DE1945973A1 - Magnetzuender - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
DlPL-ING. H. FINK PATENTANWALT · 7300 ESSLINGEN (NECKAR) · HIN DEN BURGSTRASSE
9. Sept. 1969 Be P 5738
Herr Eichard Halm, Baltmannsweiler, Krs. Eßlingen,
Silcherstraße 54-
"Magnetzünder"
Die Erfindung betrifft einen Magnetzünder, insbesondere Abreißmagnetzünder
für Taschenfeuerzeuge, mit einem mindestens
eine Induktionswicklung tragenden Magnetkreis, der mindestens je einen Permanentmagneten und ein Magnetleitstück aufweist,
wobei eines dieser mit Permanentmagnet und Magnetleitstück bezeichneten Teile als von einem Betätigungsglied betätigbarer
Anker ausgebildet ist, und mit einem im Stromkreis einer Wicklung liegenden Unterbrecherkontakt, der einen ortsfesten
Kontaktteil und einen vom Anker abhebbaren, bewegbaren Kontaktteil aufweist.
Bei einem bekannten Magnetzünder für Taschenfeuerzeuge wird
die Kraft zum öffnen der Kontaktfeder allein von der Bewegungsenergie
des Abreißankers aufgebracht. Diese wird entsprechend vermindert, wobei die Abreißgeschwindigkeit und demzufolge
die Inderung des Magnetflusses in der Zeiteinheit herabgesetzt wird. Die durch die Minderung der Flußänderung
nachlassende Zündleistung hat eine um so größere nachteilige
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j : : i
j ι
— O
I
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j Bedeutung, je kleiner die Bauform des Magnetzünders ist. Es
läßt sich wohl durch Anwendung eines geringeren Kontaktdruckes
j eine höhere Abreißgeschwindigkeit und damit eine höhere Zündleistung erzielen. Bei Anwendung geringer Kontaktdrucke müssen
aber Kontaktwerkstoffe verwendet werden, die, um eine einwandfreie
Kontaktgabe zu ermöglichen, relativ weich sind und nur eine begrenzte Anzahl von Zündungen erlauben (DBGM 1 984- 814).
Der Erfindung liegt die Aufgabe einer kleinen Bauweise bei hoher Zündleistung und langer Lebensdauer des Magnetzünders
zugrunde. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit einem beim Betätigen des Magnetzünders bewegbaren Glied
eine die vom bewegbaren Kontaktteil ausgeübte Kontaktkraft abbauende Feder zusammenwirkt. Die Erfindung geht hierbei von der
Erkenntnis aus, daß der Kontaktdruck im Unterbrecherkontakt zum Schließen des Magnetkreises oder bei geschlossenem Magnetkreis
wesentlich größer sein kann als der Kontaktdruck kurz vor dem Auf treffen des Ankers auf den bewegbaren Kontaktteil oder
dessen damit verbundener Kontaktfeder. Die Vorspannung der Kontaktfeder wird mindestens im Bereich zwischen der Aufschlagstelle
des Ankers und dem Kontaktteil abgebaut. Der Anker braucht zum öffnen des Unterbrecherkontaktes also nur die
restliche Kontaktkraft zu überwinden, welche in einer Größenordnung liegen kann, die gerade noch das Geschlossenhalten
des Unterbrecherkontaktes ermöglicht. Hierzu ist eine wesentlich geringere Kraft notwendig als zum Schließen des Unterbrecherkontaktes, d.h. zur Ausbildung einer verlustarmen Übergangsstelle
für den elektrischen Strom. Da erfindungsgemäß der Schließdruck verhältnismäßig hoch gewählt werdea kenn, ist die
Verwendung eines abbrandfesten Kontaktwerkstoffes, insbesondere Wolfram, möglich, der eine hohe Lebensdauer hat· Infolge der
Verringerung des Kontaktdruckes usamittelbar vor dem öffnen des
Kontaktes, kann dieser mit nur geringen Leistungsverlusten
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•ι 9.9.1969 Be
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durch Abbremsen des Abreißankers beim Abheben des bewegbaren Kontaktteiles geöffnet werden«. Die Zündleistungsverminderung
des Zündsystems ist um so geringer, je kleiner die dem Anker
entgegenstehenden Widerstände auf dessen Abreißweg sind. Da die Leistung eines sonst gleich ausgebildeten Magnetzünders
um so mehr sinkt, je kleiner die Ausführungsform ist, ist auch hier die Vermeidung von Verlusten zur Erzielung einer bestimmten
Zündleistung bedeutender als bei großen Magnetzündern. Als zusätzlicher Vorteil der Verminderung der für das öffnen des
Kontaktes vom Anker erforderlichen Kraft ergibt sich eine Verminderung des Aufschlaggeräusches des Ankers an dem zum
Abheben der Kontaktfeder dienenden Teil.
