DE1948680B2 - Hochdruck-kolbenpumpe - Google Patents
Hochdruck-kolbenpumpeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine aus einem Gehäuse mit einer einen hin- und herbewegbaren
Pumpenkolben aufnehmenden Pumpenkammer mit Ein- und Auslaßöffnungen sowie einem hinter der Pumpenkammer
angeordneten Rückschlagventil und jeweils in Strömungsrichtung hinter dem Rückschlagventil liegendem
federbelastetem Sicherheitsventil und Pufferzylinder mit darin entgegen Federwirkung verschiebbar
gelagertem Stoßdämpferkolben bestehende Hochdruck- Kolbenpumpe.
Bei einer bekannten Hochdruck-Kolbenpumpe gemäß der US-Patentschrift 17 90 922 liegt das Rückschlagventil
in einer Trennwand zwischen der Pumpenkammer und einer sich anschließenden Pulsationskammer.
Über weitere Rückschlagventile ist hinter der Pulsationskammer eine Auslaßkammer angeordnet, in
die der Pufferzylinder mit dem darin entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbar gelagerten Stoßdämpferkolben
hineinragen. Der Stoßdämpferkolben weicht bei Druckspitzen aus und vergrößert dadurch
das Volumen des Pufferzylinders. Bei der bekannten Hochdruck-Kolbenpumpe bestehen der Ventilkörper
des Sicherheitsventils und der Stoßdämpferkolben aus einem Bauteil und wird die Wirkung des Sicherheitsventils
dadurch erreicht, daß dieses Bauteil mit im Pufferzylinder befindlichen öffnungen zusammenwirkt.
Eine solche Kombination von Sicherheitsventil und Stoßdämpferzylinder besitzt den Nachteil, daß bei
plötzlich auftretender Druckerhöhung der Stoßdämpferkolben den langen Weg von seiner untersten Stellung
ausgehend bis zu den vergleichsweise hochliegenden öffnungen zurücklegen muß, bevor das Sicherheitsventil
öffnet. Demzufolge müssen erhebliche Verzögerungen beim Ansprechen des Sicherheitsventils in Kauf
genommen werden.
Es sind auch schon Pumpen bekanntgeworden, bei denen die Pumpenkammer unmittelbar mit einer
Kammer in Verbindung steht, in der ein unter Federwirkung stehender Kolben verschiebbar gelagert
ist. Eine solche Pumpe ist beispielsweise als Kraftstoffeinspritzpumpe
durch die deutsche Patentschrift 689 545 bekanntgeworden. Diese Pumpe ist jedoch
daraufhin konstruiert, mit steigender Drehzahl einer Brennkraftmaschine eine zunehmende Vergrößerung
des den Kolben aufnehmenden Zusatzraumes zu schaffen, um dadurch eine entsprechende Verringerung
ίο der jeweiligen Einspritzmenge des Kraftstoffs zu erreichen.
Aus der US-Patentschrift 27 11 697 ist ferner eine
Pumpe mit variabler Förderleistung bekannt, bei der
sich in einer hinter der Druckkammer befindlichen Kammer ein verschiebbarer Kolben und hinter dem
Kolben ein DämpfuKgraum befindet
Schließlich ist aus der US-Patentschrift 2 04 747 eine Regelvorrichtung zum Zuführen von Wasser zu einem
Dampferhitzer bekannt Bei dieser Vorrichtung befindet
sich hinter einem Kolbenraum ein Hilfszylinder mit einem darin verschiebbaren Kolben, hinter dem
gegebewenfalls noch eine Dämpfungsvorrichtung angeordnet sein kann, die jedoch lediglich auftretende
Geräusche fernhalten soll.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Hochdruck-Kolbenpumpe der eingangs genannten Art
zu schaffen, die bei kostensparendem und gedrängtem Aufbau mit einfachen Mitteln über einen vergleichsweise
großen Druckbereich Beschädigungen infolge einer
pulsierenden Strömung und hoher Druckspitzen praktisch nicht auftreten läßt. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß dadurch gelöst daß in an sich bekannter Weise die Pumpenkammer in Strömungsrichtung vor dem Rückschlagventil mit einer einen
entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbaren Kolben aufnehmenden Kammer verbunden und ein
Ventilkörper des Sicherheitsventils vom Stoßdämpferkolben unabhängig beweglich gelagert ist. Damit wird
die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung der Bauteile der Kolbenpumpe so gering wie nur irgend möglich
gehalten, da sowohl durch das Pulsieren der Druckflüssigkeit als auch durch hohe und sehr hohe Druckspitzen
bedingte Beschädigungen vermieden werden. Der Stoßdämpferkolben im Pufferzylinder und der weitere
4S Kolben in der mit der Pumpenkammer in Verbindung
stehenden Kammer machen es nämlich möglich, die hierbei auftretenden Druckspitzen und die pulsierende
Strömung über einen vergleichsweise großen Druckbereich zu egalisieren oder zu kompensieren, da durch den
Kolben hohe und durch den Stoßdämpferkolben höchste Druckspitzen abgebaut werden. Dazu trägt
auch die Unabhängigkeit von Stoßdämpferkolben und Sicherheitsventil bei, da unabhängig voneinander
auftretende Druckstöße egalisiert und zum anderen beim Überschreiten eines vorbestimmten Drucks ein
druckloser Umlauf zwischen der Pumpendruckseite und der Pumpensaugseite hergestellt werden können. Durch
die Trennung von Stoßdämpferkolben und Sicherheitsventil lassen sich die dadurch erzielbaren Werte
unabhängig voneinander einstellen, so daß den jeweil: auftretenden Verhältnissen in bestmöglicher Weise
Rechnung getragen werden kann.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung sine
für den Ventilkörper des Sicherheitsventils und dei Stoßdämpferkolben gesonderte Federn vorgesehen.
