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DE1833994U - Schussgabel fuer webstuhle. - Google Patents

Schussgabel fuer webstuhle.

Info

Publication number
DE1833994U
DE1833994U DE1961O0005884 DEO0005884U DE1833994U DE 1833994 U DE1833994 U DE 1833994U DE 1961O0005884 DE1961O0005884 DE 1961O0005884 DE O0005884 U DEO0005884 U DE O0005884U DE 1833994 U DE1833994 U DE 1833994U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prongs
fork according
weft
plastic
shooting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961O0005884
Other languages
English (en)
Inventor
Max Otto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1961O0005884 priority Critical patent/DE1833994U/de
Publication of DE1833994U publication Critical patent/DE1833994U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Betr. : Gebrauchsmusteramieldung G 1484
    CD
    Anmelder : Ivlax 0 t t o
    Betzingen Mühlstraße 29
    Schußgabel für ebstühle
    . D
    Die bisher bei webstühlen, und zwar insbesondere am Zentral-Schußfadenwächter vorgesehenen Schußgabeln haben vorwiegend vier Zinken aus Stahldraht. Diese Zinken unterliegen an den modernen @ebautomaten einer ungewöhnlich hohen Beanspruchung, so daß diese trotz der Verwendung nur hochwertiger otahldrähte häufig abbrechen. Da gewohnlich zuerst nur ein Zinken oder ein Teil davon abbricht und die Schußgabel mit den restlichen Zinken zumeist weiterhin ungestört ihre Funtion erfüllt, wird der Bruch eines Zinkens selten rechtzeitig bemerkt. Auch bei sorgfältiger Beobachtung werden Brüche oft übersehen, weil die dünnen, beim Eintrag des Schußradens nur den Bruchteil einer Sekunde auftauchenden Zinken bei vielen Geweben, besonders bei bunten Geweben, nur schlecht zu erkennen sind.
    Es ko nt infolgedessen häufig vor, daß abgebrochene
    CD
    . otücke der chußabelzinken eingewebt werden. Entgehen sie
    auch der folgenden Kontrolle, dann geraten sie mit dem Gewebe in die MNaschinen der Ausrüstung, wo sie unter anderem große Schäden an den walzen der Kalander anrichten können, deren
    dnii yLo- (iiiendir,
    dann notwendig werdende Erneuerung langwierig und kostspielig
    ist. erschreckend hoch können auch die durch beschädigte Jalzen der Kalandr verursachten Schäden am Gewebe sein, die oft erst dann entdeckt werden, wenn schon Tausende von Metern
    gewebten Stoffes beschädigt sind.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, Schußgabeln zu schaffen, deren Zinken aus einem. Verkstoff bestehen, der auch bei der erforderlichen geringen Stärke und der notwendigen Länge noch ausreichend standhaft und doch so elastisch ist, daß Brüche praktisch gar nicht mehr oder zumindest nicht mehr unerwartet vorkommen können. Ermüdungen dürfen also bei einem für die Zinken von Schußgabeln geeigneten Werkstoff nicht zu sofortigen Brüchen führen, so daß bei angemessener Aumerksamkeit die Ermüdung erkannt und die Schußgabel bzw. ihre Zinken vor einem Bruch rechtzeitig ausgewechselt werden @önnen. Hierzu wäre es auch vorteilhat, wenn sich die Schußgabeln von den Kettfäden deutlich abheben und gut zu erkennen sind. Die Schußgabeln sollen auch möglichst leicht sein und mit wenig zinken auskommen.
    Die oisher unternommenen Versuche, die Zinken von
    oohußgabeln für' ;/ebstühle aus Kunststoff herzustellen, sind
    fehlgeschlagen, weil die üblichen Kunststoffe nicht den hohen
    nsprüchen standzuhalten vermögen, die an Schußgabelzinken
    gestellt werden, zchußgabelzinken aus den üblichen Kunststof-
    fen sind oei der erforderlichen geringen Stärke und der not-
    wendigen Länge häufig entweder zu weich oder zu spröde.
  • Selbst wenn bei der Verwendung einiger üblicher Kunststoffarten die erforderliche Elastizität der Zinken anfänglich auch gegeben war, dann ermüdete das Material zu schnell, so daß auch solche Zinken für einen Dauergebrauch nicht geeignet waren.
  • Die Neuerung besteht darin, daß die Zinken der Schuß-
    gabeln für Webstühle aus einem Rund-, Flach-oder Vierkant-
    draht aus Kunststoff vorzugsweise auf der Basis von Formal-
    twpe,49 e t P S w e
    dehyd, und zwar insbesondere aus. eing unter der flan-
    zume-ij
    tf. It erhältlichen Kunststoff bestehen. Als Mate-
    rial für die Zinken könnte auch der Kunststoff"Polykarbonat"
    Verwendung finden, der sich, wie Versuche gezeigt haben, un-
    ter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls gut eignet.
