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DE1940030A1 - Stromversorgungseinrichtung fuer eine Blitzlampe - Google Patents

Stromversorgungseinrichtung fuer eine Blitzlampe

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Publication number
DE1940030A1
DE1940030A1 DE19691940030 DE1940030A DE1940030A1 DE 1940030 A1 DE1940030 A1 DE 1940030A1 DE 19691940030 DE19691940030 DE 19691940030 DE 1940030 A DE1940030 A DE 1940030A DE 1940030 A1 DE1940030 A1 DE 1940030A1
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DE
Germany
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pulse
control
supply device
power supply
input
Prior art date
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Application number
DE19691940030
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English (en)
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DE1940030B2 (de
DE1940030C3 (de
Inventor
Dieter Dipl-Phys Dr Rer Roess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19691940030 priority Critical patent/DE1940030C3/de
Publication of DE1940030A1 publication Critical patent/DE1940030A1/de
Publication of DE1940030B2 publication Critical patent/DE1940030B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1940030C3 publication Critical patent/DE1940030C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
    • H05B41/325Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation by measuring the incident light

Landscapes

  • Ac-Ac Conversion (AREA)
  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)

Description

  • Stromversorgungseinrichtung für eine Blitzlampe Die Erfindung bezieht sich auf eine-Stromversorgungseinrichtung für eine quasikontinuierlich mittels einer periodischen Impulsfolge betriebene Blitzlampe.
  • Blitzlampen werden u.a. als Pumpenergiequelle für das stimulierbare Medium von Molekularverstärkern, insbesondere optischen Molekularverstärkern verwendet. Die im allgemeinen für solche Blitzlampen benötigte hohe Zündspannung einerseits und die relativ hohe Blitzenergie andererseits führenzu einem außerordentlich hohen Aufwand für die Stromversorgungseinrichtung einer solchen Blitzlampe. Bei bekannten Anordnungen besteht die Stromversorgungseinrichtung aus drei Stromkreisen, nämlich einem primären Ladekreis, einem sekundären, die Blitzlampe enthaltenden Entladekreis und einem Zündkreis mit einem Zündtransformator. Dabei enthält.
  • der primäre Ladekreis zunächst eine die Wechselspannung in eine Gleichspannung umformende Gleichrichterschaltung sowie einen Ladekondensator, in den die für die Auslösung eines Lichtblitzes erforderliche elektrische Energie zunächst eingespeichert wird. Die Entladung dieses Kondensators und damit das Betätigen der Blitzlampe erfolgt über einen auf der Primärseite des Zündtransformators vorgesehenen Schalter, der beim Schließen des primären Stromkreises des Zündtransformators die Zündung der Blitzlampe im Entladekreis und damit die Entladung des Ladekondensators über die Blitzlampe auslöst. Die Leistungsregelung für die Blitzlampe,auf die gerade bei ihrer Verwendung als Pumpenergiequelle bei einem Molekularverstärker nicht verzichtet werden kann, muß bei einer solchen Anordnung im Gleichrichterteil des primären Ladekreises erfolgen und stellt minen zusätzlichen erheblichen Aufwand für eine solche Stromversorgungseinrichtung dar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Stromversorgungseinrichtung der einleitend beschriebenen Art eine weitere Lösung anzugeben, die bei wesentlich einfacherer Gestaltung des Schaltungsaufbaus eine einfache Leistungsregelung ermöglicht.
