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DE1949764A1 - Roentgenzielgeraet - Google Patents

Roentgenzielgeraet

Info

Publication number
DE1949764A1
DE1949764A1 DE19691949764 DE1949764A DE1949764A1 DE 1949764 A1 DE1949764 A1 DE 1949764A1 DE 19691949764 DE19691949764 DE 19691949764 DE 1949764 A DE1949764 A DE 1949764A DE 1949764 A1 DE1949764 A1 DE 1949764A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
target device
stops
stop
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19691949764
Other languages
English (en)
Other versions
DE1949764B2 (de
Inventor
Kurt Kuenne
Fritz Wittkopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19691949764 priority Critical patent/DE1949764B2/de
Publication of DE1949764A1 publication Critical patent/DE1949764A1/de
Publication of DE1949764B2 publication Critical patent/DE1949764B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/025Positioning or masking the X-ray film cartridge in the radiographic apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Röntgenzielgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Röntgenzielgerät mit einem Kassettenwagen, der die in einer strahlengeschUtzten Bereitschaftsstellung einlegbare Kassette aus der Bereitschaftsstellung in die Aurnahmestellung transportiert und der zwei sich horizontal erstreckende Spannschienen als Kassettenhalterung sowie eine Kassetten- Klemmvorrichtung mit mehreren, den verschiedenen Kassettenformaten zugeordneten, verschiebbaren Anschlägen zum seitlichen Fixieren der Kassette besitzt.
  • RöntgenzielgerEte dieser Art besitzen üblicherweise seitlich neben dem Leuchtschirm einen strahlengeschützten Bereitschaftsraum zum Einlegen der Kassette in einen Kassettenwagen. Dieser Bereitschaftsraum ist, um die Untersuchung am liegenden Patienten nicht zu behindern, stets auf der dem Arztplatz gegenüberliegenden Seite des Höntgenzielgerätes angeordnet. Der Kassettenwagen transportiert die Kassette bei Bedarf in den Strahlengang hinter dem Leuchtschirm, so daß bestimmte Untersuchungsphasen im Bild fixiert werden können. Nach Beendigung der Aurnahme wird die Kassette wieder in den Bereitschaftsraum transportiert und dort entnommen.
  • In vielen Fällen, etwa bei langwierigen Untersuchungen, die vom Arzt ohne ständige Bereitschaft der Assistentin durchgeführt werden und bei denen nur in größeren Zeitabständen Aufnahmen gemacht werden müssen, oder bei Röntgengeräten, bei denen durch die Anbringung von Hilfseinrichtungen, beispielsweise Bildverstärkerfernsehanlagen am Zielgerät, die Bereitschaftsstellung schwer zugänglich ist, besteht der Wunsch, die Kassette vom Arztplatz aus einschieben und herausnehmen zu können.
  • Es ist bereits ein Röntgenzielgerät bekannt, bei dem die Kassette wahlweise von beiden Seiten des Zielgerätes aus mit Hilfe eines Einsatzrahmens einlegbar ist. Eine solche Zielgerätekonstruktion ist technisch sehr aufwendig und kann außerdem dazu führen, daß beim Herausfahren der Kassette aus dem Zielgerät in Richtung auf den Arztplatz einen der Nähe des Zielgerätes stehende Person verletzt wird.
  • Zur Beseitigung dieser Mängel wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eine Steuervorrichtung zum Lösen der die Kassette fixierenden Anschläge sowohl in der strahlengeschützten Bereitschaftsstellung wie in oder nahe der Aufnahmestellung (Endsttllung) vorzusehen und die der Bereitschartsstellung gegenüberliegende Seitenwand des Zielgerätes mit einer Ausnehmung zum Einführen und Entnehmen der Kassette in der Endstellung zu versehen. Dadurch ist es mit einfachsten Mitteln ermöglicht, die Kassette in der Endstellung des Kassettenwagens durch die Ausnehmung von Hand aus dem Zielgerät herauszunehmen und evtl. eine neue Kassette einzuführen, die dann bis zur nächstfolgenden Aufnahme in die Bereitschaftsstellung gefahren werden kann. Außerdem ist der Einsatzrahmen entbehrlich.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Klemmvorrichtung an der unteren Spannschiene angeordnet ist und die Anschläge durch diese Spannschiene hindurch in die FUhrungsbahn der Kassette einführbar und zum Festklemmen der Kassette in Richtung der Spannschienen beweglich gelagert sind.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform ist erfindungsgemä.ß dadurch erreicht, daß die die Anschläge tragende Spannschlene an ihrem der Ausnehmung zugewandten Ende ein in der Endstellung des Kassettenwagens durch die Ausnehmung hindurch bedienbares Steuerglied besitzt, bei dessen Betätigung sich die Anschläge lösen.
  • In einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann ein weiteres Steuerglied, das gleichartig auf die Spannvorrichtung einwirkt, dazu benutzt werden, beim Einfahren des Kassettenwagens in die Bereitschaftsstellung die Anschläge zu lösen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Röntgenzielgerät nach der Erfindung, in dem nur die für die Erfindung wesentlichen Teile dargestellt sind, Fig. 2 den unteren Teil des bei dem in der Fig. 1 gezeigten Zielgerät vorgesehenen Kassettenwagens beim Einschieben einer Kassette von vorne in der Bereitschaftsstellung und Fig. 3 den Kassettenwagen beim Einschieben einer Kassette in der zweiten Einsatzstelle von der Seite.
  • Das in den Figuren gezeigte Zielgerät besitzt in seinem Rahmen 1 einen Kassettenwagen 2, der in Schienen 3 und 4 verschiebbar gelagert ist. Der Kassettenwagen 2 ist mit einer FUhrungsschiene 5 für zwei Spannschienen 6 und 7 einer Spannzange versehen. Die Enden der Spannschienen 6 und 7 sind abgewinkelt und als Zahnstangen ausgebildet, in die ein Ritzel 8 eingreift. Die Achse des Ritzels 8 ist am Kassettenwagen 2 befestigt. Auf diese Weise ist erreicht, daß sich die Spannschienen 6 und 7 beim Einlegen der Kassette gegenläufig symmetrisch zueinander bewegen. Eine Zugfeder 27 zieht die Spannschienen 6 und 7 gegen die eingelegte Kassette. Die Spannschiene 7 ist mit Anschlägen für die verschiedenen Kassettengrößen und mit Steuermitteln für diese Anschläge versehen. Diese Teile sind In den Figuren der Ubersichtlichkeit isalber vergrößert gezeichnet.
