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DE1943261A1 - Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen und Kurbelwellenschleifmaschine - Google Patents

Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen und Kurbelwellenschleifmaschine

Info

Publication number
DE1943261A1
DE1943261A1 DE19691943261 DE1943261A DE1943261A1 DE 1943261 A1 DE1943261 A1 DE 1943261A1 DE 19691943261 DE19691943261 DE 19691943261 DE 1943261 A DE1943261 A DE 1943261A DE 1943261 A1 DE1943261 A1 DE 1943261A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crankshaft
grinding
belt
pulley
crank pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691943261
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Levesley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
English Steel Corp Ltd
Original Assignee
English Steel Corp Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by English Steel Corp Ltd filed Critical English Steel Corp Ltd
Publication of DE1943261A1 publication Critical patent/DE1943261A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/42Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins
    • B24B5/423Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins having a grinding wheel turning around the workpiece

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1943261 Andrejewsici & Honke Patentanwälte
Diplom-Physiker Or. Walter Andrejewski
α ι. L. ^ ?in/TM Diplom-Ingenieur
Anwaltsakte: 53 210/Ti ^ ^ ^^
Essen, den 25· August I969 KeHwiger Straße 36 ' fch'
P atent anme ldung
ENGLISH STEEL CORPORATION LIMITED
River Don Works,
Sheffield, SQ 2RZ / - England -
Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen und Kurbelweliens chle ifraaschine.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen, insbesondere solchen mit dicken Kurbelzapfen, sowie eine hierzu geeignete Kurbelwellenschleifmaschine.
Das Schleifen der Kurbelzapfen von Kurbelwellen kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden, wobei es unter anderem bekannt ist, die Kurbelwelle nicht verdrehbar einzuspannen und eine sich drehende Schleifscheibe in einer Kreisbahn um den zu schleifenden Kurbelzapfen unter Anlage an demselben herumzuführen. Je größer jedoch bei diesem Verfahren der Durchmesser der Kurbelzapfen und je langer die Kurbelarme sind, umso größer muß der Durchmesser der Schleifscheibe sein, um ungehindert von
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
den Kurbelarmen in einer Kreisbahn um den Kurbelzapfen herumgeführt werden zu können. Dadurch wächst zwangsläufig das Gewicht der Schleifscheibe und ihrer Antriebseinrichtung, und es wird immer schwieriger, eine saubere Schleifarbeit zu erzielen, ohne ständig die Schleifscheibe nachzuarbeiten oder auszutauschen. Infolge der großen Abmessungen und des erheblichen Gewichtes der Schleifscheiben wird außerdem der Austausch derartiger Schleifscheiben zeitraubend und schwierig. Unter diesen Umständen ist die eigentliche Schleiffläche derartiger großer Schleifscheiben sehr schmal und es wird infolgedessen erforderlich, um einen einwandfreien Schliff zu erhalten, wenigstens einmal die Schleifscheibe auszuwechseln.
Zum Polieren langgestreckter metallischer Werkstücke wie Rohre, Stangen oder Stäbe ist es bereits bekannt, diese Werkstücke ohne sie zu verdrehen zwischen parallelen Bahnen zweier flexibler Schleifriemen hindurchzufuhren, welche um Riemenscheiben herumlaufen, die in einer Kreisbahn um die Werkstücke herumgeführt werden, wobei die Schleifriemen außerdem In Umlauf versetzt werden. Die in diesen Schleifriemen entstehenden Schwingungen machen jedoch eine saubere und präzise Schleifarbeit, wie sie beim Schleifen von Kurbelwellenzapfen erforderlich ist, unmöglich. '
Um die aufgezeigten Nachteile der bisher üblichen Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen auszuschalten, schlägt die Erfindung vor, daß ein flexibler Schleifriemen mit nach außen weisender Schleiffläche über ein Riemenscheibenpaar in Umlauf gebracht und zusammen mit den achsparallel zum Kurbelzapfen angeordneten Riemenscheiben in einer Kreisbahn um den Kurbelzapfen herumgeführt wird, während die eine Riemenscheibe derart gegen den Kurbelzapfen gedrückt wird, daß der Sohleifriemen zwischen beiden verläuft.
