DE1944110A1 - Belueftete Schiffsfrachtraumkonstruktion - Google Patents
Belueftete SchiffsfrachtraumkonstruktionInfo
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- B63J2/00—Arrangements of ventilation, heating, cooling, or air-conditioning
- B63J2/02—Ventilation; Air-conditioning
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Description
f ν —τ —τ ι ι \f
zur Eingab« vom 1. September 1969 3ch//om·d-Anm· UNITED FRUIT COMPANY
Belüftete Schiffsfrachtraumkonstruktion.
Die Erfindung betrifft ein Luftumlaufsystem für Schiffsladeräume und insbesondere ein Luftumlaufsystem, welches die Größe
des Schiffsraumes verringert, der von Pracht frei bleiben muß lediglich zu dem Zweck, um eine Behinderung der geplanten optimalen
Luftströmung zu vermeiden.
Die nachstehend beschriebene Konstruktion ist besonders geeignet für den Schiffstransport von in Kartons verpackten Früchten,
wie z.B. Bananen. Es ist bekannt, daß Bananen während des Transports eine biologische Aktivität entfalten, welche es erforderlich
macht, daß Kohlendioxyd, Äthylen und andere Gase weggespült werden. Wenn sich diese Gase in größerer Menge rund um
die Bananen ansammeln können, werden dieselben für die Bananen schädlich und verhindern deren Lagerung ohne geregelte Ventilation
zusätzlich zu der gewünschten Kühlung.
Die amerikanische Patentschrift 1 835 085 befaßt sich mit der
Ventilation des Schiffsladeraumes und beschreibt die Größe der Deckoberflachet, die von dem Ventilationssystem eingenommen wird.
Als eine Lösung wird die Weglassung der Luftrückflußleitungen vorgeschlagen, so daß der seitliche Raum nur für die Luftzuführungsleitungen
verwendet werden kann, welche in größerer Zahl längs der Seiten des Schiffes nach unten zu einer Reihe von seitlichen
unteren Einlassen geführt werden, die in den Laderaum münden. Durch Anordnung von Ventilatoren am einen Ende des Frachtraumes
soll die Luft durch die Fracht nach oben gesaugt und dann vorne oder hinten zwecks Wjfederinumlaufsetzung abgeführt werden.
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WSPECTSD
fahrung hat gezeigt, daß bei einer solchen Anlage die ,Fracht,-, insbesondere
wenn dieselbe in Kartons verpackt ist, . in.-ihrer Hohe .-begrenzt
werden muß, um einen unbehinderten Rüekf lußrauna - iron angemessenem
Querschnitt oberhalb der Oberseite der· Pracht vorzusehen, so daß eine angemessene Luftmenge in Umlauf. gesetzt werden
kann, ohne im Hinblick auf die Wege geringsten Widerstandes eine ungleichmäßige Strömung zu erzeugen. . ,
Die Fracht, wie z.B. in Kartons verpackte Früchte, mußte datier
vorsätzlich unterhalb der Unterseite des Decks gehalten werden
und steht wenigstens 75 mm unterhalb der Unterseite der oberen .;.
Balken, so daß in jedem Prachtraum ein Teil des gesamten Fassungsvermögens
des Schiffsladeraumes verloren ging. .
