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Selbstschließende Schwenktür und Türbänder für solche Die Erfindung
betrifft ine selbstschließende Schwenktür, wie sie für Kühlschränke, Elektronikgehäuse,
Öfen, wie Backöfen, Gerätschaften, Verkaufsautomaten und zahlreiche andere Typen
von Schränken und Gehäusen gebraucht werden, sowie Türbänder für solch.
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Federbelastete selbst schließende Türen sind in der Technik bekannt.
Ebenfalls bekannt sind Vorrichtungen, die eine solche Tür offen halten, wenn sie
in die geöffnete Stellung gebracht ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine selbstschließende Schwenktür
der beschriebenen Gattung zu schaffen, die an ihrem oberen Ende eine Türbandeinrichtung
zum Aufnehmen der Türschließfeder und zum Einstellen der Ruhebelastung durch die
Türschließfeder der Tür und an ihrem unteren Ende mit Einrichtungen sum schwenkbaren
Lagern und zum Aufnehmen des Gewichts der Tur trägt.
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Bas untere Türband einer Tür gemäß der genannten Gattung soll Einrichtungen
zum lösbaren Halten der TUr in einer Offenhaltestellung mit vorherbestimmten Öffnungswinkel
enthalten, und diese Halteeinrichtung soll so ausgebildet sein, daß eine sanfte
Kraft auf die Tür in Richtung ihrer Schlleßstellung genügt, um die Tür aus dieser
Haltestellung herauszubewegen und zu veranlassen, sich zu schließen.
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Die Tür der beschriebenen Gattung soll gemäß der Erfindung in eine
verriegelte geöffnete Stellung bewegbar sein, wobei die TUr aus dieser verriegelten
Stellung bewegbar ist, indem die Tür leicht in Richtung der Schließstellung gedrUckt
wird, worauf di. Turschließfeder die Tür schließt.
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Die Erfindung schafft eine Ausbildung einer Tür und den Beschlag zum
schwenkbaren Lagern der Tür an einen Türpfosten, die den Einbau der Tür in solcher
Weise ermöglichen, daß die oberen und unteren Flanschplatten an den Türpfosten und
dann die übrigen Beschläge an der Tür montiert werden können und dann die ganze
Türanordnung an den Türpfosten angesetzt und die oberen und unteren Türbandzapfen
eingesetzt werden können.
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Die Erfindung schafft@eine Konstruktion der beschriebenen Gattung
mit Einrichtungen, die ein Offenhalten der Tür nach dem Öffnen unter einem vorherbestimmten
Öffnungswinkel gestatten, sowie mit Anschlageinrichtungen zum Verhindern des weiteren
Öffnens der Tür über dem Öffnungswinkel'der Offenjedoch haltestellung der Tür hinaus.
Die Ausbildung ist/so beschaffen, daß durch Ausübung einer heftigen Kraft auf die
Tür in Richtung einer weiter geöffneten Stellung oder durch geringfügiges Anheben
der Tur die Tür in eine vollständig geöffnete Stellung bewegbar ist. Im Zusammenhang
mit der Erfindung ist eine Federspanneinrichtung vorgesehen, die beim Öffnen der
Tür auf diese einwirkt. Die ganze Tür-ftllt in eine Haltestellung niederes wenn
sie bis ZU dem vorher-bestimmten Öffnungswinkel
gebffnet wird.
Wenn die Tür weiter geöffnet wird, wird der Öffnungswinkel der Tür durch einen Anschlag
begrenzt. Einfach durch Ausüben einer Kraft auf die Tür kann die Tur über die Haltestellung
hinaus gegen die Schließstellung bewegt werden.
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Die Erfindung schafft eine in hohem Maß verbesserte Schwenktflr, die
in erster Linie im Verein mit magnetischen Dichtverschlüssen verwendbar ist, mit
deren Hilfe die Tür ohne weitere Handgriffe oder Schlösser geschlossen gehalten
wird.
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Bei einer abgewandelten Ausführungsform der verbesserten Konstruktion
ist die Haltestellung fortgelassen Der Sinn einer Offenhaltestellung besteht darin,
daß die Tür zum Ein- bs. Ausbringen von Gegenständen in einen Kühlschrank oder Behälter,
an denen die Tür montiert sein kann, bzw.
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aus diesen offengehalten werden krnn. Es können Einrichtungen zum
Einstellen der Spannung der Ttlrschließfeder vorgesehen sein.
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Die Tür besteht aus einer Hohlkonstruktion mit eingelegter Isolierung.
Im Oberkantenteil der Tür sowie im Unterkantenteil derselben sind entsprechende
Anbaulöcher vorgesehen.
