DE1943261A1 - Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen und Kurbelwellenschleifmaschine - Google Patents
Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen und KurbelwellenschleifmaschineInfo
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Description
1943261 Andrejewsici & Honke Patentanwälte
α ι. L. ^ ?in/TM Diplom-Ingenieur
Essen, den 25· August I969
KeHwiger Straße 36 ' fch'
P atent anme ldung
ENGLISH STEEL CORPORATION LIMITED
River Don Works,
Sheffield, SQ 2RZ / - England -
Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen und Kurbelweliens chle ifraaschine.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Schleifen von
Kurbelwellen, insbesondere solchen mit dicken Kurbelzapfen, sowie eine hierzu geeignete Kurbelwellenschleifmaschine.
Das Schleifen der Kurbelzapfen von Kurbelwellen kann auf verschiedene
Weise durchgeführt werden, wobei es unter anderem bekannt ist, die Kurbelwelle nicht verdrehbar einzuspannen und
eine sich drehende Schleifscheibe in einer Kreisbahn um den zu
schleifenden Kurbelzapfen unter Anlage an demselben herumzuführen. Je größer jedoch bei diesem Verfahren der Durchmesser
der Kurbelzapfen und je langer die Kurbelarme sind, umso größer muß der Durchmesser der Schleifscheibe sein, um ungehindert von
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den Kurbelarmen in einer Kreisbahn um den Kurbelzapfen herumgeführt
werden zu können. Dadurch wächst zwangsläufig das Gewicht der Schleifscheibe und ihrer Antriebseinrichtung, und es wird
immer schwieriger, eine saubere Schleifarbeit zu erzielen, ohne
ständig die Schleifscheibe nachzuarbeiten oder auszutauschen.
Infolge der großen Abmessungen und des erheblichen Gewichtes der Schleifscheiben wird außerdem der Austausch derartiger
Schleifscheiben zeitraubend und schwierig. Unter diesen Umständen ist die eigentliche Schleiffläche derartiger großer Schleifscheiben
sehr schmal und es wird infolgedessen erforderlich, um
einen einwandfreien Schliff zu erhalten, wenigstens einmal die Schleifscheibe auszuwechseln.
Zum Polieren langgestreckter metallischer Werkstücke wie Rohre,
Stangen oder Stäbe ist es bereits bekannt, diese Werkstücke ohne sie zu verdrehen zwischen parallelen Bahnen zweier flexibler
Schleifriemen hindurchzufuhren, welche um Riemenscheiben herumlaufen,
die in einer Kreisbahn um die Werkstücke herumgeführt werden, wobei die Schleifriemen außerdem In Umlauf versetzt
werden. Die in diesen Schleifriemen entstehenden Schwingungen machen jedoch eine saubere und präzise Schleifarbeit, wie sie
beim Schleifen von Kurbelwellenzapfen erforderlich ist, unmöglich.
'
Um die aufgezeigten Nachteile der bisher üblichen Verfahren zum
Schleifen von Kurbelwellen auszuschalten, schlägt die Erfindung vor, daß ein flexibler Schleifriemen mit nach außen weisender
Schleiffläche über ein Riemenscheibenpaar in Umlauf gebracht und
zusammen mit den achsparallel zum Kurbelzapfen angeordneten Riemenscheiben in einer Kreisbahn um den Kurbelzapfen herumgeführt
wird, während die eine Riemenscheibe derart gegen den Kurbelzapfen gedrückt wird, daß der Sohleifriemen zwischen beiden
verläuft.
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Dadurch stützt sich der Sohleifriemen während des Schleifvorganges
an seiner Riemenscheibe ab, sddaß keinerlei Ungenauigkeiten
hervorrufende Schwingungen mehr zu befürchten sind. Naturgemäß wird die Genauigkeit, mit welcher der Kurbelzapfen geschliffen
wird, weitgehend durch die Genauigkeit der Riemenscheibe bestimmt, welche den Schleifriemen gegen den Kurbelzapfen drückt.
