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DE18327C - Neuerungen an der LAMB'schen Strickmaschine - Google Patents

Neuerungen an der LAMB'schen Strickmaschine

Info

Publication number
DE18327C
DE18327C DENDAT18327D DE18327DA DE18327C DE 18327 C DE18327 C DE 18327C DE NDAT18327 D DENDAT18327 D DE NDAT18327D DE 18327D A DE18327D A DE 18327DA DE 18327 C DE18327 C DE 18327C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
needles
plates
knitting machine
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT18327D
Other languages
English (en)
Original Assignee
LAUE & TIMAEUS in Löbtau bei Dresden
Publication of DE18327C publication Critical patent/DE18327C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2S: Flecht- und Strickmaschinen.
Neuerungen an der Lamb'schen Strickmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 18 8i ab.
Die Neuerungen sind in den Fig. 7 und 7 a im Querschnitt, Fig. 8 und 8a in Endansicht, Fig. 9 und 9a in Seitenansicht und im Grundrifs dargestellt.
Die Hülfsplatten a1 P haben eine solche Neigung zu den Hauptplatten α b, dafs die Nadeln der Hülfsplatten eine gemeinschaftliche Arbeitslinie mit den Nadeln der Hauptplatten an dem Nadelkreuzungspunkte haben.
Eine Verschiebung der Platten kann selbstverständlich nur bei eingezogener Nadelstellung erfolgen. Die Verschiebung erfolgt in gerader Horizontallinie, so dafs eine Verstellung der Nadeln zu einander Platz greifen kann, wie sie beispielsweise in den Diagrammen ABCD dargestellt ist. Diese Diagramme zeigen vier Veränderungen der Nadelreihe auf einer Maschinenseite, also beispielsweise die Veränderungen der Nadeln der Hauptplatte α und Hülfsplatte a1.
Im Diagramm A ist eine Nadelstellung angegeben, in welcher nach drei Nadeln der Hauptplatte α (drei volle Kreise) zwei leere Stellen \-\—(-) kommen, dann folgen drei Nadeln der Hülfsplatte α1 (drei Ringe), und ist diese Reihenfolge ein zweites Mal wiederholt.
Nach der Stellung in B hat nun eine Verschiebung der beiden Platten α und al gegen einander dergestalt stattgefunden, dafs die sechs Nadeln zusammengerückt sind und die leeren Stellen an die beiden Seiten dieser Nadelfolge kommen.
Im Diagramm C hat nur die Verschiebung der Hauptplatte α nach links stattgefunden, während Hülfsplatte a1 stehen geblieben ist.
In D hat eine gleichartige Verschiebung der Platten α und a1 nach rechts stattgefunden; diese Veränderung der Nadelstellungen unter einander, namentlich durch veränderte Vertheilung der leeren Stellen (+) in der Nadelreihe, kann auf das Mannigfachste variirt werden, und soll diese Anordnung in der Hauptsache zur Herstellung von Versetzmustern dienen.
Das Heben und Senken des Oesenbettes geschieht hier dergestalt, dafs das bei dieser Plattenverschiebung auch erforderliche Verändern der Oesenbettenstellung entgegengesetzt einer früheren Anordnung geschieht, und zwar dafs das Senken der Oesenbetten dieselbe in Arbeitsstellung, dagegen das Heben derselben sie aufser Arbeitsstellung bringt. Erstere Stellung ist in Fig. 7, letztere in Fig. 7a angegeben. Zu diesem Zwecke ist die durch Winkelhebel c c1 vertical verschiebbare Schiene d mit den Winkelhebeln e e1 der Oesenbetten verbunden, und geht die Wirkung dieser Hebelverbindungen und Bewegungen aus den beiden Stellungen Fig. 7 und 7 a hervor.
Zur Verschiebung der Platten an einer Maschinenseite mittelst Handhebel ist die in Fig. 10 in Seitenansicht dargestellte Anordnung getroffen, in welcher die um ihre Drehpunkte ff1 drehbaren Hebel g g1 mittelst Zugstangen h A1 die Platten α αΛ verschieben.
Soll die Verschiebung der Platten zu einander jedoch automatisch erfolgen, so ist die in den Fig. 8, 8a und 9, 9a dargestellte Einrichtung zu verwenden.
Der Cylinder ζ wird von irgend einem Bewegungstheil der Maschine aus, mag der Antrieb derselben durch Kraftbetrieb oder durch Handbetrieb mittelst pendelartig ausschwingender oder kreisförmig drehender Kurbel erfolgen, durch Krummzapfen k, Hebel k1 und P1 Sperrhaken lx und Sperrrad P in Drehung versetzt. Der Cylinder i ist auf seiner Oberfläche mit regelmäfsigen Reihen von Löchern versehen, in welche Stifte i1 eingesetzt oder eingeschraubt werden können.
Die Stifte sind in Fig. 9 in vollen Kreisen angedeutet. Die Versetzung der Stifte kann ganz beliebig zu jeder gewünschten Mustererzeugung erfolgen. Von den Nadelplatten stehen seitlich Stangen m ml ab, die an dem einen Ende der Hebel nnl befestigt sind.