Die belüftete Schiffsfrachtraumkonstruktion ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch ein erstes Deck, durch ein oberhalb ties
ersten Decks angeordnetes zweites Deck, durch Ie Abstand liegende
parallele Balken, welche das obere Deck abstützten und eine Reihe
von offenen Kanälen für den Durchgang von Luft parallel zu und zwischen den Balken bilden, durch gegenüberllegende senkrechte
Wände, welche sich senkrecht zu den Balken erstrecken und die
Decks miteinander verbinden, durch gegenüberliegende, nicht mit öffnungen versehene senkrechte Wände, welche sieh parallel zu
den Balken erstrecken und welche die Decks und die senkrechten
Wände miteinander verbinden, um einen geschlossenen Frachtraum
zu bilden, durch eine Reihe von Luft einlassen, die wenigstens ,
längs einer der senkrechten Prachtraumwände angrenzend an das urStere Deck, aber "oberhalb desselben im Abstand voneinander-1 ie-s
gen, durch eine Reihe von Luftauslassen, die angrenzend an die ^
Enden der Kanäle wenigstens längs einer der senkrechten Eraebjsn-,.-raumwände
angrenzend an das obere Deck, aber unterhalb desselben im Abstand voneinander!legen, durch liiftzufiihrungsleitungen, die
sich längs der Außenseite der die Einlasse enthaltei^den Frachtraumwand
mit in der einen"Richtung progressiv abnehmenden Querschnitten
erstrecken und mit den Einlassen verbunden sind« durch
Luftrückflußleitungen, die sich längs der Außenseite der die Auslässe enthaltenden Fraehtraumwand mit ia der anderen Richtung
progressiv zunehmenden Querschnitten erstrecken und mit den Aus-
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ORIGINAL INSPECTED
lassen verbunden sind» sowie durch einen Ventilator una eihi kahl·
einrichtung, die außerhalb der Frachtraumwände angeordnet sind und'
mit den Zuführungsleitungen und Rückflußleitungen in Verbindung stehen, um gekühlte Luft von den Einlassen durch eine im Prachtraum
gestapelte Fracht nach oben in die Kanäle oberhalb der Fracht und von dort zu den Ausläsen in Umlauf zu setzen, ohne wesentliche
waagerechte Bewegung innerhalb des Frachtraumes in einer zu den im Abstand liegenden Balken senkrechten Richtung.
Die Erfindung beseitigt die Abführung in der Querrichtung und verwendet Kanäle, die zwischen das obere Deck tragenden parallelen
Balken gebildet sind, uiö die JJuft gegen die Auslässe an den Enden
der Kanäle zu iiettkeä» Dadurch wird ermöglicht, daß die Fracht bis
hinauf zur ÜntMeößsedte del* Β&ΐΐέβϊί des oberen Decks gestapelt wer**·
den kann und manchmal sogar bis zu einem höheren Niveau zwischen
denselben, weil die Kanäle »Tischen dem Balken eine unbehinderte
Strömung zu dfen an die Sftdeii d&i* Kanäle angrenzenden öffnungen
ermögiichen* Öle DeekhÖHe Ermiäht daher nur etwa giEer zu sein
als ein Melirfaöttes der Holle eines Üblichen Kartons.
Wenn aife Öaifceti in der ijuermchirnng angeordnet sind, wird ein
Teil dfes für diB seitliJÖhen &iialirungs- und Rückfluß leitung en ef~-
f ordfe^liöieii Riauite d^ü^ch örß&iten, daß die Seitenwände des
Fracnt#aüiies ä#nlö*ötit aeügeördn^t werden, was. stets am besten lift*.
um rfeeht^tMige m®äto&älam-- m\ «füttten» Sin Teil des Schlffsfä»-
pfes «4t« aaBör i^ d^* Iie^t4in|{^ verwendet, der sonst
würde.
wird eine beispielsweise Ausführungsform der unter Bezugnahae auf die Zeichnungen beschrieben, in
in Grundriß einen waager^ehten Schnitt längs des
eines Schiffs, wobei der größere Teil des Öecks Broööen ist, u« die däruiiterliegenae KofistrtriefeioM
Fig. 2 eine Seitenansicht von drei
der Linie 2-2 der Fig. 1,
W n/7
W n/7
ORIGINAL
-π-
Pig. 3 einen Querschnitt nach der Linie JJ-2 der Pig, 1,
Fig. 4 in größerem Maßstab einen Teil der Konstruktion gemäß
Fig. Ί>,
Fig. 5 einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 1,
Fig. 6 eine Fig. 5 ähnliche Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform und
Fig. 7 eine Fig. 5 ähnliche Ansicht einer weiteren abgeänderten Ausführungsform.
t Fig. 1 zeigt einen Laderaum, der sich innerhalb.der Isolierauskleidung
10 in einem Schiffsrumpf zwischen den Querwänden 11 und
12 befindet. Innerhalb des Laderaumes sind übereinander liegende Frachträume angeordnet, die durch senkrechte Seitenwände 20 und
begrenzt sind, welche an jedem Ende durch nicht mit öiffiungen versehene
senkrechte Wände 24 und 26 verbunden sind. Wie Fig. J>
zeigt, sind die Seitenwände 20 und 22 für den unteren Prachtraum
wegen der Krümmung des Schiffsrumpfes Aach innen versetzt. Die senkrechten Wände verbinden die Decks miteinander. Jeder Frachtraum
weist ein erstes Deck und ein zweites Deck auf,das oberhalb des ersten Decks angeordnet ist.