  • Ausgehend von einer Stromversorgungseinrichtung für eine quasikontinuierlich mittels einer periodischen. Impulsfolge betriebene Blitzlampe, insbesondere einer als Pumpenergiequelle für das stimulierbare Medium eines Molekularverstärkeres verwendeten Blitzlampe,wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein- Sperrschwinger vorgesehen ist, der einen Übertrager mit wenigstens zwei Wicklangen, eine Primär- und eine Sekundärwicklung,auftJeist,und-dan dabei die Primärwicklung in Reihe mit einem steuerbaren Schalter und einer Wechselspannungsquelle den Primärstromkreis und die Sekundärwicklung zusammen mit der ihr parallel angeschalteten Blitzlampe, gegebenenfalls in Reihe mit einem Gleichrichter, dessen Polarität im Sinne eines Sperrbetriebs des Sperrschwingers -festgelegt ist, den Sekundärstromkreis bildet.
  • Der Erfindung- liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei Verwendung eines SperrschxAngers der für den -primären Lade-und den sekundären Entladekreis benötigte Sbertrager gleichzeitig als Zündtransformator Verwendung finden kann. Di-e Verwendung eines durch den Ubertrager des Sperrschwingers gegebenen induktiven Speichers anstelle eines kapazitiven Speichers- -eriröglicht darüber hinaus einen Verzicht auf eine Gleichrichtung der grundsätzlich zur Verfügung stehenden Netzwechselspannung, so daß sich ein außerordentlich einfacher Gesamtaufbau ergibt.
  • Die Einführung einer Leistungsregelung ist bei der erfindungsgemäßen Stromversorgungseinrichtung dadurch mögliches daß mit Hilfe des steuerbaren Schalters die vom Netz angebotene elektrische Leistung dem induktiven Speicher im Bereich einer Halbwelle der Wechselspannung bzw. des Wechselstromes in dosierter Form im Sinne eines Phasenschnittes zugeführt wird. Zweckmäßig wird hierzu der Steuereingång des steuerbaren Schalters mit dem Ausgang eines eine bipolare Steuerimpulsfolge liefernden, von der Wechselspannung der Wechselspannungsquelle synchronisierten Steuergenerators verbunden. Dabei ist die Impulsfolgefrequenz der bipolaren Steuerimpulsfolge gleich der n-fachen (für n = 1, 2...) Frequenz der Wechselspannung zu wählen. Die Impulsdauer beträgt maximal, nämlich bei n = 1, eine halbe Periode der Wechselspannung.
  • Eine Frequenzverdoppelung der in der Blitzlampe ausgelösten Lichtblitze gegenüber der Frequenz der primärseitigen Wechsel spannung läßt sich in einfacher Weise dadurch herbeiführen, daß der Übertrager-des Sperrschwingers eine Primärwiclclung mit Mittelabgriff aufweist, der zwei steuerbare Schalter in Reihe parallelgeschaltet sind. Dabei ist die Wechselspannungsque,lle im Verbindungsweg zwischen dem Mittelabgriff der Primärwicklung und dem gemeinsamen Verbindungspunkt der beiden Schalter angeordnet, während der Ausgang des Steuergenerators mit dem Steuereingang des - einen Schalter- unmittelbar und mit dem Steuereingang des anderen Schalters über ein die Phase um 180° drehendes Phasendrehglied verbunden ist.
  • Als steuerbare Schalter eignen sich in besonderer Weise Thyristoren, die bekanntlich für große Ströme ausgelegt sein können und hohe Sperrspannungen vertragen.
  • Gerade im Hinblick auf die Verwendung Von Thyristoren ist es zweckmäßig, daß jeder bipolare Impuls der bipolaren Impulsfolge des Steuergenerators aus einem ersten Nadelimpuls einer vorgegebenen Polarität und einem in einem vorgegebenen Zeitabstand auf den ersten Nadelimpuls folgenden zweiten Nadelimpuls entgegengesetzter Polarität besteht.
