DE1946477U - Kopfbedeckung. - Google Patents
Kopfbedeckung.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42B—HATS; HEAD COVERINGS
- A42B1/00—Hats; Caps; Hoods
- A42B1/04—Soft caps; Hoods
- A42B1/041—Peakless soft head coverings, e.g. turbans or berets
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
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- A42B1/12—Bathing caps
Landscapes
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
RA. 410 81 e*-4.8.66
Dipl.-lng. H. B. KAHLER · Dr.-lng. W. STAR K
PATENTANWÄLTE
415Ο Krefeld, den
Leyentalstr. 23 Fernruf 2O469
\ 1 AUG. 1388
Unser Zeichen: J) Vo 66
Ihr Zeichen:
Curt Wallach, Herengracht 60, Amsterdam, Holland
Die Erfindung betrifft eine Kopfbedeckung mit einem Kopftuch aus
Textil 0.dgl.
Als Kopfbedeckung erfreuen sich Kopftücher, die in zahlreichen modischen Dessins erhältlich sind, einer großen Beliebtheit. Ein
Nachteil der in der Regel aus feinen Geweben und Gespinsten gefertigten Kopftücher besteht jedoch darin, daß sie keinen Schutz
gegen Niederschläge zu bieten vermögen. Man behilft sich daher
weithin damit, zum Schutz der Frisur gegen Regen besondere Regenhauben aus dünnen Plastikfolien anzulegen. Solche Regenhauben
sind zwar in der Handhabung praktisch, da sie schnell und einfach angelegt werden können und auch keinen nennenswerten Raum beanspruchen,
so daß sie stets für den Bedarfsfall in der Tasche mitgeführt werden können. Im angelegten Zustand wirken sie jedoch
alles andere als gefällig.
Deutsche Bank A3 Krefeld 725625 . Postscheck Essen 4Ο55
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache, preiswertim
Gebrauch äußerst praktische Kopfbedeckung zu schaffen, die in den vielfältigsten modischen Formen hergestellt werden kann und
die der Trägerin bei äußerster Schonung der Frisur einen unbedingt sicheren Schutz gegen Niederschläge bietet.
Gemäß der Erfindung besteht die Kopfbedeckung aus einem Kopftuch >
aus Textil o.dgl., welches mit einer dünnen Folie aus wasserdichte!.
Material, vorzugsweise einer Plastikfolie unterlegt ist. Eine solche Kopfbedeckung ist im Gebrauch ähnlich praktisch wie ein
einfaches Kopftuch, hat jedoch den entscheidenden Vorteil, daß sie absolut wasserdicht ist und außerdem wesentlich gefälliger wirkt
als die bekannten Plastikhauben, da die wasserdichte Folie verdeckt unter dem Kopftuch liegt.
Vorzugsweise ist die wasserdichte Folie randseitig, zweckmäßig
an dem Stirnrand des Kopftuches mit diesem verbunden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das Kopftuch aus einem Vierecktuch, welches zu einem Dreiecktuch zusammengelegt
ist, wobei zwischen den aufeinandergelegten Dreieckflächen
des Kopftuches die wasserdichte Folie eingelegt, und, vorzugsweise an der Faltstelle des Kopftuches, mit diesem verbunden ist. Die
Verbindung der wasserdichten Folie mit dem Kopftuch kann durch Nähen, Kleben oder auf andere Weise erfolgen. Es empfiehlt sich,
an der Faltstelle des Kopftuches eine dünne Einlage aus elastischem
Material, vorzugsweise Schaumgummi ο.dgl. vorzusehen, an der das
Kopftuch und die wasserdichte Folie miteinander vernäht werden können.
Ferner sieht die Erfindung eine Kopfbedeckung vor, bei der die
den Kopfschutz bildende wasserdichte Folie an einer Kopfspange angebracht ist, welche auf den Kopf aufsteckbar ist. Es besteht . *,
die Möglichkeit, mit dieser Kopfspange auch ein Kopftuch aus Textil zu verbinden, welches in diesem Fall die wasserdichte
Folie abdeckt. Andererseits kann jedoch auch ein von der Kopfspange
und der wasserdichten Folie getrenntes Kopftuch verwendet werden, welches nach dem Anlegen der Kopfspange umgebunden wird.
Gegebenenfalls kann die Kopfspange mit der daran befestigten wasserdichten Folie aber auch ohne ein Kopftuch getragen werden.
