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DE1948180C - Schaltungsanordnung für den Empfang von Schaltkennzeichen bei Tragerfrequenz übertragung innerhalb des Sprachbandes in Fernmelde , insbesondere Fernsprechan lagen mit einer Impulskorrektureinrichtung fur Wahlkennzeichen - Google Patents

Schaltungsanordnung für den Empfang von Schaltkennzeichen bei Tragerfrequenz übertragung innerhalb des Sprachbandes in Fernmelde , insbesondere Fernsprechan lagen mit einer Impulskorrektureinrichtung fur Wahlkennzeichen

Info

Publication number
DE1948180C
DE1948180C DE1948180C DE 1948180 C DE1948180 C DE 1948180C DE 1948180 C DE1948180 C DE 1948180C
Authority
DE
Germany
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output
switching
voice
indicators
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Louis Colts Neck N J Pento (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Verarbeitung im allgemeinen die Verwendung einer den Empfang von Schaltkennzeichen bei Träger· Impulskorrekturonordniing, die die Impulslänge, die froqiie/izübcrtragung innerhalb dos Spruchbandes in Impulspause und die Impulsfrequenz prüft. Je nach
Fernmelde·, insbesondere Femsprochanlagen mit einer Erfordernis werden dann Einstellungen oder Ver· Impulskorrektureinrichtung für Wahlkennzeichen und 8 Windungen vorgenommen, um sicherzustellen, daß die
mit einer Auswerteeinrichtung für Überwachungs· Impulsfolgenach ihrer Übertragung zum Verbraucher
kennzeichen, mit einem normalen Übertragungsweg für richtig erkannt und gedeutet wird. Bei dem Verbraucher
die Sprachinüormation, wenn darin nicht die Frequenz handelt es sich im typischen Fall um die gemeinsame
für die Schaltkennzeichenübertragiihg enthalten 1st, oder verteilte Vermittlungsausrüstung eines Fernsprech-
mit einem alternativen Übertragungsweg für die io hauptamtes. Die Notwendigkeit einer sorgfältigen
Sprachi!iformation, wenn darin auch die Frequenz I1Ur Impulskorrektur beruht insbesondere auf der Tat-
die Schaltkennzeichenübertragung enthalten ist, und sache, daß für alle Vermittlungsausrüstungen gewisse
mit einer Sprachschutzschaltung, die an den normalen Grenzen für tragbare Abweichungen hinsichtlich der
und alternativen Übertragungsweg für Sprachinforma- Impulslänge, der Impulspause und der Frequenz der
tionen angeschaltet ist und bei Übertragung einer inner- »5 zugeführten Schaltkennzoichen bestehen,
halb des Sprachbancles liegenden Frequenz (Schalt- In bekannter Weise wird die Impulskorrektur unter
kennzeichenkanal) Aiisgangsimpulse als Kriterium des Verwendung von Schaltungsanordnungen vorgenom-
Vorliegens einer Schaltkennzeichens abgibt. men, die eine Speichermöglichkeit benötigen. Diese
Die in der Fernsprechtechnik benutzten Schaltkenn- Bedingung konnte bisher nur durch Schaltungen erzeichen stellen diejenigen Informationen dar, welche ao füllt werden, die aufwendig und kompliziert sind. Eine zur Einleitung, zum Aufbau und zur Beendigung einer weitere Erschwerung kommt hinzu, daß die ÜberFernsprechverbindung erforderlich sind. Diese In- wachungszeichen Dauerzustände oder Dauertonzeiformationen werden zusätzlich zu den sprachfrequenten chen zur Angabe bestimmter Bedingungen umfassen Nachrichten benötigt, für deren Übertragung die Fern- und daß die Impulskorrekturschaltungen demgemäß sprechanlage ausgelegt ist. as solche Signale auf andere Weise behandeln müssen, da
Vom praktischen Standpunkt aus lassen sich die eine Impulskorrektur in dem oben beschriebenen Sinn Schaltkennzeichen entsprechend ihrem Zweck grob in nicht erforderlich ist. Hei bekannten Anordnungen hat zwei Klassen einteilen, nämlich Überwachungszeichen die Verarbeitung von Dauerzeichen die Verwendung und Steuerzeichen. Die Überwachungszeichen dienen von Schaltungen erforderlich gemacht, die im wesentder Einleitung, der Aufrechterhaltung cder der Frei- 30 liehen von den zur Impulskorrektur benutzten Schalgabe einer Verbindung zwischen zwei Punkten, während tungen getrennt sind. Dies führt wiederum zu erhöhtem die Steuer/eichen die Herstellung einer Verbindung Aufwand und größerer Kompliziertheit sowie in gewisveranlassen. Beispielsweise handelt es sich bei Ver- sen Fällen zu einer unerwünscht niedrigen Zuverlässigbindungs-, Trenn-, Antworte-, Einhänge-, Wählver- keit, die nach Möglichkeit vermieden werden soll,
zögerungs-und Wählbeginnzeichen um Überwachungs- 35 Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine zeichen. Dagegen stellen Wählimpuls-, Umkehrim- vereinfachte Schaltungsanordnung zu schaffen, die puls- und Mehrfrequenz-Codezeichen Beispiele für ohne großen Aufwand eine Impulskorrektur von Steuerzeichen dar. Schaltkennzeichen vornehmen und Dauerzeichen zu-
Da bei den heute üblichen Fernsprechleitungen hau- verlässig verarbeiten kann.