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Diese Löcher sind einander ähnlich ausgebildet und derart ausgerichtet,
daß die Tür auch gestürzt eingebaut werden kann, so daß sie als linksschwenkende
oder rechtsschwenkende Tür eingebaut werden kann, und die Tür ia oberen Teil eine
Federehäusekonstruktion und unten eine Türbandplatte aufnehmen kann. Weitere Löcher
im oberen und unteren Kantenbereich der Tür für den Anbau des Federgehäuses und
einer Türbandplatte sind ebenfalls ähnlich ausgebildet und ausgerichtet1 so daß
sämtliche Löcher ii Oberteil und Unterteil der Tür die gleichen sind und es ermöglichen,
die Tür entweder nach links oder nach rechts schwenkend einzubauen.
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Dies erleichtert auch die Herstellung, da links- und rechtsschwenkende
Türen in ähnlicher Weise oben und unten angebohrt
werden können.
Die Möglichkeit, die Tür rechtsschwenkend oder linksschwenkend-einzubauen, besteht
auch für den Beschlag einer Tür ohne Offenhaltestellung.
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Im Verein mit dem Gegenstand der Erfindung können mannigfaltige unterschiedliche
Formen und Ausbildungen der oberen und unteren Beschläge oder Konsolen verwendet
werden.
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Die Erfindung schafft ferner eine Konstruktion der genannten Gattung,
die bei zwei an einer gemeinsamen Achse übereinander schwenkbar angeordneten Türen
verwendbar ist, und in diesem Fall ist die Konstruktion mit einem Türband am oberen
Ende der oberen TUr und einem Türband am unteren Ende der unteren TUr sowie mit
einem Zwischentürband zwischen den beiden zusammengebauten Türen ausgestattet, welch
letzteres mit dem unteren Ende der oberen Tür sowie mit dem oberen Ende der unteren
Tür verbunden ist.
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Die Ausbildung gemäß der Erfindung zeichnet sich durch kräftige, derbe
Konstruktion und durch einen weitgehend verbesserten Beschlag, sowie durch verhältnismäßig
billige Herstellbarkeit und bequemenEin- und Ausbau aus und ist dennoch in hohem
Maße praktisch und wirksam im Gebrauch.
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Die Konstruktion gestattet es also, die obere und die untere glanschpiatte
an dem Türpfosten anzubauen unddann die übrigen Beschlagteile oder die Türbandanordnung
an der Tür zu montieren; dann wird die ganze Tür- und Türbandkonstruktton atftTürpfosten
angesetzt, und oben und unten werden entfernbare Türbandzapfen eingesetzt. Die Tür
läßt sich ausbauen, indem zunächst die Türbandzapfen entfernt werden.
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Wenn die Tür geöffnet wird, wird eine Feder gespannt. Wenn eine Offenhaltestellung
erreicht wird, wird die Tür offengehalten. Wenn die Tür sanft weiter gegen die geöffnete
Stellung hin bewegt wird, wird der Öffnungewinkel der Tür
durch
einen Anschlag begrenzt. Jedoch kann die Tür geringfügig angehoben odat kräftig
im Sinn des Öffnens bewegt werden, worauf die Tür vollständig geöffnet wird, Durch
Ausben einer sanften Kraft auf die Tür im Sinne der Schließrichtung kann die Tür
aus der Offenhaltestellung herausbewegt werden und wird dann unter dem Federdruck
selbsttätig geschlossen. Es sind Einrichtungen zum Einstellen der Federspannung
vorgesehen. Bei einer abgewandelten Ausführungsforin entfällt die Offenhaltestellung.
Bei einer anderen Ausführungsform sind Beschläge für zwei übereinander angeordnete
Türen einschließlich eines beiden Türen gemeinsamen mittleren Türbandes vorgesehen.
Die Tür ist eine Hohlkonstruktion mit eingefügter Isolierung.
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In der Zeichnung sind einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
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Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Kühlschrankes oder
Behälters mit einer selbsttätigen Schwenktür gemäß der Erfindung; Fig. 2 ist eine
perspektivische auseinander-gezogene Darstellung der Türbänder für die Tür; Fig.
3 ist ein Vertikalschnitt durch die Tür und die Bänder in der Achse der Bänder und
in der Ebene der Tür; Fig. 4 ist ein Scnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 3; Fig.
