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DE1940761C3 - Anlage fuer kontinuierliche Stahlerzeugung - Google Patents

Anlage fuer kontinuierliche Stahlerzeugung

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Publication number
DE1940761C3
DE1940761C3 DE19691940761 DE1940761A DE1940761C3 DE 1940761 C3 DE1940761 C3 DE 1940761C3 DE 19691940761 DE19691940761 DE 19691940761 DE 1940761 A DE1940761 A DE 1940761A DE 1940761 C3 DE1940761 C3 DE 1940761C3
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DE
Germany
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channel
pig iron
gutter
steel
plant
Prior art date
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Expired
Application number
DE19691940761
Other languages
English (en)
Other versions
DE1940761A1 (de
DE1940761B2 (de
Inventor
Hans Gorjup
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DE19691940761 priority Critical patent/DE1940761C3/de
Publication of DE1940761A1 publication Critical patent/DE1940761A1/de
Publication of DE1940761B2 publication Critical patent/DE1940761B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1940761C3 publication Critical patent/DE1940761C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/285Plants therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/56Manufacture of steel by other methods
    • C21C5/567Manufacture of steel by other methods operating in a continuous way

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage für 45 Den betriebstechnischen Anforderungen kommt
kontinuierliche Stahlerzeugung mit einer der Rohei- insbesondere entgegen, daß die Doppelrinnen aus
senerzeugung angeschlossenen Einrichtung zum Fri- mehreren Rinnenstücken bestehende Frischlinien bil-
schen des in Rinnen gcfüh;» \ Roheisenstromes. den.
Der Wunsch, Stahl kontinuierlich oder abweichend Ein anderes Merkmal, für das um selbständigen
vom chargenweisen Erzeuten halbkontinuierlich wie 50 Patentschutz nachgesucht wird, besteht darin, daß die
etwa beim Stahlstranggicßen zu erzeugen, besteht seit Rinnenstürke hrw die Hn«tfistück-Rinnen quer 7iir
langem. Trotz großer Bemühungen ist es praktisch Frischlinienrichtung auf Gleisen verfahibar sind,
bei Versuchseinrichtungen der unterschiedlichsten Dem Fach inn ist damit eine wertvolle Anweisung
Art geblieben. Der Großeinsatz solcher Vesfahren, gegeben, wie laufende Vorbereitungen einer Frischli-
zunächst für einfache Stahlsorten, steht noch aus und 55 nie in den betrieblichen Ablauf eines Dauerbetriebes
gilt als Ziel aller Anstrengungen. eingeplant werden können.
An die Metallurgie sind Forderungen gestellt, die Die grundsätzliche Anordnung der Doppelrinnen das Erschmelzen te Roheisens betreffen, dessen ergibt eine aus ihr folgende Möglichkeit für die Lage Entschwefelung, Ti.nperaturregulierung und gleich- bclriebswichtiger Einrichtungen. Danach ist vorgesezeitige oder stufenweise Entfernung aller liner- 60 hen, daß zwischen je einer Doppelrinne Vorratsbunwünschtei Beglcitstoffe. Die Lösung dieser Aufgaben kcr fü«· Zuschlagstoffe angeordnet sihd.
führte bereits dem bekannten Gegcnstromschlacke- Die Trennung der Frischlinien in Rinnenstücke, Verfahren. Schlacke wird hierbei entgegengesetzt gestattet nach einem weiteren Merkmal der Erfindern Roheisen bewegt, was auf Grund elcktroindukti- dung, daß zwischen zwei Rinnensiücken Abschlackver Kräfte gelingt. 65 rinnen eingeschaltet sind.
Ungelöste Probleme jedoch konzentrieren sich in Ein anderer Vorzug der Erfindung gestattet, daß
höhcrem Maße auf die cinrichtungstuchnischc Ausrü- am Ausgang einer Frischlinic entweder Roheisenab-
slung. Verständlicherweise treten wiederum Schwic- sfichstelicn oder Verbindungen zu einer Stranggieß·
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anlage in angegebener Richtung vorgesehen sind. Die Slranggießanlage liegt direkt hinter der Stahlwerkshalle, so daß Hochofenanlage, Stahlwerkshalle und Stranggießanlage eine zusammengebaute Einheit bilden können.
Jn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anlage schematisch dargestellt und im folgenden näher erläutert.
Die einzige Figur der Zeichnung bildet einen Grundriß der Anlage.
