DE1946341A1 - Elektrisches Schlagwerk fuer Uhren - Google Patents
Elektrisches Schlagwerk fuer UhrenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schlagwerk für Uhren mit einem einen Schlaghammer otifcr dergleichen betätigenden
impulsweise gespeisten Elektromagneten,
Es ist ein elektrisches Schlagwerk für Zimmeruhren bekannt,
bei welchen ein Schlaghammer durch einen aus einer Batterie
gespeisten Elektromagneten betätigt wird» Dabei wird der Elektromagnet mit Hilfe eines mechanisch angetriebenen Schlaglaufwerkes
bei jedem Schlag ein- und ausgeschaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein voll elektrisches Schlagwerk zu schaffen, das im Aufbau einfach ist
und das insbesondere für elektrische Batterieuhren geeignet ist.
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Tulagramrriadressei pQtentsönior
-. -2 - ' 13Λ6341
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung
des Elektromagneten eine elektrische Impulserzeugerschaltung
vorgesehen ist und daß eine von dem Elektromagneten angetriebene
Vorrichtung für die Steuerung der Impulse rzeuger se haltung vorgesehen ist»
Vorzugsweise ist der Schlaghammer ein den Elektromagneten durchsetzender. Stößel. Dabei ist vorzugsweise eine den
Stößel bei nicht erregtem Elektromagneten in einer Ruhelage'
haltende Feder vorgesehen, wobei der Stößel so ausgebildet ist, daß er bei Erregung des Elektromagneten angehoben und
bei dessen Entregung unter der Schwerkraft gegen einen Schallkörper,
zum Beispiel eine Glocke, fällt.
Es kann ein die Teile des Schlagwerkes aufnehmendes Gehäuse, vorzugsweise aus Kunststoff, vorgesehen sein, das von
einer Seite von einem Schallkörper übergriffen und auf der anderen Seite von einer Abdeckplatte verschlossen ist. Dabei ist
vorzugsweise die Abdeckplatte mit einer gedruckten Schaltung
versehen, und es trägt die Abdeckplatte die Schaltelemente
der elektrischen Impulserzeugerschaltung. Die Abdeckplatte kann mit herausgeführten elektrischen Eontaktelementen versehen
sein. Dadurch ist es möglich, das Schlagwerk an verschiedene
Uhrwerke.in einfacher Weise anzubauen.
Als elektrische IrapulserzeugerschaItung kann ein
astabiler Multivibrator vorgesehen sein. Es ist auch möglich, als elektrische "Dnpulserzeugers cha Itung einen von dem
Elektromagneten betätigten,.die Erregung des Magneten steuern-.
den Kontakt vorzusehen* Vorzugsweise ist der Impulserzeugerschaltung eine Steuerstufe vorgeschaltet, wobei eine vom Uhrwerk
betätigte Schaltanordnung vorgesehen ist, welche in ihrer
Ruhestellung einen Kondensator an einer Spannungsquelle angeschlossen hält, im Weckzeitpunkt aber in den Eingangskreis
der Steuerstufe schaltet*
Die Steuervorrichtung für die Impulserzeugerschaltung
kann ein vom Schlaghammer oder von einem mit diesem verbundenen Teil angetriebenes Schrittschaltwerk und eine von diesem betätigte
Kontaktanordnung umfassen· Das Schrittschaltwerk kann
ein Schaltrad enthalten, das durch eine vom Sehlaghammer betätigte Schaltgabel fortgeschaltet wird, wobei das Schaltrad
mit Nocken versehen ist, die einen die Impulserzeugerschäl*-
tung beeinflussenden Kontakt betätigen. Mit dem vom Schaltrad
betätigten Kontakt kann der Ausgang der Steuerstufe uberbrückbar
sein. Zur Justierung von Uhrzeigern und Söhlagfolge
