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DE1827670U - Hahn fuer fluessigkeits-, dampf- und gasleitungen. - Google Patents

Hahn fuer fluessigkeits-, dampf- und gasleitungen.

Info

Publication number
DE1827670U
DE1827670U DE1960G0023216 DEG0023216U DE1827670U DE 1827670 U DE1827670 U DE 1827670U DE 1960G0023216 DE1960G0023216 DE 1960G0023216 DE G0023216 U DEG0023216 U DE G0023216U DE 1827670 U DE1827670 U DE 1827670U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tap
spindle
outlet
discharge channel
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960G0023216
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Jun Gampper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1960G0023216 priority Critical patent/DE1827670U/de
Publication of DE1827670U publication Critical patent/DE1827670U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Details Of Valves (AREA)

Description

  • Otto Gampper juni, bad Kreuznach Hahn für Flüssigkeit-, Dampf-, und Gasleitungen.
  • Die Neuerung bezieht sich auf einen Hahn mit freiem Auslauf für Flüssigkeit-, Dampf-und Gasleitungen, Bei den bekannten Auslaufhähnen und Ventilen, die eine in den Hahnkörper eingeführte Spindel zur Betätigung des Dichtungskörper aufweisen, ist in der Regel diese Spindel in ihrer Führung im Hahnkörper mit einer Dichtung versehen, damit nicht bei geöffnetem Ventil ein Teil des ausströmenden Mediums durch die Spindelführung dringt und seitlich aus dem Hahnkörper läuft.
  • Die bisher zu solchen) Zweck benutzte Dichtung wird aber dadurch übermäßig belastet, daß beim Öffnen des Hahnes der meistens mit Gewinde versehene verstärkte Führungsteil in den Raum zwischen der Führung im Hahngehäuse und der Dichtung tritt und das in diesem Raum befindliche Medium unter hohen Druck setzt. Dieses Medium wird dann an der Dichtung vorbeigedrückt oder durch die Hahnführung gezwungen. Bei beiden wird dadurch die Schmierung abgenommen und der Verschleiß erheblich erhöht. Dies macht sich besonders stark bei 0-Ring-Dichtungen bemerkbar, die in letzter Zeit auch bei Hahnausführungen mit steigender Spindel als Dichtungen benutzt wer-een.
  • Die so gerade bei O-Ring Dichtungen sehr bald auftretenden Ausleckerscheinungen sind aber in den meisten Fällen ausserordentlich lästige insbesondere bei Wasserhähnen wie sie an Zapfstellen an Wasserleitungen benutzt werden.
  • Es ist auch bereits bekannt, bei besonderen Hahnkonstruktionen, insbesondere solchen, die als Entlüftungshähne in Warmwasserheizungssystemen benutzt werden, auf die Dichtung für die Hahnspindel zu verzichten. Es hat sich aber bei derartigen Hähnen das entlang der Spindel leckende Wasser als ausserordentlich schädlich erwiesen, weil es in den meisten Fällen an der Rohrleitung entlang läuft und Feuchtigkeits-und Schmutzflecke an der Gebäudewand hinterläßt.
  • Um bei Hähnen beider Art die beschriebenen Nachteile zu beseitigen, ist nach der Neuerung an die Führung der den Verschlußkörper betätigende Spindel mindestens ein zum Auslauf führender Abführungkanal herangeführt.
  • Durch die Neuerung werden insbesondere bei Hähnen mit dichtungsfreier Spindelführung wesentliche Vorteile erzielt. So wird durch die Neuerung die Möglichkeit geschaffen, Hähne mit dichtungsfreier Spindelführung in jeglicher Gebrauchslage anzuordnen, ohne daß aus der Spindelführung leckendes Medium nachteilige Folgen hat. Ferner schafft die Neuerung die Möglichkeit, die dichtungsfreie Spindelführung auch bei oft betätigten Hähnen zu verwenden, insbesondere an für Zapfstellen vorgesehenen Wasserleitungshähnen und dergleichen. Dadurch kann bei solchen Hähnen die Spindel wesentlich kürzer ausgebildet und der gesamte Hahn gedrängter und einfacher aufgebaut werden.