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße 36
Dadurch stützt sich der Sohleifriemen während des Schleifvorganges an seiner Riemenscheibe ab, sddaß keinerlei Ungenauigkeiten hervorrufende Schwingungen mehr zu befürchten sind. Naturgemäß wird die Genauigkeit, mit welcher der Kurbelzapfen geschliffen wird, weitgehend durch die Genauigkeit der Riemenscheibe bestimmt, welche den Schleifriemen gegen den Kurbelzapfen drückt. Ein derartiger Schleifriemen ist leicht und die Riemenscheiben und weitere, in einer Kreisbahn um die Kurbelzapfen herumzuführenden Teile können ebenfalls im Vergleich zu Schleifscheiben zum Schleifen von Kurbelwellen gleichartiger Abmessungen sehr leichtgewichtig ausgebildet werden. Außerdem lassen sich derartige Schleifriemen wesentlich schneller austauschen als Schleifscheiben und sie sind im Vergleich mit entsprechenden Schleifscheiben unabhängig von ihrer Körnung oder Breite wesentlich preiswerter.
Vorzugsweise wird von dem Riemenscheibenpaar, über welches der Sohleifriemen hinweggeführt wird, nur die eine Riemenscheibe angetrieben, während die andere ihn gegen den Kurbelzapfen drückende Riemenscheibe als Losscheibe ausgebildet wird. Zweckmäßigerweise wird zur Einstellung der Riemenspannung diese Losscheibe gegenüber der Antriebsscheibe verschoben, während andererseits diese Spannung des Sohle if riemens auch mittels einer Spannrolle eingestellt werden kann. Vorzugsweise wird der Schleifriemen mit seinen Riemenscheiben axial zum Kurbelzapfen verschoben, wenn der Schleifriemen schmäler ist als der Kurbelzapfen. Auf diese Weise lassen sich mit ein- und derselben Riemenbreite verschieden lange Kurbelzapfen schleifen, wodurch die Lagerhaltung der Schleifriemen wesentlich erleichtert wird. Um von einem Kurbelzapfen zu einem anderen der Kurbelwelle übergehen zu können, wird zweckmäßigerweise die Kurbelwelle in oder vorzugsweise mit ihren Haltern in axialer Richtung verschoben. Das Einspannen der Kurbelwelle erfolgt vorzugsweise an ihren Lagerzapfen.
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Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
Der SohleifVorgang kann als Naßschleifen durchgeführt werden, insbesondere, wenn es sich darum handelt, relativ viel Material abzuschleifen, wobei das Kühlmittel zweckmäßigerweise laufend gereinigt und wieder in Umlauf gebracht wird, während sich andererseits das erfindungsgemäße Schleifverfahren naturgemäß auch zum Trockenschleifen eignet.
Eine erfindungsgemäße Kurbelwellenschleifmaschine, bestehend aus einem Maschinengestell mit verschieblieh darauf angeordneter P Einspannvorrichtung für die Kurbelwelle sowie einer ein Schleifwerkzeug in Drehung versetzenden und gleichzeitig in einer Kreisbahn um den zu schleifenden Kurbelzapfen herumführenden Einrichtung, ist dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Maschinengestell in Längsrichtung desselben untereinander verbunden, hin- und herschiebbare Bettschlitten mit darauf angeordneten Seitenschlitten und auf diesen befestigten Kurbelwellenhaltern vorgesehen sind und das Maschinengestell von einem hochstehenden Rahmenteil überspannt wird, welches einen in ihm achsparallel zu einer in den Haltern eingespannten Kurbelwelle mittels eines Antriebes verdrehbaren Werkzeugträger trägt, an dessen einer Seite wenigstens zwei Riemenscheiben achsparallel zu ihm mit . einem um sie herumgeführten Schleifriemen mit nach außen weisen-" der Schleiffläche angebracht sind, wobei ein Antrieb für eine Riemenscheibe und eine die zweite Riemenscheibe gegenüber der Werkzeugträgerachse verschiebende Anordnung vorgesehen sind.
Wenn in einer derartigen Kurbelwellenschleifmaschine eine Kurbelwelle in die Halter derart eingespannt wird, daß der zu schleifende Kurbelzapfen mit der Achse des Werkzeugträgers fluchtet und in der gleichen Ebene wie der Schleifriemen und seine Riemenscheiben liegt, wird der Werkzeugträger um diesen Kurbelzapfen
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herum in Drehung versetzt und der Schleifriemen um seine Riemenscheiben in Umlauf gebracht, wobei die eine Riemenscheibe derart der Achse des Werkzeugträgers genähert wird, daß der Schleifriemen an dem zu schleifenden Kurbelzapfen, um welchen er in einer Kreisbahn herumgeführt wird, in Schleifkontakt anliegt. Da bei einer derartigen Maschine die um den zu schleifenden Kurbelzapfen herumzuführenden Massen wesentlich geringer sind als die Masse einer entsprechenden Schleifscheibe, und infolgedessen auch die dabei entstehenden Fliehkräfte geringer sind, ist einmal der Leistungsbedarf einer derartigen Maschine wesentlich geringer als bei einer mit einer Schleifscheibe ausgerüsteten Maschine und eine derartige Maschine kann auch infolge der verringerten Fliehkräfte wesentlich leichter ausgebildet werden.