Ein derartiger Schleifriemen ist leicht und die Riemenscheiben und weitere, in einer Kreisbahn um die Kurbelzapfen herumzuführenden
Teile können ebenfalls im Vergleich zu Schleifscheiben zum
Schleifen von Kurbelwellen gleichartiger Abmessungen sehr leichtgewichtig ausgebildet werden. Außerdem lassen sich derartige
Schleifriemen wesentlich schneller austauschen als Schleifscheiben
und sie sind im Vergleich mit entsprechenden Schleifscheiben unabhängig von ihrer Körnung oder Breite wesentlich preiswerter.
Vorzugsweise wird von dem Riemenscheibenpaar, über welches der
Sohleifriemen hinweggeführt wird, nur die eine Riemenscheibe angetrieben,
während die andere ihn gegen den Kurbelzapfen drückende Riemenscheibe als Losscheibe ausgebildet wird. Zweckmäßigerweise
wird zur Einstellung der Riemenspannung diese Losscheibe gegenüber der Antriebsscheibe verschoben, während andererseits diese Spannung
des Sohle if riemens auch mittels einer Spannrolle eingestellt werden kann. Vorzugsweise wird der Schleifriemen mit seinen Riemenscheiben
axial zum Kurbelzapfen verschoben, wenn der Schleifriemen schmäler ist als der Kurbelzapfen. Auf diese Weise lassen sich mit
ein- und derselben Riemenbreite verschieden lange Kurbelzapfen schleifen, wodurch die Lagerhaltung der Schleifriemen wesentlich
erleichtert wird. Um von einem Kurbelzapfen zu einem anderen der Kurbelwelle übergehen zu können, wird zweckmäßigerweise die Kurbelwelle
in oder vorzugsweise mit ihren Haltern in axialer Richtung verschoben. Das Einspannen der Kurbelwelle erfolgt vorzugsweise
an ihren Lagerzapfen.
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Der SohleifVorgang kann als Naßschleifen durchgeführt werden,
insbesondere, wenn es sich darum handelt, relativ viel Material abzuschleifen, wobei das Kühlmittel zweckmäßigerweise laufend
gereinigt und wieder in Umlauf gebracht wird, während sich andererseits das erfindungsgemäße Schleifverfahren naturgemäß
auch zum Trockenschleifen eignet.
Eine erfindungsgemäße Kurbelwellenschleifmaschine, bestehend aus einem Maschinengestell mit verschieblieh darauf angeordneter
P Einspannvorrichtung für die Kurbelwelle sowie einer ein Schleifwerkzeug in Drehung versetzenden und gleichzeitig in einer Kreisbahn
um den zu schleifenden Kurbelzapfen herumführenden Einrichtung, ist dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Maschinengestell
in Längsrichtung desselben untereinander verbunden, hin- und herschiebbare Bettschlitten mit darauf angeordneten Seitenschlitten
und auf diesen befestigten Kurbelwellenhaltern vorgesehen sind und das Maschinengestell von einem hochstehenden
Rahmenteil überspannt wird, welches einen in ihm achsparallel zu einer in den Haltern eingespannten Kurbelwelle mittels eines
Antriebes verdrehbaren Werkzeugträger trägt, an dessen einer Seite wenigstens zwei Riemenscheiben achsparallel zu ihm mit
. einem um sie herumgeführten Schleifriemen mit nach außen weisen-"
der Schleiffläche angebracht sind, wobei ein Antrieb für eine Riemenscheibe und eine die zweite Riemenscheibe gegenüber der
Werkzeugträgerachse verschiebende Anordnung vorgesehen sind.
Wenn in einer derartigen Kurbelwellenschleifmaschine eine Kurbelwelle
in die Halter derart eingespannt wird, daß der zu schleifende Kurbelzapfen mit der Achse des Werkzeugträgers fluchtet
und in der gleichen Ebene wie der Schleifriemen und seine Riemenscheiben liegt, wird der Werkzeugträger um diesen Kurbelzapfen
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herum in Drehung versetzt und der Schleifriemen um seine Riemenscheiben
in Umlauf gebracht, wobei die eine Riemenscheibe derart der Achse des Werkzeugträgers genähert wird, daß der Schleifriemen
an dem zu schleifenden Kurbelzapfen, um welchen er in einer Kreisbahn herumgeführt wird, in Schleifkontakt anliegt. Da
bei einer derartigen Maschine die um den zu schleifenden Kurbelzapfen herumzuführenden Massen wesentlich geringer sind als die
Masse einer entsprechenden Schleifscheibe, und infolgedessen auch die dabei entstehenden Fliehkräfte geringer sind, ist einmal der
Leistungsbedarf einer derartigen Maschine wesentlich geringer als bei einer mit einer Schleifscheibe ausgerüsteten Maschine und
eine derartige Maschine kann auch infolge der verringerten Fliehkräfte wesentlich leichter ausgebildet werden.
