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DE1945973A1 - Magnetzuender - Google Patents

Magnetzuender

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Publication number
DE1945973A1
DE1945973A1 DE19691945973 DE1945973A DE1945973A1 DE 1945973 A1 DE1945973 A1 DE 1945973A1 DE 19691945973 DE19691945973 DE 19691945973 DE 1945973 A DE1945973 A DE 1945973A DE 1945973 A1 DE1945973 A1 DE 1945973A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
armature
spring
force
magneto
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691945973
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Halm
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to GB4285570A priority patent/GB1318368A/en
Priority to US70760A priority patent/US3696271A/en
Priority to CH1350370A priority patent/CH516773A/de
Publication of DE1945973A1 publication Critical patent/DE1945973A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/28Lighters characterised by electrical ignition of the fuel
    • F23Q2/285Lighters characterised by electrical ignition of the fuel with spark ignition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

DlPL-ING. H. FINK PATENTANWALT · 7300 ESSLINGEN (NECKAR) · HIN DEN BURGSTRASSE
Patentanwalt FINK ■ D7300 Eitlingen (Neckar), Hindenburgstrofle 44
9. Sept. 1969 Be P 5738
Herr Eichard Halm, Baltmannsweiler, Krs. Eßlingen, Silcherstraße 54-
"Magnetzünder"
Die Erfindung betrifft einen Magnetzünder, insbesondere Abreißmagnetzünder für Taschenfeuerzeuge, mit einem mindestens eine Induktionswicklung tragenden Magnetkreis, der mindestens je einen Permanentmagneten und ein Magnetleitstück aufweist, wobei eines dieser mit Permanentmagnet und Magnetleitstück bezeichneten Teile als von einem Betätigungsglied betätigbarer Anker ausgebildet ist, und mit einem im Stromkreis einer Wicklung liegenden Unterbrecherkontakt, der einen ortsfesten Kontaktteil und einen vom Anker abhebbaren, bewegbaren Kontaktteil aufweist.
Bei einem bekannten Magnetzünder für Taschenfeuerzeuge wird die Kraft zum öffnen der Kontaktfeder allein von der Bewegungsenergie des Abreißankers aufgebracht. Diese wird entsprechend vermindert, wobei die Abreißgeschwindigkeit und demzufolge die Inderung des Magnetflusses in der Zeiteinheit herabgesetzt wird. Die durch die Minderung der Flußänderung nachlassende Zündleistung hat eine um so größere nachteilige
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j Bedeutung, je kleiner die Bauform des Magnetzünders ist. Es läßt sich wohl durch Anwendung eines geringeren Kontaktdruckes j eine höhere Abreißgeschwindigkeit und damit eine höhere Zündleistung erzielen. Bei Anwendung geringer Kontaktdrucke müssen aber Kontaktwerkstoffe verwendet werden, die, um eine einwandfreie Kontaktgabe zu ermöglichen, relativ weich sind und nur eine begrenzte Anzahl von Zündungen erlauben (DBGM 1 984- 814).
Der Erfindung liegt die Aufgabe einer kleinen Bauweise bei hoher Zündleistung und langer Lebensdauer des Magnetzünders zugrunde. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit einem beim Betätigen des Magnetzünders bewegbaren Glied eine die vom bewegbaren Kontaktteil ausgeübte Kontaktkraft abbauende Feder zusammenwirkt. Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, daß der Kontaktdruck im Unterbrecherkontakt zum Schließen des Magnetkreises oder bei geschlossenem Magnetkreis wesentlich größer sein kann als der Kontaktdruck kurz vor dem Auf treffen des Ankers auf den bewegbaren Kontaktteil oder dessen damit verbundener Kontaktfeder. Die Vorspannung der Kontaktfeder wird mindestens im Bereich zwischen der Aufschlagstelle des Ankers und dem Kontaktteil abgebaut. Der Anker braucht zum öffnen des Unterbrecherkontaktes also nur die restliche Kontaktkraft zu überwinden, welche in einer Größenordnung liegen kann, die gerade noch das Geschlossenhalten des Unterbrecherkontaktes ermöglicht. Hierzu ist eine wesentlich geringere Kraft notwendig als zum Schließen des Unterbrecherkontaktes, d.h. zur Ausbildung einer verlustarmen Übergangsstelle für den elektrischen Strom. Da erfindungsgemäß der Schließdruck verhältnismäßig hoch gewählt werdea kenn, ist die Verwendung eines abbrandfesten Kontaktwerkstoffes, insbesondere Wolfram, möglich, der eine hohe Lebensdauer hat· Infolge der Verringerung des Kontaktdruckes usamittelbar vor dem öffnen des Kontaktes, kann dieser mit nur geringen Leistungsverlusten
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durch Abbremsen des Abreißankers beim Abheben des bewegbaren Kontaktteiles geöffnet werden«. Die Zündleistungsverminderung des Zündsystems ist um so geringer, je kleiner die dem Anker entgegenstehenden Widerstände auf dessen Abreißweg sind. Da die Leistung eines sonst gleich ausgebildeten Magnetzünders um so mehr sinkt, je kleiner die Ausführungsform ist, ist auch hier die Vermeidung von Verlusten zur Erzielung einer bestimmten Zündleistung bedeutender als bei großen Magnetzündern. Als zusätzlicher Vorteil der Verminderung der für das öffnen des Kontaktes vom Anker erforderlichen Kraft ergibt sich eine Verminderung des Aufschlaggeräusches des Ankers an dem zum Abheben der Kontaktfeder dienenden Teil.