Das bewegbare Glied kann in vorteilhafter Weise der Anker oder das Betätigungsglied sein.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die die vom bewegbaren Kontaktteil ausgeübte-Kraft abbauende Eeder eine am
Anker angebrachte Kontaktfeder. Beim Abreißen des Ankers wird die Kontaktkraft um so kleiner, je größer der vom Anker zurückgelegte
Weg ist. Wegen noch andauernder Schließbewegung des Ankers bei bereits geschlossenem Kontakt ergibt sich eine Verse
hiebebe we gung in Ebene der Kontaktflache, die eine selbstreinigende
Wirkung auf den Kontakt ausübt. Außerdem ist für die Betätigung des Magnetzünders eine dem geringeren Kontaktdruck
entsprechende, geringere Betätigungskraft erforderlich, da die
Kraft der Kontaktfeder der Anziehungskraft zwischen dem Anker und dem festen Magnetleitstück im Magnetkreis entgegensteht.
Bei geschlossenem Magnetkreis dient die magnetische Haltekraft zur Vorspannung der Kontaktfeder.' '
Eine Verringerung der Kraft der Kontaktfeder zusätzlich zur Anbringung
am Anker oder bei einer von diesem getrennt und ortsfest angebrachten Kontaktfeder ergibt sich in vorteilhafter
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Weise ferner dadurch., daß am Betätigungsglied ein an dem bewegbaren
Kontaktteil mindestens mittelbar angreifender federnder Mitnehmer angebracht ist. Hier wird durch Betätigen
des Betätigungsgliedes zum Abreißen des Ankers der von der Kontaktfeder auf den Kontakt ausgeübte Druck verringert, so
daß die vom Anker zum öffnen des Kontaktes aufzuwendende
Kraft wesentlich geringer als die sonst aufzuwendende etwa
der Schließkraft des Kontaktes entsprechende Kraft ist. Wegen der federnden Ausbildung des Mitnehmers vermindert dieser auch
bei ortsfest angebrachter Kontaktfeder und bei geöffnetem ι Anker die von diesem aufzubringende Kraft.
Bei einer besonders günstigen Ausgestaltung der Erfindung ist j mindestens einer der mit Kontaktfeder und Betätigungsglied
bezeichneten Teile in einen Einschnitt am Abreißanker von der Seite her formschlüssig eingesetzt. Hierdurch ist eine Befestigung
ohne besondere Befestigungsmittel und eine einfache Montage möglich. :
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Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den übrigen
Ansprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung und der Zeichnung. In'dieser sind verschiedene Abreißmagnetzünder als j
! Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen
i Fig. 1 eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispieles mit j
Teilschnitt, · j
Pig. 2 eine Seitenansicht eines Ausschnittes aus dem ersten
Ausführungsbeispiel mit anderer Lage von Teilen, Fig. 3 ein der Fig. 2 entsprechender Ausschnitt ais einem
zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4- eine Seitenansicht des dritten Ausführungsbeispieles, Fig. 5 ein Schaltbild,
Ein stabförmiger Permanentmagnet 1, ein in Seitenansicht
winkelförmiges Magnetleitstück 2, wobei der Permanentmagnet
und Magnetleitstück 2 von der Seite gesehen in Form eines U
angeordnet sind, und ein die freien Enden des U schließender Abreißanker 3 bilden einen im wesentlichen rechteckförmigen
Magnetkreis, wobei das Magnetleitstück 2 und der Abreißanker 3 aus einzelnen, gegenseitig magnetisch isolierten
Lamellen bestehen. Die jeweiligen Berührungsflächen zwischen dem Permanentmagneten 1, dem Magnetleitstück 2 und dem Abreißanker
3 sind geschliffen. Auf einem Schenkel des Magnetleit-Stückes 2 ist eine Mederspannungswicklung 4 aufgewickelt,
auf welche eine Hochspannungswicklung 5 durch Überschieben aufgebracht ist. Der die Wicklungen 4 und 5 tragende Teil des