  • Bei Hähnen mit Spindeldichtung kann mindestens ein Abführungskanal in den Raum zwischen der Spindeldichtung und der Spindelführung münden. Hierdurch wird der Druck in diesem Raum niemals höher als der Druck in der Auslaufleitung hinter dem Hahn. Dieser Druck kann aber leicht von der Spindeldichtung aufgenommen werden, ohne daß deren Schmutz-und Schmiermittel entfernt werden. Dadurch wird die Verwendung von O-Ring-Dichtun-en in größerem Umfang bisher entgegenstehende Schwierigkeit beseitigt. Die Spindelführung wird durch die Neueerung überhaupt von nennenswertem Druckgefälle freigehalten, sodaß der Schutz und Schmiermittelfilm der Spindelführung nicht mehr angegriffen wird.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich im Zusammenhang mit der Neuerung herausgesetellt, wenn der Hahnauslauf an der Mündung des Abführungskanales als auf den Abführungskanal wirkende Ansaugdüse ausgebildet ist. Hierdurch wird jegliches aus der Spindelführung leckende Medium mit Sicherheit und schnell abgezogen. Der Hahnauslauf kann dabei im Miindungsbereich des Abführungskanals mit einer bis zur Auslaufmündung beibehaltenen Querschnittserweiterung ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich den Abführungskanal in einer Venturi-Verengung des Auslaufstutzen münden zu lassen.
  • Zum besseren Verständnis der Neuerung, sind in der Zeichnung zwei Ausführungsformen dargestellt* Fig. 1 zeigt einen für ein Heizungssystem vorgesehenen Entlüftungshahn nach der Neuerung im Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2 und Fig. 2 in Draufsicht.
  • Fig. 3 zeigt schematisch einen mit einer Spindelf'hrung versehenen Hahn nach der Neuerung im Schnitt.
  • Im Beispiel der Fig. 1 und 2, handelt es sich um einen für Heizungssystem vorgesehenen Entlüftungshahn, dessen Hahnkörper oder Hahngehäuse 1 mittels Gewinde 2, auf das obere Ende eines Stand. rohres im Heizungssystem aufzuschrauben ist, Im Inneren des Gehäuses 1 ist der Hahnsistz 3 im Bereich des Einlaufstutzen 4 angeordnet. Dem Hahnsitz 3 ist der Verschlußkörper 5 in Form eines Dichtungskegels zugeordnet und durch die Spindel 6 in Richtung
    f I
    deren Achse 6'-6 verstellbar geführt. Die Spindel 6 ist hierzu im vorliegenden Beispiel mit einem Aussengewinde versehen, das im Innengewinde 7 des Gehäuses 1 läuft.
  • Seitlich an das Gehäuse 1, ist der Auslaufstutzen 8 angesetzt.
  • Von dem Auslaufstutzen 8 aus, ist ein Kanal 9 an die Führung der Spindel 6 herangeführt. Im vorliegenden Fall, ist dies in der Weise ausgeführt, daß am Austritt der Spindel 6 aus dem Gehäuse 1, eine Ringnut 10 angeordnet ist, an deren Grund der Kanal 9 mündet. Die zweite Mündung des Kanales 9 liegt in einem Bereich einer Querschnittswerweiterung 11 des Auslaufkanales 12 des Auslaufstutzen 8.
  • Die Arbeitsweise des Hahnes nach der Neuerung ist wie folgt : Wird mittels des Vierkante 13 oder eines anderen Betätigungen elementes die Spindel 6 in der Weise verstellt, daß der Dichtungkegel 5 seinen Sitz 3 freigibt, so strömt das in der Leitung enthaltene Medium durch das Innere des Gehäuses 1 in den Auslaufkanal 12 des Auslaufstutzen 8 und von dort ins Freiem Ein Teil des anlaufenden Mediums tritt aber entlang der Spindel 6 durch das Gewinde 7 oder eine sonstige Führung in die Ringnut 104 Das in die Ringnut 10 gelangende Medium wird aber durch den Kanal 9 in den Auslaufkanal 12 des Auslaufstutzen 8 abgezogen. Hierbei unterstützt die durch die Querschnittserweiterung im Kanal 9 erzeugte Saugwirkung des Abziehen des sich in der Ringnut 10 sammelnden Mediums.
  • Sobald der Hahn geschlossen wird, hört auch das Lecken des Mediums entlang der Spindel 6 auf Das sich noch inner Ringnut 10 befindliche Medium, läuft dann durch den Kanal 9 und den Auslaufkanal 12 des Auslaufstutzen 8 ab.
  • Wenn im vorliegenden Beispiel die Neuerung an Hand eines einfachen Entlüftungshahnes erläutert wurde, so kann sie mit dem gleichen Erfolg auch bei anderen Hähnen, insbesondere oft betätigten Hähnen angewandt werden An Stelle des Dichtungskegels 5 können beispielsweise auch Dichtungsscheiben oder andere Dichtungselemente eingesetzt sein.
