastwert (d. h. GAL) (s.
Fig. 14); die Motorlast ist gleich oder größer als ein höhe
rer Lastwert (d. h. GAH) (s. Fig. 14); eine Erhöhung der
Kraftstoffmenge während eines vollständig geöffneten Zustands
des Ansaugluftdrosselklappenventils 30 befindet sich unter
Korrektur (FPOW), d. h. FPOW=1; die erste Rückkopplungs-
(F/B)steuerung des Luft-Kraftstoffverhältnisses gemäß dem Er
mittlungssignal von dem vorderen Sauerstoffsensor 40 befindet
sich außer Betrieb; und der Motor 2 befindet sich in einem
Zustand der Kraftstoffunterbrechung.
Um die vorstehend genannten Funktionen zu stützen, schließt
die Steuereinrichtung 116 das folgende ein: einen UND-Schalt
kreis "AND" zum Beurteilen, ob die Katalysatorverschlechte
rungsbestimmungs(oder -überwachungs)bedingungen erfüllt wor
den sind oder nicht (s. Fig. 2); ein Routinenverzeichnis des
Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbereichs, der durch
die Motordrehzahl und die Motorlast bestimmt ist (s. Fig. 3);
entsprechende Beziehungen zwischen der Zeit und dem Aufwärm
zähler (DANKC) und zwischen der Zeit und einer Luftmenge
(Ga), wobei die Luftmenge (Ga) als eine Motorlast betrachtet
wird (s. Fig. 4); eine Beziehung zwischen der Luftmenge (Ga)
und dem Aufwärmzählereinstellwert (einem Zählwert) (DCOUNT)-
(s. Fig. 5); eine Beziehung zwischen der Luftmenge (Ga) und
einem Fehlanpassungs- oder Offsetwert (OFFSET) (s. Fig. 6);
eine Beziehung zwischen der Luftmenge (Ga) und einem Koeffi
zienten (KCOUNT) (s. Fig. 7); eine Beziehung zwischen der An
sauglufttemperatur und dem Ansaugluftfehlanpassungs- oder
Offsetwert (THAOFS) (s. Fig. 8); eine Beziehung zwischen der
Ansauglufttemperatur und einem Ansauglufttemperaturkoeffi
zienten (THAKC) (s. Fig. 9); eine Beziehung zwischen der Mo
tordrehzahl und dem Ansaugluftdruck (Pb), wobei letztere eine
weitere Motorlast darstellt (s. Fig. 10); eine Beziehung zwi
schen der Ansauglufttemperatur und einem Monitor- oder Über
wachungsstartbestimmungswert (MONST) (s. Fig. 11); eine Be
ziehung zwischen der Ansauglufttemperatur und einem Bereich
der Katalysatorbestimmungs-(oder -überwachungs)ausführung
(MONST-MONEND) (s. Fig. 12); einen ODER-Schaltkreis "OR" der
in Erwiderung auf die Freigabebedingungen für den Aufwärmzäh
ler (DANKC) betrieben wird (s. Fig. 13); und eine Beziehung
zwischen der Motordrehzahl und der Motorlast (s. Fig. 14).
Im Hinblick auf das vorstehend Ausgeführte entscheidet der
UND-Schaltkreis "AND" in Fig. 2, die Katalysatorverschlechte
rung zu bestimmen (oder zu überwachen), wenn die vorstehend
beschriebenen sechs Zustände sämtliche erfüllt sind.
In Fig. 3 wird der Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbe
reich (der durch Schraffurlinien bestimmt ist) durch die Mo
tordrehzahl (UpM) und die Motorlast festgesetzt.
In den Fig. 4 und 4A wird die Luftmenge (Ga) mittels einer
Motorlast durch den Bestimmungsstartluftwert (GAST) und einen
Bestimmungsendluftwert (GAEND) bestimmt. Der zuletzt genannte
Luftwert (GAEND) ist um einen vorbestimmten Wert größer als
der zuerst genannte Luftwert (GAST). Außerdem hat der Auf
wärmzähler (DANKC) einen Bereich der Katalysatorverschlechte
rungsüberwachungs-(oder -bestimmungs)ausführung, die durch ei
nen Überwachungsendzählerwert (MONEND) und einen Überwa
chungsstartzählerwert (MONST) bestimmt wird. Der zuletzt ge
nannte Zählerwert (MONST) ist um einen vorbestimmten Wert
größer als der zuerst genannte Zählerwert (MONEND). Ein Be
reich I ist ein Zählererhöhungsbereich und ein Bereich II ist
ein Zählerverminderungsbereich.