Magnetleitstückes 2 ist im Querschnitt etwa kreisförmig ausgebildet
und hat ein an seiner Oberseite quadratisches oder rechteckiges Ende 6, das durch seitlich vorstehende Lappen
gebildet ist·
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Der Permanentmagnet 1 und das Magnetleitstück 2 sind durch einen Halterahmen 7 aus nicht magnetischem Werkstoff zusammengehalten,
der'den Permanentmagneten 1 an allen Seiten umgreift,
ohne daß sich die Enden des Halterahmens 7 berühren müssen. Zum Halten des MagnetleitStückes 2 an dem Permanentmagnet 1
gegenseitig eingebogene Lappen 8 können durch Schweißen miteinander verbunden sein; In dem Permanentmagneten 1 befindet
sich mindestens eine über eine seiner Kanten verlaufende
Ausnehmung, in die ein aus dem Halterahmen 7 eingebogener Zinken 9 eingreift, der sich an der Wand der Ausnehmung am
Permanentmagneten T abstützt und diesen in Richtung der Berührungsstelle
mit dem Magnetleit stück 2 zu drücken sucht. Der Halterahmen 7 ist seitlich über den Permanentmagneten 1
hinaus durch Bildung von Lappen 10 und 11 verlängert.
Das Magnetleit stück 2 kann eine dem Permanentmagneten 1 entsprechende
Ausnehmung aufweisen, in welcher der Halterahmen im Bereich der Lappen 8 eingreift. Diese formschlüssige Verbindung
verhindert ein Verschieben des MagnetleitStückes 2
senkrecht zur Achse des Permanentmagneten 1 und ist entsprechet auszubilden.
Die beiderseits des Abreißankers 3 angeordneten Lappen 11 dienen zu dessen seitlicher Sicherung. Statt der Lappen 11
können an dem Lappen 10 seitlich angebrachte Vorsprünge umgebogen sein, welche ebenfalls zur seitlichen Sicherung des Abreißankers
3 dienen. Der Lappen 10 hat dann im Bereich seiner umgebogenen seitlichen Vorsprünge einen U-förmigen Querschnitt.
Der Lappen 10 bildet zusammen mit dem Permanentmagneten 1 eine Lagerstelle für eine von der Seite gesehen9 spitzwinkelig
ausgebildete Kante 12 des Abreißankers«, Der Lagerkante 12 ist ein durch eine im. Querschnitt halbkreisförmige Ausnehmung getrennter und mit dem Lappen 10 zusammenwirkender Sieherangsteil
13 vorgesehen, der" ein Verschieben des Abreißankers 5
auf den Enden des Permanentmagneten. 1 und des Magnetleit Stückes
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2 in Richtung zu den Spulen 4 und 5 verhindert. Im Bereich
der durch den Permanentmagneten 1 und den Lappen 10 des Halterahmens 7 einerseits und der Lagerkante 12 andererseits
gebildeten Lagerstelle des Abreißankers 3> ist ein winkelförmiger Einschnitt vorgesehen, in den ein entsprechend abgebogenes
Ende eines als Feder ausgebildeten Betatigungsglxedes 14 eingreift, dessen freies Ende sich im spitzen Winkel zum
Permanentmagneten 1 und im Abstand dazu erstreckt. In dem Einschnitt befindet sich auch ein entsprechend gebogenes Ende
einer Eontaktfeder 15. Das Betätigungsglied 14 und die Kontaktfeder
15 sind von der Seite her in den Einschnitt am Abreißanker 3 eingeschoben. Die Kontaktfeder 15 trägt an ihrem
freien Ende ein Kontaktglied 16, das mit einem auf der Spule angebrachten Gegenkontaktglied 17 zusammenwirkt. Mindestens
die Berührungsstellen der Kontaktglieder 16 und 17 bestehen aus einem abbrandsicheren Werkstoff, insbesondere Wolfram,
der zum sicheren Schließen des Kontaktes einen Kontaktdruck von 350 - 400p erfordert, jjie Kontaktfeder 15 ist entsprechend
ausgebildet. Sie liegt im Schwenkbereich des den Spulen 4,5 Endes des At»r§iß§nkgrs |,
Der Halterahmen 7 weist Ausnehmungen zum Einsetzen eines U-förmigen
Anschlagrahmens 18 auf, der an seinem dem Abreißanker 3 benachbarten Ende ein nachgiebiges Anschlagglied 19 trägt.