Vorzugsweise ist die die Schleifriemen gegen den zu schleifenden Kurbelzapfen drückende Riemenscheibe als Losscheibe ausgebildet und der Antrieb des Schleifriemens erfolgt lediglich über die andere Riemenscheibe. Um die Spannung des Sohleifriemens einstellen oder um den Schleifriemen auswechseln zu können, kann die Losscheibe gegenüber der Antriebsscheibe verschieblich angeordnet werden oder man kann auch eine besondere Spannrolle vorsehen. Vorzugsweise ist der Durchmesser der Losscheibe im Vergleich zu dem der Antriebsscheibe sehr groß und ihre Lauf« fläche ist vorzugsweise geriffelt oder sonstwie behandelt, um möglichen Schlupf zwischen ihr und der Rückseite des Schleifriemens so weit wie möglich auszuschalten. Für den Antrieb der Antriebsriemenscheibe wird zweckmäßigerweise ein ebenfalls am Werkzeugträger angebauter Elektromotor verwendet, welcher über Schleifkontakte und Stromabnahmeringe mit elektrischem Strom versorgt wird..
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Um die den Schleif riemen gegen den zu schleifenden Kurbelzapfen drückende Riemenscheibe beim Übergang von einem Kurbelzapfen zum nächsten weit genug von den Kurbelarmen der Kurbelwelle abschwenken zu können, ist zweckmäßigerweise diese Riemenscheibe auf einer um die Achse der Antriebsriemenscheibe verschwenkbaren Schwenkplatte gelagert. Zum verdrehen des Werkzeugträgers und zum Verschieben der Bettschlitten dieser Kurbelwellenschleifmaschine ist zweckmäßigerweise ein weiterer Motor vorgesehen. Vorzugsweise weisen die Kurbelwellenhalter miteinander fluchtende Lager für W die Lagerzapfen einer Kurbelwelle auf und diese Lager sind zum
Einsetzen oder Entnehmen der Kurbelwelle längsgeschlitzt und besitzen Klemm- oder Schraubbolzen zum Pestspannen der Kurbelwellenlagerzapfen. Auf diese Weise kann ein zu schleifender Kurbelzapfen ohne weiteres mit dem Werkzeugträger koaxial ausgerichtet werden.
Um die erfindungsgemäße Kurbelwellenschleifmaschine zum Naßschleifen einsetzen zu können, besitzt sie zweckmäßigerweise eine Pumpe, Speiseleitungen und Abflüsse für den Kühlmittelumlauf mit darin eingesetztem Zentrifugal- oder Magnetabscheider. Außerdem können am Werkzeugträger zusätzliche Einrichtungen zum Schleifen
* und Polieren der Flächen der Kurbelarme und der Kehlen zwischen
* ihnen und den Kurbelzapfen gleichzeitig mit dem Schleifen eines Kurbelwellenzapfens vorgesehen werden.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kurbelwellenschleifmaschine anhand der beiliegenden Zeichnung, welche diese Maschine mit eingespannter Kurbelwelle in perspektivischer Darstellung zeigt.
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Die Naschine besteht aus einem Maschinengestell 1, Haltern 2 für eine Kurbelwelle 5, zwei durch eine Welle 5 untereinander verbundenen Bettschlitten 4, welche parallel zur Längsrichtung der eingespannten Kurbelwelle hin und her verschiebbar sind. Auf diesen Bettschlitten sitzen quer verschiebbare Seitenschlitten 6, welche die Kurbelwellenhalter 2 tragen. Das Maschinengestell wird überspannt uon einem hochstehenden Rahmenteil 7, welches in nicht dargestellten Lagern einen kreisringförmigen Werkzeugträger 8 verdrehbar aufnimmt, wobei die Achse dieses Werkzeugträgers parallel zur Längsrichtung der Kurbelwelle verläuft und ein Elektromotor 9 vorgesehen ist, welcher den Werkzeugträger in diesem Rahmenteil 7 über ein Untersetzungsgetriebe 10 in Drehung versetzt, während ein Getriebe am Rahmenteil 7 angesetzt ist, über welches die Bettschlitten über eine Leitspindel 12 oder einen Zahnstangenmeohanismus verschoben werden können.