L-förmige Querbalken JO stützen die Decks 32, jj6 und 38 zwischen
) Längsträgern J>k ab. Die Abstände zwischen dem Balken 30 bilden
eine Reihe von offenen Kanälen für den Durchgang von Luft parallel
zu und zwischen den Balken.
Jedes darunterliegende Deck 36 und 38 ist von einem die Pracht
tragenden Rost bedeckt, der aus im Abstand liegenden Querträgern 40 und darüberliegenden senkrechten Latten 42 besteht.
Längs der Basis jeder Seitenwand 20 und 22 jedes Frachraumes und
zwischen den Querträgern 40 sind Einlaßöffnungen 44 angeordnet, welche mit Zuführungsleitungen in Verbindung stehen, die in der
Längsrichtung des Schiffes durch die Seitenräume außerhalb der U 12/7 -4-
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Seitenwände 20 und 22 verlaufen (Fig. 4). Bei der dargestellten
Konstruktion ist eine Reihe von drei übereinanderliegenden Zuführungsleitungen
46, 48 und 50 auf jeder Seite des Schiffes für den unteren Frachtraum vorgesehen. Wie Flg. 2 !zeigt, ist die Leitung
46 mit fünf Einlassen 44, die Leitung 48 mit den nächsten fünf Einlassen und die Leitung- 50 mit den letzten vier Einlassen
verbunden.
Gemäß Fig. 2 sind am oberen Ende des unteren Frachtraumes Auslaßöffnungen
60 vorgesehen, von denen jede angrenzend an die Enden der Kanäle angeordnet 1st, sowie zwischen benachbarten L-förmigen
Balken und vollständig oberhalb der Unterseite der Balken an ihren
Verbindungsstellen mit den Seitenwänden.
Oberhalb der Reihe der Zuführungsleitungen ist eine Reihe von Rückflußleitungen 62, 64 und 66 angeordnet, die gemäß Fig. 2 im
unteren Frachtraum mit den fünf Auslässen 60, den nächsten fünf Auslässen und den letzten vier Auslässen verbunden sind. Der obere
Frachtraum in Fig. 2 ist hinsichtlich der Ausbildung mit Ausnahme der Abmessungen mit dem unteren Frachtraum identisch.
Fig. 5 veranschaulicht mit unterbrochenen Linien, wie Faserplattenkartons,
die z.B. Bananen enthalten, bis hinauf zu den L-förmigen Balken 30 gestapelt werden können, ohne die Luftkanäle zwischen
den Balken zu versperren, die zu den Auslaßöffnungen 60 führen.
Wie Fig. 7 zeigt, können in manchen Fällen die Kartons sogar bis hinauf in die Räume zwischen den Balken J50 gestapelt werden,
solange oberhalb der Oberseite der Fracht ein Luftkanal gelassen wird.
Fig. 6 zeigt, daß die Auslässe 60 auch niedriger angeordnet werden
können, so daß die Räume oberhalb derselben mit Isoliermaterial gefüllt werden können, das durch Blechauskleidungen oder
andere Halteplatten 70 festgehalten wird.
Die relativen Querschnittsflächen der Leitungen 46, 48, 50, 62, 64 und 66 sind in der Zeichnung vollkommen willkürlich angegeben
und werden in der Praxis in der richtigen Beziehung stehen, um
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eine gleichmäßige Luftströmung zu gewährleisten. Die leitungen 46, 48, 50 weisen in der Zuführungsrichtung einen progiBBsiv
abnehmenden Querschnitt auf, während die RückfluSleitungen 62, 64, 66 in der Rückflußrichtung einen progressiv zunehmenden
Querschnitt aufweisen. Außerdem können die Längsträger 34 gewünschtenfalls
mit Ausnehmungen versehen sein, wie Fig. 3 zeigt.