fig eine Trägerfrequenzübertragung benutzt wird, ver- 40 Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus
wenden die üblichen Zeichengabeanordnungen einen v-un einer Schaltungsanordnung rici eingangs genannten
oder mehrere innerhalb des Siiniv! iuu.ä; ''cgende Art und ist dadurch gekennzeichnet, dais die lmpuls-
Zr ■'■'-^k .'iul? fF\v7c'f<:-^ ...· .·. kanäte). korrektureinrichtung eine Reihenschaltung mehrerer
Die Schaltkennzeichcn werden als innerhalb des Zeitschaltglieder enthält, die an die Sprachschutzschal-Sprachbandes liegend bezeichnet, um anzugeben, daß 45 tung angeschlossen ist, daß eine erste logische Versie in das gleiche Frequenzband (0,3 bis 3,4 kHz) fallen, knüpfung der Ausgänge zweier Zeitschaltglieder und das auch für die Übertragung sprachfrequenter Nach- des Ausganges der Sprachschutzschaltung ein Steuerrichten benutzt wird. relais beeinflußt, daß eine zweite logische Verknüpfung
Bei einem bekannten, innerhalb des Bandes liegenden der Ausgänge dreier Zeitschaltglieder ein Ausganfes-
Zeichengabesystem werden die Wählkennzeichen als 50 relais steuert, welches die korrigierten Ausgangsimpulse
Folge von Einzelfrequenzen innerhalb des sprach- liefert, und daß das Steuerrelais zusammen mit dem
frequenten Bandes über die Fernsprechleitungen von Ausgangsrelais über die erste logische Verknüpfung den
einem Hauptamt zu einem anderen übertragen. Emp- Übertragungsweg der Schaltkennzeichen am Emp-
fangsseitig stellen sich für die Empfangsausrüstung fängcreingang auswählt,
dabei im wesentlichen zwei Probleme. 55 Erfindungsgemäß können also mit der gleichen
Zunächst muß festgestellt werden, ob das Signal tat- Schaltungsanordnung Dauerzeichen verarbeitet und
sächlich ein echtes Schaltkennzeichen ist und nicht zu- eine Impulskorrektur vorgenommen werden. Dies wird
fällig, beispielsweise durch eine sprachfrequente Nach- durch Verwendung von logischen Verknüpfungsschal-
richt verursacht ist, die einen wesentlichen Teil der tungen mit mehreren Funktionen an Stelle üblicher
Zeichengabe-Tonfrequenz enthält. Wenn festgestellt 60 Speicherschalüingen. erreicht. Die Verknüpfungsschal-
wird, daß die empfangene Frequenz tatsächlich ein Teil tungen sprechen zur Erzielung der gewünschten Im-
dcr Sprachnachricht ist, so wird das Signal lediglich pulskorrekturaufvorgewählteAusgangskombinationen
verstärkt und zum nächsten Übcrtragungspunkt wei- einer Reihenschaltung von Zeitschaltgliedern an. Das
tergcgeben. Wenn sich jedoch herausstellt, daß die Vorhandensein eines Dauerzustandes wird mit Hilfe empfangene Frec)uenz ein echtes Überwachungs- oder 65 der in Reihe geschalteten Zeitschaltglieder und Iogi-
Steuerzeichen ist, so wird es für eine spezielle Verar- sehen Vcrknüpfungsschaltungen festgestellt, derart,
beitung abgezweigt. daß ein Dauerzustandzcichcn den nachfolgenden Ver-
Handclt es sich um ein Steuerzeichen, so umfaßt die mittlungsanordnungen zugeführt und ein Filter in den
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»Iternativen Übertragungsweg eingeführt wird, wobei chen-Schutzvorhflltnisses, Una Ansprechen einer Detekjleiohzeltig eine Abtrennung des normalen Über· tor-Schnltstufe zu oder nicht. Die Ver&türkergewinno ragungewegos erfolgt. Insgesamt ergibt sich eine Ver- legon zusammen mit den .Filterkennwerten dus Zeichenäinfnchung und Verbilligung des Aufwandes sowie eine Schutzvcrhflltnis und die Betriobsbiindbreite fest. Die jröJlere Qenuulgkeit für die hnpulskorrekturnnord· 5 Arbeitsweise einer Schutzschaltung dieser Art cnt-
ining. spricht im wesentlichen dem Stand der Technik.
