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DE1946873U - Verkleidungsbahn fuer bauteile. - Google Patents

Verkleidungsbahn fuer bauteile.

Info

Publication number
DE1946873U
DE1946873U DEK53694U DEK0053694U DE1946873U DE 1946873 U DE1946873 U DE 1946873U DE K53694 U DEK53694 U DE K53694U DE K0053694 U DEK0053694 U DE K0053694U DE 1946873 U DE1946873 U DE 1946873U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grain
components
binder
concrete
aggregate concrete
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK53694U
Other languages
English (en)
Inventor
Ingrid Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK53694U priority Critical patent/DE1946873U/de
Publication of DE1946873U publication Critical patent/DE1946873U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

DB. JÜRG JOHANNES S ON
PATENTANWALT 638 BAD HOMBtTRG B. FHANKFBHT-M., ΑΙ/Γ GOJVZETNTHEIM 85
13. Mai 1966
GEBRAUCHSMUSTER
Nr.
Eingereicht am: Eingetragen am: Bekannt gemacht: Priorität :
Klasse:
Anmelder:
Bezeichnung:
Ingrid Krüger geb. Huth, Köppern /Taunus Wilhelmstraße h7
"VerkleidungsTbahn zum Verblenden von Bauteilen.
Ss ist "bekannt Bauteile, z.B. Einfriedigungen, Stützmauern oder Böden nach dem sogenannten Waschbetonverfahren herzustellen. Hierbei wird dem eigentlichen Bindemittel, bestehend aus Sand, Zement und Wasser, ein Zuschlagstoff in Form von Körnung zugegeben. Diese Betonmischung wird in die erstellte Verschalung eingebracht.
s: Disse Untsrlage (Beschreibung und
Die «vil, -jfi'ßU 9fr SCWiCiJ-Un U->*r * *
Gl»e* racWtichen Imwssses gebührenttei bnr^vi
negative zu also übllohen Preisen geliefsit.
=--^ ;" ^- ■"■'-'* eingereichte; sie us'icbt tran tter WorJ-
· · -Ί ier .Abweic'-ung ist rricht gepüfe
> ■■ '- käfinsn jeöerzelf ohrsi htochweis
» >·...&«.-> nieürvon auch Fctokopten oder
Deutsches Pateatessst,
Bei diesen Anordnungen ist es schwierig, eine gleichmäßige Verteilung der Körnung über die ganze, an der inneren Versclialungsseite anliegenden Fläche des herzustellenden Baukörpers zu erreichen. Ein großer Nachteil liegt darin, daß der Baukörper zu einem Zeitpunkt ausgeschalt werden muß, in dem der gerade fertig abgebundene Beton noch weich ist. Dies ist erforderlieh, um durch Waschen und Bürsten die ZementleimseMcht von der Körnung, Perlkies, zu befreien.
Hierbei ist der Zeitpunkt des Ausschalens, sowie des Auswaschens sehr schwer festzulegen. Zumeist ist der Beton noch zu weich, so daß heim Ausschalen Körnung abfällt, oder umgekehrt der Fall, daß der Beton zu hart ist, so daß ein Auswaschen der Zementleimschicht ausgeschlossen ist.
Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, hat man für die Verblendung fertige Platten benutzt, die ebenfalls unter guter Vermischung von Zement und körnigem Material herstellbar sind. Dies hat jedoch gegenüber der Anordnung der Verblendung an der Baustelle selbst den Nachteil, daß die Platten wegen ihres sehr hohen Gewichtes erhebliche Transport- sowie Verlegekosten verursachen und in hohem Maße der Bruchgefahr ausgesetzt sind. Außerdem ist die Herstellung solcher Fertigteile teuer, da große Maschinen, z.B. Rütteltische erforderlieh sind, um das körnige Material gleichmäßig in Zementleim zu verteilen und vor
— "5 — ι
allen Dingen betr. später erforderlicher Festigkeit, hoch zu verdichten.
Es wurde nun gefunden, daß eine nach dem Waschbetonverfahren erzeugte Körnung, insbesondere Naturstein-Körnung auf Bauteilen der genannten oder ähnlichen Art leichter aufbringbar und hesser, sowie gleichmäßiger ausgebildet und außerdem hilliger ist, wenn auf den zu verblendenden Teilen als "besonderes Bauelement eine Trägerhahn, z.B. eine Matte, mittels eines Bindemittels vorgesehen ist, auf die die gewünschte Körnung mit Hilfe eines Bindemittels "bereits aufgebracht ist. Anschließend wird die die Körnung enthaltende Matte mit einem Zementleim, bestehend aus Zement und Sand im Verhältnis 1 : 3 und Zugabe von Anmachwasser auf geschlämmt versehen. Der frische, fertig ,.. abgebundene Zementleim in noch weichem Zustand kann durch Waschen und Bürsten beseitigt und somit die Oberfläche der Körnung freigelegt werden.