Das bewegbare Glied kann in vorteilhafter Weise der Anker oder das Betätigungsglied sein.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die die vom bewegbaren Kontaktteil ausgeübte-Kraft abbauende Eeder eine am Anker angebrachte Kontaktfeder. Beim Abreißen des Ankers wird die Kontaktkraft um so kleiner, je größer der vom Anker zurückgelegte Weg ist. Wegen noch andauernder Schließbewegung des Ankers bei bereits geschlossenem Kontakt ergibt sich eine Verse hiebebe we gung in Ebene der Kontaktflache, die eine selbstreinigende Wirkung auf den Kontakt ausübt. Außerdem ist für die Betätigung des Magnetzünders eine dem geringeren Kontaktdruck entsprechende, geringere Betätigungskraft erforderlich, da die Kraft der Kontaktfeder der Anziehungskraft zwischen dem Anker und dem festen Magnetleitstück im Magnetkreis entgegensteht. Bei geschlossenem Magnetkreis dient die magnetische Haltekraft zur Vorspannung der Kontaktfeder.' '
Eine Verringerung der Kraft der Kontaktfeder zusätzlich zur Anbringung am Anker oder bei einer von diesem getrennt und ortsfest angebrachten Kontaktfeder ergibt sich in vorteilhafter
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Weise ferner dadurch., daß am Betätigungsglied ein an dem bewegbaren Kontaktteil mindestens mittelbar angreifender federnder Mitnehmer angebracht ist. Hier wird durch Betätigen des Betätigungsgliedes zum Abreißen des Ankers der von der Kontaktfeder auf den Kontakt ausgeübte Druck verringert, so daß die vom Anker zum öffnen des Kontaktes aufzuwendende Kraft wesentlich geringer als die sonst aufzuwendende etwa der Schließkraft des Kontaktes entsprechende Kraft ist. Wegen der federnden Ausbildung des Mitnehmers vermindert dieser auch bei ortsfest angebrachter Kontaktfeder und bei geöffnetem ι Anker die von diesem aufzubringende Kraft.
