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DE1942285A1 - Fotografische Kamera mit einer elektronischen Belichtungssteuereinrichtung - Google Patents

Fotografische Kamera mit einer elektronischen Belichtungssteuereinrichtung

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Publication number
DE1942285A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
diaphragm
ring
photographic camera
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691942285
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl-Phys Nicolay
Karl Dipl-Ing Dr Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19691942285 priority Critical patent/DE1942285A1/de
Priority to US62035A priority patent/US3672271A/en
Publication of DE1942285A1 publication Critical patent/DE1942285A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/087Analogue circuits for control of both exposure time and aperture
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT München,den 19.8.69
10-vF~wo PF 683/MF 1174 <
Fotografische Kamera mit einer elektronischen Belichtunffssteuereinrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine fotografische Kamera mit einer elektronischen Belichtungssteuereinrichtung, mit einem lichtempfindlichen Element für die Lichtmessung durch das Objektiv und mit einer zu Beginn der Belichtungszeitbildung betätigbaren Springblende.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch bei aus dem Objektivstrahlengang geschwenktem Spiegel, wodurch das lichtempfindliche Element nicht mehr vom Licht beeinflußt werden kann, eine Möglichkeit dafür zu schaffen, daß die Belichtungswerte richtig eingestellt werden. So soll z.B. in einfacher Weise eine exakte Einstellung der Blendenöffnung erfolgen « Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß ein weiteres, direkt durch das Außenlicht beeinflußbares lichtempfindliches Element vorgesehen ist, das. zusammen mit dem lichtempfindlichen Element für die Lichtinnenmessung in je einem Zweig einer Brüokenschaltung angeordnet ist, daß in der
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einen Brüokendiagonale ein Drehspulinstrument angeordnet ist, durch, welches in Abhängigkeit von der Differenz der elektrischen Größen der beiden lichtempfindlichen Elemente die selbsttätig »öder von Hand voreingestellte Springblende entsprechend veränderbar ist, und daß zur Belichtungszeitbildung das lichtempfindliche Elemerit für die Lichtaußenmessung mittels einer Schalteinrichtung aus der Brückenschaltung schaltbar und mit der elektronischen Belichtungssteuereinrichtung verbindbar ist. Ist also z.B. das durch das Objektiv gelangende licht schwächer als das Außenlicht und damit die elektrische Größe des lichtempfindlichen Elementes für die Lichtinnenmessung größer als die elektrische Größe des lichtempfindlichen Elementes für die· Lichtaußenmessung, so ist die Brückenschaltung nicht abgeglichen. Demzufolge tritt in der Brüekendiagonale eine Spannung auf, die abhängig ist von der Differenz der elektrischen Werte der beiden lichtempfindlichen Elemente. Da also durch die Verwendung des lichtempfindlichen Elements für die Lichtaußenmessung als Teil des Zeitgliedes nicht die Schwächung des durch das Objektiv gelangenden Lichtes berücksichtigt wurde, muß eine Korrekturmaßnahme vorgenommen werden» Die von Hand oder selbsttätig eingestellte Blendenöffnung wird demzufolge in Abhängigkeit von der Differsnz der elektrischen Größen der beiden lichtempfindlichen Elemente im Sinne einer
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weiteren Schließung der Blendenlamellen oder aber im Sinne einer Öffnung der Blendenlamellen korrigiert.
Gemäß weiterer Ausbildung sind in den beiden übrigen Brüokenzweigen zwei gleich, große Widerstände angeordnet·
Zu Beginn der Belichtungszeitbildung sind das Drehspulinstrument und das lichtempfindliche Element mittels eines Schaltmittels abschaltbar.
Gemäß weiterer Ausbildung sind die Schalteinrichtung und das Schaltmittel durch den aus dem ObjektiTstrahlengang schwenkenden Spiegel betätigbar. Es ist aber auch in vorteilhafter Weise möglich"*, daß die Schalteinrichtung und das Schaltmittel durch* deniAuslÖser betätigt werden.