5 ist ein Querschnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 3; Fig. 6 ist ein Scnitt entlang
der Linie 6-6 in Fig. 3;
Fig. 7 ist ein Vertikalschnitt durch das
untere Ende der Tür und den benachbarten Türbandbeschlag gemäß Fig. 3 bei in der
O'ffenhaltestellung verriegeLter Tür, wobei der Schnitt durch eine gegenüber der
Achse des Türbandes versetzte Ebene geführt ist; Pig. 8 ist eine perspektivische
auseinandergezog-ene Darstellung' des Beschlages. für das untere Ende der Tür und
veranschaulicht eine abgewandelte Ausführungsform,bei der die Tür keine Verriegelung
in der Offenhaltestellung aufweist; Fig. 9 ist ein Schnitt ähnlich dem unteren Ende
der Fig. 3, bezieht sich jedoch auf die Konstruktion gemäß Fig. 8; Fig.10 ist eine
perspektivische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der oberen Türbandplatte;
Fig.11 ist eine perspektivische Darstellung eines Kühlschrankes mit einer oberen
und unteren Tur zur Veranschaulichung einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung;
Fig.12 ist eine perspektivische auseinandergezoge Darstellung des Beschlages für
das untere Ende der unteren Tür des Kühlschrankes nach Fig. 11 und Fig. 13 ist ein
Vertikalschnitt durch den Beschlag zwischen der oberen und der unteren Tür gemäß
Fig. 11.
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In Fig. 1 ist mit 10 ein Kühlschrank oder ein sonstiger Behälter oder
Schrank bezeichnet, der mit einer Tür 11 versehen ist. Der Kühlschrank 10 hat eine
Vorderwand 12 mit einem Türpfosten 13, an dem obere und untere Konsolen 14 bzw.
15 betestigt sind, an denen die Tür in noch zu beschreibender Weise montiert is.t.
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Die obere Konsole 14 ist L-förmig, und ihr vertikaler Flansch 14a
ist mittels Schrauben 16 (Fig. 4) oder in einer beliebigen anderen Weise an dem
Türpfosten befestigt.
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Die Schrauben 16 sind durch vertikal fluchtende Öffnungen 17 in dem
Flansch 14a durch gesteckt. Vom oberen Ende des Flansches 14a springt unter rechtem
Winkel zu diesem ein horizontaler Flansch oder Arm 14b vor, der von dem Türpfosten
13 fortragt. Der Flansch 14b ist mit einer vertikalen Gewindebohrung 18 versehen,
die gegenüber den Öffnungen 17 seitlich versetzt ist. Die Achse der Gewindebohrung
18 ist, wie im folgenden noch beschrieben, die Schwenka-chse-der Tür 11.
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Die Tür 11 kann hohl konstruiert sein und hat ene vertikale Stirnkantenwand
20, die dem Türpfosten zugewendet ist. An die Wand 20 schließen parallele Seitenwände
21 an, die durch eine obere Kantenwand 22 und eine untere Kantenwand 23 untereinander
verbunden sind. Die obere Kantenwand 22 der Tür ist in der Gegend der Wand 20 mit
einer Bohrung 25 sowie mit zwei kleineren Durchgangslöchern 26 und 27 ausgestattet.
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Die Achsen der Bohrungen 25, 26 und 27 sind in Längsrichtung ausgerichtet.
Die untere Wand 23 ist mit Bohrungen 25a, 26a und 27a ausgestattet, die den Bohrungen
2, 26 bßw. 27 einzeln zugeordnet und mit diesen ausgerichtet sind (vertikal fluchten).
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In die Gewindebohrung 18 ist-ein oberer Schwenkzapfen 30 eingeschraubt.
Dieser Zapfen 30 hat einen oberen Sechskantkopf 31, der einen Einsatzschlitz 33
für die Aufnahme eines Schraubenziehers aufweist. Unterhalb des Kopfes 31 befindet
sich ein Abschnitt 33 mit Außengewinde, der in die Gewindebohrung 18 einschraubbar
ist. Unter dem Gewindeabschnitt 32 schließt sich an diesen ein vertikaler zylindrischer
Zapfenabschnitt 34 an, der nach unterhalb des Flansches 14b vorspringt. Am oberen
lade der Tür ist ein Federgehäuse 35 montiert. Dieses Federgebäuse 35 weist einen
oberen Flanch oder Arm 36 auf, der die obere Fläche der oberen Kantenwand 22
berührt
und von-dem sich eine zylindrische Wand oder ein Rohrabschnitt 37 durch die Bohrung
25 nach unten erstreckt.
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Am unteren Ende des Rohrabschnittes 37 befindet sich eine kreisringförmige
untere Wand 38, von der sich ein inneres axiales liohrstück 39 nach oben erstreckt.
