DE1948288U - Vorrichtung zum leimauftrag auf streifenmaterial, insbesondere auf fussleisten aus kunststoff. - Google Patents
Vorrichtung zum leimauftrag auf streifenmaterial, insbesondere auf fussleisten aus kunststoff.Info
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Description
Pafenfanwäite
OSfo Loesenbeck
Mp!.-Ing. Stracke
! Sielefeld, Herforder Sirafje M
Mp!.-Ing. Stracke
! Sielefeld, Herforder Sirafje M
15/2
Eberhard A "b k e r , Bielefeld, Jöllenbecker Str. 313
Vorrichtung zum Leimauftrag auf Streifenmaterial, insbesondere auf Fußleisten aus Kunststoff
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen
von Leim auf Material in otreifenform, insbesondere auf Fußleisten
aus Kunststoff.
Der LeiDiauftrag auf Fußleisten aus Kunststoff erfolgte bislang
v.on Hand mit einem Pinsel= Infolge der oft beachtlichen Lange
derartiger Fußleistenstreifen ist diese Art des Leimauftrages eine zeitraubende und unangenehme Arbeit, bei der man gegebenenfalls
an der lang ausgebreitet liegenden Streifenbahn entlanglaufen muß. Zudem läßt hierbei die ■G-leichmäaiglceit des Leimauftrages
oft zu wünschen übrig.
Der !feuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum
Leimauftrag auf Streifenmaterial zu schaffen, mit der sich
schnell und bequem ein gleichmäßiger L-ieimauftrag erzielen läßt.
Die neuerungsgemäße Lösung besteht im wesentlichen in einem Behälter mit einem Hohlraum für den Leim, bei dem zwei sich
gegenüberliegende Seitenwände angrenzend an den Behälterboden
jeweils mit einem Schlitz versehen sind. Der Leimauftrag geschieht in einfacher vi/'eise dadurch, daß nach Einführen des
vorderen Endes beispielsweise eines Fußleistenstreifens aus Kunststoff Leim in den Hohlraum gefüllt wird, so daß die
Oberseite des Streifens mit dem Leim in Berührung steht, während die Unterseite des Streifens auf dem Behälterboden
aufliegt. Das Streifenmaterial wird dann von Hand nach und
nach durch die Schlitze und den Behälter hindurchgezogen, wobei sich ein gleichmäßiger Leimauftrag ergibt.
Um die neue Torrichtung Streifenmaterial von verschiedener
Breite anpassen zu können, ist gemäis eines weiteren wesentlichen
Merkmales der feuerung die 'vorderwand des Behälters in Richtung auf die Hinterwand zu hin- und herbeweglich zwischen
den Seitenwänden geführt. Die Vorderwand kann dabei in ihrer geweiligen Stellung mittels einer in einem Langloch im Behälterboden
geführten Schraube festgesetzt werden.
Eine besonders gute Führung erhält der zu beieimende Streifen
dadurch, daß gemäß eines weiteren wesentlichen kerkmales der
Feuerung die Einterv^and und die Vorderwand des Behälters auf
den einander zugekehrten Seiten angrenzend an den Behälterboden jeweils mit einer Führungsnut versehen sind, in denen die
beiden seitlichen Endkanten des Streifenmaterials laufen. Diese Führungsnuten verhindern des weiteren, daß während des
Durchziehens des Streifens durch den Behälter Leim auf den Behälterboden gelangt, so daß die Unterseite des Streifen-
materials von Leim freigehalten bleibt.
Um die neue' Vorrichtung in einfacher V/eise auch auf Streifen
verschiedener Dicke einstellen zu können, ist neuerungsgemäß
der Behälterboden nur an seinen vier Ecken mit den Seitenwänden und der Hinterwand durch Schrauben verbunden. Durch entsprechendes
Losen der Schrauben geschieht die Einstellung auf die verschiedenen Streifendicken» GemäB einer besonders vorteilhaften
Äusführungsform der feuerung sind dabei zwischen dem Behälterboden und den ,Seitenwänden, der Hinterwand und der
Vorderwand, zumindest im Bereich der dchraubverbindungen, Unterlegplatten vorgesehen.
Ein Äusführungsbeispiel der neuen Vorrichtung ist' in den beigefügten Zeichnungen dargestellt. Die Zeichnungen zeigen in
inig. 1 eine Vorrichtung gemäß der feuerung in perspektivischer
Darstellung,
Pig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß des Schnittes II - II
der Fig. 1.
Die neue Vorrichtung besteht aus einem Behälter mit einem Hohlraum 1 zur Aufnahme des Leimes. Der Hohlraum 1 wird begrenzt
durch die beiden Seitenwände 2 und 3, die Hinterwand 4, die Vorderwand 5 und den Behälterboden 6. Heuerungsgemäß sind die
beiden Seitenwände 2 und 3 angrenzend an den Behälterboden 6 jeweils mit einem Schlitz 7 versehen. Durch die schlitze 7
hindurch kann das Streifenmaterial durch den Behälter hindurchgezogen
werden, wobei die Oberseite des Streifens mit Leim versehen wird.
