DE1946913U - Vorrichtung zum seitlich schwenkbaren anbau von anhaengegeraeten wie eggen od. dgl. an einem mit kraftheber ausgeruesteten schlepper. - Google Patents
Vorrichtung zum seitlich schwenkbaren anbau von anhaengegeraeten wie eggen od. dgl. an einem mit kraftheber ausgeruesteten schlepper.Info
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Description
752*19.4.'
Vorrichtung zum seitlich sch^yenkbaren Anbau
von Anhängegeräten, wie Eggen od. dgl», an einem mit Kraftheber ausgerüsteten Schlepper.
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung, bestehend aus Geräteanhängeschiene,
zwei an einer Königssäule angelenkte nach hinten divergierende Auslegearme mit an ihrem Enden
befestigtem Querholm, zum seitlich schwenkbaren Anbau von Anhängegeräten, wie Eggen od. dgl., an einem mit
Kraftheber ausgerüsteten Schlepper, dessen Unterlenker durch eine Traverse, welche die drehbar aufgesteckte
Königssäule trägt, miteinander verbunden sind.
Schlepper mit Unterlenker zum Anbau von Anhängegeräten, wie Eggen od. dgl. sind in der Landwirtschaft seit Jahren
allgemein bekannt. Zu diesem Zweck weist der Schlepper in den überaus meisten Fällen eine sogenannte Ackeranhängeschiene
auf, die mit den Unterlenkern des Schleppers direkt verbunden ist. Wahlweise sind die einzelnen Anhängegeräte
sodann an diese Ackeranhängeschiene über an sich bekannte Mittel befestigbars
— 2 ~
Nachteilig hei den vorbeschriebenen Schleppern ist die
direkte Verbindung der Aekeranhängeschiene mit den Unterlenkern. Hierdurch ergibt es sich, daß eine Verschwenkung
der Anhängegeräte zur Schlepperachse nur geringfügig möglich ist und zwar deshalb, weil sich die Anhängegeräte
in unmittelbarer Nähe der Ackeranhängeschiene befinden« Eine Verschwenkung ist nur soweit möglich, wie es das Verbindungsglied
zwischen Ackeranhängeschiene und Anhängegerät zuläßt. Diese vorbenannte geringfügige Verschwenkung
der Geräte ist insbesondere dann nachteilig, wenn ;A&-&
sieh im Einsatz befindliche Schlepper Kurvenfahrten von
ganz geringem Radius ausführt» Noch nachteiliger auf die Anhängegeräte wirkt sich das Wendön des Schleppers auf
kleinstem Raum aus und insbesondere dann, wenn der Schlepper auf dem Felde die Eckenbearbeitung vornimmt. Bei der
Bearbeitung der Feldecken ist es nur möglich, diese in einem größeren Kreisbogen vorzunehmen, wodurch stets
eine Nachbearbeitung von Hand erforderlich wird»
In diesem Zusammenhang ist eine Vorrichtung bekanntgeworden,
mittels welcher eine beliebige Winkelschwenkung der Ackeranhängeschiene mit den Anhängegeräten bei Kurvenifiahrt
des Schleppers zur Schlepperachse gegeben ist. Bei dieser Vorrichtung weist eine die Unterlenker verbindende
Traverse einen nach oben weisenden Zapfen auf» auf dem eine Königssäule drehbar aufgesteckt ist. Das
untere Ende dieser K0-nigssäule weist eine sog« Zugstange
aufj an welcher sich die Geräteanhängeschiene, d, h« der sogenannte Eggenbalken anschließt. Die an den
3 -
Eggenbälken angehängten Geräte, wie Eggen od» dgl«,
werden an ihrem hinteren Ende über Ketten von zwei Auslegerarmen, die gleichfalls an der Königssäule befestigt sind, gehalten. Bei Kurvenfahrt des
Schleppers dreht sich die Königssäule auf dem Zapfen der Traverse, wodurch eine beliebige seitliche Verschwenkung
der Anhängeschiene mit Anhängegeräten gegeben
ist«
Nachteilig bei der vorbeschriebenen Vorrichtung ist jedoch, daß, wenn der Schlepper mit angebauter Vorrichtung
am Straßenverkehr teilnimmt - dieses ergibt sich zwangsläufig, wenn der Schlepper vom Feld zum
Hof od. umgekehrt unter Benutzung von Bundesstraßen fährt -, derselbe die gesetzlich erlaubte Mindestbreite
für Kraftfahrzeuge erheblich überschreitet.