Die auf dem Bettschlitten quer verschiebbaren Seitenschlitten 6, welche die Kurbelwellenhalter 2 tragen, sind über nicht dargestellte Führungsspindeln mit Vierkantkopf 15 und Hinstellrädern //4 in Querrichtung der Maschine verschiebbar. Die Kurbelwellenhalter 2 besitzen geteilte Lager 15 mit Klemmbolzen oder Schrauben 16 zur Aufnahme der Kurbelwellenlagerzapfen 17, sddaß ein zu schleifender Kurbelwellenzapfen 18 koaxial zum Werkzeugträger 8 ausgerichtet werden kann.
Dieser Werkzeugträger 8 besitzt Parallelführungen 19 für einen radial einstellbaren Schlitten 2OA, welcher zwei Riemenscheiben 21A und 21B trägt, die parallel zum Kurbelwellenzapfen angeordnet sind und über welche ein flexibler Schleifriemen 22 mit außen liegender Schleiffläche herumgelegt ist, während eine Spannrolle zum Spannen des Riemens vorgesehen ist und außerdem ein
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Elektromotor 24 für den Antrieb der Riemenscheibe 21B über ein Getriebe 25, welcher über außen um den Werkzeugträger herumlaufende Stromabnahmeringe 26 und in einem Gehäuse 27 auf dem Rahmenteil 7 angeordnete und daher nicht sichtbare Schleifkontakte gespeist wird. Die Riemenscheibe 21A ist als Losscheibe ausgebildet und auf ihrer Lauffläche geriffelt, sodaß ©in möglichst hoher Reibungskoeffizient zwischen ihr und dem Söhleifriemen 22 erreicht wird. Die Losscheibe 21A sowie die Spannrolle 23 sitzen auf einer um die Achse der Antriebsscheibe 2IB verschwenkbaren Platte 29, sodaß die Losscheibe 21A weit genug von der Kurbelwelle abgeschwenkt werden kann, wenn ein Kurbelzapfen fertig geschliffen ist und der Schleif Vorgang am nächsten Kurbelzapfen wiederholt werden soll» Diese Schwenk» platte 29 ist in der Zeichnung in der Position dargestellt, in welcher sie die Losscheibe 21 am weitesten nach innen bringt, wobei sie durch eine Sicherungsschraube 30 festgehalten wird, die durch einen kreisbogenförmigen Schlitz 31 in der Schwenkplatte hindurchgeht. Die stellung der Spannrolle 23 lässt sich durch Verschiebung ihres Tragbolzens 32 in einem entsprechenden Schlitz 33 in der Schwenkplatte erreichen, wenn auch alternativ eine Einstellung mittels einer Spindel oder dergl. denkbar wäre. Der Schlitten 2OA ist in den Führungen ie mittels nicht dargestellter Spindeln verschiebbar, die im werkzeugträger eingelassen sind und von Hand verdreht werden, wenn auch ein weiterer Motor mit einem entsprechenden Getriebe für den Antrieb dieser Spindeln auf dem Träger vorgesehen werden könnte, dessen Stromspeisung in ähnlicher Weise wie die Speisung des Elektromotors 9 erfolgen könnte.
Zum Schleifen einer Kurbelwelle wird der zu schleifende Kurbel« zapfen 18 derart eingestellt, daß er koaxial zum Werkzeugträger
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verläuft· Aisdarm wird die Losscheibe 21A derart zum Kurbelzapfen hingeachwenkt, daß der über sie hinweglaufende Schleifriemen mit dem nötigen Sohleifdruck am Kurbelzapfen anliegt. Der Werkzeugträger wird dann in Drehung versetzt, sodaß die Losscheibe 21A sich auf einer Kreisbahn um den Kurbelwellenzapfen herurabewegt, während gleichzeitig die Antriebsscheibe 21B angetrieben wird und dadurch der Schleifriemen in Umlauf gebracht wird.