Der Anschlagrahmen 18 ist an sich nicht notwendig, wenn dem Abreißanker 3 eine Wand, z.B. eines Brennstoffbehälters eines
Taschenfeuerzeuges in entsprechendem Abstand gegenüberliegt und daran ein entsprechendes Anschlagglied angebracht werdoa
kann.
Die beiden Enden der Spulen 4 und 5 sind entsprechend der Pig. 5 miteinander verbunden. Die anderen Enden der Spulen 4 und
sind an Elektroden 20 oder '21 angeschlossen. Zwischen der Verbindungsstelle am Zusammenschluß der beiden Spulen 4 und
' 1 0 9 8 1 -T / η R η α - 6 -
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und der Verbindungsleitung zwischen dem andern Ende der Spule 5 und der Elektrode 21 liegt ein Schalter 22, .dem ein
Kondensator 23 parallel geschaltet ist. Die Verbindungsleitung zwischen der Spule 4 und der Elektrode 21 liegt an Masse 24.
Der Schalter 22 weist die Kontaktglieder 16 und 17 auf und wird beim Abreißen des Abreißankers 3 durch Mitnahme von diesem
betätigt. Hierbei wird die in dem elektromagnetischen System erzeugte elektrische Spannung frei und springt als Zündfunke
zwischen den Elektroden 21 und 22 über. Nach dem Loslassen des Betätigungsgliedes 14 kehrt der Abreißanker 3 unter der
Wirkung der magnetischen Kraft im Magnetsystem in seine in j Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurück. Fig. 2 zeigt die
Abreißlage. ■ '.
Während der Abreißbewegung des Abreißankers 3 vermindert sich die Kraft, mit der die Kontaktglieder 16 und 17 aneinander
liegen, je mehr sich der Abreißanker der Kontaktfeder 15
nähert. Das Kontaktglied 16 wird unter Mitnahme der Kontaktfeder 15 von dem Kontaktglied 17 abgehoben und dadurch der
Kontakt bzw. der Schalter 22 geöffnet, wenn die .Änderung des magnetischen Flusses am größten ist (Fig. 2 ). Wegen der
Anordnung der Kontaktfeder an dem Abreißanker 3 nimmt die Kontaktkraft mit wachsendem Schwenkweg des Abreißankers 3 ab.
Die Druckkraft zwischen den Kontaktgliedern 16, 17 ist so gewählt,
daß sie bei geschlossenem Magnetkreis um ein Mehrfaches
größer ist als kurz vor dem öffnen des Kontaktes durch den
Abreißanker. Die Ausbildung kann so getroffen sein, daß ausgehend von einer Kontaktkraft von etwa 400p der Abreißanker
am Anschlagglied 25 z.B. noch eine Restkontaktkraft von etwa 50p zu überwinden hat. Wegen der Verwendung eines abbrandsicheren
Kontaktwerkstoffes, z.B. Wolfram, läßt sich mit dem Abreißmagnetzünder eine sehr hohe Zahl von Zündungen erreichen.
Die Kraft, mit der die Kontaktglieder 16 und 17 in Ruhelage des Abreißmagnetzünders (Fig. 1) zusammengehalten'
werden, wirkt der Kraft entgegen, welche den Abreißanker am
Magnetleit stück 2 und zu einem gewissen Grad auch am - 7 -
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Permanentmagneten 1 zu halten sucht.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Pig. 3 sind dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, wobei geänderten Teilen der Buchstabe a
beigefügt ist. Die Kontaktfeder 15a ist hier nicht am Abreißanker
3a angebracht, sondern an einem der Lagerstelle benachbarten Vorsprung des Anschlagrahmens 18a befestigt. Das Betätigungsglied
14a ist am Anker 3a befestigt und setzt sich
längs diesem fort, wobei mindestens dieser mit 27 bezeichnete Teil nachgiebig ist. Pur die Betätigung des Magnetzünders ist
allerdings von Vorteil, wenn auch der für den Angriff der Betätigungskraft ausgebildete Teil des Betätigungsgliedes 14a
federnd ausgebildet ist, wobei der Teil 27 vorzugsweise wesentlich weicher ausgebildet sein kann.