Zweckmäßigerweise weist die Springblende zwei mit dem Blendenlamellen in Verbindung stehende Blendenringe auf, deren erster Ring in Abhängigkeit von der selbsttätigen oder manuellen Einstellung eines Anschlages unter der Wirkung eines Pederelementes entsprechend weit■verschwenkbar ist und deren anderer Ring durch einen den Instrumentenzeiger abtastenden Schieber in Abhängigkeit von dem Zeigerausschlag entsprechend weit in oder entgegen der Drehrichtüng des ersten Ringes ver-
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versehwenkbar ist.
Gemäß weiterer Ausbildung steht der Abtastsohieber über eine Hebelanordnung mit dem zweiten Blendenring in Verbindung an dem ebenfalls ein Federelement angreift.
Der erste und zweite Blendenring sind durch eine Klinkenanordnung freigebbar, wobei die Klinkenanordnung durch den aus dem Objektivstrahlengang schwenkenden Spiegel auslösbar ist. I)ie Freisetzung der beiden Blendenringe kann jedoch auch in anderer Weise erfolgen.
Gemäß weiterer Ausbildung besteht die Klinkenanordnung aus einer ersten, mit dem ersten Blendenring in Verbindung stehenden Klinke und aus einer zweiten, die Hebelanordnung für den zweiten Blendenring arretierenden Klinke, die durch die erste Klinke zur Freigabe des zweiten Blendenringes versehwenkbar ist.
Zweckmäßigerweise ist mit der Springblende eine weitere, das lichtempfindliche Element für die Liohtaußenmessung abdeckende Blende.gekuppelt.
Zur Zeitbildung kann jedoohauoh die jeweils eingestellte
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Blendenöffnung durch. Widerstände berücksichtigt werden.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.
Die Figur zeigt eine elektronische Belichtungssteuereinrichtung mit den an den Schaltvorgängen beteiligten Teilen der fotografischen Kamera·
Mit 1 ist eine Spannungsquelle bezeichnet, die.über einen Betriebsschalter 2 an die elektronische Belichtungssteuereinrichtung schaltbar ist. Mit 5 ist ein Fotowiderstand bezeichnet,
das
der durch/durch das Objektiv 4 und über den Spiegel 5 gelangende licht vor der Belichtungszeitbildung beeinflußbar ist. Der Fotowiderstand 3 ist über einen Kontakt 6 mit den Pluspol der SpannungsqueHe 4 verbindbar. Der Fotowiderstand 3 befindet sich in eineia Zweig einer Brückenschaltung. In einem weiteren Zweig der Brüokenschaltung ist ein Fotowiderstand 7 angeordnet, der. durch das Außenlicht direkt beeinflußbar ist. Vor dem Fotowiderstand 7 für die liehtaußenmessung ist eine Blende 8 angeordnet. In den beiden weiteren Brückenzweigen sind zwei gleich große Widerstände 9 und 10 angeordnet. In der einen Brückendiagonale ist ein Drehspulinstrument 11 angeordnet. Vor der Belichtungszeitbildung ist das Drehspulinstrument 11 über
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den. Kontakt 12 eines Uinsehaltekontaktes 12,13 mit dem Mittel- · abgriff zwisohen den- beiden Widerständen 9 und 10 verbunden. Über den Kontakt 13 des Umsohaltekontaktes 12, 13 ist der Fotowiderstand 7 für die Lichtaußenmessung zur Beliohtungszeitbildung in Reihe zu einem Ladekondensator 14 sohaltbar. Der Ladekondensator 14 ist mit der Basis eines Transistors 15 verbunden in deren Koliefktorkrei3 ein Widerstand 16 angeordnet ist. Der Emitter des Transistors 15 ist zu einem Abgriff zwisohen zwei Widerstände 17 und 18 geführt, die im Emitterkreis eines weiteren Transistors 19 angeordnet sind. Der Kollektor des-. Transistors 15 ist mit der Basis des Transistors 19 verbunden. Im Kollektorkreis des Transistors 19 ist ein Verschlußsteuermagnet 20 angeordnet. Mit 21 ist der zu belichtende Film be- zeichnet. Der Zeiger 22 des Drehspulinstrumentes 11 ist durch einen Abtastsohieber 23 abtastbar. Der Abtastschieber 23 steht unter der Wirkung einer leder 24. Mit 25 ist ein Gegenlager für den Zeiger 22 bezeichnet. In der Ausgangsstellung ist der Abtastschieber 23 durch einen Ansatz 26 eines Auslösers 27 gehalten. Der Auslöser 27 steht unter der Wirkung einer Feder 28.