Die Vorderwand 5 ist; neuerungsgemäß in Sichtung auf die
Hinterwand 4- hin- und herbeweglich zwischen den Seitenwänden
2 und 3 geführt, so daß in einfacher "weise eine Einstellung der Torrichtung auf die jeweilige .Breite des zu beleimenden
Streifens erfolgen kann. Die !Festsetzung der förderwand 5 in
ihrer jeweiligen Stellung geschieht durch eine Schraube 8, die in einem Langloch 9 im Behälterboden 6 geführt ist»
Zwecks besserer Führung der Yorderwand 5 zwischen den Seitenwänden
2 und 3 ist neuerungsgemä^ die Yorderwand 5 mit an cLie
Seitenwände 2 und 3 angrenzenden Yorsprüngen 1o versehen.
Eine besonders gute Führung des durchzuziehenden Streifenmaterial
ergibt sich dadurch, da£ die Hinterwand 4- und die Yorderwand 5 auf den einander zugekehrten Seiten angrenzend
an den Behälterboden 6 jeweils mit einer Führungsnut 11 versehen sind (Fig. 2). Die Führungsnuten 11 verhindern des weiteren,
daß während des Arbeitsvorganges Leim auf den Behälterboden
gelangt. Der Behälterboden 6 ist neuerungsgemäß nur an seinen vier Ecken mit den ^eitenwariden 2 und 3 und der Hinterwand
4- durch Schrauben 12 verbunden. Zur Einstellung der neuen Vorrichtung auf Streifenmaterial verschiedener Dicke genügt es,
die Schrauben 12 entsprechend weit zu lösen. Das gleiche gilt von der Schraube 8, die die Yorderwand 5 festsetzt. Das Lösen
erfolgt in solch einem laße, daß das Streifenmaterial gera.de
noch durch die Schlitze 7 sowie die Führungsnuten 11 gezogen
kann.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Aus führung sf orn der !Teuerung
können zwischen dem Behälterboden 5 und den Seitenwänden 2 und
der Hinterwand 4- und der YorcLerv/and 55 zumindest im Bereich der
Schraubverbindungen, Unterlegplatten 13, 14 vorgesehen sein,
so daß nach Einstellen der Vorrichtung auf die jeweilige Dicke des Streifens die Schrauben 8 und 12 wieder fest angezogen
werden können.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform werden
anstelle der Unterlegplatten Meiern zwischen den Behälterboden
und die Wände gesetzt.
versteht sich, daß mit der neuen Vorrichtung nicht nur Leim, sondern Kleber beliebiger Art und Zusammensetzung aufgetragen
werden können.
Claims (2)
1, Vorrichtung zum jjeimauftrag auf Streifenmaterial,
insbesondere auf Jußleisten aus Kunststoff, gekennzeichnet durch einen Behälter mit einem Hohlraum (1) für den Leim,
bei dem zwei sich gegenüberliegende Seitenwände (2, 3) angrenzend an den Behalterböden (6) jeweils mit einem
Schlitz (7) versehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (5) des Behälters in dichtung auf die
Hinterwand (4·) hin- und herbeweglich zwischen den Seitenwänden (2, 3) geführt ist«
3» Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorderwand (5) mittels einer in einem Langloch (9) im Behälterboden (6) geführten Schraube (8) in ihrer
geweiligen Stellung festsetzbar ist.
4·. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorderwand (5) an die Seitenivände (2, 3) angrenzende
Vorsprünge (1o) aufweist.
5· Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß aie ninterwand (4-) und die Voräierwand (5) auf den einander zugekehrten Seiten angrenzend
an den Behälterboden (6) jeweils eine Führungsnut (11) aufweisen.
δ» Vorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Behälterboden (6) nur an seinen vier ^cken mit den
Seitenwänden (23 3) und dar Zinterwand (4-) durch
rSchrauben (12) verbunden ist.
7» Vorrichtung nach Anspruch Tj und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Behälterboden (5) und den Seitenwänden
(2, 3), der Hinterwand (4) und der Vorderhand (5)5
zumindest im Bereich der .Schraub verb indungen, Unterlegplatten (13? 14-) oder federn angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966A0026161 DE1948288U (de) | 1966-08-09 | 1966-08-09 | Vorrichtung zum leimauftrag auf streifenmaterial, insbesondere auf fussleisten aus kunststoff. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966A0026161 DE1948288U (de) | 1966-08-09 | 1966-08-09 | Vorrichtung zum leimauftrag auf streifenmaterial, insbesondere auf fussleisten aus kunststoff. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1948288U true DE1948288U (de) | 1966-10-20 |
Family
ID=33318518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966A0026161 Expired DE1948288U (de) | 1966-08-09 | 1966-08-09 | Vorrichtung zum leimauftrag auf streifenmaterial, insbesondere auf fussleisten aus kunststoff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1948288U (de) |
-
1966
- 1966-08-09 DE DE1966A0026161 patent/DE1948288U/de not_active Expired
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