DE1948863B - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Probeentnahmevorrichtung zur Befestigung an einer rotierenden Behandlungskammer,
wobei die Vorrichtung eine Rohrleilung mit einem Einlaßscginent zur direkten Materialtuifnahme
aus der Kammer und einem im wesentlichen parallel zu dem Einlaßsegment gelegenen Auslaßsegmcnl
zum Entleeren des zur Probe entnommenen Materials sowie mit einem diese beiden Segmente
virbindenden Übertragungssegment, aufweist.
Eine bisher normalerweise verwendete Vorrichtung zur Probeentnahme schafft eine Möglichkeit,
daß das Material frei aus einer Allslaßöffnung in der Seite des Ofens auf den Boden fallen kann. Darauffolgend
muß das Material in Büchsen geschaufelt werden. Dies ist unsauber und gefährlich, und das
Material ist der Atmosphäre für eine übermäßig tenge Zeit mit dem damit verbundenen Risiko ausgesetzt,
daß sich die Probe verändern kann.
Weiterhin ist es allgemein üblich, konzentrische Röhren zu verwenden, die an einem Ende abgeschlossen
sind und der Länge nach einen Schlitz aufweisen und mit einer mit äußeren Griffen verbundenen
Tnnenröhre in ein Loch in der Ofcnseite gesteckt werden. Der Schlitz der Außenröhre ist den Erfordernissen
entsprechend ausgerichtet. Die Innenröhre wird dann mittels der Griffe so gedreht, daß die
Schlitze übereinstimmen, damit das Material vom Ofen in die Innenröhre gelangen kann. Der Schütz
wird dann durch nochmaliges Drehen der Innenröhre geschlossen, und die Probe oder ein sie haltender Innenbehälter
wird entfernt. Der Ofen muß dabei innerhalb einer sehr kurzen Periode (eini; Umdrehung)
zweimal gestoppt und wieder gestartet werden, weshalb die erhaltene Probe nicht den normalen Betriebsbedingungen
entsprechen kann.
ίο Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine
Vorrichtung zur Probeentnahme von einem einer Behandlung in einer rotierenden Behandlungsvorrichtung
unterzogenen Granulat zu schaffen, mit welcher eine den normalen Betriebsbedingungen entsprechende
Probe ohne Unterbrechung der Tätigkeit der Behandlungsvorrichtung direkt in einen Behälter abgefüllt
wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß das Übertragungssegment als Schleife ausgebildet
ist.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß sie die Form einer kontinuierlichen,
einfach gekrümmten Röhre aufweist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
sieht vor, daß sie eine Serie von im wesentlichen parallelen, geraden Röhren aufweist, die durch Querröhren
miteinander verbunden sind.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Übertragun^s-
segment als gerades Rohrstück ausgebildet ist, das parallel zu den beiden anderen zwei Segmenten liegt
und an seinen beiden Enden durch Querdurchfühmngen mit dem Einlaß- bzw. Anslaßsegmeni so verbunden
ist, daß diese Segmente und Durchführungen eine Schleife bilden.
Dabei kann in einer bevorzugten Ausführungsform weiterhin vorgesehen sein, daß sie einen Ansatz an
dem Einlaßsegment jenseits der Schleife aufweist.
Auf diese Weise kann im Falle des kontinuierlichen, gekrümmten Rohres das zur Probe entnommene Material in praktisch kontinuierlicher Weise durch die Rohrleitung von der Einlaßöffnung zur Auslaßöffnung unter dem Einfluß der Schwerkraft während des Drehens der Behandlungsvorrichtung weitergelangen.
Auf diese Weise kann im Falle des kontinuierlichen, gekrümmten Rohres das zur Probe entnommene Material in praktisch kontinuierlicher Weise durch die Rohrleitung von der Einlaßöffnung zur Auslaßöffnung unter dem Einfluß der Schwerkraft während des Drehens der Behandlungsvorrichtung weitergelangen.
Im Falle, wo die Rohrleitung in Abschnitten ausgebildet ist, gelangt das zur Probe entnommene Material
durch die Rohrleitung in Abschnitten weiter, die durch das Ausrichten der Querdurchführungen geregelt
werden können, die zu den drei Segmenten normal oder unter verschiedenen Winkeln liegen können,
um die Bewegung von definierten Mengen des Materials durch die Rohrleitung ohne Zurückfallen zu unterstützen.