In Fig. 1 bestimmt die Luftmenge (Ga) den Aufwärmzählerein
stellwert (Zählwert) (DCOUNT). Der Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) ist in "Null", wenn die Bestimmungsstart-
/Endluftwerte (GAST) und (GAEND) an jeweiligen Punkten er
reicht werden, die durch Luftmengenwerte G₁ und G₄ in Fig. 5
bezeichnet sind. Der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) nimmt
außerdem stufenweise in einer Negativ(minus)wertzone für eine
Zeitperiode zwischen dem Augenblick zu, zu dem der Verbren
nungsmotor 2 gestartet wird, und dem Augenblick, zu dem die
Luftmenge (Ga) dem Luftmengenwert G₁ des Bestimmungsstart
luftwerts (GAST) erzielt. Der Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) nimmt allmählich in einer Positiv(plus)wertzone in
einem Bereich zwischen den Luftmengenwerten G₁ und G₂ zu. Der
Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) behält einen konstanten
Pegel in der Positivwertzone in einem Bereich zwischen den
Luftmengenwerten G₂ und G₃. Der Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) nimmt in der Positivwertzone in einem Bereich zwi
schen den Luftmengenwerten G₃ und G₄ des Bestimmungsendluft
werts (GAEND) progressiv ab. Der Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) nimmt in der Negativwertzone in einem Bereich jen
seits dem Luftmengenwert G₄ progressiv ab. Der Aufwärmzähler
(DANKC) sieht für jede vorbestimmte Zeitperiode Tx ein Hoch-
oder Rückwärtszählen vor.
Dadurch wird in der Luftmenge (Ga) der Zählererhöhungsbereich
I zwischen den Bestimmungsstart-/Endluftwerten (GAST) und
(GAEND) bestimmt, wie in Fig. 4 gezeigt. Ferner werden die
Zählerverminderungsbereiche II unter dem Bestimmungsstart
luftwert (GAST) und ebenso über den Bestimmungsendluftwert
(GAEND) festgelegt.
Um die Zählung des Aufwärmzählers (DANKC) schneller zu ma
chen, wird der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) außerdem
einer Anfangskorrektur unterworfen, bis der Aufwärmzähler
(DANKC) den Überwachungsstartbestimmungswert (MONST) nach dem
Start des Motors 2 erreicht (d. h. für eine Zeitperiode zwi
schen t₀ und t₇ in Fig. 4). Mehr im einzelnen wird die An
fangskorrektur für den Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) für
eine Zeitperiode zwischen dem Start des Motors 2 und dem
Zeitpunkt durchgeführt, zu dem der Aufwärmzähler (DANKC) als
erstes den Überwachungsstartbestimmungswert (MONST) erreicht,
wodurch eine erste Aufwärmflagge (DANK-FAST) auf "1" gesetzt
wird.
Es gibt zwei Verfahren zur Anfangskorrektur des Aufwärmzäh
lereinstellwerts (DCOUNT). Fig. 6 verdeutlicht ein erstes
Verfahren, bei dem die Luftmenge (Ga) einen Fehlanpassungs
wert (OFFSET) bestimmt, und bei dem der Fehlanpassungswert
(OFFSET) zu dem Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) addiert
wird. Der zuletzt genannte Schritt dient zum Durchführen der
folgenden Berechnung: DCOUNT + OFFSET. Fig. 7 verdeutlicht
ein zweites Verfahren, bei dem die Luftmenge (Ga) einen Koef
fizienten (KCOUNT) bestimmt, und bei dem der Koeffizient
(KCOUNT) und der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) miteinan
der multipliziert werden; d. h. die folgende Berechnung wird
durchgeführt: DCOUNT × KCOUNT. Diese beiden Anfangskorrektur
verfahren können jedoch unter der folgenden Bedingung durch
geführt werden: der Bestimmungsstartluftwert (GAST)(Luftmenge
(Ga)(Bestimmungsendluftwert (GAEND).
Als nächstes wird der Aufwärmzähler (DANKC) einer Ansaugluft
temperaturkorrektur unterworfen, um das Vorwärtszählen des
Aufwärmzählers (DANKC) bei niedrigen Temperaturen langsamer
zu machen.