kann parallel zu dem vom Schaltrad betätigten Kontakt ein
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willkürlich von Hand betätigbarer Kontakt vorgesehen sein. Es kann auch eine von außerhalb des Uhrwerks zugängliche
Handhabe vorgesehen sein, mit welcher die vom Uhrwerk betätigte Schaltanordriung Willkürlieft betätigbar ist. Der willkürlich von Hand betätigbare Kontakt kann als Umschaltkontakt
ausgebildet und so geschaltet sein, daß er in seiner Ruhestellung
einen einerseits an Spannung liegenden Kondensator kurz schliesst und in seiner Arbeitsstellung diesen Kondensator
an die Impulserzeugerschaltung legt, wobei der Kondensator
so bemessen ist> daß ein einziger Impuls erzeugt wird. Der willkürlich von Hand betätigbäre Kontakt kann-aber auch als
Arbeitskontakt ausgebildet sein* der in seiner Arbeitsstellung
einen einerseits an Spannung■" -liegenden-, von e inem Entlade widerstand
überbrückten Kondensator an die Impulserzeugerschaltung legt, wobei der Kondensator so bemessen ist, daß nur ein
Impuls erzeugt wird. '-■"■.-"
Die Erfindung ist im folgenden anhand der. Zeichnung an
einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung
zeigen: -■■-"" ._ . . =
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Schlagwerkes
in Form, einer Anbaueinheit, auf die Abdeckplatte gesehen, wobei einzelne Teile
.weggebrochen sind.
Fig;. · 2 einen Schnitt nach- der Linie H-II in Fig. 1,
- 5 —
0 9 8 %1/
0 9 8 %1/
'IS4B341
Fig. 5- eine Einzeldarstellung in einem Schnitt
nach der Linie,III-III in Pig. I,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Steuerkantaktes, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 1
Fig. 6 eine Ansicht des Schlagwerkes nach Fig. "1,. auf die Glocke gesehen, wobei einzelne Teile der Glocke und des Gehäuses weggebrochen
sind,
Fig. 7 ein Schaltschema einer elektrischen Impulserzeugerschaltung,
Fig. 8 ein Schaltschema einer weiteren elektrischen
Impulserzeugerschaltung und
Fig. 9 und -
10 Darstellungen zweier.möglicher Ausführungen
eines Handsehalters zur Justierung von Zeigerstellung
und Schlagfolge,
In den Figuren 1 bis 6 ist mit 10 ein Gehäuse bezeichnet, das zweckmäßig aus Kunststoff gespritzt ist. Dieses Gehäuse
10 besitzt eine Vertiefung 10a, in die ein Elektromagnet 16 eingesetzt ist. Dieser Elektromagnet wird in der Vertiefung
durch Halterungen 14 „und 15 gehalten. 20 ist die Wicklung
des Elektromagneten 16. Der Elektromagnet besitzt eine zentrische Bohrung, in welcher ein Stößel21 verschiebbar gelagert ist.
Der Teil 21 besteht aus ferromagnetischem Material, während
an diesem ferromagnetischem Teil ein nichtmagnetischer Teil 17
angesetzt ist. Um ein Kleben des ferromagnetischen Stößels 21
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zu vermeiden, sindLagerbüchsen 22 aus nicht magnetischem
Material vorgesehen. Zweckmäßig wird der Elektromagnet mit
dem Stößel in der in FIg. 1 gezeigten Lage angeordnet, so
daß der Stößel 21 unter der Wirkung der Schwerkraft gegen
die Glocke 12 anschlagen kann, nachdem er durch Erregung des Magneten 16 bzw* dessen Wicklung 20 aus der in Fig. 1 gezeigten
Ruhelage in die strichpunktiert gezeigte Lage angehoben worden 1st. Der Stößel wird in seiner Ruhelage durch eine
Feder l8 gehalten.