Die Wand 38 ist mit einem kleinen vertikalen Loch 40 ausgestattet, dessen Funktion
noch erläutert wird. Der Arm 36 ist mitAnsenkungen 42, 43 verstehen, die von der
Achse des Rohrabschnittes 37 in gleichen Abständen angeordnet sind, wie die Durchgangslöcher
26, 27 von der Bohrung 25. Der Außendurchmesser des Rohrabschnittes 37 ist im wesentlichen
gleich dem Durchmesser der Bohrung 25, und die Ansenkungen 42 und 43 fluchten mit
den Durchgangslöchern 26 bzw 27. Die Schrauben 44 und 45 sind in eine Platte 46
eingeschraubt, die gegen die Unterseite der Türwand 22 anliegt. Die Platte 46 hat
Gewindelöcher 47, 48, die mit den Durchgangslöchern 26 bzw. 27 fluchten und zur
Aufnahme der Schrauben 44 bzw. 45 dienen.
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Die Platte 46 kann mit aus, ihrer Ebene nach oben ragenden Flanschen
versehen sein, die die Gewindelöcher 47, 48 umgeben und durch die Durchgangslöcher
26, 27 hindurch nach oben in die Ansenkungen 42 bzw. 43 hinein vorspringen.
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Innerhalb des lsohrabschnittes 37 ist ein Zapfenanbauglied 50 montiert.
Dieses,Zapf,enanbauglied 50 weist einen oberen Teil 1 af,,an dem ein Stift 52 in
einer noch zu be,schreibenden Weise befestigt ist.
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Der obere Teil 51 hat eine durchgehende axiale Bohrung 53, die den
Stift 34 drehbar aufnimmt Am oberen Ende des Teiles 51 ist ein kreisringförmiger
Kopf 54 gebildet, der mit einer Anzahl von in gleichen Winkelabständen angeordneten,
nach außenzu offenen, radialen Gewindelöchern 55 versehen ist, die in die mittige
Bohrung 53 mUnden Unterhalb des Kopfes 54 befindet sich ein zylindrischer Abschnitt
56, der im oberen Ende des Rohrabschnittes 37 gelagert ist. Der zylindrische Abschnitt
56 ist an seiner Unterseite mit einem vertikalen
Loch 57 versehen1
d ähnlich dem Loch 40 in der Wand 38 ist und zu diesen symmetrisch angeordnet ist.
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Das untere Ende des Stiftes 52 ist in dem rohrförmigen Flansch 39
gelagert. Unterhalb des oberen Endes des Stiftes 52 befindet sich ein feststehender
Bund 58. Oberhalb des Bundes 58 befindet sich ein mit Rippen versehener Abschnitt
59, der in das unter. Ende der Bohrung 53 eingepreßt ist, so daß der Zapfen 52 mit
dem Glied 50 fest verbunden ist.
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Der Flansch 14b der L-förmigen Konsole 14 ist mit einer vertikalen
Öffnung 61 versehen, die zwischen der Gewindebohrung 18 und dem Flansch 14a angeordnet
ist. Innerhalb der Öffnung 61 ist ein Anschlagstift 62 befestigt, der sich nach
unterhalb des Flansches 14b erstreckt. In eines der Gewindelöcher 55 ist ein horizontaler
Stift 66 eingeschraubt, der mit einem Ansatzschlitz 67 für die Aufnahme eines Schraubenziehers
ausgestattet ist. Die Funktion des Stiftes 66 wird im folgenden noch erläutert.
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In dem Rohrabachnitt 37 ist eine Torsionsschraubenfeder 64 angeordnet,
deren unteres Ende 65 durch das Loch 40 hindurchragt . und deren oberes Ende 66a
nach oben in das Loch 57 hineinragt. Der Anschlagstift 62 wirkt mit dem Anschlagstift
66 zusammen, der aus einem Gewindeloch 55 in ein anderes versetzbar ist. Wenn die
Tür in die geöffnete Stellung geschwenkt wird, wird die Torsionsfeder 64 weiter
gespannt. Die Einstellung des Stiftes 66 hat den Vorteil, daß die Ruhespannung oder
anfängliche Torsionsspannung der Feder 64 ei geschlossener Tür veränderbar ist.
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Am unteren Ende der Tür ist eine Türbandanordnung 70 vorgesehen, die
im Zusammenwirken oil der unteren Konsole 15 zur schwenkbaren Lagerung der Tür an
der Konsole in noch zu beschreibender Weise dient. Die Anordnung 70 wirkt mit den
Konsolen 15 und den noch zu beschreibenden, nit dieser verbundenen
Teilen
zusammen.
