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DE1941703U - Kohlenhobel. - Google Patents

Kohlenhobel.

Info

Publication number
DE1941703U
DE1941703U DE1966G0034570 DEG0034570U DE1941703U DE 1941703 U DE1941703 U DE 1941703U DE 1966G0034570 DE1966G0034570 DE 1966G0034570 DE G0034570 U DEG0034570 U DE G0034570U DE 1941703 U DE1941703 U DE 1941703U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
coal
hood
conveyor
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1966G0034570
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DE1966G0034570 priority Critical patent/DE1941703U/de
Publication of DE1941703U publication Critical patent/DE1941703U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

RA-222 370*28.46fN - 20.4.1966
Gebrauchsmusteranmeldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4628 Wethmar/Post Lünen
Kohlenhobel
Die Neuerung betrifft einen Kohlenhobel mit einer den Förderer untergreifenden schwertartigen Bodenplatte, an deren bergestoßseitigem Ende ein Führungskloben befestigt ist, der in einer von zwei übereinander bergestoßseitig am Förderer angeordneten Führungen gleitet, von denen die eine den ziehenden und die andere den rücklaufenden Kettenstrang aufnimmt.
Es ist bisher üblich, den Führungskloben einer Gewinnungsmaschine der vorstehend genannten Art im unteren kohlenstoßseitigen Kanal zu führen. Hierbei ergibt siiih jedoch der Nachteil, dass für den Kloben eine verhältnismäßig geringe Führungsfläche zur Verfügung steht, weil das Verbindungsstück zwischen Kloben und Bodenplatte durch einen in Längsrichtung durchgehenden Schlitz von unten in den Führungskanal eingreift. Durch diesen gleichen Schlitz ist der Führungskanal geschwächt, so dass sich die den Kanal bergestoßseitig abdeckende Haube bei größeren Beanspruchungen des Hobels verbiegt. Derartige Verbiegungen der den Führungskanal abdeckenden und bildenden Haube haben zur Folge, dass der Kloben aus der Führung läuft und langwierige und nur mühsam zu behebende Störungen auftreten.
Aufgabe der Neuerung ist es daher, die Führung des mit der Bodenplatte des Hobels verbundenen Klobens auf einfache Weise so zu verbessern, dass eine unter allen Betriebsverhältnissen sichere Führung erzielt wird. Zur Lösung dieser Aufgabe ist neuerungsgemäß vorgesehen, dass der Führungskloben der Bodenplatte in dem oberen Führungskanal angeordnet ist. Hierdurch
QM 1747 - 2Q,4.1f|
ergibt sich, der Torteil, dass die von der Zugkette über den Kloben auf den Hobelkörper übertragene Kraft über eiraen günstigeren Hebelarm wirkt, so dass der Führungskanal nicht in dem bisher auftretenden Maße beansprucht wird. Insbesondere ist es nunmehr möglich, den den Kloben führenden Kanal so auszubilden, dass keinerlei Entgleisungen des Klobens mehr auftreten können.
Die Verbindung zwischen dem nunmehr im oberen Kanal laufenden Führungskloben und der mit dem Hobel verbundenen Bodenplatte besteht nach einem Vorschlag der Neuerung aus einem etwa rechtwinklig von der Bodenplatte nach oben gerichteten Arm. Dieser Arm, der auf der dem Gewinnungsstoß abgewandten Seite des Förderers liegt, verhindert in größerem Maße die bisher noch möglichen Verkantungsbewegungen zwischen Förderer und Kohlenhobel.
Die Gefahr, dass der Kloben seine Führung verlässt, wird durch die Neuerung dadurch völlig vermieden, dass die beiden Führungskanal in an sich bekannter Weise durch Distanzstücke voneinander getrennt sind, von denen einige, z.B. jedes zweite, mit einer hakenförmigen Verlängerung, die den unteren Kanal bildet, versehen ist. Es ist hiernach möglich, den oberen, den Kloben führenden Kanal an seiner Unterseite durch den Einbau einer entsprechenden Anzahl von Distanzstücken völlig zu schließen. Da der untere, das Leertrum der Kette führende Kanal nicht durchgehend nach unten geschlossen zu sein braucht, genügt es, wenn, wie erwähnt, etwa jedes zweite Distanzstück mit einer den nicht ziehenden Kettenstrang führenden Anordnung ausgestattet ist.