Es gibt zwei Verfahren für die Ansauglufttemperaturkorrektur
für den Aufwärmzähler (DANKC). Fig. 8 verdeutlicht ein erstes
Verfahren, bei dem ein Ansaugluftfehlanpassungswert (THAOFS)
von der Ansauglufttemperatur abhängt, und bei dem der Ansaug
luftfehlanpassungswert (THAOFS) zu dem Aufwärmzählerwert
(DCOUNT) addiert wird; d. h. die folgende Berechnung wird
durchgeführt: DCOUNT + THAOFS. Fig. 9 verdeutlicht ein zwei
tes Verfahren, bei dem ein Ansauglufttemperaturkoeffizient
(THAKC) von der Ansauglufttemperatur abhängt, und bei dem der
Ansauglufttemperaturkoeffizient (THAKC) und der Aufwärmzäh
lereinstellwert (DCOUNT) miteinander multipliziert werden;
d. h. die folgende Berechnung wird durchgeführt: DCOUNT ×
THAKC. Die Ansauglufttemperaturkorrektur für den Aufwärmzäh
ler (DANKC) wird deshalb durchgeführt, weil die Temperatur
des Katalysatorkörpers 44 bei niedrigerer Temperatur langsa
mer ansteigt als bei der gewöhnlichen Temperatur.
Unter erneutem Bezug auf Fig. 4 sieht der Aufwärmzähler
(DANKC) keine Zählung vor, bevor die Luftmenge (Ga) den Be
stimmungsstartluftwert (GAST) (zur Zeit t₁) erreicht, nachdem
der Verbrennungsmotor 2 (zur Zeit t₀) gestartet worden ist.
Der Aufwärmzähler (DANKC) startet das Zählen, wenn die Luft
menge (Ga) den Bestimmungsstartluftwert (GAST) (zur Zeit t₂)
erreicht. Wenn die Luftmenge (Ga) weiter zunimmt, sieht der
Aufwärmzähler (DANKC) ein schnelles Vorwärtszählen vor, bis
die Luftmenge (Ga) den Bestimmungsendluftwert (GAEND) (zur
Zeit t₃) erreicht. Wenn die Luftmenge (Ga) den Bestimmungs
endluftwert (GAEND) übersteigt, sieht der Aufwärmzähler
(DANKC) ein langsames Rückwärtszählen vor. Wenn die Luftmenge
(Ga) auf den Bestimmungsendluftwert (GAEND) (zur Zeit t₄)
vorsieht, nimmt der Aufwärmzähler (DANKC) ein Vorwärtszählen
wieder auf. Der Aufwärmzähler (DANKC) sieht ein schnelles
Vorwärtszählen vor, bis die Luftmenge (Ga) den Bestimmungs
startluftwert (GAST) (zur Zeit t₅) erreicht. Der Aufwärmzäh
ler (DANKC) sieht ein langsames Rückwärtszählen vor, während
die Luftmenge (Ga) geringer ist als der Bestimmungsstartluft
wert (GAST) (d. h. für eine Zeitperiode zwischen t₅ und t₆).
Wenn die Luftmenge (Ga) den Bestimmungsstartluftwert (GAST)
erneut (zur Zeit t₆) erreicht, nimmt der Aufwärmzähler
(DANKC) ein Vorwärtszählen wieder auf. Der Aufwärmzähler
(DANKC) übertrifft zunächst den Überwachungsstartbestimmungs
wert (MONST) (zur Zeit t₇) bevor die Luftmenge (Ga) den Be
stimmungsendluftwert (GAEND) erneut (zur Zeit t₈) erreicht.
Wenn die Luftmenge (Ga) innerhalb des Bestimmungsendluftwerts
(GAEND) liegt, sieht der Aufwärmzähler (DANKC) ein Rückwärts
zählen vor. Wenn die Luftmenge (Ga) erneut auf den Bestim
mungsendluftwert (GAEND) (zur Zeit t₉) zurückgeführt wird,
nimmt der Aufwärmzähler (DANKC) das Vorwärtszählen wieder
auf, das größer ist als der Monitorstartbestimmungswert
(MONST). Der Aufwärmzähler (DANKC) setzt das Vorwärtszählen
fort, bis die Luftmenge (Ga) auf den Bestimmungsstartluftwert
(GAST) (zur Zeit t₁₀) reduziert ist. Wenn die Luftmenge (Ga)
geringer ist als der Bestimmungsstartluftwert (GAST), zählt
der Aufwärmzähler (DANKC) auf den Überwachungsendbestimmungs
wert (MONEND) (zur Zeit t₁₂) durch den Überwachungsstartbe
stimmungswert (MONST) (zur Zeit t₁₁) zurück.