Die Erfindung ist insbesondere anwendbar, wo die rotierende Behandlungsvorrichtung ein Zement-Drehofen
ist. Verwendet man den Probeentnehmer gemäß der Erfindung, so können repräsentative Proben
eines einer Wärmebehandlung unterzogenen Materials ohne weiteres dem Ofen zu jedem beliebigen
Stadium ohne Unterbrechung des Ofenprozesses entnommen werden.
Ein wesentlicher technischer Fortschritt ist somit darin zu sehen, daß der Drehofen oder eine sonstige
rotierende Behandlungsvorrichtung zur Probenentnahme nicht angehalten werden muß, so daß damit
verbundene Betriebsunterbrechungen vermieden werden.
Weiterhin erweist es sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung als vorteilhaft, daß die entnommene
Probe direkt in einen entsprechenden Behälter abgefüllt werden kann, ohne mit der Atmosphäre in Berührung
zu kommen, so daß dadurch eine Veränderung oder Beeinflussung der entnommenen Probe
von außer, ausgeschlossen ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben; in dieser
zeigt
Fig. 1 schematisch einen Drehofen in Schnittendansicht
mit einem Probeentnehmer gemäß der Erfindung in der Form eines unten befestigten, kontinuierlichen,
gekrümmten Rohres; eine nachfolgende Lage des Probeentnehmers ist über dem Ofen mit gestrichelten
Linien dargestellt,
F i ΰ. 2 schematisch das Rohr der F i g. 1 in Seitenansicht,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines Probeentnehmers
gemäß der Erfindung, bei dem die Rohrleitung aus Abschnitten gerader Rohre gebildet
ist.
F i g. 4 den Probeentnehmer der F i g. 3 in der Lage unterhalb des Ofens, die der der F i g. 1 entspricht,
wobei der Probeentnehmer im Schnitt nach Linie Z-Z der F i g. 3 gezeigt ist,
F i g. 5 den Probeentnehmer der F i g. 3 in der Lage über dem Ofen, die der der F i g. 1 entspricht, wobei
der Probeentnehmer im Schnitt nach Linie Z-Z der F i g. 3 gezeigt ist,
F i g. 6 eine Draufsicht des Probeentnehmers nach F i g. 3 und
Fig. 7 eine Schnittansicht eines Probeentnehmers,
der ähnlich der der F i g. 3 ist und durch einen Ansatz am Einlaßsegment abgewandelt ist.
Di^. Wirkungsweise des Probeentnehmers wird nun
in bezug auf das Gelangen des zur Probe entnommenen Materials durch die Rohrleitung in den verschiedenen
dargestellten Ausführungsfurmen beschrieben, bei denen entsprechende Teile durch die gleichen Bczugszahlen
gekennzeichnet sind.
Der dargestellte Probeentnehmer ist an der Auslaßoff nu ng in der Wand L eines Drehofens so befestigt,
daß er radial nach außen steht und sich mit dem Ofen dreht. Ein Einlaßsegment A durchdringt die
Auslaßöffnung in das Ofeninnere M. Der Probeentnehmer ist entsprechend der Ofendrehrichtung ausgeric'ütet,
was weiter unten verständlicher wird". Wenn der Probeentnehmer auf Grund der Ofendrehung unter
die Schicht des in dem Ofen behandelten Materials gelangt (s. F i g. I und 4), füllt sich wenigstens
das Einlaßsegmenl A-B mit Material R. Eine Probe S
dieses Materials fällt während der fortgesetzten Drehung von B durch den nächsten Teil B-C der Rohrleitung
und dann in das Zwischenübertragungssegment C-D. Erreicht der Probeentnehmer eine Lage
über dem Kopf des Ofens (wie in F i g. 1 strichliert und in Fig. 5 gezeigt), fällt die Probe durch das
Übertragungssegment CO und das Einlaßsegment entlädt das überschüssige Material, wie bei N gezeigt,
zurück in den Ofen. Wenn sich der Ofen weiter dreht, wird die Probe von D durch die Verbindungsdurchführung
nach E übertragen, von wo sie durch das Auslaßsegment E-F zu dem Auslaß F fällt, wenn sich
der Probeentnehmer dem Boden des Ofens wieder nähert (F i g. 1 und 4). Daraus ist ersichtlich, daß das
zur Probe entnommene Material rund um eine Schleife HBCDEK gelangt, die durch die Segmente
der Rohrleitung gebildet wird. Auf diese Weise kann eine kleine Probe des Materials in einem Ofen
ίο einmal bei jeder Umdrehung genommen werden,
ohne den Ofen zur Atmosphäre zu öffnen, und zwar solange die Richtung der Schleife der Drehrichtung
des Ofens entspricht. Die Größe der Probe ist, wie bei P in F i g. 7 gezeigt, durch die Größe der Verbin-
dungsdurchgänge zwischen den Segmenten und durch den Rohrdurchmesser bestimmt.