Bei einer besonders günstigen Ausgestaltung der Erfindung ist j mindestens einer der mit Kontaktfeder und Betätigungsglied bezeichneten Teile in einen Einschnitt am Abreißanker von der Seite her formschlüssig eingesetzt. Hierdurch ist eine Befestigung ohne besondere Befestigungsmittel und eine einfache Montage möglich. :
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Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung und der Zeichnung. In'dieser sind verschiedene Abreißmagnetzünder als j ! Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen
i Fig. 1 eine Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispieles mit j
Teilschnitt, · j
Pig. 2 eine Seitenansicht eines Ausschnittes aus dem ersten
Ausführungsbeispiel mit anderer Lage von Teilen, Fig. 3 ein der Fig. 2 entsprechender Ausschnitt ais einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4- eine Seitenansicht des dritten Ausführungsbeispieles, Fig. 5 ein Schaltbild,
Ein stabförmiger Permanentmagnet 1, ein in Seitenansicht winkelförmiges Magnetleitstück 2, wobei der Permanentmagnet und Magnetleitstück 2 von der Seite gesehen in Form eines U angeordnet sind, und ein die freien Enden des U schließender Abreißanker 3 bilden einen im wesentlichen rechteckförmigen Magnetkreis, wobei das Magnetleitstück 2 und der Abreißanker 3 aus einzelnen, gegenseitig magnetisch isolierten Lamellen bestehen. Die jeweiligen Berührungsflächen zwischen dem Permanentmagneten 1, dem Magnetleitstück 2 und dem Abreißanker 3 sind geschliffen. Auf einem Schenkel des Magnetleit-Stückes 2 ist eine Mederspannungswicklung 4 aufgewickelt, auf welche eine Hochspannungswicklung 5 durch Überschieben aufgebracht ist. Der die Wicklungen 4 und 5 tragende Teil des Magnetleitstückes 2 ist im Querschnitt etwa kreisförmig ausgebildet und hat ein an seiner Oberseite quadratisches oder rechteckiges Ende 6, das durch seitlich vorstehende Lappen gebildet ist·
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Der Permanentmagnet 1 und das Magnetleitstück 2 sind durch einen Halterahmen 7 aus nicht magnetischem Werkstoff zusammengehalten, der'den Permanentmagneten 1 an allen Seiten umgreift, ohne daß sich die Enden des Halterahmens 7 berühren müssen. Zum Halten des MagnetleitStückes 2 an dem Permanentmagnet 1 gegenseitig eingebogene Lappen 8 können durch Schweißen miteinander verbunden sein; In dem Permanentmagneten 1 befindet sich mindestens eine über eine seiner Kanten verlaufende Ausnehmung, in die ein aus dem Halterahmen 7 eingebogener Zinken 9 eingreift, der sich an der Wand der Ausnehmung am Permanentmagneten T abstützt und diesen in Richtung der Berührungsstelle mit dem Magnetleit stück 2 zu drücken sucht. Der Halterahmen 7 ist seitlich über den Permanentmagneten 1 hinaus durch Bildung von Lappen 10 und 11 verlängert.
Das Magnetleit stück 2 kann eine dem Permanentmagneten 1 entsprechende Ausnehmung aufweisen, in welcher der Halterahmen im Bereich der Lappen 8 eingreift. Diese formschlüssige Verbindung verhindert ein Verschieben des MagnetleitStückes 2 senkrecht zur Achse des Permanentmagneten 1 und ist entsprechet auszubilden.
Die beiderseits des Abreißankers 3 angeordneten Lappen 11 dienen zu dessen seitlicher Sicherung. Statt der Lappen 11 können an dem Lappen 10 seitlich angebrachte Vorsprünge umgebogen sein, welche ebenfalls zur seitlichen Sicherung des Abreißankers 3 dienen. Der Lappen 10 hat dann im Bereich seiner umgebogenen seitlichen Vorsprünge einen U-förmigen Querschnitt. Der Lappen 10 bildet zusammen mit dem Permanentmagneten 1 eine Lagerstelle für eine von der Seite gesehen9 spitzwinkelig ausgebildete Kante 12 des Abreißankers«, Der Lagerkante 12 ist ein durch eine im. Querschnitt halbkreisförmige Ausnehmung getrennter und mit dem Lappen 10 zusammenwirkender Sieherangsteil 13 vorgesehen, der" ein Verschieben des Abreißankers 5 auf den Enden des Permanentmagneten. 1 und des Magnetleit Stückes
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2 in Richtung zu den Spulen 4 und 5 verhindert. Im Bereich der durch den Permanentmagneten 1 und den Lappen 10 des Halterahmens 7 einerseits und der Lagerkante 12 andererseits gebildeten Lagerstelle des Abreißankers 3> ist ein winkelförmiger Einschnitt vorgesehen, in den ein entsprechend abgebogenes Ende eines als Feder ausgebildeten Betatigungsglxedes 14 eingreift, dessen freies Ende sich im spitzen Winkel zum Permanentmagneten 1 und im Abstand dazu erstreckt. In dem Einschnitt befindet sich auch ein entsprechend gebogenes Ende einer Eontaktfeder 15. Das Betätigungsglied 14 und die Kontaktfeder 15 sind von der Seite her in den Einschnitt am Abreißanker 3 eingeschoben. Die Kontaktfeder 15 trägt an ihrem freien Ende ein Kontaktglied 16, das mit einem auf der Spule angebrachten Gegenkontaktglied 17 zusammenwirkt. Mindestens die Berührungsstellen der Kontaktglieder 16 und 17 bestehen aus einem abbrandsicheren Werkstoff, insbesondere Wolfram, der zum sicheren Schließen des Kontaktes einen Kontaktdruck von 350 - 400p erfordert, jjie Kontaktfeder 15 ist entsprechend ausgebildet. Sie liegt im Schwenkbereich des den Spulen 4,5 Endes des At»r§iß§nkgrs |,
Der Halterahmen 7 weist Ausnehmungen zum Einsetzen eines U-förmigen Anschlagrahmens 18 auf, der an seinem dem Abreißanker 3 benachbarten Ende ein nachgiebiges Anschlagglied 19 trägt. Der Anschlagrahmen 18 ist an sich nicht notwendig, wenn dem Abreißanker 3 eine Wand, z.B. eines Brennstoffbehälters eines Taschenfeuerzeuges in entsprechendem Abstand gegenüberliegt und daran ein entsprechendes Anschlagglied angebracht werdoa kann.
