DE1819879U - Aus rohren bestehendes experimentiergestell. - Google Patents
Aus rohren bestehendes experimentiergestell.Info
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Description
- Aus Rohren bestehendes Experimentiergestell Gewöhnlich werden Versuchsschaltungen in der Weise aufgebaut, daß man das zu untersuchende Objekt auf einer geeigneten Unterlage z. B. Spannrahmen, Sockel oder dergleichen aufbaut und die erforderlichen Zusatzgeräte darum gruppiert. Anlagenteile, die konstruktiv nicht für den direkten Aufbau auf horizontale Ebenen geeignet sind, wie z. B. Geräte für Schalttafeleinbau, Schützen und dergleichen oder Anlagenteile, die nur bei serin kaler Aufhängung funktionsfähig sind wie s. B. Fallankerrelais oder dergleichen, werden dabei meist auf besondere Geräteträger montiert, z. B. Holzplatten, und mit diesen an einer vertikalen Montageebene befestigt. Untereinander werden die Geräte gewöhnlich durch flexible Schaltschnüre verbunden.
- Der Aufbau von Schaltungen in der oben beschriebenen Weiss hat den Nachteil, daß der komplett geschaltete Versuchsaufbau orts-
liches Gerät oder um Schaltfehler von vornherein auszuscbließcn.fest ist, von bestimmten Zusatzaggregaten wie z. B. Hilfsspan- nungen abhängig ist und daß es an Übersichtlichkeit mangelt. zanze Schal-bt, : r- man eine solche Anlage erweitern, so müssen oft ganze Schaltun- gen aufgelöst werden, um entweder Raum zu schaffen für zusatz- - Schaltverbindungen kreuzen dabei oft Anlagenteilc, die infolge
terial zerstören und die Gefahr eines Körperschlusses oder von Kurzschlüssen erhöhen. Es kommt hinzu, daß bei Steuerungsacmltungen mit sehr vielen Verriegelungen und Hilfskreisen der gasse Schaltungsaufbau sehr bald in einem dichten Netz von Schaltverbindungen verschwindet, es sei denn, man führt diese Leistungen über besondere Träger, wodurch die einfache Handhabung iir Experiment erschwert wird.Wärmeentwicklung oder durch mechanische Angriffe das Isolie :'m&.- - Diese Nachteile werden durch das gemäß der Neuerung aus Rohren bestehende Experimentiergestell zum Einbau von tafelartigen Einbauelementen nach dem Baukastenprinzip vermieden. Die Neuerung besteht darin, daß an dem Experimentiergestell (1) in einer vertikalen Montageebene waagerecht verlaufende Befestigungsleisten (7) für mindestens ein Idontagefeld vorgesehen sind, an denen gelenkbandartige Aufhängevorrichtungen (12) für die tafelartigen Einbauelemente (9) befestigt sind, und eine horizontal liegende Aufnahmevorrichtung (13) an seinem Fuß für schwere oder sperrige Gegenstände vorgesehen ist.
- Die Anordnung hat den Vorteil, daß sämtliche Schalt- Meß und Steuergeräte in einer vertikalen Montageebene angeordnet sind und die einzelnen tafelartigen Einbauelemente leicht auswechselbar und seitlich verschiebbar sind und einzeln arretiert werden können.
- Es können dabei sowohl normale Platten verwendet werden, die der Höhe der einzelnen, durch die Befestigungsleisten bestimmten Montagefelder entsprechen, als auch Vielfache davon in bezug auf Höhe und Breite, so daß alle für einen bestimmten Versuchaaufbau notwendigen Geräte auf ein und demselben Gestell aufgebaut werden können. Die horizontale Ebene am Fuß des Gestells dient zur Aufnahme schwerer Versuchsgegenstände wie Maschinen-und Umformersätze, Pumpenantriebe, Transformatoren usw. Alle diese Geräte werden lose in den Grundrahmen gestellt und stehen gleitsicher auf Gummifüßen, die sich in den perforierten Blechboden eindrücken. Außerdem schützt der erhabene Rand vor dem Abgleiten von dem Blech. In extremen Fällen können die Geräte mit dem kreuzlochperforierten Bodenblech verschraubt werden. Der Gegenstand der Anmeldung sei anhand der Figuren 1 und 2 näher erläutert.
- Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Vorderansicht des Experimentiergestells.
- Die Figur 1a zeigt einen Teilausschnitt A-A des Experimentiergestells mit vergrößertem Maßstab. Die Figur 2 zeigt in einem Teilausschnitt B-B des Experimentiergestells die Befestigungsanordnung der Einbauelemente.
- Das Experimenticrgestell(l),welches vorzugsweise aus Rohren geschweißt wird, besteht aus dem rechteckförmigen Grundrahmen ( und den seitlich an den Schmalseiten des Grundrahmens (2) angebrachten, vorzugsweise aufgeschweißten und trapezförmigen Tragholmen 3 und 4, deren der Bedienungsseite zugekehrter Schenkel (4) senkrecht zum Grundrahmen angeordnet ist und um einen bestimmten Abstand von der Vorderkante des Grundrahmens (2) zurückversetzt ist.
- Der zweite Schenkel (3) wird zu der der Bedienungsseite abgewandten Ecke des Grundrahmens (2) geführt und dient zur Abstützung.
