DE1940805C - Vorrichtung zum Anbringen von Rillungen an der offenen Bodenfaltung von Sackoder Beutelschlauchstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Anbringen von Rillungen an der offenen Bodenfaltung von Sackoder BeutelschlauchstückenInfo
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- DE1940805C DE1940805C DE1940805C DE 1940805 C DE1940805 C DE 1940805C DE 1940805 C DE1940805 C DE 1940805C
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Description
1 940 ÖÜ5
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum An- der gemeinsamen Antriebswelle verschiebbaren Rillbringen
von Rillungen an der ofTenen Bodenfaltung walzen mit ihren Mitnehmern gegenläufig zueinander
von Sack- oder Beutelschlauchstücken, die das Um- und halten mit ihren Abwinkelungen die hinter der
legen der Bodenseitenumschläge beim Schließen der Bodenfaltung angeordneten Rillwalzen in genauer
Bodenfaltung erleichtern. Als Werkzeuge kommen 5 Eingriffüellung zu den auf der Antriebswelle verhierfür
Rillwalzenpaare in Betracht, die mit der schiebbaren Rillwalzen, während das Sackwerkstück
Transportgeschwindigkeit der Sackwerkstücke in der sich frei zwischen den Abwinkelungcn hindurch-Bodenlegemaschine
umlaufen und zwischen denen bewegen kann.
die zur Längsmittelebene des Sackwerkstückes senk- Die auf der Rückseite der ollenen Bodenfaltung
recht gestellte, noch offene Bodenfaltung hindurch- io angeordneten Riüwalzen können mit ihren Lagergeführt
wird. Entsprechend den beiden Seiten- körpern an den Abwinkelungen der Stellarme beumschlügen
einer jeden offenen Bodenfaltung ist die festigt sein, so daß dtr bei der Rillung auftretende
Anordnung von zwei Rillwalzenparen erforderlich, Druck von den Stellarmen aufgenommen wird. Nach
von denen jedes eine Rillung in einer Hälfte der einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung
Bodenfaltung dies- und jenseits der Längsmittelebene 15 gleiten diese Rillwalzen mit ihren Lagerkörpern auf
vollzieht. Die Rillwalzenpaare sind deshalb sym- ortsfesten, einseitig im Maschinengestell befestigten
metrisch zur Längsmittelebene des Sack- oder Dornen, die dann den Rilidruck aufnehmen und die
Beutelschlauchstückes anzuordnen, wobei ihr gegen- Stellarme entlasten.
seitiger Abstand der Breite des zu bildenden Sack- Zur genauen Einstellung des gegenseitigen Ab-
bodens entspricht. Um die Rillungen nach Bedarf ao Standes der Rillwalzenpaare auf die gewünschte
den vorkommenden verschiedenen Bodenbreiten der BodenbreiU der zu fabrizierenden Säcke oder Beutel
zu fabrizierenden Säcke oder Beutel anzupassen, ist kann einer der beiden Stellarme mit einer zur
es erforderlich, die beiden Rillwalzenpaare in ihrer Führungsstange parallelen Meßlatte und der andere
Achsrichtung gegeneinander verstellbar auszubilden. im Bereich der Maßeinteilung der Meßlatte mit
Rillvorrichtungen zum Erzeugen von zwei parallel as einem Zeiger versehen sein.
zueinander verlaufenden Rillungen mit zwei in Achs- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
richtung gegeneinander "»rschiebbaren Rillwalzen- Rillvorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und
paaren sind an sich bekannt. Nach d-r deutschen zwar zeigt
Patentschrift 1 073 »47 sind die Rillwalzen auf zwei F i g. 1 eine Seitenansicht der Rillvorrichtung,
parallelen Antriebswellen ^ erschl· bbar angeordnet, 30 F i g. 2 eine Draufsicht der Rillvorrichtung nach
wobei das Werkstück mit in seiner Ebene liegender Fig. 1.