Die beiden Enden der Spulen 4 und 5 sind entsprechend der Pig. 5 miteinander verbunden. Die anderen Enden der Spulen 4 und sind an Elektroden 20 oder '21 angeschlossen. Zwischen der Verbindungsstelle am Zusammenschluß der beiden Spulen 4 und
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und der Verbindungsleitung zwischen dem andern Ende der Spule 5 und der Elektrode 21 liegt ein Schalter 22, .dem ein Kondensator 23 parallel geschaltet ist. Die Verbindungsleitung zwischen der Spule 4 und der Elektrode 21 liegt an Masse 24. Der Schalter 22 weist die Kontaktglieder 16 und 17 auf und wird beim Abreißen des Abreißankers 3 durch Mitnahme von diesem betätigt. Hierbei wird die in dem elektromagnetischen System erzeugte elektrische Spannung frei und springt als Zündfunke zwischen den Elektroden 21 und 22 über. Nach dem Loslassen des Betätigungsgliedes 14 kehrt der Abreißanker 3 unter der Wirkung der magnetischen Kraft im Magnetsystem in seine in j Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurück. Fig. 2 zeigt die Abreißlage. ■ '.
Während der Abreißbewegung des Abreißankers 3 vermindert sich die Kraft, mit der die Kontaktglieder 16 und 17 aneinander liegen, je mehr sich der Abreißanker der Kontaktfeder 15 nähert. Das Kontaktglied 16 wird unter Mitnahme der Kontaktfeder 15 von dem Kontaktglied 17 abgehoben und dadurch der Kontakt bzw. der Schalter 22 geöffnet, wenn die .Änderung des magnetischen Flusses am größten ist (Fig. 2 ). Wegen der Anordnung der Kontaktfeder an dem Abreißanker 3 nimmt die Kontaktkraft mit wachsendem Schwenkweg des Abreißankers 3 ab. Die Druckkraft zwischen den Kontaktgliedern 16, 17 ist so gewählt, daß sie bei geschlossenem Magnetkreis um ein Mehrfaches größer ist als kurz vor dem öffnen des Kontaktes durch den Abreißanker. Die Ausbildung kann so getroffen sein, daß ausgehend von einer Kontaktkraft von etwa 400p der Abreißanker am Anschlagglied 25 z.B. noch eine Restkontaktkraft von etwa 50p zu überwinden hat. Wegen der Verwendung eines abbrandsicheren Kontaktwerkstoffes, z.B. Wolfram, läßt sich mit dem Abreißmagnetzünder eine sehr hohe Zahl von Zündungen erreichen. Die Kraft, mit der die Kontaktglieder 16 und 17 in Ruhelage des Abreißmagnetzünders (Fig. 1) zusammengehalten' werden, wirkt der Kraft entgegen, welche den Abreißanker am Magnetleit stück 2 und zu einem gewissen Grad auch am - 7 -
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Permanentmagneten 1 zu halten sucht.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Pig. 3 sind dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, wobei geänderten Teilen der Buchstabe a beigefügt ist. Die Kontaktfeder 15a ist hier nicht am Abreißanker 3a angebracht, sondern an einem der Lagerstelle benachbarten Vorsprung des Anschlagrahmens 18a befestigt. Das Betätigungsglied 14a ist am Anker 3a befestigt und setzt sich längs diesem fort, wobei mindestens dieser mit 27 bezeichnete Teil nachgiebig ist. Pur die Betätigung des Magnetzünders ist allerdings von Vorteil, wenn auch der für den Angriff der Betätigungskraft ausgebildete Teil des Betätigungsgliedes 14a federnd ausgebildet ist, wobei der Teil 27 vorzugsweise wesentlich weicher ausgebildet sein kann.
