[go: up one dir, main page]

DE1947565C - Furnier Kühleinrichtung - Google Patents

Furnier Kühleinrichtung

Info

Publication number
DE1947565C
DE1947565C DE19691947565 DE1947565A DE1947565C DE 1947565 C DE1947565 C DE 1947565C DE 19691947565 DE19691947565 DE 19691947565 DE 1947565 A DE1947565 A DE 1947565A DE 1947565 C DE1947565 C DE 1947565C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
veneer
cooling
veneers
air
flow channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691947565
Other languages
English (en)
Other versions
DE1947565A1 (de
DE1947565B2 (de
Inventor
Ernst Brugg Hunziker (Schweiz)
Original Assignee
Georg Fischer Ag Brugg, Brugg (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH1267669A external-priority patent/CH495202A/de
Application filed by Georg Fischer Ag Brugg, Brugg (Schweiz) filed Critical Georg Fischer Ag Brugg, Brugg (Schweiz)
Publication of DE1947565A1 publication Critical patent/DE1947565A1/de
Publication of DE1947565B2 publication Critical patent/DE1947565B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1947565C publication Critical patent/DE1947565C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Berichtet ist. Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgcmäßei
Einrichtung wird nachstellend an Hand der Zeichlung im ein/einen erläutert.
Es zeigt
Γ i y. I eine Furnier-Kühleinrichiung in Seitenansicht.
I·" i ü. 2 die Einrichtung gemäß Fig. I im Grundriß,
F i ι;. 3 einen Schnitt entlang der Linie 111-111 in· F i g. 2,
F i g. 4 das in F i g. 3 dargestellte Teil in Slirnansicht von der Furnter-Austrittssdte her gesehen.
F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in F' i g. 2 und
F i g. 6 eine Sliriiansicht des in F i g. 5 dargestellten Teiles νυη der Einlrittsseite der Furniere her gesehen.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Furnier-KühleiiirichUing ist auf Stützen 1 aufgebaut, die durch waagerechte Querslrebcn 2 untereinander verbunden sind. Das so gebildete Gestell trägt einen waagerechten Kanal 3 mit rechteckigem Querschnitt, durch den ein strichpunktiert eingezeichnetes, von links in den Figuren angeliefertes Furnierband 4 hindurchgeführt svird. Zu diesem Zweck ist im Kanal 3 eine Förderbahn angeordnet, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel mehrere Paare von Profilschienen 6 (F i g. 3, 5 und 6) aufweist, die sich in Durchlaufrichtung durch den Kanal 3 hindurch erstrecken. Jede untere Profilschiene S dient als Führung für eine endlose Förderkette 7, die um an den Enden der Schiene gelagerte Kettenräder 8 umläuft (die Kettenräder sind in der F i g. 6 nicht dargestellt), "über das eine dieser Kettenräder8 sind die Ketten7 so angetrieben, daß deren oberes Trum, auf denen das Furnierband 4 aufliegt, in Förderrichtung umläuft. Damit eine zuverläßige Mitnahme gewährleistet ist, sind an den oberen Profilschienen 6 über die Länge der Schiene verteilt mehrere Rollenhebel 9 angelenkt, deren Rollen durch ihr Eigengewicht oder durch zusätzliche Fcderbelastung über der Kette 7 auf dem Furnierband 4 aufliegen.
Die beschriebene Förderbahn kann vorzugsweise durch eine vorangestellte, das Furnierband liefernde Maschine (Fugenverlcim-Maschinc) synchron angetrieben werden, wie bei 28 in F i g. 1 angedeutet ist. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Fördergeschwindigkeit immer mit der Liefergeschwindigkeit der vorangestellten Maschine übereinstimmt.