Über einen Ansatz 29 des Abtastschiebers 23 steht derselbe mit einer Hebelanordnung 30und 31 in Verbindung. Der Hebel 31 ist um eine Achse 32 schwenkbar angeordnet. Mit seinem einen Ende siieht der Hebel 31 über eine Stift-Schlitz-Verbindung mit einem
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inneren Ring 33 der Springblende in Verbindung. Der innere Ring 33 steht unter der Wirkung einer Feder 34. Ein auf dem inneren Ring 33 vorgesehener Stift 35 durchgreift den Schlitz einer Blendenlamelle 36. Der Einfachheit halber ist lediglich eine Blendenlamelle dargestellt. Mit 37 ist ein äußerer Blendenring bezeichnet, der ebenfalls unter der Wirkung einer Feder 38 steht. Die Blendenlamelle 36 ist um einen auf dem äußeren Ring 37 vorgesehenen Stift 39 schwenkbar.
Der äußere Blendenring 37 weist einen Ansatz 40 auf. Mit 41 ist ein selbsttätig oder manuell verstellbarer Anschlag für den Ansatz 40 des äußeren Blendenringes 37 bezeichnet. Mit 42 ist eine Blendenskala bezeichnet.
Der äußere Blendenring 37 wird durch eine an dem Ansatz 40 angreifende Klinke 43 gehalten, die unter der Wirkung einer x'sder 44 steht.
Der Hebel 30 wird durch eine schwenkbare, unter der Wirkung einer Feder 45 stehende weitere Klinke 46 in seiner Ausgangsstellung gehalten. Die Klinken 43 und 46 sind durch einen am Spiegel 5 vorgesehenen Ansatz 47 verschwenkbar.
Durch einen weiteren , am Spiegel 5 vorgesehenen Ansatz 48 ist
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der TJmschaltkontakt 12, 13 betätigbar.
Die !Funktionsweise ist nun folgende:
Bei Betätigung des Auslösers 27 wird zunächst in nicht dargestellter Weise der Betriebsschalter 2 geschlossen. Demzufolge wird die Spannungsquelle 1 mit der elektronischen Belichtungssteuereinrichtung verbunden. Sodann wird in nicht dargestellter Weise der Anschlag 41 manuell oder selbsttätig entsprechend eingestellt. Bei gleichen Widerstandswerten der beiden Fotowiderstände 3 und 7 liegt an dem Drehspulinstrument 11 keine Spannung an, so daß der Zeiger 22 sich in seiner Ausgangslage befindet. Durch ein nicht dargestelltes Sperrglied wird der Zeiger 22 bei der weiteren Betätigung des Auslösers 27 festgelegt.
Durch den Auslöser 27 wird nun in nicht dargestellter Weise der Spiegel 5 freigegeben, so daß er sich aus dem Strahlengang des Objektivs 4 bewegt. Über seinen Ansatz 48 veranlaßt der Spiegel' die Öffnung des Kontaktes 12 und" damit die Abschaltung des Drehspulinstrumentes, 11 und die Schließung des Kontaktes 13 und damit die Verbindung des Potowiderstandes 7 für die Iiiohtaußenmessung mit dem Ladekondensator 14. Weiterhin wird in nicht dargestellter Weise durch den Auslöser 27 der Kontakt 6 geöffnet und damit der Fotowiderstand 3 für die Liohtinnenmessung abgeschaltet.