Vorzugsweise ist die die Schleifriemen gegen den zu schleifenden Kurbelzapfen drückende Riemenscheibe als Losscheibe ausgebildet
und der Antrieb des Schleifriemens erfolgt lediglich über die
andere Riemenscheibe. Um die Spannung des Sohleifriemens einstellen
oder um den Schleifriemen auswechseln zu können, kann die Losscheibe gegenüber der Antriebsscheibe verschieblich angeordnet
werden oder man kann auch eine besondere Spannrolle vorsehen. Vorzugsweise ist der Durchmesser der Losscheibe im
Vergleich zu dem der Antriebsscheibe sehr groß und ihre Lauf« fläche ist vorzugsweise geriffelt oder sonstwie behandelt, um
möglichen Schlupf zwischen ihr und der Rückseite des Schleifriemens so weit wie möglich auszuschalten. Für den Antrieb der
Antriebsriemenscheibe wird zweckmäßigerweise ein ebenfalls am Werkzeugträger angebauter Elektromotor verwendet, welcher über
Schleifkontakte und Stromabnahmeringe mit elektrischem Strom versorgt wird..
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Um die den Schleif riemen gegen den zu schleifenden Kurbelzapfen drückende Riemenscheibe beim Übergang von einem Kurbelzapfen zum
nächsten weit genug von den Kurbelarmen der Kurbelwelle abschwenken zu können, ist zweckmäßigerweise diese Riemenscheibe auf einer
um die Achse der Antriebsriemenscheibe verschwenkbaren Schwenkplatte
gelagert. Zum verdrehen des Werkzeugträgers und zum Verschieben
der Bettschlitten dieser Kurbelwellenschleifmaschine ist zweckmäßigerweise ein weiterer Motor vorgesehen. Vorzugsweise
weisen die Kurbelwellenhalter miteinander fluchtende Lager für W die Lagerzapfen einer Kurbelwelle auf und diese Lager sind zum
Einsetzen oder Entnehmen der Kurbelwelle längsgeschlitzt und besitzen Klemm- oder Schraubbolzen zum Pestspannen der Kurbelwellenlagerzapfen.
Auf diese Weise kann ein zu schleifender Kurbelzapfen ohne weiteres mit dem Werkzeugträger koaxial ausgerichtet
werden.
Um die erfindungsgemäße Kurbelwellenschleifmaschine zum Naßschleifen
einsetzen zu können, besitzt sie zweckmäßigerweise eine
Pumpe, Speiseleitungen und Abflüsse für den Kühlmittelumlauf mit
darin eingesetztem Zentrifugal- oder Magnetabscheider. Außerdem können am Werkzeugträger zusätzliche Einrichtungen zum Schleifen
* und Polieren der Flächen der Kurbelarme und der Kehlen zwischen
* ihnen und den Kurbelzapfen gleichzeitig mit dem Schleifen eines
Kurbelwellenzapfens vorgesehen werden.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kurbelwellenschleifmaschine anhand der
beiliegenden Zeichnung, welche diese Maschine mit eingespannter Kurbelwelle in perspektivischer Darstellung zeigt.
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Die Naschine besteht aus einem Maschinengestell 1, Haltern 2 für
eine Kurbelwelle 5, zwei durch eine Welle 5 untereinander verbundenen
Bettschlitten 4, welche parallel zur Längsrichtung der eingespannten Kurbelwelle hin und her verschiebbar sind. Auf
diesen Bettschlitten sitzen quer verschiebbare Seitenschlitten 6, welche die Kurbelwellenhalter 2 tragen. Das Maschinengestell
wird überspannt uon einem hochstehenden Rahmenteil 7, welches in nicht dargestellten Lagern einen kreisringförmigen Werkzeugträger
8 verdrehbar aufnimmt, wobei die Achse dieses Werkzeugträgers parallel zur Längsrichtung der Kurbelwelle verläuft und ein
Elektromotor 9 vorgesehen ist, welcher den Werkzeugträger in diesem Rahmenteil 7 über ein Untersetzungsgetriebe 10 in Drehung
versetzt, während ein Getriebe am Rahmenteil 7 angesetzt ist, über welches die Bettschlitten über eine Leitspindel 12 oder
einen Zahnstangenmeohanismus verschoben werden können.
