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DE1921338A1 - Verfahren und Einrichtung zum Rahmen von Dias - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Rahmen von Dias

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Publication number
DE1921338A1
DE1921338A1 DE19691921338 DE1921338A DE1921338A1 DE 1921338 A1 DE1921338 A1 DE 1921338A1 DE 19691921338 DE19691921338 DE 19691921338 DE 1921338 A DE1921338 A DE 1921338A DE 1921338 A1 DE1921338 A1 DE 1921338A1
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DE
Germany
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slide
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masks
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691921338
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Florjancic
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/10Mounting, e.g. of processed material in a frame

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

- Patentanwalt
DlpUng.C-H.Hu88 ' -ft-,„^A Qannlwh - Parttnklrohen W 335 - Hs. 1921338
! 14
Garmisch-Partenkirchen, 25. April 1969 Hs-Ht
Peter Florjancic in Garmiscii (Deutschland)
Verfahren und Einrichtung zum Rahmen von Dias
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum maschinellen Rahmen von Dias mittels aus zwei Masken bestehender Rähmchen, wobei während des Einschiebens des Dias die Masken an der Einschubseite in einem gegenseitigen Abstand voneinander gehalten werden, während sie an der gegenüberliegenden Seite aneinander anliegen.
Pur das glaslose Rahmen von Dias haben sich die aus zwei Masken bestehenden Rähmchen allgemein eingeführt. Es ist bekannt, zum Rahmen des Dias die beiden Masken nur auf einer Seite voneinander zu entfernen, z.B. mit Hilfe von Stiften, welche durch löcher in den Masken treten; dabei bleiben die Rähmchen auf der gegenüberliegenden Seite miteinander verbun-
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den. oder in Berührung, so daß ihre gegenseitige Deckung erhalten bleibt und daß beim nachfolgenden Schließen kein Verklemmen der Masken auftreten kann.
Ein Nachteil dieser bekannten Rahmungsmethode ist jedoch, daß sich die Masken auf ihre ganze länge voneinander entfernen, wodurch das Dia während des Einschiebens keine Führung hat. Da das Dia vor dem vollständigen Einschieben
fc vom Film abgeschnitten werden muß, kann es sich, beim endgültigen Einschieben leicht verdrehen oder seitlich, abgleiten. Das Rähmchen kann dann nicht geschlossen werden, oder es wird im Maskenausschnitt der Rand des Dias sichtbar, wobei gleichzeitig meistens das Bild beschädigt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine einwandfreie Rahmung des Dias und ist dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens eine Maske ein annähernd in der Einschubrichtung wirkender Druck ausgeübt wird, wodurch sich die Maske " über einen Teil ihrer Länge so krümmt, daß ihre konvexe Fläche gegen die andere Maske gerichtet ist, während sie über den restlichen Teil ihrer Länge an der anderen Maske im wesentlichen anliegt.
Es bleiben demnach die Masken über einen Teil ihrer Länge in Berührung oder zumindestens in geringem Abstand, und sie werden nur auf jener Seite,stärker voneinander entfernt, von der aus das Dia eingeschoben wird. Damit bleibt für den
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voranlaufenden Bereich des Dias die von beiden Masken gemeinsam gebildete seitliche Führung erhalten, und das Dia wird auch nach dem Abschneiden vom Filmstreifen an einer seitlichen Verschiebung gehindert.
Eine besonders einfache Durchführung des Verfahrens unter weitgehender Vermeidung von bewegten Teilen wird erfindungsgemä0 dadurch erreicht, daß die Rähmchen senkrecht zur Vorschubrichtung dee Dias über einen Abstandhalter vorgeschoben werden, welcher den gegenseitigen Abstand der Hasken voneinander auf einer Seite gewährleistet. Dabei verläuft eine Maske in einer ■ich in Vorschubrichtung verengenden Seitenführung, welche damit einen in Einsohubrichtung des Dias wirkenden Druck auf diese Maske ausübt. Das Dia kann dann durch einen Schlitz im Abstandhalter eingeschoben werden, wodurch eine zusätzliche Führung erzielt wird.