Die Kontaktfeder 15a ist so ausgebildet, daß sie nur einen solchen Kontaktdruck ausübj*, als für das Zusammenhalten der Kontaktteile 16 und 17 bei geschlossenem Kontakt notwendig ist. Der zum Schließen des Kontaktes 16, 17 notwendige Druck wird von dem federnden Teil 27 des Betätigungsgliedes 14a auf die Kontaktfeder 15a übertragen, wozu der federnde Kontaktteil 27 entweder mindestens senkrecht zu seiner Anlagefläche fest mit der Kontaktfeder 15a verbunden ist oder diese Kontaktfeder vorzugsweise seitlich übergreift, so daß von dem federnden Teil 27 eine in Schließrichtung des Kontaktes 16, 17 wirkende Kraft auf die Kontaktfeder 15a ausgeübt werden kann.
Anstelle des.Teiles 27 kann eine strichpunktiert dargestellte Peder 28 vorgesehen sein, die entweder wie gezeigt an ihren Enden frei an dem Betätigungsglied 14a bzw. der den notwendige!] Kontaktschließdruck erzeugenden Kontaktfeder 15a anliegt und dazwischen (etwa in ihrer Mitte) abgestützt oder gelagert ist oder deren Mitte freiliegt und deren Enden sich an Vorsprüngen
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am Betätigungsglied 14a bzw. an der Kontaktfeder 15a ab- !
stützen. j
Die Lappen 11 des ersten Ausführungsbeispieles sind hier durch einen auf dem Betätigungsglied 14a angebrachten U-förmigen Bügel 11a ersetzt, der zur seitlichen Lagesicherung dient. Die Betätigungsfeder kann an gleicher Stelle selbst, entsprechend ausgebildet sein.
Das dritte Ausführungsbeispiel nach 3?ig. 4 hat einen gegenüber den seitherigen Ausführungsbeispielen wesentlich kürzeren Abreißanker Jb, der die besondere Ausbildung des Permanentmagneten oder die zusätzliche Anordnung eines Magnetleitstückes 29 erfordert, das mit dem Permanentmagneten fest verbunden ist. Die hier auch in einer Ebene liegenden Anlageflächen des Abreißankers 3"b verlaufen schräg zu der die Spulen tragenden Achse des MagnetleitStückes 2b. Der Abreißanker 3b ist an einem im wesentlichen U-förmigen Lagerbügel 30 befestigt, der eine Lagetrkante 12b hat, die an einem Lappen 10b des Tragrahmens 7ΐ> ansteht, wobei seitliche Lappen 12b zur seitlichen Sicherung des Abreißankers 3"b dienen. An dem Lagerbügel 30 ist eine Kontaktfeder 15b und ein hier im wesentlichen längs zum Abreißanker 3b geführtes Betätigungsglied 14b befestigt, das einen Mitnehmer 31 trägt, der mit der Kontaktfeder 15b in der Weise zusammenwirkt, daß beim Betätigen des Betätigungsgliedes 14b zum Abreißen des Abreißankers 3b die Anpresskraft der beiden Kontakte 16 und 17 bis zum geringstmöglichen Wert der Kraft verringert wird, ehe der Abreißanker 3"b abreißt.
Bei Ausbildung des Betätigungsgliedes entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach JFig. 4 und der Anwendung eines dem Mitnehmer 31 entsprechenden Mitnehmers, kann die Kontaktfeder auch an anderer Stelle als am Abreißanker 3» z.B· an einem Arm des Halterahmens 7t angeordnet sein.
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j Der aus nachgiebigem Werkstoff bestehende Mitnehmer 31 ist j zweckmäßigerw.eise so ausgebildet, daß von ihm aus ein Kit- j nehmerarm federnd unter die Kontaktfeder 15b greift, wobei j der Kontaktarm einstückig mit dem Mitnehmer 31 ausgebildet i oder in diesen eingesetzt sein kann. Der aus nachgiebigem ι Werkstoff ausgebildete Mitnehmer 31 kann zugleich als Anschlagpuffer dienen. Der Mitnehmer kann auch als im Zickzack gefaltete Blattfeder ausgebildet sein, von der ein Ende am j Betätigungsglied 14-b und das andere Ende an der Kontaktfeder 15b angreift.