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Die Konsole 15 weist einen vertikalen Flansch 15a auf, der in bezug
auf den Flansch 14a der Konsole 14 vertikal, -fluchtend liegt. Unter rechtem Winkel
zum Flansch 15a erstreckt sich ein horizontaler Flansch 15b,zum Flansch,14b der
Konsole 14 parallel und mit diesem fluchtend ausgerichtet. Der Abschnitt 15a hat
vertikal ausgerichtet. Durchgangslöcher 71, die mit den Löchern 17 des Konsolenabschni,ttes
14a vertikal fluchten. Der horizontale Flansch oder Abschnitt 15b hat an seinem
äußeren Ende einen gerundeten Teil 72, der mit einem Gewindeloch 74 ausgestattet
ist, das zu den Bohrungen 25, 25a in dem oberen bzw. unteren Wandabschnitt 22, 23
koaxial liegt. Die Konsole 15 ist an dem Türpfosten 13 mittels Schrauben 75 angeschraubt,
die durch die Durchgangslöcher 71 in dem Flansch 15a hindurchgeführt sind. Der Flansch
15b ist mit einem gegenüber der Gewindebohrung 74 versetzten Durchgangsloch 76 versehen,
dessen Funktion noch im folgenden erläutert wird.
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An dem Flansch 15b ist ein Schwenkzapfenglied 77 (Fig. 3 und 5) angeschraubt.
Das Glied 77 hat inden Sechskantkopf 78' an seinen unteren Ende, der mit einem Ansatzschlitz
79 iiir einen Schraubenzieher versehen ist. Oberhalb des S-chskantkopfes 78 befindet
sich ein Abschnitt 80 mit Außengewinde, der in die Gewindebohrung 74 eingeschraubt
ist. Das obere Ende des Außengewindeabschnittes 80 befindet sich im wesentlichen
auf der Höhe der oberen Fläche des Flansches 15b.
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Von dom Außengewindeabschnitt 80 ratreckt sich ein koaxialer Stift
81 nach oben, dessen Funktion im folgenden noch erläutert wird. Der Flansch 15b
ist mit einem ortsfesten An-Schlag 83 versehen, der sich zur oberen Fläche des Flansches
nach oben erstreckt und über den gekrümmten Teil 72 hinaus vorspringt und in der
Nähe der einen Seitenkante dieses Flansches liegt.
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An dem Flansch 15b ist eine AnschlagpLatte- 85 montiert.
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Diese Anschlagplatte 85 ist in der Form eines gestanzten Stückes.
Die Platte 85 weist eine obere Wand 86 auf, die mit einer nach unten ragenden Nabe
87 mit Innengewinde versehen ist, die zu dem Durchgangsloch 76 des Flansches 15b
der Konsole 15 koaxial liegt. Das äußere Ende der Wand 86 ist, wie bei 88 gezeigt,
gerundet. Von den Seiten der Wand erstrecken sich vertikal nach unten Flansche 89,
deren untere Kanten die obere Fläche des Flansches 15b berühren. Durch die Löcher
76 ist eine Schraube 90 mit einem Kopf am unteren Ende hindurchgesteckt, der die
Unterseite des Flansches 15b berührt. Das obere Ende der Schraube ist in die Nabe
87 eingeschraubt (Fig.'5). Von dem vorderen gekrümmten Ende 88 der Wand 86 erstreckt
sich ein Flansch 91b nach unten. Die obere Wand 86 des Stanzstückes 85 ist mit einer
nach unten auagetriebenen Wippe 92 ausgestattet, die etwas mehr als 90° gegenüber
dem Flansch 15a geneigt ist Diese nach unten ausgetriebene Rippe 92 kreuzt die Achse-des
Gewindeloches 74. Die Rippe weist einen unteren Steg 93 und parallele Seitenflansche
94 sowie einen inneren Stirnflansch 95 auf, der sich in einem Abstand ton der Nabe
87 befindet. Die untere Wand 93 und Teile der Seitenflansche 94 sind mit einer zu
dem Gewindeloch 74 koaxialen Bohrung 96 versehen, durch die der Stift 81 nach oben
über das Stanzstück 85 hinausragt. Die Vorderkante 83a der Anschlagnase 83 ist nahe
der Außenseite der von der nach unten ausgetriebenen Rippe 92 gebildeten Nut angeordnet.