Die Kopfspange besteht vorteilhafterweise aus einer gewölbten
Kappe aus einem nachgiebigen, jedoch gegenüber der v/asserdichten Folie vergleichsweise formsteifen Material, an der die federnde
Spange angeordnet ist. Die Anbringung der wasserdichten Folie an der Kopfspange erleichtert nicht nur das Anlegen der Kopfbedeckung,
sondern hat auch den Vorteil, daß empfindliche Frisuren beim Anlegen der Kopfbedeckung besser geschont werden als bei Verwendung
der bekannten Plastikhauben. Außerdem wirkt die Kopfspange wesentlich gefälliger als die bekannten Plastikhauben.
Schließlich kann die erfindungsgemäße Kopfbedeckung auch mit einer
gewölbten Schutzklappe versehen sein, die mit dem Kopftuch bzw.
der Kopfspange derart verbunden ist, daß sie im Bedarfsfall aus
einer eingeklappten oder eingeschobenen Lage, in der sie verdeckt unter dem Kopftuch bzw. der Kopfspange liegt, zur Bildung eines
Mützenschirms nach außen geklappt bzw. gezogen werden kann. Die Schutzklappe wird zweckmäßig aus einem dünnen elastischen Plastikmaterial
gefertigt, welches entweder durchsichtig ist oder zur Er«
zielung eines Blendschutzes eine Dunkeltönung aufweist. · -,
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Kopfbedeckung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Kopfbedeckung in perspektivischer
Darstellung;
Fig. 2 die Kopfbedeckung gemäß Fig. 1 in angelegtem Zustand
j
Fig. J5 das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Kopfbedeckung in perspektivischer Darstellung;
Fig. 4 die bei der Kopfbedeckung gemäß Fig. 3 verwendete
Kopfspange in perspektivischer Darstellung;
Fig. 5 die Kopfbedeckung gemäß den Fig. 3 und ^ in angelegtem
Zustand.
Die Kopfbedeckung gemäß den Fig. 1 und 2 besteht aus einem rechteckigen
Kopftuch 1 aus textilem Gewebe, z.B. aus dünnem Nylongewebe o.dgl., welches etwa in Richtung seiner Diagonalen zu
einem Dreiecktuch so gefaltet ist, daß an der bei 2 abgesteppten Stirnseite (Faltstelle) des Kopftuches seitlich zwei Zipfel 3
gebildet werden, die bei angelegtem Kopftuch unter dem Kinn zusammengeknotet werden können, wie in Fig. 2 ßei 4 angedeutet. Na- ;,r
türlich besteht auch die Möglichkeit, die Zipfel am Hinterkopf unter dem Haar zusammenzubinden.
Auf der Innenseite, d. h. zwischen den beiden aufeinander gefalteten
Dreiecksseiten des Kopftuches ist eine dünne wasserdichte Plastikfolie 5 angeordnet, die eine Zwischenfütterung des Kopftuches
auf dessen Unterseite bildet. Die Plastikfolie kann lose zwischen den dreieckigen Kopftuchflächen liegen, sie ist in diesem
Fall an der abgesteppten Stirnseite 2 des Kopftuches mit diesem vernäht oder auf andere Weise, z.B. durch Kleben, verbunden. Die
Plastikfolie 5 weist ebenfalls eine dreieckige Form auf, so daß sie bei angelegter Kopfbedeckung verdeckt zwischen dem Kopftuch
liegt.
An der abgesteppten Faltstelle ist eine Einlage β aus Schaumgummi
eingesetzt, mit welcher das Kopftuch sowie gegebenenfalls auch
die Plastikfolie vernäht sind.
Ferner weist die Kopfbedeckung eine gewölbte Schutzklappe 7 auf, die an der abgesteppten Stirnseite 2 des Kopftuches so befestigt
ist, daß sie, wie in Fig. 2 gestrichelt angedeutet, nach innen
unter das Kopftuch geklappt bzw. geschoben und im Bedarfsfall nach
außen geklappt bzw. gezogen werden kann, so daß sie einen Schutz vor Regen oder Sonneneinstrahlung bietet. Die Schutzklappe besteht
zweckmäßig aus einem dünnen, verhältnismäßig formsteifen Plastikmaterial,
welches durchsichtig oder auch getönt sein kann.