In den Zeichnungen zeigt Das Ausgun&ssignal der Sprachschutzschaltung 10»
F t g. 1 das Blockschaltbild eines Zeichenempfiingers beaufschlagt entsprechend der Erfindung die Impuls-
nach der Frfindung, korrekturschaltung, in der ein Anpassungsschaltglied
F i g. 2 das Sohaltbild der Impulskorrckturschaltung io 107 und vier logarithmische Zeitschullglicder enthalten
nach F i g. 1, sind. Zu diesem zahlen ein BeUltigungszeitschultßlied
Fig. 3 bis 9 Zeitdiagramme zur Erläuterung der 108, ein Frcigabe-Zeitschaltglicd 109, ein Ein-Zcit-
Betriebsweise der Impulskorrekturschaltung nach schaltglied HO und ein Aus-Zeitschaltglied 111. Diese
F i g. 1 und 2, Zeitschaltglieder steuern zusammen mit den logischen
F i g. JO ein Diagramm der Betriebskennwerte einer 15 Schaltungen, die ODER-Gutter 112, 114 und das mit
Schrittschalt-Vermittlungsanlagc, kombiniert mit einem einem Sperrcingang 117 versehene UND-Gatter 115
Diagramm der Impulskennwerte eines Empfängers enthalten, die Relais VO und RG zur Erzielung einer
nach der Erfindung. Impulskorrektur mit «zwei Geschwindigkeiten«. Das
Der in F i g. 1 in Form eines Blockschaltbildes ge- Relais RG erzeugt mit seinem Ruhekontakt RG1 die zeigte Empfänger besteht aus drei Hauptteilen: der ao Ausgangsimpulse der Korrekturschaltung.
Sprachübertragungsschaltung, der Sprachschutzschal- Entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Erfintung und der Impulskorrekturschaltung. Die Erfindung dung hängt das Ausgangssignal der Impulskorrektur betrifft zwar in erster Linie den Impulskorrekturteil des schaltung nur von der Schwingungsdauer des Eingangs-Empfängers, aber eine kurze Erläuterung der Sprach- signale (Wählimpulse) ab, so daß die Impulsfrequenz übertragungsschaltung und der Sprachschutzschaltung 95 unabhängig von dem prozentualen Anteil des Ausdürfte vor einer ins einzelne gehenden Beschreibung Intervalls (Impulspause) ist. Wie das Diagramm für der Impulskorrekturanordnung zweckmäßig sein. das Impulskorrektur-Ausgangssignal in F i g. 10 zeigt,
Die empfangenen Sprachsignale laufen normaler- ist das Ausgangssignal durch ein konstantes Aus-Inter-
weise von einem Eingangsübertrager 100 über einen vall bis zu einer bestimmten Impulsfrequenz und ein
Eingangsverstärker ΙΟί und dann zu einem Ausgangs- 30 konstantes Ein-lntervall bei höheren Impulsfrequenzen
verstärker 102 über einen Widerstand 121. Der Aus- gekennzeichnet. Entsprechend der Erfindung tritt die
gang des Verstärkers 102 ist an einen Übertrager 103 Änderung von einem konstanten Aus-Intervall zu
angeschaltet. Die Verstärker 101 und 102 stellen die er- einem konstanten Ein-lntervall bei einer bestimmten
forderliche Impedanzanpassung zwischen dem Emp- Impulsfrequenz auf, die einer durch die Summe des
fänger und den äußeren Verbindungsschaltungen her 35 konstanten Aus-Intervalls und des konstanten Ein-
und liefern außerdem die erforderliche Verstärkung zur Intervalls bestimmten Periode entspricht.