offener Bodenfaltung zwischen den ..eiden Antriebs- Die in der Zeichnung dargestellte Rillvorrichtung
wellen hindurchgeführt wird. Diese Rillvorrichtung kommt an einer Bodenlegemaschine zwischen der
ist jedoch zum Rillen der zur Längsmittelebene des Bodenaufziehstation und der Station zum Umlegen
Sackes senkrecht gestellten offenen Bodenfaltung un- 35 der Seitenumschläge der offenen Bodenfaltung zum
geeignet, weil sich eine der beiden Antriebswellen Einsatz. Das Sackwerkstück 5 ϊ.'-lft in Querlage a
hinter der Bodenfaltung in der Bewegungsbahn des (Fig. 2) mit der in der Bodenaufziehstation senk-SackWerkstückes
befindet und den Transport des- rec|lt zu sejner Längsmittelebene E-E aufgerichteten
«elben verhindern würde. offenen Bodenfaltung SB durch die Rillwalzen-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 40 paare 1, Γ; 2, 2', die symmetrisch zu der genannten
Rillvorrichtung vorzuschlagen, die das Anbringen LänRsmittelebene E-E mit einem der Bodenbreite des
der Seitenumschlagrillung an beiden Hälften der zur herzustellenden Sackes entsprechenden Abstand b
Sackmittelebene senkrecht gestellten ofTenen Boden- voneinander angeordnet sind. Die Rillwalzenpaare
faltung in einem Arbeitsgang ermöglicht und das erzeugen beim Hiridurchlaufen des aufgezogenen
gegenläufige Verstellen der Rillwalzenpaare erlaubt, 45 offenen Bodens zwischen ihren Walzen in den beiden
«m den Abstand der Rillungen den vorkommenden Bodtnhälften parallel zur Längsmittelebene E-E des
Bodenb.eiten der zu fabrizierenden Säcke oder Sackwerkstückes verlaufende Rillungen, längs deren
Beutel anzupassen. die Seitenumschläge 55 in der Umlegestation um
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch zwei 180° umgelegt werden, um die offene Bodenfaltung
Stellarme für die beiden Rillwalzenpaare gelöst, die 50 zum Boden zu schließen.
•eitlich der Bewegungsebene der ofTenen Beden- Die auf der Rückseite der ofTenen Bodenfaltung
faltung auf einer gemeinsamen, sich senkrecht zur SB angeordneten Rillwalzen 1, 2 sind in Lager-Längsmittelebene
des Sack- ode> Bcutelschlauch- körpern 3,4 lose drehbar gelagert, die selbst auf orts-Itückes
erstreckenden ortsfesten Führungsstange festen, im Maschinengestell 7 befestigten Dornen 5, 6
gleiten, Mitnehmer für die auf der Vorderseite der 55 verschiebbar sind. Die Dorne enden mit gegenoffenen
Bodenfaltung auf einer gemeinsamen An- seitigem Abitand ober- und unterhalb der Bctriebswelle verschiebbaren Rillwalzen aufweisen und wegungsbahn des Sackwerkstückes, das somit frei
die offene Bodenfaltung mit Abwinkelungen hinter- zwischen ihnen hindurchbewegt werden kann. Die
greifen, die mit den auf der Rückseite der offenen auf der Vorderseite der ofTenen Bodenfaltung ange-Bodenfaltung angeordneten Rillwalzen verbunden 60 ordneten Rillwalzen 1', T sitzen verschiebbar auf
sind. einer gemeinsamen Antriebswelle 8, von der sie über
Die beiden Stellarme mit ihren Abwinkelungen die Paßfeder 9 mit einer Umfangsgeschwindigkeit
sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in an angetrieben werden, die gleich der Transportsich bekannter Weise mittels einer Gewindespindel geschwindigkeit des SackwerkstUckes in der Bodenmit einem Rechtsgewinde- und einem Linksgewinde- 65 legemaschine ist. Die Antriebswelle 8 ist mit
abschnitt gegenläufig zueinander auf ihrer gemein- Schwenkarmen 10,10' um eine im Maschinengestell 7
samen FUhrungsstange verschiebbar. Sie bewegen befestigte Achse 11 (F i g. 2) schwenkbar, um die
zuerv Ändern des Abstandes der Rillungen die auf Rillwalzen V11' gegenüber den Rillwalzen 1,2 in
Arbeitsstellung zu bewegen. Diese Schwenkbewegung der Antriebswelle 8 ist durch verstellbare Anschlag-
ichrauhen 12 an den freien Enden der Schwenkanne
10, 10' begrenzt, die sich gegen einen ortsfesten An- ichlag 13 stützen. Eine Feder 14 hält die Schwenk-
irine 10, 10' und damit die Rillwalzen Γ, 2' in der
durch den Anschlag 12, !3 bestimmten Arbeits- Itellung. Sie bestimmt den für die ordnungsmäßige
Rillung erforderlichen Anpreßdruck und erlaubt das Abheben der Rillwalzen Γ, 2' vom Sackwerkstück
bei eventuellen Betriebsstörungen. Die Antriebswelle 8 ist mittels der Zahnräder 15, 16,17,18 von
tier Bodenlegemaschine angetrieben.