Außerdem kann die die Körnung tragende Verkleidungsbahn nach der Haftung am Bauteil mit verträglichen Arten von durchsichtigen Kunststoffen, bzw. Kunstharzen beschichtet werden. Bei diesem Verfahren entfällt ein späteres Freilegen der Körnung durch Auswaschen.
Handelt es sich um Bauteile aus Beton, zum Beispiel Mauern, Pfeilern, Decken oder Böden, so kann der Beton, bevor er weitgehend abgebunden ist, selbst als Bindemittel für die
Matte dienen» Ist-der Beton dagegen solion hart} oder fee stehen die zu verblendenden Gegenstände aus Mauerwerk, Holz, .Glasig ".:7"-Metall, Kunststoff-^ Isolierpappen, Astoestzementtafeln, V '/.: Hartschaumstoffen oder anderem festen Material, so)wird dieiv""-. ~':- mit.der Körnung-versehene.Hatte mit Hilfe eines für solche^y ■ Zwecke he-kannten Klebemittels1 befestigt,- Zwischen die zu; -.„/. verblendenden. Bauteile und die ¥asehbetonsohieht kann n-obii..;.'-"--"■". Isolierinaterial} z«B, Sehaum-Styrol, oder Heraklith und sonstige Dämmplatte?! eingefaraeht werden. . -. . ;;. ,;
Als Matte IaM z.B. Jute,. Sackleinwand oder ein Netzwerk -:-;;^/---.: aus anderem Material-, z.B. aas synthetischen Fasern, ver-~" \i"·■ ■"■■.--wendet werden* Dieses kann auch durch Metalldraht verstärkt v sein« "..""-."""-""-. -. ■ ../:.-■:-
Auf die Matte selbst wird das körnige Material, z«B. .Fluß--'...". ■: Meselsteine von etwa 7— 15 oder 15-"-3ο mm Durchmesser'mit: :; Hilfe eines bekannten zähen Klebemittels, das nach dem Erhard ten noch eine genügende Elastizität aufweist, aufgeTbracht* Dies kann z*B. auf einer mit Randleisten versehenen Unterlage aus Holz, Metall oder Kunst stoff erfolgen. - :-::.:;:
Eine "beispielsweise-AttsführungsfOrm einer Matte,- wie sie_- . - V gemäß der .Neuerung für die Verblendung von Bauteilen ver- ; wendet werdenkann, zeigen die Figuren i und 2. Auf.die Matte 1 ist die" Körnung 2 in der Klebeschicht 3 aufgebrachi>.
— ί? —
Das Verfahren nach der Neuerung hat den großen Vorteil, daß die zur Verblendung dienenden, mit der Körnung ver- / ; seiaenen Matten leicht und ohne Bruchgefahr befördert werden ; können, da "ihr-Gewicht wesentlich geringer ist als ent- ^V" sprechend: große bzw, viele Platten wie sie "bisher verwen-;". .'L/: det wurden.
Ebenfalls von großem Vorteil ist, daß man mit diesen Matten große Flächen schnell und vor allen Dingen fugenlos in Waschbeton ausführen kann.
Die Matten haben den weiteren Vorteil, daß sie in beliebiger Größe hergestellt und jeder Form des Bauteiles angepaßt werden können. Man erhält in einfacher Weise immer eine gleichmäßige Oberfläche» was nach den bisher bekannten Methoden nicht oder nur unter großes Aufwand zu erzielen/ war. : ; ■""■'■:■"- ■■
Von weiterem großen Vorteil ist, daß sich bei der architektonischen, sowie innenarchitektonischen Gestaltung viele weitere Anwendungsmöglichkeiten bieten, da man alle Materialien durch die Matten mit Waschbeton beschichten bzw. verblenden kann, was bisher nicht möglich war«
Es lassen sich z.B. jetzt Deckenuntersiehten aus Waschbeton, durch vorheriges Aufbringen der Matte auf Wärmedämmplatten, wie z.B. Heraklith, ausführen.
Ebenfalls lassen .sich z.B. Hartschaum-Bauelemente unter Anwendung der Matte "beschichten und. gelben dem leichten Element ein massives Aussehen,
Die Matten haben den weiteren Vorteil, daß man die Körnung anstatt mit Zementleim 4 auszuschlämmen jetzt mit z*B. durchsichtigem Kunststoff bzw, Kunstharzen 5 versehen kann, wie in Fig. 3 ersichtlich. Bei diesem Verfahren ist eine Verwitterung, z.B. durch Vermoosung, so gut wie ausge- :; schlossen.
Ein großer Vorteil der Matten ist, daß man alle Baukörper η ach t r § g Ii c h mit einer sehr dünnen Waschbeton-· schicht vertlendenj bzw. verlegen kann, was nach den bis·-* herigen bekannten Verfahren nicht möglich war.