Die Kontaktfeder 15a ist so ausgebildet, daß sie nur einen solchen Kontaktdruck ausübj*, als für das Zusammenhalten der
Kontaktteile 16 und 17 bei geschlossenem Kontakt notwendig ist. Der zum Schließen des Kontaktes 16, 17 notwendige Druck wird
von dem federnden Teil 27 des Betätigungsgliedes 14a auf die Kontaktfeder 15a übertragen, wozu der federnde Kontaktteil
27 entweder mindestens senkrecht zu seiner Anlagefläche fest mit der Kontaktfeder 15a verbunden ist oder diese Kontaktfeder
vorzugsweise seitlich übergreift, so daß von dem federnden Teil 27 eine in Schließrichtung des Kontaktes 16, 17 wirkende
Kraft auf die Kontaktfeder 15a ausgeübt werden kann.
Anstelle des.Teiles 27 kann eine strichpunktiert dargestellte
Peder 28 vorgesehen sein, die entweder wie gezeigt an ihren Enden frei an dem Betätigungsglied 14a bzw. der den notwendige!]
Kontaktschließdruck erzeugenden Kontaktfeder 15a anliegt und
dazwischen (etwa in ihrer Mitte) abgestützt oder gelagert ist oder deren Mitte freiliegt und deren Enden sich an Vorsprüngen
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am Betätigungsglied 14a bzw. an der Kontaktfeder 15a ab- !
stützen. j
Die Lappen 11 des ersten Ausführungsbeispieles sind hier durch einen auf dem Betätigungsglied 14a angebrachten U-förmigen
Bügel 11a ersetzt, der zur seitlichen Lagesicherung dient. Die Betätigungsfeder kann an gleicher Stelle selbst, entsprechend
ausgebildet sein.
Das dritte Ausführungsbeispiel nach 3?ig. 4 hat einen gegenüber den seitherigen Ausführungsbeispielen wesentlich kürzeren
Abreißanker Jb, der die besondere Ausbildung des Permanentmagneten
oder die zusätzliche Anordnung eines Magnetleitstückes 29 erfordert, das mit dem Permanentmagneten fest verbunden ist. Die hier auch in einer Ebene liegenden Anlageflächen
des Abreißankers 3"b verlaufen schräg zu der die
Spulen tragenden Achse des MagnetleitStückes 2b. Der Abreißanker
3b ist an einem im wesentlichen U-förmigen Lagerbügel
30 befestigt, der eine Lagetrkante 12b hat, die an einem Lappen
10b des Tragrahmens 7ΐ> ansteht, wobei seitliche Lappen 12b
zur seitlichen Sicherung des Abreißankers 3"b dienen. An dem
Lagerbügel 30 ist eine Kontaktfeder 15b und ein hier im
wesentlichen längs zum Abreißanker 3b geführtes Betätigungsglied 14b befestigt, das einen Mitnehmer 31 trägt, der mit
der Kontaktfeder 15b in der Weise zusammenwirkt, daß beim Betätigen
des Betätigungsgliedes 14b zum Abreißen des Abreißankers 3b die Anpresskraft der beiden Kontakte 16 und 17
bis zum geringstmöglichen Wert der Kraft verringert wird, ehe der Abreißanker 3"b abreißt.
Bei Ausbildung des Betätigungsgliedes entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach JFig. 4 und der Anwendung eines dem Mitnehmer
31 entsprechenden Mitnehmers, kann die Kontaktfeder auch an anderer Stelle als am Abreißanker 3» z.B· an einem Arm
des Halterahmens 7t angeordnet sein.
:-.-. 1098 13/0809
»H8PE0TE0
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- 10 -
j Der aus nachgiebigem Werkstoff bestehende Mitnehmer 31 ist j
zweckmäßigerw.eise so ausgebildet, daß von ihm aus ein Kit- j nehmerarm federnd unter die Kontaktfeder 15b greift, wobei j
der Kontaktarm einstückig mit dem Mitnehmer 31 ausgebildet i
oder in diesen eingesetzt sein kann. Der aus nachgiebigem ι
Werkstoff ausgebildete Mitnehmer 31 kann zugleich als Anschlagpuffer dienen. Der Mitnehmer kann auch als im Zickzack
gefaltete Blattfeder ausgebildet sein, von der ein Ende am j Betätigungsglied 14-b und das andere Ende an der Kontaktfeder
15b angreift.
