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DE1947369C - Schlagbohrdubeleinheit zum Bohren von Lochern und zum darin Setzen von Be festigungselementen - Google Patents

Schlagbohrdubeleinheit zum Bohren von Lochern und zum darin Setzen von Be festigungselementen

Info

Publication number
DE1947369C
DE1947369C DE1947369C DE 1947369 C DE1947369 C DE 1947369C DE 1947369 C DE1947369 C DE 1947369C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
expansion body
drill
projections
flat piece
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Fischer, Artur, 7241 Tumhngen
Publication date

Links

Description

Das Hauptpatent betrifft in der Ausführungsforrn nach Anspruch 1 und 3 eine Schlagbohrdübeleinheit zum Bohren von Löchern in einer Wand und zürn darin Setzen von Befestigungselementen, bestehend aus einem Bohrschaft, einem mit diesem lösbar verbundenen, als Bohrkopf wirkenden Spreizkörper und einem durch den Spreizkörper beim Auftreiben spreizbaren Befestigungselement, wobei der Spreizkörper als Ganzes als längliches Flachstück ausgebildet ist, das in axialer Richtung am einen Ende mit Bohrschneiden und am anderen Ende mit Keilflächen versehen ist, die als keilförmig ausgebildete Vorspränge auf den Breitseiten des Flachstückes angeordnet sind, und wobei das Befestigungselement als Schraubbolzen mit einem Gewinde auf der einen Seite und einem stirnseitig eingearbeiteten, mit dem Spreizkörper zusammenwirkenden Schlitz auf der anderen Seite ausgebildet ist.
Da der Spreizkörper mit Bohrschneiden versehen ist, kann damit zunächst das Bohrloch gebohrt werden, um mit ihm danach das in das Bohrloch eingeführte Befestigungselement aufzuspreizen. Zum Bohren ist der Spreizkörper auf dem Bohrschaft aufgesetzt und mit ihm lage-und drehsichernd, gleichwohl aber leicht lösbar verbunden. Zur Lage- und Drehsicherung wird nach dem Hauptpatent vorgeschlagen am Spreizteil des Spreizkörpers sich in Achsrichtung erstreckende Vcisprünge anzuordnen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine Verbesserung der lage- und drehsienernden Aufnahme des beim Bohren als Bohrkopf dienenden Spreizkörpers auf dem Bohrschaft. Dabei sollen die dazu sowohl am Bohrschaft als auch am Spreizkörper notwendigen Mittel eine einfache Herstellung beider Teile zulassen und die Spreizwirkung des Spreizkörpers beim Auftreiben des Befestigungselemenles erleichtern oder erhöhen.
In weiterer Ausgestaltung des Gegenstandes nach Anspruch I und 3 der Hauptpatentanmeldung wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß je ein Vorsprung wechselseitig gegenüber der Längsmittellinie versetzt auf den gegenüberliegenden Breitseiten des Flachstückes vorgesehen ist, und daß der Bohrschaft stirnscitig eine dem Querschnitt des Flachstückes entsprechend gekröpfte Ausnehmung besitzt, die durch einen Längsschlitz und an diametral gegenüberliegenden Seitenkanten des Schlitzes vorgenommene Ausschnitte gebildet ist.
Die Vorsprünge können in einfacher Weise durch Kall/crformcn bei der Herstellung des Spreizkörpers gleich mit angeformt werden und eine solche Ausbildung aufweisen, daß sie sich von dein mit Bohrschneiden versehenen Ende abgewandten Ende her allmählich verdicken. Sie geben dadurch dem Spreizkörper eine keilähnlichc Form, die der erleichterten und wirksamen Aufspreizung des Befestigungselemente.') dient.
Der Bohrschaft ist in einfacher Weise für die Aufnahme de» Spreizkörpers herzurichten. Nachdem der Längsschlitz z. B. durch Fräsen angebracht ist, bedarf es nur noch des Ausfrüscns der wechselseitig angeordneter) Ausschnitte. Durch die wechselseitige Anordnung ist der Spreizkörper auf dem Bohrschaft gegen seitliches Hcrausgleitcn aus dem Schlitz gesichert und damit zentriert.