- An den senkrechten Schenkeln (4) der Trageholme sind waagerecht verlaufende T-förmige Befestigungsleisten (7) angebracht, vorzugsweise angeschweißt oder mit nicht dargestellten Klemmuffen angeschraubt. Bei der Schweißverbindung wird die Ansetzstelle an den Rundholm so gewählt, daß die glatte Fläche der Trageisen stetig in die Rundung der Holme übergeht. Der gegenseitige Abstand der waagerecht verlaufenden Befestigungsschienen (7) ist überall gleich, so daß sich gleiche Montagefelder (a) ergeben. In diese werden die tafelartigen Einbauelemente (9) seitlich verschiebbar eingehängt und mittels des Klemmknebelverschlusses (10) arretiert.
- Zur Aufhängung dienen dabei krallenartige Greifer (11), welche über gelenkbandartige Aufhängevorrichtungen (12) der Befestigungschiene (7) greifen. Der Innenraum (13) des Grundrahmens (2) ist von einem perforierten Blech (14) ausgefüllt, welches auf einer entlang der Innenkante des Grund-Rohrrahmens (2) angeschweißten Auflage (15) aufliegt und mit dieser verschraubt ist. Der überstehende Rand des Rohrrahmens verhindert, daß lose im Boden liegende Teile wie Schrauben etc. bei transportbedingten Erschütterungen vom Gestell gleiten.
- An den vier Ecken des Grundrahmens ( sind arretierbare Schwenkrollen (16) angeordnet, auf welchen das Gestell transportiert werden kann.
DieSchwenkrollen (16) sind um eine vertikale Achse (17) dreh- bar in Buchsen gelagert, die ihrerseits an besonderen ;, über den Ecken des Rahmes (2) angebrachten blechen (18), vorzugsweise aus Stahlblech, befestigt sind. Auf das mit dem Grundrahmen verschraubt perforierte Blech (14) werden die aufzunehmenden sperrigen odsr schweren Segenatände aufgesetzt. In dem oberstem Montagefeld (8) werden aweekmäßigerweis für dieaugenblickliche Schaltung noch nich's benotigte Bansteinta- Be] n sowie Meßgeräte R br 1JN fein sowie Meßgeräte untergebracht. Aßs. i=des& ist diese Ebee für dieAiibringung einer einem anderen geeigneten. Matea :-i"itl einemanderen geeigneten Material zum Afseioaen der Sehaltung undAnbringung der Schaltvorlage vorgesehen. Die auf der Rückseite verlaufenden schrägen Stütsrohre (6) der Seitenholme (3) tragen eine oder mehrere Har'&papierplatten'wel- che mit Bohrungen versehen sind und in welche die Steekerscmmre bei Nichtbedarf eingesteckt werden. Die vierdeii an Ansätze (19) befestigt.
Claims (1)
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Schutsansprüehe 1. Aus Rohren bestehendes Experime'R'Meesieil sm Einbau von tafelartigen Einbauelementen nach dem Baukastenprinzip da- durchgekennzeichnet, daß an dem E ; : ? eyime. tiergestell (l) in einer ver alen eben gt C> gungsleisten (7) für mindestens sind, an denen gele., ikbanda--,-tige für die tafelartigen Einbaaesemer es dv u-nd eine horizontal liegende Fuß für schwere oder sperrigeGegenaän vorgesehen ist. 2. Einrichtung nach Anspruch 17 dadureb, gekennzeichnete daß die Befestigungsleisten (7) für die Montagefelder so angeordnet C> sind, daß die Einbauelemente (9) in einer vertikalen Ebene horizontal verschiebbar und einzeln austauschbar sind. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnete daß T-förmige Befestigungsleisten (7) für die tafelartigOE. Einbauelemente vorgesehen sind die mit einer gelenkbandar- teigen Aufhängevorrichtung (12) für die tafelförmigen Einbau- elemente (9) versehen sind. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgendeng dadurch gekenn- zeichnet, daß am Fuß des Experimentiergestells sur Aufnahme m von schweren oder sperrigen Gegenständen eine horizontal lie- gende Aufnahmevorrichtung (13) aus perforiertem, vorzugsweise kreuzlochperforiertem Blech (14) vorgesehen ist. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (2) einen äußeren Abschlußrahmen bildet.5. Einrichtung nach Anspruch 4 ? dadurch gekennzeichnete daß die am Fuß des Gestells vorgesehene horizontal liegende Aufnahme- vorrichtung (13) von einem Rahmen (6) (yndrahmen) (2) page- ben ist. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufbau des Gestells anf jeder Seite 2winkelig zueinander verlaufende Holme (3 u. 4) vorgesehen sind, von denen der vordere (4) senkrecht steht und von der Vorderkannte des Grundrahmens zurückgersetzt ist.8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden ;, dadurch gekemi- zeichnet, daß zum Transport des Experimentiergestells (t) arretierbare Räder vorgesehen sind. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterbringung der schaltschnüre auf der zur vertikalen geneigten Rückseite des Experimentiergestells (1) Schnurträger vorgesehen sind.10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß Z' Transport des Experimentiergestells (l) a-rretierbare Sehwenk- rollen (17) vorgesehen sind. 11. Einrichtung nach Anspruch 10 dadurch geesnseiehnet, daß dreieckförmige, an den Ecken des rundrahmens(2) angebrachte Versteifungsbleche (19) zur Befestigung von Buchsen vorgese- z hen sind, in denen die Schwenkrollen (16) um eine Achse dreh- bar gelagert sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1960L0026557 Expired DE1819879U (de) | 1960-04-28 | 1960-04-28 | Aus rohren bestehendes experimentiergestell. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1819879U (de) |
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1960
- 1960-04-28 DE DE1960L0026557 patent/DE1819879U/de not_active Expired
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