Erreichung einer Einfügungsdämpfung von 0 db. Ein Bezüglich der jeweiligen Funktion jedes der in F i g. 1
Bandspeiιίι'>£! 120 liefert einen Alternativweg für die gezeigten Zcitschaltglieder gilt folgendes: Das erste
Sprachübertragung. Der jeweils zu benutzende Sprach- Zeitschaltglied 108 ist ei» Ve,-l^cnings-Ztiischaltgliert,
weg wurde durch Relaiskontakte gewählt, die mit 40 das für eine UnempiindlicrVHt gegen fehlerhafte Ton-
»F-hunktion« bezeichnet sind. Diese Angabe betrifft die impulse kutzer Daw surgi ;nd demgemäß die Zu-
Itetä'.igung der gezeigten Umschaltkontakte entweder rückweisung von SprachsimulaUotir.i unterstütz* Πα>
durch drjsRelai.· VQ oder das Relais AG und läßt sich zvci'e Zeitschaltglied, nämlit!· das Freigaot-Zeit-
in Ecüischci S-'i abweise wie folgt angeben: 'rVUglW '09, bewirk* *m HiM . -väh.end ίί.χ:
F Funkten -ir ι nc 45 Impulsgabe in Gegenwart von impulsförmigem Rau-
r-ruriKuon vu t km. ^n während einer fehlerhaften Arbeitsweise des
Wie oben angegeben, erfolgt die Sprachübertragung Detektors, die auf Grund von Rauschen auftreten kann, über den Nebenschlußwiderstand 121, während die und während des Frei-Zustandes, wenn Blitzeinschläge Übertragung bei Vorhandensein eines Schallzeichens, auf der Leitung oder Trägerausfälle zu kurzen Unterbeispielsweise einer Frequenz von 2600 Hz, über das 5° brechungen der angelegten Tonsignale führen. Das Bandsperrfilter 120 vorgenommen wird. Dieser Sprach- Ein-Zeitschaltglied 110 steuert das garantierte Einweg stellt die dauernde Sprachübertragung trotz Vor- Intervall-Ausgangssignal und das Aus-Zeitschaltglied handenseins von Wanderwellen oder kurzen Störsigna- 111 das garantierte Aus-Intervall-Ausgangssignal,
len sicher, die zu einer momentanen Erfüllung der Die logische Anordnung ist so ausgelegt, daß das F-Funktion führen. Die Einfügung des Filters mit 55 Ein-Zeitschaltglied UO während seines Zeitablaufes Hilfe von Relaiskontakten erfolgt schnell und sicher, jedes Ausgangssignal verhindert. Wenn das Ein-Zeit· wobei vorübergehende Störeffekte während des Ab- schaltglied 110 jedoch nicht abläuft, tritt ein Ausgangs· führens von Signalcnergie aus dem Übertragungsweg signal so lange auf, wie das Aus-Zeitschaltglied 111 ab· auf ein Minimum gebracht werden. läuft oder wenn das Freigabe-Zeitschaltglied 109 be
Das Filter 120 weist einen zweiten Ausgang auf, der 60 tätigt ist. Da das Freigabe-Zeitschaltglied 109 gleich
über einen Zeichenverstärker 105 an der Sprachschutz- strommäßig an die Detektorstufe 106 angekoppelt ist
schaltung 106 liegt. Ein zweites Eingangssignal für die ermöglicht seine Ankopplung an die die Gatter Π2
Schaltung 106 wird direkt am Ausgang des Verstärkers 114 und 115 enthaltende logische Kette die Übertra
101 entnommen und über einen Schutzverstärker 104 gung von Überwachungsdauerzeichen (Dauertonzei
zugeführt. Die Sprachschutzschaltung 106 vergleicht 65 chen) über die Einheit.