Die obere Fläche 86 des Stanzstückes 85 befindet sich auf der Höhe der oberen Fläche
83b der Anschlagnase 83. Angrenzend an die obere Fläche 86 des Stanzstückes sind
die Seitenwände oder Flansche 94 auswärts gekrümmt. Das bere"En'de- der Vorderfläche
83a ist in einem sehr geringen Abstand vQn der Ebene der Innenfläche des Außenflansches
94 angeordnet. Diese Fläche 83a liegt in einer v-ertjkalen- Ebene, die das ge1crümmte
obere Ende des Außenflansches 94 schneidet und sich über diesen erhebt. Die Funktion
wird im folgenden noch beschrieben.
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Die Anbaueinheit (die TUrbandanordnung) 70 weist ein Glied 100 auf,
das mit einem Stanzstück 101 zusammengebaut ist.
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Das Glied 100 weist einen ebenenPlattenteil 102 auf, der mit zwei
in Abstand voneinander liegenden Öffnungen 103 versehen ist, die mit den Durchgangslöchern
26a, 27a in der unteren Kantenwand 23 fluchten. Die Platte 102 ist an ihrem einen
Ende mit einem nach unten vörspringenden Flansch 105 versehen, von dem eine mittige
Nase 106 nach unten vorspringt.
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Die Nase 106 befindet sich näher an der Hinterkante 102a der Platte
t02 und der Vorderkante 102b der Platte. Die Platte 102 ist mit einer Öffnung 1b7
versehen, die mit der Bohrung 25a der unteren Kantenwand 23 koaxial liegt. In die
Öffnung 107 ist das-im Querschnitt verminderte untere Ende 108 einer Hülse 109 eingepreßt.
Die Hülse 109 hat-einen solchen Außendurchmesser, daß sie in die Bohrung 25a hineinpaßt.
Diese Hülse ist mit einem nach innen vorspringenden kreisringförmigen Flansch 110
an ihrem oberen Ende versehen, der eine mittige Öffnung 111 begrenzt Innerhalb der
Hüls.
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109 befindet sich eine Lagerbuchse 112. Das obere Ende des Stiftes
81 ist in der Buchse 112 gelagert. Die Platte 102 liegt gegen die Unterseite der
Wand 23 der Tür an.
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An der Unterseite der Platte 102 ist das Stanzstüclc 101 befestigt.
Dieses Stanzstück 101 besteht aus einer unteren Wand 114, die zu einem Außenflansch
114a und zu Seitenflanschen 114b, 114c ausgebildet ist, die die Außenkante 102c
und die hintere und die vordere Kante 102a bzw. 102b der Platte 102 berühren. Von
der Vorderkante der Wand 101 erstrecken sich im Abstand voneinander liegende Flansche
115 und 115a nach oben; die an gegenüberliegendenSeiten des Flansches 105 angeordnet
sind. Die untere Wand 114 ist außerdem mit einer nach unten ausgetriebenen Rippe
116 in der Nähe ihres inneren Endes versehen. Die Rippe 116 ist derart angeordnet,
daß, wenn die Tür in einem Winkel von ca. 90° geöffnet ist, die Rippe 116 in die
von der ausgetriebenen Rippe 92 gebildete Nut einfällt. Die Rippe 116
hat
einen unteren Steg 117, Seitenflansche 118 und eine innere Stirnwand 119. Die Rippe
116 ist gegen die Seitenflansche 114b, 114c geneigt, wenn die Tür geschlossen ist.
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Die Rippe 116 ist mit einer durchgehenden Öffnung 12Ovsrsehen die
mit der mittigen durchgehenden Bohrung in der Buchse 112 ausgerichtet ist, und der
Stift 81 erstreckt sich durch die Bohrung 120 nach oben. Die Öffnung 120 ist in
dem Steg 117 gebildet und durchschneidet die Seitenwände 118 der Rippe 116.
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Die Türbaudanordnung 70 ist an der Unterseite der Tür mittels zweier
Schrauben 122 befestigt, deren untere Enden mit Köpfen 123 in Ansenkungen 124 in
der Wand 114 aufgenommen sind. Die Schrauben 122 sind durch die Löcher 103 in der
Platte 102 und dach die Durchgangslöcher 26a, 27a in dem unteren Kastenteil 23 der
Tür hindurchgeführt. Am oberen Teil des unteren Kantenabschuittes 23 befindet sich
eine Platte 127, die mit Gewindelöchern 128 ausgestattet ist, die die oberen Enden
der Schrauben 122 aufnehmen. Die Platte 127 kann mit Naben 129 ausgestattet sein,
die in den Durchgangslöchern 26a, 27a aufgenommen sein können. Wie ersichtlich,
springen die Nase 106 und der Flansch 105 in die Rippe 116 hinein nach unten vor,
so daß sie ihr äußeres Ende verschließen.