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Über den Ansatz 47 des Spiegels 5 wird die Klinke 43 verschwenkt, so daß der äußere Blendenring 37 sich unter der Wirkung der leder 38 gegen den Anschlag 41 bewegen kann.
Die Klinke 43 veranlaßt das Verschwenken der weiteren Klinke 46, so daß der Hebel 30 freigegeben wird» Da nun der Zeiger des Instrumentes 11 in seiner Ausgangsstellung sioft. befindet, kann sieh der Abt as t schieb er 23. nicht nach unten beweg er „ Demzufolge wird der innere Blendenring 33 nicht beeinflußt.
Zu Beginn der Belichtungszeitbildung wird in nicht dargestellter
ge ^ ff.net
Weise der Kontakt 5C/9so daß sioh der Kondensator 14 über den Fotowiderstand 7 für die Liohtaußenmessung aufladen kann. ETaoh einer bestimmten Verzögerungszeit wird der Transistor 15 durchgesteuert, so daß demzufolge der-Transistor 19· gesperrt wird. Der Yersehlußsteuermagnet 20 wird daher stromlos« Damit ist der Belichtungssteuervorgang beendet.
Ist nun z.Be infolge der Schwäohung des durch das Objektiv 4 gelangenden Liohtes der Widerstandswert des Fotowiderstandes 3 größer als der Widerstandswert des Fotowiderstandes 7, so Ist die Brüokensohaltung nioht abgeglichen. Demzufolge liegt am Drehspulinstrument 11 eine Spannung an, deren Größe abhängig , Ist von der Differenz der Widerstandswerte der beiden Fotowider-
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stände 3 und 7 ο ·
Bis zur Freigabe des äußeren Blendenringes 37 verlaufen die Vorgänge wie im zuvor "beschriebenen FaIl0 Der in eine ■bestimmte Stellung geschwenkte Zeiger 22 wird durch das nicht dargestellte Sperrglied arretiert« Ist nun der Hebel 30 durch die weitere Klinke 46 freigegeben, und der Abtastschieber 23 gegen'j'äen arretierten Zeiger 22 bewegt, so wird durch den Hebel 30 der Hebel 31 vers.chwe.nkto Hierdurch wird der innere Blendenring 33 entgegen der Drehriehtung des äußeren Blendenringes 37 verschwenkt. Demzufolge, wird die zuvor durch den äußeren Blendenring 37 um einen bestimmten Betrag geschlossene Blendenöffnung entsprechend dem Zeigerausschlag um einen bestimmten Betrag geöffnet.
Mit der Springblende ist die mit 8 bezeichnete Blende für den Fotowiderstand 7 für die Liohtaußenmessung gekuppelt« Somit wird die Einstellung der Blendenöffnung für die Belichtungszeitbildung berücksichtigt«
Es ist nun gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel denkbar,* eine mittlere Zeigerstellung als Ausgangsstellung zu benutzen. Dann müsste die Abtastschräge des Abtastschiebers 23 so ausgebildet sein, daß sie vom Ansatz 29 bis zur Mitte keine Steigung auf-
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weist und die Schräge an der mittleren Stellung des Zeigers 22 bis zum rechten möglichen Aussohlag verläuft.