Der Stössel 21, 17 ist an seinem nicht magnetischen Ende
lf mit einer Scheibe 19 versehen, die mit einer Feder 23&
zusammenwirkt. Diese Feder 2Jb ist Teil einer Feder 23,deren
anderer Teil 23a an einem Gehäuseteil anliegt und somit als
Rückstellfeder für eine Schaltgabel 26 dient, die bei 27
schwenkbar gelagert ist. Diese Schaltgabel 26 ist mit Stiften
26a versehen, die mit einem Schaltrad 28 zusammenwirken und
dieses fortschalten. Bei jeder Hubbewegung des Stössels 21, 17 wird die Schaltgabel 26 hin und her bewegt, wodurch das
Schaltrad 28 um eine Zahnteilung Mtergeschaltet wird. Das
Schaltrad 28 kann beispielsweise aus Kunststoff gespritzt
sein. Es enthält, wie aus Figur 1 ersichtlich, mehrere Nocken, die einen Schaltkontakt 29, 30 betätigen. Die Nocken haben
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entsprechend der gewünschten Schlagzahl verschiedene Längen. Um eine einwandfreie Lagerung der Schaltgabel 26 und des
Schaltrades 28 zu gewährleisten, ist in dem Kunststoffgehäuse 10 eine Platine 25 vorgesehen, die bei 2k mit Hilfe
von Kunststoffzapfen vernietet bzw. verschweißt ist.
Das Gehäuse ist mit Hilfe der Abdeckplatte 11 verschlossen, Diese Abdeckplatte trägt vorzugsweise die verschiedenen Schaltelemente für die elektrische Impulserzeugerschaltung und ist
zweckmäßig mit' einer gedruckten Schaltung versehen. Dabei können,
wie in Figur 1 ersichtlich, in der Abdeckplatte 11 Schlitze 11b vorgesehen sein, in deren Bereich die Leitersehiohten
der gedruckten Schaltung hineinreichen, so daß hier die
gesamte Baueinheit beispielsweise an ein Uhrwerk angebaut werden kann, wobei gleichzeitig die verschiedenen Kontakte hergestellt
werden. .
Die Kontaktlamellen 29 und 30 sind mit Hilfe von Exzentern 31 bis 33 einstellbar, wodurch eine genaue Justierung des
Kontaktdruckes und der Lage der Kontaktlamelie 30 in Bezug
auf das Schaltrad 28 möglich ist.
Figur 7 zeigt eine mögliche Ausführungsform einer
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elektrischen Impulserzeugerschaltung. Es sind hier zwei
getrennte Anordnungen dargestellt, die je mit einer strichpunktierten Linie umrandet sind. Der linke Teil trägt die
gedruckte Schaltung auf der Abschlußplatte des Anbauschlagwerkes, während der rechte Teil den im Uhrwerk eingebauten \
UmschaItkontakt sowie die Batterie enthält.
Der ästabile Multivibrator besteht aus den beiden Transistoren
Tp und T-*, die durch das RC-Glied C1 und R-, miteinander
gekuppelt sind. Dieser Multivibrator erzeugt Impulse mit einer Frequenz von etwa 0,5 Hertz. Im Ausgangskreis des Transistors
Τ-, liegt die Wicklung 20 des den Schalghammer antreibenden Elektromagneten. Dem Multivibrator ist noch eine Steuer--./.
: stufe T1 vorgeschaltet, in deren Eingangskreis ein Kondensator
Cg in Reihe mit dem Umschaltkontakt 42 des Uhrwerkes liegt.
Der Umschaltkontakt wird durch einen Nocken 41 betätigt, der
auf dem Minutenrohr oder der Minutenwelle 4o angeordnet ist.