  • Der in den Figuren gezeigte Anschlag 9 entspricht der größten verwendbaren Kassette, während der Anschlag 10 einer Zwischengröße zugeordnet ist. Weitere Anschläge, die weiteren Kassettengrdßen zugeordnet sind und bei der praktischen Ausführung des Ausführuugsbeispiels vorgesehen sein müssen, sind der Ubersichtlichkeit halber nicht gezeichnet. Außer den Anschlägen 9 und 10, die das rechte Ende der eingelegten Kassette rixieren, trägt die Spannschiene 7 einen Anschlag 11, der das linke Ende der Kassette fixiert. Zur Steuerung der Anschläge 9 bis 11 dient ein Steueranschlag 12, der um ein an der Spannschiene 7 vorgesehenes Lager 13 schwenkbar gelagert ist. Der Steueranschlag 12 wirkt mit seiner Unterkante auf einen am Anschlag 11 befestigten Stift 14 ein und kann dadurch bei seiner Verschwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn den Anschlag 11, der in Schlitzen der Spannschiene 7 verschiebbar geführt ist, entgegen der Kraft einer Feder 15 nach unten drücken. Am Steueranschlag 12 ist ferner eine Steuerstange 16 angelenkt, die den Steueranschlag 12 mittels einer an ihr und der Spannschiene 7 verankerten Feder 17 in seiner gezeichneten Stellung.zu halten versucht.
  • Der Anschlag 10 ist auf einer Stange 18, die auch den Anschlag 9 trägt, schwenkbar gelagert. Die Stange 18 versucht den Anschlag 10 und den Anschlag 9 mittels einer an ihr und der Spannschiene 7 verankerten Feder 19 in ihren in der Fig. 1 gezeigten Stellungen zu halten. Das rechte Ende der Stange 18 ist mit einem Hebel 20 gelenkig verbunden, der an der Spannschiene 7 schwenkbar gelagert ist und eine Rolle 21 trägt, die mit einem gerätfesten Anschlag 22 am Rahmen des Zielgerätes zusammenwirkt'.
  • Eine Feder 23, die an der Stange 18 und an einem Stift 24 des Anschlags 10 verankert ist, versucht den Anschlag 10 im Uhrzeigersinn zu verschwenken. Der Stift 24 liegt in einer Aussparung der Steuerstange 16, so daß der Anschlag 10 bei einer Verschiebung der Steuerstange 16 nach rechts entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt; wird0 Das in den Figuren gezeigte Zielgerät erlaubt ein Einsetzen der Kassette von links und von vorne in die Spannzange. In der Fig. 1 nimmt der Kassettenwagen 2 eine Zwischenstellung, also weder seine linke noch seine rechte Endstellung ein. Zum Einsetzen der Kassette 25 in der BereitschaRsstellung, also rechts neben dem Leuchtschirm, wird der Kassettenwagen 2 in seine in der Fig. 2 gezeigte Stellung gefahren. In dieser Stellung liegt die Rolle 21 des Hebels 20 am Anschlag 22 an und die Stange 18 hält die Anschläge 9 und 10, die in Aussparungen der Spannschiene 7 in deren Längsrichtung verschiebbar sind, in ihrer gezeigten rechten Endstellung. In dieser Stellung ist die durch die Anschläge 10 und 11 begrenzte öffnung mindestens so groß, daß die Kassette 25 von vorne in den Kassettenwagen eingesetzt, d.h, von oben zwischen die Anschläge 10 und 11 eingeschoben werden kann. Wird der Kassettenwagen 2 aus seiner in der Fig. 2 gezeigten Bereitschaftsstellung in seine Aufnahmestellung gefahren, so gibt der Anschlag 22 den Hebel 20 frei und die Feder 19 drückt den Anschlag 10 fest gegen die Kassette 25. Dadurch wird die Kassette 25 seitlich festgeklemmt.
  • Der Vorgang beim Einschieben der Kassette von links in der linken Endstellung des Kassettenwagens 2 nahe seiner Aufnahmestellung dadurch einen Schlitz im Zielgeräterahmen ist in der Fig. 3 gezeigt.
  • Die Kassette 26, die beispielsweise das größtmögliche Format hat, drückt den Steueranschlag 12 beim Einschieben in seine gezeigte Stellung. Dadurch wird die Steuerstange 16 nach rechts verschoben und nimmt den Anschlag 10 an seinem Stift 24 mit, d.h. sie vorschwenkt den Anschlag 10 so weit nach unten, daß er nicht mehr aus dem Spannbalken 7 nach oben herausragt. Ferner wird durch den Steueranschlag 12 auch der Anschlag 11 an seinem Stift 14 nach unten verschoben, so daß die Kassette 26 ungehindert zwischen die Spannsohienen 6 und 7 eingeschoben werden kann, bis sie am Anschlag 9 anliegt. Sie drUckt den Anschlag 9 entgegen der Kraft der Feder 19 nach rechts. Wenn die Kassette 26 vollkommen zwischen den Spannschienen 6 und 7 eingeschoben ist, wird der Steeransohlag 12 durch die Feder 17 wieder in seine in den Fig. 1 und 2 gezeigte Stellung zuiiKverschwankt. Dabei wird der Anschlag 11 durch die Feder 15 wieder nach oben verschoben und fixiert das lirsPre Ende der Kassette 26. Da die Feder 19 den Anschlag 9 gegen das rechte Ende der Kassette 26 drückt, ist die Kassette 26 somit festgeklemmt.
  • Wird eine Kassette von der Größe der Kassette 25 verwendet, so gibt die Steuerstange 16 den Anschlag 10 frei, wenn die Kassette ganz zwischen den Spannbalken 6 und 7 eingeschoben ist. In diesen Fall fixieren somit die Anschläge 10 und 11 die Kassette in ihrer Lage.
  • Die übrigen, den weiteren Kassetengrößen zugeordneten Anschläge werden in gleicher Weise wie der Anschlag 10 schwenkbar auf der Stange 18 gelagert und in Schlitzen des Spannbalkens 7 ængeordnet. Jedem dieser weiteren Anschläge wird in gleicher Weise wie dem Anschlag 10 eine Aussparung der Steuerstange 16 zugeordnet.
  • Soll die Kassette links vom Leuchtschirm entnommen werden, so ist es erforderlich, den Steueranschlag 12 nach unten zu drücken.
  • Dann kann die Feder 19 die Kassette mittels des Anschlags 9 bzw.
  • des Anschlags 10 nach links aus dem Zielgerät herausschieben.
  • Das Herunterdrücken des Anschlags 12 kann von Hand oder mittels eines im Zielgerät vorgesehenen gerätfesten Anschlags automatisch geschehen.