Vorteilhaft ist es nach einem weiteren Vorschlag der Neuerung, bergestoßseitig ein Abdeckblech am Förderer zu befestigen, das seitlich der Führungskanäle einen zum Liegenden offenen und in Längsrichtung durchgehenden Raum
"begrenzt, der den nach, oben gerichteten Arm, der den Führungskloben hält, mit Spiel aufnimmt. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, dass sich der Führungskanal nicht mit Feinkohle zusetzen kann. Gleichzeitig liegt an der Bergestoßseite des Förderers kein bewegter Teil frei, so dass die Möglichkeit von Unfällen weitestgehend vermieden wird.
Die neuerungsgemäße Anordnung kann vorteilhafterweise dadurch, ergänzt werden, dass sich die Unterkante der Abdeckhaube in einem etwa der Höhe des unteren FührungskanaIs entsprechenden Abstand über dem Liegenden befindet und dass eine zweite Abdeckhaube vorgesehen ist, welche die erste Haube überdeckt, mit einem Vorsprung unter deren unteren Rand greift, als Träger von Zuleitungen ausgebildet sowie mit Einrichtungen zum Anschließen von Rückzylindern versehen ist.
In vorteilhafter Weise kann die Neuerung in der Weise vervollkommnet sein, dass die zweite Haube mit einem Fuß auf dem Liegenden aufruht. Hierdurch ist es möglich, den Förderer an der Bergestoßseite etwas anzuheben, so dass er beim Durchgang der Bodenplatte des Hobels nicht mit seinem vollen Gewicht auf diesem aufruht.
Die Neuerung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die neuerungsgemäße Vorrichtung und
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1.
An dem in Pig. 1 mit 1 bezeichneten Förderer ist auf der Kohlenstoßseite ein Kohlenhobel 2 geführt. Mit dem Kohlanhobel ist eine schwertförmige Bodenplatte 3 verbunden, die den Förderer 1 untergreift. Am bergestoßseitigen Ende der Bodenplatte 3·' ist an dieser ein nach oben gerichteter Arm angeordnet, an dessen oberem Ende mit Hilfe eines in Richtung zum Kohlenstoß abgewinkelten Verbindungsstücks ein Führungskloben 5 befestigt ist. Der Führungskloben 5 gleitet in dem oberen der beiden an der Bergestoßseite des Förderers 1 vorgesehenen Führungskanäle. Der obere Führungskanal für den Kloben 5 ist mit 6 bezeichnet. Im Kanal 6 läuft der ziehende Strang 7 der den Hobel 2 bewegenden Kette.
Unter dem Führungskanal 6 ist der Kanal 12 vorgesehen, in welchem der rücklaufende Strang 8 der Kette geführt ist. Die Kanäle 6 und 12 sind durch Distanzstücke 9 und 10 voneinander getrennt, von denen, wie sich aus Fig. 2 ergibt, die Distanzstüeke 10 jeweils eine nach unten gerichtete hakenförmige Verlängerung 11 aufweisen, die Führungsklüsen für den Kettenstrang 8 bilden. Beispielsweise kann jeweils ein mit einer Verlängerung 11 versehenes Distanzstück 10 abwechselnd mit einem Distanzstück 9 angeordnet sein, das keine derartige Verlängerung aufweist.
Der obere, den Kloben 5 führende Kanal 7 ist nach oben und zur Seite durch eine Abdeckhaube 13 geschützt, die auf der Bergestoßseite bis etwa auf die Höhe des oberen Teils des Kanals 12 nach unten gezogen ist. Die Unterkante der Abdeckhaube 13 ist mit 14 bezeichnet. Die Abdeckhaube 13 ist wie eine normale Bracke am Förderer 1 befestigt. Ihr nach unten gerichteter Teil befindet sich in einem solchen seitlichen Abstand von den Distanzstücken 9 und 10, dass sich ein nach unten offener und in Längsrichtung durchgehender Raum 15
bildet, der den nach oben gerichteten Arm 4 mit Spiel aufnimmt .
Die Abdeckhaube 13 wird von einer zweiten Abdeckhaube 16 überfasst, die auf der Bergestoßseite bis zum Liegenden nach unten reicht und bei 16 die Unterkante 14 der Haube 13 mit einem Vorsprung 17 untergreift. Am unteren Ende der Haube 16 ist ein auf dem Liegenden aufruhender Fuß vorgesehen.
Die Haube 16 ist, wie Fig. 1 erkennen lässt, zur Unterbringung von Energiezuleitungen 19, wie Kabeln oder Schläuchen, eingerichtet. An ihrer bergestoßseitigen Außenfläche sind in Abständen hintereinander Einrichtungen 20 zum Befestigen von Rückzylindern 21 vorgesehen. Zur Befestigung der Haube an der Haube 13 selbst dienen Keile 22, die die Abdeckhaube leicht an- und abzubauen gestatten.