Die auf dem Bettschlitten quer verschiebbaren Seitenschlitten 6, welche die Kurbelwellenhalter 2 tragen, sind über nicht dargestellte
Führungsspindeln mit Vierkantkopf 15 und Hinstellrädern
//4 in Querrichtung der Maschine verschiebbar. Die Kurbelwellenhalter
2 besitzen geteilte Lager 15 mit Klemmbolzen oder Schrauben
16 zur Aufnahme der Kurbelwellenlagerzapfen 17, sddaß ein zu schleifender Kurbelwellenzapfen 18 koaxial zum Werkzeugträger
8 ausgerichtet werden kann.
Dieser Werkzeugträger 8 besitzt Parallelführungen 19 für einen
radial einstellbaren Schlitten 2OA, welcher zwei Riemenscheiben 21A und 21B trägt, die parallel zum Kurbelwellenzapfen angeordnet
sind und über welche ein flexibler Schleifriemen 22 mit außen
liegender Schleiffläche herumgelegt ist, während eine Spannrolle zum Spannen des Riemens vorgesehen ist und außerdem ein
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Elektromotor 24 für den Antrieb der Riemenscheibe 21B über ein
Getriebe 25, welcher über außen um den Werkzeugträger herumlaufende
Stromabnahmeringe 26 und in einem Gehäuse 27 auf dem
Rahmenteil 7 angeordnete und daher nicht sichtbare Schleifkontakte
gespeist wird. Die Riemenscheibe 21A ist als Losscheibe ausgebildet und auf ihrer Lauffläche geriffelt, sodaß
©in möglichst hoher Reibungskoeffizient zwischen ihr und dem Söhleifriemen 22 erreicht wird. Die Losscheibe 21A sowie die
Spannrolle 23 sitzen auf einer um die Achse der Antriebsscheibe 2IB verschwenkbaren Platte 29, sodaß die Losscheibe 21A weit
genug von der Kurbelwelle abgeschwenkt werden kann, wenn ein Kurbelzapfen fertig geschliffen ist und der Schleif Vorgang am
nächsten Kurbelzapfen wiederholt werden soll» Diese Schwenk» platte 29 ist in der Zeichnung in der Position dargestellt, in
welcher sie die Losscheibe 21 am weitesten nach innen bringt, wobei sie durch eine Sicherungsschraube 30 festgehalten wird,
die durch einen kreisbogenförmigen Schlitz 31 in der Schwenkplatte
hindurchgeht. Die stellung der Spannrolle 23 lässt sich
durch Verschiebung ihres Tragbolzens 32 in einem entsprechenden
Schlitz 33 in der Schwenkplatte erreichen, wenn auch alternativ eine Einstellung mittels einer Spindel oder dergl. denkbar wäre.
Der Schlitten 2OA ist in den Führungen ie mittels nicht dargestellter
Spindeln verschiebbar, die im werkzeugträger eingelassen sind und von Hand verdreht werden, wenn auch ein weiterer
Motor mit einem entsprechenden Getriebe für den Antrieb dieser Spindeln auf dem Träger vorgesehen werden könnte, dessen
Stromspeisung in ähnlicher Weise wie die Speisung des Elektromotors
9 erfolgen könnte.
Zum Schleifen einer Kurbelwelle wird der zu schleifende Kurbel«
zapfen 18 derart eingestellt, daß er koaxial zum Werkzeugträger
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verläuft· Aisdarm wird die Losscheibe 21A derart zum Kurbelzapfen
hingeachwenkt, daß der über sie hinweglaufende Schleifriemen mit dem nötigen Sohleifdruck am Kurbelzapfen anliegt.
