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DE1831395U - Gerueststuetze fuer ein auslegergeruest. - Google Patents

Gerueststuetze fuer ein auslegergeruest.

Info

Publication number
DE1831395U
DE1831395U DE1960H0035613 DEH0035613U DE1831395U DE 1831395 U DE1831395 U DE 1831395U DE 1960H0035613 DE1960H0035613 DE 1960H0035613 DE H0035613 U DEH0035613 U DE H0035613U DE 1831395 U DE1831395 U DE 1831395U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scaffold
welded
scaffold support
support according
column
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960H0035613
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Herzog
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1960H0035613 priority Critical patent/DE1831395U/de
Publication of DE1831395U publication Critical patent/DE1831395U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Karl1 Her zog
    Altbierlingen
    Krs. Ehingen/Donau
    Gerüststütze für ein Auslegergerüst.
  • Zur Ausführung von Maurer-und ähnlichen Arbeiten, insbesondere an Neubauten, benötigt man sogenannte Auslegergerüste, die den Sicherheitsvorschriften entsprechend befestigt werden müssen.
  • Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gerüststütze für ein solches Auslegergerüst anzugeben, welche sich in vorteilhafter Weise gegenüber bisher bekannten Befestigungskonstruktionen für Auslegergerüste unterscheidet. Insbesondere in sicherheitsmäßiger Beziehung ist sie außerordentlich vorteilhaft weil sie eine Verankerung des Gerüstes in einer Weise ermöglicht, daß Unfälle praktisch nicht mehr zu befürchten sind.
  • Bei der Neuerung wird davon ausgegangen, daß der Gerüstträger auf eine Gerüststütze aufgesetzt und mit dieser verspannt wird, welche ihrerseits innerhalb des Baues, beispielsweise auf einer Betondecke, verankert ist. Es ist daher notwendig, daß eine solche Gerüststütze auf der Betondecke schnell und sicher befestigt werden kann, und darüber hinaus ist es erforderlich, daß die Gerüststütze auch die erforderliche Hohe hat, um den Gerüstträger derart auf sie aufsetzen zu können, daß der Gerüst-
    träger wagerecbt o'r zumindest annähernd wagerecht verläuft.
  • Alle diese Anforderungen erfüllt die neuerungsgemäße Gerüststütze für ein Auslegergerüst, welche aus einer, vorzugsweise rohrförmigen, Säule besteht, an deren oberem Ende Befestigungsmittel, z. B. in Form einer Platte oder dergl. mit aufgeschweißten oder aufgeschraubten Bügeln, zur Aufnahme des Gerüstträgers angebracht sind, deren unteres Ende stumpf auf ein mit einen Schenkeln aufsitzende U-Profil aufgeschweißt ist und an die vier um 900 gegeneinander versetzte Versteifungsstreben derart angeschweißt sind, daß zwei Streben in der durch die Säulenachse und die Längsachse des U-Profils gelegten Ebene verlaufen und mit ihren anderen Enden mit dem U-Profil verschweißt sind, während die freien Enden der beiden anderen Versteifungsstreben mit Befestigungsmitteln zu ihrer Verspannung versehen sind.
  • Der besondere Vorteil einer solchen Gerüststütze besteht außer ihrer einfachen Montage noch darin, daß bei ihrer Verwendung keine Böcke als Innengerüst mehr benötigt werden. Der innere Gerüstbelag kann auf die aufgelegten Gerüstträger gelegt werden, während zu gleicher Zeit auf der Außenseite des Gebäudes ein Fanggerüst vorhanden ist. Bei der praktischen Ausführung einer Gerüststütze gemäß der
    Neuerung wird man die erwähnten Befestigungsstreben zweckmäßig
    aus Flacheisen herstellen. Die Befestigungsmittel von zwei Versteifungsstreben bestehen aus Distanzrohren, die an ihren Enden symmetrisch eingeschweißt sind.
  • Zu der neuerungsgemäßen Gerüststütze gehören schließlich noch zwei Flacheisen, die in ihrer Mitte eine dem UProfil entsprechende Aussparung tragen, derart, daß sie hochkant auf das U-Profil in zueinander paralleler Lage aufsetzbar, an ihren Enden mit den Befestigungsmitteln der Versteifungsstreben verschraubbar und mit Hilfe von zwischen ihrer Oberkante und Befestigungsbügeln, die in die Betondecke üblicherweise einbetoniert werden, eintreibbaren Keilen verspannbar sind.
  • Zur Ermöglichung einer Höhenverstellung der neuerungsgemäßen Gerüststütze empfiehlt es sich schließlich, die Säule aus zwei teleskopartig ineinandersteckbaren Teilen herzustellen, die gegeneinander verschiebbar und feststellbar sind. Zur Ermöglichung einer solchen Feststellung sind die beiden Säulenteile mit Löchern versehen, die gegenseitig den gleichen Abstand voneinander haben. Nach erfolgter Höheneinstellung werden die beiden Säulenteile mit Hilfe eines Splinte gegeneinander festgestellt. Mit Rücksicht auf die genormten Stärken der Mauersteine empfiehlt es sich, die Locher in den beiden Säulenteilen jeweils in Abständen von 12,5 cm vorzusehen. Han kann dann die Höhe der Gerüststütze jeweils so einstellen, daß der Gerüstträger wagerecht verläuft, weil dieser Träger ja stets auf einer Wand aufliegt, welche aus Mauersteinen besteht, die das Naß von 12,5 cm Höhe oder ein vielfaches davon haben.
