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DE1942733A1 - Erntemaschine - Google Patents

Erntemaschine

Info

Publication number
DE1942733A1
DE1942733A1 DE19691942733 DE1942733A DE1942733A1 DE 1942733 A1 DE1942733 A1 DE 1942733A1 DE 19691942733 DE19691942733 DE 19691942733 DE 1942733 A DE1942733 A DE 1942733A DE 1942733 A1 DE1942733 A1 DE 1942733A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine according
machine
frame
mower
spreading device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691942733
Other languages
English (en)
Inventor
Mccarty Horace G
Hale John K
Howell Edmund O
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Publication of DE1942733A1 publication Critical patent/DE1942733A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D43/00Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/10Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for crushing or bruising the mown crop
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D43/00Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/04Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with haymakers, e.g. tedders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Outside Dividers And Delivering Mechanisms For Harvesters (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DIPL.-INQ. WILFRID RAECK
PATENTANWALT
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 -· TELEFON (0711) 244003
.21· August 1969 - S'316 -
SPERRY RAND CORPORATION'
New Holland Pennsylvania 17557 USA
Erntemaschine
Gegenstand der Erfindung ist eine Erntemaschine, mit der das stehende Erntegut in einer bestimmten Breite geschnitten und danach von der Seite her zu einem schmalen oder engen Massefluß verdichtet wird, um anschließend von einem rückwärtig auf der Maschine angeordneten Mechanismus erfaßt zu werden« der das Material derart seitlich verstreut, um es in einem breiteren Schwad als der verdichtete schmale Massefluß auf den abzulegen»
Bekannte Schwaclleger enthalten eine Mähvorrichtung, die stehendes Erntegut in einer Breite, teilweise bis zu 5 m und darüber, schneidet. Normalerweise ist ein Schwadleger mit einer Haspel ausgestattet, die das Erntegut über den Mähbalken drückt und das geschnittene Material anschließend auf eine Aufnahmeplattform ablegt. Dort sind entweder nach hinten konvergierend angeordnete Leitbleche oder eine Querförderschnecke vorgesehen, um das geschnittene Material von der Seite her zu verdichten und es dann in einem verdichteten Schwad auf den Boden abzulegen· ·
Q098 1A/0515
Es sind ferner Bauarten ¥on Schwadlegern bekannt, bei denen das von der nähvorrichtung kommende Heu einem Paar Quötsch- oder Knickwalzen zugeführt wird· Das verdichtete Heu durchläuft die Walzen und wird dabei "aufgeschlossen" oder konditioniert, bevor es auf den Boden abgelegt wird, um auf diese Weise den Trookenvorgang des in einem verdichteten Schwad befindlichen Heu zu erleichtern und au beschleunigete
Ein solcher Schwadleger legt jedoch insofern Beschränkungen auf, als das Heu in einem verdichteten S&hwad abgelegt wird, was in vielen Fällen unerwünscht ist, weil dadurch "die Trocknungszeit länger dauert als wenn das Erntegut in einem Schwad abgelegt wird, welcher der Schnittbreite entspricht· Das Ablegen des frisch geschnittenen Erntegutes in einem verdichteten Schwad wirft keine Probleme auf, falls das Klima trocken und warm ist» Ia feuchteren Gegenden ist jedoch die zum Austrocknen des Erntegutes erforderlich© Zeitdauer zu lang, wenn das Material unmittelbar nach seinem Schnitt in einem verdichteten Schwad verbleibt. ;.-■
Bei einer anderen bekannten Maschine wird dieses Problem dadurch beseitigt, daß das Erntegut nach dem Schnitt in einem Schwad abgelegt wird, der fast so-breit, wie die Schnittbreite ist» Bei dieser in der U3»PateziBehrif t 3 375 643 beschriebenen Maschinenbauart sind die Konditionswalzen etwa genau so lang bzw. breit, wie das Mähwerk und die Haspel* Mit dieser Maschine ist eine besonders günstige Konditionierwirkung (Quetsch- und/oder Knickwirkung) erreichbar, da die Walzen ein noch nicht verdichtetes Erntegut verarbeiten« Eine solche Maschine ist jedoch in ihren Maßen begrenzt mx£ die Schneidbreite, bei der noch die Quetschoder Knickwirkung auf nicht verdichtetes Material ausgeübt werden kann, das heißt auf die Spurbreite der LauCräder der Maschine. Im Gegensatz dazu kann eine Erntemaschine, die einen verdichteten Schwad ablegt, mit einer Mähvorrichtung beliebiger Breite versehen sein und erbietet- auch bei Schnittbreiten von 6 m und 8 m