Der Werkzeugträger wird dann in Drehung versetzt, sodaß die Losscheibe 21A sich auf einer Kreisbahn um den Kurbelwellenzapfen
herurabewegt, während gleichzeitig die Antriebsscheibe 21B angetrieben
wird und dadurch der Schleifriemen in Umlauf gebracht wird.
Im Vergleich zu einer Schleifscheibe zum Schleifen großer Kurbelwellen
ist das Gewicht des Sohleifriemens 22 und der Riemenscheiben
21A, 21B und 23 sowie der anderen umlaufenden Teile sehr gering. Außerdem lässt sich der Sohleifriemen 22 leicht
austauschen und 1st ferner unabhängig von seiner Abmessung und seiner Sohleifkörnung im Vergleich mit einer entsprechenden
Schleifscheibe sehr preiswert. Andererseits lassen sich der
Sohleifriemen 22 und die Losscheibe 21A schmal genug ausbilden,
um den kürzesten Kurbelzapfen schleifen zu können, der an einer auf einer derartigen Maschine zu bearbeitenden Kurbelwelle denkbar
ist, und die Kurbelwelle 3 wird durch Verschiebung der Bettschlitten
4 und mit ihnen naturgemäß auch der Seitenschlitten und der Kurbelwellenhalter 2 axial verschoben, zu welchem Zweck
die Leitspindel 12 über den Motor 9 in Drehung versetzt wird. Diese große Beweglichkeit der Kurbelwelle ermöglicht einen
leichten Übergang vom einen Kurbelzapfen zum nächsten, nachdem die Schwenkplatte 29 abgeschwenkt wurde, um die Losscheibe 21A
und den Schleifriemen 22 aus der Reichweite der dazwischen liegenden Kurbelarme herauszubringen.
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10
Zum Naßschleifen insbesondere während des Vorschliffs besitzt die Maschine eine nicht dargestellte Pumpe mit Speiseleitungen
und Abläufen für den Umlauf eines Kühlmittels, welches über einen Zentrifugal- oder Magnetabscheider ständig gesäubert wird.
Auf dem Werkzeugträger können auch beispielsweise auf einem weiteren Schlitten 2OB zwischen den Führungsschienen 19 zusätzliche Einrichtungen eingebaut werden, um die Flächen der
Kurbelärme und die Kehlen zwischen ihnen und dem Kurbelzapfen
gleichzeitig mit dem Schleifen dieses Kurbelzapfens schleifen und polieren zu können·
Ansprüche:
009 8 U/1329
Claims (1)
- Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger StraßeAnsprüche1. Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen, bei welchem die Kurbelwelle nicht verdrehbar eingespannt wird und ein sich drehendes Schleifwerkzeug in einer Kreisbahn um den zu schleifenden Kurbelzapfen unter Anlage an demselben herumgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein flexibler Schleifriemen (22) mit nach außen weisender Schleiffläche über ein Riemenscheibenpaar (21A, 21B) in Umlauf gebracht und zusammen mit den achsparallel zum Kurbelzapfen angeordneten Riemenscheiben in einer Kreisbahn um den Kurbelzapfen herumgeführt wird, während die eine Riemenscheibe (21A) derart gegen den Kurbelzapfen gedrückt wird, daß der Schleifriemen zwischen beiden verläuft.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifriemen (22) von der einen Riemenscheibe (21B) in Umlauf versetzt wird und die ihn gegen den zu schleifenden Kurbelzapfen (18) drückende Riemenscheibe (21A) als Losscheibe ausgebildet wird.>. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Losscheibe (21A) zur Einstellung der Riemenspannung gegenüber der Antriebsscheibe (21B) verschoben wird.4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung des Sohleifriemens (22) mittels einer Spannrolle (23) eingestellt wird.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß!zum Schleifen verschieden langer Kurbelzapfen (l8) mit ein und demselben Schleif riemen (22 ^letzterer mit seinen Riemenscheiben (21A, 21B) axial zum Kurbelzapfen verschoben wird.009814/1329Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Emm, Kettwiger Straße6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer größeren Axialverschiebung die Kurbelwell® (>) in oder mit ihren Supporten (2) verschoben wird.7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (3) mit ihren Lagerzapfen (17) in den Supporten (2) eingespannt wird.8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekenn- w zeichnet, daß der SohleifVorgang als Naßschleifen durchgeführt wird./$.J Kurbelwellenschleifmaschine, bestehend