  • Die Durchführung einer Leistungsregelung, wie auch einer Regelung der Phase der Lichtblitze relativ zur Phase der primärseitigen Wechselspannung, kann in einfacher Weise dadurch erzielt-ferden, daß die Dauer eines bipolaren Impulses bzw. der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nadelimpulsen unterschiedlicher Polarität sowie die Zeitlage eines bipolaren Impulses relativ zur Phasenlage der Wechselspannung im Bereich einer Halbperiode einstellbar ausgeführt wird.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht der Steuergenerator aus einem impulsformenden Netzwerk, an dessen Eingang die Wechselspannungsquelle angeschaltet ist und bei dem in einer ersten Puisformerstufe aus der Wechselspannung eine Impulsfolge der Frequenz der Wechsel spannung oder einem Vielfachen dieser Frequenz abgeleitet wird. Dabei ist der Ausgang der Pulsformerstufe einerseits unmittelbar mit dem einen Eingang und andererseits mittelbar über ein erstes Phasendrehglied mit dem anderen Eingang eines B-MESH-verstärkers verbunden, dessen Ausgang wiederum über ein zweites Phasendrehglied hinweg den Ausgang des Steuergenerators abgibt. Um am Ausgang des Steuergenerators eine bipolare Impulsfolge zu erhalten, ist. in diesem Falle einer der beiden Eingänge des Summenverstärkers ein invertierender Eingang. Die gesmnschte Leistungsregelung bzw.
  • Phasenregelung läßt sich hier in vorteilhafter Weise durch einstellbare bzw. steuerbare bzw. umschaltbare Ausführung der Phasendrehglieder erreichen.
  • Für manche An,wendungszwecke ist es erwünscht, die Phasenlage der Steuerimpulse innerhalb einer Wechselspannungsperiode mit einem äußeren Ereignis zu synchronisieren. Ausgehend von dem geschilderten bevorzugten Au'sführungsbeispiel für einen Steuergenerator läßt sich eine solche Synchronisierung mit Hilfe einer zusätzlichen Phasenvergleich.sschaltung mit zwei Eingängen und einem Steuerausgang verwirklichen, von denen der Steuerausgang mit dem Steuereingang und der erste Eingang mit dem Ausgang des zweiten Phasendre.hgliedes verbunden ist, während am zweiten Eingang das Synchronisiersignal ansteht. Soll weiter durch das genannte periodische Synthronisiersignal die am Ausgang des Steuergenerators auftretende Impulsfolge-in ihrer Folgefrequenz hinsichtlich der Frequenz der primärseitigen Wechselspannung herabgesetzt sein, so ist hierzu im Verbindungsweg zwischen dem Ausgang des zweiten Phasendrehgliedes und dem Ausgang des Steuergenerators lediglich ein steuerbarer Schalter anzuordnen, dessen Steuereingang dem zweiten Eingang der Phasenvergleichsschaltung parallel angeschaltet ist.
  • Die Abmessungen des den induktiven Speicher darstel.lenden Übertragers des Sperrschwingers sind von der Größe der für einen Blitz von der Blitzlampe benötigten elektrischen Energie abhängig. Diese Abmessungen lassen sich dann in vorteilhafter Weise in relativ kleinen Grenzen halten, wenn die Blitzlampe für eine Blitzenergie in der Größenordnung < 10 Wsec ausgelegt ist.
  • An Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen soll die Erfindung im folgenden noch näher erläutert werden. In der Zeichnung bedeuten Fig. 1 ein Prinzipschaltbild einer Stromversorgungseinrichtung nach der, Erfindung, Fig. 2 ein Zeitdiagramm der wesentlichsten, in der ARQrdnung nach Fig. 1 bei Betrieb auftretenden Spannungen und Ströme, Fig. 3 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für einen Steuergenerator nach der Erfindung, Fig. 4 eine Weiterbildung des Steuergenerators nach Fig. 3, Fig. 5 ein weiteres Prinzipschaltbild für eine Stromversorgungseinrichtung nach der Erfindung.
  • Die Stromversorgungseinrichtung nach Fig. 1 weist einen Übertrager U auf, dessen Primärwicklung sich in Reihe mit dem Schalter S und der Wechselspannungsquelle N zum Primärstromkreis schließt. Der Sekundärazicklung des Ubertrager.s u ist die Reihenschaltung aus dem Gleichrichter ;L- mit der Blitzlampe Bl parallel angeschaltet. In all den Fällen, in denen die Elektrodenstrecke der Blitzlampe bei Beginn einer neuen Energiespeicherung auf der Primärseite des Übertragers U mit Sicherheit bereits wieder nichtleitend ist, kann der Gleichrichter entfallen, da die Sekundärspannung