Eine bauliche Vereinfachung ergibt sich, wenn de Ventilkörper des Sicherheitsventils in dem Stoßdämp
ferkolben beweglich gelagert ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
des Bäheren erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch die Hochdruck-Kolbenpumpe,
Fig.2 einen Schnitt ähnlich der Fig. 1, wobei
bestimmt«* Bauteile nach Ansprechen auf Druckspitzen mittlerer Größe, wie sie sich beim Auftreten einer
bedeutenden Verengung oder Drosselung am Pumpenauslaß ergeDen, aus ihrer Stellung gemäß Fig. 1
verlagert sind,
Fi g. 3 einen weiteren Schnitt ähnlich der Fig. 1. bei
der jedoch bestimmte Bauteile der Pumpe eine zusätzliche Bewegung in Abhängigkeit von Drücken
ausgeführt haben, wie sie als Folge einer Ausflußsperre am Pumpenauslaß auftreten, und
F i g. 4 ein Diagramm, das eine Beziehung zwischen einem Auslaßdruck P und einer Ausflußmenge Q von
Pumpflüssigkeit zeigt
Die in der Zeichnung gezeigte Ausführungsform einer Hochdruck-Kolbenpumpe hat als geschlossene Baueinheit
ein sämtliche arbeitenden Teile umschließendes gemeinsames Gehäuse. Von einer Einlaßöffnung 1 des
Gehäuses gelangt die Pumpflüssigkeit in das Ende einer Pumpenkammer 6, durch das auch eine Kolbenstange 2
hindurchgeführt ist Die verschiebbare Kolbenstange 2 ist an eine Antriebsquelle, etwa einen Elektromotor
oder eine Brennkraftmaschine, angeschlossen und gleitet beim normalen Betrieb durch eine au<.· der
Zeichnung ersichtliche Stopfbüchse. Die Kolbenstange
2 trägt ein Ventilteil 3 und eine Haltescheibe 5 mit einer Vielzahl von Öffnungen 4. Das Ventilateil 3 und die
Scheibe 5 sind beide auf einem abgesetzten Teil der Kolbenstange 2 fest angebracht und werden nach
Festspannen einer Mutter am Ende der Kolbenstange 2 durch eine zwischen ihnen angeordnete Mittelhülse in
einem bestimmten gegenseitigen Abstand gehalten. Diese Anordnung bewegt sich mit der Kolbenstange 2
in einem die Pumpenkammer 6 bildenden Zylinder hin und her und eine auf einem Pumpenkolben 8
angebrachte Kolbenmanschette 7 gleitet an der Innenseite des Zylinders entlang und zentriert sich dabei
selbsttätig in dem Zylinder. Der Pumpenkolben 8 ist so konstruiert, daß er einen Flüssigkeitsstrom durch seinen
Mittelteil hindurchtreten läßt, wenn sich dps Ventilteil 3 während der in F i g. 1 nach links gerichteten Bewegung
der Kolbenstange 2 im Abstand von dem Pumpenkolben 8 befindet oder von diesem abgehoben ist. Wird die
Kolbenstange 2 anschließend nach rechts bewegt, so setzt sich das Ventilteil 3 wieder auf den Pumpenkolben
8 und die Pumpflüssigkeit wird unter bet/ächilichem
Druck gegen das rechte Ende der Pumpenkammer 6 und zu einem Auslaßventilsitz 9 bewegt, gegen den ein
die Pumpflüssigkeit nur in einer Richtung durchlassendes Rückschlagventil 11 durch eine Schraubenfeder 10
angedrückt wird.