aus einem Maschinengestell mit verschieblich darauf angeordneter Einspannvorrichtung für die Kurbelwelle sowie einer ein Schleifwerkzeug in Drehung versetzenden und gleichzeitig In einer Kreisbahn um den zu schleifenden Kurbelzapfen herumführenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet,! daß auf dem Maschinengestell (l) in Längsrichtung desselben untereinander verbunden hin und her schiebbare Bettschlitten (4) mit darauf angeordneten Seitenschlitten (6) und auf diesen befestigten Kurbelwellenhaltern (2) vorgesehen . sind und das Maschinengestell von einem hochstehenden Rahraen-" teil (7) überspannt wird, welches einen in ihm achsparallel zueiner in den Haltern eingespannten Kurbelwelle (3) mittels eines Antriebes (9) verdrehbaren Werkzeugträger (8) trägt, an dessen einer Seite wenigstens zwei Riemenscheiben (21A, 21B) achsparallel zu ihm mit einem um sie herumgeführten SohleIfriemen (22). mit nach außen weisender Schleiffläche angebracht sind, wobei ein Antrieb (24) für die eine Riemenscheibe (21B) und eine die zweite Riemenscheibe (21A) gegenüber der Werkzeugträgerachse verschiebende Anordnung (20A) vorgesehen sind.0098U/1329Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße 3610. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber der Werkzeugträgerachse verschiebbare Riemenscheibe (21A) als Losscheibe ausgebildet ist.- · '·11. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Losscheibe (21A) zwecks Einstellung der Riemenspannung derart am Werkzeugträger (8) angebracht ist, daß ihr Abstand von der angetriebenen Riemenscheibe (21B) vergrößerbar bezw. verkleinerbar ist.12. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spannen des Schleifriemens (22) eine Spannrolle (23) vorgesehen ist.13· Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Losscheibe (21A) im Vergleich zum Durchmesser der angetriebenen Riemenscheibe (21B) sehr groß ist.14. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Losscheibe (21A) eine geriffelte Lauffläche (28) aufweist.15· Kurbelwellenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der einen Riemenscheibe (21B) am Werkzeugträger (8) ein Elektromotor (24) angebaut ist und zu seiner Speisung Schleifkontakte und Stromabnahme ringe (26) vorgesehen sind.0 09 814/13 2 3Patentanwälte Dr. W. Aridrejowski, Dr. M. Honk®, 43 Essen, KeHwiger Straße 3616. Kurbelwellenschleifmasohine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schleif riemen (22) gegen den zu schleifenden Kurbelzapfen (18) drückende Riemenscheibe (21A) auf einer um die Achse der angetriebenen Riemenscheibe (21B) verschwenkbaren Schwenkplatte (29) gelagert ist und dadurch beim übergang von einem Kurbelzapfen (18) zu einem anderen von der Kurbelwelle (3) abschwenkbar ist.17. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch I5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verdrehen des Werkzeugträgers (8) und der Bettschlitten (4) ein weiterer Motor (9) vorgesehen ist.18. Kurbelwellenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwellenhalter (2) miteinander fluchtende Lager (15) für die Lagerzapfen (17) einer Kurbelwelle (3) aufweisen und diese Lager zum Einsetzen oder Entnehmen der Kurbelwelle längsgeteilt sind sowie Klemm- oder Schraubbolzen (16) zum Einspannen der Kurbelwellenlagerzapfen aufweisen.19· Kurbelwellenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 18, dadurch gekennzeichnet, daß zum Naßschleifen eine Pumpe, Speiseleitungen und Abflüsse für den Kühlmittelumlauf mit darin eingesetztem Zentrifugal- oder Magnetabscheider vorgesehen sind.20. Kurbelwellenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 19, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkzeugträger (8) zusätzliche Einrichtungen zum Schleifen und Polieren der Flächen der Kurbelarme und der Kehlen zwischen ihnen und den Kurbelzapfen gleich·* zeitig mit dem Schleifen eines Kürbeizapfens vorgesehen sind·PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke.00981 A/1329
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES370904A1 (es) | 1971-07-01 |
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