Im Vergleich zu einer Schleifscheibe zum Schleifen großer Kurbelwellen ist das Gewicht des Sohleifriemens 22 und der Riemenscheiben 21A, 21B und 23 sowie der anderen umlaufenden Teile sehr gering. Außerdem lässt sich der Sohleifriemen 22 leicht austauschen und 1st ferner unabhängig von seiner Abmessung und seiner Sohleifkörnung im Vergleich mit einer entsprechenden Schleifscheibe sehr preiswert. Andererseits lassen sich der Sohleifriemen 22 und die Losscheibe 21A schmal genug ausbilden, um den kürzesten Kurbelzapfen schleifen zu können, der an einer auf einer derartigen Maschine zu bearbeitenden Kurbelwelle denkbar ist, und die Kurbelwelle 3 wird durch Verschiebung der Bettschlitten 4 und mit ihnen naturgemäß auch der Seitenschlitten und der Kurbelwellenhalter 2 axial verschoben, zu welchem Zweck die Leitspindel 12 über den Motor 9 in Drehung versetzt wird. Diese große Beweglichkeit der Kurbelwelle ermöglicht einen leichten Übergang vom einen Kurbelzapfen zum nächsten, nachdem die Schwenkplatte 29 abgeschwenkt wurde, um die Losscheibe 21A und den Schleifriemen 22 aus der Reichweite der dazwischen liegenden Kurbelarme herauszubringen.
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Patentanwälte Dr. W. Andreiewslci, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
10
Zum Naßschleifen insbesondere während des Vorschliffs besitzt die Maschine eine nicht dargestellte Pumpe mit Speiseleitungen und Abläufen für den Umlauf eines Kühlmittels, welches über einen Zentrifugal- oder Magnetabscheider ständig gesäubert wird. Auf dem Werkzeugträger können auch beispielsweise auf einem weiteren Schlitten 2OB zwischen den Führungsschienen 19 zusätzliche Einrichtungen eingebaut werden, um die Flächen der Kurbelärme und die Kehlen zwischen ihnen und dem Kurbelzapfen gleichzeitig mit dem Schleifen dieses Kurbelzapfens schleifen und polieren zu können·
Ansprüche:
009 8 U/1329

Claims (1)

  1. Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße
    Ansprüche
    1. Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen, bei welchem die Kurbelwelle nicht verdrehbar eingespannt wird und ein sich drehendes Schleifwerkzeug in einer Kreisbahn um den zu schleifenden Kurbelzapfen unter Anlage an demselben herumgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein flexibler Schleifriemen (22) mit nach außen weisender Schleiffläche über ein Riemenscheibenpaar (21A, 21B) in Umlauf gebracht und zusammen mit den achsparallel zum Kurbelzapfen angeordneten Riemenscheiben in einer Kreisbahn um den Kurbelzapfen herumgeführt wird, während die eine Riemenscheibe (21A) derart gegen den Kurbelzapfen gedrückt wird, daß der Schleifriemen zwischen beiden verläuft.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifriemen (22) von der einen Riemenscheibe (21B) in Umlauf versetzt wird und die ihn gegen den zu schleifenden Kurbelzapfen (18) drückende Riemenscheibe (21A) als Losscheibe ausgebildet wird.
    >. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Losscheibe (21A) zur Einstellung der Riemenspannung gegenüber der Antriebsscheibe (21B) verschoben wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung des Sohleifriemens (22) mittels einer Spannrolle (23) eingestellt wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß!zum Schleifen verschieden langer Kurbelzapfen (l8) mit ein und demselben Schleif riemen (22 ^letzterer mit seinen Riemenscheiben (21A, 21B) axial zum Kurbelzapfen verschoben wird.
    009814/1329
    Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Emm, Kettwiger Straße
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer größeren Axialverschiebung die Kurbelwell® (>) in oder mit ihren Supporten (2) verschoben wird.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwelle (3) mit ihren Lagerzapfen (17) in den Supporten (2) eingespannt wird.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekenn- w zeichnet, daß der SohleifVorgang als Naßschleifen durchgeführt wird.
    /$.J Kurbelwellenschleifmaschine, bestehend aus einem Maschinengestell mit verschieblich darauf angeordneter Einspannvorrichtung für die Kurbelwelle sowie einer ein Schleifwerkzeug in Drehung versetzenden und gleichzeitig In einer Kreisbahn um den zu schleifenden Kurbelzapfen herumführenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet,! daß auf dem Maschinengestell (l) in Längsrichtung desselben untereinander verbunden hin und her schiebbare Bettschlitten (4) mit darauf angeordneten Seitenschlitten (6) und auf diesen befestigten Kurbelwellenhaltern (2) vorgesehen . sind und das Maschinengestell von einem hochstehenden Rahraen-
    " teil (7) überspannt wird, welches einen in ihm achsparallel zu
    einer in den Haltern eingespannten Kurbelwelle (3) mittels eines Antriebes (9) verdrehbaren Werkzeugträger (8) trägt, an dessen einer Seite wenigstens zwei Riemenscheiben (21A, 21B) achsparallel zu ihm mit einem um sie herumgeführten SohleIfriemen (22). mit nach außen weisender Schleiffläche angebracht sind, wobei ein Antrieb (24) für die eine Riemenscheibe (21B) und eine die zweite Riemenscheibe (21A) gegenüber der Werkzeugträgerachse verschiebende Anordnung (20A) vorgesehen sind.
