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| G e b r a u c h s m u s t e r a n m e 1 d u n g |
| ftkxä§tggi3t der Firma |
| G. Oud, Aalsmeer, Holland, Oosteinderweg 23 |
| "Aufnahmebehälter für Kakteen oder dgl. Pflanzen" |
| Die Neuerung geht von der Aufgabe aus, einen Aufnahmebehälter
für je- |
weils einen einzelnen Kaktus oder dgl. Pflanze zu schaffen, in dem die Pflanze gesetzt
und wachsen und nach dem Erreichen einer verkaufsfähigen Größe transportiert und
auch zum Verkauf und nach dem Verkauf am bestimmungsgemäßen Verwendungsort auch,
mindestens eine gewisse Zeit, weiterwachsen soll.
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Als Lösung wird nach der Neuerung ein Aufnahmebehälter für einen einzelnen
Kaktus oder dgl. Pflanze vorgeschlagen, der aus einem Topf zur Aufnahme des Erdreiches
und der Wurzel der Pflanze und einer oberhalb des Topfes angeordneten, mit diesem
lösbar verbundenen, aus durchsichtigem Werkstoff hergestellten Haube besteht. Damit
der Aufnahmebehälter weiterhin treibhausähnliche Eigenschaften hat, wird weiterhin
vorgeschlagen, daß der Boden des Topfes eine mit der Außenluft in Verbindung stehende
Luftdurchlaßöffnung und die Haube im Bereich ihres unteren Randes und in d der oberen
Kuppel eine oder mehrere Luftdurchlaßöffnungen hat. Dadurch ergibt sich trotz, staubfreier
Aufbewahrung der Pflanze innerhalb der
t durchsichtigen Haube eine
ausreichende Belüftung. Die im wesentlichen kleinen Luftdurchlaßöffnungen in der
Haube sichern dabei zusätzlich eine im wesentlichen konstante Luftfeuchtigkeit innerhalb
der Haube, wobei trotz dieser Verhältnisse die Pflanze innerhalb der Haube von einem
Durchzug geschützt ist. Der Topf und die Haube haben vorzugsweise im wesentlichen
die Gestalt von Rotationskörpern. Sie können aber auch andere Gestaltungsformen
haben. Besonders zweckmäßig haben Topf und Haube eine im wesentlichen zylinderische
Gestalt, wobei die zylinderförmige Haube sich zweckmäßig nach oben leicht konisch
verjüngt und dort durch eine im wesentlichen halbkugelförmige Kuppel geschlossen
ist. Die Höhe des Topfes ist zweckmäßig 1/2 bis 1/3 der Höhe der Haube.
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Damit die Luftdurchlaßöffnung im Boden des Topfes mit der Außenluft
in Verbindung stehen kann, kann der Topf einen mit Durchbrechungen versehenen Bodenrand
aufweisen. Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen sein, daß der Topf nicht
mit einem Rand, sondern mit seinem Boden selbst aufsteht und Luftdurchlaßoffnungen
dann im unteren Bereich der Seitenwand des Topfes angeordnet sind.
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Die durchsichtige Haube kann mit dem Topf durch einen Bajonettverschluß
lösbar verbunden sein. Die Verbindung kann jedoch auch durch einen Schraub. verschluß
erfolgen, wobei der obere Rand des Topfes zweckmäßig mit einem Außengewinde und
der untere Rand der Haube mit einem Innengewinde versehen ist. Nach einer anderen
Lösung kann der untere Rand der Haube in einer im oberen Rand des Topfes angeordneten
ringsumlaufenden Nut lösbar
| eingeklemmt sein. Diese Befestigung hat insbesondere dann den
Vorrang, |
| wenn der Topf und die Haube nicht totationssymmetrische Körper,
sondern |
| unrunde oder mit ebenen Flächen begrenzte Körper darstellen. |
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Der neuerungsgemäße Aufnahmebehälter besteht besonders vorteilhaft
aus lediglich zwei Körpern, wobei jeder Körper besonders vorteilhaft aus Kunststoff
in einem Arbeitsgang und zweckmäßig nach dem Spritzgußverfahren hergestellt ist.