während dieses Vorgangs nicht ausreicht, die Blitzlampe zu zünden und insoweit der gelJünschte Sperrbetrieb des Sperrschwingers ebenfalls gewährleistet ist. Der Steuer eingang des steuerbaren Schalters S ist mit dem Ausgang eines SteueVgenerators SG verbunden, der über einen Eingang an die Wechselspannungsquelle angeschaltet ist. Weiterhin weist der Steuergenerator SG zwei Steuereingänge für Steuersignale Sti und St2 auf. Mittels dieser -7teuersignale St1 und St2 lassen sich einerseits eine .Leistungsregelung hinsichtlich des die Blitzlampe- darstellenden Verbrauchers und andererseits eine Phasenregelung der eine bipolare Steuerimpulsfolge darstellenden Spannung us am Ausgang des Steuergenerators SG herbeiführen.
  • In Fig. 1 ist ferner die Wechselspannung mit un, der in der Primärwicklung- des Übertragers U fließende Strom mit il und die an der Sekundärwicklung auftretende Spannung mit u2 bezeichnet.
  • Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 1 sind in Fig. 2 über der Zeit von oben nach unten die Wechselspannung un, die Steuerspannung us, der primäre Strom i1 und die sekundäre Spannung u2 dargestellt.
  • Der Steuergenerator SG, der praktisch ein aktives Impulse fortlernetzwerk darstellt, leitet aus der sinusförmigen Wechselspannung Un bipolare Impulse in Form von zwei in gex1issem Abstand aufeinanderfolgenden Nadelimpulsen gegensinniger Polarität ab. Die Phasenlage dieser bipolaren Impulse zur Phasenlage der Wechselspannung Un ist so festgelegt, daß die bipolaren Impulse jeweils im Bereich einer positiven Halbwelle der Wechselspannung liegen. Mit dem Auftreten eines positiven Nadelimpulses wird der beispielsweise einen Thyristor darstellende Schalter S geschlossen und es beginnt ein Strom ; durch die Primärwicklung des Übertragers Ü zu fließen, der hierbei im wesentlichen kontinuierlich ansteigt, und zwar so lange, bis der zweite Nadelimpuls mit negativer Polarität den Thyristor sperrt. Im Zeitbereich, in dem durch die Primärwicklung der Strom i1 fließt, ist die Last an der Sekundärwicklung gleich null, weil der Gleichrichter Gl unabhängig davon, ob die Elektrodenstrecke der Blitzlampe leitend ist oder nicht; durch die in diesem Zeitbereich rechteckförmige positive Spannung u2 in Sperrichtung vorgespannt wird. Mit dem Sperren des Stromes i1 durch Öffnen des Schalters S kehrt sich die Spannung u2 an der Sekundärwicklung des Übertragers U um und die in den Übertrager U eingespeicherte Energie entlädt sich über den nunmehr in Durchlaßrichtung vorgespannten Gleichrichter Gl in der Blitzlampe Bs. Die der Verlauf der Spannung u2 erkennen läßt, entsteht beim Abschalten des Stromes i1 eine sehr hohe negative induktive Spannungsspitze, die im Sinne eines Zündimpulses die Blitzlampe zündet und damit die Entladung über die Blitzlampe auslöst.
  • Wie Fig. 2 erkennen läßt, kann einerseits durch die relative Phasenlage der Nadelimpulse der Steuerspannung u5 zur Wechselspannung un und andererseits durch die Wahl des Abstandes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nadelimpulsen unterschiedlicher Polarität in weiten Grenzen eine Leistungsregelung durchgeführt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen, eine solche Leistung; regelung ermöglichenden Steuergenerator SG nach Fig. 1 zeigt Fig. 3. Die ihm über den einen Eingang zugeführte Wechselspannung un wird zunächst in eine Pulsformerstufe PF in positive oder auch negative Nadelimpulse mit einer mit der Frequenz der Wechselspannung übereinstimmenden Folgefrequenz umgewandelt. Zlreckmäßig wird dabei eine Anordnung venrendet, die die Nadelimpulse aus dem Nulldurchgang der Wechsel spannung in einer bestimmten Richtung ableitet. Die Impulsfolge.am Ausgang der Pulsformerstufe PF wird einmal unmittelbar