Die Auslaßöffnung der Pumpenkammer 6 mündet in eine Seite eines Pufferzylinders 12, von dem eine
Ausströmöffnung 13 für die Pumpflüssigkeit nach unten etwas versetzt nach der gegenüberliegenden Seite
ausgeht. Die beiden entgegengesetzten Enden des Pufferzylinders 12 sind durch Endkappen oder Endstopfen
14 und 15 verschlossen.
Ein in dem Pufferzylinder 12 verschiebbarer Stoßdämpferkolben 16 wird normalerweise in seine in F i g. 1
dargestellte unterste Stellung gedrückt. Der Stoßdämpferkolben 16 wird durch den Flüssigkeitsdruck im
Pufferzylinder 12 bewegt, und die Flüssigkeit kann
durch öffnungen 17 hindurchströmen, um einen Druck gegen das untere Ende des Stoßdäropferkolbens 16
auszuüben. Eine Feder 18 drückt den Stoßdämpferkolben 16 normalerweise nach unten auf einen Halte- oder
Stützring 19, der die öffnungen 17 enthält und die Verbindung zwischen dem unteren Ende der Feder 18
mit dem Stoßdämpferkolben 16 bildet Der Stoßdämpferkolben 16 trägt eine Kolbendichtung oder Kolbenmanschette
20, welche die Flüssigkeit im Pufferzylinder 12 am Strömen längs dem äußeren Umfang des
Stoßdämpferkolbens 16 hindert
Ein Ventilsitz 21 mit einer Mittelöffnung ist in dem Stoßdämpferkolben 16 eingesetzt Die in dem Pufferzylinder
12 unter Druck stehende Flüssigkeit wird von öffnungen 22 und einem Mitteldurchlaß 23 im
Hauptschaft oder Hauptkörper des Stoßdämpferkolbens 16 in die Mitte des Ventilsitzes 21 geführt Ein
Ventilkörper 24 eines Sicherheitsventils wird normalerweise durch den Druck einer Feder 25 an den
Dichtflächen des Ventilsitzes 21 in Anlage gehalten. Beim Auftreten von Überdrücken im Pufferzylinder 12
wird der Ventilkörper 24 des Sicherheitsventils von dem Ventilsitz 21 abgehoben, und Flüssigkeit wird durch
Öffnungen 26 in einer auf das obere Ende des Stoßdämpferkolbens 16 aufgeschraubten, die Feder 25
abstützenden Haltekappe 27 nach außen abgegeben.
Ein eine Kammer 29 bildender weiterer Zylinder, der einen Teil des Pumpengehäuses einnimmt, stellt einen
Volumenänderungs- oder -ausdehnungszylinder dar. Der Zylinder ist durch einen Durchlaß oder eine
öffnung direkt mit der Pumpenkammer 6 verbunden und enthält einen verschiebbaren Kolben 30, der einen
Strom von Flüssigkeit nach außen durch den Zylinder verhindert und normalerweise durch eine starke Feder
31 gegen das innere Ende des Zylinders gedruckt wird, um einen Flüssigkeitsstrom in diesen Zylinder zu
verhindern. Die Feder 31 wird durch eine abschraubbare Kappe 32 festgehalten. Beim Auftreten nennenswerter
Drücke in der Pumpenkammer 6 kann der Kolben 30 sich gegen die Kraft der Feder 31 derart bewegen, daß
die Druckspiizen in der Pumpenkammer 6 absorbiert werden. Die Bewegung des Kolbens 30 ist in F i g. 2
dargestellt, wobei es sich im wesentlichen um eine Teilbewegung des Kolbens 30 handelt, wie sie sich bei
Ansprechen auf Druckspitzen mittlerer Größe ergibt. Es sei drauf hingewiesen, daß der von der Kappe 32
überspannte Teil des Pumpengehäuses einen Abschnitt eines Strömungsdurchlasses 33 bildet, durch den die
Pumpflüssigkeit vom Sicherheitsventil zur Einlaßöffnung 1 der Pumpenkammer 6 zurückströmen kann.
In F i g. 2 ist die normale Bewegung des Stoßdämpferkolbens
16 gezeigt. Wenn beim Betrieb der Hochdruck-Kolbenpumpe durch den hin- und hergehenden
Pumpenkolben 8 an der Auslaßöffnung Druckstöße unter Zufuhr von Flüssigkeit in den Pufferzylinder 12
erzeugt werden, wird der Stoßdämpferkolben 16 unter dem Einfluß des Druckstoßes nach oben und sodann
durch die Feder 18 unmittelbar wieder nach außen bzw. unten zurückbewegt, so daß der Flüssigkeitsstrom und
flüssigkeitsdruck an der Auslaßöffnung 13 im wesentlichen konstant bleibt.