Die neue Stahlwerks .nlage besteht aus zwei Hauptbereichen. Der erste i«t <ie Hochofenanlage 1 und den zweiten biidci die ~,gwitliche Stahlerzeugungshalle, deren Hauen! nsi.-jktion auf den Pfeilern 2 ruht. Innerhdh d:t τ Halle befinden sich sämtliche Einrichtu—-c zum kontinuierlichen Frischen des Stank. 5Z-^r Hochofen 3 der Hochofenanlage 1 weist aL * -jentliches Merkmal einen Hauptabstich 4 für das flüssige Roheisen auf. Es handelt sich dabei um eine offene oder übei deckte Rinne, in der das Roheisen direkt in die S' ühlerzeugungshalle 2 geleitet wird. Vom Hauptabstirh 4 kann gegebenenfalls eine Zweigrirme 5 in die Hochofenhalle 6 führen, sofern aus betrieblichen Gründen das Roheisen anderweitig verarbeitet werden soll. Die Zweigrinne, kann auch als zusätzliche Schlackenrinne dienen, um Reste aus dem Strom des Hauptr.bstichs 4 zu entfernen. Außerdem >st ein konventioneller Schlackenabstich 7 vorgesehen, der wie der konventionelle Roheisenabstich 8 in die Hochorenhalle 6 mündet.
An und für sich kann die Hochofenanlage 1 freistehen, es besteht jedoch die Möglichkeit, die Stahlerzeugungshalle mittels einer Wand 9 als zusammengehöriges Ganzes zu bauen.
Das vom Hauptabstich 4 kommende Roheisen fließt in den wesentlichsten Teil der Erfindung. Dieser wird von einem oder auch mehreren Doppelrinnen 10 dargestellt. An den Hauptabstich 4 schließt sich eine Hosenstück-Rinne 11 an. Diese läuft in die Frischrintic 12 und 13 über. Jede der Frischrinnen 12 und 13 besitzt eine gewisse Länge, die nach metallurgischen Gesichtspunkten und der zu erzeugenden Menge Stahl pro Zeiteinheit festzulegen ist. Diese Länge ergibt sich durci aneinanderschließende Rinnenstücke E4. Jedes dieser Rinnenstücke 14 ist keramisch ausgemauert und weist im wesentlichen Röhrenform auf. Der Querschnitt der Röhren sowie dessen Form richten sich nach der Menge Roheisen, den anfallenden Abgasen nach Menge und Zusammensetzung, der erwünschten Schlackenschichtdicke sowie deren Breite, der Wärmeisolierung sowie nach Größe und Form von Zuführöffnungen für Frischmittel und Zuschläge.
Die bisher ungelösten Probleme des betrieblichen Ablaufs beim kontinuierlichen Stahlerzeugen lösen nunmehr verfahrbare Rinnenstücke 14 auf Schienen IS und 16. Es ist vorteilhaft, solche Rinnenstiicke heb- und senkbar zu machen, beispielsweise innerhalb einer Grube. Beim Wechseln eHes Rinnenstükkes 14 ^hrt das verbrauchte über die Grube hinweg urd das vorbereitete tritt aus der Grube aus und wird in die »Frischlinie« eingefahren. Zwischen zwei, tire Frischlinie 17 bildenden Rinnensiücken 14, besieht die Möglichkeit, eine Abschlackrinne if anzuordnen.
5m Ausführ-ingsbeispiel ist demnach eine Vorlp frischslrecke mit den Frischrinnen 12 bzw. 13 gebildet. In Fließricbtung nach der Abzweigung der Vorschlacke mittels der Abschlackrinne 18 folgen in der Anordnung die Hauptfrischstrecke 19 bzw. 20. Der so anfallende Stahl kann entweder über den Abslich 21 in bereitstehende Pfannen abgegossen werden oder tritt in eine weitere nicht gezeigte Stranggießanlage in Richtung 22 ein.
Die erfindungsgemäße Anordnung verbindet mehrere ^ löglichkeiten. Jede Doppelrinne 10 braucht nur so jeweils in einer der Yt' .,hrinnen 12 oder 13 betrieben zu werden. Dadurch kann wertvolle Zeit erspart werden, die für den Umbau der jeweils anderen Rinne zur Verfügung steht. Die Weiche 23 gestattet, entweder den Roheisenfluß in die Frischrinne 12 oder 13 as zu leiten. Eine solche Weiche läßt sich aus einer starren Aufmauerung bilden, wenn mechanisch bewegte Teile vermieden werden sollen.
Für beide Frischlinien 17 kommen Vorratsbunker 24 in Betracht, die in einer Reihe zwischen zwei Frischlinien 17 angeordnet sind und auf einer Förderbahn 25 in Richtung der Frischlinien 17 mit Zuschlagstoffen versorgt werden können. Von den in greifbarer Nähe angeordneten Vorratsbunkern führen Transportmittel 26 direkt zu den Einfuhröffnun^n 27, so daß — gleichgültig, welche Frischlinie einer Doppelrinne 10 in Betrieb steht — entweder nach links oder nach recht? die Zuschlagstoffe verteilt werden können. Dieses Merkmal gehört zu den wesentlichen Teilen der Erfindung, wonach die betrieblichen Schwierigkeiten überwunden werden sollen.
Das Frisch"" selbst kann in bekannter Art und Weise mittels aauerstoffblaslanzen 28 erfolgen, was jedoch nicht zum Schutzumfang der Erfindung gehört, wie ebenso nicht zur Erfindung gehört, daß die Antriebsbewegung des Roheisens entweder aus Gefälle aufweisenden R:nnen hergeleitet wird oder aus elektroinduktiven Kräften, die in Form von elektrischen Spulen in der Metallurgie bereits praktische Anwendung gefunden haben. Ebenso ist es möglich, die Schlacke mechanisch, elektroinduktiv gegenüber dem Roheisen zu bewegen, was jedoch ebenfalls nicht zum Schutzumfang der Erfindung gehört.
Es vcisic'iii sich, dsß die srfindi'.r.gsgcmäiV* Anordnung der Rinnenslücke 14 bezüglich der Frischlinienführung oder der Anzahl bzw ihrer Länge und ihrer körperlichen Ausgestaltung mannigfache Abwandlungen erfahren kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