Am rechten Ende des Kanals 3. wo das Furnieiband 4 die Kühleinrichtung ν 'ällt, sind zwei Ventilatoren 10 und 10' angeord: , die zur Erzeugung eines Kühlluftstromes dienen, der entgegen der Kmderrichiung der Furniere durch den Kanal strömt. Jeder Ventilator 10, 10' wird durch einen eigenen, am Gestell befestigten Motor 11 angetrieben. Die Kühlluft wird bei 12 aus der Umgebung angesaugt. Zur Oberleitung der aus dem Gehäuse des Radialveniila-
tors austretenden Kühlluft ist für jeden Ventilator ein oberer Verteilkanal 14 bzw. 14' und ein unterer Verteilkanal 15 bzw. 15' vorgesehen, wobei letzlere je über einen Krümmer 13 b/.w. 13' mit dem Ventilatorgehäuse verbunden sind. Die Veiteilkanäle 14. 14
und 15, 15' erstrecken sich von den seitlich über dem Kanal 3 aufgesetzten Ventilatoren 10, 10' gegen die Mittelachse des Kanals 3 und sind in dieser Richtung konisch verjüngt. Aus den Verteilkanälen tritt der Kühlluftstrom oberhalb und unterhalb des Furnierbandes in den Kanal 3 "her. An der Stelle, wo das Furnierband 4 die Kühleinrichtung verläßt, sind federnde F'ilien 16 angeordnet, die zwischen ihren benachbarten Rändern einen waagerechten Schlitz für den Durchtritt des Furnierbandes hei lassen. Durch
Ϊ5 diese Folien 16 wird der unerwünschte Austritt von Kühlluft an dieser Stelle im wesentlichen verhindert.
Der Antrieb der beiden Ventilatoren 10 und 10'
erfolgt vorzugsweise in zwei Drehzahlstufen zwecks
Anpassung der Fördermenge an den jeweiligen Be-
darf. Auch kann jeder Ventilator separat eingeschaltet werden für den Fall, daß nur ein schmales Furnierband hergestellt wird.
Am anderen Ende des Kanals 3, wo das Furnierband 4 in die Einrichtung eintritt, ist ein Luftaustritt 20 angeordnet, der in einen lotrechten Austrittsschacht 25 sowie in zwei seitliche Austrittschächte 24 und 24' für den Austritt de·- Kühlluft unterteilt ist. Zur Überleitung des Kühlluftstromes in die genannten Schächte sind gekrümmte Leitbleche 21 vorgesehen (F i g. 5). Der Tcilstrom unterhalb des Furnierbandes 4 wird in konisch sich erweiternde Kanäle 22 bzw. 22' geleitet und von dort nach beiden Seiten über je einen Krümmer 23 bzw. 23' in die seitlicher Austrittsschächte 24 und 24' geführt. Der Kühlluft Teilstrom über dem Furnierband wird direkt nacl oben in den als Diffusor ausgebildeten Schacht 25 umgelenkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 Bei bekannten Fuinier-Zusainmensetzmaschinen werden in einer Heizzone einzelne Furnierabschnitte I ii-entanspruclie: zu einem ununtcrbrochenen Band unter Einwirkung von Druck und Wärme zusammengefügt. Nach dem
1. Hinrichtung zum Kühion von Furnieren, bei 5 Verlassen der Heizzone werden die miteinander ve, der im Furnier-Austrittsbereich einer rurnier-Zu- bundenen Furniere durch eine Übergangszone gele, sammensei/maschine eine Kühlzone mit mehre- tot und gelangen dann in eine Kuhlzone, in die durch ren oberhalb einer Förderbahn vorgesehenen Ge- Gebläse Raumluft oder Außenlult eingeblasen win, blasen (Ventilatoren) angeordnet ist. deren Luft- Der Nachteil dieser Einrichtungen I::-steht darin, daß strom auf die durch die Kühlzone laufenden Fur- itf nur die den Gebläsen zugewandte Seile der Furnier, niere »erichtet ist. dadurch gc kennzeich - mit Raumluft örtlich beaufschlugt wird, was en. η et, "daß die Ventilatoren (K) und 10') jeweils gleichmäßiges Abkalteii der Furniere in der verhall mit einem oberen Verteilkanal (14 bzw. 14') und nismäßig kurzen Kühlzone wegen der