Die Haube kann aber auch nach dem Blasverfahren in der Weise hergestellt sein, daß
aus einer Düse zunächst ein Schlauch gespritzt wird, der dann in einer Form zur
Haube aufgeblasen wird. Die Haube kann auch aus Glas bestehen und der Topf aus einem
keramischen Werkstoff.
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Der neuerungsgemäße Aufnahmebehälter ist standfest und schützt die
Stacheln einer Kaktee vor unbeabsichtigtem Berühren.
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Unter einer einzelnen Pflanze sind auch mehrere Pflanzen zu verstehen,
die irgendwie zusammengewachsen oder untereinander verflochten sind.
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Die Neuerung ist in den Zeichnungen an Hand einiger Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Aufnahmebehälters
mit einem Kaktus, Fig. 2 einen Schnitt in vertikaler Ebene durch den Behälter nach
Fig. 1 Fig. 3 den Bajonettverschluß zur Verbindung der Haube mit dem Topf des Behälters
nach Fig. 1, Fig. 4 einen abgewandelten Aufnahmebehälter, Fig. 5 einen Schnitt durch
einen weiterhin abgewandelten Aufnahmebehälter, wobei die Haube nur teilweise gezeichnet
ist.
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Der Aufnahmebehälter für einen Kaktus nach Fig. 1 besteht aus dem
Topf 10, der auf einem Fußrand 11 aufsteht, wobei dieser Fußrand mehrere Luftdurchlaßöffnungen
12 hat, die vom unteren Rand ausgehen. Der Boden 13 des Topfes hat eine oder mehrere
Luftdurchlaßöffnungen 14. Am oberen Ende des Topfes ist ein ringsumlaufender Flansch
15 vorgesehen, auf dem die durchsichtige Haube 16 mit einem Flansch 17 aufliegt.
Die Zentrierung der Haube 16 erfolgt durch den oberen Topfrand 18, der an der Innenseite
des unteren Teils der Haube anliegt. Zur lösbaren Befestigung der Haube mit dem
Topf gehen vom Flansch 15 des Topfes zwei Verriegelungsnasen 19 aus, die nach einer
Relativdrehung zwischen Haube und Topf den Flansch der Haube übergreifen und so
dessen Lage zum Topf sichern.
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Die Haube 16 weist vom unteren Rand ausgehend vier jeweils um 900
versetzte Luftdurchlaßöffnungen 20 auf. Weiterhin sind in der Kuppel der Haube vier
Luftdurchlaßöffnungen 21 geringen Durchmessers vorgesehen.
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Der in Fig. 1 dargestellte Aufnahmebehälter besteht als Rotationskörper
aus dem Topf 10 und der Haube 16, wobei diese Teile nach dem Spritzgußverfahren
aus Kunststoff hergestellt sind.
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Fig. 4 zeigt den Topf 10 und die damit lösbar verbundene Haube 16
anderer Gestalt, wobei diese Teile wiederum Rotationskörper sind. Die Verbindung
der Haube 16 mit dem Topf 10, der die Gestalt einer Schale aufweist, erfolgt durch
einen Schraubverschluß. Dazu ist der Rand 21 des Topfes 10 mit einem Außengewinde
und der Rand der Haube 16 mit einem Innengewinde versehen. Der Topf steht mit dem
Boden auf und Luftdurchlaßöffnungen 22 sind im Bereich des Bodens in der Seitenwandung
angeordnet.
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Nach Fig. 5 greift der untere Rand der Haube
16 zur lösbaren Verbindung mit dem Topf 10 in eine ringsumlaufende Nut 23 des Topfes
ein.
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In Fig. 1 ist mit 24 eine innerhalb der Haube vorzugsweise ins Erdreich
eingesteckte Bezeichnung der Pflanze dargestellt.
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Schutzansprüche