Zweckmäßigerweise wäre dann ein weiterer Abtastschieber anzuordnen, welcher entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Abtastschiebers 23 bewegbar sein müsste. Moser weitere Abtast- " schieber würde dann vom rechten möglichen Ausschlag des Zeigers 22 bis zu seiner mittleren Ausgangslage keine Steigung aufweisen. Dia Abtastschräge würde dann von der mittleren Ausgangslage bis zum linken möglichen Ausschlag des Zeigers 22 verlaufen. Über einen an diesem weiteren Abtastschieber vorgesehenen Ansatz wäre dann eine weitere Hebelanordnung vorzusehen, die so auf den Hebel 31 wirkt, daß beim Ausschlagen des Zeigers 22 in Richtung zum linken möglichen Endausschlag der innere Blendenring 33 in Drehrichtung des äußeren Blendenringes 37 verdreht würde„ Dies würde bedeuten, daß die manuell oder selbsttätig voreingestellte Blendenöffnung um einen bestimmten Betrag weitergeschlossen würde. Dies wäre dann von Bedeutung, wenn der Widerstandsvrert des lOtowiderstandes 3 für die Lichtinnenmessung kleiner ist als der Widerstandswert des lotowiderstandes 7 für die Lichtaußenmessung.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So könnte der Zeiger 22 oder
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ein Spiegelbild desselben auch, als Anzeiger in Verbindung mit einer Blendenskala dienen,-
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Claims (9)

  1. AGFA-GEVAEROJ AKTIMGESELISCHAFT München,den 19.8.69
    lO-vF-wo Pi1 683/MF 1174
    Pat ent ans prüche
    [y. Fotografische Kamera mit einer elektronischen Beliehtungssteuereinrichtung, mit einem lichtempfindlichen Element für die lichtmessung durch das Objektiv und mit einer zu Beginn der Belichtungszeitbildung betätigbaren Springblende, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres, direkt durch das Außenlicht beeinflußbares lichtempfindliches Element Torgesehen ist, das zusammen mit dem lichtempfindlichen Element für die Iiichtinnenmessung in je einem Zweig einer Brückenschaltung angeordnet ist, daß in der einen Brückendiagonale ein Drehspulinstrument angeordnet ist, durch welches in Abhängigkeit von der Differenz der elektrischen Größen der beiden lichtempfindlichen Elemente die selbsttätig oder von Hand voreingestellte Springblende entsprechend veränderbar ist,'und daß zur Belichtungszeitbildung das .lichtempfindliche Element für die Lichtaußenmessung mittels einer Schalteinrichtung aus der Brückenschaltung schaltbar und mit der elektronischen Belichtungssteuereinrichtung verbindbar ist.
  2. 2. Fotografische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
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    PP 683/MF 1174 ν'-.',.:---
    daß "in den beiden übrigen Brückenzweigen zwei gleich ;-große Widerstände angeordnet sind. ,;
  3. 3. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 1 und 2., dadurch gekennzeichnet, daß das Drehspulinstrument und · das lichtempfindliche Element zu Beginn deir Belichtungszeitbildung mittels eines Schaltmittels abschaltbar sind,.
  4. 4. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung und das Schaltmittel durch den aus dem Objektivstrahlengang schwenkenden Spiegel betätigbar sind.
  5. 5. Fotografisehe Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis.4> dadurch gekennzeichnet, daß die Springblende zwei mit den Blendenlamellen in Verbindung stehende Blendenringe aufweist j deren erster Ring in Abhängigkeit von der selbsttätigen oder manuellen Einstellung eines Anschlages unter der Wirkung eines Federelementes entsprechend weit verschwenkbar ist und deren anderer Ring durch einen den Instrumehtenzeiger abtastenden Schieber in Abhängigkeit vom Zeigerausschlag entsprechend weit in oder entgegen der Drehrichtung des ersten Ringes versohwenkbar ist.
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    PF 683/MF 1174
  6. 6. Fotografische Kamera nach. Anspruoh 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastso&Leber über eine Hebelanordnung mit dem zweiten Blendenring in Verbindung steht, an dem . ebenfalls ein Federelement angreift.
  7. 7. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und .zweite Blendenring durch eine Klinkenanordnung freigebbar sind und daß die Klinkenanordnung durch den aus dem Objektivstrahlengang schwenkenden Spiegel auslösbar ist.
  8. 8. Fotografische Kamera nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenanordnung aus einer ersten, mit dem ersten Blendenring in Verbindung stehenden Klinke und aus einer zweiten, die Hebelanordnung für den zweiten Blendenring arretierenden Klinke besteht, lie durch die erste Klinke zur Freigabe des zweiten Blendenringes verschwenkbar ist.
  9. 9. Fotografische Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Springblende eine weitere, das lichtempfindliche Element für die lichtaußenmessung abdeckende Blende gekuppelt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1098in/ip?7
    ."*■■
    L e e r s e i t e
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