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DE1948879C - Membran für dynamische, elektro-akustische Schallwandler - Google Patents

Membran für dynamische, elektro-akustische Schallwandler

Info

Publication number
DE1948879C
DE1948879C DE1948879C DE 1948879 C DE1948879 C DE 1948879C DE 1948879 C DE1948879 C DE 1948879C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
dome
chambers
voice coil
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold 1000 Berlin Bernhagen
Original Assignee
Holmberg & Co, 1000 Berlin
Publication date

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Claims (3)

  1. DIo Erfindung bezieht sich auf eine Membran für mit hergestellt werden und anschließend die öffelektroakustische Schallwandler. nungen in den Boden der Kammern gestanzt werden.
    , Es sind bereits ringförmige Membranen bekannt, Durch die Tatsache, daß der Schwingspulenkörper die mit einer mittigon, mit der Membran verbundenen mit der Ringmembran einen einstückigcn Körper Kalotte versehen sind und einen Schwingspulenkör- 5 bildet, wird erreicht, daß eine stets gleichbleibende per aufweisen. Bei derartigen Membranen ist es be- einwandfreie Zentrierung dos Schwingspulenkörpers kannt, den Luftraum unterhalb der Kalotte mit dem in dem Spalt durch die Randaufnahme der Ring-Luftraum unterhalb der Ringmembran durch Kopp- membran gewährleistet ist. Durch die erfindungsgelungsöffnungen in Verbindung zu setzen, die der Ver- maß in den Kammern angeordneten öffnungen wird ringerung der akustischen Luftspaltimpedanz dienen. io erreicht, daß die Verringerung der Luftspaltimpedanz
    Bei einer derartigen bekannten Membran bestehen ' bei sämtlichen Schallwandlern stets gleich ist, ohne die Ringmembran und die Kalotte aus einem Stück, daß die Luftspaltinduktion nachteilig beeinflußt wird, und in dem Übergangsbereich zwischen der Mem- Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Aus-
    bran und der Kalotte sind tunneiartige Stege einge- führungsfüiih der Erfindung, und es bedeutet:
    lassen, die quer zur Schwingungsrichtung der Mem- 15 F i g. 1 teilweisen Schnitt durch einen dynamischen bran gerichtet sind und den Luftraum unterhalb der Schallwandler mit der erfindungsgemäßen Membran, Kalotte und unterhalb der Ringmembran miteinander Fig.2 Teilschnitt gemäß Fig. 1 durch die Mem-
    verbinden, um den Luftspaltwiderstand kurzzuschlie- bran mit den Membrankammern und den Verbinßen. Diese bekannte Ausführungsform besitzt den dungsÖffnungeri,
    Nachteil, daß der Schwingspulenkörper punktweise ao Fig. 3 Darstellung gemäß Fig. 2 unter Fortlasauf die Membran aufgeklebt werden muß, wodurch sung der Kalotte gemäß Schnitt/!-B in Fig. 4,
    die Zentrierung der Schwingspule in dem Spalt er- F i g. 4 Aufsicht auf die Kammern mit den Ver-
    schwert wird. Außerdem besteht ein weiterer Nach- bindungsöffnungen.
    teil insoweit, als bei Verwendung eines derartigen Wie die Figuren zeigen, besitzt der Schallwandler
    Wandlers als Lautsprecher sich die Spule von der as eine ringförmige Membran 1, auf deren Mittelteil Membran lösen kann. eine Kalotte 7 durch Klebung befestigt ist. An der
    Bei einer anderen bekannten Ausführungsform sind Membran 1 ist der Schwingspulenkörper 2 angeordin der Polplatte und in dem Magneten Einkerbungen net, der mit der Membran I einstückig ist. Auf dem angeordnet, durch die der Luftspalt vergrößert und Schwingspulenkörper 2 ist die Spule 3 befestigt, die damit die Impedanz verringert wird. Hier besteht je- 30 in einem Spalt 4 zentriert ist. In dem von der doch der Nachteil, daß durch diese Einkerbungen Kalotte 7 abgedeckten Teil der Membran 1 sind die Luftspaltinduktion nachteilig geschwächt wird. Kammern S angeordnet, die, wie F i g. 4 zeigt, auf
