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DE1835988U - Selbsttragende bauplatte aus armierten kunststoffschaeumen fuer die herstelung von fertighaeusern. - Google Patents

Selbsttragende bauplatte aus armierten kunststoffschaeumen fuer die herstelung von fertighaeusern.

Info

Publication number
DE1835988U
DE1835988U DESC28618U DESC028618U DE1835988U DE 1835988 U DE1835988 U DE 1835988U DE SC28618 U DESC28618 U DE SC28618U DE SC028618 U DESC028618 U DE SC028618U DE 1835988 U DE1835988 U DE 1835988U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
dovetail
polystyrene foam
self
wide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESC28618U
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Schollenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESC28618U priority Critical patent/DE1835988U/de
Publication of DE1835988U publication Critical patent/DE1835988U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/16Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of fibres, chips, vegetable stems, or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/32Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure formed of corrugated or otherwise indented sheet-like material; composed of such layers with or without layers of flat sheet-like material
    • E04C2/322Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure formed of corrugated or otherwise indented sheet-like material; composed of such layers with or without layers of flat sheet-like material with parallel corrugations
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2203/00Specially structured or shaped covering, lining or flooring elements not otherwise provided for
    • E04F2203/04Specially structured or shaped covering, lining or flooring elements not otherwise provided for comprising a plurality of internal elongated cavities arranged in substantially parallel rows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Erfinder : Johannes Schollenberger, Ludwigshafen/Rh., Hoheneckenstr. 40
    <M
    Selbsttragende Baug ! Le aus armierten Kunststoffschäumen für die
    Herstellung von Fertighäusern.
    Es it bekannt, harte Isolierstoffe, vorzugsweise Kunst-
    stoffschäume, für die Herstellung von Sandwichplatten
    oder Bauelementen zu verwenden, wobei der Isolierstoff wegen seiner guten Wärmedämmwirkung verwendet wird.
  • Die Sandwichplatten sind im allgemeinen folgendermaßen aufgebaut : Zwischen zwei Trägerplatten aus Beton, Gips, Asbest-Zement, Metall, harten Kunststoffen, Holz oder ähnlichen Werkstoffen befindet sich eine geeignete Isolierplatte, die mit einem entsprechenden Kleber oder durch eine rein mechanische Befestigung mit den Trägerplatten verbunden ist. In einigen Fällen werden die Isolierplatten in eine noch nicht abgebundene Zementmischung gelegt, wobei die Zementmischung gleichzeitig den Kleber darstellt.
  • Derartig aufgebaute Sandwichplatten, bzw. Bauelemente, werden vorwiegend zum Verkleiden von Fassaden und zur Errichtung von Wänden verwendet. Sie machen meistens das Vorhandensein einer Stahlkonstruktion notwendig, an welche die Sandwichplatten montiert werden. Eine besondere Stahlkonstruktion ist nicht erforderlich, wenn die beiden Trägerplatten verhältnismäßig dick sind und an verschiedenen Stellen durch die Isolierschicht hindurch Verbindungsstege aus Beton bzw. Metall vorhanden sind, welche die eine Trägerplatte mit der gegenüberliegenden Trägerplatte fest verbinden.
  • Es wurde nun gefunden, daß Bauelemente, bestehend aus armierten-Isolierstoffen, gegenüber den bisherigen Konstruktionen verschiedene Vorteile haben. Die Bauelemente können folgendermaßen aufgebaut sein : Auf eine Isolierplatte werden Leisten aus dem gleichen Isolierstoff oder aus einem anderen Material im beliebigen Abstand voneinander aufgeklebt, auf die anschließend eine zweite Isolierplatte geklebt wird. Es entsteht somit ein von den Leisten unterbrochener Hohlraum zwischen den beiden Isolierplatten, dessen Breite von der Dicke der Leisten bestimmt wird. Als Klebstoff eignet sich z. B. ein Zementmörtel, dem gegebenenfalls eine Kunststoff-Dispersion zur Verbesserung der Festigkeitseigenschaften beigesetzt werden kann. Bestehen die Leisten aus Metall, dann finden geeignete Kunstharzkleber Anwendung. Die Außenflächen der beiden Isolierplatten können anschließend mit Zementmörtel, Kalkmörtel, Gipsmischungen, Kunstharzen oder anderen härtbaren Mischungen beschichtet oder mit Platten aus Metall, Kunststoff, Holz, Zellstoffprodukte, Asbest-Zement oder anderen Werkstoffen unter Zuhilfenahme eines geeigneten Klebstoffes versehen werden.