Je tine obere und eine untere Maske können dabei übereinanderliegend dem Abstandhalter zugeführt werden. In diesem Fall wird dieser mn dem Ende, an welchem die Rähmchen zugeführt werden, abgeschrägt-und vorzugsweise abgerundet.
1« können aber auch die beiden Masken aus getrennten Magazinen, so zugeführt werden, daß die obere Maske über den Abstandhalter oder durch einen Schlitz in diesem senkrecht zur Vorschubrichtung über die andere Maske gebracht .wird, wobei 41« Masken dann entlang der gegenüberliegenden Xante aneinander liegen.
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Da die zu rahmenden Dias im allgemeinen in Form eines unzerschnittenen Filmes vorliegen, wird vorgeschlagen, diesen erst kurz vor dem Rahmen zu zerschneiden. Dabei kann entweder das Abschneiden erfolgen, wenn das voreilende Ende des Filmes bereits zwischen die beiden Masken eingeführt und somit gegenseitliche Verschiebung gesichert ist, oder es wird eine Speichertrommel für eine größere Zahl von Dias vorgesehen.
Die Erfindung wird nun an Hand von Einrichtungen zur Aus- h übung des erfindungsgemäßen Verfahrens näher erläutert. Der Schutz soll sich jedoch nicht auf diese möglichen Verwirklichungen des Erfindungsgedankens beschränken, insbesondere haben auch die Bezugsziffern nur erläuternden Charakter.
Fig. 1 ist der Grundriß einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, Fig. 2 ein Schnitt durch diese nach der linie II-II der Fig. 1. Fig. 3 stellt eine vergrößerte Ansicht des Abstandhalters in Richtung "E" dar. Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung des Aufbaues der Einschub- * vorrichtung. Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine Variante einer erfindungsgemäßen Einrichtung, Fig. 6 ein Schnitt nach VI-VI der Fig. 5, Fig. 7 ein solcher nach VII-VII und Fig. 8 ein solcher nach VIII-VIII, jeweils ohne Speichertrommel. In Fig. 9 ist perspektivisch die Speichertrommel für die abgeschnittenen Dias dargestellt.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 eine Gleitbahn bezeichnet,
welche zwei seitliche Führungen 2 und 3 aufweist. In diesen werden die aus zwei Masken 4 und 5 bestehenden Rähmchen durch
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einen nicht dargestellten Mechanismus taktweise in Richtung "V" vorgeschoben.
Im. Bereich der Führung 3 sind übereinander ein Abstandhalter 6 und ein Druckstück 7 vorgesehen. Der Abstandhalter ist an seinem in Richtung der ankommenden Rähmchen weisenden Ende 8 abgeschrägt und abgerundet (Pig. 3). Außerdem weist er einen an der Seite abgesetzten Schlitz 9 zur Führung des Dia 10 in Richtung "E" auf, wobei durch die Absätze das Dia 10 nur im Bereich der Perforation geführt und damit das Bild selbst gegen Verkratzen geschützt ist.
Das Druckstück 7 ist mit einer in Richtung "V" verlaufenden Ausfräsung 11 versehen, deren der Schmalseite der Maske 5 zugewandte Kante bei 12 schräg gegen die Vorschubrichtung "V" der Rähmchen verläuft.