Demzufolge sind Vorrichtungen bekanntgeworden, die sich durch Einklappen der äußeren Enden auf ein Mindestmaß
entsprechend der Straßenverkehrsordnung reduzieren lassen* Bei diesen Vorrichtungen, die im eingeklappten
Zustand ihrer Außenteile nunmehr der zulässigen Breitenabmessung entsprechen, ergibt sieh aber der nicht zu
übersehende Nachteil, daß ζ. B, bei angehängten Eggen die Zinken der eingeklappten Eggen außen liegen und somit eine große Gefahr für die übrigen Verkehrsteilnehmer
darstellen.
Der Erfinder hat sich nunmehr die Aufgabe gestellt, auf
dem vorgenannten Gebiet eine weitere Ausführungsart zu offenbaren, bei der die aufgezeigten Mangel beseitigt
sind. Zu diesem Zweck ist die Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß die Geräteanhängeschiene dreiteilig ausgebildet ist, wobei das jeweils außenliegende Teilstück der
Schiene über ein T-förmig ausgebildetes Eohrstück und
Holm mit dem Ende der Auslegerarme kraftschlüssig verbunden
ist«
Mittels Steckbolzen od. dgl. ist das Teilstück der Geräteanhängeschiene
an derselben und der Holm am Auslegerarm schwenkbeweglich und auswechselbar angeordnet. Zur Aufnahme
und Halterung von Teilstück und Holm weisen Geräteanhängeschiene und Auslegerarme ,tPförniig od. dgl. ausgebildete
Lagerschalen auf.
Min weiteres Merkmal der Neuerung ist darin zu erblicken,,
daß das T-förmige Rohrstück über Zapfen drehbeweglich mit
dem Teilstück und Holm verbunden ist und mit denselben eine
lösbare Einheit bildet, die manuell, mechanisch od. dgl« betätigtoar ist. Das T-Rohrstück weist zur Halterung der
Aekeranhängegeräte Haken, Ösen od„ dgl. auf.
Neuerungsgemäß ist der Querschnitt einzelner oder aller Vorrichtungsteile rund, quadratisch, rechteckig od. dgl,
ausgebildet.
—· 5 —
Die nachstellende Beschreibung dient zur Erläuterung des neuerungsgeinäßen Gegenstandes, von dem ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt ist, es zeigen/
Fig. 1 eine Braufsieht, wobei das rechte Teilstück
der Ackeranhängesehiene hochgeklappt ist ;
Fig. 2 eine Seitenansicht gern« Fig. 1, jedoch,
mit eingehängten Eggen und
Fig» 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1,
Gemäß den Fig«, 1 bis 3 ist die an sich bekannte Ackeranhängeschiene,
d. h. der sogenannte Eggenbalken mit 1 bezeichnet. Die Anhängeschiene 1 ist neuerungsgemäß dreiteilig
ausgebildet (s. Fig. i), wobei die äußeren Teilstücke 1' schwenkbeweglich über Steckbolzen 5 mit dem
eigentlichen Mittelteil der Anhängeschiene 1 verbunden sind» Die Teilstücke 1' stehen über ein T—förmig ausgebildetes
Rohrstück 2 und Holm 3 mit den Enden der Auslegerarme 4 in kraftschlüssiger Verbindung. Die Holme 3
sind wie die Teilstücke 1' schwenkbeweglich an den Auslegerarmen 4 angelenkt. Die Teilstücke 1' und Holme 3
werden in Lagerschalen 6, die an der Schiene 1 und den Auslegerarraen 4 angeflanscht sind, gehaltert. Bas T-förmige
Rohrstück 2 ist über die Zapfen 7 der Teile 1' und 3 aufgesteckt und zwar so, daß sich das Rohrstück
2 achsial verdrehen läßt. An dem Rohrstück 2 sind an sich bekannte Haken, Ösen od. dgl. 8 angeordnet, die der Auf-
nähme und Halterung von Anbaugeräten 9 dienen» Damit
der mit Haken 8 versehene Schenkel des Rohrstüekes 2 mit
der Ackeranhängeschiene 1 parallel verläuft, sind die Lagerschalen 6 der Teilstücke 1' vor der Anhängeschiene
1 in Richtung Königssäule 10 befestigt.
Beim Einsatz der neuerungsgemäßen Vorrichtung wird die aus Teilstück 1',.T~förmiges Rohrstück 2 und Holm 3
bestehende Einheit seitlich ausgeschwenkt, so daß die aus den Teilen 1', 2 und 3 gebildete Einheit mit der Ackeranhängeschiene
1 in einer Ebene liegt. Ähnlich wie an der Ackeranhängeschiene 1 können nunmehr auch an dem T-förmigen
Bohrstück 2 die Anhängegeräte 9 in an sich bekannter Weise befestigt werden, Naßfo Beendigung des Arbeitsganges
wird die aus den Teilen 1', 2 und 3 gebildete Einheit nach oben und zur Schlepperachse 2 verschwenkt (s. Fig. 3).