  • Die Oberfläche der Isolierplatten und die Oberfläche der Leisten können vor dem Auftragen der Klebemassen mit Rillungen oder schwalbenschwanzartigen Vertiefungen versehen werden, damit nach der Aushärtung des Zementmörtels auch eine mechanische Verbindung der Platten mit den Leisten erreicht wird. Die beschriebenen Vertiefungen können in eine Richtung oder, wenn besonders große Verbindungskräfte verlangt werden, auch kreuzweise angebracht sein. Die Oberflächen können zusätzlich, z. B. durch Einlegen eines Metallgewebes, armiert werden.
  • Die Verbindungsleisten zwischen den beiden Isolierplatten verlaufen in eine Richtung und nur in Einzelfällen, wenn größere Festigkeitseigenschaften an bestimmten Stellen verlangt werden, auch kreuzweise. Die sich zwischen den Leisten und Isolierplatten bildenden Hohlräume dienen zum Aufnehmen von Rohrleitungen, Kabelsträngen oder anderen Installationseinrichtungen. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Hohlräume ganz oder teilweise mit einer härtenden Mischung, z. B. einer Zementmischung, Kalkmisohung, Gipsmischung oder Kunstharzmischung auszufüllen, um. das Bauelement an bestimmten Stellen zu stabilisieren. Es ist auch möglich, die Hohlräume mit Isolierstoffe, mit oder ohne Bindemittel, auszufüllen, wenn eine größere Dämmwirkung gewünscht wird. Das Ausfüllen der beschriebenen Hohlräume kann bereits bei der Herstellung der Bauelemente im Herstellungsbetrieb oder auf der Baustelle, vor, während oder nach der Montage des Bauelements vorgenommen werden. In die Hohlräume können dabei auch Metallarmierungen eingelegt werden, ehe die härtbare Mischung eingebracht wird. Die Armierungen können auch so angeordnet sein, daß sie aus dem Bauelement auf einer, zwei, drei oder vier Seiten beliebig weit herausragen und in das benachbarte Bauelement oder Fundament geschoben werden können. Man hat somit die Möglichkeit, die Bauelemente fest miteinander und mit dem Fundament zu verbinden.
  • Die wie beschrieben aufgebaute Bauelemente können als senkrecht stehende Wandelemente, als waagrecht liegende Dachelemente oder Trenndeckenelemente für ein-und für mehrgeschossige Häuser verwendet werden. Bei der Herstellung der Bauelemente können auch Aussparungen für Fenster und Türen vorgesehen bzw. Befestigungselemente für Fenster und Türen eingelassen werden.
  • Für die Herstellung der beschriebenen Bauelemente eignen sich Isolierstoffe von guten mechanischen Eigenschaften wie z. B. Kunststoffschäume aus Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyurethan, Polyäther, sowie Schaumglas, Kork oder ähnliche Werkstoffe.
  • Besondere Vorteile : 1) Die Bauelemente können zu Fertighäusern zusammengesetzt werden, ohne daß eine Metallkonstruktion erforderlich ist.
  • 2) Die Bauelemente haben ein geringes Gewicht bei guten Festigkeitseigenschaften und können daher einfach und schnell ohne besondere Montagemaschinen montiert werden.
    ...'
    3) Durch die Kombination von Isolierstoffe mit üblichen Baustoffen erhält man Bauelemente von guter Schall-und Wärmedämnnwirkung. Wird an bestimmten Stellen eine noch bessere Isolation gewünscht, dann besteht die Möglichkeit, die vorhandenen Hohlräume im. Bauelement mit einem Isolierstoff zusätzlich auszufüllen. Die Wandstärke der Bauelemente braucht hierbei nicht unbedingt vergrößert zu werden.
  • 4) Die Bauelemente bzw. das montierte Haus hat keine Wärme-bzw. Kältebrücken.
  • 5) In die Bauelemente können Rohre oder andere Installationseinrichtungen ohne besonderen Aufwand vor, während oder nach der Montage eingelegt werden.
  • 6) Die Bauelemente können durch Ausgießen der Hohlräume mit härtbaren Mischungen an bestimmten Stellen verstärkt werden. Das Ausgießen kann vor, während oder nach der Montage vorgenommen werden. Es ist auch möglich, vor, während oder nach der Montage Haltevorrichtungen für Gegenstände wie Beleuchtungskörper, Heizkörper, Warmwasserspeicher, Waschbecken und andere Vorrichtungen, die aufgehängt werden, in das Bauelement einzugießen.