dem einen Eingang, und zwar dem nichtinvertierenden Eingang (+) und zum anderen ueber das Phasendrehglied Ph1 dem anderen Eingang, und zwar einem invertierenden Eingang (-) eines Summenverstärkers SV zugeführt, an dessen Ausgang die.gexfunschte bipolare Impulsfolge auftritt. Zwischen dem Ausgang des SummenverstUrkers SV und dem eigentlichen Ausgang des Steuergenerators ist ein zrfeites Phasendrehglied Ph2 angeordnet. Die beiden Phasendrehglieder Ph1 und Ph2 sind jeweils steuerbar mit einem Steuereingang ausgeführt. Am Steuereingang des Phasendrehgliedes Ph1 liegt das Steuersignal St1 und am Steuereingang des Phasendrehgliedes Ph2 das Steuersignal St2 an. Mit Hilfe des Steuersignals St1 läßt sich der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nadelimpulsen unterschiedlicher Polarität und mit Hilfe des Steuersignals St2 die relative Phasenlage zwischen der Wechselspannung un und der Steuerspannungu nach Fig. 2 einstellen.
  • Die in Fig. 4 dargestellte Weiterbildung des Steuergenerators nach Fig. 3 ermöglicht mit Hilfe des Steuersignals St2 eine Synchronisation sowohl der Phasenlage der bipolaren Impulse als auch ihr Auftreten am Ausgang des Steuergenerators in Abhängigkeit eines äußeren Ereignisses, sofern dieses Ereignis einerseits periodischen Charakter hat und andererseits synchron zur Wechselspannung un auftritt.
  • Hierzu ist der Steuergenerator nach Fig. 3 in Fig. 4 zusä-tzlich mit einer Fhasenvergleichsschaltung PhV und einem steuerbaren Schalter SO ausgerüstet. Der Schalter SO ist im Verbindungsweg zwischen dem Ausgang des zweiten Phasendrehgliedes Ph2 und dem Ausgang des Steuergenerators SG angeordnet. Die Phasenvergleichsschaltung PhV hat zwei Eingänge und einen Steuerausgang. Ihr Steuerausgang ist mit dem Steuereingang des zweiten Phasendrehgliedes Ph2 und ihr einer Eingang mit dem Ausgang dieses Phasendrehgliedes verbunden. Der andere Eingang der Phasenvergleichsschaltung bildet zusammen mit dem Steuereingang des Schalters SO den Steuereingang für das Steuersignal St2.
  • Bei Verwendung von Thyristoren als Schalter wird im allgemeinen ein in seiner Amplitude größerer Schaltimpuls zu seiner Sperrung benötigt als zu seinem Schließen. Diesem Sachverhalt kann beim Steuergenerator SG nach den Fig. 3 und 4 in einfacher Weise dadurch Rechnung getragen werden, daß im Verbindungsweg des Ausgangs der Pulsformerstufe PF und dem invertierenden Eingang (-) des Summenverstärkers eine Verstärker stufe eingefügt wird.
  • Auch kann das erste Phasendrehglied Ph1 umschaltbar ausgeführt sein, wenn die elektrische Energie für die Blitzlampe B1 zwischen zwei vorgegebenen Werten umgetastet werden soll.
  • Die Fig. 5 zeigt ein weiteres Prinzipschaltbild für eine Stromversorgungseinrichtung nach der Erfindung, bei dem im Gegensatz zur Prinzipschaltung nach Fig. 1 beide Halbellen der Wechselspannung un für den sekundären Entladekreis nutzbar gemacht werden. Zu diesem Zweck weist der Ubertrager U' auf der Primärseite eine Primärxzicklung mit einem Mittelabgriff auf. Außerdem ist der Primärwicklung die Reihenschaltung zweier im Regelfalle aus Thyristoren bestehenden Schalter S1 und S2 parallelgeschaltet. Die Wechselspannungsquelle N ist dabei im Verbindungsweg zwischen dem gemeinsamen Verbindungspunkt der beiden Schalter und dem Mittelabgriff angeordnet. Die gegensinnige Steuerung der Schalter S1 und 82 läßt sich hier bei gleich aufgebautem Steuergenerator SG entsprechend den Fig. 1 bis 4 in einfacher Weise dadurch herbeiführen, daß die Steuerspannung u5 an seinem Ausgang dem Steuereingang des Schalters S2 unmittelbar und dem Steuereingang des Schalters S1 über ein die Phase der Steuerspannung um 1800 drehendes Phasendrehglied Ph3 zugeführt wird.
  • 11 Paten-tansprüche 5 Figuren