ψ Wie aus der Schaltung ersichtlich, wird der Kondensator in der
gezeigten Stellung des Umschaltkontaktes über den Vorwiderstand R2, und die Kontaktelemente 42ä, 42b an 'der Batterie B
aufgeladen. Zur vollen Stunde wird das Kontaktelement 42b
durch den Nocken 41 angehoben, wodurch die Verbindung zu dem Kontaktelement 42a unterbrochen und eine Verbindung mit dem
Kontaktelernent 42c hergestellt wird. Dadurch wird der aufge-
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ladene Kondensator C2 in den Eingangskreis des Steuertransistors
T1 geschaltet, der daraufhin leitend wird und somit
den astabilen Multivibrator mit dem Minuspol der Batterie B
verbindet. Der Kondensator C2 entlädt sich über die Basis-Emittor-Strecke
des Transistors T1, so daß der Transistor T^
nach einer gewissen Zeit wieder nicht leitend wird. Der Kon»
densator C2 und gegebenenfalls ein mit ihm in Reihe geschalteter Widerstand sind so zu bemessen, daß während des leitenden
Zustandes des Transistors T1 von dem Multivibrator nur
ein einziger die Wicklung 20 durchfliessende Impuls erzeugt wird.
Durch den die Spule 20 des Elektromagneten 16 erregenden
Impuls wird der Stößel 21 und mit ihm der Teil 17-mit
Scheibe 19 angehoben, und zwar in die in Figur 1 strichpunktiert
gezeigte Lage. Dadurch wird über die Feder 2;5b die Schaltgabel 26 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wodurch das
Schaltrad 28 um eine halbe Zahnteilung weiter geschaltet wird.
Nach dem Abklingen des Stromlmpulsasfällt der Stössel 21 nach
unten und schlägt an die Glocke 12. Gleichzeitig wird durch
den Federarm 2;5a die Schaltgabel 26 im Uhrzeigersinn verschwenkt,
wodurch das Schaltrad 28 wiederum um eine halbe Zahnteilung weiter geschaltet wird. Hat sich das Schaltrad
beispielsweise vor Auftreten des Stromimpulses in der in Figur 1 gezeigten Lage befunden, so wird während des einen Erregungs-
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impulses das Scha!trad.um eine Zahnteilung weiter geschaltet,
wobei jedoch der Kontakt 29, 30 (Figur.1), der dem Kontakt
43 in Figur 7 entspricht, nicht geschlossen wird, da in diesem
Bereich ein die Kontaktlamelle 30 anhebender Nocken nicht
vorhanden ist* Es wird also nur ein einziger Schlag ausgeführt.'
Befindet sich das Schaltrad in einer solchen Lage in
Bezug auf die Kontaktlamelle 30, daß nach Auftreten des ersten
Stromimpulses die Kontaktlamelle 30 durch einen der Nocken
angehoben wird, so wird der in Figur 7 gezeigte Kontakt 43
geschlossen und damit der Transistor T1 ausgangsseitig überbrückt,
so daß auch nach. Entladung des Kondensators Cp der Multivibrator an der Spannungsquelle B, angeschlossen bleibt.
Es werden daraufhin durch den Multivibrator weitere Stromimpulse erzeugt, bis die Kontaktlamelle 30 von dem jeweiligen
Nocken abfällt und damit der in Figur 7 mit 43 bezeichnete
Kontakt wieder geöffnet wird, wodurch die Batterie B vom
Multivibrator wieder abgeschaltet wird..
Die Schaltungsanordnung nach Figur 8 entspricht zum Teil derjenigen nach Figur 7, jedoch ist hier kein Multivibrator
vorgesehen, sondern es dient hier zur Impulserzeugung ein
Kontakt 45, welcher von dem Elektromagneten 16 mit seiner
■"■-■ ■'■-. ■■=■"' - - 11 >
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Erregerwicklung 20 betätigt wird. Wird bei dieser Schaltungsanordnung
der Umschaltekontakt 42 durch den Nocken 41 betätigt,
so wird der vorher aufgeladene Kondensator C^, in
den Eingangskreis des Transistors T2^ geschaltet, der ausgangsseitig
unmittelbar die Wicklung 20 speist. Durch die Betätigung des Elektromagneten 60 mit seiner Wicklung 20 wird
der Kontakt 45 geschlossen und damit die Basis-Emittor-Strecke
des Transistors T^ kurz geschlossen. Der Elektromagnet mit
seiner Wicklung 20 wird daraufhin wieder entregt, es sei denn, daß durch die Bewegung des Schaltrades 28 der Kontakt
29, 30, der dem Kontakt 45" in Figur 8 entspricht, geschlossen
wird, in welchem Falle der Transistor Th über den Widerstand
R1- weiterhin ausgesteuert wird.