  • Beispiel 1 Wandelement (siehe hierzu Skizze 1 und 2) Auf eine 250 cm lange, 100 cm breite und 3, 5 cm dicke Polystyrolschaumplatte (spez. Gewicht : 0,02 g/cm3) mit 0, 5 cm tiefen und 1,0-1,5 cm breiten in Querrichtung verlaufenden schwalbenschwanzartigen Vertiefungen auf den beiden größten Seitenflächen werden 250 cm lange, 5 cm breite und 5 cm dicke Polystyrolschaumleisten im Abstand von wechselweise 15 und 25 cm unter Zuhilfenahme eines Zementmörtels als Bauklebemasse so aufgeklebt, daß die Leisten auf den 250 cm langen Stoßkanten eine 2 cm breite Nut und eine 2 cm breite Feder bilden und auf den kürzeren Stoßkanten mit den Polystyrolschaumplatten gleichzeitig abschließen.
  • Die Polystyrolschaumleisten sind auf den der Polystyrolschaumplatte zugewandten und abgewandten Seiten in Längsrichtung mit denselben schwalbenschwanzartigen Vertiefungen versehen. wie die beiden Polystyrolschaumplatten in Querrichtung. Sie werden so aufgeklebt, daß sich die schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der Leisten mit den schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der Platten kreuzen. Anschließend wird auf die Oberfläche der Polystyrolschaumleisten eine zweite genau so bearbeitete Polystyrolschaumplatte von gleicher Größe und Wandstärke in derselben Weise aufgebracht, so daß zwischen den beiden Polystyrolschaumplatten von Polystyrolschaumleisten abgegrenzte Hohlräume entstehen, die 250 cm lang, 10 cm bzw. 20 cm breit und 5 cm hoch sind.
  • Die beiden Außenseiten des Wandelementes werden mit einem Zementmörtel beschichtet bzw. verputzt. Der Verputz füllt die Vertiefungen aus und ist darüber 0,5 cm stark.
  • Von den fünf gebildeten Hohlräume werden die zwei äußeren mit einer Mischung, bestehend aus zerkleinertem Polystyrolschaum, Zement, Sand und Wasser, ausgefüllt, um das Wandelement zu stabilisieren.
  • Das Fundament, auf das die Bauelemente montiert werden, ist dort wo die Wandelemente aufgesetzt werden sollen 13 cm breit (= Dicke des Wandelementes) und 5 cm tief ausgespart. Die Wandelemente werden bei der Montage in diese Aussparungen eingelassen.
  • Der Schnitt eines Wandelementes ist auf Skizze 2 dargestellt.
  • Beispiel 2 Wandelement (siehe Skizze 3 und. 4) Auf eine 25o cm lange, 100 cm breite und 3,5 cm dicke
    T
    Polystyrolschaumplatte (spez. Gewicht o, o2 g/cm) mit
    o, 5 cm tiefen und 1, o-1, 5 cm breiten in Querrichtung verlaufenden schwalbenschwanzartigen Aussparungen auf den beiden größten Seitenflächen werden mit einer Baukemasse im Abstand von 5,10,25,15,25,10 und 5 cm 235 cm lange, 10 cm dicke und 5 cm breite Polystyrolschaumleisten (spez. Gewicht o, o2 g/cm), die in Längsrichtung auf den 235 x 5 cm großen Seitenflächen mit denselben schwalbenschwanzartigen Aussparungen versehen sind wie die Polystyrolschaumplatten in Querrichtung, so aufgeklebt, daß sich die schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der Polystyrolschaumplatte mit den schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der Polystyrolschaumleisten kreuzen und die Leisten auf der einen Seite (Unterseite)
    mit den, ; Polystyrolschaumplatten gleichzeitig abschließen.
    Beim Aufkleben der Leisten werden gleichzeitig alle
    schwalbenschwanzartigen Vertiefungen auf der Innenseite
    der Polystyrolschaumplatte mit der Bauklebemasse ausgefüllt. Anschließend wird auf die Oberseite der Polystyrolschaumleisten eine zweite Polystyrolschaumplatte gleicher Ausführung mit der Bauklebemasse in gleicher Weise aufgeklebt, so daß durch rolystyrolschaumleisten abgegrenzte Hohlräume von der Größe 235 x 10 x 5 cm, 235 x 10 x 20 cm und 235 x 10 x10 cm entstehen, die, wenn das Wandelement aufgerichtet wird, auf der Oberseite in einen horizontal verlaufenden 100 x 15 x 10 cm großen Hohlraum einmünden.