den relativen Betrag der Zeichen- und Schutzenergie Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach der Erfindun
ir. einem bestimmten Signal und läßt auf Grund einer wird eine Dauerzustandsüberwachung ohne die bis
vorbestimmten Bewertungsfunktion, nämlich des Zei- herige Notwendigkeit nach einer Verwendung vo
ftiigcntie ■ ,■Rjp-i;j(L(pf$';i!uliui^gvn. .^nAi
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tung 106 einschaltet und durch das Eingangssignal be- Transistoren ß28 und ß29. Diese Transistoren bilden tätigt gehalten wird. Nachfolgend wird das Relais VG den in F i g. 1 als Block 113 dargestellten KG-Treiber. durch das Ein-Zeitschaltglied 110 und zum Schluß Der Transistor β 18 schaltet nicht unmittelbar nach durch das Aus-Zeitschaltglied 111 gehalten. Wenn das dem Transistor β 17 ein, und zwar wegen der im Kon-Relais RG anzieht, so wird die durch das Eingangssi- 5 densator C15 gespeicherten positiven Ladung. Der gnal bewirkte Steuerung des Relais VG abgeschaltet Transistor β 18 bleibt also ausgeschaltet, wenn sich der und das Relais VG durch das Ein- und Aus-Zeitschalt- Kondensator C15 über den Widerstand R100 auflädt, glied gesteuert. Die Zeitdiagramme in F i g. 8 und 9 bis die Einschaltschwelle überschritten wird. Dies kann zeigen das Ansprechen des Relais VG während der beispielsweise nach einer Zeitspanne von etwa 30 msec Wählimpulsgabe mit 7,5 Impulsen/Sekunde bzw. für io erfolgen. Wenn der Transistor β 18 einschaltet, werden einen einzelnen Eingangsimpuls von 50 msec. Man be- die Transistoren β 19 und β20 sofort gesperrt und der achte, daß während der Impulsgabe das Relais VG bei Transistor β21 schaltet ein. Der Transistor ß20 ist 7,5 Impulsen/Sekunde mit Ausnahme eines kurzen das aktive Bauteil des Freigabe-Zeitschaltgliedes 109 Intervalls von 13 msec (Anzugszeit) immer gehalten (Fig. 1). Der" Transistor β 21 liefert das Triggersignal ist. Die mechanische Abfallzeit des Relais stellt das 15 für die die Transistoren ß22 und ß23 enthaltende Halten während dieser Zeitdauer sicher, so daß das monostabile Kippstufe. Diese stellt das Ein-Zeitschalt-Relais VG während der Wählimpulsgabe bis herunter glied 110 gemäß F i g. 1 dar. Der Transistor ß21 zu einer Impulsfrequenz von 7,5 Impulsen/Sekunde an- liefert außerdem ein Ausgangssignal an den Trangezogen bleibt. Die zeitliche Steuerung des Relais VG sistor β 26, der zusammen mit dem Transistor β 27 die wird demgemäß unter Verwendung der Impulskorrek- ao AG-Treiberschaltung 116 nach F i g. 1 darstellt.