00 9 8U/OSIS
nooh einwandfrei, da die Laufräder der Maschine hinter dem Mähwerk ziemlich dioht hintereinander angeordnet sein können und das vor dem Abwurf seitlich verdiohtete Heu dann zwischen den Rädern abgelegt wird«
Ziel der Erfindung ist eine Erntemaschine« bei der die Vorteile eines Schwadlegers mit denen einer kombinierten Mäh- und Konditioniermasohine vereint sind und die in der Lage ist, das Material in der Schnittbreite abzulegen· Die Maschine soll in der Lage sein, stehendes Erntegut in einer erheblichen Breite zu schneiden. Das geschnittene Material wird anschließend seitlich zu einem verengten Masaenfluß verdichtet und im Bereich zwischen den Rädern der Maschine weiterbefördert in eine Streuvorrichtung« die das geschnittene Material erfaßt und es in einer wesentlich größeren Breite als* die des verdichteten Masseflusses auf den Boden ablegt, und zwar, falls erforderlich, in der ursprünglichen Schnittbreite· Vorzugswelse ist die Quetsch- und/oder Kniokwalzenanordnung zwischen der Mähvorrichtung der Maschine und der Streuvorrichtung angeordnet, so daß das verdichtete Material gleichzeitig nach hinten befördert und konditioniert bzw· aufgeschlossen wird, wodurch das schließlich in einem Schwad auf dem Boden abgelegte Material leichter trocknet. Die Schwadbreite des abgelegten Materials soll durch die Bedienungsperson der Maschine nach Wunsch gesteuert werden können·
Die Erfindung ist nachfolgend anhand in den Figuren dargestellter AusfUhrungsbeispiele näher erläutert» Es zeigen
Fig· 1 eine schematlsohe Draufsicht auf eine Erntemaschine nach der Erfindung mit einer Mähvorrichtung, bestehend aus Mähbalken, einer darüber angeordneten Haspel und einer hinter der Haspel angeordneten Förderschnecke zum Verdichten des Materials, ferner mit einem Konditionierwalzenpaat und einer dahinter angeordneten richtung,
0098 U/051 5
Fig« 2 eine schematische Seitenansicht der Maschine nach Fig· I,
Fig« 5 eine vergrößerte Seitenansicht der Maschine im Bereich der Konditionierwalzen mit einer dahinter angeordneten Streuvorrichtung entsprechend einer AusfüHrungsform der Erfindung -,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Streuvorrichtung entsprechend einem Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3,
Fig* 5 einen Schnitt durch die Streuvorrichtung nach der Linie 5-5 in Fig* 4, .
Fig.« 6 eine Rückansicht der Streuvorrichtung mit der Blickrichtung entsprechend den Pfeilen 6-6 in Fige 3*
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer abgeänderten Bauart der rotierenden Streuvorrichtung mit biegsamen Flügeln,
Fig« 8 eine Draufsicht auf eine Streuvorrichtung entsprechend einer anderen Aus führungs form nach der Erfindung und
Fig» 9 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 8 mit einer vertikalen verstellbaren Streuvorrichtung«■■'
Nach Fig. 1 bis 6 ist eine Erntemaschine IQ mit einem Rahmen 11 auf zwei koaxialen unter seitlichem Abstand zueinander stehenden Laufrädern 12 und IJ abgestützt· Die Erntemaschine iO bewegt sich in Vorwärtsrichtung entsprechend dem Pfeil 15 in Fig. 1«
Am vorderen Ende der'"'Maschine ist eine Mäheinheit 16 vorgesehen, bestehend aus einem im unteren vorderen Bereich quer angeordneten Mähwerk 18, das in der Lage ist, stehendes Erntegut in einer Breite vom 6 m oder darüber zu schneiden.Die Mäheinheit l6 -esitzt Seitenwände 19 und 20, in,denen eine Haspel 22 zur Ausführung einer Drehbewegung im Gegenuhrzeigersinn entsprechend Fig. 2 gelagert ist und an der Mitnehmerzinken 24 angeordnet sind, die das stehende Erntegut über das Mähwerk 18 drücken und es nach dem Schnitt rückwärts nach oben weitergeben.