  • Die schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der beiden Außenseiten werden mit einer Zementmischung ausgefüllt, ehe darüber ein 0,5 cm dicker Zementputz aufgebracht wird.
  • Das Fundament, auf das die beschriebenen Wandelemente befestigt werden sollen, ist an den Stellen, wo die Wandelemente eingesetzt werden, 19 cm breit und 10 cm tief ausgespart. In der Mitte dieser Aussparung befindet sich eine weitere 11 cm breite und 40 cm tiefe Aussparung. Bei der Montage werden die Wandelemente nebeneinander 10 cm tief in die obere Aussparung eingelassen. Anschließend werden in die drei kleinsten vertikal verlaufenden nach oben offenen Hohlräume eines jeden Wandelementes 285 cm lange Metallarmierungen so eingelegt, daß diese 40 cm tief im Fundament stecken. Die zwei größten vertikal verlaufenden Hohlräume werden mit einer passenden Polystyrolschaumleiste (30 x 10 x 5 cm) abgedeckt. Anschließend wird in den horizontal liegenden Hohlraum des, iandelementes, der mit den horizontal liegenden Hohlräumen der benachbarten Wandelemente verbunden ist, eine praktisch endlose Metallarmierung eingelegt, ehe die vom Fundament bis zum oberen Rand miteinander verbundenen Hohlräume der untereinander verbundenen Wandelemente mit einem Zementmörtel ausgegossen werden.
  • In das Wandelement können auch Aussparungen für Fenster und Türen eingelassen werden (Skizze 4).
  • Dachelement (siehe hierzu Skizze 5) Auf eine 400 cm lange, ; 110 cm breite und 3,5 cm dicke Polyvinylchlorid-Schaumplatte (PVC-Schaumplatte) vom spez.
  • Gewicht 0,04 g/cm3 mit 0,5 cm tiefen und 1, 0-1, 5 cm breiten in Querrichtung verlaufenden schwalbenschwanzartigen Vertiefungen auf den beiden größten Seitenflächen werden 400 cm lange, 5 bzw. 10 cm breite und 10 cm hohe PVC-Schaumleisten unter Zuhilfenahme eines Zementmörtels als Bauklebemasse so aufgeklebt, daß an den 400 cm langen Stoßkanten der Verbundplatte eine 5cm breite Nut und eine 5 cm breite Feder entstehen. Auf der 110 cm breiten Seite schließen die PVC-Schaumleisten mit den PVC-Schaumplatten gleichzeitig ab.
  • Die PVOvSchaumleisten sind allseitig in längsrichtung mit denselben schwalbenschwanzartigen Vertiefungen versehen wie die beiden PVC-Schaumplatten in Querrichtung. Sie werden so aufgeklebt, daß sich die schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der Leisten mit den schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der Platten kreuzen. Anschließend wird auf die Oberseite der PVO-Schaumleisten eine zweite genau so bearbeitete PVC-Schaumplatte von gleicher Größe und Wandstärke in derselben Weise aufgeklebt, so daß zwischen den beiden PVC-Schaumplatten fünf von PVC-Sohaumleisten abgegrenzte Hohlräume entstehen, die 400 cm lang, 15 cm breit und 10 cm hoch sind. Vor dem Einkleben der PVC-Schaumleisten werden alle schwalbenschwanzartigen Vertiefungen im Innern der Verbundplatte mit einer Zementmischung ausgefüllt und darüber eine ca. 0,3 cm dicke Zementmörtel-
    schicht geschichtet.
    Die
    nach der Montage nach außen zu liegenden kommende Ober-
    fläche wird mit einer 0,5 cm dicken Zementmörtelschicht
    versehen, nachdem davor die schwalbenschwanzartigen Ver-
    tiefungen mit demselben Mörtel ausgefüllt wurden. Die nach innen zu liegen. kommende Oberfläche wird kreuzweise mit schwalbenschwanzartigen Rillungen versehen, in die ein Baustahlgewebe eingelegt. wird, ehe die. Vertiefungen mit einer Zementmischung ausgefüllt werden. Oberhalb der Füllung wird anschließend eine 0,8 cm dicke Schicht von derselben Zementmischung aufgebracht.