Zur Erleichterung der ,Spreizwirkung können nach *i»iem anschließenden Merkmal der Erfindung die Vorsprunge konvex aufgewölbt sein. Beim Eintreiben des Spreizkörpers in den Längsschlitz des Befestigungselemejues liegt der Spreizkörper im Bereich seiner Vorsprünge an den Seitenflächen des Längsschlitzes infolge der Wölbung nahezu nur an einer Linie an, so daß dem Eintreiben kaum Reibungswiderstand entgegensteht. Ohne großen Kraftaufwand kann daher der Spreizkörper weit in den Längsschlitz des Befestigungselementes hineingetrieben werden, so daß sich eine gute Verankerung bei hohem Wider-ίο stand gegen Ausziehen einstellt.
Die Vorsprüngen können von dem dem Ende mit den Bohrschneiden abgewandten Ende her allmählich aus der Oberfläche des Flachstückes heraus bis zu ihrer dicksten Stelle verlaufen. Es ist aber auch möglieh, die Vorsprünge von ihrer dicksten Stelle aus zu beiden Enden hin auslaufen zu lassen. Diese Ausbildungsform ermöglicht es, den Spreizkörper in beiden Richtungen in den Längsschlitz eines Befestigungselementes einzutreiben.
ao In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
F i g. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht den erfindungsgemäßen Spreizkörper mit angeprägtem Vorsprung,
F i g. 2 einen Querschnitt des Spreizkörpers,
F i g. 3 eine andere Querschnittsausführung des in einen Bohrschaft eingesetzten Spreizkörpers und
Fig. 4 einen Bohrschaft in perspektivischer Ansicht.
Der Spreizkörper I, der sich aus dem Spreizteil 2 und dem Bohrteil 3 zusammensetzt, besitzt an seinem einen Ende Bohrschneiden 4. An den Längsseiten des Spreizteiles 2 sind Vorsprünge 9 angeformt, die sich im wesentlichen in Längsrichtung des Bohrschaftes erstrecken. Sie besitzen eine in diese Längsrichtung verlaufende Anlagekante 40. Entsprechend Fig. 2 können diese Vorsprünge durch Kaltfließpressen oder entsprechend Fig. 3 durch Ausprägen angeformt sein. Der Bohrschaft ist mit einem Längsschlitz 23 versehen, in den der Spreizkörper während des Bohrens des Bohrloches einsetzbar ist. Der Bohrschaft besitzt außerdem entsprechend der wechselseitigen Anordnung der Vorsprünge 9 am Spreizkörper ebenso wechselseitig und gegeneinander versetzte Ausschnitte 41. Gegen deren Flächen 42 legen sich beim Einschieben des Spreizkörpers in den Längsschlitz 23 des Bohrschaftes 19 die Längskanten 40 der Vorsprünge 9 an. Dadurch ist eine Zentrierung und Führung des Spreizkörpers sichergestellt.
Die Vorsprünge 9 verdicken sich vom Ende 43 des Spreizkörpers her allmählich bis zu ihrer höchsten Erhebung. Sie sind nach außen konvex gewölbt, so daß sie beim Eintreiben in den Längsschlitz eines (nicht gezeigten) Befestigungselementcs an den den
SS Längsschlitz begrenzenden Seitenflächen entlang einer Linie anliegen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I. Schlagbohrdübeleinheit zum Bohren von
    Löchern in einer Wand und zum darin Setzen von Befestigungselementen, bestehend aus einem Bohrschaft, einem mit diesem lösbar verbundenen, als Bohrkopf wirkenden Spreizkörper und einem
    durch den Spreizkörper beim Auftreiben spreizbaren Befestigungselement, wobei der Spreizkörper als Ganzes als längliches Flachstück ausgebildet ist, das in axialer Richtung am einen
    Ende mit Bohrschneiden und am anderen Ende mit Keilflächen versehen ist, die als keilförmig ausgebildete Vorsprünge auf den Breitseiten des Flachstückes angeordnet sind, und wobei das Befestigungselement als Schraubbolzen mit einem Gewinde auf der einen Seite und einem stirnseitig eingearbeiteten, mit dem Spreizkörper zusammenwirkenden Schlitz auf der anderen Seite ausgebildet ist, nach Patent 1916 364, Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß »o je ein Vorsprung (9) wechselseitig gegenüber der Längsmittellinie versetzt auf den gegenüberliegenden Breitseiten des Flachstückes (1) vorgesehen ist und daß der Bohrschaft (19) stirnseitig eine dem Querschnitt des Flachslückes (I) entsprechend gekröpfte Ausnehmung besitzt, die durch einen Längsschlitz (23) und an diametral gegenüberliegenden Seitenkanten des Schlitzes vorgenommene Ausschnitte (41) gebildet isL
  2. 2. Schlaghohrdübeleinheit nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (9) konvex ausgewölbt sind.
    Hierzu 1 ülatt Zeichnungen

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