  • Bei längeren Auslaufstutzen kann es sich empfehlen, an Stelle einer einfachen Querschnittserweiterung, die erforderliche Saugwirkung im Kanal 9 dadurch zu erzeugen, daß man ihn in ein im Auslaufkanal 12 angeordnetes Venturi-Stück münden läßt.
  • Bei der in Fig. 3 schematisch dargestellten Ausführungsform der Neuerung, handelt es sich um einen Hahn dessen Spindel 6 mittels einer Stopfbuchsendichtung 21 das Hahngehäuse 1 nach aussen dicht abschließt. In dem dargestellten Beispiel, ist die Sindel 6 mit dem von ihr getragenen Verschlußkörper 25 in einem in das Hahngehäuse 1 eingeschraubten Kopfstück 22 geführt, das mittels Dichtungen 23 das Hahngehäuse 1 verschließt. In dem Kopfstück 22 befindet sich ein Innenraum 24, der dazu dient, den als Gewinde ausgebildeten Führungsteil 26 der Spindel 6 aufzunehmen, da dieser Führungsteil 26 größeren Duchmesser hat als der übrige Teil der Spindel 6 aufweist. In dem Kopfstück 22 ist dann ein entsprechendes Gegengewinde 27 angebracht. Zum Spannen der Stopfbuchsendichtung 21 ist eine Spannschraube 28 vorgesehen. Bei dieser bekannten Hahnkonstruktion tritt dann der Nachteil auf, daß sich der Innenraum 24 mit dem durch den Hahn strömenden Medium füllt, da dieses Medium zwischen dem Gewinde 26 und dem Innengewinde 27 hindurch leckt.
  • Insbesondere bei Flüssigkeiten, wird dann beim Öffnen des Hahnes in dem Raum 24, ein ausserordentlich hoher Überdruck erzeugt, der sich nur dadurch ausgleichen kann, daß ein Teil des Mediums zwischen der Spindel 6 und der Stopfbuchsendichtung 21 einerseits, und zwischen dem Innengewinde 27 und dem Spindelgewinde 26 hindurch gedrückt wird. Diese mit hohem Druck dort durchgedrückten Teile des Mediums, nehmen die Schutz und Schmiermittel sowohl von der Stopfbuchsendichtung 21 als auch von dem Gewinde 26,27 weg, und erhöhen dadurch erheblich die Verschleißerscheinungen. Insbesondere wird diese Erscheinung dann nachteilig, wenn das Medium Leitungswasser ist, das in dem Raum 24 Abscheidungen hinterläßt. Diese Wasserabscheidungen, werden dann in die Stopfbuchsendichtung 21 und in die Gewindeführung 26,27 eingedrückt, wo sie erheblichen Schaden verursachen können.
    Man hat bereits bei derartigen Hahnkonstruktionen versucht,
    a
    die Stopfbuchsendichtung 21 durch 0-Ring-Dichtungen zu ersetzen, mußte aber diesen Versuch wegen der oben erläuterten nachteiligen Erscheinungen wieder aufgeben.
  • Die oben beschriebenen nachteiligen Erscheinungen werden durch die Neuerung dadurch beseitigt, daß der Abführungskanal 9 an den Innenraum 24 herangeführt ist. Hierdurch kann in dem Innenraum 24 nicht mehr ein so hoher Überdruck entstehen, daß nachteilige Folgen an der Dichtung 21 und der Spindelführung 26,27 eintreten.
  • Um über den Kanal 9 eine gewisse Saugwirkung auf den Innenraum 24 auszuüben, kann eine Kanalanordnung wie im Beispiel der Fig. 3 gewählt werden. Hierbei ist der Kanal 9 im Kopfstück 22, an einen Kanal 29 im Hahngehäuse 1 angeschlossen. Die Saugwirkung wird zunächst dadurch erzeugt, daß im Hahngehäuse 1, eine venturiartige Verengung 30 vorgesehen ist, in deren Bereich der Kanal 29 mündet.
  • Der Anschluß vom Kanal 29 zum Kanal 9 erfolgt über eine Nutanordnung 31, 32, bei der der Kanal 29 in eine senkrechte Nut 31 mündet, während der Kanal 9 in eine im Gewindebereich des Kopfstückes 22 liegende Ringnut 32 mündet* Wie aus der Zeichnung ersichtlich, könnte auch die Nut 31 als Ringnut und die Nut 32 als senkrechte Nut ausgebildet sein.
  • Die dargestellte Ausführungsart, hat jedoch den Vorteil, day von der Ringnut 32 aus, auch eine Mehrzahl von Kanälen 9 zum Innenraum 24 und gegebenenfalls zur Spindelführung 27 geführt werden. kann.
  • Will man nicht unbedingt eine Saugwirkung auf den Innenraum 24 ausüben, so kann der Kanal 9 auch unmittelbar an die untere Stirnfläche des Kopfstückes 22 geführt werden, sodaß der Kanal 29 und die Nutanschlüsse 31,32 entfallen können*