Die Wirkungsweise des bisher beschriebenen Teiles der Einrichtung ist folgende: Treffen zwei übereinanderliegende Masken 4 und 5 gegen das Ende 8 des Abstandhalters 6, so wird die Maske 5 auf dieser Seite in die Ausfräsung 11 des Druckstückes 7 angehoben. Im weiteren Verlauf der Bewegung des Rähmchens wird die Maske 5 infolge der Schräge 12 der Ausfräsung 11 in Richtung "E" gegen die Führung 2 gedrückt und dadurch in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise verformt: Sie liegt in dem an die Führung 2 angrenzenden Bereich an der Maske 4 an, so daß dort die von entsprechenden Ausnehmungen der Masken 4 und 5 gebildeten Führungsbahnen für das Dia 10
geschlossen "bleiben. Sobald also die Vorderkante des in Richtung "E" vorgeschobenen Dias 10 diesen Bereich erreicht hat, wird es dort einwandfrei geführt und ein seitliches Verschieben - wie es beim bisher üblichen Hochklappen der Maske 5 ohne Verformung leicht möglich wäre - ist sicher verhindert. Es ist weiters ersichtlich, daß auch in der Nähe der Führung 3 der Abstand zwischen den Masken 4 und 5 geringer ist, als er ohne Krümmung der Maske 5 wäre.
Eine weitere seitliche Führung des Dias 10 ergibt sich durch den Schlitz 9 im Abstandhalter 6.
Nachdem das Dia 10 vollkommen zwischen die Masken 4 und 5 eingeschoben ist, wird das Rähmchen in Richtung "V" weitergeschoben, wobei sowohl der durch das Druckstück 7 auf die Maske 5 ausgeübte Druck nachläßt als auch durch das Abgleiten der Maske 5 vom Abstandhalter 6 die Masken sich wieder einander nähern können. Zum vollständigen Schließen des Dias 10 werden durch eine nicht dargestellte Vorrichtung, wie z.B. einen Druckstempel, die beiden Masken gegeneinandergedrückt und durch Kleben, Klemmen od. dgl. miteinander verbunden.
In Fig. 4 ist die Einschubvorrichtung für das Dia in vereinfachter Darstellung unter teilweiser Weglassung von Elementen dargestellt. Der Film 13 wird durch eine nicht dargestellte Einrichtung taktweise von schräg oben her vorgeschoben, wobei er mit seinen Perforationsrändern in Schlitzen der Führungsprismen 14 gleitet. Das Messer 15 trennt bei Drehung um
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die Achse 16 das unterste Dia 10 ab. Zu diesem Zeitpunkt ist dieses mit seinem vorderen Ende bereits durch den Schlitz 9 des Abstandhalters 6 zwischen die voneinander entfernten Masken 4 und 5 des Rähmchens eingedrungen. Durch die schräge Zuführung hat es dabei eine Vorspannung erhalten, so daß es beim Abschneiden mit seinem hinteren Ende nach unten springt, wodurch es von der Einschubeinrichtung erfaßt werden kann.
Diese Einrichtung besteht aus zwei ortsfesten Gleitplatten 17 (wovon nur eine dargestellt ist). Zwischen den Platten 17 ist ein um seine Achse verdrehbares und in Richtung "E" verschiebliches Joch 18 angeordnet, welches zwei Vorschubarme 19 trägt, die an ihrem freien Ende abgesetzt sind. Am Joch 18 sind weiters an seinen Enden je ein mit je einer Nut versehener Gleitstein 20 und etwa in seiner Mitte ein Arm 21 angebracht, welcher mit einer Zug- und Druckstange 22 gelenkig verbunden ist.
Die Vorschubeinrichtung wirkt folgendermaßen: Vor dem Abschneiden des Filmes 13 durch das Messer 15 wird die Stange 22 entgegen der Richtung 11E" zurückgezogen, wodurch die Gleitsteine 20 außer Kontakt mit den Gleitplatten 17 kommen und sich drehen können, so daß die Vorschubarme 19 nach oben geschwenkt werden. Nach dem Abschneiden des Dias 10 wird die Stange in Richtung nE" bewegt, wodurch zunächst die Arme 19 nach unten geschwenkt werden, wobei sie mit dem Absatz an ihren freien Enden das hintere Ende des Dias 10 nach unten drücken, soweit
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dies nicht schon durch die natürliche Elastizität des Dias erfolgt ist. Sobald die Schiitsse der Gleitsteine 20 mit den Gleitplatten fluchten, kann das Joch 18 samt den damit verbundenen Teilen sich in Richtung "E" bewegen, und das Dia 10 wird durch die Arme 19 vollkommen zwischen die Masken 4 und eingeschoben. Die Arme 19 dringen dabei durch die aus Fig« 3 ersichtlichen Ausnehmungen an den Enden des Schlitzes 9.
