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DE1835050U - Loetoesenstreifen mit abnehmbarer und an anderer stelle wieder aufsetzbarer bezeichnungsschiene. - Google Patents

Loetoesenstreifen mit abnehmbarer und an anderer stelle wieder aufsetzbarer bezeichnungsschiene.

Info

Publication number
DE1835050U
DE1835050U DE1961F0019929 DEF0019929U DE1835050U DE 1835050 U DE1835050 U DE 1835050U DE 1961F0019929 DE1961F0019929 DE 1961F0019929 DE F0019929 U DEF0019929 U DE F0019929U DE 1835050 U DE1835050 U DE 1835050U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holding frame
attached
rail
solder
tabs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961F0019929
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FERNMELDE und ELEKTROBAU SIEBE
Original Assignee
FERNMELDE und ELEKTROBAU SIEBE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FERNMELDE und ELEKTROBAU SIEBE filed Critical FERNMELDE und ELEKTROBAU SIEBE
Priority to DE1961F0019929 priority Critical patent/DE1835050U/de
Publication of DE1835050U publication Critical patent/DE1835050U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/22Bases, e.g. strip, block, panel
    • H01R9/24Terminal blocks
    • H01R9/2475Means facilitating correct wiring, e.g. marking plates, identification tags

Landscapes

  • Mounting Components In General For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Lötösenstreifen mit abnehmbarer und an anderer Stelle wieder aufsetzbarer Bezeichnungshene
    Die Neuerung betrifft einen Lötösenstreifen, bei welchem
    die Bezeichnungsschiene ohne jösung von Befestigungselemen-
    ten leicht abnehmbar ist.
  • Die vorwiegend in den Fernmeldeanlagen gebräuchlichen Lötösenstreifen sind mit fest aufgeschraubter Bezeichnungsschiene versehen. Die Möglichkeit der einfachen Entfernung der Bezeichnugnsschiene bringt verschiedene vorteile. ßs ist üblich, die auf die Lötösen aufgelöteten Leitungen mit hilfe eines dafür konstruierten Steckers für Meß- und Prüfzwecke abzugreifen. Das sichere Anbringen dieses Steckers wird vielfach durch die totstellen der angelöteten Drähte
    behindert, weil der Lötzinn die ontaktfahnen der-ijötösen
    in ihrer Dicke vergrößert, so daß der nur auf die Material-
    stärke abgestimmte Prüfstecker nicht mehr paßt.
    Die gebräuchlichen ötösenstreifen sind so ausgeführt, daß
    S die eizzelnen Lötösen durch Durchbrüche in zwei Isolier-
    stoffplatten mit Presssitz hineingeschoben sind und zwar derart, daß sich die Isolierstoffplatten in der Mitte der Lötösen mit Abstand parallel gegenüberstehen. Alle Kanten der Isolierstoffplatten werden mit Metall-oder Kunststoffprofilleisten eingefaßt. Auf die Oberseite ist dann noch eine Bezeichnungsschiene vorwiegend mit Schrauben befestigt.
  • Die Bezeichnungsschiene ist notwendig, um die aufgelöteten ankommenden oder abgehenden Leitungen mit Schriftzeichen kennzeichnen zu können.
  • Die Neuerung bietet die vorteilhafte Möglichkeit, durch einfache Wegnahme der Bezeichnungsschiene an die zwischen den beiden Isolierstoffplatten gelegenen Teile der Lötösen zu gelangen, die gegen eine Veränderung durch Lötzinn vollkommen geschützt liegen. An diesen Stellen ist immer eine sichere Anbringung des Prüfsteckers gewährleistet.
  • Neuerungsgemäß worden um die Oberkanten und die beiden Seitenkanten der zwei parallel mit Abstand zueinander stehenden Isolierstoffplatten ein aus einem Stück bestehendes U-förmiges Metallprofil gelegt, welches genau passend die rechteckige Form der Isolierstoffplatten hat und als Halterahmen dient. In die offene Seite des rechteckigen Rahmens hinein wird von beiden Schenkeln aus je ein kurzer Lappen eingebogen, welche mit Gewindedüsen versehen sind.-it Hilfe dieser Gewindedüsen wird der gesamte Lötösenträger an die bekannten Haltevorrichtungen von unten her angeschraubt.
  • Die lange Oberseite des Halterahmens wird so weit fensterartig durchbrochen, daß alle Lötösen zwischen den beiden Isolierstoffplatten für die Anbringung der Prüfstecker zugänglich sind. Weil an der Oberseite des Halterahmens keinerlei Schrauben oder andere Befestigungselemente störend im Wege stehen, kann der Durchbruch vorteilhafterweise bis an die äußersten Lötösen angebracht werden, damit auch alle Lötösen für die Prüfstecker erreichbar sind.