Bei der dargestellten Konstruktion sind Ventilations- und Kühleinrichtung*! auf jeder Schiffsseite außerhalb des oberen Frachtraumes zwischen der Querwand 11 und der senkrechten Wand 24 angeordnet
und mit beiden Prachträumen verbunden, wie Fig. £ zeigt.
Zu diesem Zweck sind die Ansaugöffnungen 80 des Ventilators auf beiden Seiten des Schiffes in zwei verschiedenen Niveaus mit den
Rückflußleitungen 62, 64, 66 verbunden, während die Kühlluftauslässe durch die Leitungen 82, 84 mit den seitlichen Zuführungsleitungen 46, 48, 50 des unteren Niveaus und durch die Leitungen
86, 88 mit den seitlichen Zuführungsleitungen 46, 4b, 50 des
oberen Niveaus verbunden sind.
Aufgrund der beschriebenen Konstruktion kann eine größere Frachtaufnahmefähfekeit
gewährleistet werden, ohne die Menge oder die Regelung der gekühlten Luftströmung zu beeinträchtigen, was den
Hauptzweck der Erfindung darstellt, wie oben erwähnt wurde. Die Luft strömt durch die Zuführungsleitungen zu den Einlaßöffnungen
44, dann querschiffs in Binnenbordrichtung unterhalb der Roste
und durch die Fracht nach oben, sowie querschiffs in Außenbordrichtung in den Kanälen zwischen den Balken und durch die Auslaßöffnungen
60 in die seitlichen Rüekflußleitungeu. Da innerhalb des Frachtraumes keine wesentliche waagerechte Luftbewegung in
einer zu den im Abstand liegenden Balken senkrechten Richtung stattfindet, ist der Baum für die zurückfließende Luft zwischen
der Oberseite der Fracht und der Unterseite der Balken beseitigt (der erforderlich wäre, wenn gemäß der oben erwähnten amerikanischen
Patentschrift 1 835 085 eine Luftbewegung in der Läiigsschiffsrichtung
erfolgen würde). Tatsächlich; ist die gesamte
Quersehnittsf lache zwischen dem Balken, die für die Luf tzir r.,;-i & tion
verfügbar ist, gewöhnlich größer als die für die zurückfließende
Luft erforderliche Quersehrittsflache, so daß ein r eil
der Fracht zwischen dem Balken gestapelt werden kann, ohne die U 12/7 -6-
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erforderliche Strömung der zurückfließenden Luft zu behindern, wodurch zusätzlicher Frachtaufnahmeraum erhalten wird. Die Höhe
des freien Raumes zwischen je zwei übereinanderliegenden Decks kann daher verringert werden, was eine Verringerung der Gesamthöhe
des Schiffes mit den damit verbundenen Ersparnissen an Konstruktionskosten ergibt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Geschwindigkeit der durch die Fracht hindurchströmenden Luft gleichmäßiger ist, weil
die Beschleunigung vermieden wird, die auftritt, wenn die ganze Luft über die Fracht zu einer Saugkammer des Ventilators zurückgeführt
wird, mit einer sich daraus ergebenden beschleunigten Dehydrierung der Früchte und einer stark gekühlten Fracht. Die
Kanäle trachten ferner zu gewährleisten, daß die Luft den Frachtraum nicht umgeht, wenn die Fracht nur teilweise oder schlecht
gestapelt ist. Die durch die Fracht hindurchgehende Luftströmung verläuft in der Richtung der natürlichen Konvektionsströmungen,
statt gegen dieselben, die durch erhitäe Luft erzeugt werden,
wenn die Fracht'gekühlt wird.
Während das System in den Zeichnungen mit einem in der Querrichtung
angeordneten Fachwerk dargestellt ist, 1st dasselbe in gleicher Weise auf Schiffen mit einem in der Längsrichtung angeordneten
Fachwerk anwendbar. In diesem Fall befindet sich die Saugkammer des Ventilators vor und/oder hinter dem Frachtraum und es
sind keine seitlichen Leitungen im Schiffsrumpf erforderlich.
