DIo Erfindung bezieht sich auf eine Membran für mit hergestellt werden und anschließend die öffelektroakustische
Schallwandler. nungen in den Boden der Kammern gestanzt werden.
, Es sind bereits ringförmige Membranen bekannt, Durch die Tatsache, daß der Schwingspulenkörper
die mit einer mittigon, mit der Membran verbundenen mit der Ringmembran einen einstückigcn Körper
Kalotte versehen sind und einen Schwingspulenkör- 5 bildet, wird erreicht, daß eine stets gleichbleibende
per aufweisen. Bei derartigen Membranen ist es be- einwandfreie Zentrierung dos Schwingspulenkörpers
kannt, den Luftraum unterhalb der Kalotte mit dem in dem Spalt durch die Randaufnahme der Ring-Luftraum
unterhalb der Ringmembran durch Kopp- membran gewährleistet ist. Durch die erfindungsgelungsöffnungen
in Verbindung zu setzen, die der Ver- maß in den Kammern angeordneten öffnungen wird
ringerung der akustischen Luftspaltimpedanz dienen. io erreicht, daß die Verringerung der Luftspaltimpedanz
Bei einer derartigen bekannten Membran bestehen ' bei sämtlichen Schallwandlern stets gleich ist, ohne
die Ringmembran und die Kalotte aus einem Stück, daß die Luftspaltinduktion nachteilig beeinflußt wird,
und in dem Übergangsbereich zwischen der Mem- Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Aus-
bran und der Kalotte sind tunneiartige Stege einge- führungsfüiih der Erfindung, und es bedeutet:
lassen, die quer zur Schwingungsrichtung der Mem- 15 F i g. 1 teilweisen Schnitt durch einen dynamischen
bran gerichtet sind und den Luftraum unterhalb der Schallwandler mit der erfindungsgemäßen Membran,
Kalotte und unterhalb der Ringmembran miteinander Fig.2 Teilschnitt gemäß Fig. 1 durch die Mem-
verbinden, um den Luftspaltwiderstand kurzzuschlie- bran mit den Membrankammern und den Verbinßen.
Diese bekannte Ausführungsform besitzt den dungsÖffnungeri,
Nachteil, daß der Schwingspulenkörper punktweise ao Fig. 3 Darstellung gemäß Fig. 2 unter Fortlasauf
die Membran aufgeklebt werden muß, wodurch sung der Kalotte gemäß Schnitt/!-B in Fig. 4,
die Zentrierung der Schwingspule in dem Spalt er- F i g. 4 Aufsicht auf die Kammern mit den Ver-
schwert wird. Außerdem besteht ein weiterer Nach- bindungsöffnungen.
teil insoweit, als bei Verwendung eines derartigen Wie die Figuren zeigen, besitzt der Schallwandler
Wandlers als Lautsprecher sich die Spule von der as eine ringförmige Membran 1, auf deren Mittelteil
Membran lösen kann. eine Kalotte 7 durch Klebung befestigt ist. An der
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform sind Membran 1 ist der Schwingspulenkörper 2 angeordin
der Polplatte und in dem Magneten Einkerbungen net, der mit der Membran I einstückig ist. Auf dem
angeordnet, durch die der Luftspalt vergrößert und Schwingspulenkörper 2 ist die Spule 3 befestigt, die
damit die Impedanz verringert wird. Hier besteht je- 30 in einem Spalt 4 zentriert ist. In dem von der
doch der Nachteil, daß durch diese Einkerbungen Kalotte 7 abgedeckten Teil der Membran 1 sind
die Luftspaltinduktion nachteilig geschwächt wird. Kammern S angeordnet, die, wie F i g. 4 zeigt, auf
Schließlich ist noch eine andere Membran bekannt, dem abgedeckten Teil der Membran 1 gleichmäßig
bei der die Ringmembran und der Schwingspulen- verteilt sind. Jede Kammer 5 weist einen waagerechkörper
aus einem Stück bestehen und die Kalotte auf 35 ten Boden auf, in dem eine Durchbrechung 6 angeder
Ringmembran durch Klebung befestigt ist. Bei ordnet ist, deren Achse parallel zur Schwingrichtung
dieser bekannten Ausführungsform sind in dem den der Membran 1 liegt. Da die Kammern 5 zur
Schwingspulenkörper bildenden zylindrischen Ring- Kalotte 7 hin offen sind, verbinden die Durchsteg
oberhalb der Spulenwicklung Öffnungen ange- brechungen 6 den Raum Vl unterhalb der Kalotte
ordnet, deren Achse quer zur Schwingungsrichtung 40 mit dem Raum Vl unterhalb der Membran, so daß
der Membran liegt. Diese bekannte Ausführungsform die Impedanz des Luftspaltes 4 bzw. ZL überbrückt
besitzt einen Nachteil insofern, als beim Wickelvor- wird. Die Membran 1 kann mit einem Dämpfungsgang
für die Schwingspule die öffnungen durch den material 8 versehen sein, über das der Raum Vl mit
Klebstoff teilweise geschlossen werden. Dies hat zur dem Außenraum in Verbindung steht.
Folge, daß die elektro-akustischen Eigenschaften des 45 Toleranzen, die sich bei der Klebeverbindung der
Wandlers unkontrollierbar verändert und damit die Kalotte 7 mit der Membran 1 ergeben können, beiToleranzen
erhöht werden. spielsweise die exzentrische Aufklebung der Kalotte 7,
Der Anmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sind hierbei ohne Einfluß auf die elektro-akustischen
derartige Membran zu schaffen, die die Nachteile Eigenschaften.
sämtlicher bekannten Membranen vermeidet und eine 50 Die Durchbrechungen 6 in den Kammern 5 köneinwandfreie
zwangläufige Zentrierung des Schwing- nen an sich beliebige Querschnittsformen aufweisen,
spulenkörpers in seinem Spalt und eine bei samt- beispielsweise können sie gemäß F i g. 4 rund sein,
liehen Membranen gleichbleibende Verringerung der sie können auch als Schlitzsegmente oder auf andere
Luftspaltimpedanz gewährleistet. Weise ausgebildet sein.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß 35
in dem von der Kalotte abgedeckten Teil der Mem- D ...
bran nach der Kalotte zu offene Kammern angeord- ratentansprucne:
net sind, die je eine mit ihrer Achse in Schwingrichtung der Membran liegende Durchbrechung auf- 1. Ringförmige Membran für dynamische,
weisen. So elektro-akustische Schallwandler, die mit einer
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht mittigen Kalotte versehen ist und einen Schwing-
darin, daß die Kammern in gleichen Abständen über spulenkörper aufweist und bei der der Luftraum
den abgedeckten Teil der Membran verteilt sind und unterhalb der Kalotte mit dem Luftraum untereine
senkrecht zur Schwingrichtung der Membran lie- halb der Membran durch der Verringerung der
gende, die Durchbrechung tragende Bodenfiäche be- 63 akustischen Luftspaltimpedanz dienende Koppsitzen,
lungsöffnungen in Verbindung steht, dadurch
Weiter ist wesentlich, daß die Kammern vor Be- gekennzeichnet, daß in dem von der Ka-
, festigung der Kalotte beim' Ziehen der Ringmembran lotte abgedeckten Teil der Membran nach der
Kalotte zu offene Kammern angeordnet sind, die Je eine mit ihrer Achse in Schwingrichtung der
Membran liegende Durchbrechung aufweisen.