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Wenn die Tür geschlossen ist, liegt die Rippe 116 quer zu der von
der Rippe 92 gebildeten Nut und ruht auf der Wand 86 des gestanzten Teiles 85. Beim
Öffnen wird die Tür um die in der Achsrichtung fluchtenden Schwenkzapfen 81 und
34 geschwenkt. Wenn die Tür um einen Öffnungswinkel von etwas mehr als 900 geschwenkt
wird, gelangt die Rippe 116 schlieB-lich in eine in bezug auf vi von der Rippe 92
gebildete Nut ausgerichtete Stellung, und wenn die Rippe 116 nun in die Nut einfällt,
rastet dabei die ganze Tür in dieser Offenstellung ein. Die Tür läßt sich wieder
schließen, indem sie leicht in Richtung der Schließstellung bewegt wird. Die Verbindungen
zwischen den Seitenwänden 94 und der oberen Wand 86 des Teiles 85 sind gerundet,
und der Anschluß zwischen
dem Steg 117 und den Seitenflanschen
118 sind ebenfalls gerundet, wodurch das Schließen der Tür erleichtert wird, wenn
die Tür unter sanftem Kraftaufwand in l?ichtung der Schließstellung bewegt wird.
Die Feder 64 schließt dann die Tür, sobald die Rippe 116 aus der von der Rippe 92
gebildeten Nut ausgetreten ist. Wird hingegen die Tür unter sanftem Kraftaufwand
aus dieser Offenhaltestellung im Sinn des Öffnens der Tür bewegt, so wird die Rippe
116 zwar in der Nut nach oben bewegt, stößt jedoch an der oberen Endkante der Fläche
83a an und verhindert ein weiteres Öffnen der Tür, so daß die Tür nur um mehrere
Tausendstelmillimeter aus ihrer Offenhaltestellung bewegt werden kann, bevor das
weitere Öffnen verhindert wird. Bei Anwendung eines heftigen Kraftaufwandes oder
beim Heben der Tür besteht jedoch die Möglichkeit, die Tür weiter oder vollständig
zu öffnen.
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Wie ersichtlich, kann die Tür als linksschwenkende oder rechtsschwenkende
Tür verwendet werden, da die Bohrungen 25a und 25 ähnlich ausgebildet und vertikal
fluchtend angeordnet sind und auch die Bohrungen 26a, 27a den Bohrungen 26, 27 entsprechend
ausgebildet und mit diesen fluchtend angeordnet sind.
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Fig. 8 und 9 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform, bei der keine
Offenhaltestellung der Tür vorgesehen ist. Das obere Ende der Tür ist bei der Ausführungsform
10a gemäß -Fig. 8 und 9 gleich ausgebildet wie bei dem nach Fig. 1 bis 7. Die untere
Konsole 15 gemäß Fig. 2 ist bei der AusfUhrungsform 10a ebenfalls verhanden. Das
Stanzsttlck 85 hingegen fehlt. Wie Fig. 8 zeigt, ist auch der in Fig. 5 dar-77 gestellte
Türbandzapfenjvorhanden. Der Kopf 78 des TUrbandzapfens 77 greift an der Unterseite
des Flansches 15b der Konsole 15 an.
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Der Gewindeabechnitt 80 des Türbandzapfens 77 ist mit einem Außengewinde
versehen und in die Gewindsbohrung 74 des Flansches 15b eingeschraubt, und der Stift
81 springt fieber
diesen Flansch nach oben vor. Die Bohrung 76
des Flansches 15b findet bei der Ausfuhrungsform 10a keine Anwendung. An der Unterseite
der Tür 11 ist in noch zu beschreibender Weise eine Platte 130 befestigt. Die Platte
130 ist mit zwei angesenkten Löchern 131 versehen, die zu den Bohrungen 26a, 27a
der unteren Wand 23 der Tür koaxial liegen. An der Oberseite der Kantenwa,nd 23
der Tür 11 ist eine Platte 127 montiert.
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In den Ansenkungen 131 in der Platte 130 liegen die Köpfe von Schrauben
132, deren Gewinde in die Gewindebohrungen 128 in der Platte 127 eingeachraubt sind.
Die Platte 130 ist mit einer Bohrung 135 ausgestattet, die zu der Bohrung 25a in
der unteren Kantenwand 23 der Tür koaxial liegt. In diese Bohrungen 135 und 25a
ist das obere, im Querschnitt verminderte Ende 137 einer litilse 138 eingepreßt.