tur-Zeitschaltglieder erreicht, ohne daß zusätzlich ge- Das durch den Transistor β21 erzeugte Ausgangstrennte VG-Zeitschaltglieder erforderlich sind. signal wird gleichzeitig durch das Ein-Zeitschaltglied Erfindungsgemäß können zwar die Ausgangsimpuls- (Transistoren β 22 und β 23) gesperrt, wenn dieses mit Grenzwerte der in F i g. 1 gezeigten Impulskorrektur- seinem Zeitablauf beginnt. Das Ein-Zeitschaltglied schaltung innerhalb weiter Grenzen so zugeschnitten as setzt sich in der Hauptsache aus den Transistoren ß22 werden, daß sie besonderen Bedingungen genügen, aber und ß23 sowie dem Kondensator C13 und dem Wideres hat sich gezeigt, daß die Korrekturschaltung ein stand Λ 85 zusammen. Wenn der Transistor β 21 einbesonders vorteilhaftes Mittel darstellt, um sicherzu- schaltet, veranlaßt die im Kondensator C13 gestellen, daß Fernsprech-Zeichengabeimpulse innerhalb speicherte Ladung den Transistor β 22 auszuschalten, der zulässigen Grenzen einer üblichen Schrittschalt- 30 der wiederum den Transistor β 23 einschalten läßt. VermiUlungsanlage fallen, soweit die Impulsfrequenz Wenn der Transistor β 23 einschaltet, befindet sich die und das Ein-Ausverhältnis betroffen ist. Die zulässigen monostabile Kippstufe in ihrem instabilen Zustand, in Grenzwerte einer Schrittschalt-Vermittlungsanlage für dem der Transistor β 27 über die Diode CR 63 ausgeverschiedene Schleifenbedingungen sind in Fig. 10 schaltet gehalten wird. Der Kondensator C13 lädt sich graphisch dargestellt. Außerdem sind dort die Aus- 35 weiter über den Widerstand Λ85 auf, bis der Trangangskennwerte einer Impulskorrekturschaltung nach sistor β22 einschaltet. Hierfür kann beispielsweise eine der Erfindung überlagert angegeben. Bei diesem Bei- Zeitspanne von etwa 42 msec erforderlich sein. Wenn spiel ist ein Aus-Intervall von 65 msec und ein Ein- der Transistor Q22 einschaltet, ist das Ein-Zeitintervall Intervall von 42 msec als Ausgangssignal der Korrek- beendet, und es wird ein Triggersignal an das Austurschaltung eingestellt. Die Änderungen des Aus- 40 Zeitschaltglied geliefert.
gangsimpulssignals lassen sich innerhalb von ±5% Zu den Hauptbauteilen des Aus-Zeitschaltgliedes der eingestellten Intervalle halten, wodurch sich die ge- (monostabile Kippstufe) 111 (I- i g. 1) zählen die Tranzeigten Maximal- und Minimalkurven ergeben. Es sistoren β24 und β25, der Kondensator C12 und der zeigt sich, daß das Ausgangssignal der Anlage auch im Widerstand R81. Die Funktion dieser Bauteile entschlechtesten Fall innerhalb der Grenzwerte der 45 spricht der der Transistoren ß22 und ß23 sowie des Schrittschalt-Vermittlungsanlage liegt. Kondensators C13 und des Widerstandes «85 im Ein-1 ig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Impuls- Zeitschaltglied. Demgemäß schaltet der Transistor ß24 korrekturanordnung entsprechend dem Blockschalt- aus, wenn der Transistor ß22 einschaltet, und bleibt bild in F i g. 1. Das Anpassungsschaltglied 107 gemäß für ein vorgewähltes Zeitintervall ausgeschaltet. Dieses F i g. 1 umfaßt die Transistoren β 16 und β 17, die das 50 Zeitintervall, das durch das /?C-Glied (R81. C12) bc-Ausgangssignal der Sprachschutzschaltung 106(F i g. 1) stimmt wird, kann in der Größenordnung von 65 msec invertieren und eine niedrige Ausgangsimpedanz zur liegen. Während des Aus-Intervalls wird ein Aus-Ansteuerung des ersten Zeitschaltgliedes mit dem gangssignal erzeugt und an die logischen Schaltungen Transistor β 18 bereitstellen. Die Reihenfolge der vier gegeben.
in Reihe geschalteten Zcitschaltglieder, die dem An- SS Vor einer Betrachtung der logischen Schaltung ist passungsglied folgen, entspricht der oben in Verbin- es jedoch wichtig, gewisse zusätzliche Merkmale beil ung mit F i g. 1 beschriebenen: (1) Betätigungs-Zeit- züglich der Arbeitsweise des Freigabe-Zeitschaltgliedes schaltglied, (2) Freigabe-Zeitschaltglied. (3) Ein-Zeit- zu verstehen, das den Transistor β20 als aktives Bauschaltglied und (4) Aus-Zcitschaltglied. Das Betäti- teil enthält. Wenn die Tonfrequenz vom Empfanget gungs- und Freigabe-Zeitschaltglied sind je logarithm!- βο abgeschaltet wird, schaltet der Transistor ß 19 ein sehe Verzögerungs-Zeitschaltglieder, während das Der Transistor ß20 bleibt jedoch ausgeschaltet, bis dci Ein- und Aus-Zeitschaltglied monostabile Kippstufen Kondensator C14 sich über die Widerstände Λ96 um sind. Ä97 aufgeladen hat und die Ginschaltschwelle dei Wenn kein Ton an den Empfänger angelegt ist, sind Transistors überschritten wird. Wenn der Trunsistoi die Transistoren ß!7 und ßl8 gesperrt (ausgeschaltet) 63 Q20 einschultet, IUHt sein Ausgangssignal auf. und Aw. lind die Relais Wir um! 1(7 abgefallen. Bei Impfung Relnis RU kann nbfalli-n. lU-i MmlHIiiup tier Hl Tunk einet 1 onfrcqm·:·.· M1ImKcI tlri 1 ransistor Q17 ein tin«! tion« (Relais /<(. .m,«.,,,ι·..,, „,„j Kvlais. I u ubnefiilien ' '·. ·' >· "■· Sirnal /in Hiliili|!imt' ili>i Relais I (»' iibci tlii· et pint it!· «-in \, i|;ini..-:lft H;>ti..t ,|:n·«··« ] inhiri-n ·Λ?