Es hat sich gezeigt, daß die hohe Kontaktkraft nur zum Schließen des Kontaktes notwendig ist, zum Aufrechterhalten
des Kontaktes aber eine weit geringere Kraft ausreicht, so daß die Verringerung der Kontaktkraft kurz vor dem Ab- j
reißen des Abreißankers keine Vergrößerung des Übergangswiderstandes zwischen den Kontaktgliedern mit sich bringt.
Die Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung größer als in Wirklichkeit, etwa im Maßstab 2:1, dargestellt« Hierdurch
soll nur eine Vorstellung über die Größenverhältnisse bei einem praktisch ausgeführten "Abreißmagnetzünder vermittelt
werden.
109 8-1.TV=O1RIi-9-
Claims (1)
- 9.9.1969 BeA η s ρ r ü c-h e■ ' i1. Hagnet zünder, insbesondere Abreißmagnetzünder für laschen- j /feuerzeuge, mit einem mindestens eine Induktionswicklung j tragenden Hagnetkreis, der mindestens je einen Permanent- j magneten und ein Magnetleitstück aufweist, wobei eines dieser j mit Permanentmagnet und Magnetleitstück bezeichneten Teile als von einem Betätigungsglied betätigbarer Anker ausgebildet ist, und mit einem im Stromkreis einer Wicklung liegenden Unterbrecherkontakt, der einen ortsfesten Kontaktteil und einen vom Anker abhebbaren bewegbaren Kontaktteil aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß mit einem beim Betätigen des Magnetzünders bewegbaren Glied (3, 14a, 14b) eine die vom bewegbaren Kontaktteil (16) ausgeübte Kontaktkraft abbauende Feder (15, 2?, 28, 31) zusammenwirkt .2. Magnetzünder nach Anspruch 1, dadurch . g e k e η η ζ e i cn-η e t , daß das bewegbare Glied der Anker (3) ist.3. Magnetzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das bewegbare Glied das Betätigungsglied (14b) ist.4. Magnetzünder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die die vom bewegbaren Kontaktteil (16) ausgeübte Kraft abbauende Feder eine am Anker (3) angebrachte Kontaktfeder (15) ist.5. Magnetzünder nach Anspruch 4, bei dem der Unterbrecherkontakt an einer von der Lagerstelle des Ankers abgewandten Stelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet", daß die Kontaktfeder (15) im Bereich der Lagerstelle (1,10, ίί/ aes Ameers angeordnet; ist;.- 11 -11) des Ankers angeordnet ist.1 0 9 8 1 37 fl 8 0 9 ;>, · ORIGINAL JNSPECTEDtn 9.9.1969 Be/3 P 57386. Magnetzünder nach Anspruch 1 oder 3, dadurch g e k e η η ζ e ϊ c h η. e t , daß der bewegbare Kontaktteil (16) an einer! ortsfest angebrachten Eontaktfeder (15a) angeordnet ist.7. Magnetzünder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß am Betätigungsglied (14b) ein an dem bewegbaren Kontaktteil (16) mindestens· mittelbar angreifender federnder Mitnehmer (31) angebracht ist.8. Magnetzünder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens einer der mit Kontaktfeder (15) und Betätigungsglied (14) bezeichneten Teile in einen Einschnitt am Abreißanker von der Seite her formschlüssig eingesetzt ist.9. Magnetzünder nach einem der Ansprüche 1,2,4- bis 6 und 8, dadurch gekennz e*ichnet, daß die Kontaktfeder (27) nur eine zum Geschlossenhalten des Kontaktes (16, 17) ausreichende Kraft erzeugt, daß zum Erzeugen der Schließkraft des Kontaktes eine in Schließlage.des Ankers (3a) in Schließrichtung des Kontaktes wirkende Feder (27) vorgesehen ist.10. Magnetzünder nach einem der Ansprüche 1,3,6 und 8, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Kontaktfeder (15a) und dem Betätigungsglied (14a) eine beim Betätigen dieses Gliedes den Kontaktdruck verringernde und mindestens an einer Stelle abgestützte Feder (28) vorgesehen ist.109813/0809ORIGINAL INSPECTEDLeerseite
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