Claims (4)

  1. Patent ansprüche
    Röntgenzielgerät mit einem Kassettenwagen, der die in einer strahlengeschützten Bereitschaftsstellung einlegbare Kassette aus der Bereitschaftsstellung in die Aufnahmestellung transportiert und der zwei sich horizontal erstreckende Spannschienen als Kassettenhalterung sowie eine Kassetten-Klemmvorrichtung mit mehreren, den unterschiedlichen Kassettenformaten zugeordneten, verschiebbaren Anschlägen zum seitlichen Fixieren der Kassette besitzt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß eine Steuervorrichtung (12, 18 bis 21) zum lösen der Anschläge (9, 10, 11) sowohl in der strahlengeschUtzten Bereitschaftsstellung wie in oder nahe der Aufnahmestellung (Endstellung) des Kassettenwagens vorhanden ist und die der Bereitschaftsstellung gegenüberliegende Seitenwand des Zielgerätes eine Ausnehmung zum Einführen und Entnehmen der Kassette in der Endstellung besitzt.
  2. 2. Zielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvozzichtung an der unteren Spanriischiene (7) angeordnet ist und die Anschläge (9, 10, 11) durch diese Spannschiene hindurch in die Führungsbahn der Kassette einführbar und zum Festklemmen der Kassette in Richtung der Spannschienen beweglich gelagert sind.
  3. T. Zielgerät ntch Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Spannschiene (7) an ihrem der Ausnehmung zugewandten Ende ein in der Endatellung des Kassettenwagens durch die Ausnehmung hindurch bedienbares Steuerglied (12) besitzt, bei dessen Verstellung die Anschläge (9, 10, 11) die Führungsbahn verlassen.
  4. 4. Zielgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Ausnehmung abgewandten Ende der unteren Spannschiene ein Klemmorgan (20, 21) angeordnet ist, das zum Lösen der Anschläge (9, 10) in der Bereitschaftsstellung gegen den Rahmen (22) des Zielgerätes geführt wird.
    L e e r s e i t e
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DE1949764B2 DE1949764B2 (de) 1973-04-12

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