  • Ein Ausführungsbeispiel für die neuerungsgemäße Gerüststütze soll nun anhand der Zeichnungen erläutert werden.
  • In Fig. 1 ist eine Ansicht der Gerüststütze einschl. des Gerüstträgers dargestellt. Fig. 2 zeigt eine Ansicht in einer dazu um 900 gedehnten Ebene.
  • In Fig. 3 ist nochmals der Unterteil der Gerüststütze gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab herausgezeichnet, während Fig. 5 den Unterteil der Gerüststütze, jedoch in der Ansicht gemäß Fig. 2, ebenfalls in vergrößertem Maßstab wiedergibt. Fig. 4 zeigt schließlich eine Aufsicht der Anordnung, und zwar in einem Querschnitt durch die Säule, welche aus den beiden Säulenteilen besteht.
  • Aus Fig. l sind eine Außenwand 1 und eine Decke 2 eines sonst nicht näher dargestellten Gebäudes zu erkennen. Von dem Auslegergerüst ist der Gerüstträger 3 wiedergegeben, auf dessen Außenseite ein Fanggerüst befestigt werden soll. Von diesem Fanggerüst sind lediglich zwei Bretter 4 wiedergegeben. Der aus einem Doppel-T-Träger bestehende Gerüstträger 3 liegt nun auf der neuerungsgemäßen Gerüststütze auf, deren Hauptteil aus einer Säule 5 besteht. Diese Säule 5 ist mit ihrem unteren Ende. stumpf auf ein U-Eisen 18 aufgeschweißt. Zur Verspannung und Versteifung sind 4 Versteifungsstreben 14,15,16 und 17 an die Säule 5 angeschweißt. Diese Versteifungsstreben bestehen aus Flacheisen. Die beiden Versteifungsstreben 16 und 17 sind mit ihren unteren Enden an das U-Eisen angeschweißt. Die Versteifungsstreben 14 und 15 tragen an ihrem unteren Ende Befestigungsmittel 20, mit deren Hilfe sie dann an zwei hochkant gestellten Flacheisen 19 befestigt werden. Diese beiden Flacheisen 19 besitzen eine Aussparung 26, welche so groß ist, daß diese Flacheisen auf das UProfil fallenartig aufgesetzt werden können.
  • Die Säule 5 selbst besteht aus zwei teleskopartig ineinandergestecken Teilen, beispielsweise zwei Rohren 6 und 7. Diese Rohre sind in Abständen von 12,5 cm durchbohrt (Löcher 12), und es ist ferner ein Splint 13 vorgesehen, welcher nach entsprechender Höheneinstellung durch die beiden Rohrteile hindurchgesteckt wird, um die Säulenteile gegeneinander zu sichern und festzuhalten. Auf das obere Säulenteil 7 ist eine Platte 9 aufgesetzt, welche noch mit Hilfe von Versteifungsrippen 8 befestigt ist.
  • Diese Versteifungsrippen sind einerseits an der Unterseite der Platte 9, andererseits an dem Rohr 7 angeschweißt. Auf die Platte 9 sind zwei Bügel 10 aufgeschweißt, durch welche der Gerüstträger 3 nach dem Aufstellen der Gerüststütze hindurchgesteckt wird. Dieser Gerüstträger 3 wird anschließend mit Hilfe von Holzkeilen 10 mit der Gerüststütze verkeilt.
  • In die Betondecke 2 werden zunächst zwei Bügel 21 einbetoniert, welche zur Aufstellung der Gerüststütze notwendig sind. Nachdem diese Bügel 21 in der Betondecke befestigt sind, erfolgt die Aufstellung der beschriebenen neuerungsgemäßen Gerüststütze in der folgenden Weise : Zunächst wird die Säule 5 mit dem daran befestigten Profil 18 zwischen die beiden Bügel 21 eingeschoben. Anschließend werden die beiden Flacheisen 19 senkrecht dazu durch die beiden Bügel 21 derart eingeschoben, daß die Aussparung 26 dieser Flacheisen 19 auf dem U » Profil 18 aufliegt, Anschließend werden diese Flacheisen 19 mit den Rohrstücken 23 der Versteifungsstreben 14 und 15 durch Bolzen 24 und Muttern 25 verschraubt und schließlich erfolgt die Verspannung dieser Anordnung mit Hilfe von Keilen 22, welche zwischen die Bügel 21 und die hochkant stehenden Flacheisen 19 eingetrieben werden.
  • Wie sich aus der zeichnerischen Darstellung und der soeben beschriebenen Wirkungsweise ergibt, besitzt die vorgeschlagene Gerüststütze eine doppelte Sicherung durch die auf das U-Profil 18 aufgesetzten beiden Flacheisen 19. Selbst bei Lösen und sogar bei Herausfallen der beiden Keile 22 kann das Gerüst immer noch nicht kippen, weil die Flacheisen 19 innerhalb der beiden Bügel 21 hängen. Es kann somit bei Herausfallen der Keile 22 lediglich ein Nachgeben in der Stärke dieser beiden Keile erfolgen. Damit besteht aber noch keinerlei Gefahr für die auf dem Gerüst Beschäftigen, weil ein Lösen oder Umkippen des Gerüstes unmöglich ist.