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Widerstandes R97 in den Ladestromkreis des Kondensators C14 sowie durch Umgehen des Betätigungs-Zeitschaltgliedes. Dieses, nämlich der Transistor β 18, muß umgangen werden, damit die Aus-Intervalle der Sprachschutzschaltung 106 (F i g. 1) nicht über die Grenzwerte der verlängerten Halteschaltung hinaus gedehnt werden.
Eine Impulskorrekturanordnung nach der Erfindung verwendet zwei funktionell getrennte logische Steuerschaltungen. Eine dieser Schaltungen steuert das Relais RG und die andere das Relais VG..Der folgende Boolsche Ausdruck führt bei Anwendung auf das Relais RG zu der folgenden Ausgangsfunktion mit zwei Ansprechgeschwindigkeiten:
RG (angezogen) = (Eingangssignal + Auszeitschaltglied) · (Ein-Zeitschaltglied).
Dies läßt sich schaltungsmäßig wie folgt angeben:
RG (angezogen) == (ß21 ein oder ß25 ein) und (ß23 ao aus).
Diese Beziehung sagt, wenn das Ein-Zeitschaltglied (Transistoren β 22 und β 23) abläuft, der Transistor ß23 eingeschaltet sein wird und das Ausgangssignal gesperrt ist. Wenn das Ein-Zeitschaltglied nicht abläuft, tritt dagegen ein Ausgangssignal auf, falls das Aus-Zeitschaltglied (Transistoren β24 undß25) sich in seiner Zeitsteuerungs-Arbeitsweise befindet, d. h. der Transistor ß25 eingeschaltet ist, oder falls ein Eingangssignal vorhanden ist, das die Erregung (Transistorß21 ein) des Aus-Zeitschaltgliedes (Transistor β 20) veranlaßt.
Die Hauptbauteile der logischen Schaltungen umfassen die Dioden CÄ37 und CR3H, die Transistoren β 26 und β 27 sowie die Diode CÄ 63. Wenn der Transis tor β 23 des Ein-Zeitschaltgliedes eingeschaltet ist, so ist die Basis des Transistors β27 weniger negativ als sein Emitter, so daß der Transistor ß27 sperrt und das Relais RG abfällt. Wenn der Transistor ß23 ausgeschaltet ist, steht der Transistor β 27 unter Steuerung des Transistors β26, der wiederum entweder durch den Transistor ß21 oder durch den Transistor ß25 gesteuert wird. Wenn einer der Transistoren β 12 und Q2S eingeschaltet ist, ist der Transistor ß26 notwendigerweise gesperrt, und der eingeschaltete Transistor QIl läßt das Relais RG anziehen. Wenn beide Transistoren β21 und β25 ausgeschaltet sind, ist der Transistor ß26 eingeschaltet, wodurch der Transistor ß27 sperrt und das Relais RG abfällt. Die dem Relais VG zugeordneten logischen Schaltungen erfüllen eine logische Funktion, die sich wie folgt ausdrücken läßt:
VG (angezogen) = Eingangssignal · RG' f Ein + Aus. Dies läßt sich schaltungsmäßig wie folgt ausdrücken:
VG (angezogen) - β 17 ein und Relais RG (abgefallen) oder ß21 ein oder β25 ein.