Das von dem Mähwerk l8 geschnittene Erntegut wird auf einen querüber die Breite der Maschine verlaufenden Boden 25 (Fig. 2) ab-
0098U/05 15 —/—
gelegt, der einen rückwärtigen nach oben gekrümmten Abschnitt aufweist, der einen Trog 28 bildet, in dem eine Verdichtervorrichtung in Form einer rotierend angetriebenen Förderschnecke 29 angeordnet ist. Die Förderschnecke 29 besteht aus einem Rohr 30 mit riarauf befestigten rechten und linken Wendelblechen 31 bzw» 32 entgegengesetzter Steigungsverlaufes, die das Erntegut in Richtung auf die Längsmittelachse der Maschine befördern. Im Mittelabschnitt der Förderschnecke sind Ablenkplatten 34 vorgesehen, die das Material erfassen und es als verdichtete Masse durch eine Öffnung 0 rückwärtig in den Bereich zwischen den Laufrädern 12 und 13 weitergeben.
Falls erwünscht, kann das Erntegut von der Förderschnecke 29 direkt auf den Boden abgelegt werden, oder es wird auf seinem rückwärtigen Weg auf einem Boden 35 (Fig» 2) geführt. Im vorliegenden Fall wird der verengte verdichtete Materialfluß einem Quetsch- oder Knickwalzenpaar zugeführt, bestehend aus oberer Walze 36 und unterer Walze 37> die in Seitenteilen 33 und 39 des Maschinenrahmens 11 drehbar gelagert sind· Die Walzen 36 und 37 können als glattwandige Quetschwalzen oder als mit Rinnen oder Hohlkehlen versehene Knickwalzen ausgeführt sein. Die Walzen rotieren in den entgegengesetzten Drehrichtungen entsprechend den Pfeilen in Fig. 3 und geben das Erntegut in einem nach oben gerichteten Materialfluß ab. In diesem Bereich ist eine Abdeckhaube- oder -platte 40 vorgesehen, an der das Erntegut weitergeführt wird, wobei an der Hinterkante der Haube sich ein abwärts geneigtes Ablenkblech 4l anschließt, das einstellbar ist, beispielsweise aus der in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien in die mit unterbrochenen Linien gezeigte Lage» Das Ablenkblech 4l und die Haube 40 liegen im Weg der nach oben weisenden AusWurfrichtung des Heustromes und lenken diesen nach unten und rückwärts ab. Fig. 1 läßt erkennen, daß das verdichtete Heu sich von der Mäheinheit relativ zur Maschine rückwärts bewegt, wobei die Laufräder 12 und 13 beiderseits des Heustromes vorbeilaufen.
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■Im Weg des nach hinten gerichteten Materialflusses 1st eine Streuvorrichtung 50 mit Flügelrädern-51 und 52 angeordnet., von denen jedes vier radial verlaufende Flügel 54 aufweist, die an einer Tragscheibe 55 starr befestigt sind» Jedes Bügelrad besitzt eine etwa senkrechte Welle 56, die mit Ihrem Oberteil etwas nach vorn geneigt ist und in einem am Maschinenrahmen befestigten Hilfsrahmen 53 gelagert 1st, Die FlUgerlräder nach Fig, j5, 4 und 5 bestehen aus Metall oder anderem festen Material, wobei die Flügel radial von den Tragscheiben 55 abstehen» Die Flügelräder werden durch einen Treibriemen 58 in Drehung versetzt, der mit der Riemenscheibe 59 antriebsmäßig verbunden fc ist, von der aus die Treibriemen 60 und 6l für die Kondlt !Querwalzen J56 und 37 angetrieben werden· Die Riemenscheibe 59 wird von einer auf der Erntemaschine befindlichen Kraftquelle P (Fig, 2) angetrieben» Der Treibriemen 58 ist über die Riemenscheiben 62, 64 und 65 entsprechend FIg9 J5 bis 5 geführt. Ein Kettentrieb 66 verbindet beide Flügelräder , so daß ihre Drehbewegungen synchronisiert sind»
Die Flügel- oder Schaufeln 54-an den Tragscheiben 55 beider Flügelräder rotieren In einer gemeinsamen Ebene. In Ihren relativen Drehstellungen sind die Flügelräder zueinander so versetzt, daß sich die Flügej. beider Räder nicht berühren· Das Flügelrad 51 hat gemäß Fig. 4 eine DrehMchtung, bei dem das verdichtete Material rechts von der Maschine abgeworfen wird, während das Flügelrad 52 das Material links von der Maschine abgibt» Der seitliche Schub, den das Material durch die Streuvorrichtung erfährt, wird zum Teil durch die Einstellung des Ablenkbleches 41 und den Winkel bestimmt, micSer Materialfluß an die rotierenden Flügel herankommt« Das Material kann in einem Schwad abgelegt werden, der so breit wie der ursprüngliche Schnitt oder schmäler ist* Nach der Ablage des Materials befindet sich ein Teil des Schwads hinter den Laufrädern 12 und 13 und zu diesen ausgerichtet.