Claims (6)

  1. Schutzansprüche 1. Hahn für Flüssigkeit-, Dampf-und Gasleitungen, bei welchem ein mit einem im Hahnkörper bzw. Hahngehäuse angeordneten Dichtungssitz zusammenwirkender Verschluß-
    körper, mittels einer aus dem Hahnkörper bzw. Hahngehäuse ragender Spindel betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an die Führung (7) der den Verschlußkörper (5) betätigenden Spindel (6) mindestens ein zum Auslauf (8,12) führender Abführungskanal (9) herangeführt ist.
  2. 2* Hahn nach Anspruch 1, mit einer die Spindel und das Hahngehäuse nach aussen abdichtenden Stopfbuchse oder 0-Ring-Dichtung, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Abführungskanal (9) in den Raum zwischen der Spindelführung (27) und der Spindeldichtung (21) mündet.
  3. 3. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verschlußkörper (25) betätigende Spindel (6) dichtungsfrei im Hahnkörper (1) geführt ist.
  4. 4. Hahn nach eine.-, der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahnauslauf (8, 12) an der Mündung des Abführungkanales (9) als auf den Abführungskanal (9) wirkende Ansaugdüse ausgebildet ist.
  5. 5. Hahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Hahnauslauf (8,12) im Mündungsbereich des Abführungskanals (9) mit einer bis zur Auslaufmündung beibehaltenen Querschnittserweiterung (11) ausgebildet ist.
  6. 6. Hahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abführungskanal (9) in einer Venturi-Verengung des Auslaufstutzen mUndete
DE1960G0023216 1960-12-20 1960-12-20 Hahn fuer fluessigkeits-, dampf- und gasleitungen. Expired DE1827670U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007033560A1 (de) * 2007-07-19 2009-01-29 Friedrich Gampper Kg Metallwarenfabrik Ventilvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007033560A1 (de) * 2007-07-19 2009-01-29 Friedrich Gampper Kg Metallwarenfabrik Ventilvorrichtung

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