Der Drehpunkt dieser Hebel ist bei o1 o* oz ol verstellbar, damit das obere Ende dieser Hebel eine je nach der Nadeleintheilnng auf den Platten sich richtende Ausschwingung macht; durch Versetzung des Drehpunktes nach ol macht das obere Hebelende eine gröfsere Ausschwingung, kommt also bei grober Nadeltheilung zur Verwendung, während, wenn der Drehpunkt ganz nach oben verlegt ist, eine geringere Ausschwingung eintritt, wie sie für ganz feine Nadeltheilung (s. weiter unten) erforderlich ist.
Das untere Ende der Hebel
ist mit
rechtwinklig von den Gleitstangen ^1/2/3/4 abstehenden Nasen verbunden; die Gleitstangen p1 bis pl tragen jede ein Paar verstellbare Doppelnasen q1 q*, welche einen solchen Zwischenraum lassen, dafs die Stifte i1 des Cylinders i zwischen ihnen hindurch können. Da aber diese Stifte, wie im Grundrifs, Fig. 9a, angedeutet, in unregelmäfsiger Linie auf einander folgen, so entsteht dadurch eine Verschiebung der Gleitstangen Z1/2/3/4 nach rechts und nach links, was eine Verschiebung der Haupt- und Hülfsplatten nach links und nach rechts zur Folge hat, wie aus den Diagrammen ABCD ersichtlich.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung zum seitlichen Verschieben der Nadelplatten kann auch für Hebebolzenplatten Verwendung finden.
Bei Anwendung von mehr als zwei Platten in einer Strickmaschine, wie dies in der vorliegenden Patentschrift beschrieben worden ist, kommen noch folgende Neuerungen zur Ausführung :
' Die doppelten Platten an einer Maschinenseite gestatten die Anwendung einer feinen Nadeltheilung, wie sie bisher bei Anwendung einer Platte wegen der nothwendigen Trennung von zwei Nadelnuthen durch einen Zwischensteg nicht zu erzielen ist. Es werden zur Erzielung einer sehr feinen Nadeltheilung in beiden Platten an einer Maschinenseite Stege von derselben Breite angebracht wie bisher, zwischen zwei Stegen aber sehr enge Nadelnuthen für feine Nadeln gelassen. Die Nadelnuthen der einen Platte werden gegen die Nadelnuthen der anderen Platte so versetzt, dafs die Mittel der Nadelnuthen der einen Platte in die Stegmittel der anderen Platte fallen, und umgekehrt, wie dies aus den Querschnitten von zwei Platten an einer Maschinenseite, Fig. 11, zu ersehen ist. Es entsteht dadurch eine enge Reihenfolge von feinen Nadeln, wie in Fig. 12 in vergröfsertem Mafsstabe ersichtlich, in welcher die vollen Kreise die Nadeln einer Platte, und die ringförmigen Kreise die Nadeln der anderen Platte darstellen. Es würden beispielsweise die Nadeln einer 20 nädligen Maschine, d. h. 20 Nadeln auf je 25 mm Plattenbreite, so vertheilt sein, dafs zehn Nadeln auf 25 mm in der. einen Platte und zehn Nadeln innerhalb derselben 25 mm Breite in der anderen Platte gelagert werden, was 20 Nadeln auf 25 mm Breite der Strickwaare ergiebt. Es kann durch diese Anordnung der Nadeltheilung eine feinmaschige Waare auf der Strickmaschine erzeugt werden, wie sie bisher nur auf der Wirkmaschine, aber niemals auf der Strickmaschine, zu erzeugen war.
Eine weitere Verwendung von Strickmaschinen mit mehr als zwei Platten ist die Lagerung von zwei Nadeln r und ί in einer Nadelnuth (s. Fig. 13 und 14). Selbstverständlich haben bei dieser Anordnung zwei Schlösser an jeder Maschinenseite zu gleichzeitiger oder ungleichzeitiger Bewegung dieser Nadeln zur Anwendung zu kommen.
Es lassen sich mit Hülfe dieser Anordnung hoch aufgetragene Muster, ähnlich der überkippten Fangwaare, herstellen.

Claims (2)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    ι . Das Verfahren, eine besonders feine Nadeltheilung bei der Lamb'sehen Strickmaschine dadurch herzustellen, dafs auf jeder Seite der Maschine zwei Nadelbetten über einander angebracht werden, deren Nadellücken um den Betrag einer halben Nadeltheilung seitlich versetzt sind.
  2. 2. Die aus Fig. 8 und 9 ersichtliche Anordnung eines Apparates zur selbstthätigen Verschiebung der Nadelbetten.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT18327D Neuerungen an der LAMB'schen Strickmaschine Active DE18327C (de)

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DE18327T

Publications (1)

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DENDAT20559D Active DE20559C (de) Lagerung zweier Nadelreihen in einem Bett der LAMB'schen Strickmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745381C (de) * 1941-06-22 1944-03-24 Reutlinger Strickmaschinenfabr Vorrichtung zum Versetzen des Nadelbettes von Hand-Flachstrickmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1039834B (it) * 1974-07-29 1979-12-10 Universale Maschinenfabrik Dr Macchina retilinea di tessitura a maglia con quattro lettidi aghicontrapposti l und all altro

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