Wie in Fig. 4 gezeigt, unterscheidet die Luftmenge (Ga) zu
sammenfassend zwischen dem Vorwärtszählen und dem Rückwärts
zählen des Aufwärmzählers (DANKC). Die Verschlechterung des
Katalysatorkörpers 44 wird außerdem für eine Zeitperiode aus
gehend von dem Zeitpunkt bestimmt (oder überwacht), zu dem
der Aufwärmzähler (DANKC) zum ersten Mal den Überwachungs
startbestimmungswert (MONST) erreicht, bis der Aufwärmzähler
(DANKC) den Überwachungsendbestimmungswert (MONEND) erreicht.
Das bedeutet, die Verschlechterung des Katalysatorkörpers 44
wird für eine Zeitperiode zwischen t₇ und t₁₂ oder alternativ
zwischen t₁₁ und t₁₂ bestimmt (oder überwacht).
Der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) von Fig. 5 wird durch
die Luftmenge (Ga) festgelegt. Wie in Fig. 10 gezeigt, kann
der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) jedoch individuell
entweder durch den Ansaugluftdruck (Pb) oder die Kraftstoff
einspritzmenge bestimmt werden, je nachdem, wodurch eine Mo
torlast des Verbrennungsmotors 2 simuliert werden kann. Al
ternativ kann der Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) durch
einen spezifizierten Wert aus dem zweidimensionalen Routine
verzeichnis ermittelt werden. Das Routineverzeichnis ist
durch die Motordrehzahl und entweder den Ansaugluftdruck oder
die Kraftstoffeinspritzmenge bestimmt.
In Fig. 11 wird der Überwachungsstartbestimmungswert (MONST)
von Fig. 4 mit der Ansaugtemperatur variiert oder verändert.
Der Überwachungsstartbestimmungswert (MONST) wird einge
stellt, um den Start der Bestimmung (oder Überwachung) der
Katalysatorverschlechterung bei verminderten Temperaturen im
Vergleich zum Start bei gewöhnlichen Temperaturen zu verzö
gern.
In Fig. 12 wird ein Bereich der Katalysatorbestimmungsüberwa
chungsausführung (MONST-MONEND) von Fig. 4 mit der Ansaugtem
peratur variierte weil die Temperatur des Katalysatormate
rials 44 bei niedrigen Temperaturen schnell fällt.
In Fig. 13 gibt der ODER-Schaltkreis "OR" den Aufwärmzähler
(DANKC) selbst dann frei, wenn einer der vorstehend beschrie
benen sechs Zustände erfüllt ist. Im einzelnen wird der Auf
wärmzähler (DANKC) auf "Null" gesetzt, wenn der Zähler 142
zeigt, daß einer der vorstehend genannten sechs Zustände für
eine Zeitperiode T₁ beibehalten wird. Anstelle einer Freigabe
des Aufwärmzählers (DANKC) können alternativ Subtraktivwerte
in dem Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) so eingestellt wer
den, daß sie größer sind, um die Geschwindigkeit des Subtrak
tivbetriebs des Aufwärmzählers (DANKC) zu erhöhen.
In Bezug auf die Freigabezustände für den Aufwärmzähler
(DANKC), werden in Fig. 14 der niedrigere Lastwert (GAL) und
der höhere Lastwert (GAH) durch die Motordrehzahl festgelegt.
Als nächstes wird der Betrieb der vorliegenden Ausführungs
form in Bezug auf das Flußdiagramm von Fig. 1 erläutert.
Wenn ein Verbrennungsmotor 2 gestartet wird, startet ein Ka
talysatorverschlechterungsbestimmungsprogramm in einer Steu
ereinrichtung 116 mit dem Schritt 202. Daraufhin wird diese
Programmroutine;mit dem Schritt 204 fortgesetzt, bei dem die
folgende Berechnung anfänglich durchgeführt wird: DANKFAST,
DANKC ← 0, und DANKFLG ← 0. Das bedeutet, der DANKFAST und
der Aufwärmzähler DANKC stehen auf "Null", wenn eine Aufwärm
flagge (DNKFLG) zu keinem Zeitpunkt gesetzt war, nachdem der
Verbrennungsmotor gestartet wurde.