    0098U/1329
    Patentanwälte Dr. W. Andrejewski, Dr. M. Honke, 43 Essen, Kettwiger Straße 36
    10. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber der Werkzeugträgerachse verschiebbare Riemenscheibe (21A) als Losscheibe ausgebildet ist.- · '·
    11. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Losscheibe (21A) zwecks Einstellung der Riemenspannung derart am Werkzeugträger (8) angebracht ist, daß ihr Abstand von der angetriebenen Riemenscheibe (21B) vergrößerbar bezw. verkleinerbar ist.
    12. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spannen des Schleifriemens (22) eine Spannrolle (23) vorgesehen ist.
    13· Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Losscheibe (21A) im Vergleich zum Durchmesser der angetriebenen Riemenscheibe (21B) sehr groß ist.
    14. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Losscheibe (21A) eine geriffelte Lauffläche (28) aufweist.
    15· Kurbelwellenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der einen Riemenscheibe (21B) am Werkzeugträger (8) ein Elektromotor (24) angebaut ist und zu seiner Speisung Schleifkontakte und Stromabnahme ringe (26) vorgesehen sind.
    0 09 814/13 2 3
    Patentanwälte Dr. W. Aridrejowski, Dr. M. Honk®, 43 Essen, KeHwiger Straße 36
    16. Kurbelwellenschleifmasohine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schleif riemen (22) gegen den zu schleifenden Kurbelzapfen (18) drückende Riemenscheibe (21A) auf einer um die Achse der angetriebenen Riemenscheibe (21B) verschwenkbaren Schwenkplatte (29) gelagert ist und dadurch beim übergang von einem Kurbelzapfen (18) zu einem anderen von der Kurbelwelle (3) abschwenkbar ist.
    17. Kurbelwellenschleifmaschine nach Anspruch I5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verdrehen des Werkzeugträgers (8) und der Bettschlitten (4) ein weiterer Motor (9) vorgesehen ist.
    18. Kurbelwellenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelwellenhalter (2) miteinander fluchtende Lager (15) für die Lagerzapfen (17) einer Kurbelwelle (3) aufweisen und diese Lager zum Einsetzen oder Entnehmen der Kurbelwelle längsgeteilt sind sowie Klemm- oder Schraubbolzen (16) zum Einspannen der Kurbelwellenlagerzapfen aufweisen.
    19· Kurbelwellenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 18, dadurch gekennzeichnet, daß zum Naßschleifen eine Pumpe, Speiseleitungen und Abflüsse für den Kühlmittelumlauf mit darin eingesetztem Zentrifugal- oder Magnetabscheider vorgesehen sind.
    20. Kurbelwellenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 9 - 19, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkzeugträger (8) zusätzliche Einrichtungen zum Schleifen und Polieren der Flächen der Kurbelarme und der Kehlen zwischen ihnen und den Kurbelzapfen gleich·* zeitig mit dem Schleifen eines Kürbeizapfens vorgesehen sind·
    PAe Dr.Andrejewski, Dr.Honke.
    00981 A/1329
DE19691943261 1968-08-27 1969-08-26 Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen und Kurbelwellenschleifmaschine Pending DE1943261A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4080268A GB1216207A (en) 1968-08-27 1968-08-27 Improvements in or relating to methods and machines for grinding crankshafts

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DE1943261A1 true DE1943261A1 (de) 1970-04-02

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691943261 Pending DE1943261A1 (de) 1968-08-27 1969-08-26 Verfahren zum Schleifen von Kurbelwellen und Kurbelwellenschleifmaschine

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DE (1) DE1943261A1 (de)
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FR (1) FR2016472A1 (de)
GB (1) GB1216207A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
ES370904A1 (es) 1971-07-01
GB1216207A (en) 1970-12-16
FR2016472A1 (de) 1970-05-08

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