Der Umschaltekontakt 42 wird in der Praxis zweckmäßig als Schnappschalter bekannter Art ausgeführt. Der Umschaltekontakt
42 bleibt dann nur kurzzeitig in der Umschaltstellung und wird anschließend wieder schlagartig in die gezeigte Ruhelage
zurückgebracht.
Parallel zu dem Kontakt 4j ist noch ein von Hand betätigbarer
Kontakt 44 vorgesehen, der eine Justierung der Schlagfolge mit der Zeigerstellung ermöglicht. Wird der Schalter 44
betätigt, so wird dadurch der Multivibrator an die Batterie angeschaltet, wodurch die Wicklung 20 unabhängig von der Zeiger-
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stellung impulsweise erregt wird. Dadurch kann das Schaltrad 28 in die Stellung für den folgenden Stundenschlag gebracht
werden. Der Schalter 44 braucht dabei nur kurzzeitig betätigt zu werden, da anderenfalls möglicherweise schon
die nächste Programmfolge ungewollt abläuft. Um dies sicher- \
zustellen, können die in den Figuren 9 und 10 gezeigten Ausführungen angewendet werden. In Figur 9 ist ein Umschaltekontakt 44a gezeigt, welcher in seiner Ruhelage einen einseitig
an die Batterie angeschlossenen Kondensator C1, kurz sehließt
und ihn bei Betätigung in die Zuleitung zu dem Multivibrator legt, wodurch dem Multivibrator ein Stromimpuls zugeführt wird,
und zwar unabhängig davon, wie lange die .Taste 44a gedruckt
wird. ■■"-:■ : :
Bei der Ausführung nach Figur 10 ist ebenfalls ein Kondensator C1- vorgesehen, der mit Hilfe des Handkontaktes 44b
in die Zuleitung -zum Multivibrator gelegt werden kann. Nach
dem öffnen des Schalters 44b wird der Kondensator C,- über den
Widerstand R7 wieder entladen.
Die gleiche Wirkung kann auch mit Hilfe der in den Figuren
7 und 8 gestrichelt eingezeichneten Handhabe 46 erzielt werden,
mit welcher der Umsehaltekontakt 42 unabhängig von der Zeiger--■
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stellung betätigt werden kann.
Das erfindungegemäße Schlagwerk ist ein selbständiges
Aggregat, welches einem eläfcrischen Uhrwerk beliebiger Bauart zugeordnet werden kann, wobei lediglich elektrische Leitungsverbindungen
zwischen Uhrwerk und Anbauwerk notwendig
sind.
sind.
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Claims (1)
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PATEJfTA NSPR Ü C HE
1_. J Elektrisches Schlagwerk für Uhren mit einem einen
Schlaghammer oder dergleichen betätigenden impulsweise gespeisten Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Speisung des Elektromagneten (l6,20) eine elektrische Impulserzeugerschaltung (Tp, T-z) vorgesehen ist und daß eine
von dem Elektromagneten (.16,20) angetriebene Vorrichtung
(26 bis 30) für die Steuerung der Impulserzeugerschaltung
vorgesehen ist»
2. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß der Schlaghammer ein den Elektromagneten
(16,20) axial durchsetzender Stößel (21) ist.
J5» Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Stößel (21) bei nicht erregtem
Elektromagneten (1.6,20) in einer Ruhelage haltende Feder (18)
vorgesehen ist und daß der Stößel (21) so ausgebildet ist,
daß er bei Erregung des Elektromagneten angehoben und bei
dessen Entregung unter der Schwerkraft gegen den Schallkörper,
zum Beispiel eine Glocke (12). fällt.