Beim nachfolgenden Schritt 206 werden vorbestimmte Katalysa
torverschlechterungsbestimmungs-(oder -überwa
chungs)bedingungen gelesen. Beim nächsten Schritt 208 wird
eine Bestimmung dahingehend durchgeführt, ob die Katalysator
verschlechterungsbestimmungsbedingungen erfüllt worden sind.
Wie in Fig. 2 gezeigt, wird bei dieser Stufe aus dem folgen
den bestimmt, ob die Katalysatorverschlechterungsbestimmungs
bedingungen sämtliche zutreffen oder nicht: die Verschlechte
rung hinsichtlich des Katalysatorgüteabfalls ist auf einem
Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbereich begrenzt (der
in Fig. 3 durch Schraffurlinien bezeichnet ist), der durch
eine Motorlast und eine Motordrehzahl festgelegt ist; das
Aufwärmen des Verbrennungsmotors 2 ist beendet worden; eine
Ansauglufttemperatur ist gleich oder größer als ein einge
stellter Wert (die Ansauglufttemperatur)eingestellter Wert);
ein Luftkraftstoffverhältnis befindet sich unter einer ersten
Rückkopplungs-(F/B)regelung gemäß dem Ermittlungssignal von
dem vorderen Sauerstoffsensor 40; und der Motor 2 wird in ei
nem konstanten Drehzahlbereich betrieben (in diesem Bereich
werden die Motorlasthöhen, wie beispielsweise eine Ansaug
luftmenge, ein Ansaugluftdrosselklappenventilöffnungsgrad,
eine Kraftstoffeinspritzmenge, ein Ansaugluftdruck usw. auf
Pegel gleich oder kleiner als jeweilige Einstellwerte vari
iert).
Wenn die Bestimmung im Schritt 208 "NEIN" ergibt, wird diese
Routine zum Schritt 206 zurückgeführt.
Wenn die Bestimmung im Schritt 208 "JA" ergibt, wird beim
Schritt 210 bestimmt, ob DANKFAST=0 zutrifft oder nicht.
Wenn die Bestimmung im Schritt 210 "JA" ergibt, wird die Rou
tine mit dem Schritt 212 fortgesetzt, bei dem die Bestimmung
durchgeführt wird, ob es zutrifft, daß für die Luftmenge (Ga)
gilt oder nicht: Bestimmungsstartluftwert (GASTLuftmenge
(Ga)Bestimmungsendluftwert (GAEND), wie in Fig. 4 und 4A ge
zeigt.
Wenn die Bestimmung im Schritt 212 "JA" ergibt, wird die Rou
tine mit dem Schritt 214 fortgesetzt, bei dem die Anfangskor
rektur für den Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) durchge
führt wird, wie in den Fig. 5 bis 7 gezeigt. Das bedeutet,
daß die folgende Berechnung durchgeführt wird: entweder
DCOUNT + OFFSET oder DCOUNT × KCOUNT.
Beim nächsten Schritt 216 wird die Ansauglufttemperaturkor
rektur für den Aufwärmzählereinstellwert (DCOUNT) durchge
führt, wie in den Fig. 8 und 9 gezeigt. Das bedeutet, die
folgende Berechnung wird durchgeführt: entweder DCOUNT +
THAOFS oder DCOUNT × THAKC.
Wenn die jeweiligen Bestimmungen in den Schritten 210 und 212
"NEIN" ergeben, wird die Routine sofort zu dem vorstehend ge
nannten Schritt 216 geführt oder verschoben.
Beim nächsten Schritt 218 wird der Aufwärmzähler (DANKC) ge
startet. Das bedeutet, daß der Aufwärmzähler (DANKC) zählt,
wie in Fig. 5 gezeigt. Daraufhin wird die folgende Berechnung
durchgeführt: DANKC ← DANKCold + DCOUNT. Ein Zähler wird für
jede Zeit Tx betrieben, wodurch der Aufwärmzähler (DANKC) da
zu veranlaßt wird, vorwärts oder rückwärts zu zählen.
Die Routine wird daraufhin mit dem Schritt 220 fortgesetzt,
bei dem bestimmt wird, ob DANKFAST=0 zutrifft oder nicht.