  • Die wegnehmbare Bezeichnungsschiene wird zweckmäßig aus elastischem Kunststoff im Preß-oder Spritzverfahren gefertigt. Ein an der Unterseite hervorstehender Steg paßt genau in den fensterartigen Durchbruch der Halteschiene und liegt zweckmäßigerweise auf der obersten Jjötösenreihe auf. Hiermit ist schon ein weitgehender fester Sitz und die vorher bestimmte immer gleichbleibende Lage der Bezeichnungsschiene gesichert.
  • Ferner sind unterhalb des Steges noch zwei oder mehr Zapfen mit Schlitzen angeordnet und zwar derart, daß die Schlitze genau über eienr Lötöse liegen. Die geschlitzten Zapfen bilden vorzugsweise einen homogenen Bestandteil der aus elastischem Kunststoff gefertigten Bezeichnungsschiene und pressen sich durch die Federeigenschaft des Materials beim Aufstecken fest auf die genau gegenüber liegenden Lötösen. Dieselben Zapfen können aber auch so
    angebracht werden, daß sie sich zwischen zwei Lötösen ein-
    klemmen und damit ebenfalls die Bezeichnungsschiene fest-
    elektrisch
    halten. Aber auch gegen die Bezeichnungsschiene isoliert
    angebrachte und entsprechend geformte Metallfedern können
    als Festhaltevorrichtung dienen.
  • Nach der Wegnahme der Bezeichnungsschiene kann diese mit den federnden Zapfen wieder auf oder zwischen die gleichen Lötösen wie vorher, aber außerhalb der Isolierstoffplatten und des Halterahmens aufgedrückt werden, ie kommt damit in gleicher Richtung, Lage und Höhe zu liegen, aber so weit versetzt, daß sie den Prüfsteckern nicht mehr im ziege steht.
  • Die Neuerung hat den wesentlichen Vorteil, daß die auf der Bezeichnungsschiene angebrachten. Schriftzeichen imser an ein und dieselbe Lötötse gleich gut ablesbar zu liegen kommen.
  • Für die Festhaltung der Bezeichnungsschiene gibt es noch eine andere Vorrichtung. An beidan g, nden der bezeichnungschine werden ein oder mehrere Federn-vorzugsweise Blattfedern-senkrecht nach unten zeigend mit Federvorspannung nach innen, angebracht. Diese Blattfedern können entweder ein homogener Bestandteil der aus elastischem Kunststoff gefertigten BezeichnungsscUiene sein, oder aus federndem Metall bestehen, weil keine Berührung mit den Lötösen erfolgt. In diese Blattfedern sind am unteren Ende nach innen gehende Sicken eingedrückt, oder Knöpfe angebracht.
  • Die so versehene Bezeichnungsschiene wird einfach auf den Halterahmen gedrückt, wobei sich die Blattfedern an den Halterahmen fest anpressen und die Sicken oder Knöpfe in am Halterahmen entsprechend angebrachte Vertiefungen oder Löcher einrasten. Um den Durchbruch am Halterahmen für die Prüfstecker freizulegen, kann die Bezeichnungsschiene versetzt aufgesteckt werden. Dafür wird an beiden Schmalseiten des Halterahmens je eine Lasche vorgesehen, die eine seitliche Verbreiterung des Halterahmens bildet, auf welche dann die Bezeichnungsschiene in gleicher Weise festklemmend aufgeschoben wird. Die Lasche erhält Vertiefungen oder Löcher zur Einrastung der sich an den Blattfedern befindlichen Sicken oder Knöpfe.
  • Zur Durchführung der Neuerung maßen die uotösen eine geeignete Form erhalten. Der mittlere Bereich der Lötösen muß gleichbleibend stark und von glatter Oberfläche sein, weil in diesem Bereich die Prüfstecker aufgesteckt werden.
  • An Hand eines Ausführungsbeispiels soll die Neuerung erläutert werden. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht der Bezeichnungsschiene.
  • Fig. 1a eine Seitenansicht derselben.
  • Fig. 2 eine Ansicht des zusammengebauten Lötösenstreifen mit versetzt aufgesteckter Bezeichnungsschiene. Zur Zeichnungsvereinfachung sind nicht alle Lötösen voll gezeichnet.
  • Fig. 3 eine Ansicht des Halterahmens.
  • Fig. 4 eine einzelne Lötöse Fig. 5 eine Draufsicht auf den Lötösenstreifen ohne Bezeichnungsschiene, wobei zur Zeichnungsvereinfachung nur wenige Lötösen gezeichnet sind.
  • Fig. 6 eine Ansicht einer anderen Bezeichnungsschiene Fig. 7 eine Ansicht eines zusammengebauten Lötösenstreifen mit versetzt aufgesteckter Bezeichnungsschiene.
  • Die beiden durch die lötösen 2 in bestimmten Abstand parallel zueinander gehaltenen Isolierstoffplatten 1 werden von dem Halterahmen 3 auf drei Seiten umspannt.
  • Die an jedem Ende des Halterahmens befindlichen Laschen 4 werden nach innen abgebogen und erhalten Gewindedüsen 5 für die Aufnahme von Befestigungsschrauben. Die Oberseite des Halterahmens 3 hat einen fensterartigen Durchbruch 6 und gestattet das einwandfreie Anbringen der nicht gezeichneten Prüfstecker an alle t-ötösen zwischen den beiden Isolierstoffplatten 1.