geringen Wareinem unteren Verteilkanal (15 bzw. 15') in Ver- meleitfähigkeit des Materials nicht gewährleistet. Inbindung stehen, wobei die Verteilkanäle Vorzugs- 15 folge der ungleichmäßigen Abkühlung und gegebeweise zur Mitte eines von der Kühlluft in Rieh- nenfalls Feuchtigkeitseinvvirkuns: können Spannuntung entlang der Förderbahn (5 bis 9) durch- gen oder Risse in den Furnieren entstehen. strömten Fumier-Durchlaufkiiruus (3) konisch " Es ist des weiteren eine KühKoirichtung bekanmverjü-i ;t sind und in den Durchlaufkanal münden geworden (deutsches Gebrauchsmuster IS(O 327) (Fig. J, F ig. 4), und daß im Furnier-Eintrittsbe- 20 Ki der gepreßte Holzspanplatten in lotrechter Lage reich ein mit dem Durchlaufkanal in Verbindung durch die Kühlvorrichtung laufen, wobei die Platten stehender Luftaustritt (20) angeordnet ist. der einzeln und in geringem Abstand zueinander an ih aus einem mittleren Austritts-Schacht (25) und ren Rändern gehalten werden, so daß eine Luflslröz.wei seitlichen Aiistritts-Schächten (24 und 24') mung durch den Stapel hindurch geleitet wi.rden besteht, wobei die seitlichen Schächte mit vor- 25 kann. Zum Kühlen von empfindlichen, dünnen Furzugsweise zur Mitte des Durchlaufkanals konisch nierblätten, ist eine solche Vorrichtung wegen dei verjüngten Kanälen (22 bzw. 22') in Verbindung randseitigen Halterung und dem nach dem Kühlvorstehen, gang erforderlichen I 'mlegen nicht geeignet.
2. Einrichtung zum Kühlen von Furnieren Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 30 eine Einrichtung zum Kühlen von Furnieren der einder Durchlaufs.anal > ~) auf der Furnier-Aus- gangs genannten Art zu schaffen, die bei ununterbro trittsseite durch federnde Folien (16). die einen dienern Durchlauf und schonender Behandlung die Schlitz für den Durchu .t des Furnierbandes (4) Temperatur des Materials gleichmäßig so weit herabfrei lassen, gegen das Ausströmen von Kühlluft setzt, daß eine sofortige Weiterverarbeitung ohne abgedichtet ist (F i g. ?>). 35 Zwischenlagerung möglich ist.
3. Einrichtung zum Kühlen von Furnieren Die erfindungsgemäße Furnier-Kühleinrichlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ist dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilatoren jeim Bereich der Furnier-Eintrittsöffnunu Leit- weils mit einem oberen Verteilkanal und einem untebieche (21) angeordnet sind, die den Kühlluft- ren Verieilkanal in Verbindung stehen, wobei die strom aus dem Durchlaufkanal (3) in ('en nach 40 Verteilkanäle vorzugsweise zur Mitte eines vo.i der oben gerichteten als Diffusor ausgebildeten Kühlluft in Richtung entlang der Förderbahn durch-Scliacht (25) umlenken (Fig.5). strömten Furnier-Durchlaufkanals konisch verjüngt
4. Einrichtung zum Kühlen von Furnieren sind und in den Durchlaufkanal münden, und daß im nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß Furnier-Eintrittsbereich ein mit dem Durchlaufkanal die Förderbahn (5 bis 9) mehrere Paare von im 45 in Verbindung stehender Luftaustritt angeordnet ist, Abstand voneinander angeordneten in Durchlauf- der aus einem mittleren Austrittsschacht und zwei richtung sich erstreckenden, oberen und unteren seitlichen Austrittsschächten besteht, wobei die seitli-Profilschienen (5, 6) aufweist, wobei die unteren chen Schächte mit vorzugsweise zur Mitte des Profilschienen (5) je als Führung für eine end- Durchlaufkanals konisch verjüngten Kanälen in Verlose, umlaufende Förderkette (7) dienen, auf de- 50 bindung stehen.