Wenn die Bestimmung im Schritt 220 "JA" ergibt, wird die Rou
tine mit dem Schritt 222 fortgesetzt, bei dem bestimmt wird,
ob DANKCMONST zutrifft oder nicht.
Wenn die Bestimmung im Schritt 222 "NEIN" ergibt, wird die
Routine zum Schritt 206 zurückgeführt.
Wenn die Bestimmung im Schritt 222 jedoch "JA" ergibt, wird
die folgende Berechnung beim nächsten Schritt 224 durchge
führt: DANKFAST ← 1.
Beim darauffolgenden Schritt 226 wird bestimmt, ob DANKCMON-
END zutrifft oder nicht. Wenn die Bestimmung im Schritt 220
"NEIN" ergibt, wird die Routine außerdem unmittelbar zu die
sem Schritt 226 verschoben.
Wenn die Bestimmung im Schritt 226 "JA" ergibt, wird die Rou
tine zum Schritt 228 verschoben, bei dem die folgende Berech
nung bewirkt wird: Aufwärmflagge (DNKFLG) ← 1, d. h., die
Aufwärmflagge (DNKFLG) ist gesetzt. Die Bestimmung (oder
Überwachung) führt dadurch zu einer Katalysatorverschlechte
rung.
Wenn die Bestimmung im Schritt 226 "NEIN" ergibt, wird die
Routine zum Schritt 230 verschoben, bei dem die folgende Be
rechnung bewirkt wird: Aufwärmflagge (DNKFLG) ← 0, d. h., die
Aufwärmflagge (DNKFLG) wird nicht gesetzt. Diese Berechnung
unterbricht die Bestimmung oder Überwachung der Katalysator
verschlechterung.
Die Routine wird zum Schritt 206 zurückgeführt, nachdem die
jeweilige Berechnung in den Schritten 228 und 230 beendet
ist.
Wie in Fig. 10 gezeigt, wird das Vorwärts- und Rückwärtszäh
len des Aufwärmzählers (DANKC) nicht ausschließlich durch die
Luftmenge (Ga) festgesetzt, sondern können vielmehr individu
ell beispielsweise entweder durch den Ansaugluftdruck oder
die Kraftstoffeinspritzmenge bestimmt werden, je nachdem, wo
durch die Motorlast des Verbrennungsmotors 2 stimuliert wer
den kann. Alternativ kann das Vorwärts- und Rückwärtszählen
des Aufwärmzählers (DANKC) durch einen spezifizierten Wert
aus einem zweidimensionalen Routineverzeichnis bestimmt wer
den. Das Routineverzeichnis ist durch die Motordrehzahl und
entweder den Ansaugluftdruck oder die Kraftstoffeinspritz
menge bestimmt.
Wie in Fig. 11 gezeigt, wird der Überwachungsstartbestim
mungswert (MONST) ferner mit der Ansaugtemperatur variiert.
Wie aus Fig. 12 hervorgeht, wird darüberhinaus der Bereich
der Katalysatorverschlechterungsüberwachungsausführung
(MONST-MONEND), der in Fig. 4 gezeigt ist, mit der Ansaug
lufttemperatur variiert.
Wie in Fig. 13 gezeigt, werden die Freigabebedingungen für
den Aufwärmzähler (DANKC) erfüllt, wenn einer der vorstehend
erwähnten ersten bis sechsten Fälle vorliegt. Im einzelnen
besteht der erste Fall darin, daß ein Leerlaufschalter einge
schaltet ist, d. h. ein Öffnungsgrad des Ansaugluftdrosselven
tils 30 ist auf einen vorausgewählten Wert reduziert worden,
wie durch den Drosselklappensensor 96 ermittelt. Der zweite
Fall besteht darin, daß die Motorlast gleich oder kleiner als
ein niedrigerer Lastwert (d. h. GAL) ist. Der dritte Fall be
steht darin, daß die Motorlast gleich oder größer als ein hö
herer Lastwert (d. h. GAH) ist. Der vierte Fall besteht darin,
daß FPOW=1, d. h. ein Anstieg oder eine Zunahme der Kraft
stoffmenge während eines vollständig offenen Zustands des An
saugluftdrosselklappenventils 30 befindet sich unter Korrek
tur. Der fünfte Fall besteht darin, daß ein Luft-Kraftstoff
verhältnis nicht weiterhin gemäß dem Ermittlungssignal von
dem vorderen Sauerstoffsensor 40 rückkopplungsgesteuert wird.