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4. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein die Teile des Schlagwerkes aufnehmendes Gehäuse (lö), vorzugsweise aus Kunststoff, vorgesehen
ist, das von einer Seite von einem Schallkörper, zum Beispiel einer Glocke (12), übergriffen und auf der anderen Seite von einer Abdeckplatte (11) verschlossen ist.
5. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckplatte (11) mit einer gedruckten Schaltung versehen ist und die Sehaltelemente der elektrischen
Impulserzeugerschaltung tiafet.
6. Elektrisches Schlagwerk nach den Ansprüchen .4 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (11) mit herausgeführten
elektrischen Kontaktelementen versehen ist.
7. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als elektrische Impulserzeugerschaltung ein astabiler Multivibrator (T2, T^) vorgesehen ist.
8. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als elektrische Impulserzeugerschaltung ein von dem Elektromagneten (l6,20) betätigter, die Erregung des Magneten
(ι6,2Ό) steuernder Kontakt (45) vorgesehen ist.
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' 9· Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 7 oder 8, ■
dadurch gekennzeichnet, daß der Impulserzeugerschaltung
' eine S teuer stufe (T1) vorgeschaltet ist und daß eine vom
Uhrwerk betätigte Schaltanordnung (42) vorgesehen ist, welche
in ihrer Ruhestellung einen Kondensator (Cg, C,) an einer
Spannungsquelle (B) angeschlossen hält, im Weckzeitpunkt aber
in den Eingangskreis der Steuerstufe (T1) schaltet.
10. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuervorrichtung ein vom Schlaghammer
(21).oder von einem mit diesem verbundenen Teil angetriebenes
Schrittschaltwerk (26)28) und einer von diesem betätigten Kontaktanordnung (29, 30) umfasst.
. 11. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schrittschaltwerk ein Schaltrad (28)
enthält, das durch eine vom Schlaghammer (21, 17,19) betätigte Schaltgabel ..(26) fortgeschaltet wird, und daß das Schalt·
rad mit Nocken versehen ist, die einen die Impulserzeugerschaltung beeinflussenden Kontakt (29,30) betätigen.
12. Elektrisches Schlagwerk nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem vom Schaltrad (28) betätigten Kontakt (29,30) der Ausgang der Steuerstufe (Ti) überbrückbar ist.
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- 17 -
13· Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Justierung von Uhrzeiger und Schlagfolge parallel zu dem vom Schaltrad (28) betätigten Kontakt (29,
30; 43) ein willkürlich von Hand betätigbarer Kontakt (44)
vorgesehen ist.
14, Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet,
daß eine von außerhalb des Uhrwerks zugängliche Handhabe (46) vorgesehen ist, mit welcher die vom Uhrwerk betätigte
Schaltanordnung (42) willkürlich von Hand betätigbar ist.
15· Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch IJ, dadurch gekennzeichnet,
daß der willkürlich von Hand beijätlgbare Kontakt
als Umschaltkontakt (44a) ausgebildet ist^und so geschaltet ist,
daß er in seiner Ruhestellung einen einerseits an Spannung liegenden
Kondensator (C^) an die Impulserzeugaschaltung legt,
wobei der Kondensator so bemessen ist, daß ein einzelner Impuls erzeugt wird,
16. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der willkürlich von Hand betätigbare Kontakt als Arbeitskontakt (44b) ausgebildet ist, der in seiner Arbeitsstellung
einen einerseits an Spannung liegenden, von einem
■ - 18 108817/0722
- 18 - · . 194634]
Entladewiderstand (Ry) überbrückten Kondensator (CU) an die
Impulserzeugerschaltung legt, wobei der Kondensator (Cp-) so bemessen ist, so daß nur ein Impuls erzeugt wird.
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- 1970-08-13 FR FR707029813A patent/FR2061680B3/fr not_active Expired
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| CH545508A (de) | 1974-01-31 |
| FR2061680A1 (de) | 1971-06-25 |
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