Durch die Brehbeweglichkeit des T-förmigen Rohres 2 auf den Zapfen 7 der Teile 1', 3 ergibt es sich, daß das angehängte
Gerät 9 in allen Fällen waagerecht zum unteren Anhängegerät 9 steht« Die Lage des oberen Anbaugerätes 9 zum ύιι-teren
Gerät 9 ist aus der Fig» 2 ersichtlich.
Das Betätigen, d» h. das Auf- und Abschwenken der vorbeschriebenen
Einheit, die aus den Teilstücken 1(, T-Rohr—
stück 2 und Holm 3 besteht, kann manuell, mechanisch od» auf ähnliche Art erfolgen» Es ist in diesem Zusammenhang
ohne weiteres möglichj vom Schlepper aus über Seilzug
die beiden außenliegenden mit Anhängegeräten versehenen Einheiten ab- bzw. hochzuschwenken. In diesem Fall ist
lediglich eine an der Königssäale über Gestänge od. dgl»
angelenkte Keilrolle erforderlich, über deren Nuten die Seilzüge der außenliegenden Einheit laufen und mit einem
an der Königssäule oder Schlepper angeordneten Hebel verbindbar
Der Vorteil beim Gegenstand der Neuerung gegenüber dem Bekannten ist darin zu erblicken, daß durch die mehrteilige
Ausbildung der Ackeranhängeschiene bei Teilnahme des Schleppers am Straßenverkehr die Gesamtbreite der Anbauvorrichtung
reduziert werden kann, so daß sie den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Ein weiterer Vorteil ist,
daß durch die konstruktive Befestigung des T-förmigen
Rohrstückes das daran angehängte Anbaugerät in jedem Fall, d. h. im Arbeitseinsatz sowie im eingeklappten Zustand von
Teilstück und Holm, sich in horizontaler Lage befindete. Somit
ergibt es sich, daß bei Teilnahme des Schleppers am Straßenverkehr eine Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer
durch die hochgeklappten Anbaugeräte nicht gegeben ist«
Claims (3)
1. Vorrichtung,bestehend aus Geräteanhängeschiene, zwei
an einer Königssäule angelenkte nach hinten divergierende Auslegerarme mit an ihren Inden befestigtem
Querholm, zum seitlichen schwenkbaren Anbau von Anhängegeräten, wie Eg^en od, dgl,, an einem mit Kraftheber
ausgerüsteten Schlepper, dessen Unterlenker durch eine Traverse, welche die drehbar aufgesteckte Königssäule trägt, miteinander verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Geräteanhängeschiene
(l) dreiteilig ausgebildet ist, wobei das jeweils außenliegende Teilstück (l·) der Schiene (l) über
ein T-förmig ausgebildetes Rohrstück (2) und Holm (3) mit dem Ende des Auslegerarmes (4) kraftschlüssig verbunden
ist*
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß Teilstück (l1) und Holm
(3) über Steckbolzen 45) od· dgl«, schwenkbeweglich
und auswechselbar an der Schiene (l) bzw« Auslegerarm
(4) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß Geräteanhängeschiene
(l) und Auslegerarm (4) zur Aufnahme und Halterung der Teilstücke (lf) und Holme (3) U-förmig od. dgl. ausgebildete
Lagerschalen (6) aufweisen,.
— Q
4» Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet , daß Teilstück (l1) Holme (3) und T-förmiges. Rohrstück (2) eine lösbare
Einheit bilden, die manuell, mechanisch od. dgl« betätigbar ist,
5* Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet , daß das T-förmig ausgebildete
Rohrstück (2) Haken, Ösen (8) od. dgl» zur Halterung der Ackeranhängegeräte (9) aufweist«
6, Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Querschnitt
einzelner od. aller Vorrichtungsteile (l bis 4) rund, quadratisch, rechteckig od. dgl. ausgebildet ist«
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966K0054253 DE1946913U (de) | 1966-04-19 | 1966-04-19 | Vorrichtung zum seitlich schwenkbaren anbau von anhaengegeraeten wie eggen od. dgl. an einem mit kraftheber ausgeruesteten schlepper. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966K0054253 DE1946913U (de) | 1966-04-19 | 1966-04-19 | Vorrichtung zum seitlich schwenkbaren anbau von anhaengegeraeten wie eggen od. dgl. an einem mit kraftheber ausgeruesteten schlepper. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1946913U true DE1946913U (de) | 1966-09-29 |
Family
ID=33351010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966K0054253 Expired DE1946913U (de) | 1966-04-19 | 1966-04-19 | Vorrichtung zum seitlich schwenkbaren anbau von anhaengegeraeten wie eggen od. dgl. an einem mit kraftheber ausgeruesteten schlepper. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1946913U (de) |
-
1966
- 1966-04-19 DE DE1966K0054253 patent/DE1946913U/de not_active Expired
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