Die Kopfbedeckung gemäß den Fig. 3 bis 5 weist eine Kopfspange
auf. Diese besteht aus einer der Kopfform entsprechend gewölbten Kappe 8 aus einem nachgiebigen Material, z.B. einem verhältnismäßig formsteifen, jedoch elastischen Nylongewebe, in die stirnseitig eine elastische, U-förmige Spange eingesetzt, z.B. eingenäht ist, deren federnde Schenkel 9a den Kopf seitlich mit Klemmung umfassen. Mit der Kappe 8 ist die den eigentlichen Regenschutz bildende wasserdichte Folie Io verbunden, welche etwa
dreieckförmig ausgebildet ist.
auf. Diese besteht aus einer der Kopfform entsprechend gewölbten Kappe 8 aus einem nachgiebigen Material, z.B. einem verhältnismäßig formsteifen, jedoch elastischen Nylongewebe, in die stirnseitig eine elastische, U-förmige Spange eingesetzt, z.B. eingenäht ist, deren federnde Schenkel 9a den Kopf seitlich mit Klemmung umfassen. Mit der Kappe 8 ist die den eigentlichen Regenschutz bildende wasserdichte Folie Io verbunden, welche etwa
dreieckförmig ausgebildet ist.
Ferner ist mit der Kappe 8 eine dieser entsprechend gewölbte
Schutzklappe 11 so verbunden, daß sie aus der in den Fig. 3 und 4 dargestellten ausgeklappten oder herausgezogenen Stellung in die in Fig. 3 gestrichelt angedeutete Stellung 11' geklappt oder geschoben werden kann, in der sie verdeckt dicht unter der Kappe 8 liegt.
Schutzklappe 11 so verbunden, daß sie aus der in den Fig. 3 und 4 dargestellten ausgeklappten oder herausgezogenen Stellung in die in Fig. 3 gestrichelt angedeutete Stellung 11' geklappt oder geschoben werden kann, in der sie verdeckt dicht unter der Kappe 8 liegt.
Die Folie Io kann mit einer Musterung versehen sein. Andererseits
kann aber auch an der Kappe 8 ein Kopftuch 12 befestigt sein,
welches über der wasserdichten Folie Io liegt.
welches über der wasserdichten Folie Io liegt.
Schutzansprüche:
Claims (7)
1. Kopfbedeckung mit einem Kopftuch aus Textil o.dgl., dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopftuch (1, 12) mit einer wasserdichten Folie (5, Io)j vorzugsweise einer Plastikfolie unterlegt ist. *
t -9
2. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die- -,
wasserdichte Folie (5, Io) nur randseitig mit dem Kopftuch verbunden
ist.
J). Kopfbedeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopftuch (l) aus einem Vierecktuch besteht, welches zu einem Dreiecktuch zusammengelegt ist, wobei zwischen den aufeinandergelegten
Dreieckflächen des Kopftuches die wasserdichte Folie (5) eingelegt und, vorzugsweise an der Faltstelle (2) des
Kopftuches, mit diesem verbunden ist.
4. Kopfbedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch eine an der Faltstelle angeordnete, mit dem Kopftuch (l) und der Folie (5) z.B. durch Vernähen verbundene Einlage (6)
aus elastischem Material, vorzugsweise Schaumgummi o.dgl.
5. Kopfbedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet,
daß die wasserdichte Folie (lo) an einer Kopfspange (9) befestigt ist.
6. Kopfbedeckimg nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die
Kopfspange aus einer gewölbten Kappe (8) aus einem nachgiebigen,
gegenüber der wasserdichten Folie (lo) vergleichsweise formsteifen
Material besteht, an der die federnde Spange (9) angebracht ist.
7. Kopfbedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet ■
durch eine gewölbte Schutzklappe (7, 11), die mit dem Kopftuch (l) bzw. der Kopfspange (8, 9) verbunden ist und in eingeklappter oder eingeschobener Lage verdeckt unter dem Kopftuch bzw.
der Kopfspange liegt und unter Bildung eines Schirmes herausklappbar bzw. herausziehbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW37896U DE1946477U (de) | 1966-08-04 | 1966-08-04 | Kopfbedeckung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW37896U DE1946477U (de) | 1966-08-04 | 1966-08-04 | Kopfbedeckung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1946477U true DE1946477U (de) | 1966-09-22 |
Family
ID=33390777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW37896U Expired DE1946477U (de) | 1966-08-04 | 1966-08-04 | Kopfbedeckung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1946477U (de) |
-
1966
- 1966-08-04 DE DEW37896U patent/DE1946477U/de not_active Expired
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