Die einstellbaren Stifte 23 dienen als Anschlag für das Joch 18. Durch eine entsprechende Justierung kann gewährleistet werden, daß das Dia 10 gerade zwischen den Masken zu liegen kömmt oder aber mit einer absichtlichen geringen Schrägstellung, wenn z.B. Gebäudelinien auf dem Bild nicht ganz parallel zum Bildrand verlaufen.
Die Einrichtung nach den Fig. 5 bis 8 unterscheidet eich von der oben beschriebenen zunächst dadurch, daß die beiden Masken getrennt zugeführt werden, und zwar jeweils aus nicht dargestellten Magazinen in Form von Schächten, welche sich nach oben oder unten erstrecken. Die untere Maske 4 wird in Richtung "V" zwischen den Führungen 2 und 3 auf den Vorplatz 24 geschoben. Eine obere Maske 5 wird sodann in Richtung "Z" durch einen Schlitz 25 auf die untere Maske 4 aufgeschoben. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, kann dabei die voreilende Kante der Maske 5 auf die Maske 4 absinken, wobei eine Schrägfläche 26 oberhalb der Führung 2 das Einlaufen dieser Kante in die untere Maske 4 sichert; die nacheilende Kante der Maske 5
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hingegen wird von der Auflageleiste 6 im Abstand von der Maske 4 gehalten.
Sodann werden die Masken 4 und 5 zusammen auf den Rahmungsplatz 28 geschoben, wobei durch die Verengung der Bahn für die Maske 5 infolge der Schräge 12 diese Maske erfindungsgemäß gekrümmt wird (Pig. 7). Nun wird durch den Schlitz 9 in der Auflageleiste 6 das Dia 10 eingeschoben.
Bei der weiteren Bewegung in Richtung "Y" kann sich die Maske 5 entspannen und auf die Maske 4 absenken. Am Schließplatz 29 wird durch die Bewegung einer Schließrolle 30 in Richtung "S" das Rähmchen geschlossen, indem an der Maske 5 angebrachte Hasen in Hinterschneidüngen der Maske 4 einrasten. Selbstverständlich könnte das Schließen des Rähmchens auch durch Kleben, mit Hilfe von federnden Elementen usw., erfolgen.
In dieser Ausführungsform werden weiters die Dias nicht unmittelbar nach dem Abschneiden zwischen die beiden Masken eingeführt, sondern zunächst in einer Trommel 31 gespeichert. Diese ist auf einer Achse 32 drehbar gelagert und wird durch ein nicht dargestelltes Schrittschaltwerk in Richtung "U" bewegt. Die Trommel weist eine Vielzahl von Schlitzen 33 auf, beispielsweise 40, von denen nur wenige dargestellt sind. Die Schlitze 33 verlaufen radial durch die ganze Breite der Trommel 31 und sind so wie die Schlitze 9 an den Enden abgesetzt,
um ein Verkratzen der Oberfläche der Dias 10 zu verhindern. Außerdem sind dort die Schlitze 33 zu Bohrungen 34 aufgeweitet, in welche Transportstifte 35 bei Stillstand der Trommel 31 in Richtung "E" eingeschoben werden können.
Auf der Achse 32 ist ein Messer 36 befestigt, so daß es bei Drehung der Achse 32 entlang der Stirnseite der Trommel 31 gleitet.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform mit der Zuführung der Dias durch eine Trommel ist folgende: Der unzerschnittene Film 13 wird bei stillstehender Trommel durch eine nicht dargestellte Einrichtung in Richtung "P" in einen Schlitz 33 der Trommel 31 eingeführt und dann durch Drehung des Messers 36 abgeschnitten. Im Verlauf der Drehung der Trommel 31 kommt es dann vor den Schlitz 9 in der Auflageleiste 6 zu liegen und wird durch die Bewegung der Stifte 35 durch diesen zwischen die Masken 4- und 5 eingeschoben.