Den Rillwalzenpaaren 1, 2; 1'. 2' sind zwei Stellarme
19, 20 zugeordnet, die seitlich der Bewegungsebene der offenen Bodenfaltung auf einer gemeinsamen,
sich senkrecht zur Längsmittelebene E-E des Sackwerkstückes S und parallel zur Antriebswelle 8
und den Dornen S, 6 erstreckenden ortsfesten Führungsstange 21 gleiten. Die Stellarme 19, 20 be- ao
sitzen Mitnehmer 22, 23, die in Ringnuten 24,25 an den auf der Vorderseite der offenen Bocienfaltung
angeordneten Rillwalzen 1', 2' lose eingreifen. Ferner weisen sie an ihren freien Enden Abwinkelungen 26,
27 auf, mit denen sie die offene Bodenfaltung SB as
hintergreifen und an denen die auf der Rückseite der offenen Bodenfaltung angeordneten Rillwalzen 1, 2
mit ihren Lagerkörpern 3, 4 befestigt sind. Die beiden Stellarme 19, 20 sind mittels einer Gewindespindel 28 mit einem Rechtsgewindeabschnitt 29 und
einem Linksgewindeabschnitt 30 gegenläufig zueinander auf ihrer gemeinsamen Führungsstange 21
verschiebbar. Sie halten die Rillwalzen paarweise in gegenseitiger Rillstellung und erlauben es, mittels der
Gewindespindel den gegenseitigen Abstand b der Rillwalzenpaare auf jede gewünschte Bodenbreite
des herzustellenden Sackes einzustellen.
Zur genauen Einstellung des Abstandes b der Rillwalzenpaare ist an dem Ende des einen der Stellarme 19 eine zur Führungsstange 21 parallele Meß-
latte 31 und an dem Ende des anderen, 20, ein Zeiger 32 im Bereich der Maßeinteilung der Meßlatte befestigt. Jedem der beiden Rillwalzenpaare 1, Γ; 2,2' ist ein Transportrollenpaar 33 vor-
führen. Die Transporiruncniiuin^. pressen den noch
offenen Boden unil vermeiden Verzerrungen dei
Bodenfaltung während des Rillvorganges.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Anbringen von Rillungen an der senkrecht zur Längsmiitelebene von Sm_k-
oder Beutelschlauchstücken stehenden offenen Bodenfaitung für das Umlegen der Eodenseiten
umschlage zum Sack- oder Beutelbodenbilden mit zwei in Achsrichtung gegeneinander verschiebbaren
Rillwalzenpaaren, gekennzeicli net durch zwei Stellarme (19, 20) für die
beiden Rillwalzenpaare (1, Γ; 2, 2'), die seitlich der Bewegungsebene der offenen Bodenfaltung
(SB) auf einer gemeinsamen, sich senkrecht zur
Längsmittelebene (E-E) dta Sack- oder Beutelschlauchstückes (S) erstreckenden ortsfesten Füh
rungsstange (21) gleiten, Mitnehmer (22, 23) für die auf der Vorderseite der offenen Bodenfaltung
cjf einer gemeinsamen Antriebswelle (8) ver
schiebbaren Rillwalzen (1', 2') aufweisen und die offene Bodenfaltung mit Abwinke'.ungen (26, 27)
hintergreifen, die mit den auf der Rückseite der offenen Bodenfaltung angeordneten Rillwalzen (1, 2) verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Rückseite
der offenen Bodenfaltung angeordneten Rillwalzen (1, 2) mit ihren Lagerkörpern (3, 4) auf
ortsfesten, einseitig im Maschinengestell (7) be festigten Dornen (5, 6) gleiten und daß diese
Lagerkörper fest mit den Abwinkelungen (26,27) der Stellarme (19, 20) verbunden sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stellatme (19, 20) in an sich bekannter Weise mittels
einer Gewindespindel (28) mit einem Rechtsgewinde- und einem Linksgewindeabschnitt (29,
30) gegenläufig zueinander auf ihrer gemeinsamen Führungsstange (21) verschiebbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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