Claims (6)

Schutzansprüche.
1. Gerüststütze für ein Auslegergerüt zur Ausführung von Maurer-und ähnlichen Arbeiten, insbesondere an Neubauten, bestehend aus einer, vorzugsweise rohrförmigen, Säule (5), an deren oberem Ende Befestigungsmittel, z. B. in Form einer Platte (9) oder dergl. mit aufgeschweißten oder aufgeschraubten Bügeln (10), zur Aufnahme des Gerüstträgers (3) angebracht sind, deren unteres Ende stumpf auf ein mit seinen Schenkeln aufsitzende U-Profil (18) aufgeschweißt ist und an die vier um 900 gegeneinander versetzte Versteifungsstreben (14 bis 17) derart angeschweißt sind, daß zwei Streben (16,17) in der durch die Säulenachse und die Längsachse des UProfils gelegten Ebene verlaufen und mit ihren anderen Enden mit dem U » profil (18) verschweißt sind, während die freien Enden der beiden anderen Versteifungsstreben (14, 15) mit Befestigungsmitteln (20) zu ihrer Verspannung versehen sind.
2. Gerüststütze nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstreben (14 bis 17) aus Flacheisen bestehen.
3. Gerüststütze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel der Versteifungsstreben (14,15) aus an ihren Enden symmetrisch eingeschweißten Distanzrohren (23) bestehen.
4. Gerüststütze nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu ihr noch zwei Flacheisen (19) gehören, die in ihrer Mitte eine dem U-Profil entsprechende Aussparung (26) tragen, derart, daß sie hochkant auf das U-Profil- (18) in zueinander paralleler Lage aufsetzbar, an ihren Enden mit den Befestigungsmitteln (23) der Versteifungsstreben (14,15) verschraubbar und mit Hilfe von zwischen ihre Oberkante und Befestigungsbügeln (21), die in die Betondecke üblicherweise einbetoniert werden, eintreibbaren Keilen (22) verspannbar sind.
5. Gerüststütze nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (5) aus zwei teleskopartig ineinandersteckbaren Teilen (6,7) besteht, die gegeneinander verschiebbar und feststellbar sind.
6. Gerüststütze nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Säulenteile (6, 7) Löcher (12) im Abstand von vorzugsweise 12,5 cm zu ihrer gegenseitigen Versplintung aufweisen.
DE1960H0035613 1960-08-01 1960-08-01 Gerueststuetze fuer ein auslegergeruest. Expired DE1831395U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1831395U true DE1831395U (de) 1961-05-18

Family

ID=32972445

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DE1960H0035613 Expired DE1831395U (de) 1960-08-01 1960-08-01 Gerueststuetze fuer ein auslegergeruest.

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DE (1) DE1831395U (de)

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