Diese Hülse 138 hat einen zylindrischen Abschnitt 139 von größerem Durchmesser,
der unter der Platte 130 vorspringt und eine Buchse 140 trägt, in der der Stift
81 gelagert list. Am oberen Ende des im Querschnitt verminderten Abschnittes 137
der Hülse 138 ist ein Bund 142 aufgepreßt, der mit knappem Sitz in die Bohrung 25a
paßt. Das untere Ende des Abschnittes 139 der Hfilse 138 ruht auf der oberen Fläche
des Flansches 15b. In Fig. 10 ist eine Konsole 150 dargestellt, die an die Stelle
der Konsole 15 tritt. Die Konsole 150 kann einen vertikalen Flansch 151 aufweisen,
der mit Durchgangslöchern 152 für die Anbringung der Konsole an einer Fläche des
Türpfostens ausgestattet ist. Vom oberen Ende des Flansches 151 springt ein horizontaler
Flansch 153 vor.-Der Flansch 15'känn mit einem Türbandzapfen 154 ausgestattet sein,
der' in etwa dem Türbandzapfen 30 entspricht und abenfalls mit einem Anschlagstift
155, ähnlich dem Anschlagstift 62, ausgestattet ist. Die Konsole 150 gemäß Fig.
10 ist swar hinsichtlich ihrer Gestalt von der Konsole 15 verschieden, dient jedoch
der gleichen Funktion. In Fig. 11, 12, 13 ist ein. weitere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt.
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Fig. 11 z.igt einen Kfihlschrank 160 oder einen sonstigen Schrank
mit oberen und unteren Türen 161/162, die in bezug aufeinwander ausgerichtet sind.
Das obere Ende der oberen Tür 161
kann an dem Türpfosten in der
gleichen Weise, wie für did Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 7 dargestellt, angebracht
sein. Auch die Anbringung des unteren Endes der unteren Tür 162 am Türpfosten kann
ähnlich der Anbringung des unteren Endes der Tür am Türpfosten bei der Ausführungsform
nach Fig. 1 bis 7 sein. Zwischen den Türen 161, 162 befindet sich eine Konsole 15,
die mit einem Stanzstück 85 von der bereits beschriebenen Ausbildung ausgestattet
ist. Der Türbandzapfen 77 gemäß Fig. 5 ist durch einen Türbandzapfen 163 ersetzt,
der einen Sechskantkopf 164 ähnlich dem Kopf 78 für das Ansetzen eines Schraubenschlüssels
aufweist. Oberhalb des Kopfes 164 befindet sich ein Abschnitt 165 mit Außengewinde,
ähnlich dem Gewindeabechnitt 80, und von diesem aus erstreckt sich ein Stift 166,
ähnlich dem Stift 81. Von dem Kopf 164 nach unten zu springt ein Stift 167, ähnlich
dem Stift 166, Jedoch in die entgegengesetzte Richtung, vor. Der Stift 166 ragt
nach oben durch die Anordnung 70 in der gleichen Weise wie der Stift 81 durch die
Anordnung 70, Der Stift 167 springt nach unten in die mittige Bohrung 50 in dem
Glied 51 in ähnlicher Weise vor wie der Stift 34 gemäß Fig. 3 das obere Ende der
Tür 11 schwenkbar aufnimmt. Die Türen 161 und 162 sind einander ähnlich, und jede
ist ähnlich der Tür 11 ausgebildet. Sie sind hohl, und die unteren und oberen Kantenwände
sind mit ähnlichen Bohrungen für die Aufnahme des Rohrabschnittes oder der Zylinderwand
37 und der Naben der Anbauplatten 46 und 127 ausgestattet. Auf diese Weise kann
jede Tür getrennt geöffnet werden,' und jede der beiden Türen hat eine Offenhaltestellung,
die das Einbringen von Gut in den Kühlschrank oder den sonstigen Behälter, an dem
die Türen montiert sind, sowie dessen Ausbringen aus diesem in der gleichen Weise
ermöglicht, wie dies für die Tür 11 oben beschrieben wurde.
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Natürlich ist die Vorspannung der Feder nicht ausreichend, um die
Tür aus dieser Offenhaltestellung ohne zusätzliche Krafteinwirkung. herauszubewegen,
benötigt Jedoch nur die
Unterstützung durch eine geringfügige Kraftausübung,
um das Schließen der Tür einzuleiten.
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Wie ersichtlich, schafft die Erfindung einen Gegenstand, der die gestellte
Aufgabe der Erfindung erfüllt und die Bedürfnisse des praktischen Gebrauches in
hervorragender Weise befriedigt.
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Abwandlungen sind in mannigfaltiger Weise ohne Abweichen vom Erfindungsgedanken
möglich.
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Patentansprüche