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Im Weg des von der Streuvorrichtung auf den Boden herabfallenden Erntegutes sind zwei Ablenkbleche' 68 vorgesehen, die zu beiden Seiten des Materialauslasses jeweils an einem in Längsrichtung verlaufenden Tragarms 70 schwenkbar befestigt- sind» Die Tragarme TO sind mittels einer Langlochverbindung 71 ."(Fig· 3) an den Seitnnwänden 38, 39 hinter dem Konditioniervialzenpaar befatigt. Die Verbindungen Jl ermöglichen eine Längsverstellung der Tragarme 70, so daß die Ablenkbleche 68 in der erwünschten Weise justiert werden können. Diese Ablenkbleche richten das abigeworfene Erntegut gegen den Boden und können mittels eines Ka-I eis oder eines Seiles 72 (Fig. 1 und 3) nach innen oder nach außen geschwenkt werden, um die Schwadbreite des abgegebenen Materials zu steuern«
Mit der soweit beschriebenen Konstruktion läßt sich stehendes Erntegut in einer großen Breite schneiden, wobei diese Breite anschließend verengt bzw· das darin befindliche Material verdichtet wird für den verengten Durchgang zwischen den in einem üblichem seitlichen Abstand angeordneten Laufrädern 12 und 13, Die nachgeschaltete Streuvorrichtung bringt das Material seitlich soweit auseinander, daß es auf dem BodenJtfelnem breiten Schwad abgelegt wild, indem es wesentlich schneller trocknet, als in einem schmalen verdichteten Schwad«
Die Flügel 54 der Flügelräder können anstelle von Metallblech auch aus einem flexiblen Material in der Form nach Fig. 7 ausgeführt werden, z. B, rait einem üblichen Reifenkarkassen ähnlichen Material· In diesem Fall sind die Flügel 7^ durch einfache Schraubverbindungen 76 mit einer Tragscheibe 75 relativ kleinen Durchmessers verbunden«
In Fig. 8 und 9 ist eine Streuvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführung»form der Erfindung dargestellt. Dabei ist die Streuvorrichtung eine Förderschnecke 8l, die aus zwei Wendelblechabschnitten 82 und 84 besteht, von denen jeder das M*rial bezüglich der Längsachse der Maschine seitlich nach außen fördert,
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-.,■; · T942733
Die Förderschnecke 80 wird über eine Kette 85 von einer Kraftquelle 86 aus angetrieben, die mit dem Antrieb der Maschine in Verbindung steht, Gemäß Fig. 9 ist ein Kettenspanner 87 vorgesehen. ""
Die Streuvorrichtung 80 ist in den Seitenwänden der Maschine mittels Schrauben 88 befestigt, die willweise durch die Bohrungen 89 oder 90 gesteckt werden können, so daß die Förderschnecke entweder die in Fig« 9 mit ausgezogenen Linien oder die mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung einnimmt« Auf diese Weise läßt sich del- Materialeingriff der Förderschnecke verändern und der seitliche Abwurf des Erntegutes auf den Boden beeinflussen. Außerdem kann wie beim ersten AusfUhrungsbeispiel auch das Ablenkblech 41 weiter nach oben oder nach unten verstellt werden, um die Richtung des ankommenden Materialflusses bezüglich der Förderschnecke zu variieren«
Bei beiden erfindungsgemäßen Streuvorrichtungen 50 oder 80 wird das Erntegut seitlich verteilt, wenn es aus der Konditioniervorriehtung herausgeschleudert wird, um zur besseren Trocknung in einem breiten Schwad auf dem Boden abgelegt zu werden« Die Troclcungsdauer ist im allgemeinen nicht größer als bei Verwendung einer üblichen Maschine, in der ein Mähwerk und nachgeschaltete Ouetsch- oder Knickwalzen kombiniert sind» Aufgrund der erfindungsgemäß ermöglichten großen Schnittbreite der Mäheinheit, laßt sich jedoch das stehende Erntegut mit weniger Fahrtumläufen oder In weniger Streifen auf dem Weg der Maschine über das Feld schneiden und dadurch Zeit einsparen.