  • Die neuartigen Schußgabeln erfüllen alle Ansprüche, welche an diese gestellt werden. Die Zinken der Schußgabeln aus den genannten Kunststoffen können genügend dünn sein und auch bei dichten Geweben eingesetzt werden. Sie sind auch widerstandsfähig gegenüber Kunstfasern. Weiterhin sind sie ungewöhnlich zäh und elastisch und damit von genügender Gebrauchsdauer. Die Verwendung eines Kunststoffes beispielsweise auf der Basis von Formaldehyd macht es auch möglich, in weiterer Ausgestaltung der Neuerung Schußgabeln mit nur einer oder höchstens zwei Zinken herzustellen. Das Gewicht der Schußgabeln wird dadurch auf ein Drittel bzw. die Hälfte der bisher üblichen Schußgabeln aus Stahl vermindert. Die Kunststoffzinken können in an sich bekannter Weise in einen Halter aus Metall oder Kunststoff eingesetzt, und zwar insbesondere eingeklemmt sein. Eine besonders einfache Ausbildung der Schußgabel ergibt sich, wenn diese zwei Sinken ausweist und die beiden Zinken ein haarnadelförmig gebogenes, in einen Halter einsetzbares Teil bilden. Die
    : unststofi' inken können vorteilhaft mit einer zum Gewebe
    kontrastierenden Färbung versehen sein.
  • Obwohl es bei den nuartigen Schußgabeldn unwahrscheinlich ist, daß ein Zinken einmal unbemerkt abbricht oder gar
    eingewebt wird, so würde doch das abgebrochene Stück des Zin-
    Z CD
    kens wegen seiner Ebntrastfärbung im Gewebe sehr leicht be-
    merkt werden. Außerdem könnten abgebrochene Teile der Kunststoffzinken, sofern sie wider aller Wahrscheinlichkeit doch übersehen würden, an den @aschinen der Ausrüstung keinen
    schaden anrichten, womit auch die Möglichkeit entfällt, daß
    größere Mengen von Gewebe beschädigt werden.
  • Zur Erläuterung der Neuerung dient die als Modell beigefügte Schußgabel. Diese besteht aus einem Messinghal-
    ter, in welchen ein haarnadelförmig gebogener, zwei Zinken
    <ZD.
    bildender Teil aus-Lunststoffdraht mit rundem Querschnitt
    eingesetzt ist. Dieser haarnadelförmige Teil besteht aus
    N-
    u-, U, 111 o"-v 0% e
    einem Kunststoff auf der Basis von Formaldehyd, der u ter
    <t4 r } C
    &or Des. eiohN. ung nDolrin"m HnSol erhältlich ist. Die iunst-
    Gi. er. Gege--un.. ; 0 I'lIl :-. :.- 0 81'-C : : ; lO-J. -r. J le Kuns-
    stoffsinken sind an ihren jLnden leicht angespitzt.
    Die Neuerung ist selbstverständlich nicht auf das
    als uster beiefüte usführungsbeispiel beschränkt, son-
    dernes sind ächuB. 'abeln verschiedenster Ausführungsformen
    denkbar, deren Zinken aus einem Kunststoff auf der Basis von
    Formaldehyd oder aus einem ähnlichen Kunststoff bestehen. Insbesondere kann die Anzahl oder Zinken sowie ihre Befesti-
    gung in einem Halter auf mannigfache jeise variiert werden,
    ohne daß der Rahmen der Neuerung verlassen wird. Ferner brauchen die Linken auch nicht, wie bei dem beigefügten Lfuster, weiß zu sein, sondern können mit einer zum Gewebe kontrastierenden Färbung versehen sein. Der Kunststoff kann dabei selbstverständlich in sich gefärbt sein. Ferner kann
    auch der alter für die Schußgabelzinken aus Kunststoff be-
    stehen und sogar zusamlen mit den &chußgabelzinken ein ein-
    zuges teil bilden.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche ---------------
    1. Schußgabel für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Zinken aus einem Rund-, Flach-oder Vierkantdraht aus Kunststoff vorzugsweise auf der Basis von Formal- dehyd bestehen.
    2. Schußgabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- P t-PFTh dM net, daß ihre Zinken ausdemintRr dßr N delabezRichnung . Belrin" erhältlichen KiTna-t-hnff bestehen. bestehen.
    3. Schußgabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-
    net, daß ihre Zinken aus Polykarbonat bestehen.
    4. Schußgabel nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie nur einen oder zwei Zinken aufweist.
    5. Schußgabel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken in an sich bekannter Weise in einen Halter aus Metall oder Kunststoff eingesetzt, insbesondere eingeklemmt sind.
    6. Schußgabel nach den Ansprüchen 4 und 5 mit zwei Zinken, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zinken einen haarnadelförmig gebogenen, in einen Halter einsetzbaren Teil bilden.
    7. Schußgabel nach einem oder mehreren der Ansprüehe 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken mit einer zum Gewebe kontrastierenden Färbung versehen sind.
    8. Schußgabel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken zusammen mit dem Halter ein einziges Teil bilden.
DE1961O0005884 1961-03-10 1961-03-10 Schussgabel fuer webstuhle. Expired DE1833994U (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1833994U true DE1833994U (de) 1961-06-29

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1961O0005884 Expired DE1833994U (de) 1961-03-10 1961-03-10 Schussgabel fuer webstuhle.

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