Der sechste Fall besteht darin, daß der Motor 2 sich in einem
Zustand der Kraftstoffunterbrechung befindet. Wenn der Zeit
geber 142 zeigt, daß einer der vorstehend genannten Zustände
für eine Zeitperiode T₁ andauert, wird die folgende Berech
nung durchgeführt: Aufwärmzähler (DANKC) ← 0. Wie in Fig. 14
gezeigt, werden der niedrigere Lastwert (GAL) und der höhere
Lastwert (GAH) durch die Motordrehzahl (UpM) festgelegt.
Anstatt den Aufwärmzähler (DANKC) freizugeben, können alter
nativ Subtraktivwerte in dem Aufwärmzählereinstellwert
(DCOUNT) so groß eingestellt werden, daß die Geschwindigkeit
des Subtraktivbetriebs des Aufwärmzählers (DANKC) erhöht
wird.
Dadurch können ein Aufwärmzustand und ein Sauerstoffspeicher
zustand des Katalysatorkörpers 44 simuliert und durch den
Aufwärmzähler (DANKC) ohne die Verwendung eines Temperatur
sensors zur Ermittlung der Temperatur des Katalysatorkörpers
44 beurteilt werden. Dadurch wird außerdem ein einfacher ko
stengünstiger Aufbau geschaffen.
Da ein von dem Temperatursensor ermittelter Temperaturzustand
des Katalysatorkörpers 44 von den Verschlechterungsbestim
mungsbedingungen für den Katalysatorkörper 44 ausgeschlossen
wird, kann eine genaue Bestimmung durchgeführt werden, ob der
Katalysatorkörper 44 sich verschlechtert hat. Dieses Merkmal
erbringt sowohl eine erhöhte Zuverlässigkeit des Fahrzeugs
wie eine erhöhte Genauigkeit bei der Bestimmung der Ver
schlechterung des Katalysatorkörpers 44.
Wenn die Temperatur des Katalysatorkörpers 44 unter dem Ein
fluß der niedrigen Temperaturen und/oder eines starken Windes
auf einen Pegel reduziert wird, der nicht dazu in der Lage
ist, die Verschlechterung des Katalysatorkörpers 44 zu be
stimmen, werden darüberhinaus die Katalysatorverschlechte
rungsbestimmungsbedingungen als nicht erfüllt angesehen, ob
wohl der Katalysatorkörper 44 normal arbeitet. Die Bestim
mung, daß die Verschlechterung des Katalysatorkörpers 44 vor
liegt, wird deshalb abgebrochen. Dieser Schritt beseitigt die
Wahrscheinlichkeit, daß der Katalysatorkörper 44 in einem
normalen Zustand als anormal beurteilt wird. Das bedeutet,
keine Fehlbeurteilung wird hinsichtlich der Verschlechterung
des Katalysatorkörpers 44 getroffen. Dadurch kann ein nutzlo
ser Ersatz und eine Temperatur von Teilen verhindert werden.
Wie aus der vorstehenden detaillierten Beschreibung hervor
geht, wird erfindungsgemäß eine Steuereinrichtung geschaffen,
die auf der Grundlage eines Aufwärmzählers bestimmt, ob ein
Katalysatorkörper sich in einem vorbestimmten Aufwärmzustand
befindet oder nicht. Der Aufwärmzähler wird für den Katalysa
torkörper verwendet und erzeugt eine Zählrate in Bezug auf
jede Motorlast des Verbrennungsmotors. Unter der Annahme, daß
der Katalysatorkörper gemäß der vorstehend genannten Bestim
mung als sich in einem vorbestimmten Aufwärmzustand befindend
ermittelt wird, beurteilt die Steuereinrichtung, ob die Ver
schlechterungsbestimmungsbedingungen für den Katalysatorkör
per erfüllt worden sind oder nicht. Ein Aufwärmzustand und
ein Sauerstoffspeicherzustand des Katalysatorkörpers können
dadurch simuliert und ohne die Verwendung eines Temperatur
sensors beurteilt werden. Es besteht demnach keine Notwendig
keit für den Temperatursensor und ein einfacher kostengünsti
ger Aufbau wird geschaffen.