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Claims (1)

  1. Sperry Hand Corporation 21. August 1969
    New Ho land, USA - S "3l6 -
    Patentansprüche
    l. Fahrbare Erntemaschine mit einem auf Lauf rädern abgestützten Rahmen, einer vorn auf dem Rahmen angeordneten Mäheinheit mit einem Mähwerk für eine gegebene Schnittbreite, gekennzeichnet durch die Kombination einer hinter dem Mähwerk (l8) in der Mäheinheit (l6) angeordneten Vorrichtung (30) zum seitlichen Verdichten und Verengen des geschnittenen Material zu einen schmäleren Materialfluß als die Schnittbreite, und einer hinter der Mäheinheit (l6) auf dem Rahmen angeordneten Streuvorrichtung (5Oj8o), um den aus der Mäheinheit verengt kommenden Materialfluß auf den Boden in einem Schwad abzulegen, der wesentlich^reiter als der verengte Materialfluß ist.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Mähvorrichtung und der Streuvorrichtung eine Quetsch- und/ oder Knickwalzenanordnung (56,37) auf dem Rahmen gelagert ist, bestehend aus zwei übereinander angeordneten querverlaufenden Walzen, zwischen denen der verdichtete Materialfluss bis zur Streuvorrichtung (50j80) hindurchläuft,
    3» Maschine nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Quetsch - oder Knickwalzenanordnung eine Haube (40) und eine Ablenkblech (41) angeordnet sind, um das aus der Walzenanordnung herausgeschleuderte Material in einem· abwärts gerichteten Weg in die Streuvorrichtung umzulenken.
    £. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Weg des von der Streuvorrichtung (5Oj8o) abgegebenen Materials Ablenkbleche (68) angeordnet sind«
    V-00 9 8U/0 5 1 5
    Förderschnecke (8.0) besteht, die auf dem Rahmen zur Ausführung einer Drehbewegung um eine querverlaufende Achse gelagert ist,
    6. Maschine nach Anspruch 5# dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkbleehe (68) an Tragarmen (70) aufgehängt sind, und daß die Tragarme über Langloehverbindungen (71) an dem Rahmen (/58, 39) befestigt sind, um eine Verstellung der Ablenkbleehe in Maschinenlängsrichtung zu ermöglichen. ;
    7» Maschine nach Anspruch h, dadruch gekennzeichnet, daß Je ein Ablenkblech (68) seitlich der Streuvorrichtung (5o;80) an einem !ausgerichteten Tragarm (70) schwenkbar (69) aufgehängt ist, und daß Mittel (72) vorgesehen sind, um' die Ablenkbleche bezüglich der Tragarme (70) zu schwenken.
    8, Maschine nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß die Streuvorrichtung aus zwei gegenläufig rotierenden Flügelrädern (51, 52) besteht»
    9» Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelräder (51« 52) zur Ausfühung einer Drehbewegung um etwa senkrecht verlaufende Achsen (56) angeordnet sind.
    10.Maschine nach Anspruch 9» dadurch geleinzelehnet, daß die Achsen. (56) der Flügelräder (51, 52) hezügllch des Bodens eine nach vorn gerichtete Neigung besitzen·
    11. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelräder (5I, 52) eine Mehrzahl von Flügeln (59) aufweisen, deren Laufbahnen sich gegenseitig überschneiden , und daß die zueinander entgegengesetzten Drehbewegungen der Flügelräder synchronisiert sind, um eine wechselseitige"Berührung der Flügd , zu verhindern.