Ein Vorteil dieser Anordnung ist, daß das Abschneiden des Filmes laufend beobachtet werden und bei Fehlern, insbesondere Abschneiden in Mitte des Bildes anstatt zwischen diesen, die Maschine abgestellt werden kann, bevor die Dias gerahmt werden. Weiters ist es möglich, die Trommel in einer anderen Maschine zu füllen und sie dann zum Rahmen in die erfindungsgemäße Einrichtung einzulegen, wodurch diese besser ausgelastet werden kann. Dies ist besonders vorteilhaft beim
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Rahmen von Aaateurfilmen, da das Einstellen der Abschneidevorrichtung em Beginn eines jeden Filmes immerhin einigen Zeitaufwand erfordert. Wie in Pig. 9 dargestellt, wird in diesem Fall Torteilhaft in einen Schlitz der Trommel ein Dia mit einer Kundennummer eingelegt, wodurch die Identifizierung sehr vereinfacht wird.
Es eei darauf hingewiesen, daß die Winkellage der Filmzuführung in Bezug auf den Schlitz 9 beliebig sein kann und nicht 180 Grad - wie in Fig. 5 - oder 315 Grad - wie in Fig. 9 - betragen uras.
Die in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Einrichtung kann einen verhältnismäßig einfachen Antrieb erhalten, da vier Bewegungen, nämlich jene in den Richtungen "Z", "E", "F" und "S", parallel zueinander und zur selben Zeit erfolgen, so daß sie von einem einzigen Hebel, Schieber od. dgl. abgeleitet werden können.
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Claims (19)

  1. Patentans prüche :
    1/ Verfahren zum maschinellen Rahmen von Dias mittels aus zwei Masken bestehender Rähmchen, wobei während des Einschiebens des Dias die Masken an der Einschubseite in einem gegenseitigen Abstand voneinander gehalten werden,
    anwährend sie an der gegenüberliegenden Seite/einander anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens eine Maske (5) ein annähernd in der Einschubrichtung (HJj") wirkender Druck ausgeübt wird, wodurch sich die Maske über einen Teil ihrer länge so krümmt, daß ihre konvexe Fläche gegen die andere Maske (4) gerichtet ist, während sie über den restlichen Teil ihrer Länge an der anderen Maske (4) im wesentlichen anliegt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausübung des Druckes durch einen Vorschub ("V") des Rähmchens senkrecht zur Einschubrichtung ("B") des Dias (10) in einer sich in Vorschubrichtung verengenden Seitenführung (2, 11) bewirkt wirdi
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Masken (4, 5) dadurch gewährleistet wird, daß sie quer zur Einschubrichtung ("E") des Dias (10) über einen Abstandhalter (6) vorgeschoben werden.
    9 0 9 Β /:- ■: I 0 b ei ι:
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Maske (5) parallel zur Einschubrichtung ("E") auf die Oberseite der anderen Maske (4) zugeführt wird, wobei die voreilende Kante der zugeführten Maske (5) sich auf die andere Maske (4) absenken kann, und die nacheilende Kante in einem-Abstand von der anderen Maske (4) gehalten wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Dia (10) durch einen Schlitz (9) im Abstandhalter (6) zwischen die Masken (4, 5) eingeschoben wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Dias (10) in an sich bekannter Weise zusammenhängend in form eines längeren Filmes (13) zugeführt und abgeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, daß das zu rahmende Dia (10) mindestens teilweise zwischen die Masken (4, 5) eingeschoben, danach abgeschnitten und schließlich vollkommen eingeschoben wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens dem das zu rahmende Dia umfassenden Teil des Pilmes (13) vor dem Abschneiden durch Biegen eine senkrecht auf seine Ebene wirkende Vorspannung erteilt wird,
    ' wodurch das Dia nach dem Abschneiden gestreckt wird,
  8. 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da-
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    durch gekennzeichnet, daß die Masken nach dem Einschieben des Dias (10) durch einen im wesentlichen senkrecht auf die Ebene des lähmchens ausgeübten Brück zum gegenseitigen Anliegen gebracht und durch Siebung, Klemmung od. dgl. miteinander rerbunden werden.