Das Einlaßsegment trägt einen Spannflansch Q für die Befestigungw am Ofe- Der Teil der Einlaßöffnung,
der sich jenseits des rhnsches befindet und in
denOfen vorspringt, kann in verschiedenen Formen und Längen ausgeführt sein, um an verschiedenen
Teilen der Materialschicht eine Probe zu entnehmen. Das Segment A-B kann über B hinaus verlängert sein
(zu G nach F i g. 7), so daß die Probe erst in C aufge-
nommen wird, wenn diese zusätzliche Länge des Rohres aufgefüllt ist. An der Auslaßöffnung F kann
eine einfache Abdeckung z. B. durch eine Bajonettfassung angebracht sein, um den Probeentnehmer an
einen Ofen befestigen zu können, in dem die Gase unter Druck stehen, und um den Probeentnehmer zu
verschließen, wenn er nicht benötigt wird.
Wie in den F i g. 4 und 5 gezeigt, sind die Verbindungsdurchführungen
B-C und D-E des Probeentnehmers der F i g. 3 in bezug auf die anderen Segmente
der Durchführung abgeschrägt, um die Weiterbewegung der Probe um die Schleife herum derart zu
unterstützen, daß sie der bei der Ausführungsform der Fig. I und 2 erhaltenen Bewegung nahekommt.
Die aus dem Auslaßsegment herausfallende Probe kann selbstverständlich auf irgendeine bequeme
Weise in einem passenden Behälter unterhalb des Ofens eingesammelt werden.
Obwohl es im allgemeinen notwendig ist, den Ofen zum Befestigen und Entfernen des Probeentnehmers
zu stoppen, so kann das Anhalten des Ofens zum Entferner.·, des Probeentnehmers bis zu einem passenden
Zeitpunkt hinausgeschoben werden.
Der Probeentnehmer besteht vorzugsweise aus hitzebeständigcm
Stahlrohrmaterial. Ein aus einem Rohr mit einem 4 Zoll Durchmesser hergestellter, typischer
Aufbau von insgesamt 30-Zoll kann dazu verwendet werden, Proben mit etwa 1360 g pro Umdrehung
zu entnehmen.
Obgleich der Probeentnehmer in bezug auf Segmente beschrieben wurde, die außerhalb zueinander
ausgebildet sind, so kann das Rohr, das irgendein einzelnes Segment bildet, auch innerhalb des Rohres liegen, welches das andere Segment bildet, und zwar so
weit, wie die resultierende Rohrleitung die erforderliche Schleife versieht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Probeentnahmevorrichtung zur Befestigung an einer rotierenden Behandlungskammer, wobei
die Vorrichtung eine Rohrleitung mit einem Einlaßsegment zur direkten Materialaufnahme aus
der Kammer und einem im wesentlichen parallel, zu dem Einlaßsegment gelegenen Auslaßsegmeni:
zum Entleeren des zur Probe entnommenen Materials sowie mit einem diese beiden Segmente
verbundenen Übertragungssegment, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungssegment
(C-D) als Schleife (H B C D E K) ausgebildet ist.
2. Probeentnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Form einer
kontinuierlichen, einfach gekrümmten Röhre (A H BCDEKF) aufweist.
3. Probeentnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Serie von
im wesentlichen parallelen, geraden Röhren H, C-D, K) aufweist, die durch Querröhren (B-C,
D-E) miteinander verbunden sind.
4. Probeentnahmevorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungssegi'ient
als gerades Rohrstück (C-D) ausgebildet ist, das parallel zu den beiden anderen zwei
Segmenten liegt und aw seinen beiden Enden durch Qucrdarchfünrunger (B-C, D-E) mit dem
Einlaß- (A-B) bzw. Auslaüsegment (E-F) so verbunden
ist, daß diese Segmente (A-B, C-D, E-F) und Durchführungen (B-C, D-E) eine Schleife
bilden.
5. Probeentnahmevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Ansatz ((/)
an dem Einlaßsegment (/1-B) jenseits der Schleife aufweist.
Family
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