    12. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelfader mit biegsamen Flügeln (74) versehen sind.
    00981 A/0515 -a.
    13« Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuvorrichtung aus einer Förderschnecke (80) besteht, die auf dem Rahmen zur Ausführung einer Drehbewgung um eine querverlaufende Achse gelagert ist·
    14« Maschine nach Anspruch 1]5» dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (Si) der Förderschnecke rechte und linke Wendelabbchnitte (82, Qk) entgegengesetzter Steigung angeordnet sind, um das Material von der Rückseite der Maschine nach entgegengesetzten Seiten seitlich auswärts abzugeben.
    i-5· Maschine nach Anspruch 1J5* dadurch gekennzeichnet, daß die querverlaufende Achse der Förderschnecke (80) in der Höhe /erste llbar ist zur Anpassung der Streu orrichtung an den aus de r Mäheinheit bzw. aus den Konditlonierwalzen kommenden Materialfluß.
    16. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge-· kennzeichnet, daß die Mäheinheit (l6) auf dem Maschinenrahmen (11) vor den Laufrädern (12, 13) angeordnet ist und eine wesentlich größere Breite als derseitliche Abstand zwischen den Rädern aufweist j daß die Mäheinheit aus einem Mähwerk (l8), einer Haspel (22) und einer Vorrichtung (29) zum seitlichen Verdichten des geschnittenen Materials in einen zum Durchgang zwischen den Laufrädern ausreichend engen Materialfluß besteht; daß ferner auf dem Maschinenrahmen eine Quetsch- und/oder Knickwalzenanordnung (36, 37) hinter der Mäheinheit angeordnet ist und daß hinter der Walzenanordnung die Streuvorrichtung (50,80) angeordnet ist.
    17. Verfahren zum Ernten von auf dem Feld stehenden Gut, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegebene Breite des stehaöen Erntegutes geschnitten wird, daß das Erntegut nach dem Schnitt erfaßt, ahgestützt und zu einem verengten Materialfluß seitlich verdichtet wird, und daß der verengte Materialfluß stromab verbreitert ge-
    0098U/0515
    streut und in einem Schwad auf dem Boden abgelegt wird, der breiter als der verengte Materialfluß ist»
    18. Verfahren nach Anspruch 17* dadurch gekennzeichnet, daß das Erntegut auf dem Weg des verengten Materialflusses einer Quetsch- oder Knickwirkung unterworfen und anschließend verbreitert gestreut wird zur Ablage eines Schwades auf dem Boden, der breiter ist als der verengte Materialfluß.
    0098 U/051 5
    "/■ Überarbeiteter Patentanspruch
    Fahrbare Erntemaschine mit einem auf Laufrädern abgestützten Rahmen, einer am vorderen Ende des Rahmens angeordneten Mäheinheit, bestehend aus Mähwerk, Haspel und einer nachgeschalteten Le.it- oder Fördereinrichtung zum seitlichen Verengen des geschnittenen Materials auf mindestens die durch die Lauf räder bestimmte Spurbreite, dadurch gekennzeichnet., daß hinter der Mäheinheit (l6) auf dem Maschinenraum eine Streuvorrichtung (50j80) angeordnet ist, die den, gegebenenfalls von einem zwischengeschalteten Quetsch- oder Knickwalzenpaar, nach hinten beförderten Materialfluß von der Maschine in einem Schwad ablegt, der breiter als der verengte Materialfluß ist,
    00 98 U/OB IS
    L e e r s e i \ e
DE19691942733 1968-09-27 1969-08-22 Erntemaschine Pending DE1942733A1 (de)

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US76314968A 1968-09-27 1968-09-27

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DE1942733A1 true DE1942733A1 (de) 1970-04-02

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GB (1) GB1282121A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19931370A1 (de) * 1999-07-07 2001-01-18 Klaus Trimborn Landwirtschaftliches Gerät zum Mähen, Aufbereiten und Ablegen von futterfähigem Grünzeug

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US9554671B2 (en) * 2013-01-29 2017-01-31 Innovative International, Llc Grilling apparatus

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GB1282121A (en) 1972-07-19
FR2019010A1 (de) 1970-06-26
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