  9. 9. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwei seitliche Führungen (2, 3) aufweisende und der Form des Rähmchens angepaßte flache Gleitbahn (1), durch eine oberhalb einer Führung (3) und in mindestens der Sicke einer Maske (4) entsprechenden Abstand über dieser angeordneten Auflageleiste (6) und durch ein oberhalb der Auflageleiste (6) ohne nennenswerten Abstand über dieser angeordnetes Bruckstück (7), welches eine gegen die andere Führung (2) der Gleitbahn (1) gerichtete Ausfräsung (11) aufweist, wobei der Abstand zwischen der Ausfräsung (11) und der letztgenannten Führung (2) kleiner ist oder gemacht werden kann als der gegenseitige Abstand der Führungen (2, 3) der Gleitbahn (1).
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfräsung (11) mindestens an einer Seite eine Schräge (12) aufweist.
  11. 11. Einrichtung nach den Ansprüchen 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende (8) der Auflageleiste (6) konisch zuläuft und vorzugsweise abgerundet ist.
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  12. 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageleiste (6) einen vorzugsweise an seinen beiden Enden abgesetzten Schlitz (9) aufweist.
  13. 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, gekennzeichnet durch zwei je einen Schlitz aufweisende Führungsprismen (14) für die Aufnahme des unzerschnittenen Filmes (13), wobei die jeweils durch die Schlitze in den Führungsprismen (14) bzw. durch die Führungen (2, 3) der Gleitbahn (1) gebildeten Ebenen einen Winkel von mindestens 10° miteinander einschließen.
  14. 14. Einrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 12, gekennzeichnet durch eine von einem Sehrittschaltwerk in Drehung rersetzbare Speichertrommel (31), deren Drehachse parallel zur Einschubrichtung ("E") verläuft und welche eine Vielzahl von im wesentlichen radialen, vorzugsweise an ihren Enden abgesetzten Schlitzen (33) aufweist.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichertrommel (31) auf einer Achse (32) gelagert ist, welche entgegen der Einschubrichtung ("S") um mindestens die Breite der Trommel (31) zurückziehbar ist.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 14 oder 15$> gekennzeichnet durch ein an der/Auflage1eiste (27) abgewandten Stirn-
    90984 fci/OSSÖ
    seite der Trommel (31) vorgesehenen, vorzugsweise um die Troinmelachse (32) drehbar gelagerten Abschneidevorrichtung (36).
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch 12 und einem der Ansprüche H bis 16, gekennzeichnet durch in Einschubrichtung("E") bewegbare Transportstifte (35), welche zumindestens annähernd in der Ebene des Schlitzes (9) in der Auflageleiste (6) liegen und entsprechende, axial verlaufende Erweiterungen (34) an den Enden der Schlitze (33) in der Speichertrommel (31) und allenfalls im Schlitz (9) der Auflageleiste (6) durchsetzen können.
  18. 18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, gekennzeichnet durch eine im Bereich der Führung (3) für das Rähmchen und oberhalb dieser angeordnete, in Einschubrichtung ("E") bewegbare Schließrolle (30), deren Achse zur Vorschubrichtung ("V") des Rähmchens parallel ist«,
  19. 19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9, 10, 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daB die Auflageleiste (6) einen dem Querschnitt der oberen Maske (5) wenigstens annähernd entsprechenden Schlitz (25) aufweist.
    b ,. 9 c 1J ·- ,
    Leerseite
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