Claims (6)

Schutzansprüche :
1. Kohlenhobel mit einer den Förderer untergreifenden schwertartigen Bodenplatte, an deren bergestoßseitigem Ende ein Führung ski ο "b en befestigt ist, der in einer von zwei übereinander bergestoßseitig am Förderer angeordneten Führungen gleitet, von denen die eine den ziehenden und die andere den rücklaufenden Kettenstrang aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskloben (5) der Bodenplatte (3) in dem oberen Führungskanal (6) angeordnet ist.
2. Kohlenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass der Führungskloben (5) an einem von der Bodenplatte (3) etwa rechtwinkelig nach oben gerichteten Arm (4) befestigt ist.
Kohlenhobel nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass die beiden Führungskanäle (6, 12) in an sich bekannter Weise durch Distanzstücke (9, 10) voneinander getrennt sind, von denen einige, z.B. jedes zweite (10), mit einer hakenförmigen Verlängerung (ll), die den unteren Kanal (12) bildet, versehen isi."
4. Kohlenhobel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass bergestoßseitig ein Abdeckblech (13) am Förderer (l) befestigt ist, das seitlich der Führungskanäle (6, 12) einen zum Liegenden offenen und in Längsrichtung durchgehenden Raum (15) begrenzt, der den nach oben gerichteten Arm (4), an welchem der Führungskloben (5) befestigt ist, mit Spiel aufnimmt.
5. Kohlenhobel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4 , dadurch gekennzeichnet, dass sich die Unterkante (14) der Abdeckhaube (13) in einem etwa der Höhe des unteren FührungskanaIs (12) entsprechenden Abstand über dem Liegenden befindet und dass eine zweite Abdeckhaube (16) vorgesehen ist, welche die erste Haube (13) überdeckt, mit einem Vorsprung (17) unter deren unteren Rand (14) greift, als Träger von Zuleitungen (19) ausgebildet sowie mit Einrichtungen (20) zum Anschluss von Rückzylindern (21) versehen ist.
6. Kohlenhobel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Haube (16) mit einem Fuß (18) auf dem Liegenden aufruht.
DE1966G0034570 1966-04-28 1966-04-28 Kohlenhobel. Expired DE1941703U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1966G0034570 DE1941703U (de) 1966-04-28 1966-04-28 Kohlenhobel.

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DE1966G0034570 DE1941703U (de) 1966-04-28 1966-04-28 Kohlenhobel.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1941703U true DE1941703U (de) 1966-07-07

Family

ID=33337962

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1966G0034570 Expired DE1941703U (de) 1966-04-28 1966-04-28 Kohlenhobel.

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DE (1) DE1941703U (de)

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