rigkeiten der Haltbarkeit und der wirtschaftlichen Patentansprüche: Brauchbarkeit unter Berücksichtigung jeweils vorliegender örtlicher Bedingungen auf.
1. Anlage für kontinuierliche Stahlerzeugung Neben verschiedenen, in praktischer Erp obung mit einer der Roheisenerzeugung angeschlossenen S befindlichen, hintereinandergeschalteten. mit rekupe-Einrichtung zum Frischen des in Rinnen geführ- rativer Erwärmung der Abgabe au. Scnrotlbasis arten Roheisenslromes, dadurch gekenn- bellenden Öfen, ist eine weitere Gattung unter vielen zeiclinet, daß die Hochofenanlage (1) mit bekanntgeworden. Diese Gattung weist einen Oien einer Stahlerzeugungshalle (2) über einen Haupt- auf, der ais Rinnenofen bezeichnet wird. In eine abstich (4) in Verbindung steht, der seinerseits an io Rinne wird flüssiges Roheisen eingegeben. An geeigmindestens eine Doppelrinne (10) anschließbar neter. Stelle, entsprechend höherem exothermen Wärist, wobei der Anschluß aus je einer Hosensiück- meanfalls, erfolgt eine Zugabe von Erzen, Pellets, Rinne (11) gebildet ist. Koks und Zuschlagen. Das eisenhaltige Material ge-
2. Anspruch nach Anlage 1, dadurch gekenn- langt vorreduziert in das vorhandene Roheisen und zeichnet, daß die Hosenstück-Rinne (11) an ihrer 15 wird im Verlauf einer längeren Frischstrecke m Stahl Verzweigung eine Weiche (23) aufweist. mit angeblich einem größeren Streibcrrich des ge-
3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, da- wünschten Kohlenstoffgehaltes verwandelt. Schlakdurcf. gekennzeichnet, daß die Doppelrinnen (10) kenabstiche sind ebenfalls in Abständen der Rinnenaus mehreren Rinnenstücken (14) bestehende strecke angeordnet. Trotzdem erreichte auch dieser Frischlinien bilden. ao Vorschlag nicht den Großeinsatz einer dauernden Er-
4. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- zeugung von Stahl, die in Tonnen pro Stunde meßbar durch gekennzeichnet, daß die Rinnenslücke (14) ist.
bzw. die Hosenstück-Rinnen (11) quer zur Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziele, füi
Frischlinien-Richlung (22) auf Gleisen (15, 16) die vielerorts und seit langem gemachten Überlegunverfahrbar sind. a5 gen des metallurgischen Ablaufs beim kontinuierli-
5. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, da- chen Stahierzeugen eine Anlage aufzuzeigen, deren durch gekennzeichnet, daß zwischen je einer praktische Brauchbarkeit mit den metallurgischen Er-Dop^elrinne Π0) Vorratsbunksr (24) für Zu- fordernissen konform geht und den betriebstechnischlagstoffe angeordnet sind. sehen Anforderungen eines Dauerbetriebes ent-
6. Anlage n&jh de« Ansprüchen 1 bis 5, da- 30 spricht.
durch gekennzeichnet daß zwischen zwei Rin- Hierzu lehrt die Erfindung, daß die Hochofenannenstücken (14) AbscJ-iackrinnen (18) einge- lage mit einer Stahlerzeugungshalle über einen schaltet sind. Hauptabstich in Verbindung steht, der seinerreits an
7. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 6, da- mindestens eine Doppelrinne anschheßbar ist, wobei durch gekennzeichnet, daß am Ausgang einer 35 der Anschluß aus je einer Hosenstückrinne gebildet Frischlinie (17) entweder Roheisenabslichstcllen ist. Betriebssicherheit erlarjt man durch die Doppel- oder Verbindungen zu einer Stranggießanlage in rinne. Die Wirtschaftlichkeit ist durch jeweiliges Vorangegebener Richtung (22) vorgesehen sind. bereiten der nicht benutzten Rinne gegeben. Technisch und metallurgisch gesehen besteht die vorteilte hafte Anordnung durch einen geringen Verschleiß
der das Roheisen führenden Einrichtung.
Zur Führung ist ferner dienlich daß die HosenstJickrinne an ihrsr Verzweigung eine Weiche aufweist.
DE19691940761 1969-08-11 1969-08-11 Anlage fuer kontinuierliche Stahlerzeugung Expired DE1940761C3 (de)

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DE1940761A1 DE1940761A1 (de) 1971-02-25
DE1940761B2 DE1940761B2 (de) 1972-06-22
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