Es hat sich gezeigt, daß die hohe Kontaktkraft nur zum Schließen des Kontaktes notwendig ist, zum Aufrechterhalten des Kontaktes aber eine weit geringere Kraft ausreicht, so daß die Verringerung der Kontaktkraft kurz vor dem Ab- j reißen des Abreißankers keine Vergrößerung des Übergangswiderstandes zwischen den Kontaktgliedern mit sich bringt.
Die Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung größer als in Wirklichkeit, etwa im Maßstab 2:1, dargestellt« Hierdurch soll nur eine Vorstellung über die Größenverhältnisse bei einem praktisch ausgeführten "Abreißmagnetzünder vermittelt werden.
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Claims (1)

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    1. Hagnet zünder, insbesondere Abreißmagnetzünder für laschen- j /feuerzeuge, mit einem mindestens eine Induktionswicklung j tragenden Hagnetkreis, der mindestens je einen Permanent- j magneten und ein Magnetleitstück aufweist, wobei eines dieser j mit Permanentmagnet und Magnetleitstück bezeichneten Teile als von einem Betätigungsglied betätigbarer Anker ausgebildet ist, und mit einem im Stromkreis einer Wicklung liegenden Unterbrecherkontakt, der einen ortsfesten Kontaktteil und einen vom Anker abhebbaren bewegbaren Kontaktteil aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß mit einem beim Betätigen des Magnetzünders bewegbaren Glied (3, 14a, 14b) eine die vom bewegbaren Kontaktteil (16) ausgeübte Kontaktkraft abbauende Feder (15, 2?, 28, 31) zusammenwirkt .
    2. Magnetzünder nach Anspruch 1, dadurch . g e k e η η ζ e i cn-η e t , daß das bewegbare Glied der Anker (3) ist.
    3. Magnetzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das bewegbare Glied das Betätigungsglied (14b) ist.
    4. Magnetzünder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die die vom bewegbaren Kontaktteil (16) ausgeübte Kraft abbauende Feder eine am Anker (3) angebrachte Kontaktfeder (15) ist.
    5. Magnetzünder nach Anspruch 4, bei dem der Unterbrecherkontakt an einer von der Lagerstelle des Ankers abgewandten Stelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet", daß die Kontaktfeder (15) im Bereich der Lagerstelle (1,10, ίί/ aes Ameers angeordnet; ist;.
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    11) des Ankers angeordnet ist.
    1 0 9 8 1 37 fl 8 0 9 ;>, · ORIGINAL JNSPECTED
    tn 9.9.1969 Be
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    6. Magnetzünder nach Anspruch 1 oder 3, dadurch g e k e η η ζ e ϊ c h η. e t , daß der bewegbare Kontaktteil (16) an einer! ortsfest angebrachten Eontaktfeder (15a) angeordnet ist.
    7. Magnetzünder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß am Betätigungsglied (14b) ein an dem bewegbaren Kontaktteil (16) mindestens· mittelbar angreifender federnder Mitnehmer (31) angebracht ist.
    8. Magnetzünder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens einer der mit Kontaktfeder (15) und Betätigungsglied (14) bezeichneten Teile in einen Einschnitt am Abreißanker von der Seite her formschlüssig eingesetzt ist.
    9. Magnetzünder nach einem der Ansprüche 1,2,4- bis 6 und 8, dadurch gekennz e*ichnet, daß die Kontaktfeder (27) nur eine zum Geschlossenhalten des Kontaktes (16, 17) ausreichende Kraft erzeugt, daß zum Erzeugen der Schließkraft des Kontaktes eine in Schließlage.des Ankers (3a) in Schließrichtung des Kontaktes wirkende Feder (27) vorgesehen ist.
    10. Magnetzünder nach einem der Ansprüche 1,3,6 und 8, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Kontaktfeder (15a) und dem Betätigungsglied (14a) eine beim Betätigen dieses Gliedes den Kontaktdruck verringernde und mindestens an einer Stelle abgestützte Feder (28) vorgesehen ist.
    109813/0809
    ORIGINAL INSPECTED
    Leerseite
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AT295900B (de) 1972-01-25
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