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Claims (6)
1.1 BeplUftete Schiffsfrachtraumkonstruktion, gekennzeichdurch
ein erstes Deck (26,38), durch ein oberhalb des ersten
" Decks angeordnetes zweites Deck (32,36), durch im Abstand liegende
parallele Balken (30), welche das obere Deck (32,36) abstützen und eine Reihe von offenen Kanälen für den Durchgang
von Luft parallel zu und zwischen den Balken (30) bilden, durch
gegenüberliegende senkrechte Wände (20,22), welche sich senkrecht zu den Balken (30) erstrecken und die Decks (32,36,38) miteinander
verbinden, durch gegenüberliegende, nicht mit öffnungen versehene senkrechte Wände (24,26), welche sich parallel zu den
Balken (30) erstrecken und welche die Decks (32,36,38) und die senkrechten Wände (20,22) miteinander verbinden, um einen geschlossenen
Frachtraum zu bilden, durch eine Reihe von Lufteinlässen (44), die wenigstens längs einer der senkrechten Frachtraumwände
(20,22) angrenzend an das untere Deck (36,38), aber oberhalb desselben im Abstand voneinander liegen, durch eine Reihe
von Luftauslassen (60), die angrenzend an die Enden der Kanäle
wenigstens längs einer der senkrechten Frachtraumwände (20,22) angrenzend an das obere Deck (32,36), aber unterhalb desselben
im Abstand voneinander liegen, durch Luftzuführungsleitungen
(46,48,50), die sich längs der Außenseite der die Einlasse (44)
enthaltenden Frachtraumwand mit in der einen Richtung progressiv abnehmenden Querschnitten der Strecken undfnit den Einlassen verbunden
sind, durch Luftrückflußleitungen (62,64,66), die sich längs der Außenseite der die Auslässe (6O) enthaltenden Frachtraumwand
mit in der anderen Richtung progressiv zunehmenden Querschnitten erstrecken und mit den Auslässen verbunden sind, sowie
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durch einen Ventilator und eine Kühleinrichtung, die außerhalb der Frachtraumwände angeordnet sind und mit den Zuführungoleitungen
(46,4d,50) und Rückflußleitungen (62,64,66) in Verbindung stehen, um gekühlte Luft von den Einlassen (44) durch eine im
Frachtraum gestapelte Fracht nach oben in die Kanäle oberhalb der Fracht und von dort zu den Auslassen (60) in Umlauf zu setzen,
ohne wesentliche waagerechte Bewegung innerhalb des Frachtraumes in einer zu den im Abstand liegenden Balken (30) senkrechten Richtung.
2. Fr.achtraumkonst rukt ion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die parallelen Balken (30) sich querschiffs erstrecken,
daß die zu den Balken senkrechten gegenüberliegenden Wände 3eitenwände (20,22) sind, die sich längs der Seiten des
Schiffes erstrecken, daß sowohl die Lufteinlässe (44) als auch die
Luftauslasse (60) längs der gegenüberliegenden Seltenwände im Abstand
voneinander liegen, sowie daß sieh die Luftzuführungsleitungen
(46,48,50) und die LuftrUckflußleitungen (62,64,66) in senkrechten Reihen zwischen den Seitenwänden (20,22) und dem
Schiffsrumpf (10) erstrecken.
3. Prachtraumkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Frachtraum auf dem ersten Deck (36,3ö) einen die Fracht tragenden Rost aufweist, der von einer Reihe von
Latten (42) gebildet wird, welche von im Abstand liegenden Trägern (40) in einer Höhe getragen werden, die etwas größer ist als die
Höhe der Lufteinlässe (44).
4. Prachtraumkonstruktion nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die oberen Enden der Luftauslässe
(60) oberhalb der Unterseite·der Balken (30) des oberen Decks (32,36) an ihren Verbindungsstellen mit der die Auslässe
enthaltenden Wand liegen.
5. Prachtraumkonstruktion nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftauslässe (60) vollständig oberhalb der Unterseite der Balken (30) des oberen Decks (32,56) an ihren 7arbindungsstellen
mit der die Auslüase enthaltenden V/and liegen.
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0 U 9 811/0 4 5 5
-«,. 19U110
6. Frachtraumkonstruktion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß -lie oberon Teile der
Zwischenräume zwischen den 3alken (30) oberhalb der Luftkanäle mit Isoliermaterial gefüllt sind.
Zwischenräume zwischen den 3alken (30) oberhalb der Luftkanäle mit Isoliermaterial gefüllt sind.
0U98 1 1 /04 5.5
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