  • Trenndeckenelement (siehe hierzu Skizze 6) Zwei 600 cm lange, 75 cm breite und 3 cm dicke Polystyrolschaumplatten mit 0, 5 cm tiefen und 1,0-1,5 cm breiten in Querrichtung verlaufenden schwalbenschwanzartigen Aussparungen auf der Oberfläche werden mit vier 600 x 15 x 10 cm großen Polystyrolschaumleisten unter Zuhilfenahme einer Bauklebemasse so verklebt, daß eine Verbundplatte mit 5 cm großer Nut und 5 cm großer Feder an den 600 cm langen Stoßkanten und drei 600 cm lange, 15 cm hohe und 15 bzw.
  • 5 cm breite Hohlräume im Innern der Verbundplatte entstehen. Die Polystyrolschaumleisten sind hierbei allseitig in Längsrichtung mit denselben schwalbenschwanzartigen Vertiefungen versehen wie die Polystyrolschaumplatten ; sie werden so eingeklebt, daß sich die schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der Polystyrolschaumplatten mit den schwalbenschwanzartigen Vertiefungen der Polystyrolschaumleisten kreuzen. Vor dem Zusammenkleben der Platten mit den Leisten werden die Vertiefungen auf den Innenflächen der Platten und auf allen Seiten der Leisten mit einer Zementmischung ausgefüllt und anschließend mit einer 0, 3 cm dicken Zementmörtelschicht versehen.
  • Die nach der Montage oben liegende Außenfläche des Trenndeckenelementes wird mit einer Zementmischung so beschichtet, daß die damit ausgefüllten Vertiefungen von einer 1 cm dicken, mit einem Baustahlgewebe armierten Zementmörtelschicht überdeckt werden. Die nach der Montage des Bauelementes unten liegende Außenfläche wird mit sich kreuzenden schwalbenschwanzartigen Rillungen versehen, in die ein passendes Baustahlgewebe eingelegt wird, ehe. hierauf eine 1 cm dicke Zementmörtelschichtgebracht wird.
  • In den in der Mitte des Trenndeckenelementes ausgebildeten 600 x 15 x 5 cm großen Hohlraum werden Metallarmierungen eingelegt und anschließend eine Zementmischung eingefüllt.
  • Die eingelegten Metallarmierungen werden vorgespannt.
  • Beispiel 5 Anstelle der im Beispiel 1-4 verwendeten Kunststoffschaumleisten werden Aluminiumleisten bzw Aluminium-
    T-Träger verwendet, die mittels eines Kunstharzklebers mit
    den Kunststoffschaumplatten verklebt werden. Der übrige Auf-
    t
    bau der Bauelemente entspricht den vorausgegangenen Beispielen.
    Anspruch
    1) Selbsttragende Bauplatte von großer Festigkeit und hoher Schall-und Wärmedämmung durch Mehrschichtenaufbau, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auf den Außenseiten mit einer härtbaren Mischung beschichtete Kunststoffschaumplatten, vorzugsweise Polystyrolschaumplatten, durch Leisten aus demselben Kunststoffschaum oder einem anderen Material, unter Verwendung der gleichen oder einer ähnlichen härtbaren Mischung als Klebemasse miteinander verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2) Selbsttragende Bauplatte gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbesserung der Festigkeiteigenschaften und zur Erhöhung der Schalldämmwirkung, auch die Innenseiten der beiden Eunststoffschaumplat-
    ten mit einer härtbaren Mischung beschichtet sind. 3) Selbsttragende Bauplatte gemäß Anspruch 1 und 2, da- durek gekennsßichn-eth daß zur Brhöhung der mechanischen
    Festigkeit, die Oberfläche der satten und Leisten mit schwalbenschwanzartigen Vertiefungen versehen wurden, ehe die härtbare Mischung aufgebracht wurde.
    Ludwigshafen/Rhein, den 26.7.61
DESC28618U 1961-01-20 1961-01-20 Selbsttragende bauplatte aus armierten kunststoffschaeumen fuer die herstelung von fertighaeusern. Expired DE1835988U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007005351A1 (de) * 2007-02-02 2008-08-07 B.T. Innovation Gmbh Bauelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007005351A1 (de) * 2007-02-02 2008-08-07 B.T. Innovation Gmbh Bauelement

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