    Schließlich ist noch eine andere Membran bekannt, dem abgedeckten Teil der Membran 1 gleichmäßig bei der die Ringmembran und der Schwingspulen- verteilt sind. Jede Kammer 5 weist einen waagerechkörper aus einem Stück bestehen und die Kalotte auf 35 ten Boden auf, in dem eine Durchbrechung 6 angeder Ringmembran durch Klebung befestigt ist. Bei ordnet ist, deren Achse parallel zur Schwingrichtung dieser bekannten Ausführungsform sind in dem den der Membran 1 liegt. Da die Kammern 5 zur Schwingspulenkörper bildenden zylindrischen Ring- Kalotte 7 hin offen sind, verbinden die Durchsteg oberhalb der Spulenwicklung Öffnungen ange- brechungen 6 den Raum Vl unterhalb der Kalotte ordnet, deren Achse quer zur Schwingungsrichtung 40 mit dem Raum Vl unterhalb der Membran, so daß der Membran liegt. Diese bekannte Ausführungsform die Impedanz des Luftspaltes 4 bzw. ZL überbrückt besitzt einen Nachteil insofern, als beim Wickelvor- wird. Die Membran 1 kann mit einem Dämpfungsgang für die Schwingspule die öffnungen durch den material 8 versehen sein, über das der Raum Vl mit Klebstoff teilweise geschlossen werden. Dies hat zur dem Außenraum in Verbindung steht.
    Folge, daß die elektro-akustischen Eigenschaften des 45 Toleranzen, die sich bei der Klebeverbindung der Wandlers unkontrollierbar verändert und damit die Kalotte 7 mit der Membran 1 ergeben können, beiToleranzen erhöht werden. spielsweise die exzentrische Aufklebung der Kalotte 7,
    Der Anmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sind hierbei ohne Einfluß auf die elektro-akustischen derartige Membran zu schaffen, die die Nachteile Eigenschaften.
    sämtlicher bekannten Membranen vermeidet und eine 50 Die Durchbrechungen 6 in den Kammern 5 köneinwandfreie zwangläufige Zentrierung des Schwing- nen an sich beliebige Querschnittsformen aufweisen, spulenkörpers in seinem Spalt und eine bei samt- beispielsweise können sie gemäß F i g. 4 rund sein, liehen Membranen gleichbleibende Verringerung der sie können auch als Schlitzsegmente oder auf andere Luftspaltimpedanz gewährleistet. Weise ausgebildet sein.
    Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß 35
    in dem von der Kalotte abgedeckten Teil der Mem- D ...
    bran nach der Kalotte zu offene Kammern angeord- ratentansprucne:
    net sind, die je eine mit ihrer Achse in Schwingrichtung der Membran liegende Durchbrechung auf- 1. Ringförmige Membran für dynamische, weisen. So elektro-akustische Schallwandler, die mit einer
    Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht mittigen Kalotte versehen ist und einen Schwing-
    darin, daß die Kammern in gleichen Abständen über spulenkörper aufweist und bei der der Luftraum
    den abgedeckten Teil der Membran verteilt sind und unterhalb der Kalotte mit dem Luftraum untereine senkrecht zur Schwingrichtung der Membran lie- halb der Membran durch der Verringerung der
    gende, die Durchbrechung tragende Bodenfiäche be- 63 akustischen Luftspaltimpedanz dienende Koppsitzen, lungsöffnungen in Verbindung steht, dadurch
    Weiter ist wesentlich, daß die Kammern vor Be- gekennzeichnet, daß in dem von der Ka-
    , festigung der Kalotte beim' Ziehen der Ringmembran lotte abgedeckten Teil der Membran nach der
    Kalotte zu offene Kammern angeordnet sind, die Je eine mit ihrer Achse in Schwingrichtung der Membran liegende Durchbrechung aufweisen.
  2. 2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern in gleichen Absenden über den abgedeckten Teil der Membran verteilt sind und eine sekrecht zur Schwingrichtung der Membran liegende, die Durchbrechung tragende Bodenfläche besitzen.
  3. 3. Membran nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern vor Befestigung der Kalotte beim Ziehen der Ringmembran mit hergestellt und anschließend die Öffnungen in den Boden der Kammern gestanzt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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