DE1821626U - Druckzylinder fuer streckwerke an spinnmaschinen. - Google Patents
Druckzylinder fuer streckwerke an spinnmaschinen.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/70—Constructional features of drafting elements
- D01H5/74—Rollers or roller bearings
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Description
- Druckzylinder zur Gleichmässighaltung und höherer Festigkeitserreichung von Garnen im Streckwerk an Spinnmaschinen.
- Zum Strecken von Vorgarnen (Fasergarnen) an Spinnmaschinen wurden bisher sogenannte Streckzylinder verwendet. Der Antrieb dieser Streckzylinder erfolgte, indem man den unteren Zylinder antrieb und den oberen Streckzylinder ohne Antrieb durch entsprechende Druckvorrichtungen aufsetzte.
- Der Streckvorgang geschieht, indem man Walzen in beliebiger Anzahl hinter einander anordnet. Die zwischen Walze Nr. 1 und 2 sich schneller abwickelnde Wegestrecke bewirkt einen Verzug des Arbeitsgutes. Dieser Vorgang wird zwischen den weiteren Walzen wiederholt.
- Der untere Streckzylinder ist in seiner Längstrichtung mit Rillen versehen. Diese Rillen sollen bewirken, daß das vorgelegte Garn gefaßt und durch den oberen Streckzylinder weiter transportiert wird. Ganz gleich, welche Tourenzahlen den unteren Streckzylindern auch beigegeben werden, ist aber nicht die Schlupflücke des Vorgarnes beim Andrucken durch den oberen Druckzylinder von Rille zu Rille des unteren Streckzylinders beseitigt. Ein weiterer Übelstand tritt durch das Schlüpfen des Vorgarnes in sofern auf, daß er die oberen Streckzylinder dauernd beschädigt und tiefe Rillen einschneidet.
- Diese Schlupfmöglichkeiten des Vorgarnes ergeben jedoch bei der Streckung Unterschiede, erhöht durch die vorbeschriebene Abnutzung der oberen Streckwalze. Man erhielt dadurch keine genauen Streckwerte. Da aber die Strekwerte für einen Textilfaden von besonderer Bedeutung sind, treten bei einem nicht genauen Strecken des Spinngutes die Nummern-Schwankungen ungleich hoch auf. Das bedeutet, daß der Faden in seiner Gesamtlänge Schwankungen aufweist.
- Gemäß der vorgeschlagenen Erfindung werden diese besagten Schlupfmomente auf das kleinste Maß reduziert. Die Verminderung ist nur dadurch erreichbar, daß der obere Druckzylinder einen anderen Härtegrad und eine besondere Profilierung erhält. Beim Spinnvorgang tritt dann folgendes eine, daß 1.) beim Transport des Vorgarnes von Rille zu Rille am unteren Zylinder das Vorgarn vom oberen Druckzylinder sicher gehalten wird, weil dieser Zylinder die besondere Profilierung und Härte besitzt.
- Es scheidet dadurch ein Schlupf des Spinngutes beim Passieren durch die Zylinder aus. Der Faden wird mit den gewünschten Werten am oberen Zylinder fest gehalten und die Rillenabstände des unteren Antriebzylinders sind überbrückt.
- 2.) durch die Härte des oberen Druckzylinders kein Einschneiden des laufenden Spinngutes auf die Druckzylinderfläche mehr möglich ist, da der Faden an diesem fest haftet.
- Dadurch, daß nunmehr die Anbringung dieser besonderen oberen Streckwalzen den Schlupf des Spinngutes auf das äusserste Minimum reduziert, können auch die nachfolgenden Streckzylinder ebenfalls mit den neuartigen Druckwalzen ausgerüstet werden.
- Ein genaues Herstellen von gewünschten Nummer-Stärken mit höheren Festigkeitswerten des Fadens ist dadurch erreicht.
- Der bisher hohe Anfall an Festigkeitsschwankungen und auch Nummern-Schwankungen kommt in Fortfall. Das Garn ist gleichmässig und vorteilhafter in seiner Herstellung, weil Material eingespart wird.
Claims (4)
- S c hut z ans p r ü ehe !
1.) Druckzylinder zur Festigkeitserhöhung und höherer Gleichhaltung von Spinngut im Streckverfahren an Spinnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der besondere profilierte Andruckzylinder mit ebenfalls besonderer Härte ein Durchschlüpfen des Spinngutes beim Passieren der Streckwalzen verhindert.------------------ - 2.) Druckzylinder nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Druckzylinder im Spinnmaschinen-Streckwerk durch ein mit entsprechender Härte ausgerüstetes Bandagematerial versehen ist.
- 3.) Druckzylinder nach Anspruch 1) und 2), dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Druckzylinder mit einer solchen Profilierung versehen sind, die ein Hängenbleiben des Spinngutes vermeiden.
- 4.) Druckzylinder nach Anspruch 1) bis 3), dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung in Länstrichtung oder in Wellenlinien oder sogar in beliebig unterbrochenen Anordnungen ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959M0031748 DE1821626U (de) | 1959-05-09 | 1959-05-09 | Druckzylinder fuer streckwerke an spinnmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1821626U true DE1821626U (de) | 1960-11-10 |
Family
ID=32939806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959M0031748 Expired DE1821626U (de) | 1959-05-09 | 1959-05-09 | Druckzylinder fuer streckwerke an spinnmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1821626U (de) |
-
1959
- 1959-05-09 DE DE1959M0031748 patent/DE1821626U/de not_active Expired
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