  • Die vorzugsweise aus elastischem Kunststoff gefertigte Bezeichnungsschiene 7 hat unterhalb einen steg 8, der genau in den fensterartigen Durchbruch des Halterahmens 6 hineinpaßt. An dem teg 8 der Bezeichnungsschiene 7 sind geschlitzte Zapfen 9 aus vorzugsweise federnden Kunststoff angebracht. Die den Zapfen 9 genau gegenüber liegenden Lötösen 2 pressen sich in die chlitze und halten die Bezeicnnungsschiene fest, wobei die Zapfen der Bezeichnungsschlene 9 entweder innerhalb des Durchbruchs das Halterahmens 6 oder außerhalb desselben auf die Lötösen aufgedrückt werden können. Dadurch wird der Durchbruch des Halterahmens 6 wahlweise mit der Bezeichnungsschiene abgedeckt, oder freigelassen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Bezeichnungsschiene ist in Figur 6 und 7 dargestellt. Von der Bezeichnungschiene 10 sind an beiden inden Lappen 11 aus federndem Material mit nach innen gerichteter Vorspannung heruntergeführt. Die Seitenwände des Halterahmens 3 sind an einer Stelle verbreitert 12 und haben an bestimmten stellen Vertiefungen oder-locher 13. Beim Aufstecken der Bezeichnungsschiene 10 auf den Halterahmen 3 pressen sich die unter Federdruck stehenden Lappen 11 an den Halterahmen 3 an und die in die Lappen 11 nach innen eingedrückten Sicken oder angebrachten Knöpfe rasten in die Vertiefungen oder Locher 13 am Halterahmen 3 ein. Auch hierbei kann wahlweise der Durchbruch des Halterahmens 6 mit der Bezeichnungsschiene 10 verdeckt, oder offen gelassen werden.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche 1. jötösenstreifen für Fernmeldezwecke mit abnehmbarer und
    an anderer Stelle wieder aufsteckbare bezeichnungsschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezeichnungschiene (7) mit einem oder mehreren geschlitzten Zapfen (9) versehen ist, die einen homogenen Bestandteil der aus elastischem Kunststoff gefertigten Bezeichnungsschiene bilden, oder aus gegen die Bezeichnungsschiene elektrisch isoliert angebrachten entsprechend geformten 'V i Metallfedrn bestehen und sich federn auf oder zwischen i gegenüberliegende-uötösen (2) aufdrücken lassen. 2. jjotosenstreifen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Bezeichnungsschienex unterhalb mit einem dteg
    versehen ist, der einen homogenen Bestandteil der aus elastischem Kunststoffe gefertigten Bezeichnungsschiene bildet, der genau in einen fensterartigen Durchbruch (6) am Halterahmen (3) hineinpaßt.
    3. Lötösenstreifen nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Isolierplatten (1), welche durch die eingeschobenen Lötösen (2) in einem bestimmten Abstand parallel zueinander gehalten werden, von einem aus einem Stück bestehenden U-formigen metallprofil von drei Seiten als Halterahmen (3) umspannt werden, wobei an beide Schenkel nach innen abgebogene Laschen (4) mit Gewindedüsen (5) für Befestigungsschrauben angebracht sind.
    4. Lötösenstreifen nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des Halterahmens (3) ein so großer fensterartiger Durchbruch (6) angebracht wird, daß alle darunter liegende Lötösen nach Abnahme der Bezeichnungsschiene für die Anbringung der Prüfstecker frei zugänglich sind.
    5. Lötösenstreifen nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, daß an die Bezeichnungsschiene statt der geschlitzten federnden Zapfen beidseitig eine oder mehrere nach unten gerichtete Lappen (11) angebracht werden, die entweder einen homogenen Bestandteil der aus federndem Kunststoff geferigten Bezeichnungsschiene bilden, odr aus federndem Metall bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Lappen (11) mit nach innen weisenden Sicken oder Knöpfe (14) versehen sind, die in am Halterahmen (3) angebrachte Vertiefungen oder-locher (13) einrasten.
    6. Lötösenstreifen nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, daß an den zwei Längsseiten des iialterahmens (3) an bestimmter Stele Laschen (12) angebracht sind, die eine seitliche Verbreiterung des Halterahmens bilden und in welche ebenfalls Vertiefungen oder ocher für die Einrastung der federnden Lappen (11) der beaeichnungsschiene angebracht sind.
DE1961F0019929 1961-03-27 1961-03-27 Loetoesenstreifen mit abnehmbarer und an anderer stelle wieder aufsetzbarer bezeichnungsschiene. Expired DE1835050U (de)

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DE1835050U true DE1835050U (de) 1961-07-20

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