Claims (11)

  1. Patentansprüche 4 Stromversorgungseinrichtung für eine quasikontinuierlich mittels einer periodischen Impulsfolge betriebene Blitzlampe, insbesondere eine als Pumpenergiequelle für das stimulierbare Medium eines Molekularverstärkers verwendete Blitzlampe, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrschwinger vorgesehen ist, der einen Übertrager Ü, Ul) mit wenigs-tens zwei Wicklungen, eine Primär- und eine Sekundärwicklung, aufweist, daß dabei die Primärwicklung in Reihe mit einem steuerbaren Schalter (S) und einer Wechselspa,nnungsquelle (N) den Primärs-trQmkreis und-die Sekundärwicklung zusammen mit der ihr parallel angeschaltoten Blitzlampe (pol), gegebenenfalls in Reihe mit einem Gleichrichter, dessen Polarität im Sinne eines Sperrbetriebs des Sperrschwingers festgelegt ist, den SeRundärstromkreis bildet.
  2. 2. Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereingang des steuerbaren, Schalters (S) mit dem Ausgang eines eine bipolare Steuerimpulsfolge liefernden, von der Wechselspannung der Wechselspannungsquelle synchronisierten Steuergenerators (SG) verbunden ist, und daß die Impulsfolgefrequenz, der bipolaren Steuerimpulsfolge gleich der n-fachen (n = 1, 2...) Frequenz der Wechselspannung (un) gewählt ist und die Impulsdauer bei n = 1 maximal eine halbe Periode der Wechselspannung beträgt.
  3. 3.. Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ubertrager (Ü') des Sperrschwingers eine Primärwicklung mit Mittelabgriff aufweist, der zwei steuerbare Schalter (S1, S2) in Reihe parallelgeschaltet sind, daß ferner die Wechselspannungsquelle (N) im Verbindungsweg zwischen dem Mittelabgriff der Primärwicklung und dem gemeinsamen Verbindungspunkt der beiden Schalter angeordnet ist, und daß der Ausgang des Steuergenerators (SG) mit dem Steuereingang des einen Schalters (S2) unmittelbar und mit dem Steuereingang des anderen Schalters (S1) über ein die Phase um 1800 drehendes Phasendrehglied (Ph3)-verbunden ist.
  4. 4. Stromversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare bzw. die steuerbaren Schalter (S, S1, S2) Thyristoren sind.
  5. 5. Stromversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder bipolare Impuls aus einem ersten Nadelimpuls einer vorgegebenen Polarität und einem in einem vorgegebenen Zeitabstand auf den ersten Nadelimpuls folgenden zweiten Nadelimpuls entgegengesetzter Polarität besteht.
  6. 6. Stromtersorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer eines bipolaren Impulses bzw. der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nadelimpulsen unterschiedlicher Polarität sowie die Zeitlage eines bipolaren Impulses relativ zur Phasenlage der Wechselspannung im Bereich einer Halbperiode einstellbar ist.
  7. 7. Stromversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuergenerator (SG) ein impulsformendes Netzwerk ist, an dessen Eingang die Wechselspannungsquelle angeschaltet ist und bei dem in einer Pulsformerstufe (PF) aus der Wechselspannung (un) eine Impulsfolge der Frequenz der Wechselspannung oder einem Vielfachen dieser Frequenz abgeleitet ist, daß ferner der Ausgang der Pulsformerstufe einerseits unmittelbar mit dem einen Eingang und andererseits mittelbar über ein erstes Phasendrehglied (Ph1) mit dem anderen Eingang eines Summenverstärkers (SV) verbunden ist, dessen Ausgang wiederum über ein zweites Phasendrehglied (Ph2) hinweg den Ausgang des Steuergenerators abgibt, und daß einer der beiden Ein-: gänge des Summenverstärkers (SV) ein invertierender Eingang ist.
  8. 8. Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasendrehglieder (Phl, Ph2) einstellbar bzw. steuerbar bzw. umschaltbar ausgeführt sind.
  9. 9. Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuergenerator (SG) zusätzlich eine Phasenvergleichsschaltung (PhV) mit zwei Eingängen und einem Steuerausgang aufweist, von denen der Steuerausgang mit dem Steuereingang und der erste Eingang mit dem Ausgang des zweiten Phasendrehgliedes (Ph2) verbunden ist, während am zweiten Eingang ein Synchronisiersignal ansteht.
  10. 10. Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungsweg zwischen dem Ausgang des zweiten Phasendrehgliedes (Ph2) und dem Ausgang des Steuergenerators (SG) ein steuerbarer Schalter (so) angeordnet ist, dessen Steuereingang dem zweiten Eingang der Phasenvergleichsschaltung parallel angeschaltet ist.
  11. 11. Stromversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Anspniche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzlampe (Bl) für eine Blitzenergie in der Größenordnung < 10 Wsec ausgelegt ist.
DE19691940030 1969-08-06 1969-08-06 Stromversorgungseinrichtung für eine Blitzlampe Expired DE1940030C3 (de)

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DE1940030B2 DE1940030B2 (de) 1974-05-22
DE1940030C3 DE1940030C3 (de) 1975-02-13

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3539712A1 (de) * 1984-11-08 1986-05-22 Fuji Xerox Co., Ltd., Tokio/Tokyo Stromversorgungsschaltung fuer und verfahren zum betrieb von entladungslampen
EP0781078A3 (de) * 1995-12-21 1998-01-28 Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsspannungsfolgen, insbesondere für den Betrieb von dielektrisch behinderten Entladungen

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EP0781078A3 (de) * 1995-12-21 1998-01-28 Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsspannungsfolgen, insbesondere für den Betrieb von dielektrisch behinderten Entladungen

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DE1940030B2 (de) 1974-05-22
DE1940030C3 (de) 1975-02-13

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