ren oberem Trum die Furniere aufliegen, und Die beschriebene Einrichtung zum Kühlen von
wobei an den oberen Profilschienen (6) Rollen- Furnieren hat den Vorteil, daß die von den Ventila-
hebel (9) zur Gewichtsbelastung der Furnier-Auf- toren geförderte Kühlluft mittels der Verteilschächtt
lage angelenkt sind. in einen oberen und einen unteren Luftstrom geteili
55 wird und somit das durchlaufende Furnier von beiden Seiten im Gegenstrom über die ganze Län|»e dei Einrichtung mit Kühlluft bestreicht, wobei d;is mi einer Temperatur von etwa 1.20 C voi) dei Fugenleim-Maschine angelieferte Material die:Kühl
60 einrichtung mit einer Temperatur von etwa 35 bii 45° C verläßt und ohne Zwischenlagerung direk
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Küh- weiter verarbeitet werden kann, woraus sich <:in ra
len von Furnieren, bei der im Austrittsbereich einer scher Materialfluß und eine erhebliche Einsparunj
Furnier-Zusammensetzmaschine eine Kühlzone mit an Lagerfläche ergibt. Ferner kann durch die Ausbil
mehreren oberhalb einer Förderbahn vorgesehenen 65 dung der Förderbahn, die eine schonende Mit'nahmi
Gebläsen (Ventilatoren) angeordnet ist, deren Luft- des Furniers gewährleistet, die Kühlluft eine opti
strom auf die durch die Kühlzone laufenden Furniere male Fläche des Furniers bestreichen. ;
DE19691947565 1969-08-21 1969-09-19 Furnier Kühleinrichtung Expired DE1947565C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1267669 1969-08-21
CH1267669A CH495202A (de) 1969-08-21 1969-08-21 Furnier-Kühleinrichtung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1947565A1 DE1947565A1 (de) 1971-02-25
DE1947565B2 DE1947565B2 (de) 1973-02-15
DE1947565C true DE1947565C (de) 1973-09-06

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19751598B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln eines Filtertowstreifens
DE1134578B (de) Vorrichtung zum ein- oder beidseitigen UEberziehen von blattfoermigem Material, insbesondere von Papier oder Karton
EP0152576A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Messerfurnieren
EP1161647B1 (de) Verfahren zum trocknen von furnieren und trocknungsvorrichtung
DE10349401B3 (de) Furniertrockner
DE2716086A1 (de) Durchlauftrockner fuer bahn- oder blattfoermiges gut
DE1947565C (de) Furnier Kühleinrichtung
EP0586784B1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftstromsystems für die Behandlung von durchlaufendem bahnförmigem Gut
DE4412352C2 (de) Tunneltrockner zum Trocknen keramischer Formlinge
DE1586231A1 (de) Durchlaufheissluftofen
DE1947565B2 (de) Furnier-kuehleinrichtung
EP0408944B1 (de) Vorrichtung zum Transportieren einer vorzugsweise mehrlagigen Bahn aus thermoplastischem Kunststoff
DE4022040C1 (de)
DE4338032A1 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Oberflächenwasser an Kunststoffsträngen
DE2815624A1 (de) Trockner zur lufttrocknung von blattfoermigem material
EP1541950A2 (de) Vorrichtung zum Wärmebehandeln einer textilen Warenbahn
DE806166C (de) Maschine zum Zusammensetzen und Verleimen von Furnierstuecken
DE3720199C2 (de)
DE861664C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Leichtbauplatten
DE557770C (de) Trockenapparat fuer flaechiges Gut, insbesondere Pappen
DE1729208B2 (de) Trockner für Furniere, Pappe o.dgl
DE2939571A1 (de) Laufendes transportband fuer schleifmaschinen
DE3817972A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum trocknen von lochziegelrohlingen
DE1556075C3 (de) Vorrichtung zum Fördern von Furnieren durch eine Leimauftragsvorrichtung
DE1556075B2 (de) Vorrichtung zum foerdern von furnieren durch eine leimauftragsvorrichtung