Da darüberhinaus der von dem Temperatursensor ermittelte Tem
peraturzustand des Katalysatorkörpers von den Verschlechte
rungsbestimmungsbedingungen für den Katalysatorkörper ausge
schlossen ist, kann eine genaue Bestimmung durchgeführt wer
den, ob der Katalysatorkörper sich verschlechtert hat oder
nicht. Dadurch sind sowohl hinsichtlich der Zuverlässigkeit
von Fahrzeugen wie der Beurteilungsgenauigkeit betreffend die
Verschlechterung des Katalysatorkörpers Verbesserungen er
reichbar.
Wenn die Temperatur des Katalysatorkörpers unter dem Einfluß
der niedrigen Temperaturen und/oder eines starken Winds auf
einen Pegel abgesenkt wird, der eine Bestimmung der Ver
schlechterung des Katalysatorkörpers unmöglich macht, werden
die Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbedingungen als
nicht erfüllt identifiziert, obwohl der Katalysatorkörper
normal arbeitet. Die Bestimmung der Verschlechterung des Ka
talysatorkörpers durch die Verschlechterungsbestimmungsvor
richtung wird deshalb abgebrochen. Es besteht deshalb keine
Wahrscheinlichkeit, daß der Katalysatorkörper in einem norma
len Zustand als anormal beurteilt wird. Das bedeutet, daß ei
ne derartige Fehlbeurteilung betreffend die Verschlechterung
des Katalysatorkörpers nie getroffen wird, wodurch die Not
wendigkeit für einen wertlosen Ersatz oder eine Reparatur von
Teilen beseitigt wird.
Obwohl eine spezielle bevorzugte Ausführungsform der Erfin
dung im einzelnen beispielhaft beschrieben worden ist, ist zu
erkennen, daß Veränderungen oder Modifikationen der beschrie
benen Vorrichtung, einschließlich der Neuanordnung von Tei
len, im Umfang der vorliegenden Erfindung liegen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Bestimmung der Verschlechterung eines Ka
talysators für einen Verbrennungsmotor, mit ersten und
zweiten Abgassensoren, die in einem Abgasdurchlaß des
Verbrennungsmotors jeweils an stromaufwärtigen und strom
abwärtigen Seiten eines Katalysatorkörpers angeordnet
sind, der allgemein auf der halben Strecke des Abgas
durchlasses angeordnet ist, wobei die Katalysatorver
schlechterungsbestimmungsvorrichtung eine Rückkopplungs
steuerung eines Luft-Kraftstoffverhältnisses ansprechend
auf jeweilige Ermittlungssignale von den ersten und zwei
ten Abgassensoren bewirkt und gleichzeitig eine Ver
schlechterung des Katalysatorkörpers bestimmt, wenn vor
bestimmte Katalysatorverschlechterungsbestimmungsbedin
gungen erfüllt sind, gekennzeichnet durch eine Steuerein
richtung zum Beurteilen - auf der Basis eines Aufwärmzäh
lers, der für den Katalysatorkörper verwendet wird -, ob
der Katalysatorkörper sich in einem vorbestimmten Auf
wärmzustand befindet oder nicht, wobei der Aufwärmzähler
in Bezug auf eine beliebige Motorlast des Verbrennungsmo
tors eine Zählung durchführt, wobei dann, wenn der Kata
lysatorkörper als sich in einem vorbestimmten Aufwärmzu
stand gemäß der vorstehend genannten Beurteilung befin
dend ermittelt wird, die Steuereinrichtung bestimmt, ob
Verschlechterungsbestimmungsbedingungen für den Katalysa
torkörper erfüllt sind oder nicht.
2. Katalysatorverschlechterungsbestimmungsvorrichtung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerein
richtung, nachdem der Verbrennungsmotor gestartet worden
ist, den Aufwärmzähler dahingehend treibt, das Zählen in
Bezug auf eine beliebige Motorlast des Verbrennungsmotors
zu starten, wobei die Steuereinrichtung beurteilt, daß
sich der Katalysatorkörper in einem vorbestimmten Auf
wärmzustand befindet, wenn durch den Aufwärmzähler regi
strierte Zählraten in dem Bereich einer Katalysatorver
schlechterungsbestimmungsausführung fällt, und wobei die
Steuereinrichtung die Verschlechterung des Katalysator
körpers in dem Fall bestimmt, daß der Katalysatorkörper
durch die vorstehend genannte Beurteilung als sich in dem
vorbestimmten Aufwärmzustand befindend erkannt wird und
daß weitere Katalysatorverschlechterungsbestimmungen ins
gesamt erfüllt sind.
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