Claims (2)

  1. ΕΑ.255!»18*1ί5.
    INGRID KROGER, KÖPPERN 13. Mal I966
    K 53 '69VsOa. ffbm
    Neue Schutzansprüehe
    i. Verlifeidungsfaahn zum Verblenden von Bauteilen, dadurch gekennzeichnet, daß auf ihr eine nach dem Waschbetonverfahren hergestellte Naturstein-Körnung mittels eines Bindemittels angeordnet ist.
  2. 2. Ve rkl ei dung st)ahn nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i e h η e t , daß die Körnung mit einem nach dem Erhärten elastischen Bindemittel auf einer flexiblen Trägerbahn angeordnet ■ist.
    Verkleidungshahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge kennzeichnet , daß die mit der Körnung versehene Trägerbahn mit durchsichtigem transparenten Kunststoff oder Kunstharz Tb es chi cht et ist.
    Hisjwefss Dtes-9 Unterlage (ßpsch-o'^-·"" n^ gghtstgsfts^f,) fsf (Ulamisfet elnpreteHtef sie fMchi mn f&SWtjffiOWitotf** ""*.· "' ' ./M.r.fi i>3, §'m wefjBtef» "Bs<teu(ung der ΑΝϊ-Άικίίΐ Hi tf- &S irtCilc^feft«ί:'ί -· - -ι -."--: M jfeh fr»" de« AfBHSlsiifl, S;s feSnncn K.;r!f c»^
    roefiitfefjgfl {oi«^-^ e^*.·». · .-ro^ösaftB» WSfdsS. Auf Anirm werden hiervon such Fsfokopisn 2ö rfjs-^^s» Prefcoff geiioforf» --_-J._J" . -
DEK53694U 1966-02-23 1966-02-23 Verkleidungsbahn fuer bauteile. Expired DE1946873U (de)

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DE1946873U true DE1946873U (de) 1966-09-29

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DEK53694U Expired DE1946873U (de) 1966-02-23 1966-02-23 Verkleidungsbahn fuer bauteile.

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DE (1) DE1946873U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1299398B (de) * 1967-09-06 1969-07-17 Krueger Peter Verwendung eines Kunststoffschmelzklebers zur Herstellung von Verkleidungselementen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1299398B (de) * 1967-09-06 1969-07-17 Krueger Peter Verwendung eines Kunststoffschmelzklebers zur Herstellung von Verkleidungselementen

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