Tritt eine Verengung oder Drosselung in dem Flüssigkeitsstrom außerhalb der Auslaßöffnung 13,
beispielsweise in einem daran angeschlossenen Schlauch, auf, so sind die in der Pumpenkammer 6
entwickelten Drücke wesentlich größer, da der die Kolbenstange 2 hin- und herbewegende Antriebsmotor
mit der gleichen Drehzahl und mit dem gleichen Hub
wie zuvor weiterarbeitet. Als Folge der Verengung oder Drosselung steigen die Drücke an der Auslaßöffnung 13
und am Rückschlagventil 11 an und der Kolben 30 wird
gegen den Druck der Feder 31 aufwärtsbewegt und sodann, während die Kolbenstange 2 nach links
zurückgeht, abwärtsbewegt, um die Flüssigkeit aus der Kammer 29 auszustoßen und diese Flüssigkeit hierauf
von der Auslaßöffnung 13 weiter nach außen zu bewegen. Obgleich die Gesamtdruckhöhe in dem
System als Folge der Durchflußverengung oder -drosselung ansteigt, führen die hervorgerufenen
Druckspitzen nicht zu einer Beschädigung der gesamten Einrichtung.
Tritt eine Strömungsunterbrechung oder möglicherweise eine Strömungsumkehr an der Auslaßöffnung 13
ein, so sind die in der Pumpenkammer 6 entwickelten Drücke extrem hoch und als Folge davon wird der
Kolben 30 in seine höchste Stellung bewegt, wie in F i g. 3 gezeigt ist. Wenn derart hohe Drücke entwickelt
werden, strömt die Pumpflüssigkeit aufwärts durch den Mitteldurchlaß 23 im Stoßdämpferkolben 16, wodurch
das Sicherheitsventil von seinem Ventilsitz abgehoben wird, so daß ein Flüssigkeitsstrom nach außen durch den
Strömungsdurchlaß 33 und in die Einlaßöffnung 1 möglich ist. Als Ergebnis dieses Rückstromes tritt eine
Druckentlastung in der Pumpenkammer 6 und dem Pufferzylinder 12 ein, so daß jede mögliche Beschädigung
der Einrichtung und somit auch jede Überlastung des sich drehenden Antriebsmotors vermieden wird.
Mit der Erfindung ist somit eine neue Hochdruck-Kolbenpumpe mit Pumpen- und Stoßdämpferkolben
geschaffen worden, durch die sonst erforderliche zusätzliche Drucksteuerventile oder innenliegende
Kammern für einen einwandfreien Betrieb einer solcher Pumpe vermieden werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Hochdruck-Kolbenpumpe, bestehend aus einem
©ehäuse mit einer einen hin- und herbewegbaren Pumpenkolben aufnehmenden Pumpenkammer mit
Ein- und Auslaßöffnungen sowie einem hinter der Pumpenkammer angeordneten Rückschlagventil
und jeweils in Strömungsrichtung hinter dem Rückschlagventil liegendem federbelastetem Sicherheitsventil
und Pufferzylinder mit darin entgegen Feuerwirkung verschiebbar gelagertem Stoßdämpferkolben,
dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Pumpenkammer (S) in Strömungsrichtung vordem Rückscnlagventil (11)
mit einer einen entgegen der Wirkung einer Feder {31) verschiebbaren Kolben (30) aufnehmenden
kammer (29) verbunden und ein Ventilkörper (24) des Sicherheitsventils vom Stoßdämpferkolben (16)
unabhängig beweglich gelagert ist.
2. Hochdruck-Kolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Ventilkörper
(24) des Sicherheitsventils und den Stoßdämpferkolben (16) gesonderte Federn (25,18) vorgesehen sind.
3. Hochdruck-Kolbenpumpe nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper
(24) des Sicherheitsventils in dem Stoßdämpferkolben (16) beweglich gelagert ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8420368 | 1968-09-30 | ||
| JP1968084203U JPS4719767Y1 (de) | 1968-09-30 | 1968-09-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1948680A1 DE1948680A1 (de) | 1970-04-02 |
| DE1948680B2 true DE1948680B2 (de) | 1976-07-08 |
| DE1948680C3 DE1948680C3 (de) | 1977-02-17 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9114384U1 (de) * | 1991-11-19 | 1992-03-05 | Gotec S.A., Sion | Schwingkolbenpumpe |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9114384U1 (de) * | 1991-11-19 | 1992-03-05 | Gotec S.A., Sion | Schwingkolbenpumpe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1948680A1 (de) | 1970-04-02 |
| GB1270183A (en) | 1972-04-12 |
| JPS4719767Y1 (de) | 1972-07-05 |
| FR2019186A1 (de) | 1970-06-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |