DE1942733A1 - Erntemaschine - Google Patents
ErntemaschineInfo
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- Environmental Sciences (AREA)
- Outside Dividers And Delivering Mechanisms For Harvesters (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
DIPL.-INQ. WILFRID RAECK
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 -· TELEFON (0711) 244003
.21· August 1969 - S'316 -
SPERRY RAND CORPORATION'
New Holland
Pennsylvania 17557 USA
Erntemaschine
Gegenstand der Erfindung ist eine Erntemaschine, mit der das
stehende Erntegut in einer bestimmten Breite geschnitten und danach von der Seite her zu einem schmalen oder engen Massefluß
verdichtet wird, um anschließend von einem rückwärtig auf der Maschine angeordneten Mechanismus erfaßt zu werden«
der das Material derart seitlich verstreut, um es in einem breiteren Schwad als der verdichtete schmale Massefluß auf den
abzulegen»
Bekannte Schwaclleger enthalten eine Mähvorrichtung, die stehendes
Erntegut in einer Breite, teilweise bis zu 5 m und darüber, schneidet. Normalerweise ist ein Schwadleger mit einer Haspel
ausgestattet, die das Erntegut über den Mähbalken drückt und das geschnittene Material anschließend auf eine Aufnahmeplattform
ablegt. Dort sind entweder nach hinten konvergierend angeordnete Leitbleche oder eine Querförderschnecke vorgesehen,
um das geschnittene Material von der Seite her zu verdichten und es dann in einem verdichteten Schwad auf den Boden abzulegen·
·
Q098 1A/0515
Es sind ferner Bauarten ¥on Schwadlegern bekannt, bei denen
das von der nähvorrichtung kommende Heu einem Paar Quötsch-
oder Knickwalzen zugeführt wird· Das verdichtete Heu durchläuft
die Walzen und wird dabei "aufgeschlossen" oder konditioniert, bevor es auf den Boden abgelegt wird, um auf diese Weise den
Trookenvorgang des in einem verdichteten Schwad befindlichen
Heu zu erleichtern und au beschleunigete
Ein solcher Schwadleger legt jedoch insofern Beschränkungen
auf, als das Heu in einem verdichteten S&hwad abgelegt wird,
was in vielen Fällen unerwünscht ist, weil dadurch "die Trocknungszeit länger dauert als wenn das Erntegut in einem Schwad
abgelegt wird, welcher der Schnittbreite entspricht· Das Ablegen des frisch geschnittenen Erntegutes in einem verdichteten
Schwad wirft keine Probleme auf, falls das Klima trocken und
warm ist» Ia feuchteren Gegenden ist jedoch die zum Austrocknen
des Erntegutes erforderlich© Zeitdauer zu lang, wenn das Material
unmittelbar nach seinem Schnitt in einem verdichteten Schwad verbleibt.
;.-■
Bei einer anderen bekannten Maschine wird dieses Problem dadurch
beseitigt, daß das Erntegut nach dem Schnitt in einem Schwad abgelegt wird, der fast so-breit, wie die Schnittbreite ist» Bei
dieser in der U3»PateziBehrif t 3 375 643 beschriebenen Maschinenbauart
sind die Konditionswalzen etwa genau so lang bzw. breit,
wie das Mähwerk und die Haspel* Mit dieser Maschine ist eine besonders günstige Konditionierwirkung (Quetsch- und/oder Knickwirkung) erreichbar, da die Walzen ein noch nicht verdichtetes
Erntegut verarbeiten« Eine solche Maschine ist jedoch in ihren
Maßen begrenzt mx£ die Schneidbreite, bei der noch die Quetschoder Knickwirkung auf nicht verdichtetes Material ausgeübt werden
kann, das heißt auf die Spurbreite der LauCräder der Maschine.
Im Gegensatz dazu kann eine Erntemaschine, die einen verdichteten
Schwad ablegt, mit einer Mähvorrichtung beliebiger Breite versehen sein und erbietet- auch bei Schnittbreiten von 6 m und 8 m
00 9 8U/OSIS
nooh einwandfrei, da die Laufräder der Maschine hinter dem
Mähwerk ziemlich dioht hintereinander angeordnet sein können
und das vor dem Abwurf seitlich verdiohtete Heu dann zwischen
den Rädern abgelegt wird«
Ziel der Erfindung ist eine Erntemaschine« bei der die Vorteile eines Schwadlegers mit denen einer kombinierten Mäh-
und Konditioniermasohine vereint sind und die in der Lage ist,
das Material in der Schnittbreite abzulegen· Die Maschine soll in der Lage sein, stehendes Erntegut in einer erheblichen
Breite zu schneiden. Das geschnittene Material wird anschließend seitlich zu einem verengten Masaenfluß verdichtet und im Bereich
zwischen den Rädern der Maschine weiterbefördert in eine
Streuvorrichtung« die das geschnittene Material erfaßt und es
in einer wesentlich größeren Breite als* die des verdichteten Masseflusses auf den Boden ablegt, und zwar, falls erforderlich,
in der ursprünglichen Schnittbreite· Vorzugswelse ist die Quetsch-
und/oder Kniokwalzenanordnung zwischen der Mähvorrichtung der
Maschine und der Streuvorrichtung angeordnet, so daß das verdichtete
Material gleichzeitig nach hinten befördert und konditioniert bzw· aufgeschlossen wird, wodurch das schließlich
in einem Schwad auf dem Boden abgelegte Material leichter
trocknet. Die Schwadbreite des abgelegten Materials soll durch die Bedienungsperson der Maschine nach Wunsch gesteuert werden
können·
Die Erfindung ist nachfolgend anhand in den Figuren dargestellter AusfUhrungsbeispiele näher erläutert» Es zeigen
Fig· 1 eine schematlsohe Draufsicht auf eine Erntemaschine nach
der Erfindung mit einer Mähvorrichtung, bestehend aus Mähbalken, einer darüber angeordneten Haspel und einer
hinter der Haspel angeordneten Förderschnecke zum Verdichten des Materials, ferner mit einem Konditionierwalzenpaat
und einer dahinter angeordneten richtung,
0098 U/051 5
Fig« 2 eine schematische Seitenansicht der Maschine nach Fig· I,
Fig« 5 eine vergrößerte Seitenansicht der Maschine im Bereich der
Konditionierwalzen mit einer dahinter angeordneten Streuvorrichtung entsprechend einer AusfüHrungsform der Erfindung
-,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Streuvorrichtung entsprechend einem
Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3,
Fig* 5 einen Schnitt durch die Streuvorrichtung nach der Linie
5-5 in Fig* 4, .
Fig.« 6 eine Rückansicht der Streuvorrichtung mit der Blickrichtung
entsprechend den Pfeilen 6-6 in Fige 3*
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer abgeänderten Bauart der
rotierenden Streuvorrichtung mit biegsamen Flügeln,
Fig« 8 eine Draufsicht auf eine Streuvorrichtung entsprechend einer
anderen Aus führungs form nach der Erfindung und
Fig» 9 eine Seitenansicht der Anordnung nach Fig. 8 mit einer vertikalen
verstellbaren Streuvorrichtung«■■'
Nach Fig. 1 bis 6 ist eine Erntemaschine IQ mit einem Rahmen 11
auf zwei koaxialen unter seitlichem Abstand zueinander stehenden
Laufrädern 12 und IJ abgestützt· Die Erntemaschine iO bewegt sich
in Vorwärtsrichtung entsprechend dem Pfeil 15 in Fig. 1«
Am vorderen Ende der'"'Maschine ist eine Mäheinheit 16 vorgesehen,
bestehend aus einem im unteren vorderen Bereich quer angeordneten
Mähwerk 18, das in der Lage ist, stehendes Erntegut in einer Breite
vom 6 m oder darüber zu schneiden.Die Mäheinheit l6 -esitzt Seitenwände 19 und 20, in,denen eine Haspel 22 zur Ausführung einer Drehbewegung im Gegenuhrzeigersinn entsprechend Fig. 2 gelagert ist
und an der Mitnehmerzinken 24 angeordnet sind, die das stehende
Erntegut über das Mähwerk 18 drücken und es nach dem Schnitt rückwärts nach oben weitergeben.
Das von dem Mähwerk l8 geschnittene Erntegut wird auf einen querüber die Breite der Maschine verlaufenden Boden 25 (Fig. 2) ab-
0098U/05 15 —/—
gelegt, der einen rückwärtigen nach oben gekrümmten Abschnitt aufweist, der einen Trog 28 bildet, in dem eine Verdichtervorrichtung
in Form einer rotierend angetriebenen Förderschnecke 29 angeordnet
ist. Die Förderschnecke 29 besteht aus einem Rohr 30 mit
riarauf befestigten rechten und linken Wendelblechen 31 bzw» 32
entgegengesetzter Steigungsverlaufes, die das Erntegut in Richtung auf die Längsmittelachse der Maschine befördern. Im Mittelabschnitt
der Förderschnecke sind Ablenkplatten 34 vorgesehen, die das Material
erfassen und es als verdichtete Masse durch eine Öffnung 0 rückwärtig
in den Bereich zwischen den Laufrädern 12 und 13 weitergeben.
Falls erwünscht, kann das Erntegut von der Förderschnecke 29 direkt
auf den Boden abgelegt werden, oder es wird auf seinem rückwärtigen Weg auf einem Boden 35 (Fig» 2) geführt. Im vorliegenden Fall wird
der verengte verdichtete Materialfluß einem Quetsch- oder Knickwalzenpaar zugeführt, bestehend aus oberer Walze 36 und unterer
Walze 37> die in Seitenteilen 33 und 39 des Maschinenrahmens 11
drehbar gelagert sind· Die Walzen 36 und 37 können als glattwandige
Quetschwalzen oder als mit Rinnen oder Hohlkehlen versehene Knickwalzen
ausgeführt sein. Die Walzen rotieren in den entgegengesetzten Drehrichtungen entsprechend den Pfeilen in Fig. 3 und geben
das Erntegut in einem nach oben gerichteten Materialfluß ab. In diesem Bereich ist eine Abdeckhaube- oder -platte 40 vorgesehen,
an der das Erntegut weitergeführt wird, wobei an der Hinterkante der Haube sich ein abwärts geneigtes Ablenkblech 4l anschließt,
das einstellbar ist, beispielsweise aus der in Fig. 3 mit ausgezogenen
Linien in die mit unterbrochenen Linien gezeigte Lage» Das Ablenkblech 4l und die Haube 40 liegen im Weg der nach oben weisenden
AusWurfrichtung des Heustromes und lenken diesen nach unten
und rückwärts ab. Fig. 1 läßt erkennen, daß das verdichtete Heu
sich von der Mäheinheit relativ zur Maschine rückwärts bewegt, wobei
die Laufräder 12 und 13 beiderseits des Heustromes vorbeilaufen.
V-0098U/0515
■Im Weg des nach hinten gerichteten Materialflusses 1st eine
Streuvorrichtung 50 mit Flügelrädern-51 und 52 angeordnet., von
denen jedes vier radial verlaufende Flügel 54 aufweist, die an einer Tragscheibe 55 starr befestigt sind» Jedes Bügelrad
besitzt eine etwa senkrechte Welle 56, die mit Ihrem Oberteil
etwas nach vorn geneigt ist und in einem am Maschinenrahmen
befestigten Hilfsrahmen 53 gelagert 1st, Die FlUgerlräder nach
Fig, j5, 4 und 5 bestehen aus Metall oder anderem festen Material,
wobei die Flügel radial von den Tragscheiben 55 abstehen» Die Flügelräder werden durch einen Treibriemen 58 in Drehung versetzt,
der mit der Riemenscheibe 59 antriebsmäßig verbunden fc ist, von der aus die Treibriemen 60 und 6l für die Kondlt !Querwalzen J56 und 37 angetrieben werden· Die Riemenscheibe 59
wird von einer auf der Erntemaschine befindlichen Kraftquelle
P (Fig, 2) angetrieben» Der Treibriemen 58 ist über die Riemenscheiben 62, 64 und 65 entsprechend FIg9 J5 bis 5 geführt. Ein
Kettentrieb 66 verbindet beide Flügelräder , so daß ihre Drehbewegungen
synchronisiert sind»
Die Flügel- oder Schaufeln 54-an den Tragscheiben 55 beider
Flügelräder rotieren In einer gemeinsamen Ebene. In Ihren relativen Drehstellungen sind die Flügelräder zueinander so versetzt,
daß sich die Flügej. beider Räder nicht berühren· Das
Flügelrad 51 hat gemäß Fig. 4 eine DrehMchtung, bei dem das
verdichtete Material rechts von der Maschine abgeworfen wird,
während das Flügelrad 52 das Material links von der Maschine
abgibt» Der seitliche Schub, den das Material durch die Streuvorrichtung erfährt, wird zum Teil durch die Einstellung des
Ablenkbleches 41 und den Winkel bestimmt, micSer Materialfluß an die rotierenden Flügel herankommt« Das Material kann
in einem Schwad abgelegt werden, der so breit wie der ursprüngliche Schnitt oder schmäler ist* Nach der Ablage des Materials
befindet sich ein Teil des Schwads hinter den Laufrädern 12
und 13 und zu diesen ausgerichtet.
0 0 981k/0515
Im Weg des von der Streuvorrichtung auf den Boden herabfallenden
Erntegutes sind zwei Ablenkbleche' 68 vorgesehen, die zu beiden
Seiten des Materialauslasses jeweils an einem in Längsrichtung verlaufenden Tragarms 70 schwenkbar befestigt- sind» Die Tragarme
TO sind mittels einer Langlochverbindung 71 ."(Fig· 3) an
den Seitnnwänden 38, 39 hinter dem Konditioniervialzenpaar befatigt.
Die Verbindungen Jl ermöglichen eine Längsverstellung
der Tragarme 70, so daß die Ablenkbleche 68 in der erwünschten
Weise justiert werden können. Diese Ablenkbleche richten das abigeworfene
Erntegut gegen den Boden und können mittels eines Ka-I eis oder eines Seiles 72 (Fig. 1 und 3) nach innen oder nach
außen geschwenkt werden, um die Schwadbreite des abgegebenen
Materials zu steuern«
Mit der soweit beschriebenen Konstruktion läßt sich stehendes
Erntegut in einer großen Breite schneiden, wobei diese Breite anschließend verengt bzw· das darin befindliche Material verdichtet
wird für den verengten Durchgang zwischen den in einem
üblichem seitlichen Abstand angeordneten Laufrädern 12 und 13,
Die nachgeschaltete Streuvorrichtung bringt das Material seitlich
soweit auseinander, daß es auf dem BodenJtfelnem breiten
Schwad abgelegt wild, indem es wesentlich schneller trocknet, als
in einem schmalen verdichteten Schwad«
Die Flügel 54 der Flügelräder können anstelle von Metallblech
auch aus einem flexiblen Material in der Form nach Fig. 7 ausgeführt werden, z. B, rait einem üblichen Reifenkarkassen ähnlichen
Material· In diesem Fall sind die Flügel 7^ durch einfache Schraubverbindungen
76 mit einer Tragscheibe 75 relativ kleinen Durchmessers verbunden«
In Fig. 8 und 9 ist eine Streuvorrichtung gemäß einer zweiten
Ausführung»form der Erfindung dargestellt. Dabei ist die Streuvorrichtung
eine Förderschnecke 8l, die aus zwei Wendelblechabschnitten
82 und 84 besteht, von denen jeder das M*rial bezüglich
der Längsachse der Maschine seitlich nach außen fördert,
0 0 98U /051 5
-.,■; · T942733
Die Förderschnecke 80 wird über eine Kette 85 von einer Kraftquelle
86 aus angetrieben, die mit dem Antrieb der Maschine
in Verbindung steht, Gemäß Fig. 9 ist ein Kettenspanner 87
vorgesehen. ""
Die Streuvorrichtung 80 ist in den Seitenwänden der Maschine
mittels Schrauben 88 befestigt, die willweise durch die Bohrungen 89 oder 90 gesteckt werden können, so daß die Förderschnecke entweder die in Fig« 9 mit ausgezogenen Linien oder
die mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung einnimmt« Auf diese Weise läßt sich del- Materialeingriff der Förderschnecke
verändern und der seitliche Abwurf des Erntegutes auf den Boden
beeinflussen. Außerdem kann wie beim ersten AusfUhrungsbeispiel
auch das Ablenkblech 41 weiter nach oben oder nach unten
verstellt werden, um die Richtung des ankommenden Materialflusses bezüglich der Förderschnecke zu variieren«
Bei beiden erfindungsgemäßen Streuvorrichtungen 50 oder 80
wird das Erntegut seitlich verteilt, wenn es aus der Konditioniervorriehtung
herausgeschleudert wird, um zur besseren Trocknung in einem breiten Schwad auf dem Boden abgelegt zu
werden« Die Troclcungsdauer ist im allgemeinen nicht größer
als bei Verwendung einer üblichen Maschine, in der ein Mähwerk und nachgeschaltete Ouetsch- oder Knickwalzen kombiniert
sind» Aufgrund der erfindungsgemäß ermöglichten großen Schnittbreite
der Mäheinheit, laßt sich jedoch das stehende Erntegut
mit weniger Fahrtumläufen oder In weniger Streifen auf dem
Weg der Maschine über das Feld schneiden und dadurch Zeit einsparen.
0098 U/0515
Claims (1)
- Sperry Hand Corporation 21. August 1969New Ho land, USA - S "3l6 -Patentansprüchel. Fahrbare Erntemaschine mit einem auf Lauf rädern abgestützten Rahmen, einer vorn auf dem Rahmen angeordneten Mäheinheit mit einem Mähwerk für eine gegebene Schnittbreite, gekennzeichnet durch die Kombination einer hinter dem Mähwerk (l8) in der Mäheinheit (l6) angeordneten Vorrichtung (30) zum seitlichen Verdichten und Verengen des geschnittenen Material zu einen schmäleren Materialfluß als die Schnittbreite, und einer hinter der Mäheinheit (l6) auf dem Rahmen angeordneten Streuvorrichtung (5Oj8o), um den aus der Mäheinheit verengt kommenden Materialfluß auf den Boden in einem Schwad abzulegen, der wesentlich^reiter als der verengte Materialfluß ist.2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Mähvorrichtung und der Streuvorrichtung eine Quetsch- und/ oder Knickwalzenanordnung (56,37) auf dem Rahmen gelagert ist, bestehend aus zwei übereinander angeordneten querverlaufenden Walzen, zwischen denen der verdichtete Materialfluss bis zur Streuvorrichtung (50j80) hindurchläuft,3» Maschine nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Quetsch - oder Knickwalzenanordnung eine Haube (40) und eine Ablenkblech (41) angeordnet sind, um das aus der Walzenanordnung herausgeschleuderte Material in einem· abwärts gerichteten Weg in die Streuvorrichtung umzulenken.£. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Weg des von der Streuvorrichtung (5Oj8o) abgegebenen Materials Ablenkbleche (68) angeordnet sind«V-00 9 8U/0 5 1 5Förderschnecke (8.0) besteht, die auf dem Rahmen zur Ausführung einer Drehbewegung um eine querverlaufende Achse gelagert ist,6. Maschine nach Anspruch 5# dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkbleehe (68) an Tragarmen (70) aufgehängt sind, und daß die Tragarme über Langloehverbindungen (71) an dem Rahmen (/58, 39) befestigt sind, um eine Verstellung der Ablenkbleehe in Maschinenlängsrichtung zu ermöglichen. ;7» Maschine nach Anspruch h, dadruch gekennzeichnet, daß Je ein Ablenkblech (68) seitlich der Streuvorrichtung (5o;80) an einem !ausgerichteten Tragarm (70) schwenkbar (69) aufgehängt ist, und daß Mittel (72) vorgesehen sind, um' die Ablenkbleche bezüglich der Tragarme (70) zu schwenken.8, Maschine nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß die Streuvorrichtung aus zwei gegenläufig rotierenden Flügelrädern (51, 52) besteht»9» Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelräder (51« 52) zur Ausfühung einer Drehbewegung um etwa senkrecht verlaufende Achsen (56) angeordnet sind.10.Maschine nach Anspruch 9» dadurch geleinzelehnet, daß die Achsen. (56) der Flügelräder (51, 52) hezügllch des Bodens eine nach vorn gerichtete Neigung besitzen·11. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelräder (5I, 52) eine Mehrzahl von Flügeln (59) aufweisen, deren Laufbahnen sich gegenseitig überschneiden , und daß die zueinander entgegengesetzten Drehbewegungen der Flügelräder synchronisiert sind, um eine wechselseitige"Berührung der Flügd , zu verhindern.12. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelfader mit biegsamen Flügeln (74) versehen sind.00981 A/0515 -a.13« Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuvorrichtung aus einer Förderschnecke (80) besteht, die auf dem Rahmen zur Ausführung einer Drehbewgung um eine querverlaufende Achse gelagert ist·14« Maschine nach Anspruch 1]5» dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (Si) der Förderschnecke rechte und linke Wendelabbchnitte (82, Qk) entgegengesetzter Steigung angeordnet sind, um das Material von der Rückseite der Maschine nach entgegengesetzten Seiten seitlich auswärts abzugeben.i-5· Maschine nach Anspruch 1J5* dadurch gekennzeichnet, daß die querverlaufende Achse der Förderschnecke (80) in der Höhe /erste llbar ist zur Anpassung der Streu orrichtung an den aus de r Mäheinheit bzw. aus den Konditlonierwalzen kommenden Materialfluß.16. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge-· kennzeichnet, daß die Mäheinheit (l6) auf dem Maschinenrahmen (11) vor den Laufrädern (12, 13) angeordnet ist und eine wesentlich größere Breite als derseitliche Abstand zwischen den Rädern aufweist j daß die Mäheinheit aus einem Mähwerk (l8), einer Haspel (22) und einer Vorrichtung (29) zum seitlichen Verdichten des geschnittenen Materials in einen zum Durchgang zwischen den Laufrädern ausreichend engen Materialfluß besteht; daß ferner auf dem Maschinenrahmen eine Quetsch- und/oder Knickwalzenanordnung (36, 37) hinter der Mäheinheit angeordnet ist und daß hinter der Walzenanordnung die Streuvorrichtung (50,80) angeordnet ist.17. Verfahren zum Ernten von auf dem Feld stehenden Gut, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegebene Breite des stehaöen Erntegutes geschnitten wird, daß das Erntegut nach dem Schnitt erfaßt, ahgestützt und zu einem verengten Materialfluß seitlich verdichtet wird, und daß der verengte Materialfluß stromab verbreitert ge-0098U/0515streut und in einem Schwad auf dem Boden abgelegt wird, der breiter als der verengte Materialfluß ist»18. Verfahren nach Anspruch 17* dadurch gekennzeichnet, daß das Erntegut auf dem Weg des verengten Materialflusses einer Quetsch- oder Knickwirkung unterworfen und anschließend verbreitert gestreut wird zur Ablage eines Schwades auf dem Boden, der breiter ist als der verengte Materialfluß.0098 U/051 5"/■ Überarbeiteter PatentanspruchFahrbare Erntemaschine mit einem auf Laufrädern abgestützten Rahmen, einer am vorderen Ende des Rahmens angeordneten Mäheinheit, bestehend aus Mähwerk, Haspel und einer nachgeschalteten Le.it- oder Fördereinrichtung zum seitlichen Verengen des geschnittenen Materials auf mindestens die durch die Lauf räder bestimmte Spurbreite, dadurch gekennzeichnet., daß hinter der Mäheinheit (l6) auf dem Maschinenraum eine Streuvorrichtung (50j80) angeordnet ist, die den, gegebenenfalls von einem zwischengeschalteten Quetsch- oder Knickwalzenpaar, nach hinten beförderten Materialfluß von der Maschine in einem Schwad ablegt, der breiter als der verengte Materialfluß ist,00 98 U/OB ISL e e r s e i \ e
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1282121A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19931370A1 (de) * | 1999-07-07 | 2001-01-18 | Klaus Trimborn | Landwirtschaftliches Gerät zum Mähen, Aufbereiten und Ablegen von futterfähigem Grünzeug |
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| US20140208962A1 (en) * | 2013-01-29 | 2014-07-31 | Innovative International LLC | Grilling Apparatus |
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1968
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1969
- 1969-08-22 DE DE19691942733 patent/DE1942733A1/de active Pending
- 1969-09-23 GB GB46716/69A patent/GB1282121A/en not_active Expired
- 1969-09-24 FR FR6932568A patent/FR2019010A1/fr not_active Withdrawn
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| DE19931370A1 (de) * | 1999-07-07 | 2001-01-18 | Klaus Trimborn | Landwirtschaftliches Gerät zum Mähen, Aufbereiten und Ablegen von futterfähigem Grünzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1282121A (en) | 1972-07-19 |
| FR2019010A1 (de) | 1970-06-26 |
| US3566589A (en) | 1971-03-02 |
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