Das Relais VG zieht beim Auftreten eines Eingangs- So Signals an und wird durch das Ein-Zeitschaltglied (Transistoren ß22 und 023) während dessen Zeitablauf und dann durch das Aus-Zeitschaltglied (Transistoren QTA und QlS) gehalten, bis dieses abläuft. Wenn das Relais RG anzieht, steuert das Eingangssignal das Relais VG nicht länger. Dieses vom Eingangssignal abhängige Abschalten des Relais RG ist vorgesehen, damit das Relais VG anzieht unit dann nach einem zeitlich gesteuerten Intervall auf Grund eines einfrequenten Dauertons abfällt. Die Verwendung der Impulskorrektur-Zeitschaltglieder zur Steuerung des Relais VG gibt die Möglichkeit, daß das Relais für ein zeitlich gesteuertes Intervall angezogen gehalten wird, ohne daß irgendwelche zusätzlichen und getrennten Zeitsteuerungsschaltungen erforderlich sind.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für den Empfang von Schaltkennzeichen bei Trägerfrequenzübertragung innerhalb des Sprachbandes in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit einer Impulskorrektureinrichtung für Wahlkennzeichen und mil einer Auswerteeinrichtung für Überwachungskennzeichen, mit einem normalen Übertragungsweg füi die Sprachinformation, wenn darin nicht die Frequenz für die Schaltkennzeichenübertragung enthalten ist, mit einem alternativen Übertragungsweg für die Sprachinformation, wenn darin auch die Frequenz für die Schaltkennzeichenübertragung enthalten ist und mit einer Sprachschutzschaltung, die an den normalen und alternativen Übertragungsweg für Sprachinformationen angeschaltet isl und bei Übertragung einer innerhalb des Sprachbandes liegenden Frequenz (Schaltkennzeichenkanal) Ausgangsimpulse als Kriterium des Vorliegen* eines Schaltkennzeichens abgibt, d a durch gekennzeichnet, daß die Impulskorrektureinrichtung eine Reihenschaltung mehrerer Zeitschaltglieder (108 bis 111) enthält, die (über 107) an die Sprachschutzschaltung (106) angeschlossen ist, daß eine erste logische Verknüpfung (112) der Ausgänge zweier Zeilschaltglieder (110, Ul) und des Ausganges der Sprachschutzschaltunj! (106) ein Steuerrelais (,VG) beeinflußt, daß eine zweite logische Verknüpfung (114, 115) der Ausgänge dreier Zeitschaltglieder (109, HO, 111) ein Ausgangsrelais (RG) steuert, welches die korrigierten Ausgangsimpulse (Kontakt RGl) liefert und daß das Steuerrelais (VG) zusammen mit dem Ausgangsrelais (RG) über die erste logische Verknüpfung den Übertragungsweg (104, 105) dei Schaltkennzeichen am Empfängereingang auswählt,
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltgiiedei eine Reihenschaltung folgender Bauteile umfaßt ein Betätigungszeitschaltglied (108), das da« Ausgangssignal der Sprachschutzschaltunf (106) aufnimmt, um eine Unempfindlichkeil gegen Impulse kurzer Dauer zu bewirken; ein Freigabezeitschaltglied (109), das das Ausgangssignal des Betätigungszeitschaltgliede« aufnimmt und eine Halteperiode während kurzer Störintervalle bereitstellt; ein Ein-Zeitschaltglied (110), das das Ausgangssignal des Freigabezeitschaltgliedes auf' nimmt und das Ein-Ausgangsintervall be hohen Impulsfrequenzen steuert; ein Aus-Zeitschaltglied (Ul), das das Aus· gangssignal des Ein-Zeitschaltgliedes aufnimm1 und das Aus-Ausgangsintervall bei kleiner Impulsfrequenzen steuert.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da durch gekennzeichnet, daß die zweite logische Ver knüpfung folgende Bauteile enthält:
ein ODER-Gatter, dem ein Eingangssigna •,•pm Aiicuun·.; dss Fii1'"!
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und ein Eingangssignal vom Ausgang des Aus-Zeitschaltgliedes zugeführt ist; ein UND-Gatter mit einem Sperr-Eingang, der am Ausgang des Ein-Zeitschaltgliedes liegt, und einem Eingang, der am Ausgang des ODER-Gatters liegt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

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